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Glöckner: “Mit Punkt sehr zufrieden”

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Glöckner: "Mit Punkt sehr zufrieden"
Glöckner: "Mit Punkt sehr zufrieden"

Mit einem schmeichelhaften 1:1-Unentschieden ging das Debüt von 1860-Trainer Patrick Glöckner gegen den VfB Stuttgart II zu Ende. Bei der Pressekonferenz sprach er von einem “gelungenen Debüt” von Philipp Maier. Insgesamt war Glöckner “mit dem Punkt sehr zufrieden”. Stuttgarts Markus Fiedler sprach hingegen von “zwei verlorenen Punkten”.

Fiedler: “Bestes Auswärtsspiel gemacht”

VfB-Coach Markus Fiedler sagte bei der Pressekonferenz im Grünwalder Stadion Folgendes: “Es war eine tolle Leistung meiner Mannschaft, wir sind couragiert und engagiert aufgetreten und haben unser bislang bestes Auswärtsspiel gemacht. Wir waren die dominante Mannschaft und haben sehr konzentriert verteidigt, mit einer Ausnahme und das war die Ecke beim Ausgleich. Unter dem Strich müssen wir einer Vielzahl an guten Chancen nachtrauern, die wir liegen gelassen haben. Es waren zwei verlorene Punkte, aber wir müssen das Positive herausziehen. Es ist das erste Mal, dass wir auswärts Punkten nachtrauern müssen”.

Glöckner: “Leidenschaft und Wille wie ich es sehen wollte”

Löwen-Coach Patrick Glöckner resümierte: “Wir wussten, dass wir viel werden aushalten müssen und Stuttgart ist auch als extrem ballsichere Mannschaft aufgetreten. Wir wollten mit Leidenschaft und Mentalität dagegenhalten und haben das auch getan. Wir haben uns in jeden Ball geworfen und oft noch ein Bein dazwischen gebracht. Das waren die Leidenschaft und der Wille, wie ich es sehen wollte. Stuttgart war die dominante Mannschaft und sehr spielstark. Offensiv haben wir erst nach dem 1:1 stattgefunden und waren zuvor sehr verunsichert”.

Glöckner: “Mit Punkt sehr zufrieden”

Weiter sagte Glöckner: “Hobsch und Kozuki haben bei ihrer Einwechslung noch einmal Dynamik ins Spiel gebracht. Mit dem Punkt und der kämpferischen Leistung bin ich sehr zufrieden. Am Ballbesitz müssen wir natürlich noch arbeiten und besser in die Abläufe kommen.”

Foto: Screenshot aus dem Youtube-Kanal des TSV 1860 München.

 

Testspiele: U21 unterliegt Augsburg II, U19 Remis gegen Murnau

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FC Augsburg II TSV 1860 U21

Während die Profis gestern bereits wieder um Drittliga-Punkte kämpften, absolvierten die U21 und die U19 weitere Testspiele, um sich auf den weiteren Saisonverlauf vorzubereiten. Die U21 verlor dabei bei Regionalligist FC Augsburg II, die U19 erkämpfte gegen die Herren des TSV 1865 Murnau immerhin ein Unentschieden.

TSV 1860 U21 unterliegt FC Augsburg II

Am vergangenen Wochenende hatte der Spitzenreiter der Bayernliga Süd sein erstes Testspiel gegen den SV Aubing souverän mit 3:0 gewonnen. Mit Regionalligist FC Augsburg II wartete diesmal ein anderes Kaliber auf die U21. Auf dem Kunstrasen der Paul-Renz-Sportanlage (siehe Titelbild) waren es dann auch die Fuggerstädter, die in der 10. Minute durch Aiman Dardari in Führung gingen. Neuzugang Nathan Winkler (kam von Eintracht Norderstedt) glich zwar in der 32. Minute für die Löwen aus, nach dem Seitenwechsel sorgten Juan Cabrera (52.) und Constantin Kresi dann aber doch noch für den 3:1-Sieg der höherklassigen Augsburger.

Die U19 hatte in der Vorwoche überraschend mit 3:2 gegen Bayernligist TSV Landsberg gewonnen und stand auch diesmal einer Herrenmannschaft gegenüber. Gegen den TSV 1865 Murnau geriet das Team von Jonas Schittenhelm am Trainingsgelände an der Grünwalder Straße zwar in Rückstand, erkämpfte sich jedoch immerhin noch ein 1:1-Unentschieden.

Die U19 kam zu einem 1:1 gegen den TSV 1865 Murnau

Bildergalerie zu TSV 1860 – VfB Stuttgart II

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Titelbild TSV 1860 VfB Stuttgart

Der ganz große Befreiungsschlag gelang den Löwen am gestrigen Nachmittag noch nicht. Unsere Bildergalerie fasst die schönsten Impressionen vom Remis des TSV 1860 gegen den VfB Stuttgart II zusammen.

Bildergalerie zu TSV 1860 – VfB Stuttgart II

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

26.01.2002: TSV 1860 schlägt Köln vor 20.000 Zuschauern deutlich

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1860 Köln Olympiastadion

3:0 klingt nach Fußballfest und Dominanz. Dass Zahlen manchmal nur die halbe Geschichte erzählen, ist anhand des Sieges des TSV 1860 gegen Köln heute vor 23 Jahren deutlich festzumachen. Von Glanz und Gloria war diese Partie im Olympiastadion nämlich meilenweit entfernt.

Langeweile im weiten Rund

20.000 Zuschauer hatten sich am Oberwiesenfeld eingefunden, um die Begegnung zwischen dem Achten (1860) und dem Fünfzehnten (Köln) der Bundesliga-Tabelle zu verfolgen. Die Löwen hatten zum Rückrundenauftakt noch vor der Winterpause 3:1 in Kaiserslautern gewonnen und wollten gegen die Geißböcke an den Erfolg anknüpfen.

Dem FC hingegen stand das Wasser schon bis zum Hals und Trainer Ewald Lienen war besonders darauf bedacht, die Defensive zu stärken. Es wurde also ordentlich Beton angerührt und tatsächlich bissen sich die Löwen lange die Zähne aus und kamen zu keinen Torchancen. Ganz im Gegenteil: Die beste Torgelegenheit hatten die Gäste, doch Jentzsch entschärfte den Kopfball von Christian Timm (11.).

Max und Tyce sorgen für die Führung

Folglich ging es tor- und trostlos in die Kabine, die schwere Kost auf dem Rasen drückte die Stimmung zunehmend. Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nichts, doch in der 56. Minute setzte sich Wiesinger auf rechts durch und flankte in die Mitte. Dort nahm Martin Max den Ball an und netzte mit der ersten Torchance der Löwen zum 1:0 ein.

Fünf Minuten später folgte die zweite Torgelegenheit – und das zweite Tor. Tyce nahm aus 20 Metern Maß und ließ FC-Torwart Pröll keine Chance.

1860 schlägt Köln letztendlich deutlich

Köln wurde nun (zwangsläufig) mutiger, 1860 behielt sich seine gnadenlose Effizienz bei. Häßler brachte eine Ecke zur Mitte, dort stand Davor Suker goldrichtig und köpfte mit der dritten Löwen-Chance zum 3:0 ein. Das erste von fünf Bundesligatoren des Kroaten für Münchens große Liebe.

Am Ende verhöhnten sogar die Kölner Fans ihre eigene Mannschaft: “Ihr seid nur ein Karnelvalsverein”…

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Peter Pacult schenkte beim Sieg gegen Köln folgender Elf des TSV 1860 sein Vertrauen.

Jentzsch – Stranzl, Cerny, Tapalovic – Wiesinger (59. Hoffmann), Borimirow, Häßler, Tyce (78. Riseth), Weissenberger (56. Pürk) – Max, Suker

Tore:
1:0 Max (56.), 2:0 Tyce (61.), 3:0 Suker (80.)

Jacobsen-Kracher rettet Punkt gegen VfB II

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Jacobsen-Kracher rettet Punkt gegen VfB II
Jacobsen-Kracher rettet Punkt gegen VfB II

Ein gut gefülltes Grünwalder Stadion freute sich bei frühlingshaften Temperaturen auf das Debüt des Glöckners von Giasing – wie der Brunnenmiller getitelt hatte. Die Stimmung war schon vor dem Spiel gut “Baut das Sechzger aus” forderte die Kurve. Auch auf dem Rasen erwischten die Löwen den besseren Start, hatten aber gegen Ende der ersten Halbzeit Glück, dass sie nicht ins Hintertreffen gerieten. Am Ende rettete ein Jacobsen-Kracher den Löwen zum 1:1 einen Punkt gegen den VfB Stuttgart II. Die Details könnt ihr hier in unserem Live-Ticker nachlesen.

Neu formierte Viererkette – Maier in Startelf

Kwadwo (auf links), Schröter (auf rechts), sowie Reinthaler und Dulic bildeten die neu formierte Viererkette beim ersten Auftritt von Patrick Glöckner als neuer Löwen-Coach. Neuzugang Philipp Maier stand ebenfalls in der Startelf und begann neben Jacobsen auf der Sechs. Die etwas offensivere Ausrichtung funktionierte zu Beginn gut, als die Löwen mehr vom Spiel hatten, ohne aber wirklich zwingend zu werden. Nach einer knappen halben Stunde hatte 1860 dann Glück, dass sie auf der Linie klären konnten und ein Kopfball nach der darauffolgenden Ecke von der Querlatte zurück ins Feld prallte.

Sechzig stabilisiert sich vor der Pause

Von diesen beiden Schreckmomenten ließen sich die Hausherren aber nicht abschrecken und stabilisierten sich, auch wenn die jungen Stuttgarter weiter frech nach vorne spielten und die Sechzger so manches Mal vor Probleme stellten. Die Kurve feuerte die Löwen beim ersten Heimspiel der Rückrunde lautstark an. Bis zur Pause war die Begegnung ausgeglichen und Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Guttau brachte den Ball einmal scharf nach innen, doch Wolfram kam einen Schritt zu spät und so ging es mit einem torlosen Remis in die Katakomben.

Keine Wechsel zur Halbzeitpause

Beide Teams kamen nach dem Pausentee unverändert zurück aufs Feld. Den etwas besseren Start erwischten die Gäste, die aber nicht zwingend wurden. Sechzig konnte sich zu Beginn nicht recht aus der eigenen Hälfte befreien und scheiterte zumeist mit langen Zuspielen. Dann hatten die Hausherren nach einer Ecke eine gute Kopfballchance, doch Reinthalers Versuch flog knapp über die Querlatte. Immerhin mal wieder ein Torschuss für 1860. Nach 56. Minuten passierte genau das, was unter keinen Umständen hätte passieren dürfen: Das 0:1 für die Gäste. Stuttgarts Ulrich marschierte aus dem Mittelfeld durch, die Löwen gaben nur Geleitschutz und bei seinem Abschluss aus 13 Metern hatte Hiller keine Abwehrchance.

Doppelwechsel als Reaktion aufs 0:1

Bei Sechzig kamen nach einer guten Stunde Kozuki und Hobsch für Wolfram und Philipp in die Partie. Und lang ließ der Ausgleich auch nicht auf sich warten. Nach einer Ecke von der linken Seite kam der Ball über Hobsch zu Jacobsen, der das Leder aus 15 Metern unnachahmlich in die Maschen drosch, 1:1 – wieder alles offen. Die Löwen nahmen den Schwung des Ausgleichs mit und spielten weiter nach vorne. Unterstützt von den dieses Mal wirklich sehr aktiven Fans in der Kurve, die ihr Team über 90 Minuten unterstützten. Eine Hereingabe von Guttau von rechts fand im Zentrum aber keinen Abnehmer.

Mit dem 1:1 in die Schluss-Viertelstunde

Die Löwen waren nun zurück im Spiel, doch auch Stuttgart versuchte mit schnellen Kontern Nadelstiche zu setzen und stellten die 1860-Defensive vor einige Probleme. Das Spiel stand in der Schlussviertelstunde auf des Messers Schneide. Kozuki sorgte noch einige Male für Wirbel in der Offensive, allerdings ohne Abschluss. Auf der anderen Seite war Hiller mit einer bärenstarken Fußabwehr zur Stelle. Zwei weitere Male glänzte der Löwen-Tormann und unterband zwei hochkarätige Chancen der Gäste. Nach vorne gelang den Löwen nichts mehr und so blieb es beim Schlusspfiff beim etwas schmeichelhaften 1:1-Unentschieden.

Jacobsen-Kracher rettet Punkt gegen VfB II

Am Ende rette der Jacobsen-Kracher den Löwen einen Punkt gegen den VfB Stuttgart II, der insgesamt auch verdient, vielleicht sogar etwas glücklich, war. Es war eher eine durchschnittliche Leistung der Münchner beim Debüt von Neu-Coach Patrick Glöckner. Aber dank des 1:1 konnte man immerhin die vier Punkte Vorsprung auf den direkten Konkurrenten aus Stuttgart wahren.

Liveticker: TSV 1860 München – VfB Stuttgart II (21.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 VfB Stuttgart II

Herzlich willkommen zum Liveticker am 21.Spieltag der Saison 2024/25 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem VfB Stuttgart II!

Patrick Glöckner feiert heute sein Debüt auf der Trainerbank des TSV 1860. Bei seiner Premiere empfangen die Löwen den VfB Stuttgart II im Grünwalder Stadion. Im Hinspiel hatte Münchens große Liebe in Großaspach mit 1:3 das Nachsehen. Nun ist die Zeit für die Revanche gekommen und mit Philipp Maier darf ein Spieler mithelfen, der den Löwen nicht nur im Herzen trägt, sondern seit dieser Woche auch auf dem Trikot.

Nun gilt es, die Heimbilanz aufzupolieren, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln und den Fans im Grünwalder Stadion endlich mal wieder eine Freude zu bereiten. Auf gehts, Löwen!

Aufstellung:
Hiller – Dulic, Reinthaler, Maier, Kwadwo – Deniz (94. Kloss), Jacobsen (C) – Schröter, Guttau (85. Ott), Philipp (63. Kozuki) – Wolfram (63. Hobsch)

Bank:
Vollath (TW), Kozuki, Kloss, Gevorgyan, Ott, Bähr, Hobsch, Frey, Lippmann

Tore:
0:1 (56.) Meyer, 1:1 (68.) Jacobsen

Die Personalsituation

Es fehlen:
Verlaat, Schifferl, Reich, Danhof, Bangerter (alle verletzt), Muteba (freigestellt)

Ausfälle beim VfB Stuttgart II:
Michael Glück, Paulo Fritschi, Semih Kara, Alexander Groiß, Christopher Olivier, Luca Raimund (alle verletzt), Wahid Faghir (nicht spielberechtigt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Florian Bähr hat bereits vier Gelbe Karten gesehen und muss bei der nächsten Verwarnung aussetzen. Max Reinthaler, Patrick Hobsch und Morris Schröter stehen aktuell bei drei Gelben Karten.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – VfB Stuttgart II außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist ausnahmsweise noch nicht ganz ausverkauft. Im Onlineshop und über den offiziellen Zweitmarkt sind bis kurz vor Anpfiff noch Karten verfügbar, zudem sind voraussichtlich auch die Tageskassen geöffnet.

Im Free-TV wird die heutige Partie nicht übertragen. Dafür ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Glöckner fühlt sich “…wie ein Fisch, der wieder ins Wasser geworfen wurde”

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Gut gelaunt und voller Vorfreude auf seinen ersten Auftritt an der Seitenlinie bei den Löwen präsentierte sich der neue Trainer Patrick Glöckner den Medienvertretern in seiner ersten regulären LÖWENRUNDE vor dem Heimspiel gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart morgen Nachmittag auf Giesings Höhen (14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker). Auch die weiterhin angespannte Personalsituation kann dem 48jährigen seinen Optimismus nicht nehmen.

Glöcker wurde herzlich aufgenommen

Zu Beginn seiner ersten Spieltagspressekonferenz schilderte Patrick Glöckner die herzliche und harmonische Aufnahme, die ihm in dieser Woche an der Grünwalder Straße wiederfuhr. Er fühle sich nun ein bißchen, “…wie ein Fisch, der wieder ins Wasser geworfen wurde”, und sei froh, “die Aufgaben zu übernehmen.” Außerdem lobte er seine Spieler:

Die Mannschaft hat meiner Meinung nach hervorragend mitgearbeitet, hat alles inverstiert, was drin war. Von daher hoffen wir, dass das dann morgen auch auf den Platz übertragbar ist.

Weiter angespannte Personalsituation

Wenig überaschend ließ sich Glöckner – trotz verschiedener Versuche – nicht entlocken, mit welcher konkreten Aufstellung er seine neue Mannschaft morgen Nachmittag ins Rennen gegen das U23-Team der Schwaben schicken wird. Neben den bereits bekannten und nach wie vor fehlenden Akteuren Jesper Verlaat, Raphael Schifferl, Lukas Reich, Moritz Bangerter und Tim Danhof ist gestern im Training Fabian Schubert umgeknickt und musste das heutige Training frühzeitig abbrechen. Ob der Stürmer gegen den VfB zur Verfügung steht, entscheidet sich morgen Früh. Positiv: Nach Verletzungspause und Rotsperre ist Soichiro Kozuki, ebenso wie Tunay Deniz zurück im Kader. Den in dieser Woche aus Ulm zu 1860 gekommenen Philipp Maier bezeichnete Glöckner als “sehr gute Option für’s Zentrum”, da dieser sich “als guter Zweikämpfer” darstelle, der aufgrund seiner Einsätze in der 2. Bundesliga auch “voll im Saft” stehe.

Glöckner will einfachen und effektiven Fußball

Zur Spielweise, die die Fans von ihren Löwen morgen erwarten dürfen und zu den Handlungsanweisungen, die er als neuer Chefcoach in den wenigen Tagen der Vorbereitung anbringen konnte, sagte Glöckner:

Der Fußball muss jetzt einfach sein, der Fußball muss effektiv sein und jeder Spieler muss genau wissen, was er zu welcher Zeit auf dem Platz verloren hat und wie er der Mannschaft in gewissen Momenten des Spiels helfen kann. Um nichts anderes geht’s! Wir machen jetzt keine Wunderdinge, keine verrückten Dinge. Wir haben ein paar Sachen im Ballbesitz eingespielt, die gegen den Gegner passend sind, wo wir uns erhoffen, dass wir entsprechend unsere Torchancen kreieren. Und wir haben natürlich unsere Defensive untermauert, weil das ist ja die Schwachstelle gewesen, mit zuletzt 1:11 Gegentoren aus drei Spielen.

Charakterisierung des Gegners

Nicht ängstlich, aber mit dem gebotenen Respekt beschreibt Patrick Glöckner den morgigen Gegner:

Generell muss man wissen, dass U23-Mannschaften – gerade auch der VfB Stuttgart mit einer hervorragenden Jugendausbildung – technisch versierte Spieler haben, die auch über hohe physische Stärken verfügen, (…) dass sie einfach ein Spiel aufziehen, was nicht gut zu berechnen ist für uns als Trainer, weil sehr viel Kreativität dabei herauskommt.

Keine Angehörigen von Glöckner anwesend

Bei der morgigen Premiere des neuen Löwendompteurs im Sechzgerstadion werden übrigens keine Angehörigen des gebürtigen Bonners anwesend sein. Die diesbezüglichen familieninternen Anfragen, z.B. seines Bruders und seiner Tochter hat er mit dem Verweis auf das ausverkaufte Grünwalder Stradion – wie er augenzwinkernd verriet – zurückgewiesen.

…weil ich den Fokus komplett auf dem Spiel und auf der Mannschaft haben möchte. Ich hab alle gebeten, sie sollen sich’s bitte im Fernsehen ankucken. Ich kann da jetzt vorher kein Shakehands machen, danach noch was gemütlich essen. Das wird nicht funktionieren, dafür ist die Spannung zu hoch, auch bei mir.

Glöckner versicherte aber, dass seine Angehörigen in naher Zukunft auf das Stadionerlebnis auf Giesings Höhen hoffen dürfen.

VfB-Trainer Fiedler: “Freue mich auf traditionsreiche Spielstätte”

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VfB Stuttgart II TSV 1860 spielstätte

Im Hinspiel ließen die jungen Wilden des VfB Stuttgart die Löwen richtig alt aussehen und setzten sich hochverdient mit 3:1 durch. Nicht zuletzt deswegen ist VfB-Coach Markus Fiedler heiß auf die morgige Partie. Er freut sich auch auf die “traditionsreiche Spielstätte”.

“Freue mich auf traditionsreiche Spielstätte”

Während der TSV 1860 in Saarbrücken mit 0:4 unter die Räder kam, verlor der VfB Stuttgart gegen Hansa Rostock mit 0:3. Beide Teams starteten also denkbar ungünstig in die Rückrunde. Markus Fiedler hofft, die richtigen Schlüsse aus dem Auftritt seiner Mannschaft gezogen zu haben.

“Wir haben das Spiel kritisch aufgearbeitet. Wir haben den Matchplan nicht so umgesetzt, wie wir es wollten. Zudem dürfen wir es dem Gegner nicht so einfach machen, Tore zu schießen.”

Bei den Löwen hatte die Niederlage im Saarland zur Folge, dass Trainer Argirios Giannikis seine Koffer packen musste und durch Patrick Glöckner ersetzt wurde. In der Vorbereitung auf die Partie war das für den VfB Stuttgart II natürlich nicht gerade einfach, wie Fiedler betont.

“Wir sind in dieser Trainingswoche bei uns und unseren Themen geblieben, zumal die Gegnervorbereitung durch den Trainerwechsel erschwert ist. Wir wissen nicht, was uns im Detail erwartet, aber ich freue mich auf das Spiel und eine traditionsreiche Spielstätte.”

Ski-Löwe Felix Klingler Testpilot in Kitzbühel

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Skilöwen 1860 dorigo straßer klingler
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Linus Straßer kennt bei den Löwen jeder und auch Fabiana Dorigo hat sich durchaus schon einen Namen gemacht. Beide starten im Ski-Weltcup und halten dort die Fahnen des TSV 1860 hoch. Ein weiterer Ski-Löwe wird am Wochenende die weltberühmte Streif in Kitzbühel runterrasen, denn Felix Klingler ist Vorläufer beim Hahnenkammrennen.

Ski-Löwe Felix Klingler Testpilot in Kitzbühel

Eigentlich fährt Felix Klingler “nur” FIS-Rennen, am Wochenende stürzt er sich jedoch schon zum siebten Mal die Streif herunter – als Vorläufer. Respekt hat der 25-Jährige natürlich schon vor der äußerst schwierigen Piste, Angst jedoch nicht:

“Ich mag das Adrenalin. (…) Ich riskiere als Vorläufer nicht 100 Prozent – du sollst ja auch sicher runterkommen. Im Netz zu landen, wäre das Schlechteste, was du als Vorläufer machen kannst.”

Respekt hat die berühmte Rennstrecke auf jeden Fall verdient, denn immer wieder kommt es dort zu verhängnisvollen Stürzen. Erst am Mittwoch erwischte es Klinglers Vorläufer-Kollegen David Ehrenmüller; der Österreicher war bei der Landung in der Mausefalle gestürzt, blieb jedoch Gott sei Dank unverletzt.

Wir wünschen dem Ski-Löwen am Wochenende alles Gute und viel Spaß auf der Streif!

PS: Linus Straßer geht im Slalom übrigens als Titelverteidiger ins Rennen.

Gegnervorstellung Teil 2: Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V. II

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Mannschaft vor dem Block in Großaspach
Screenshot

Es geht schon wieder drunter und drüber bei den Löwen. Nach der indiskutablen Leistung der Mannschaft im Saarland wurden Cheftrainer Giannikis und Langzeit-Co-Trainer Hübl von ihren Aufgaben entbunden. Die finanzielle Situation erschwerte anscheinend ein früheres Eingreifen. Nun muss Patrick Glöckner die angeschlagenen Löwen wieder fit bekommen und hat als erstes gleich ein Spiel gegen einen Abstiegskandidaten vor der Brust. Ein Sieg ist quasi Pflicht gegen den Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e.V. II!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Die jungen Schwaben stecken noch tiefer im Tabellenkeller fest als der TSV. Aktuell rangieren sie auf Platz 17, dem ersten Abstiegsplatz. Magere 20 Punkte stehen auf dem Konto und auch das Torverhältnis von -11 ist nicht gerade rosig. In den letzten fünf Spielen konnte man nur vier Punkte holen: ein Unentschieden gegen den Kellernachbarn Essen und ein Heimsieg gegen den Waldhof. In der Winterpause konnte zwar Saarbrücken in einem Testspiel bezwungen werden, aber wie viel man auf diese Ergebnisse geben sollte, haben wir ja letzte Woche gesehen. Die Zweitvertretung kam am letzten Wochenende gegen Hansa Rostock etwas unter die Räder und musste sich mit 0:3 geschlagen geben. Das Torverhältnis ähnelt mit 26:37 sehr dem des TSV 1860. Heißt also auch mittelmäßiger Angriff und schwache Verteidigung. Natürlich sind die zweiten Mannschaften immer schwer einzuschätzen, da man nicht wissen kann, wer aus der ersten Mannschaft aushilft oder nach oben abkommandiert wird. Verlassen können sich die Schwaben in jedem Fall auf Torhüter Dennis Seimen, der aktuell im kicker bei einer sehr beachtlichen Durchschnittsnote von 2,86 steht.

Wintertransfers

Ein paar Änderungen gab es im Winter: Der Vertrag mit Luan Simnica wurde aufgelöst, nachdem der 20-Jährige in der Hinrunde noch zu 14 Einsätzen gekommen war. Weitere Abgänge umfassen eine Leihe von Stürmer Tino Kaufmann (19, 3 Spiele) zu Rot-Weiß Erfurt und den Wechsel von Jakov Suver (21, IV, 1 Spiel) zu Nürnberg II. Zugänge gab es durch die frühzeitige Beendigung zweier Leihgeschäfte. Mittelfeldspieler Laurin Ulrich (19) kehrt aus Ulm zurück und Mohamed Sankoh (21) wird nicht mehr für Cosenza Calcio (Letzter in der Serie B) auf Torejagd gehen. Beide stehen Trainer Markus Fiedler seit dem Jahreswechsel zur Verfügung.

Das Hinspiel

Das Hinspiel in Großaspach wird vielen in Erinnerung geblieben sein. Nicht nur die schwache Leistung der Löwen, sondern besonders das Weitschuss-Tor von Stuttgart II-Kapitän Nothnagel gegen Rene Vollath. In der schwäbischen Hitze gingen die Gastgeber nach einem Treffer in der ersten Hälfte in Führung und bauten diese auf 3:0 aus. Fabian Schubert sorgte kurz vor Schluss für Ergebniskosmetik. Einziger Lichtblick auf Seiten des TSV war die kurze Drangphase nach Wiederanpfiff.

Von der damaligen Startelf stehen mit Schifferl, Verlaat und Reich gleich drei Spieler am morgigen Samstag nicht zur Verfügung. Auch Rene Vollath wurde inzwischen durch Marco Hiller ersetzt. Interessant wird sein, ob die Youngster Raphael Ott und Tim Kloss wieder von Beginn an ran dürfen. Unwahrscheinlich ist, dass Patrick Glöckner im Rückspiel ebenfalls ohne echten Stürmer beginnen wird. Sowohl Hobsch als auch Schubert saßen in Großaspach zu Beginn auf der Bank.

Der 21. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904- SV Waldhof Mannheim
Samstag 14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – VfL 1899 Osnabrück
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – SG Dynamo Dresden
14:00 Uhr TSV 1860 München – VfB Stuttgart 1893 II
14:00 Uhr SC Verl 1924 – Aachener TSV Alemannia
16:30 Uhr SV Sandhausen 1916 – 1. FC Saarbrücken
Sonntag 13:30 Uhr Rot-Weiss Essen – Hannover 96 II
16:30 Uhr FC Ingolstadt 04 – SpVgg Unterhaching
19:30 Uhr BV Borussia Dortmund II – DSC Arminia Bielefeld