Der Vertrag von René Vollath beim TSV 1860 München wurde vorzeitig verlängert. Der 34-Jährige bleibt den Löwen damit zwei Jahre länger als bislang bekannt erhalten.
Vertrag von Vollath verlängert – griff eine Klausel?
Anfang November feierte der TSV 1860 München einen klaren Heimsieg gegen Waldhof Mannheim. Im Tor der Löwen stand zu diesem Zeitpunkt bereits zum zweiten mal Marco Hiller. Er löste nach zwölf Spieltagen René Vollath als Stammtorwart ab. Grund dafür dürfte die Auswärtsklatsche bei Energie Cottbus gewesen sein. Nach dem Wechsel im Kasten gab es in zwei Partien sechs Punkte und ebenso viele Treffer zu bejubeln. Einen Gegentreffer musste der TSV 1860 nicht hinnehmen. Grund zur Freude also im weiß-blauen Lager – und trotz seiner Verbannung auf die Bank gab es auch für die Nummer 1 der ersten Spieltage etwas zu feiern.
Wenige Tage nach dem Heimsieg gegen Mannheim verlängerte sich der Vertrag von René Vollath um zwei weitere Jahre bis 2027. Ursprünglich lief sein Arbeitspapier im Juni 2025 aus. Nun ist der 34-Jährige Keeper, der im Sommer aus Unterhaching an die Grünwalder Straße wechselte, der Akteur mit der längsten Vertragslaufzeit im aktuellen Kader. Nicht bekannt ist bislang, ob es sich um einen neuen Vertrag handelt oder ob der bestehende eine Klausel enthielt, die beispielsweise nach einer erreichten Anzahl von Einsätzen für eine automatische Verlängerung sorgte.
Nach seiner aktiven Karriere möchte René Vollath als Trainer dem Fußball erhalten bleiben. Bereits in der Vorstadt leitete er die dortige Torwart-Akademie. Wie den Medien zu entnehmen war, konnte man dem gebürtigen Amberger in Unterhaching nicht die gewünschten Zukunftsperspektiven bieten, was unter anderem schlussendlich zum Wechsel zu den Löwen führte. Für den 34-Jährigen überwies der TSV 1860 München eine Ablösesumme an die Spielvereinigung, die sich im Aufstiegsfall noch einmal erhöht.
















