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Faninfos zur Partie TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim

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Grünwalder Stadion TSV 1860 Faninfos

Die Polizei schätzt die Partie der Löwen gegen die Barackler als Risikospiel ein, was angesichts diverser Vorkommnisse in der Vergangenheit ausnahmsweise sogar mal ansatzweise nachvollziehbar ist. Wir präsentieren Euch die Faninfos zum Heimspiel des TSV 1860 gegen den SV Waldhof Mannheim (sechzger.de berichtet live).

Faninfos zu TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim

Da das Spiel seit geraumer Zeit ausverkauft ist, wird es morgen keine Tageskasse geben. Im Zweitmarkt der Löwen haben Mitglieder des TSV 1860 jedoch bis zum Anpfiff die Möglichkeit, noch Eintrittskarten zu erwerben.

Vor dem Spiel ist ein Besuch des Grünspitz seit Mitte Oktober nicht mehr möglich, da das Gelände umgebaut wird. An Möglichkeiten zum Treffen mit anderen Löwen mangelt es angesichts der urbanen Lage unseres Fußball-Tempels ja Gott sei Dank trotzdem nicht. Bitte achtet jedoch darauf, frühzeitig in Richtung Stadion aufzubrechen, um lange Wartezeiten am Einlass zu vermeiden. Ab 12.30 Uhr wird das Grünwalder geöffnet sein, beim Catering wird es wieder Early Bird-Angebote geben. Im Innenbereich wird diesmal jedoch nur Leichtbier ausgeschenkt.

Risikospiel gegen die Barackler

Da die Partie als Risikospiel eingestuft wurde, werden entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Dazu gehört beispielsweise ein “löwenfreier Bereich”, der sich insbesondere über die Bereiche um den Gästeeingang OST II, den Wettersteinplatz sowie die Fromundstraße erstreckt. Löwenfans sind angehalten, diesen Bereich vor und nach dem Spiel zu meiden.

Gegner PK: Waldhof-Trainer Trares brennt „zehnmal mehr“ für Mannheim

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Der Waldhof Mannheim war jüngst zu Gast bei den Nachbarn aus Unterhaching und holte dort im Remis einen Punkt. Gegen Wiesbaden konnte die Mannschaft von Bernhard Trares ebenfalls einen wichtigen Zähler ergattern. Die Bilanz des momentanen Elftplatzierten ist gut. Die Punkteserie hält seit fast einem Monat an. Wie gehen die kommenden Gegner der Löwen in die Partie? Cheftrainer Trares erklärt es auf der Pressekonferenz.

Cheftrainer von Waldhof Mannheim über …

… seine Erwartungen an das Spiel: „Sechzig hat ja jetzt in Sandhausen ein sehr gutes Spiel gemacht, nachdem sie davor nicht so performt haben. Da haben sie sich natürlich Selbstbewusstsein geholt. Die Mannschaft ist gut angelaufen, hat sehr aggressiv, sehr Zweikampf-stark gespielt. Ja, das Sechzger Stadion wird ausverkauft, die Stimmung wird gut sein. Wir freuen uns darauf. Es wird ein intensives Spiel.“

… Unterschiedliche Trainingsvorbereitung auf die Spiele: „Es macht schon einen Unterschied, ob ich jetzt in Haching spiele oder in einem ausverkauften Stadion. Die Grundspannung ist automatisch etwas höher bei einem Spieler, wenn die Stimmung auch etwas hochkocht. Da wird die Konzentration und das Adrenalin einfach etwas höher sein. […] Wenn so ein Stadion glüht, dann bist du als Spieler einfach nochmal fokussierter.“

… über die Vorbereitung: „Wir gehen natürlich unter der Woche auch sehr kritisch mit unserer Leistung um und besprechen, was gut war, was nicht so gut war. Es waren viele Dinge gut in Unterhaching, viele Sachen haben wir einfach gut gemacht, wie wir Fußball gespielt oder den Druck herausgenommen haben… Die Mannschaft hatte nur noch nicht erkannt, dass der Gegner doch ein bisschen gewackelt hat. Und nicht erkannt, dass man dann auch etwas nachlegt und sie zum Fallen bringt.“

… kompletter Wechsel in der Sechzger-Mannschaft: „Es wird so sein, dass sie wahrscheinlich ähnlich wie in Sandhausen auflaufen werden. Daher weiß man recht klar, mit welchen Spielern sie starten werden. Auch der Ablauf war für Sechzig natürlich sehr positiv. Das wird aber ein ganz neues Spiel und offenes Spiel für beide Mannschaften. So gefestigt ist die Sechzger Mannschaft dann noch nicht nur, weil sie einmal 3:0 gewonnen hat. Sie hat schon permanent Höhen und Tiefen, deshalb glaube ich schon, dass wir da gewinnen können.“

… Trares Vergangenheit beim TSV 1860: „Gut, das war mein Start in die Bundesliga. Deshalb habe ich da fantastische Erinnerungen. Ich habe ja neulich auch Manni Schwabl wiedergetroffen, mit dem ich auch eine super Zeit hatte in München, auch viele Ex-Spieler. Wir waren schon eine extrem verschworene Gruppe bei Sechzig und haben tolle Erfolge gehabt. Wir standen zwei, drei Mal auch auf dem Rathausplatz mit den Fans. München ist schon etwas zu meiner zweiten Heimat geworden, wobei die Zeit beim Verein schon lange her ist. Aber ja, mein Herz schlägt – wenn ich Sechzig und Waldhof vergleiche – zehnmal mehr für Waldhof als für Sechzig. Weil das meine Heimat ist und ich bei dem Verein auch etwas meinen Frieden gefunden habe. […] Waldhof Mannheim ist einfach eine brutale Herzensangelegenheit für mich.“

Stürmer Felix Lohkemper, sowie Tim Sechelmann und Samuel Abifade werden nicht mit der Mannheimer Mannschaft anreisen. Letzterer hatte sich beim Spiel in der Münchner Vorstadt einen Nasenbeinbruch zugetragen.

Löwenrunde: “Weiterhin im Prozess des Lernens”

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Löwenrunde: "Dagegen halten und Räume finden"
Löwenrunde: "Dagegen halten und Räume finden"

Nach dem 3:0-Sieg in Sandhausen wartet am Samstag um 14:03 Uhr das nächste Heimspiel auf die Löwen. Zu Gast ist dabei der SV Waldhof Mannheim. Drei Punkte gibt Löwen-Coach Argirios Giannikis als Ziel aus und sagte bei der Löwenrunde: “Wir sind weiterhin im Prozess des Lernens, wie man solche Spiele angeht. Dass eine Balance zwischen Defensive und Offensive ungemein wichtig ist. Das haben wir in Sandhausen sehr gut umgesetzt und werden es auch im nächsten Spiel umsetzen müssen, um drei Punkte zu behalten”.

Verlaat ist fit – Bangerter und Muteba fallen aus

Große Umstellungen im Kader darf man für das nächste Heimspiel nicht erwarten, zumal Giannikis nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Jesper Verlaat musste zu Beginn der Woche wegen Wadenproblemen mit dem Training aussetzen, ist aber seit der zweiten Mittwochseinheit wieder im Teamtraining und wird auch am Samstag auf dem Platz stehen. Fehlen werden hingegen Muteba (krank) und Bangerter (Hüft-Probleme).

Kein Heimkomplex bei den Löwen

Einen Heimkomplex seiner Mannschaft sieht der Löwen-Coach trotz der bislang ernüchternden Bilanz im Grünwalder Stadion nicht. “Jedes Spiel schreibt seine eigene Geschichte. Es sind unterschiedliche Spielverläufe und Vorzeichen. Wir müssen uns auf das fokussieren, was wir zuletzt gezeigt haben.”, erklärte Giannikis. “Wenn wir eine ordentliche Balance in beiden Spielphasen hinbekommen auf dem Platz, dann können wir gegen jeden Gegner bestehen”, zeigte sich der Löwen-Trainer optimistisch. Es gehe darum “hochkonzentriert die Aufgaben zu erfüllen”, dann sei er guter Dinge, drei Punkte einfahren zu können.

Spielanalyse von Sandhausen

“Wir analysieren jedes Spiel sehr detailliert mit der Mannschaft, um das Spiel einzuordnen. […] Wir wollen da weitermachen, wo wir in Sandhausen aufgehört haben. Wir haben nichts, auf dem wir uns ausruhen können. Wir haben 17 Punkte, aber wir haben das Gefühl, dass bisher mehr drin war”, sagte Giannikis auf Frage von sechzger.de, wie er Konstanz in die Leistung seiner Mannschaft bringen wolle. Diese Aussage bestätigt die Tabelle der “Expected Points” von liga3-online.de.

Mannheim geht wenig Risiko

Auch den nächsten Gegner aus Mannheim haben die Löwen natürlich genau unter die Lupe genommen. “Mannheim ist eine Mannschaft, die eine Körperlichkeit hat, wenig Risiken geht und mit Boyd einen Spieler hat, der im Strafraum eine Präsenz und eine gute Abschlussfähigkeit hat”, sagte Giannikis über den Gegner. “Aber auch sie haben Räume, die sie aufgeben, Räume die wir bespielen müssen und Schwächen, die es auszunutzen gilt”, erklärte Giannikis weiter

Kein Kontakt zu Trares

Mit Bernhard Trares, der einst für die Löwen kickte und nun Mannheim trainiert, kehrt ein ehemaliger Fan-Liebling zurück auf Giesings Höhen. “Ich kenne ich nicht. Er hat die Spielweise verändert. Die Mannschaft geht weniger Risiken ein, spielt sehr pragmatisch”, sagte der Löwen-Coach über Trares. Er erwartet ein “hart umkämpftes Spiel” gegen Mannheim, bei dem die Balance wieder entscheidend sein wird. “Wir müssen die Risiken eingehen, die nötig sind um ein Spiel zu gewinnen, aber keine zu hohen Risiken”, fordert Giannikis.

Gemeinsam nach hinten – gemeinsam nach vorne

Angesprochen auf die Leistung von Max Reinthaler in Sandhausen sagte Giannikis: “Wir haben in Sandhausen als Verbund, als Mannschaft, sehr gut gearbeitet. Wir greifen gemeinsam an und verteidigen gemeinsam. Max hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Er hat die Erfahrung, wie auch Verlaat und mit Schifferl haben wir einen Spieler, der das Herz am richtigen Fleck hat. Wir haben Jungs, die Boyd kontrollieren können.”, erklärte Giannikis. Nach vorne müssen man gemeinsam in der Spieleröffnung agieren, um Tore zu erzielen und hinten die Null zu halten.

Alle Infos zum Spiel im Live-Ticker

Alle Löwen-Fans, die nicht live im ausverkauften Grünwalder Stadion dabei sein können, informieren wir natürlich wieder in unserem Live-Ticker. Das Bayrische Fernsehen überträgt zudem ab 14:00 Uhr live im Free-TV.

 

Verwaltungsrat mit Statement zu Hiltmair und Darlehensvertrag

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Der Verwaltungsrat hat sich in einer Stellungnahme zum Darlehensvertrag und der damit verbundenen Causa Anton Hiltmair geäußert. 

Verwaltungsrat wurde nicht in Entscheidungen eingebunden

Dem Gremium zufolge erlangte der Verwaltungsrat erst kurz vor Ende der Frist (31.10.) Kenntnis vom Darlehensvertrag. Dieser soll, wie sechzger.de berichtete, die Bestellung von Anton Hiltmair zum Geschäftsführer der TSV München von 1860 Geschäftsführungs GmbH enthalten haben. Das Gremium stellt hierzu fest: “Gemäß Ziffer 11.3.6 lit. c der Satzung des Vereins muss das Präsidium die vorherige Zustimmung des Verwaltungsrats einholen, wenn es über die Bestellung von Geschäftsführern in Tochtergesellschaften entscheiden will.” 

Wurde der Verwaltungsrat nicht satzungsgemäß vorab um Zustimmung zur Personalie Hiltmair gebeten?

Jedoch soll das Salz in der Suppe woanders liegen: der Verwaltungsrat zeigt sich besonders besorgt darüber, dass im Darlehensvertrag Passagen eingebaut sind, die “es dem Mutterverein auf absehbare Zeit unmöglich machen könnten, wie bisher autonom Geschäftsführer bestellen oder abberufen zu können.”

Wird der e.V. mit dem Darlehensvertrag in seiner Ausübung von “50+1” geschwächt?

Die Verwaltungsrat-Mitteilung zur Causa Hiltmair und dem Darlehensvertrag

Angesichts der wirtschaftlichen Schieflage der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA ist diese zur Abwendung der Insolvenz auf Fremdfinanzierung angewiesen. Das Präsidium des Vereins hat in diesem Zusammenhang eine Darlehensvereinbarung mit HAM International Ltd. unterzeichnet, von welcher der Verwaltungsrat erst sehr kurzfristig vor der am 31.10. abgelaufenen Frist zur Einreichung der notwendigen Nachweise im Rahmen der Lizenzierung beim DFB Kenntnis erlangt hat. Diese Darlehensvereinbarung soll die finanzielle Stabilität der KGaA für die nächsten zwei Jahre sicherstellen.

Der Verwaltungsrat ist sich darüber bewusst, dass HAM International Ltd. als Hauptgläubigerin großes Interesse daran hat, eine Insolvenz der KGaA zu vermeiden. Denn eine Insolvenz würde nicht nur den Verein, seine Mitarbeiter und seine Fans hart treffen, sondern auch erhebliche Nachteile für HAM International Ltd. bedeuten.

Im Rahmen der satzungsgemäßen Aufsicht sieht es der Verwaltungsrat als geboten an, dass derart grundlegende Verträge absolut rechtssicher und klar formuliert sind. Um dies zu gewährleisten, ebenso wie die Berücksichtigung der langfristigen Interessen des Vereins und seiner Mitglieder, hat der Verwaltungsrat die vom Präsidium unterzeichnete Darlehensvereinbarung einer eingehenden Prüfung unterzogen.

Dabei sind relevante Fragen aufgekommen, die einer Beschlussfassung des Verwaltungsrats über die Bestellung eines Geschäftsführers bis zu deren Klärung entgegenstehen. Dies gilt unabhängig von der Personalie Anton Hiltmair. Diese Fragen betreffen in erster Linie eine Vereinbarung, die es dem Mutterverein auf absehbare Zeit unmöglich machen könnte, wie bisher autonom Geschäftsführer bestellen oder abberufen zu können. Darüber hinaus fingiert diese Darlehensvereinbarung einen angeblich bereits gefassten Beiratsbeschluss über die Bestellung von Anton Hiltmair zum Geschäftsführer der KGaA. Ein solcher Beschluss des Beirats wurde bis dato jedoch tatsächlich nicht gefasst.

Gemäß Ziffer 11.3.6 lit. c der Satzung des Vereins muss das Präsidium die vorherige Zustimmung des Verwaltungsrats einholen, wenn es über die Bestellung von Geschäftsführern in Tochtergesellschaften entscheiden will. Diese vorherige Zustimmung ist nicht nur eine formale Hürde, sondern ein von der Satzung zwingend vorgeschriebenes Instrument, um die Geschäftsführung der KGaA auf eine solide und vertrauenswürdige Basis zu stellen.

Der Verwaltungsrat betont mit Nachdruck, dass er seine Verantwortung gegenüber dem Verein, seinen Mitgliedern und seinen Tochtergesellschaften sehr ernst nimmt. Entscheidungen über derart weitgehende Vereinbarungen bedürfen daher größter Sorgfalt und sollten unter Abwägung aller notwendigen Aspekte getroffen werden. Wir nehmen das Präsidium hiermit in die Pflicht, bezüglich der aufgeworfenen Fragen in den Dialog mit HAM International Ltd. zu treten, um eine tragfähige Lösung unter hinreichender Berücksichtigung der Mitgliederinteressen herbeizuführen.

Gegnervorstellung: SV Waldhof Mannheim 07 e.V.

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Mannheim mit Pyro im Block P

Die Mannschaft scheint den Trainer zu mögen. Die Mannschaft scheint verstanden zu haben, dass Cottbus inakzeptabel war. Die Mannschaft scheint es ja doch zu können. Nachdem vorige Woche noch Wunden lecken angesagt war, stehen die Löwen nach dem famosen Auswärtssieg mit breiter Brust da. Wenn es gegen den damaligen Zweiten aus Sandhausen klappt, sollte auch ein Sieg gegen eine punktgleiche Mannschaft drin sein. Es kommt der nächste Gegner aus der Kurpfalz, der SV Waldhof Mannheim 07 e.V..

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Die Waldhöfer sind als eines der wenigen Teams noch schlechter in die Saison gestartet als unsere Löwen. Deshalb wurde Trainer Marco Antwerpen nach fünf Spielen und einer frühen Niederlage im Landespokal freigestellt und durch Bernhard Trares ersetzt. Beides Namen, die auch in München-Giesing schon gehandelt wurden. Der Ex-Löwe und Ex-Barackler Trares schaffte es, die Mannschaft zu stabilisieren. Unter ihm ging bisher nur ein Spiel verloren, ein 1:2 in Sandhausen. Somit stehen die “Buwe” aktuell punktgleich mit den Löwen, aber aufgrund der besseren Tordifferenz, auf Platz 11. Aus den letzten beiden Spielen holte man zwei Punkte, sowohl gegen Wiesbaden als auch gegen Unterhaching reichte es nur zu einer Punkteteilung, nachdem davor Aue und Dortmund besiegt werden konnten.

Kader & Transfers

Wenn man sich den Kader des SVW anschaut, wundert einen der schlechte Saisonstart, da nominell eine sehr starke Truppe zur Verfügung steht. Nach der enttäuschenden letzten Spielzeit wurde an einigen Stellschrauben gedreht, weshalb 14 Zugänge 13 Abgängen gegenüberstehen.

Bekannteste Spieler, die den Verein verlassen haben, sind wahrscheinlich Bentley Baxter Bahn, der nun in Aachen kickt, und Pascal Sohm, der nach Auslaufen seines Vertrags noch vereinslos ist. Außenverteidiger Luca Polar (21), an dem auch die Löwen interessiert waren, wechselte in die 2. Liga nach Münster.

Nachgerüstet wurde in der Kurpfalz mit einigen bekannten Gesichtern. Mittelstürmer Felix Lohkemper kam vom Club aus Nürnberg, Rico Benatelli aus Klagenfurt. Per Leihe wurde Innenverteidiger Henning Matriciani von Schalke geholt, Rechtsaußen Nicklas Shipnoski wechselte aus Bielefeld in die Quadratestadt. Wenn Adrian Fein sein Potenzial nach langer Pause wieder ausschöpfen kann, ist auch er eine Verstärkung für die 3. Liga.

In der Bestandsmannschaft tummelt sich auch einiges an Qualität. Star ist Stürmer Terrence Boyd, der 14 Spiele für die US-Nationalmannschaft aufweisen kann und für Rapid Wien schon im Europacup aufgelaufen ist. Auch Martin Kobylanski hat einen guten Namen im deutschen Profifußball, den er sich aber gerade beim TSV etwas zerstört hat, sowie Lukas Klünter der schon in der Bundesliga für Köln unterwegs war. Nicht zu vergessen Kapitän Marcel Seeger (IV), der mit einer kurzen Unterbrechung seit 2015 für den Waldhof aufläuft.

Löwenpower: Adrian Fein (Löwenjugend von 2005-2006), Martin Kobylanski (Saison 22/23)

Vereinsgeschichte

Die Anfänge

Gegründet wurde der Verein am 11. April 1907 im Lokal “Zum Tannenbaum” und fand seine erste Heimat and der Altrheinstraße im sogenannten “Schlammloch”. Ein Jahr später nimmt man den Spielbetrieb in der C-Klasse Neckargau auf. Nach dem Aufstieg in die B-Klasse zieht man auf den “Sandacker” um und steigt 1911 in die A-Klasse auf, die zweithöchste Liga. Vor Beginn des 1. Weltkriegs steigt der SVW 1914 noch in die oberste “Liga-Klasse” auf. Kurz danach wird der Spielbetrieb eingestellt und nur im Notformat aufrechterhalten. Während des Krieges beginnt auch die Rivalität mit dem VfR Mannheim.

1920 tritt man gegeneinander im Entscheidungsspiel um die Meisterschaft in der Odenwaldliga an und siegt unter Mithilfe von drei Toren von Sepp Herberger. in der Folge kann man die Liga wieder halten und spielt in der Süddeutschen Meisterschaft mit. 1925 erfolgt der Umzug auf das heutige Vereinsgelände “bei den Schießständen”. 1930 wird man wieder Meister in der Rheinbezirksliga, was man in den nächsten Jahren wiederholen konnte.

Nach Neuordnung der Ligen wird Waldhof 1934 der Gauliga Baden zugeteilt. Nach dem Gewinn der Gau Meisterschaft unterliegt man Schalke im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Dieser Erfolg wiederholt sich erstmal nicht, auf unteren Ebenen bleibt man jedoch erfolgreich. Überregional scheitert man eigentlich immer an Nürnberg oder Schalke.

Nach den Kriegen

Nach dem Krieg werden die Schwarz-Blauen 1947 Vizemeister der neuen Oberliga Süd. In der Folge kann man die Klasse halten und bringt eine Amateurmannschaft an den Start. 1954 steigt man schließlich, nach 40 Jahren im Oberhaus, in die 2. Spielklasse ab. Vier Jahre später steigt man wieder auf, muss aber 1959 direkt als Letzter wieder ins Unterhaus. Der sofortige Wiederaufstieg gelingt aber, diesmal kann man zwei Jahre die Klasse halten. 1963 qualifiziert man sich für die neue Regionalliga Süd, die neue 2. Liga. Aus dieser muss man 1970 in die Amateurliga Nordbaden absteigen.

Nachdem der Aufstieg ’71 knapp scheitert, gelingt er 1972 in der Entscheidungsrunde gegen den FC Singen. Zwei Jahre danach wird man Teil der neuen 2. Bundesliga, damals noch zweigeteilt. 1981 qualifiziert man sich dann auch für die eingleisige Version. Im Jahre 1983 feiert man die Meisterschaft und steigt in die Bundesliga auf. Hier kann man sich fast 10 Jahre halten, muss 1990 aber absteigen.

Anstatt dem angestrebten Wiederaufstieg geht es 1997 sogar in die Regionalliga Süd, man kann zwei Jahre später aber wieder in die 2. Liga zurückkehren. Nach durchaus erfolgreichen Jahren geht es 2003 wieder ins Unterhaus. In diesem Zuge muss Insolvenz angemeldet werden und der SVW findet sich 2003 in der viertklassigen Oberliga wieder.

Nach der Insolvenz

Nach einer Konsolidierungsphase im wirtschaftlichen und sportlichen Bereich qualifiziert man sich 2008 für die neue Regionalliga Süd, ein Jahr später wechselt man in die West-Staffel. 2010 muss man abermals wegen finanzieller Probleme in die Oberliga runter. Aus der fünften Leistungsstufe kann man sich aber schnell wieder verabschieden, 2011 ist man wieder in der Regionalliga. Ab 2016 scheitert man jedes Jahr bis 2018 in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga. 2019 kann man unter Bernhard Trares dann endlich direkt aufsteigen.

Nach der Rückkehr in den Profifußball nimmt man wieder am DFB-Pokal teil, muss aber aufgrund der Pandemie die meiste Zeit ohne Zuschauer spielen. 2021 und 2022 gelingt der Gewinn des Landespokals und man spielt in der Liga im oberen Mittelfeld mit. Die damit geweckten Aufstiegsambitionen konnten aber bisher nicht erfüllt werden, die letzte Saison über befand man sich in akuter Abstiegsgefahr…

Verein

Waldhof Mannheim vereint ca. 2500 Mitglieder auf die Abteilungen Fußball, Handball, Tennis, Rehasport, E-Sports, Schiedsrichter und Privatmannschaften. Letztere sind Freizeitmannschaften, die hier aber im Verein eingegliedert sind und regelmäßig trainieren. Beim Waldhof hat das eine lange Tradition, die zwei Teams wurden 1948 bzw. 1950 gegründet.

In Mannheim ist der Profifußball auch ausgegliedert in die “SV Waldhof Mannheim 07 Spielbetriebs GmbH”, von der 98,82% einer Beteiligungsfirma der Familie Beetz gehören, der e.V. aber trotzdem die Stimmenmehrheit hält. Dies ist nicht weiter problematisch für Familienoberhaupt Bernd Beetz, er ist selbst Präsident des SVW und sein Sohn Aufsichtsratsvorsitzender der GmbH. Beetz war bzw. ist Manager in der Kosmetik und Luxusartikel-Branche und ist in der Branche auch unternehmerisch tätig. Er gilt als Erfinder des Konzepts der “Celebrity-Düfte” als neues Segment im Parfum-Markt. Das Verhältnis zum Investor kann in Mannheim als harmonisch beschrieben werden, die Pläne für ein neues Stadion unter Beetz Finanzierung sind konkret und werden aktuell bewertet.

Fanszene

Die Mannheimer Fanszene gilt als reisefreudig und chronisch unbeliebt. Die Hauptgruppe der auf der “Otto-Siffling-Tribüne” angesiedelten Ultras sind die “Ultras Mannheim“, welche 1999 gegründet wurden und dieses Jahr 25 Jahre Jubiläum feiern. Diese Gruppe entstand zur Jahrtausendwende durch den Zusammenschluss mehrerer aktiver Fanclubs und ist bis heute federführend in der Kurve. Daneben gibt es noch kleinere Gruppen wie zum Beispiel die “305 Boys”. Vor den Ultras war in Mannheim die Hooligan-Szene sehr präsent. Konstante in diesem Bereich sind die 1985 gegründeten “City-Boys”, die bis heute noch aktiv sind. Der älteste aktive Fanclub ist “The Firm”, der seit der Gründung 1982 bis heute bei den Spielen der Buwe dabei sind. Insgesamt sind beim SVW 92 Fanclubs registriert, darunter auch ein Stammtisch aus München. Ähnlich wie beim TSV gibt es auch eine Faninitiative, die übergeordnet agiert und sich für Traditionserhaltung einsetzt, nämlich “Pro Waldhof”. Dieser Verein ist aber mittlerweile viel stärker im Alltagsgeschäft präsent und arbeitet in seiner offiziellen Funktion als Fandachverband eng mit u.a. der offiziellen Fanbetreuung zusammen.

Fanfreundschaften gibt es einige, die älteste besteht zu Eintracht Braunschweig. Weiters bestehen Kontakte nach Basel und Worms. Besonders von Ultraseite existiert eine starke Bande zu Eintracht Frankfurt und auch den “Supporters” (Supi) von Wormatia Worms. Die größte Feindschaft besteht zum 1. FC Kaiserslautern, unter anderem aus diesem Grund sind auch wir Löwen in der Kurpfalz eher unbeliebt. Auch der KSC und die Kickers Offenbach sind nicht gerade Freunde der Barackler. Leider ist aufgrund des sportlichen Unterschieds die Rivalität zum VfR Mannheim eigentlich nicht mehr existent.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Aus Werbegründen heiß der Verein nach der bekannten Chips-Firma kurzzeitig “Chio Mannheim”
  • Viele weiter Infos gibt es im WikiWaldhof, einer Online-Enzyklopädie zum Verein
  • Sollte der VfR Mannheim wieder erstarken, wäre dies vermutlich das Derby mit der kürzesten Distanz zwischen den Stadien in mindestens Deutschland.
  • 1946 gewann der SVW die erste “interzonale Meisterschaft” im Feldhandball als Vertreter der US-Zone

Der 14. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr SC Verl – FC Hansa Rostock
Samstag 14:00 Uhr VfL Osnabrück – SG Dynamo Dresden
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – BV Borussia Dortmund II
14:00 Uhr SV Sandhausen – Alemannia Aachen
14:00 Uhr TSV 1860 München – SV Waldhof Mannheim 07
14:00 Uhr 1. FC Saarbrücken – SV Wehen Wiesbaden
16:30 Uhr DSC Arminia Bielefeld – FC Viktoria Köln 1904
Sonntag 13:30 Uhr Hannover 96 II – FC Ingolstadt 04
16:30 Uhr FC Erzgebirge Aue – Rot-Weiss Essen
19:30 Uhr VfB Stuttgart II – SpVgg Unterhaching

 

Sechzig am Wochenende: Heimspieltag der Herrenteams

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Löwen U21 U19 U17 NLZ Dritte Vierte III IV

Erneut keine Spiele am Freitag, aber (fast) volles Programm am Samstag und Sonntag: Nur einige wenige Teams des TSV 1860 legen am zweiten November-Wochenende eine Spielpause ein. Die Dritte und Vierte freuen sich am Heimspieltag über den einen oder anderen Löwenfan, der nach dem Besuch im Sechzgerstadion noch am Sechserplatz vorbeischaut.

U19 spielfrei – U17 in Augsburg

Spielfrei ist an diesem Wochenende – nach dem aufregenden 2:2 im Derby am Campus der Seitenstrassler am letzten Samstag – die U19.
Die U17 reist zum Abschluss der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga nach Augsburg zum Tabellendritten. Um in der Tabelle noch am FCA vorbeizukommen und sich für die überregionale Runde um die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren, wäre ein Sieg nötig. Das Hinspiel in der Grünwalder Straße 114 hatten die Junglöwen mit 2:1 für sich entschieden.

Löwinnen in der Fasanerie

Beim FC Fasanerie Nord wollen die Löwinnen die 5:3-Niederlage vom vergangenen Wochenende bei der DJK Pasing am Sonntag Vormittag wieder gut machen. Die Zweite der Frauen und die U17 beschließen das Wochenende – ebenfalls jeweils mit Auswärtsspielen.

Heimspieltag für Dritte & Vierte

Wieder einmal bietet sich am Samstag Nachmittag – nach dem Besuch des Spiels der Profis – ein Abstecher an den Sechserplatz an. Wer das Sechzgerstadion nach den – hoffentlich! – drei Punkten gegen den Waldhof schnell verlässt, kann zumindest noch die Schlussphase der Vierten gegen den TSV Ost mitnehmen. Komplett beobachten kann man dann ab 17.30 Uhr auf jeden Fall die Dritte, die den Tabellenfünften FC Alte Haide-DSC München zu Gast hat.

Amas gegen Ismaning

Nach der Niederlage in Heimstetten versuchen Felix Hirschnagls Amas – wieder einmal zeitgleich mit den Profis – gegen den FC Ismaning die Tabellenführung in der Bayernliga Süd zu verteidigen. Doch Vorsicht ist geboten: Die Gäste aus dem Münchner Norden kommen mit der breiten Brust von vier Spielen ohne Niederlage (davon drei Erfolge) im Gepäck nach Gilching.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 9.11.

10.00 Uhr: U13 – SpVgg Unterhaching U13  -:-
10.30 Uhr: DJK Pasing U11 – U10  -:-
10.30 Uhr: FC Deisenhofen – U16 -:-
11.00 Uhr: FC Deisenhofen U13 – U11 -:-
13.00 Uhr: FC Augsburg – U17  -:-
14.00 Uhr: Profis – Waldhof Mannheim  -:-
14.00 Uhr: Amas – FC Ismaning  -:-
14.30 Uhr: TSV Trudering U10 – U9  -:-
15.00 Uhr: U12 – SpVgg GW Deggendorf -:-
15.00 Uhr: Vierte – TSV München-Ost  -:-
17.30 Uhr: Dritte – FC Alte Haide DSC -:-
19.00 Uhr: Futsal-Löwen – Remchinger Futsal Club -:-

Sonntag, 10.11.

9.15 Uhr: U9 – SV Heimstetten U10  -:-
10.00 Uhr: SpVgg Unterhaching U14 – U14 -:-
10.00 Uhr: FC Fasanerie Nord – Löwinnen  -:-
10.45 Uhr: U10 – TSV Solln U11  -:-
12.45 Uhr: TSV Milbertshofen – U15  -:-
13.00 Uhr: U16 – DFI Bad Aibling U16  -:-
14.00 Uhr: SG SpVgg Röhrmoos/TSV Schwabhausen – Löwinnen U17 -:-
16.30 Uhr: SC Baldham-Vaterstetten – Löwinnen II  -:-

TSV 1860 – Waldhof Mannheim: Ergebnistipp Miran Qela

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Qela Miran Tsv 1860 U19

Mit seinem Last-Minute-Treffer im U19-Derby schaffte es Löwen-Torwart Miran Qela am vergangenen Wochen auch überregional in die Medien. Heute tippt der kosovarische Junioren-Nationaltorwart für uns die Partie des TSV 1860 München gegen den SV Waldhof Mannheim (sechzger.de berichtet live).

Derby-Held Miran Qela tippt auf Heimsieg

Dass ein Torwart ein Tor erzielt, kommt ohnehin selten vor. Wenn das dann auch noch in einem emotionalen Derby geschieht, dann ist das der Stoff, aus dem Helden geboren werden. Entsprechend gefragt war Miran Qela in den vergangenen Tagen, nahm sich aber dennoch die Zeit, für uns das Ergebnis des Heimspiels des TSV 1860 gegen Waldhof Mannheim zu tippen.

“Ich tippe auf 2:0 für die Löwen.
Deniz und Kozuki werden die Torschützen.”

Das er als Keeper einen Zu-Null-Sieg tippt ist dabei nun wirklich keine Überraschung…

Einst traf er gegen die Löwen

Miran Qela war jedoch nicht immer Torwart, sondern lange am anderen Ende des Spielfelds aktiv. In der Jugend des SC Fürstenfeldbruck agierte der jetzige U19-Nationaltorwart des Kosovo als Stürmer und netzte einst sogar per Fallrückzieher gegen den TSV 1860 ein – siehe Video unten.

Über den FC Ingolstadt 04 wechselte Qela im Jahr 2022 an die Grünwalder Straße, durchlief dort die U17 und U19 und wurde – übrigens ebenso wie Erion Avdija – zudem wiederholt vom kosovarischen Fußballverband für Länderspiele nominiert. Miran ist jedoch nicht der einzige Nationalspieler der Familie Qela: Bruder Arlind Qela (FC Augsburg) steht bei der U17 des Kosovo zwischen den Pfosten!

Wunschaufstellungen für TSV 1860 – SV Waldhof Mannheim

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Wappen TSV 1860 auf Uhlsport-Trikot Aufstellung Wunschaufstellung Löwen Wunschaufstellungen fc sv
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860 München

Nach dem überzeugenden 3:0-Auswärtssieg der Löwen beim SV Sandhausen gibt es ja eigentlich keinen Grund, etwas an der Startelf zu ändern. Oder doch? Da lediglich die Ergänzungsspieler Eliot Muteba und Moritz Bangerter für das kommende Wochenende fraglich sind, könnte Argirios Giannikis das selbe Team aufbieten, das zuletzt siegreich war. Auch die sechzger.de-Redaktion nimmt in ihren Wunschaufstellungen nur marginale Änderungen vor, wie der TSV 1860 gegen den SV Waldhof Mannheim beginnen soll.

Wunschaufstellungen für TSV 1860 – SV Waldhof

Thomas Enn & Christian Jung

Thomas und Christian verfahren nach dem Motto “never change a winning team” und bieten exakt die Elf auf, die auch am vergangenen Wochenende im Hardtwaldstadion auf dem Platz gestanden hatte.

Peter Gratz & Stefan Kranzberg

Lediglich eine Änderung nehmen Peter und Stefan vor. Bei ihnen muss Morris Schröter auf der Bank Platz nehmen und Maximilian Wolfram kehrt in die Startelf zurück. Die Konsequenz: Soichiro Kozuki rückt vom linken auf den rechten Flügel.

Thomas Spiesl

Ebenfalls einen Wechsel nimmt unser Mann in der Pressekonferenz vor. Thomas ersetzt Tunay Deniz durch den etwas defensiver eingestellten Marlon Frey, setzt sonst aber auf die Sieger des vergangenen Wochenendes.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

VR will Hiltmair-Entscheidung am Freitag bekannt geben

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Trainingsgelände TSV 1860 München Gebäude Übersicht Geschäftsführer Ismaik

Der Verwaltungsrat des TSV 1860 München e.V. trat vorgestern Abend zusammen. Anton Hiltmair stellte sich dem Gremium vor, das eine Entscheidung zu dessen Berufung als kaufmännischer Geschäftsführer der KGaA treffen wollte. Allerdings scheint den neun Verwaltungsräten die Entscheidung nicht so leicht zu fallen. Erst am Freitag soll verkündet werden, ob der 40-jährige Vereinswechsler für geeignet empfunden wird.

Hiltmair-Entscheidung soll erst am Freitag kommuniziert werden

Diejenigen, die gestern auf die Bekanntgabe des Ergebnises der VR-Sitzung warteten, wurden enttäuscht. Aus der Sitzung drang bisher nichts nach Außen. Im Laufe des gestrigen Nachmittags äußerte sich dann der VR-Vorsitzende Sascha Königsberg gegenüber dem Münchner Merkur und teilte mit, dass die Hiltmair-Entscheidung erst am Freitag kommuniziert werde. Der VR scheint also nicht zu einem Ergebnis gekommen zu sein und muss sich weiter beraten.

HAM hatte Hiltmair-Berufung zur Bedingung gemacht

Als letzte Woche zur Erlangung der positiven Fortführungsprognose weitere finanzielle Zusagen von Hasan Ismaiks Firma HAM eingeholt werden, stellte dieser eine Bedingung. Anton Hiltmair sollte als kaufmännischer Geschäftsführer der KGaA installiert werden. Warum sich die HAM-Seite gegen einen Bewerber wie Dr. Peter Görlich, der immerhin Erfahrung aus der Bundeliga mitgebracht hätte, stellte, ist unklar. Seitdem wabert die Personalie des (ehemaligen?) Bayernfans Hiltmair durch Giesing.

Möglicher Satzungsverstoß?

Möglicherweise fällt dem Verwaltungsrat die Entscheidung auch deshalb so schwer, weil ein Satzungsverstoß vorliegen könnte. Wie die KGaA am Freitag in drei knappen Sätzen mitteilte, einigten sich die Gesellschafter der KGaA auf ein Finanzpaket. Ismaiks Bedingung zu dessen Bereitstellung soll ja die Installierung von Hiltmair gewesen sein. Schwer vorzustellen also, dass der Jordanier die Gelder zusagte, ohne sich vertraglich abzusichern, dass Hiltmair neuer Finanzboss der KGaA würde. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung müsste seitens des e.V. das Präsidium unterzeichnet haben. Angeblich konnte das Präsidum einen Entscheidungsvorbehalt für den VR in den Vertrag verhandeln. In der Satzung des TSV 1860 München e.V. ist in § 11.3.6.e allerdings klar geregelt, dass das Präsidium das Placet des VR vor der Bestellung von Geschäftsführern von Tochterunternehmen einzuholen hat.

Was passiert bei einer Ablehnung Hiltmairs?

Es könnte also sein, dass im VR nicht nur beratschlagt wird, ob Hiltmair der geeignete Kandidat ist, sondern auch ob dessen Bestellung im Innenverhältnis des e.V. rechtens war und was die Konsequenzen einer Ablehnung wären. Besonders Hasan Ismaik könnte sich in diesem Falle nicht an seine finanzielle Unterstützung gebunden sehen. Damit könnte das Risiko einer Insolvenz der KGaA schnell wieder im Raume stehen. All diese Überlegungen dürften mit in die Entscheidung des VR einfließen, die uns (hoffentlich) am Freitag kommuniziert werden soll.

 

Sechzig um Sieben: Hiltmair-Update erst am Freitag zu erwarten

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Bei Sechzig um Sieben fassen wir die wichtigsten Nachrichten aus dem Löwenumfeld zusammen. Heute steht die Panini-Tauschbörse und die anstehende Partie der U21-Löwen im Fokus. Außerdem gibt es ein kleines Update zur Hiltmair-Causa.

Hiltmaier als Geschäftsführer?

Wie die Sechzger.de-Redaktion bereits im gestrigen „Sechzig um Sieben“ berichtete, tagte der Verwaltungsrat am Dienstagabend bezüglich einer Ernennung des früheren Bayern-Fans und jetzigen Immobilien-Maklers Anton Hiltmair als neuen Geschäftsführer Finanzen.

Ein klares Ergebnis wurde der Öffentlichkeit aber noch nicht präsentieren. Wie die tz berichtete, werden sich die Löwen-Fans noch bis Freitag gedulden müssen. Erst dann werde man ein Statement veröffentlichen, so Sascha Königsberg.

Tauschbörse im Bamboleo

Wem eine Vervollständigung des Panini-Albums immer noch nicht gelungen ist, der soll sich den heutigen Abend freihalten! Am 7. November werden im Bamboleo nämlich wieder fleißig Sticker getauscht und verklebt. Der Fanclub Blutgruppe 1860 organisiert die Tauschbörse! Ab 18 Uhr geht es los.

We go to the top

Wenn man den Daten und Auswertungen von liga3-online.de vertraut, haben die Löwen von Argirios Giannikis immer noch die Chance auf den Relegationsplatz. Wie unser Redakteur Christian Jung erklärt, würde die Mannschaft nämlich laut der „expected points“ deutlich besser abschneiden als sich das viele Sechzger momentan vorstellen.

U21 gegen FC Ismaning

Die momentanen Tabellenanführer von der Grünwalder Straße empfangen den formstarken FC Ismaning. Für die zweite Mannschaft des TSV 1860 könnte der Sieg gegen den Zehntplatzierten FCI nicht so sicher sein wie vielleicht gedacht. Die Vorstädter legen einen guten Lauf hin und sind seit fast einem Monat ungeschlagen.

Bei der Partie am Samstag werden die Löwen auch auf ein paar alte Bekannte treffen: Jeremie Zehetbauer und Alessio Thies waren beide einst ein Bestandteil des U21-Kaders des TSV.

Ex-Löwe Maximilian Heidenreich ist tot

Maximilian Heidenreich, ein ehemaliger Spieler bei den Münchner Löwen, starb am Mittwochabend. Wie der SC Freiburg mitteilte: „Der Sport-Club trauert um Maximilian Heidenreich. Der ehemalige Libero des SC Freiburg ist heute nach schwerer Krankheit im Alter von 57 Jahren verstorben. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen und Freunden.“

Der Hannoveraner spielte in der Saison 1987/88  für den TSV 1860 in der Bayernliga und verbuchte einen Treffer in dreizehn Einsätzen für die Löwen. Danach wechselte er zur Eintracht Frankfurt in die Bundesliga. In seiner Jugend spielte Heidenreich bei Hannover 96, wo er 1989 wieder zurückkehrt. Seine prominenteste Station war aber der SC Freiburg. Mit dem Sport-Club stieg er 1993 in die erste Bundesliga auf.