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Sechzig um sieben: Pro und Contra Hiltmair

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Die Personalie Anton Hiltmaier spaltet die Fans des TSV 1860 München, seitdem letzte Woche beaknnt wurde, dass HAM den ehemaligen Vertreter des Bündnis Zukunft als Finanzgeschäftsführer an der Grünwalder Straße einsetzen will. Zwei unserer Redakteure haben stellen ihre Argumente Pro und Contra Anton Hiltmair gegenüber.

Pro und Contra Hiltmair

Jenseits des emotionalen Faktors, der es sicher schwer vielen Löwenfans extrem schwierig macht, der Personalie Anton Hiltmair unvoreingenommen gegenüber zu stehen, versuchen Stefan Kranzberg und Marko Weiß sachliche Argumente für ihre Positionen zu finden. Marko steht auf der Pro-Seite, Stefan auf der Contra-Seite in Sachen Hiltmaier. Lest beide Texte durch und entscheidet selbst, wie ihr die Personlaie seht. Dass HAM offenbar einen erfahrenen Bundesliga-Manager ablehnte, um Hiltmair “durchzudrücken” gibt der Diskussion um die Besetzung des kaufmännischen Geschäftsführers neuen Zündstoff. Heute soll der Verwaltungsrat über die Personalie entscheiden.

Legendäres 2:2 im U19-Derby

Die U19 feierte ein unvergessliches 2:2 im Derby gegen den Erzrivalen aus der Seitenstraße. Torwart Milan Qela köpfte in der 95. Minute den vielumjubelten Ausgleich. Die U21 musste sich mit 4:2 dem SV Heimstetten geschlagen geben. Die Dritte verlor gegen den FC Kosova 0:1, die Vierte konnte dagegen beim TSV Turnerbund 1:0 gewinnen. Die Löwinnen I unterlagen der DJK Pasing mit 3:5, die Zweite der Frauen erkämpfte ein 1:1 bei FC Stern III. Alle anderen Ergebnisse findet Ihr hier.

Verlaat in “Elf des Tages”

Nach dem 3:0-Sieg der Löwen in Sandhausen nominierte der kicker Löwenkapitän Jesper Verlaat in die “Elf des Tages”. Außerdem steht der offensivstarke Soichiro Kozuki bei liga3-online.de zur Wahl als “Spieler des 13. Spieltages”. Hier könnt Ihr für ihn abstimmen.

Keine TAKTIKTAFEL mehr auf sechzger.de

Jene Leser*innen, die gestern Nachmittag die TAKTIKTAFEL-Analyse vom Sieg in Sandhausen hier auf sechzger.de vermisst haben, müssen wir leider enttäuschen. Diese Rubrik wird zukünftig nicht mehr erscheinen. Der Autor der TAKTIKTAFEL Bernd lehnt den in den letzten Tagen – auch bei uns – kontrovers diskutierten möglichen neuen kaufmännischen Geschäftsführer Anton Hiltmair aufgrund der im Netz aufgetauchten Bilder und Videos mit Fanutensilien des Vereins der Seitenstraße kategorisch ab. Darüber hinaus möchte er einer Redaktion, die die Anstellung dieser Person in der KGaA nicht ebenfalls und von vornherein einstimmig ablehnt, nicht mehr angehören. „Nicht mal als Opposition“, wie er es selbst formuliert. Bei einem auf Ehrenamtlichkeit beruhenden Projekt ist so eine Entwicklung leider nicht zu verhindern und wir müssen Bernds Entschluss akzeptieren. Wir bedauern diese Entwicklung sehr und danken an dieser Stelle dem Verfasser unserer TAKTIKTAFEL für sein jahrelanges Engagement und unzählige überaus interessante Artikel!

sechzger.de Talk 183 online

Es gibt mal viel Gesprächsstoff rund um den TSV 1860 München. Den Themen vom letzten erfogreichen Spiel in Sandhausen über die Hängepartie rund um den neuen kaufmännischen Geschäftsführer bis zu den Erwartungen an das nächste Heimspiel gegen den SV Waldhof Mannheim werden werden im sechzger. de Talk 183 wieder lebhaft diskutiert. Moderator Jan sowie seine Gäste Peter und die beiden Thomasse beleuchten die aktuellen Ereignisse rund um die Löwen aus ihrer persönlichen Sicht. Hört oder schaut es Euch an! Den sechzger.de Talk findet Ihr auf unserem YouTube-Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen, wie zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Waldhof fühlt sich verpfiffen

Nach dem 1:1 in Unterhaching übte Waldhof-Trainer Bernhard Trares schwere Kritik am Schiedsrichter. Grund für Trares’ Ärger war die 63. Minute als Terence Boyd den Ball freistehend ins Hachinger Tor hätte schieben können. Allerdings zog Hachings Verteidiger Stiefler Boyd zu Boden und verhinderte so, das sichere 2:1 der Mannheimer. Eine Entscheidung, die sich in die zahlreichen unglücklichen Pfiuffe der Unparteiischen in dieser Saison einreiht. Hoffen wir, dass am Samstag beim Spiel zwischen 1860 und Waldhof nicht wieder Fehlentscheidungen über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Yildirim löst Vertrag in Bielefeld auf

Aygün Yildirim und Arminia Bielefeld gehen ab sofort getrennte Wege. Der 29-jährige offensive Mittelfeldspieler löste seinen Vertrag in Bielefeld auf und sucht sich einen neuen Verein. Nach 27 Spielen in der vergangen Saison bekam Yildirim diese Saison nur einen Teileinsatz im Westfalenpokal und möchte daher eine Luftveränderung.

Schwabl hält zu Unterberger

Die Elf mit dem Bob im Wappen ist seit neun Spielen sieglos, doch Trainer Marc Unterberger steht in der Vorstadt bisher nicht zur Debatte. “Wir dürfen die Situation natürlich nicht unterschätzen und den Anschluss verlieren. Aber in der 3. Liga ist alles eng beieinander, da dürfen wir kein Drama draus machen”, stärkte Präsident Manni Schwabl dem Coach den Rücken.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Dienstag. Sobald klar ist, ob der sich der Verwaltungsrat Pro oder Contra Hiltmair entschieden hat, erfahrt Ihr es bei uns.

Marko Weiß: Hiltmair? Lassts es uns doch einfach probieren!

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Ein Thema Zwei Meinungen Misstrauisch Probieren

Die Personalie Anton Hiltmair spaltet die Fangemeinde des TSV 1860 bereits, bevor er überhaupt ein Amt bei den Löwen übernommen hat. Während die einen bereit sind, ihm eine Chance zu geben, lehnen ihn andere nicht zuletzt wegen seiner roten Vergangenheit kategorisch ab. Auch innerhalb der sechzger.de Reaktion gibt es bezüglich Hiltmair konträre Meinungen, die schwer miteinander zu vereinbaren scheinen. Marko Weiß steht einer Benennung Hiltmairs zum Geschäftsführer offener gegenüber als Kollege Stefan Kranzberg – und kann dies auch erklären. Sein Credo: Lassts es uns doch einfach probieren!

Hiltmair? Lassts es uns doch einfach probieren!

Wichtig finde ich zur Einordnung die Chronologie der Abläufe. Hiltmair bewirbt sich über die e.V.-Seite für den Geschäftsführer-Posten, er kommt in die engere Auswahl, stellt sich dem Beirat vor und dann kommt HAM ins Spiel und lehnt alle Bewerber außer ihm ab. Dass ihn HAM dann zur Bedingung für neue Darlehen macht, ist eine billige Erpressung von der Ismaik-Seite, aber nichts, das man Hiltmair anlasten kann.

Natürlich stört die rote Vergangenheit – keine Frage – und wie. Aber gesucht wird ein Finanz-Geschäftsführer und kein Fanbeauftragter. Klar, das Schal-Gewedel von Hiltmair im bekannten Facebook-Video gefällt mir natürlich überhaupt nicht – aber es ist für mich was anderes. Für mich ist er, wie es das Löwenmagazin schön formuliert hat, ein “Fußballtourist”.

Glaubwürdige Abkehr vom Bündnis

In einem entscheidenden Punkt stimme ich mit Hiltmair überein: Nach Pfeifer und Müller brauchen wir einen Mann, der die Sprache der Stadt spricht, der die Leute kennt und der nicht nur abgehobene Phrasen drischt. Einen, der die Kontakte hat im schönsten Bundesland Deutschlands. An den Qualifikationen für die Aufgabe brauchen wir – glaube ich – nicht zweifeln. Hiltmair kennt sich aus mit Finanzen und der Führung eines Unternehmens, hat die entsprechenden Qualifikationen und Erfahrungen in der Geschäftswelt und das ist es, was im jetzigen Moment das Entscheidende ist.

Was in meinen Augen für Hiltmair spricht: Er hat die Machenschaften des Bündnis Zukunft schnell durchschaut, wollte nicht in den Verwaltungsrat, sondern sich tatsächlich wirtschaftlich einbringen. Der Rückzug aus dem Bündnis, als es in den Wahlkampf eintrat, war daher nur konsequent!

Drum meine persönliche Meinung – und ich kann auch alle Kritik an der roten Vergangenheit nachvollziehen – aber lassts es uns doch einfach probieren! Eigentlich kanns doch nur besser werden…

Pro oder Contra Hiltmair: Stefan Kranzberg ist misstrauisch

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Ein Thema Zwei Meinungen Misstrauisch Probieren

Die Personalie Anton Hiltmair spaltet die Fangemeinde des TSV 1860 bereits, bevor er überhaupt ein Amt bei den Löwen übernommen hat. Während die einen bereit sind, ihm eine Chance zu geben, lehnen ihn andere nicht zuletzt wegen seiner roten Vergangenheit kategorisch ab. Auch innerhalb der sechzger.de Reaktion gibt es bezüglich Hiltmair konträre Meinungen, die schwer miteinander zu vereinbaren scheinen. Stefan Kranzberg steht einer Benennung Hiltmaiers zum Geschäftsführer kritisch gegenüber – und kann dies auch erklären.

Rote Vergangenheit? Für mich zweitrangig!

“Hiltmair, verpiss Dich, Du rote Sau!” Die Message der Kurve in Richtung des designierten Geschäftsführers am vergangenen Samstag war eindeutig. Ich gebe zu: Auch ich halte Hiltmair für keinen geeigneten Kandidaten, allerdings aus ganz anderen Gründen. Natürlich stößt mir seine rote Vergangenheit sauer auf und macht ihn als leitenden Angestellten an der Grünwalder Straße nicht unbedingt zur Ideallösung. Trotzdem: Ein Hiltmair ist schließlich kein Tobias Schweinsteiger, der sich aus meiner Sicht aufgrund seines Verhaltens und seiner kommunizierten Ablehnung gegenüber den Löwen ein für allemal für eine Anstellung bei Münchens großer Liebe disqualifiziert hat. Tatsächlich wäre es mir also im Endeffekt tatsächlich relativ egal, dass Hiltmair einst den Roten zugejubelt hat, wenn ich mir von ihm auf fachlicher Ebene eine signifikante Verbesserung für den TSV 1860 versprechen würde.

Und genau da kommen wir zum “aber”! Was qualifiziert Anton Hiltmair denn für eine Position in der (Finanz-)Geschaftsführung eines Unternehmens im Profisport? Wäre es nicht deutlich sinnvoller, gerade in der wirtschaftlichen Situation, in der sich der TSV 1860 befindet, auf jemanden zu setzen, der Erfahrung im Sportbereich mitbringt? Fachlich geeignete Kandidaten hätte es in der Vergangenheit ja gegeben, die jedoch seitens der HAM abgelehnt wurden. Ich möchte an dieser Stelle an Horst Heldt oder zuletzt Dr. Peter Görlich erinnern. Möchte die HAM nun nach dem e.V.-Reinfall mit Oliver Mueller unbedingt jemand einstellen, der mit noch weniger Erfahrung im Sportmanagement aufwarten kann?

Was mich wirklich misstrauisch macht

Apropos HAM: Die Seite des Mehrheitsgesellschafters soll zur Abwendung der Insolvenz der KGaA die Installation von Anton Hiltmair als Geschäftsführer Finanzen beim TSV 1860 gefordert haben. Wie kam es dazu? Woher diese Nähe? Vorsichtig formuliert finde ich es sehr seltsam, dass Ismaik, der stets Professionalität und gestandene Persönlichkeiten fordert, einen Neuling in dem Business als Bedingung für ein weiteres finanzielles Engagement fordert.

Nicht zu vergessen auch das als “Sponsoren-Brandbrief” bekannte Schreiben, das Hiltmair unterzeichnete, um Druck auf das Präsidium auszuüben, und natürlich sein Mitwirken im Bündnis Zukunft. Auch wenn er dieses später aus freien Stücken verließ, so ist der Link halt doch vorhanden – und das macht mich misstrauisch.

Zur Erinnerung: Auf der Mitgliederversammlung gab es ein eindeutiges Votum gegen das von Ismaik unterstützte Bündnis, der Wählerauftrag in Richtung Verwaltungsrat war damit deutlich definiert. Und jetzt soll ausgerechnet ein ehemaliges Bündnis-Mitglied von Ismaiks Gnaden Geschäftsführer werden? Kommt da noch jemandem der Begriff “Trojanisches Pferd” in den Sinn?

HAM besteht auf Hiltmair – lehnten sie einen Bundesligamanager ab?

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Wie sechzger.de zuerst berichtete, knüpft die HAM International Ltd die Gewährung des Überbrückungsdarlehens an die Installierung von Anton Hiltmair als Geschäftsführer Finanzen – und soll einen erfahrenen Bundesligamanager abgelehnt haben.

HAM knüpft Überbrückungsdarlehen an Einstellung von Anton Hiltmair

Wie sechzger.de exklusiv berichtete, knüpft die HAM International Ltd. die Gewährung eines Überbrückungsdarlehens an die Einstellung von Anton Hiltmair, der Geschäftsführer Finanzen werden soll. Zudem sollen weitere, weitgehende Forderungen seitens des Mitgesellschafters gestellt worden sein.

Dr. Görlich bewarb sich ein Bundesligamanager für Geschäftsführerposition

Für die seit dem Mueller-Aus vakant gewordene Geschäftsführerposition soll es einige Bewerbungen gegeben haben. Eine davon ist besonders interessant: Mit Dr. Peter Görlich stellte sich ein ehemaliger Bundesligamanager vor.

Görlich war von 2015 bis 2021 Geschäftsführer der TSG Hoffenheim. Bei seinem Ausstieg 2021 konnte er hinsichtlich seiner Amtszeit resümieren: “Ich verlasse einen hervorragend aufgestellten Klub und ein hochprofessionelles, engagiertes Team. Die Menschen sind es, die den Erfolg der TSG ausmachen, egal ob auf dem Platz oder in der Organisation.”

Unter Görlichs Geschäftsführung stabilisierte sich die ins Wanken geratene (Platz 15 in der Saison 2014/2015) TSG und spielte neben mehrfacher Europa-League Teilnahme auch in der Champions League.

Keine Einigung zwischen den Gesellschaftern – Ablehnung von Bundesligamanager, HAM pocht auf Hiltmair

Bzgl. der Personalie Dr. Görlich sollen sich die Beiratsmitglieder jedoch nicht einig geworden sein, wie unter anderem auch investorennahe Portale berichten. Den Informationen von sechzger.de zufolge sollen die e.V.-Vertreter einer Einstellung Dr. Görlichs positiv gegenübergestanden haben. Gehaltsvorstellungen hätten zum Zeitpunkt seiner Bewerbung und Vorstellung noch nicht im Raum gestanden.

Nachdem nun die HAM International Ltd. Anton Hiltmair zur Bedingung der Abwendung der Insolvenz gemacht hat, muss davon ausgegangen werden, dass sie Dr. Görlich ablehnten.

War Dr. Görlich nicht gut genug?

Haben die Vertreter der HAM Ltd. einen absoluten Profi mit Erfahrung im Profifußball  abgelehnt? Welche Gründe könnten hinter dieser Ablehnung stecken? Wird nicht regelmäßig – ohne Hiltmairs Kompetenzen in Zweifel ziehen zu wollen (er besitzt einen “Master of Finance”) – eine Profifußball-erfahrene Personalie an der Grünwalder Str. 114 von der investorennahen Seite verlangt?

Erst Horst Heldt, nun Dr. Görlich. Die Geschichte der Ablehnungen hochkarätiger Personalien beim TSV 1860 München setzt sich fort.

Sechzig am Wochenende: Torwarttreffer beim U19-Derby

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Sechzig am Wochenende
Sechzig am Wochenende

Einen Befreiungsschlag gab es am vergangenen Wochenende für die Profi-Mannschaft der Löwen, die einen überraschend klaren 3:0-Sieg beim SV Sandhausen feierte. Die U21 musste sich hingegen in der Bayernliga beim SV Heimstetten mit 2:4 geschlagen geben. Dennoch sind die kleinen Löwen auch weiterhin Tabellenführer. Ein wildes Duell lieferten sich die U19-Löwen mit den Gleichaltrigen aus der Seitenstraße. Durch einen Kopfballtreffer des Keepers in letzter Sekunde endete das Match mit einem 2:2-Unentschieden.

Sechzig am Wochenende: U21 verliert in Heimstetten

Eine Niederlage kassierte die U21 des TSV 1860 München in Heimstetten. Die Anfangsphase hatte es gleich in sich. Die Hausherren trafen mit dem ersten Angriff. Gilbert Diep glich postwendend aus, dann war wieder Heimstetten an der Reihe. Zur Pause stand es bereits 3:1. Mike Gevorgyan machte es mit dem 3:2 (58.) noch einmal spannend, doch Heimstetten machte in der Schlussphase mit dem 4:2 alles klar. Felix Hirschnagl zeigte sich nach der Partie gegenüber FuPa unzufrieden: “In der zweiten Halbzeit haben wir es zwar besser gemacht, trotzdem haben wir heute bei Weitem nicht den Zugriff gehabt wie sonst.”

Torwarttreffer beim U19-Derby

Auf dem Campus der Seitenstrassler ging die Löwen-U19 durch einen Treffer von Noah Plöttner in Führung. Der Tabellenführer schlug aber noch vor der Pause zurück und mit dem 1:1 ging es in die Pause. Im zweiten Durchgang waren die Hausherren spielerisch überlegen und gingen nach 93 Minuten in Führung, doch die Löwen gaben nicht auf und Torwart Miran Qela köpfte zwei Minuten später ein zum 2:2-Endstand. Ein gefühlter Sieg für die Sechzger. Die U17 gewann ihr Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg mit 4:0. Paul Sturm (56. & 80.), Loris Husic (63.) und Paul Weinelt (69.) trafen für die B-Junioren, die in der Tabelle ebenfalls auf Rang 4 liegen.

Sieg und Niederlage für die Herren

Die Dritte musste sich beim FC Kosova mit 1:0 geschlagen geben. Dafür konnte die Vierte einen Dreier einfahren. Man gewann mit 1:0 beim TSV Turnerbund.

Niederlage und Unentschieden für die Frauen

Die TSV-Frauen unterlagen in der Kreisliga mit 3:5 bei der DJK Pasing, die zweite Mannschaft kam in der Kreisklasse beim FC Stern München III zu einem 1:1-Unentschieden. Der ausführliche Damenbericht erscheint heute im weiteren Verlauf des Tages!

Die Ergebnisse im Überblick

Sechzig am Wochenende – alle Spieler in der Übersicht:

Samstag, 2.11.

10.30 Uhr: Seitenstraße – U19  2:2
11.00 Uhr: U17 – Jahn Regensburg  4:0 
11.00 Uhr: FSV Mainz 05 U13 – U13 7:1
14.00 Uhr: SV Sandhausen – Profis  0:3
14.00 Uhr: SV Heimstetten – Amas  4:2
15.00 Uhr: SpVgg Landshut – U12  0:4

Sonntag, 03.11.

10.00 Uhr: SpVgg Höhenkirchen U10 – U9  4:2
11.00 Uhr: Darmstadt 98 U13 – U13 6:5
11.15 Uhr: TSV Turnerbund – Vierte  0:1
11.30 Uhr: U11 – TSV 1865 Murnau U13  4:1
14.00 Uhr: U16 – SSV Jahn Regensburg U16  1:1
14.30 Uhr: FC Stern München III – Löwinnen II  1:1
14.30 Uhr: FC Kosova – Dritte  1:0
16.00 Uhr: Löwinnen U15 – SV 1925 Bad Tölz  1:0
17.00 Uhr: DJK Pasing – Löwinnen  5:3

Die U9 und die U10 nehmen außerdem am Samstag an einem Turnier beim TSV Poing teil.

Titelbild: Franz Schrodi

Nach Sieg in Sandhausen: Verlaat in kicker “Elf des Tages”

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Tsv 1860 Jesper Verlaat

Der Kapitän ging mit gutem Beispiel von voran und wurde nicht nur mit drei Punkten belohnt. Jesper Verlaat wurde nach dem Sieg in Sandhausen vom kicker in die “Elf des Tages” des berufen. Für den Niederländer ist es die bereits die vierte Nominierung der laufenden Spielzeit.

Verlaat einmal mehr in kicker “Elf des Tages”

Für seinen Auftritt im Hardtwaldstadion benotete der kicker den Innenverteidiger der Löwen mit 2,0; damit war er laut des Fachmagazins bester Spieler des TSV 1860. Max Reinthaler und Soichiro Kozuki erhielten jeweils die Note 2,5 – da wäre eine bessere Bewertung durchaus vertretbar gewesen, oder?

Die Spieltagself im Überblick

Seimen (Stuttgart II) – Matsuda (Hannover II), Gürleyen (Rostock), Verlaat (1860), Voufack (Essen) – Lofolomo (Köln), Geis (Unterhaching), Kopacz (Ingolstadt), Safi (Essen) – Paulina (Dortmund II), Brünker (Saarbrücken)

Sechzig um Sieben: Auswärtssieg in Sandhausen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Einen Auswärtssieg durften die Löwenfans am Samstag in Sandhausen feiern. Die drei Punkte kamen etwas überraschend – in einer Umfrage hatte ein Großteil auf eine Niederlage gegen den Tabellenzweiten getippt. Während die U21 am Wochenende eine Niederlage hinnehmen musste, sicherte sich die U19 spektakulär einen Punkt im Derby. Außerdem äußerte sich Anton Hiltmair gegenüber sechzger.de. Zum Start in die Woche gibt es einen Überblick aller Meldungen rund um den TSV 1860.

TSV 1860 siegt deutlich in Sandhausen

Was war das für ein Auftritt der Löwen in Sandhausen: mit einem klaren 3:0 sicherte sich der TSV 1860 drei Punkte. Nicht nur Rückkehrer Marco Hiller zeigte sich glücklich über dein Ausgang der Partie. Auch Trainer Argirios Giannikis attestierte seinem Team auf der Pressekonferenz nach Abpfiff eine gute Leistung. Obendrein gibt es in der Foto- und Videogalerie bereits die besten Eindrücke von der Partie in Sandhausen.

U21 verliert in Heimstetten

Nichts zu holen gab es dagegen für die U21 beim Duell mit dem SV Heimstetten. 2:4 hieß es am Ende aus Sicht der Löwen, Trainer Felix Hirschnagl zeigt sich entsprechend unzufrieden mit dem Auftritt seiner jungen Mannschaft. Dennoch bleibt die U21 Tabellenführer in der Bayernliga Süd. Am kommenden Wochenende empfängt die zweite Mannschaft der Löwen den FC Ismaning.

Last Minute: U19 Torhüter trifft im Derby

Seltenheitswert hatte der Auftritt der TSV 1860 U19 beim Derby gegen dei Roten. Nachdem die Gastgeber kurz vor Schluss den vermeintlichen Siegtreffer erzielt hatten, gaben sich die Löwen allerdings noch nicht geschlagen. Mit der letzten Aktion war es ausgerechnet der Torhüter der Löwen, der per Kopf traf und den Ausgleich im Derby erzielte.

Interview mit Anton Hiltmair, möglicher Geschäftsführer Finanzen

Für viele Diskussionen sorgte das Interview mit Anton Hiltmair. Der 40-Jährige gilt als Favorit für den Posten des Geschäftsführers Finanzen bei den Löwen. Morgen hat er einen Termin beim Verwaltungsrat, am gestrigen Sonntag stellte er sich den Lesern von sechzger.de vor. Die Reaktionen darauf fallen durchaus unterschiedlich aus. Während die einen seine rote Vergangenheit oder seine Qualifikationen als Contra-Punkt anführen, würden andere Löwenfans ihm eine Chance geben.

TSV 1860 räumt bei Bayerischer Boxmeisterschaft ab

Tolle Leistungen gab es von den Boxerinnen und Boxern des TSV München von 1860 e.V. bei den Bayerischen Boxmeisterschaften. Insgesamt drei Titel konnten die Löwen erzielen – kein anderer Verein war erfolgreicher. Damit feiert die Boxabteilungen einmal mehr schöne Erfolge.

News aus der 3.Liga

Der 13.Spieltag

Die 3.Liga zeigt auch am 13.Spieltag, wie offen sie ist. Die ersten sechs Teams in der aktuellen Tabelle konnten allesamt keinen Sieg am vergangenen Wochenende einfahren. Energie Cottbus bleibt damit trotz einer klaren 0:4-Niederlage in Essen an der Tabellenspitze. Köln gewann am Freitagabend gegen Stuttgart II, Rostock setzte sich gegen Osnabrück durch. Der nächste Löwengegner Mannheim trennte sich mit einem 1:1 von der SpVgg Unterhaching.

Achtelfinale im DFB-Pokal ausgelost

Gestern wurde das Achtelfinale im DFB-Pokal ausgelost. Mit Arminia Bielefeld ist noch ein Vertreter der 3.Liga im Wettbewerb dabei. Der DSC trifft Anfang Dezember auf den Bundesligisten SC Freiburg. Bei einem Einzug in die nächste Runde winken den Bielefeldern über 1,5 Millionen Euro Prämie.

Die Causa Hiltmair: Bodenständige bayrische Lösung oder roter Makel?

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Die Causa Hiltmair
Die Causa Hiltmair

Diese Woche wird es ernst für Anton Hiltmair. Der 40-Jährige stellt sich dem Verwaltungsrat für den Posten des Finanz-Geschäftsführers vor. Er wurde wie berichtet von der HAM-Seite gefordert, was ihn selbst überraschte, da er bisher transparente Gespräche sowohl mit dem e.V., wie auch mit HAM hatte.

Sechzger.de hat mit Hiltmair gesprochen und stellt ihn vor

Hiltmair kommt aus dem Münchner Osten, ist 40 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Er absolvierte die FOS und eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten, gefolgt von einem Auslandssemester in New York. Anschließend machte er seinen Betriebswirt an der Munich Business School und verbrachte ein Jahr an der Cass Business School City University in London und legte dort den Master für Finanzen ab. Heute betreibt er das Unternehmen „Wohnen und gut leben“ mit dem Schwerpunkt Immobilien-Verrentungen.

Hiltmair hat sich für den Posten des Geschäftsführers beworben, kam in die engere Auswahl und überzeugte in einer Gesprächsrunde mit dem Beirat.

Zu den Löwen kam Hiltmair als Sponsor, unterschrieb den damaligen Brandbrief, trat dem Bündnis Zukunft bei, um es nach Abschluss der inhaltlichen Themen wieder zu verlassen.

Wir haben mit dem 40-Jährigen gesprochen:
Anton Hiltmair über…

…seinen Weg zum TSV 1860 München

„seit dem 26.10.21 – dem Pokalspiel gegen Schalke, habe ich gewusst, dass sind genau die ehrlichen Emotionen, die ich gesucht habe und hier will ich mich engagieren. Ich bin dann zur kommenden Saison als Sponsor eingestiegen und habe schnell viele Problemstellungen der KGaA direkt mitbekommen.
Aus unserer Sicht wurden wir als Sponsor damals nicht wirklich gut betreut wurden, das war schade da wir sehr positiv an die Sache herangegangen sind. Pfeifer war gefühlt der Mann, der sich noch am meisten darum gekümmert hat, aber er hatte natürlich x andere Baustellen.

So kam ich auch mehr oder weniger zufällig zu diesem sogenannten ‚Sponsorenbrandbrief, den ich rein inhaltlich unterschrieben habe. Mir ging es darum, dass Pfeifer für uns der bemühteste Mitarbeiter für unser Sponsoring war, daher war er für uns in dieser Phase ein wichtiger Fixpunkt. Dass dieser Punkt dann so politisch wurde, war sicher nicht mein Ansinnen.

Aber über diese Sponsoren kam ich dann tatsächlich direkt zum Bündnis; wie beim Sponsorenbrandbrief ging es mir von Anfang an um inhaltliche Themen – übrigens war auch im Bündnis zur Gründung ein Wahlkampf nie ein Thema. Daher kam die Chance über das Bündnis viele relevanten Personen und Problemstellungen der KGAA kennenzulernen sehr gelegen.

Seither reizt mich die Aufgabe für 1860 tätig zu werden. Ich komme aus München, habe viele Kontakte zu potenziellen Sponsoren. Die Sponsoren brauchen jemanden im Verein, dem sie vertrauen. Pfeifer war sehr bemüht, aber er hatte keinen Münchner Touch. Es bringt aktuell aus meiner Sicht nichts, jemanden zu holen, der 1860 nicht kennt“

…seinen Rückzug vom Bündnis Zukunft

„Ich habe aus dem Bündnis gefühlt als einer von wenigen den Kontakt zu den Fans gesucht und das Bündnis für mich genutzt, um die Schwachstellen bei den Löwen herauszufinden. Der Mann der ausschließlich Vorstands-Vorsitzenden-Gespräche will bin ich nicht, ich gehe lieber mit den Leuten in eine Kneipe und diskutiere die Themen – gerne auch kontrovers. Inzwischen habe ich mir alle Seiten angehört und wollte von Anfang an eine inhaltliche Bereicherung sein und kein Streitobjekt im Wahlkampf.

Ich habe noch immer die Worte von Robert Reisinger im Ohr: Unternehmer gehören in aktive Posten der KGaA und nicht in den Verwaltungsrat.“

…seine eigene Firma

„Ich kann meine Firma guten Gewissens von heute auf morgen in die Hände meiner Kollegen geben.“

… sportliche Projekte in der Vergangenheit

„Wenn ich mich für etwas begeistere und mir ein Ziel gesetzt habe, dann ziehe ich das durch. So war es auch 2013, als wir Jayjay als ersten Togolesen zu einer Weltmeisterschaft geschickt haben. Er ist über 50 Kilometer Langlauf angetreten, war ein paar Wochen davor noch nie auf Skiern gestanden. Ich habe damals über 60.000 Euro Sponsorengelder akquiriert, alles organisiert und Togo erstmals zu einer Wintersport-WM gebracht. Seitdem sind sie immer dabei. Auch bei Olympia. Ein außergewöhnlich erfolgreiches Projekt.“

…seine Ziele mit den Löwen

„Wir müssen wieder eine Euphorie erzeugen. Ich schaue mir heute noch immer wieder das Video vom Pokalspiel gegen Schalke an, das war echte Euphorie. Ich habe die nötigen Kontakte im Münchner Mittelstand und Unternehmerbereich. Wir brauchen neue Kontakte und müssen das Vertrauen in der Stadt zurückgewinnen, das Image der Löwen aufbessern. Zudem ist es mein Ziel den Löwen wieder ein bayrisches Gesicht zu geben, hier denke ich an renommierte Ex-Löwen aber auch Ex-Löwen, die heute noch aktiv sind und durchaus willig sind ihre Karriere bei Sechzig ausklingen zu lassen. Hier habe ich erste positive Signale erhalten. “

…seine rote Vergangenheit

„Ich war tatsächlich Bayernfan, dies kann und will ich auch nicht leugnen. Ich war aber auch unfassbar oft bei den Spielen von 1860, schon zu Zeiten im Olympiastadion. Es gab viele Spielzeiten da war ich sicher öfter bei Sechzig als bei Bayern.

Sechzig und das Grünwalder haben mich immer schon fasziniert, so war ich zum Beispiel auch bei der damaligen Rückkehr ins Grünwalder gegen Bate Borisov im UI CUP sofort wieder im Stadion. Ich war nie ein Hardliner.

Ich habe den Bayern über die Jahre immer mehr abgeschworen. Der FC Bayern ist nur noch ein globaler Konzern ohne Herz und Seele. Das ist nicht mehr meine Welt.

Als Kind oder Jugendlicher tut man sich für so einen finalen Vereinswechsel sicherlich schwer, aber in einem gewissen Alter achtet man mehr auf seine eigenen Werte und hier kann ich ganz ehrlich sagen, da hat mich Sechzig nun seit einigen Jahren gewonnen.

Ich liebe es einfach mit der Tram von meiner Firma in Haidhausen nach Giesing zu fahren. Auch das Drumherum macht die Löwen zu etwas Besonderem, die Stimmung im und rund um das Grünwalder Stadion, damit kann ich mich identifizieren. Wie in meiner Firma lebe ich das Bayrische Lebensgefühl und brauche ehrliche Emotionen im Fußball. Es wäre ein Traum von mir, mit den Löwen am Marienplatz zu stehen und den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu feiern.“

…das Video mit dem Bayern-Schal

„Diese Fotos und Videos sind ja nun schon seit meinem Bündnis Eintritt im Umlauf und ich kenne sie natürlich, als ich mit meiner Frau – sie hat übrigens eigentlich gar keinen Bezug zum Fußball – zum Pokalfinale gefahren bin. Der “Danke Franz” Schal ist übrigens über 10 Jahre alt und nicht aus 2024. Mir ist klar, dass meine Bayern-Vergangenheit ein Makel ist, aber ich gehe offen damit um und würde mich freuen, wenn ich durch meine ehrliche Art auch eine faire Chance bekomme inhaltlich zu überzeugen.“

… das Spruchband in Sandhausen

„Wer mich nicht persönlich kennt und nun erstmal nur mit den Bildern konfrontiert wird, muss als Löwen Hardliner ja fast so reagieren, daher habe ich in der aktuellen aufgeheizten Phase dafür auch ein grundsätzliches Verständnis. Da ich meine Bewerbung vorab auch mit Personen, welche der Fanszene nahestehen besprochen habe, war mir schon zu Gründungszeiten des Bündnisses klar, dass die Bayernvergangenheit bekannt ist und auch unterschiedlich kritisch gesehen wird.

Mir wurde von den meisten Seiten mitgeteilt, im e.V. hast du damit nichts verloren, die KGaA ist anders zu bewerten, hier zählt die Arbeitsleistung, auf dieser Basis habe ich agiert.“

…wie geht es nun weiter

„Ich stehe für Transparenz und habe aus ehrlicher Überzeugung, dass ich aktuell helfen kann, meinen Namen in den Ring geworfen. Offen habe ich beide Gesellschafter kontaktiert und hatte bisher mit beiden Seiten einen sehr guten Austausch, dass sich HAM anscheinend bereits für mich entschieden hat, kann ich nicht beurteilen, aber da ich auch mit dem e.V. in einem guten und ehrlichen Austausch bin, hoffe ich natürlich auch hier auf die Zustimmung zu meiner Person und nicht aufgrund irgendwelcher Forderungen aus Verträgen.

Auch will ich final klar festhalten, dass ich den Job nur annehmen möchte, wenn sich der Verwaltungsrat und das Präsidium mit mir einen gemeinsamen Weg vorstellen können, es muss eine einstimmige Entscheidung im Beirat zu meiner Person geben.

Es sollen alle wieder an einem Strang ziehen, damit man gemeinsam den Wunsch nach einem bayrischen 1860 mit echten Löwen als Identifikationsfiguren an der Spitze des Vereins auch umsetzen kann.

Um auch zu zeigen, dass ich an meiner Arbeit gemessen werden will und auch für die Fanszene zu Kompromissen bereit bin, könnte ich mir vorstellen meine Anstellung bis zum Mai 2026 zu befristen. Da ich an mich selbst den Anspruch habe, bis dahin alle inhaltlichen Themen umgesetzt zu haben. Für diese Zeit würde ich mir dann die oben genannte Einigkeit wünschen, denn dann bin ich der Meinung, wäre Großes möglich. Dann hätte man heute eine gute Lösung für die KGaA gefunden. Ich stehe für einen neuen Weg, mit voller Überzeugung und Konzentration auf den Profifußball.  Kommt auf mich zu, mit mir kann man über alles reden.“

Giannikis in der Pressekonferenz nach Sandhausen-1860: “Von der ersten Minute an sehr griffig”

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Nach dem ebenso überrachenden wie überzeugenden 3:0-Auswärtssieg des TSV 1860 München beim SV Sandhausen standen beide Trainer auf der Pressekonferenz Rede und Antwort.

Giannikis: “Wussten um die schwierige Aufgabe”

Nach dem Sieg seines TSV 1860 in Sandhausen begann Löwentrainer Argirios Giannikis die Pressekonferenz mit der Analyse der Ausgangslage vor dem Spiel für seine Mannschaft. “Wir wussten um die schwierige Aufgabe in Sandhausen”. Zum Einen habe der SVS eine lange Serie ungeschlagenener Spiele gehabt. Zum Anderen musste 1860 nach dem “komischen 1:5 in Cottbus” mit vielen Wechseln in der Startelf antreten.

“Waren von der ersten Minute an sehr griffig”

Der Schlüssel zum Sieg lag für den 1860-Coach in der starken Anfangsphase seines Teams. “Wir waren von der ersten Minute an sehr griffig und sehr gut im Spiel”, lobte er seine Löwen. Nach der Führung durch einen Standard habe seine Mannschaft 10 bis 15 Minuten leiden müssen. Aber die Löwen hätten die “richtigen Schlüsse aus dem letzten Spiel gezogen und für den Erfolg gearbeitet”. Insgesamt zeigt sich Giannikis sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf. So habe 1860 Phasen gehabt, in denen “gut Fußball” gespielt wurde. Giannikis schloss seine Spielbewertung mit den Worten: “Es war wichtig für uns zu sehen, was wir investieren müssen, um final auch gegen Topgegner zu bestehen.” Das erfolgreiche Comeback von Marco Hiller ohne Gegentor erwähnte Giannikis nicht.

Ristic: “Gier, Bereitschaft, Galligkeit” haben gefehlt

Sandhausen-Trainer Sreto Ristic gratulierte dem TSV 1860 München zunächst zum “verdienten Sieg”. Dann kritisierte er die Einstellung seiner Mannschaft: “Alles das, was 1860 München auf den Platz gebracht hat – Gier, Bereitschaft, Galligkeit – hatten wir überhaupt nicht in den 15, 20 Minuten.” Er sah den Schlüssel zum Sieg für die Löwen in den immer wieder verlorenen zweiten Bällen des SV Sandhausen, die es 1860 ermöglichten bei jedem Angriff eine “zweite Welle” zu starten. Ebenso kritisierte Ristic, seine Mannschaft sei “irgendwie eingeschlafen, was Verteidigung anbelangt.” In der zweiten Halbzeit konnte seine Mannschaft wenigstens phasenweise Druck machen, aber eine wirkliche Chance zum Anschlusstreffer habe sich sein Team nicht erarbeiten können.

Video- & Fotogalerie zum Sieg der Löwen in Sandhausen

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Titelbild SV Sandhausen TSV 1860 Fotogalerie

Der TSV ist wieder da! Nach dem Debakel in Cottbus bertrieb die Elf von Argirios Giannikis gestern Wiedergutmachung und zeigte im Hardtwaldstadion ihre beste Saisonleistung. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Sieg der Löwen beim SV Sandhausen.

Video aus dem Hardtwaldstadion

Nach dem 0:3 durch David Philipp feierten die über 1600 mitgereisten Löwenfans ihre Mannschaft. Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zum Sieg der Löwen in Sandhausen

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