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7. Spieltag: Wunschaufstellungen für TSV 1860 – Hannover 96 II

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TSV 1860 Wiesn Trikot Wunschaufstellungen

Nach dem glücklichen 1:0-Sieg in Bielefeld wollen die Löwen am morgigen Mittwoch im Grünwalder Stadion nachlegen. Aber mit welcher Elf? Nicht nur Argirios Giannikis wird sich darüber den Kopf zerbrechen, auch die Redaktion von sechzger.de hat sich Gedanken gemacht. Wir präsentieren Euch unsere Wunschaufstellungen für die Partie des TSV 1860 gegen Hannover 96 II.

Wunschaufstellungen für TSV 1860 – Hannover 96 II

Peter Gratz

Peter bietet das selbe Team auf, das er auch bereits am Samstag auf der Alm hätte starten lassen. Im Vergleich zur tatsächlichen Bielefeld-Aufstellung käme Marlon Frey für Tunay Deniz in die Startelf.

Stefan Kranzberg

Auch Stefan nimmt im Vergleich zum Samstag nur einen Wechsel vor und ersetzt Morris Schröter, der zuvor ja einige Wochen hatte aussetzen müssen, durch David Philipp. Als Spielsystem wählt Stefan ein leicht angepasstes 4-1-4-1, wobei Tunay Deniz die 8er-Position einnimmt.

Christian Jung

Christian schickt sein Team im 4-4-2 Raute auf den Platz und lässt Fabian Schubert neben Patrick Hobsch stürmen. Ähnlich wie bei Peter müsste Tunay Deniz seinen Platz räumen, allerdings zugunsten eines offensiveren Ansatzes.

Bernd Winninger

Unsere TAKTIKTAFEL setzt auf ein modifiziertes 4-2-2-2 mit Julian Guttau als hängender Spitze. Ansonsten vertraut er dem Personal, das in Bielefeld drei Punkte holte.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Titelbild: TSV 1860 / desativ

Gewinnspiel: sechzger.de verlost zwei Tickets für die Stehhalle

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Grünwalder Stadion Tsv 1860 Stehhalle Tickets 18.105 Plätze

Am morgigen Mittwoch empfangen die Löwen die Zweitvertretung von Hannover 96 – sechzger.de berichtet natürlich wieder live aus Giesing! Als besonderes Zuckerl verlosen wir an dieser Stelle zwei Tickets für die Stehhalle im Grünwalder Stadion.

sechzger.de verlost zwei Tickets für die Stehhalle

Was Ihr tun müsst, um am Gewinnspiel teilzunehmen? Ganz einfach! Beantwortet einfach folgende Frage im Kommentarbereich:

Wer erzielte am Samstag das Siegtor des TSV 1860 bei Arminia Bielefeld?

Das Gewinnspiel läuft bis heute um 19 Uhr, der Gewinner wird direkt im Anschluss per Mail (können wir anhand der Anmeldedaten erkennen) benachrichtigt!

Für alle, die kein Glück bei der Verlosung haben, noch der Hinweis, dass es noch Restkarten für den Sitzplatzbereich im Sechzgerstadion gibt. Die Stehplätze für die Partie der Löwen gegen Hannover 96 II sind restlos ausverkauft.

Ungeschlagen: Senioren B des TSV 1860 feiern Aufstieg

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SG Garching/Dietersheim TSV 1860 Senioren B Aufstieg

Eine ganze Saison ohne Niederlage absolvierten die Senioren B des TSV 1860 und können nun den Aufstieg feiern. Am letzten Spieltag machten es die Ü40-Löwen aber nochmal unnötig spannend.

Ideale Ausgangsposition für die Löwen

Die Ausgangssituation war klar: Ein Punkt würde den Senioren B des TSV 1860 reichen, um den Aufstieg aus der Kreisliga perfekt machen zu können. Sollte man hingegen verlieren, hätte die SpVgg Höhenkirchen in ihren drei Nachholspielen noch die Möglichkeit, an den Löwen vorbei zu ziehen.

Am letzten Spieltag gastierte Münchens große Liebe beim Tabellenletzten SG Garching/Dietersheim – auf dem Papier also eigentlich eine denkbar einfache Aufgabe. Eigentlich…

Senioren B des TSV 1860 feiern Aufstieg

Bereits vor der Pause tat sich der TSV 1860 auf der Johann-Waim-Sportanlage in Dietersheim (Gde. Eching) schwer und kam über ein torloses Remis zur Pause nicht hinaus. Als Mariglen Lako die Löwen in der 52. Minute mit dem 0:1 erlöste, schien die Messe gelesen, doch weit gefehlt. Plötzlich hielt der Schlendrian Einzug und die Gastgeber drehten die Partie innerhalb von elf Minuten. Wolfgang Herbrik (62.) und Seweryn Szczecina (73.) drehten die Partie für die Gastgeber und Sechzig stand plötzlich unter Zugzwang. Verkehrte Welt! Nach zuletzt zwei Jahren ohne Niederlage drohte das Worst Case-Szenario.

In der 82. Minute war es dann jedoch Christoph Wolf, der die Löwen zurück auf die Spur brachte und zum 2:2 ausglich. Nur vier Minuten später netzte Bilal Chaouch zum 2:3 ein und in der 89. Minute setzte Arash Alireza den Schlusspunkt zum 2:4-Auswärtssieg des TSV. Ein hartes Stück Arbeit, dann aber war Feiern angesagt.

Herzlichen Glückwunsch, Männer!

sechzger.de auf YouTube

Noch mehr Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Sechzig um sieben: Zwei Löwen in der Elf des Tages

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Der TSV 1860 München konnte am Samstag in Bielefeld einen glücklichen Sieg feiern. Offenbar war der Kicker von der Leistung der Löwen so angetan, dass er zwei Löwen in die Elf des Tages berief.

Zwei Löwen in der Elf des Tages

Deutschlands führendes Fußballmagazin nominierte Löwenkeeper Rene Vollath, der durch einige starke Paraden sicher einen großen Anteil am Sieg der Löwen hatte. Daher steht er verdient in der Elf des Tages. Nummer zwei der Löwen in der Tagesauswahl des kicker ist Kapitän Jesper Verlaat.

Der Auswärtssieg in Bielefeld in der TAKTIKTAFEL

Bernd Winninger hat für Euch das Spiel in Bielefeld selbstverständlich wieder analysiert. In der TAKTIKTAFEL kommt Bernd zum Schluss, dass 1860 kleine aber feine statisch nachweisbare Fortschritte macht. Dennoch sieht auch den Sieg bei der Arminia als sehr glücklich an.

Löwenergebnisse vom Wochenende

Neben dem erfreulichen Auswärtssieg der Profis gab es weitere Erfolgen des Fußballmannscaften des TSV 1860 zu bejubeln. Die U15 Löwinnen schossen bei ihrem allerersten hiostorischen Pflichtspiel passenderweise gleich 15 Tore gegen die SG Fortuna Unterhaching/FC Ottobrunn. Die U17 und die U19 siegten in der NLZ-Nachwuchsrunde, die U17 besiegte den FC Augsburg 2:1. Die U19 konnte mit dem selben Ergebnis aus Ingolstadt heimkehren. Die Dritte besiegte die FT Gern 5:1, die Vierte musste sich leider daheim dem SC München mit 1:2 geschlagen geben. Und auch die Amateure verloren in SOnthofen mit 1:0. Alle Ergebnisse vom Wochenende findet Ihr hier.

News aus der dritten Liga

Frei Kandidat in Osnabrück

Nach der Entlassung von Uwe Koschinat wird ein großer Name als neuer Trainer beim VfL osnabrück gehandelt. Es soll sich um den ehemaligen BVB-Stürmer und schweizer Nationalspieler Alex Frei handeln. Frei kennt den aktuellen Osnabrücker Kaderplaner Philipp Kaufmann aus seiner Zeit als Trainer beim FC Basel.

Shapouradzeh steht hinter Hollerbach

Als einzer Drittligist ist Hansa Rostock noch sieglos. Da wird im Umfeld des Zweitligaabsteigers natürlich die Trainerfrage gestellt. In der Ostsee-Zeitung stärkte Sportchef Amir Shapourzadeh Coach Bernd Hollerbach nun mit den Worten “Er ist ein Anker” den Rücken. Dann hoffen wir mal, dass die Kogge den ANker Hollerbach nicht so bald von Board wirft.

Englische Woche in der dritten Liga

1860 empfängt morgen Hannover zum 7. Spieltag der dritten Liga hetue stehen sich bereits gegenüber:

Stuttgart II – Bielefeld

Aue – Wehen

Sandhausen – Ingolstadt

Osnabrück – Cottbus

Rostock – Unterhaching

Damit wünschen wir Euch einen schönen Dienstag

Arminia Bielefeld – TSV 1860 München (0:1), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse nach dem wichtigen Sieg der Sechzger auf der Bielefelder Alm. Es war kein Augenschmaus was der TSV 1860 bei Arminia Bielefeld ablieferte, aber in dem Fall heiligt der Zweck die Mittel.

Mit 0:1 endete die Partie Arminia Bielefeld – TSV 1860 München. Ein Sieg, den man nicht unbedingt verdient nennen kann, aber mit gutem Kampf und etwas Glück erzwangen die Löwen den Dreier am Ende und verschaffen sich etwas Luft im Tabellenkeller.

Gegen den Ball im eigenen letzten Drittel im 4-4-2, bzw. 4-4-1-1 verteidigend, wurde bei tiefer Pressing und Defensivlinie variabel angelaufen. Bei eigenem Ballbesitz mit Guttau in der offensiven Freirolle, der im Pressing zusammen mit Hobsch anlief, und bei eigenen Attacken Zentral hinter dem Mittelstürmer, als hängende Spitze, wenn über den Flügel gespielt wurde, auf Chancen lauerte konnte man ein 4-2-2-2 oder aber ein 4-2-3-1 in die Aufstellung hineininterpretieren. Was es am Ende war ist nicht wichtig. Wichtig war vor allem das, was gegen den Ball passierte. Wurde durch das Zentrum gespielt war er für die Spielgestaltung zuständig. Um das gleich vorweg zu nehmen, über einen Angriff durch die Zentrale das gegnerische letzte Drittel zu erreichen, gelang in 96 Minuten Spielzeit genau drei Mal. Man könnte auch sagen das ist vernachlässigbar.

Die Bielefelder kamen systematisch und auch von der taktischen Marschroute wie erwartet in die Partie. 4-3-3 offensiv mit hohem Pressing und extremem Gegenpressing. Die Dominanz auf dem Feld betreffend ging der Plan der Arminen absolut auf, das Ergebnis betreffend nicht. Bielefeld wird sich von diesem Betriebsunfall erholen. Die Frage, die sich stellt, ist, können sich die Löwen für die kommenden Aufgaben diesmal durch einen erkämpfen Erfolg nachhaltig stabilisieren?

Vor der genaueren Analyse wie immer die statistischen Werte des Spiels DSC Arminia Bielefeld – TSV 1860 München.

Statistische Werte des Spiels Arminia Bielefeld – TSV 1860

  • Ballbesitz DSC 74% – TSV 26%
  • Passgenauigkeit DSC 85% – TSV 70%
  • defensive Zweikampfquote DSC 56% – TSV 52%
  • Schüsse/aufs Tor DSC 17/7 – TSV 9/2
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) DSC 6,71 TSV – 19,2

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (74% – 26%)

26% Ballbesitz für den TSV 1860 München im Spiel gegen Arminia Bielefeld. Also genauer gesagt etwas über 24 Minuten während 96 Minuten Spielzeit. In der ersten und während der letzten halben Stunde des Spiels befand sich das Leder jeweils lediglich ca. zweieinhalb Minuten pro Viertelstunde in Besitz der Löwen. Bielefeld kombinierte sicher und dominant in jeder Phase des Spiels, aber speziell in diesen beiden Spielabschnitten mussten die Sechzger viel laufen um konkrete Gefahr zu verhindern, was nicht immer gelang. Dennoch schaffte es Bielefeld nicht die deutliche spielerische Überlegenheit in einen Erfolg umzumünzen.

Die im oberen Abschnitt nicht erwähnten Phasen, also die zweite Halbe Stunde der ersten und die Anfangsviertelstunde der zweiten Spielhälfte waren, was die Ballbesitzverteilung anbelangt, für die Löwen etwas positiver. Jeweils rund 33% Ballbesitz, also fünf anstatt zweieinhalb Zeigerumdrehungen pro fünfzehn Minuten, konnten die Löwen in diesen Phasen für sich beanspruchen. Und die Quote hier, im Vergleich zu den andren beiden Phasen, verdoppeln.

Passgenauigkeit (85% – 70%)

Die Phasen in denen das Passspiel für die Löwen besser funktionierte und die Phasen in denen das Passspiel der Sechzger nicht das Gelbe vom Ei war, waren dieselben wie beim Ballbesitz. Indiskutabel muss man die Versuche der Löwen hier nennen. Die misslungenen Aufbauversuche des TSV waren aber auch gutem Einsatz und gutem Stellungsspiel der Bielefelder geschuldet, das muss man definitiv anerkennen. Nichtsdestotrotz erspielten sich die Sechzger die ein oder andere Gelegenheit. Dazu später mehr.

In den Phasen, in denen die Sechzger sich besser am Ball behaupten konnten, schnellt die Passgenauigkeit auf für ein Auswärtsspiel bei einer Spitzenmannschaft gute Werte von jeweils um die 70% bei den Vorwärtspässen, was durchaus keine schlechte Ausbeute ist.

Bielefeld war natürlich nicht nur im letzten Drittel der Löwen zu Gange und beackerte den gegnerischen Strafraum auch nicht permanent, aber doch sehr häufig. Was das Bielefelder Spiel so dominant machte, war die Variabilität der Angriffsmuster. Einerseits endeten die meisten Angriffe der Bielefelder im letzten Drittel der Löwen, andererseits schafften es die Bielefelder nur bei jedem vierten Angriff, der im letzten Drittel landete, einen oder mehrere Schüsse abzugeben. Das ist etwas, das sich die Defensive des TSV durchaus als Erfolg auf die Fahne schreiben kann.

Bevor wir die Abwehrleistung unter die Lupe nehmen, noch ein Wort zum variablen Spiel der Bielefelder: Die Vielseitigkeit der Angriffsmuster, mit denen Bielefeld am Samstag die Löwen fast permanent unter Druck setzen konnte, zeigt wie ein längerer Prozess, der Misserfolge alarmierender Natur beinhaltete, am Ende positive Gestalt annehmen kann. Zumindest wenn man die Verantwortlichen in Ruhe und mit Vertrauen in deren Fähigkeiten arbeiten lässt. Der letztjährige Abstiegskandidat Arminia Bielefeld, hat von allen Gegnern bisher die komplettesten und reifsten Ansätze gezeigt.

defensive Zweikampfquote DSC (56% – 52%)

Für beide Mannschaften ist die Quote nicht gut, Nur die Quote betrachtet, gäbe es in Schulnoten gedacht einmal eine Vier minus bei den Arminen und einmal eine Fünf plus bei unseren Sechzgern. Aber es steckt ja mehr als eine Prozentzahl hinter einer Abwehrleistung.

Die Sechzger haben nur knapp über die Hälfte ihrer direkten Duelle mit dem Gegenspieler gewonnen. Was könnte diese geringe Zahl rechtfertigen? Als allererstes natürlich einmal das Ergebnis. Eine Abwehr die zu Null spielt kann nicht alles falsch gemacht haben.

Und hier kommen wir zum Stichwort Stellungsspiel, das war in den meisten Fällen gut organisiert, sodass die Bielefelder, die zwar den Ball hatten und oft behaupteten, trotzdem im Verhältnis zum Ballbesitz nur selten einen Weg fanden, wirklich gefährlich zu werden.

Spieltempo

Spielte Bielefeld träge? Nein, Arminia Bielefeld trug seine Angriffe gegen den TSV 1860 zügig vor, die Löwen standen jedoch im Zentrum meist gut und zwangen die Bielefelder so häufig von deren gern bespielten Halbpositionen auf die Flügel, wo die Angriffe häufig mit kurzfristigem Ballverlust oder Neuaufbau der Bielefelder endeten. Auch wenn die Bielfelder nach Ballverlusten oft schnell wieder in Ballbesitz waren, war es nicht immer der Fall, dass Bielefeld den Druck in der jeweiligen Situation im letzten Drittel aufrecht erhalten konnte, und auch häufiger zum Neuaufbau aus tiefer postierten Mannschaftsteilen heraus ansetzen mussten.

In diesen Momenten dann sofort die Lücken im tieferen Raum wieder zuzulaufen, um gegen den öffnenden progressiven Tempopass, der den Druck sofort wieder entstehen ließe, verlangt viel Disziplin und sorgt für hohen Kraftverlust durch Laufarbeit. Dennoch haben die Sechzger hier einen Top-Job gemacht und nahezu eine Balleroberung pro Minute generischen Ballbesitzes allein über abgefangenen Pässe und erzwungene Einwürfe erreicht. Da fällt die geringe Zweikampfquote nicht mehr so ins Gewicht. Sie ist im Umkehrschluss vielleicht sogar Grund für einige der abgefangenen Bälle, die nach einem verlorenen Zweikampf von Mitspieler erlaufen werden können weil der Gegenspieler erfolgreich gestört wurde.

Von den Sechzgern ins Seitenaus gespielte Bälle waren für Bielefeld insgesamt die häufigste Art und Weise selbst in Ballbesitz zu kommen. Das prägt dann natürlich auch das obige schlechte Bild von der Passgenauigkeit der Löwen mit und erklärt die Diskrepanz zwischen der schlechten Passgenauigkeit der Sechzger einerseits und der niedrigen Abfangquote der Bielefelder andererseits.

Fehlpassorgie Sechzig?

Dieser Absatz könnte nun auch eine Rubrik weiter oben stehen, da er auch die Pässe und deren Genauigkeit mit einbezieht. Aber ich finde hier passt er abgesehen von der Schlussfolgerung besser. Warum hier und nicht bei der Passgenauigkeit? Nun ja, es geht um ins Aus gespielte Bälle und die haben oft mit Stellungsspiel oder anderen defensiven Aktionen oder Qualitäten zu tun. Wichtig ist aber eigentlich nicht wo das Folgende steht, sondern welche Schlüsse man daraus zieht.

Je nachdem wie man Fehlpass interpretiert, war das, was die Löwen gespielt haben dann interpretationsbedingt möglicherweise gar keine Fehlpassorgie. Wie gesagt, je nachdem wie man das ganze interpretiert. Das darf jeder für sich selbst festlegen. Also: Wenn ins aus gespielte Bälle als Fehlpass gelten, dann kann man das durchaus so nennen. Wenn ein Fehlpass jedoch strikt als zum Gegner gespielter Pass, oder Pass den der Gegner erläuft egal ob im Laufduell, oder indem er in den Passweg einläuft, dann war es keine solche.

Schüsse/aufs Tor (17/7 – 9/2)

Auch hier ist die Überlegenheit der Arminen deutlich. Gibt es etwas Positives zum Torschussverhältnis der Löwen zu sagenm fragt sich vielleicht der ein oder andere von euch? Ja. Ein Schuss war drin. Okay, und sonst? Die Anzahl der Schüsse pro Minute Ballbesitz ist bei den Sechzgern doppelt so hoch wie bei Bielefeld. Das ist allerdings nichts, was die Offensivleistung der Sechzger nun besonders hervorhebt, es ist eher etwas, das aufzeigt, wie lange Bielefeld brauchte, um gegen die Sechzger in Abschlussposition zu kommen. Die Schussfrequenz pro Minute Ballbesitz ist angesichts des wie lange die Sechzger tatsächlich die Kugel hatten trotzdem überdurchschnittlich gut.

Das ist allerdings auch der guten Abschlussquote nach Ecken zu verdanken. Alle drei Eckstöße der Sechzger endeten mit einem Abschluss. Überhaupt ist auch das Eckenverhältnis ein Indikator für gutes Stellungsspiel gegen den Ball. Denn trotz viel Ballbesitzes der Bielefelder im letzten Drittel der Sechzger, gelang es den Arminen lediglich dreimal eine Ecke herauszuholen. Generell war das Vermeiden von strafraumnahen Standardsituationen seitens der Löwen, angesichts der Ballbesitzüberlegenheit Bielefelds, ein gelungenes Unterfangen. Bielefeld hatte 72 Minuten lang den Ball und erspielte sich drei Ecken und vier Freistöße in Strafraumnähe.

Überlegenheit verpufft auf den Flügeln

In dieser Zone, bei soviel Dominanz des Gegners, so diszipliniert zu spielen, ist nicht immer einfach und natürlich auch fehleranfällig. Wenn man so will, ist ein Foul allerdings auch ein Fehler. Oft ein größerer, als wenn man einen Zweikampf verliert oder einen Schritt zu spät dran ist. Ohne Fehler gäbe es ja auch für keine Mannschaft Torchancen. Also sprechen wir über die erspielten Chancen und deren Qualität. Die Chancenqualität, also xG pro Schuss liegt, man mag es kaum glauben, für die Sechzger um 33% über der der Bielefelder. Dass trotz guter Chancenqualität nur zwei Schüsse aufs Tor gehen, und der Schuss mit der geringsten Chancenqualität, dann zum Tor wird, ist eine Geschichte, die typisch für Fußball ist und vermutlich mit ein Resultat aus der drückenden Bielefelder Überlegenheit.

Auch das Verhältnis von bis ins letzte durchgebrachten Angriffen zu Abschlüssen, ist aus Löwensicht erwähnenswert. Unter der Prämisse natürlich, dass es insgesamt zu wenige Angriffe des TSV 1860 München waren, die das letzte Drittel erreicht haben, konnte man jeden dritten mit einem oder mehreren Schüssen abschließen. Der Weg Richtung Tor funktioniert also mehr oder weniger. Wenn die Mannschaft es in Zukunft schafft nachhaltig das letzte Drittel des Gegners zu erreichen und sich dort auch mal länger festsetzt (Stichwort konsequentes Gegenpressing bei Ballverlust) kann sich aus diesen kleinen, fast unsichtbaren Lichtblicken etwas Entwickeln.

Gefahr für das Tor?

Von den 17 Schüssen, die Bielefeld abgefeuert hat, gingen sieben auf den Kasten von Vollath. Das ist eine ordentliche Zahl. Wirklich gefährlich und sowohl von der Schussposition als auch von der Qualität des Schusses als hochwertige Chance kann man aber lediglich vier Schüsse der Hausherren nennen. Zwei dieser als gefährliche zu bezeichnenden Versuche kamen aus zentraler Position im Strafraum vor dem Tor. Dort ließ ließ die Löwenabwehr nur vier Schüsse zu.

Weitere drei Schüsse in der Box, die nicht geblockt werden konnten, kamen aus Positionen weiter außen im Strafraum. Die größte Chance der Bielefelder hatte dabei Mizuta in der 75. Minute. Diese Chance allein macht 25% des kombinierten xG Wertes bei Bielefeld aus. Zusammenfassend muss man also sagen, dass geringe Anzahl der gefährlichen Situationen angesichts der drückenden Überlegenheit beim Ballbesitz seitens der Gastgeber Anerkennung verdient. Allerdings wäre es wahrscheinlich nicht nur mir lieber, wenn es in einem Spiel nicht ganz so häufig nötig wäre diese Tugenden zu zeigen.

PPDA DSC 6,71 TSV – 19,2

Die Zahlen sagen alles, Bielefeld war dauerhaft und erfolgreich im Pressing gegen das Positionsspiel und im Gegenpressing nach Ballverlusten. Während sich die Balleroberungen gegen das Positionsspiel der Löwen meist im Mittelfeld oder tief, nach langen Bällen oder progressiven Pässen, die nicht ihr Ziel, sondern Gegenspieler fanden, oder, viel häufiger als das, die Auslinie überschritten und so wieder in Besitz der Hausherren kam.

Und die Löwen? Sporadische Versuche höher anzulaufen und Bielefeld etwas stärkerem Pressingdruck auszusetzen, liefen ins Leere. Der Ansatz vom Anfang des Spiels, tief zu stehen und zu warten, was auf einen zukommt, war in der Staffelung, die die Löwen gewählt hatten, der richtige Ansatz.

Bis ins letzte Drittel kam die Arminia darum auch logischerweise häufig. Im Verhältnis zu den Ballbesitzphasen der Bielefelder im letzten Drittel der Löwen, sieht deren Ballkontakteffizienz im gegnerischen Strafraum nicht so gut aus. Die schiere Anzahl ist zwar extrem hoch, verglichen mit dem, was andere Mannschaften bezüglich Ballkontakte in der Box gegen den TSV 1860 München erzielen. Aber sieht man genauer hin, ist ein großer Teil davon am aus Löwensicht linken Strafraumrand. Legt man die Grafik der Ballverluste der Bielefelder darüber, ist diese vor allem in dieser Zonen fast Deckungsgleich mit der, der Ballkontakte.

Pressingfallen

Tiefe Pressingfallen im Abwehrpressing bergen je nachdem wo man sie setzt gewisse Risiken. Abwehrpressing? Noch nie gehört. Das macht nichts, ich erkläre es kurz. Abwehrpressing ist an sich ein Oxymoron. Unter Pressing versteht man ja im allgemeinen das Anlaufen der gegnerischen Mannschaft in deren eigener Hälfte. Steht eine Mannschaft tief, kann eine Formation, die einem Cattenaccio ähnlich verteidigt und darum im Zentrum wenig Raum lässt, auf den tiefen Außenpositionen Pressingfallen setzen, in denen dann geplant Dopplungen zum Einsatz kommen, falls der Gegner den Ball dorthin spielen sollte.

Zurück zum Strafraum: Die Pässe und Flanken in die Box, die Bielefeld von diesen tiefen Positionen spielen musste, sofern sie nicht schon am Flügel den Ball loswurden, endeten in den meisten Fällen bei den Löwen oder wurden im Anschluss an einen Zweikampf zur Beute eines weiter innenpostierten Spielers der Sechzger. Von der linken Seite brachte Bielefeld keine einzige erfolgreich zustande. Das Ergebnis dieser defensiv ausgelegten Taktik gegen den Ball ist, abgesehen davon, dass es extrem schwer fällt selbst in der offensive aktiv zu werden (vorallem wenn eine Mannschaft so konsequent und hoch presst wie Bielefeld) nichtsdestotrotz ein Sieg.

Das Tor

Thore Jacobsen schießt im Spiel Arminia Bielefeld gegen den TSV 1860 München ein mögliches Tor des Jahres für Sechzig, aus 60 Metern, in der 85. Minute. Als Analyse des Treffers ist das, was der Trainer des Gegners im Interview nach dem Spiel gesagt hat, denke ich, genug: „Der trifft den nie wieder so, so ein Tor bekommen wir einmal in fünf Jahren, der Torwart ist nicht Schuld. Wir wollen, dass der soweit vorne steht, der Treffer geht auf meine Kappe.“

Hier könnt ihr den Treffer und weitere Highlights des Spiels noch einmal ansehen.

Das fiel auf

Positiv

Ein hohes läuferisches Pensum gegen den Ball, in den vorderen Mannschaftsteilen. Die sogenannte Elastizität der Abwehr war dadurch extrem hoch. Die offensiv ausgerichteten Spieler liefen im Zentrum des Spielfelds gegen den Ball immer wieder gut auf die Passwege der Bielefelder zu. Bielefeld versuchte zur Lösung dieser ihnen gestellten Aufgabe dann auch nicht mit der Brechstange diese Zone zu bespielen, sondern wich auf die Flügel aus. Nur zehn von 51 Angriffen der Bielefelder, die insgesamt im letzten Drittel der Sechzger endeten, kamen über die Zentrale der Arminen. Das ist aus Sicht der Löwen eine Entwicklung, deren Fortschritte wir schon seit längerem in kleinen Schritten, allerdings auch mit groben Rückschlägen, verfolgen können. Auf diesem Niveau in defensiven Mittelfeldzentrale, durch situative Unterstützung dort, nun generelle Stabilität gegen den Ball herbeizuführen, wäre wünschenswert.

Negativ

Der Ausgangssituation nach verständlich, aber trotzdem einfach etwas, was man nicht sehen möchte und etwas, das auf Dauer, also mit zunehmender Anzahl der Spiele, in denen das in Folge passiert, beginnt auf die Nerven zu gehen, ist die gewisse Zaghaftigkeit, vor allem zu Beginn von Spielen.

Im Fall vom Samstag, als man, als zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzter gegen den ungeschlagenen Tabllenvierten in einem vollbesetzten Stadion auflief, kann ich allerdings die von Beginn an gezeigte Zurückhaltung, was das Forechecking, also Pressing, gegen das Positionsspiel, sowie Gegenpressing nach Ballverlusten betrifft, verstehen. Aber alles, was ich verstehe, muss mir nicht gefallen. Am Ende war die Taktik die richtige. Und nur das Zählt.

Fazit

Heut wirds länger.

Man sieht kleine Fortschritte, aber auch immer wieder Rückschritte. Konstanz und Stabilität beim Erreichten nachhaltig zu etablieren, gelingt den Löwen bisher noch nicht. Die englische Woche bietet nun die Chance, daran zu arbeiten und das, was gegen Bielefeld funktioniert hat, zu konservieren. Die Fortschritte unterliegen Schwankungen, sind aber statistisch nachweisbar, denn die Leistungskurve bei den Maxima und bei den Minima der relativen Werte im Verhältnis zum gegnerischen Ballbesitz, steigt zwar langsam, aber stetig linear. Genauso verhält es sich bei der Chancenqualität pro Schuss für die Löwen. Auch hier ist eine Verbesserung zu sehen, genauso wie bei der Schussgenauigkeit. Auch hier steigt die Kurve der statistischen Werte, mit leider extremen Ausreißern nach unten an.

Diese statistisch nachweisbare Entwicklung muss man genau beobachten. Aber bevor nicht eine der Kurven dauerhaft ein negatives Vorzeichen beim Steigungsverhalten besitzt und gleichzeitig die Ergebnisse der Spiele und die Peformance, kontinuierlich über längeren Zeitraum fruchtlos bleiben, ist keine Panik angesagt. Langsam aber stetig, aber irgendwann bitte dann auch deutlich merkbar, müssen diese Fortschritte nicht nur statistisch messbar, sondern auch optisch und in den Ergebnissen offensichtlich werden.

3 Punkte egal wie

Drei Punkte für den TSV 1860 bei Arminia Bielefeld egal wie. Und das haben die Löwen geschafft. Nicht allein der Kampf, damit sind nicht exklusiv Zweikämpfe gegen den Ball gemeint, es gehört auch auch Laufbereitschaft und Einsatzwille anderer Art, wie einen Ball zu Blocken oder im richtigen Moment mit einem taktischen Foul dem Gegner das Momentum aus dem Angriff zu nehmen zum Oberbegriff Kampf, vor allem gute Raumaufteilung im Zentrum der gesamten Defensivabteilung haben, trotz optischer Dominanz der Arminen, über 90 Minuten dazu geführt, dass die Hausherren aus ihrem überlegenen Ballbesitz im Verhältnis wenig qualitativ hochwertiges an Chancen in der Box der Löwen produzieren konnten.

Glück muss man haben

Das alles ändert nichts daran, dass am Ende die drei Punkte extrem glücklich erkämpft wurden.

Zusammenfassend ist es so: Man sieht immer wieder kleine Fortschritte hier und da, an anderen Stellen gibt es dafür wieder Rückschläge. Es ist momentan weder Fisch noch Fleisch, was uns auf dem Platz geboten wird.

Das ist eine Geduldsfrage für alle beteiligten. Und kann man hier noch geduldig sein? Zum jetzigen Zeitpunkt ja. Darf der TSV 1860 München schwankende Leistungen zeigen? Ich denke schon, oder hat jemand den Aufstieg als Ziel ausgerufen und ich erinnere mich nicht daran? Das soll übrigens kein Plädoyer für das dauerhafte Akzeptieren schlechter Leistungen sein. Es ist nur ein Aufruf zur Geduld mit Mannschaft und Trainer, denn sowohl Moral als auch Wille scheinen beim Team zu stimmen. Den Wurm, der sich im Spiel der Löwen in unterschiedlichsten Situationen auf unterschiedlichste Weise zeigt, zu finden und nachhaltig auszumerzen, dazu brauchen der Trainer und die Mannschaft Ruhe. Wer die Löwen erfolgreich sehen will, wählt die Worte der Kritik nach diesem Spiel mit Bedacht.

Es war ganz wenig Gold, was da glänzte, und viel war eher matter Schein unedler Metalle beim TSV, aber dennoch gehören den Sechzgern am Ende drei Punkte.

Wenn das Ziel ist, die Mannschaft zu entwickeln und das ist das einzige ,was das Ziel sein kann, hilft weder Ungeduld noch übereiltes handeln. In der Halbzeitpause hat Daniel Halfar zum Sachverhalt gute Worte gefunden. Diesem Tenor möchte ich mich anschließen.

Geduld!

Ich weiß Geduld ist zu haben, ist selten leicht, vor allem dann, wenn es schon so lange dauert, wie bei unseren Löwen. Und jeder wartet ja auf was anderes in seinem bisher eher langen, oder aber auch bisher kurzen, Löwenleben. Aufstieg in die zweite Liga, Aufstieg in die Bundesliga, Meisterschaft, was auch immer, jeder Traum ist legitim. Je größer der Traum, bzw. je weiter entfernt vom Status Quo der Traum ist, desto größer die nötige Geduld. Das ist auch logisch.

Kommen wir zur momentanen Situation und blicken da mal isoliert drauf.

Keiner der Verantwortlichen ist länger als neun Monate beim Verein. Neun Monate sind nach der Übernahme einer komplett demontierten Mannschaft kein langer Zeitraum, da wird mir jeder beipflichten müssen.

Viele argumentieren im Hinblick auf den miesen Saisonstart nun mit der zur Vorbereitung ja schon nahezu kompletten Mannschaft und dass daher mehr erwartet werden könnte, was Spielfluss, Dynamik und andere offensive Dinge betrifft. Ich will da nicht widersprechen, diese Meinung ist durchaus legitim.

Was will ich sagen?

Was will ich eigentlich sagen. Es geht mir darum, dass wir alle, ich eingeschlossen, zunächst mal für uns selbst festlegen, was wir von den Löwen diese Saison erwarten.

Dass wir als Fans wollen, dass die Mannschaft jedes Spiel gewinnt, ist klar. Wer will das nicht? Dass das unrealistisch ist, ist genauso klar. Es geht aber dieses Jahr nicht um einzelne Spiele, sondern um das Gesamtprojekt. Was erwarten wir im einzelnen nun von der Mannschaft?

Nach nun sechs Spielen und dem, was sie gezeigt hat und in manchen Phasen aufblitzen hat lassen, erwarte ich von der Mannschaft, dass sie mit dem Abstieg am Ende nichts zu tun haben wird. Und je nachdem, wie schnell die Abstimmungsprobleme, die vor allem in der Offensive noch vorhanden sind, abgestellt werden und der Kader weiter zusammenwächst, erleben wir vielleicht noch die ein oder andere positive Überraschung.

Wer möchte, kann die kleinen Fortschritte gerne negieren, sie sind da und statistisch nachweisbar. Die Formschwankungen zu stabilisieren und nach und nach Selbstvertrauen im Team aufzubauen wird nicht funktionieren, wenn nach jedem Spiel ergebnisunabhängig wütende Fans aufgrund der eigenen Ungeduld den Kopf des Trainers fordern.

Momentan sehe ich diese Forderung, nach dem Sieg unseres TSV 1860 München bei einem klaren Favoriten wie Arminia Bielefeld, fehl am Platz. Die Art und Weise ist bei so einem Brocken von Gegner nicht entscheidend. Allerdings wird das nur so bleiben können, wenn die Punktausbeute ebenfalls stetig progressiv nach oben, mit nur geringer zeitweiliger Stagnation, verläuft.

Datenquelle: Wyscout

Letzter Spieltag für TSV 1860 Senioren B – heute Meisterfeier?

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Tsv 1860 Senioren B

Ein Punkt fehlt den Senioren B noch, um die Meisterschaft in der Kreisliga unter Dach und Fach zu bringen. Dieser soll heute beim Saisonabschluss gegen die SG Garching/Dietersheim eingefahren werden. Anpfiff in der Johann-Waim-Sportanlage in Dietersheim (Gde. Eching) ist um 19 Uhr.

Heute Meisterfeier für TSV 1860 Senioren B?

Seit rund zwei Jahren sind die Senioren B der Löwen in Punktspielen ungeschlagen und können sich heute für die starke Saison belohnen. Acht Siege und drei Unentschieden stehen bislang zu Buche, ein Zähler fehlt noch zur Meisterschaft.

Beim Tabellenletzten SG Garching/Dietersheim will die Ü40 der Löwen die Saison natürlich mit einem Sieg beenden und den Titel aus eigener Kraft erreichen. Das Team würde sich über zahlreiche und lautstarke Unterstützung sicher sehr freuen und im Idealfall kann man im Anschluss an die 90 Minuten bei einer Meisterfeier dabei sein.

Wir drücken Euch die Daumen, Männer!

sechzger.de Talk 177: Sieg bei Arminia Bielefeld, vor 96 II & BVB II

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Sechzger.de Talk 177

Dank Thore Jacobsen geht es Argirios Giannikis wieder etwas besser – und auch für die Stimmung im sechzger.de Talk war der Treffer Gold wert. Nach der letzten Ausgabe, in denen die Stimmung dem Gefrierpunkt nahe kam, tauscht sich Jan im Talk Nummer 177 mit Christian, Bernd und Peter aus. Neben der Analyse zum Sieg bei Arminia Bielefeld geht es auch um die beiden nächsten Partien gegen Hannover 96 II und Borussia Dortmund II.

Sieg bei Arminia Bielefeld – sechs Punkte auf dem Konto

Mit Peter und Christian sind in der neuen Ausgabe vom sechzger.de Talk – mittlerweile ist Folge 177 im Kasten – zwei Auswärtsfahrer in der Runde vertreten. Sie berichten ausführlich von der Anreise sowie allen Themen abseits des Rasens. Ein Lob erhält dabei sowohl die Stadt Bielefeld als auch das Stadion. Für Christian war es die Premiere, die er mit einigen Programmpunkten in Ostwestfalen ergänzte. Natürlich wird auch die Leistung des TSV 1860 München mit dem resultierenden Auswärtssieg genauestens unter die Lupe genommen. Ganz so dramatisch wie in zahlreichen Kommentaren wird das Auftreten der Mannschaft auf der Bielefelder Alm nicht bewertet.

Vorschau erstes Wiesn-Heimspiel: Hannover 96 II

Allerdings hängt die weitere Bewertung des Teams und insbesondere von Trainer Argirios Giannikis eng mit dem nächsten Gegner zusammen. Zum ersten Wiesn-Heimspiel gastiert mit Hannover 96 II der neue Tabellenletzte der 3.Liga im Grünwalder Stadion. Die Erwartungshaltung ist dementsprechend hoch und auch wenn Bernd darauf hinweist, dass das Spiel kein Selbstläufer wird, wären alles andere als drei Punkte gegen die Niedersachsen eine Enttäuschung. Im ersten Duell mit der Zweitvertretung von Hannover überhaupt ist also ordentlich Feuer drin.

Zu Gast in der Roten Erde bei Borussia Dortmund II

Nur geringfügig weniger erhoffen sich die Löwenfans vom nächsten Auswärtsspiel. Es geht erneut gegen eine zweite Mannschaft, dieses Mal gegen die von Borussia Dortmund. Die letzten drei Duelle gingen aus Löwensicht allesamt verloren, insbesondere das triste Auswärtsspiel Anfang Dezember (0:3) ist vielen noch in Erinnerung. Eine Wiedergutmachung soll also her und wie ginge das besser als mit mindestens einem Punkt im Gepäck die Heimreise antreten? Sollten sich die Wünsche der Runde im Talk Nummer 177 bewahrheiten, dürfte Argirios Giannikis auch wieder deutlich fester im Sattel sitzen. Nächste Woche wird sich zeigen, ob die anvisierte Punkteausbeute auch tatsächlich geklappt hat…

Der sechzger.de Talk 177 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Vollath und Verlaat in kicker “Elf des Tages”

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Rene Vollath 1860 kicker

Hinten die Null halten und vorne hilft der liebe Gott – nach diesem Motto agierten die Löwen am Samstag über weite Strecken und wurden dafür in Form von drei Punkten belohnt. Auch der kicker würdigt die Defensivleistung und nominiert mit René Vollath und Jesper Verlaat gleich zwei Spieler des TSV 1860 für die “Elf des Tages”.

Vollath und Verlaat in kicker “Elf des Tages”

Der Löwenkeeper, der sein Team nach einer Viertelstunde vor dem Rückstand bewahrte und auch sonst eine ruhige und souveräne Partie ablieferte, erhielt vom Sportmagazin die Note 2,0. Kapitän und Abwehrchef Verlaat wurde mit der Note 2,5 bedacht, was für die Top-Elf des Spieltages reichte.

Übrigens: Der kicker bewertete Torschütze Thore Jacobsen mit der 2,0, in der Spieltagself fand der Mittelfeldspieler jedoch keine Berücksichtigung.

Die Spieltagself im Überblick

Vollath (1860) – Schumacher (Saarbrücken), Felix (Bielefeld), Verlaat (1860), Schwabl (Unterhaching) – Besuschkow (Ingolstadt), Müsel (Essen), Cigerci (Cottbus) – Meier (Sandhausen), Brünker (Saarbrücken), Güler (Köln)

Sechzig am Wochenende: Löwinnen U15 gewinnt Premiere zweistellig

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Tsv 1860 Löwinnen U15

Nachdem die B-Juniorinnen des TSV 1860 ihre Premiere am vergangenen Wochenende wetterbedingt noch hatten absagen müssen, siegten die U15 Löwinnen am Sonntag zum Saisonauftakt der Bezirksliga gleich zweistellig. Auch die 2. Mannschaft der Frauen kam zu einem Sieg und halten Kontakt zu den Aufstiegsplätzen.

Löwinnen U15 gewinnt Premiere zweistellig

Mit sage und schreibe 15:0 gewann die Löwinnen U15 ihre Pflichtspielpremiere gegen ihre bemitleidenswerten Gegnerinnen von der SG Unterhaching/Ottobrunn. Bereits nach fünf Minuten stand es 2:0, zur Pause war das halbe Dutzend voll und am Ende hatten die Junglöwinnen gar fünfzehn Mal eingenetzt. Für 1860 trafen Franziska Seidenberger (4), Isra Ayadi (3), Helena Rudrich (2), Hannah Gögelein (2), Elena Schulze (2), Antonia Jochner und Melanie Becker.

Die Löwinnen II siegten am 3. Spieltag der Kreisklasse mit 2:1 beim FC Teutonia München II. Corinna Zellner (54.) und Melanie Schleifer (76.) sorgten für den Auswärtsdreier, der den TSV 1860 in der Tabelle auf Platz 3 klettern lässt.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 20.09.

17.30 Uhr: FC Fasanerie Nord – Löwinnen U17 1:1
20.00 Uhr: Senioren C – TSV Solln 8:1

Samstag, 21.09.

09.00 Uhr: SpVgg Unterhaching U10-2 – U9 4:9
10.00 Uhr: U10 – SpVgg Unterhaching U11 5:8
11.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U19 1:2
11.30 Uhr: MSV Bajuwaren U13 – U11 0:2
12.30 Uhr: U17 – FC Augsburg 2:1
14.00 Uhr: 1. FC Sonthofen – U21 1:0
15.00 Uhr: U15 – SpVgg Unterhaching 4:1
15.00 Uhr: Vierte – SC München 1:2
16.30 Uhr: Armina Bielefeld – Profis 0:1
17.30 Uhr: Dritte – FT Gern 5:1
18.00 Uhr: BaKi Futsal Nürnberg – Futsal 4:6
18.30 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U14 2:2

Sonntag, 22.09.

12.00 Uhr: U12 – ASV Cham U13 6:0
12.45 Uhr: SpVgg Bayreuth U17 – U16 2:0
14.00 Uhr: Löwinnen U15 – SG Fortuna Unterhaching/FC Ottobrunn 15:0
14.30 Uhr: U13 – SV Olympiadorf München U14 9:3
15.00 Uhr: Kirchheimer SC U12 – U11 -:-
15.30 Uhr: FC Teutonia II – Löwinnen II 1:2

Die U14 reiste am Sonntag zudem zu einem Blitzturnier mit vier Mannschaften beim VfR Aalen.

Sechzig um Sieben: Jacobsen aus 60 Metern – Sieg in Bielefeld

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Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online!

Ein Schuss, ein Tor – oder sollte man eher Thore sagen? Jacobsen beschert dem TSV 1860 München einen wichtigen Sieg bei Arminia Bielefeld und sorgt damit für etwas Beruhigung vor der Englischen Woche. Bei den weiteren Löwenteams gab es gemischte Resultate, auf die zum Beginn einer neuen Woche ein Blick geworfen wird. Ein kurzer Abstecher zur Konkurrenz in der 3.Liga darf natürlich auch nicht fehlen.

Giesinger Gedanken nach dem Sieg in Bielefeld – dank Jacobsen

Ein Geniestreich machte am Ende den Unterschied. Thore Jacobsen erzielte aus 60 Metern am Samstag das Tor des Tages und sicherte dem TSV 1860 München damit drei wichtige Punkte. Thomas hat sich gesammelt und die Giesinger Gedanken verfasst. Dafür erhielt er von den Löwenfans viel Zuspruch, die seine Sichtweise nachvollziehen können und die Lage größtenteils ähnlich sehen. Der Tenor: drei Punkte sind schön, aber hinter der Leistung der Mannschaft steht weiterhin ein Fragezeichen.

Spielbericht, Fotogalerie und PK nach der Partie

Wie die angesprochene Leistung war, kann unter anderem im Spielbericht nachgelesen werden. Vorweg nehmen kann man, dass dabei nicht besonders viele Torraumsituationen der Löwen-Offensive beschrieben werden können, da es schlicht zu wenige gab. Zahlreiche Eindrücke aus Bielefeld gibt es in der Fotogalerie. Der Gästeblock war gut aufgelegt und zeigte zudem die ein oder andere optische Aktion. Zur Berichterstattung rund um die Partie gehört auch die Pressekonferenz nach dem Abpfiff. Argirios Giannikis äußerte sich dabei unter anderem über das Traumtor von Thore Jacobsen.

U21 muss die nächste Niederlage hinnehmen

Nach dem tollen Saisonstart muss die zweite Mannschaft des TSV 1860 München etwas abreißen lassen. Am Wochenende setzte es die nächste Niederlage, der Gegentreffer fiel dabei erst in der Nachspielzeit. Kommendes Wochenende wartet dann die SpVgg Unterhaching II auf die Löwen, gespielt wird in Gilching.

Dritte holt ersten Saisonsieg – Vierte weiter nicht in der Spur

Grund zum Jubeln gab es dagegen beim TSV 1860 III. Im Duell mit der FT Gern setzten sich die Löwen klar durch und konnten so im fünften Anlauf endlich den ersten Saisonsieg feiern. Bei der Vierten läuft es dagegen weiterhin nicht wie gewünscht. Gegen den SC München setzte es die nächste Niederlage.

U17 und U19 jeweils mit drei Punkten

Die Jugend sorgt dafür, dass sich die Bilanz des Wochenendes aus Löwensicht insgesamt gut liest. Sowohl die B- als auch die A-Jugend waren siegreich und holten sich in den Nachwuchsligen die nächsten Zähler auf das Konto. Bei der U17 hieß der Gegner an der Grünwalder Straße FC Augsburg, die U19 hingegen holte in Ingolstadt einen Auswärtssieg.

News aus der 3.Liga

Der 6.Spieltag

Neuer Tabellenführer in der 3.Liga ist nach dem 6.Spieltag der SV Sandhausen. Der SVS schlug den bis dato ungeschlagenen SV Wehen Wiesbaden und zog unter anderem an Dynamo Dresden vorbei. Die SGD wiederum verpasste beim 1:1 gegen Hansa Rostock einen Heimsieg. Mannheim konnte hingegen mit dem neuen Trainer Berhard Trares einen Last Minute-Heimsieg feiern. Cottbus setzte sich klar gegen den VfB Stuttgart II durch, Güler besorgte Viktoria Köln in der Nachspielzeit einen Heimsieg gegen den SC Verl. Die nächsten Löwengegner blicken auf gemischte Resultate zurück. Hannover 96 II verlor gegen den 1.FC Saarbrücken und ist nun Tabellenletzter, Dortmund II hingegen setzte sich am Sonntagabend klar mit 3:0 gegen Alemannia Aachen durch.

Osnabrück entlässt Uwe Koschinat

Das Duell Mannheim gegen Osnabrück war folgenreich, denn die 3.Liga hat im Anschluss bereits ihre zweite Trainerentlassung erlebt. Uwe Koschinat wurde vom VfL von seinen Aufgaben entbunden. Fünf Punkte aus den ersten sechs Spielen waren für die Verantwortlichen zu wenig, um mit dem 53-Jährigen weiterzuarbeiten. Ein Nachfolger wird derzeit noch gesucht.