Start Blog Seite 335

Sechzig um Sieben: Gewinnspiel und TSV 1860 in Thalhofen

0
Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Alle wichtigen Ereignisse im Löwenumfeld zusammengefasst. Wir halten ein Gewinnspiel ab, der TSV 1860 spielt im Toto-Pokal (nicht ohne die ein oder andere Komplikation) und die U19 muss eine Niederlage einstecken.

Gewinnspiel um ein Paniniheft

Wie am gestrigen Tag bereits angekündigt, verlost Sechzger.de Paninialben samt 60 Sticker für einen glücklichen Gewinner. Insgesamt können fünf Löwenfans mit einem Kommentar unter dem Post von Mittwoch das bereits erwähnte Album absahnen. Die entscheidende Frage: Wer erzielte das bislang einzige Drittliga-Tor des TSV 1860 in der laufenden Saison? Viel Erfolg allen Löwinnen und Löwen bei der Teilnahme an der Verlosung!

TSV 1860 auswärts in Thalhofen

Letzte Woche stand es endlich fest: Der nächste Gegner im Toto-Pokal ist der FC Thalhofen. Unser Redakteur Peter hat bereits eine sehr ausführliche Gegnervorstellung verfasst. Wichtig für alle Löwenfans, die nicht mit dem Auto anreisen wollen: Es wird voraussichtlich voll werden. Die bayrische Regionalbahn veröffentlichte bereits den Ratschlag, lieber mit einem alternativen Transportmittel anzureisen.

Taktiktafel zum vergangenen Spiel

Unsere Taktikafel Bernd hat sich mächtig ins Zeug gelegt und die Statistik und Zahlen des vergangenen Spiels der Löwen analysiert. Alles Genauere zu den Leistungen der Profis findet ihr dort.

Und sonst so?

  • Die U19 musste gegen den Nachwuchs von Jahn Regensburg in der DFB-Nachwuchsliga eine Niederlage einstecken.
  • Laut Liga3-online.de scheint der ehemalige TSV 1860 Profi Abdengo Nankishi vor einem Wechsel zum SV Sandhausen zu stehen. Genaueres ist bis jetzt nicht bekannt.

DFB Nachwuchsliga: TSV 1860 U19 verliert bei Jahn Regensburg

2
SSV Jahn Regensburg TSV 1860 U19 DFB Nachwuchsliga

Am 3. Spieltag reisten die jungen Löwen als Spitzenreiter der DFB Nachwuchsliga in die Oberpfalz. Die U19 des TSV 1860 wurde ihrer vermeintlichen Favoritenrolle jedoch leider nicht gerecht und unterlag dem SSV Jahn Regensburg im Sportpark am Kaulbachweg mit 1:3.

TSV 1860 U19 verliert in Regensburg

Während die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm ihre bisherigen Partien siegreich hatte gestalten können (6:1 gegen den SSV Ulm 1846, 2:1 bei der SpVgg Greuther Fürth), stand der Jahn nach zwei Spieltagen noch ohne Punkte da. Einem 0:3 gegen die SpVgg Unterhaching war ein 0:1 beim FC Ingolstadt 04 gefolgt. Diesmal jedoch konnte sich der Nachwuchs des Zweitligisten mit 3:1 durchsetzen, da die Gäste aus Giesing ihr Potential bei hochsommerlichen Temperaturen nicht wie zuletzt abrufen konnten.

Klar, es sind Sommerferien, aber die Anstoßzeit um 14 Uhr an einem Arbeitstag ist nur sehr bedingt zuschauerfreundlich. Die wenigen, die sich dennoch an den Spielfeldrand verirrt hatten, wurden immerhin mit einigen Toren belohnt. Jakob Krauss (24.), Felix Albrecht (78.) und Mubin Limkoski (90.) trafen für die U19 von Jahn Regensburg, während lediglich Fabio Wagner (68.) für den TSV 1860 erfolgreich war und die Niederlage der Löwen nicht verhindern konnte. Durch die etwas überraschende Pleite in der Oberpfalz mussten die Junglöwen die Tabellenführung abgeben.

Gewinnspiel: 5 x Panini Sammelalbum & 60 Sticker

148
Panini Album TSV 1860 Sammelalbum Sticker Tauschbörse

Der Sammelwahn ist ausgebrochen! Während die ersten Löwenfans ihr Panini Sammelalbum bereits voll haben, sind andere noch auf der Suche, um die fehlenden Sticker zu ergattern. sechzger.de verlost nun nochmal 5 Alben zusammen mit jeweils 60 Aufklebern, damit der Sammelspaß in die Verlängerung gehen kann.

Gewinnspiel: 5 x Panini Sammelalbum & 60 Sticker

Das Glitzerwappen gegen Sven Bender, die Wiesn-Choreo gegen den Maler Dierl oder Aufstiegslöwinnen gegen Adalbert Wetzel – seit Wochen grassiert das Sammel- und Tauschfieber rund um den TSV 1860 und hat auch die sechzger.de Redakteure erfasst.

In Kooperation mit Juststickit verlosen wir nun noch ein mal fünf Sammelalben mit jeweils 12 Päcken á 5 Aufklebern. Im Album selber sind bereits 6 weitere Sticker eingeheftet, sodass der Grundstock gelegt es für den weiteren Sammelspaß.

Wie kannst Du gewinnen?

Ganz einfach: Beantworte einfach unsere Preisfrage und schreibe die Antwort in den Kommentarbereich unter dem Artikel auf unserer Homepage!

Wer erzielte das bislang einzige Drittliga-Tor des TSV 1860 in der laufenden Saison?

Die Teilnahme endet am 18. August 2024 um 23:59 Uhr. Das Los entscheidet. Wir setzen uns mit den Gewinnern in Verbindung. Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, um teilzunehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Daten der Teilnehmer werden nicht an Dritte weitergegeben.

VfB Stuttgart II – TSV 1860 München (3:1), die Taktiktafelanalyse

6
Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels unseres TSV 1860 München beim VfB Stuttgart II. Am Ende steht ein extrem enttäuschendes, verdientes aber manchen Aspekten nach auch etwas unglückliches 1:3 aus Löwensicht zu Buche.

Das Spiel VfB Stuttgart II – TSV 1860 liefert einige Erkenntnisse. Es war nicht nur Schatten, was wir von den Sechzgern in der sonnenüberfluteten Arena zu Großaspach gesehen haben. Aber es war am Ende leider ein Mix aus tölpelhaften Fehlern, taktischen und spielerischen Defiziten gegenüber einem abgeklärter wirkenden Gegner und am Ende zu viele falsche Entscheidungen, was die Herangehensweise der Spieler ohne Ball im Offensivspiel betrifft.

Warum war das so? Versuchen wir es mal anhand der Frage, die sich generell für viele gestellt hat und das ist die nach dem System. Viele schreiben sie würden keines erkennen, andere das System wäre falsch und passe nicht zur Mannschaft. Wieder andere verteidigen es, indem sie andere Mannschaften nennen bei denen dieses System (4-2-2-2) funktioniert. War es am Samstag überhaupt 4-2-2-2?

Linien und Systeme

Laut Magenta vor dem Spiel ja, laut Trainer nach dem Spiel nein. Laut Giannikis Aussage nach der Partie war es ein 5-3-2, laut Wyscout ein 4-2-3-1, Transfermarkt.de sieht ein 4-4-2 mit Doppelsechs und ich war mir während des Spiels auch nicht immer wirklich sicher.

Im eigenen letzten Drittel stimmt das mit dem 5-3-2. Die offensive Verschiebung über den 2-3 gestaffelten Aufbau wurde dann über ein 3-4-3 im letzten Drittel des Gegners mit einer ballfern asymmetrischen 3-4 Formation in der vordersten Linie umgewandelt.

Gegen den Ball ließ Giannikis mit zwei anlaufenden Spielern tief stehend im Mittelfeldpressing agieren. Die Defensivlinie war ebenfalls eher auf tiefem Niveau orientiert. Überquerte der Gegner mit Ball die Grenze zum letzten Drittel, kippte Kloss zentral in die Abwehrkette ab.

Die Stuttgarter präsentierten sich im erwarteten 3-4-3 (3-4-2-1). Die Untermieter der Arena in Großaspach gingen zunächst im Pressing hoch stehend, mit jedem eigenen Tor dann tiefer stehend und oft mit drei Mann gegen den Aufbau der Löwen vor.

Die Defensivlinie bewegte sich Positionsangriffe der Sechzger erwartend auf mittlerer bis hoher Linie. Im eigenen letzten Drittel ballfern asymmetrisch dann zum 5-4-1 formiert und nicht zimperlich agierend müssen sich die Stuttgarter Feldspieler am Ende aber doch bei ihrem Keeper Seimen bedanken, der acht von neun Schüssen halten musste, die auf seinen Kasten gingen.

Bevor wir zur detaillierten Analyse kommen, wie immer die wichtigsten statistischen Werte der Partie.

Statistische Werte Stuttgart II – TSV 1860

  • Ballbesitz VfB 54% – TSV 46%
  • Passgenauigkeit VfB 86% – TSV 86%
  • defensive Zweikampfquote VfB 62% – TSV 65%
  • Schüsse/aufs Tor VfB 12/4 – TSV 11/9
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) VfB 11,39 – TSV 10,26

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (54%:46%)

Es war ein Spiel, bei dem die längeren Ballbesitzphasen der beiden Teams sich in etwa ausglichen. Zumindest von der Gesamtdauer her. Das Problem an dieser Rechnung, die man sicherlich auch positiv darstellen könnte, ist die Dauer der Ballbesitzphasen in gegnerischem Territorium oder gar im letzten Drittel.

Es gilt festzuhalten: die Löwen erreichten das gegnerische letzte Drittel fünf Mal häufiger als Stuttgart. Die Löwen erreichten darüber hinaus die gegnerische Hälfte elf Mal öfter – und trotzdem sieht es am Ende für viele so aus, als hätten die Sechzger kein Offensivspiel. Der Eindruck ist leider nur bedingt richtig, aber auch nicht falsch. Klingt komisch – ist aber so.

Hier nun die Erklärung. Die neuen Abläufe und Laufwege unter Wettkampfbedingungen gegen verschiedene Ansätze in der defensiven Raumaufteilung zu automatisieren ist der Knackpunkt. Leider sah es auch am Sonntag teilweise so aus, als suchte der ein oder andere Spieler absichtlich den Deckungsschatten des Gegenspielers, um ja nicht am Aufbau beteiligt zu sein.

Unter anderem darum waren, vor allem in der Phase nach den Toren in der zweiten Spielhälfte, viele der längeren Ballbesitzphasen des TSV 1860 nicht in der Tiefe der gegnerischen Hälfte, sondern irgendwo im Mittelfeld zwischen dem Scheitelpunkt des Mittelkreises in der gegnerischen Hälfte und dem eigenen Sechzehner.

1. Halbzeit

Andererseits waren die Löwen zu Beginn der Partie nach etwa fünf Minuten bis etwa Mitte der ersten Hälfte durchaus auch sehr druckvoll und mit diversen Annäherungen an den Sechzehner, aber leider nur einem Abschluss (Ott 7.). Insgesamt hatten sie nur eine Ballberührung in der Box weniger als die Stuttgarter. Wolframs geblockter Schussversuch aus etwa 18m in der 31. Minute war der zweite und letzte der Löwen in Hälfte eins. Er zeichnet auch ein bisschen das Ende der Drangphase, in der die Löwen das letzte Drittel bzw. die Strafraumgrenze durchaus regelmäßig erreichten, aber dort dann eben keine Mittel fanden die Spitzen in Szene zu setzen.

Auch die Umschaltmomente im letzten Drittel der Stuttgarter, von denen es in der ersten Hälfe immerhin elf gab, konnten die Sechzger kaum in abgeschlossene Angriffe oder gar Chancen ummünzen.

2. Halbzeit

Wie schon in Hälfte eins gaben auch in Hälfte zwei die Löwen den Takt an. Selbst vom zwischenzeitlichen 2:0 ließ man sich zunächst nicht aus dem Konzept bringen. Erst nach dem dritten Treffer war der berühmte Deckel auf der Partie und die zuvor fast im Zwei-Minuten-Takt herausgespielte „Chancenflut“ (fünf Schüsse, alle aufs Tor) ebbte abrupt ab.

Ebenso wie die Chancenflut abebbte, erging es dem in Hälfte zwei bis dahin auf hohem Niveau befindlichen Ballbesitzanteil der Sechzger. Der VfB Stuttgart II erspielte sich in der Phase nach dem dritten Treffer 72% Ballbesitz. Die Mannschaft des TSV 1860 München schaffte es nicht dem kontrollierten Spiel der Jungprofis des Bundesligisten effektiv Paroli zu bieten. Anstatt näher am Mann (auch auf den, der gerade nicht den Ball hat) zu stehen, wurde viel im Raum zugestellt, was den Spielfluss nach vorne für die mit 3:0 führenden Schwaben zwar verhinderte, aber den verteidigenden Löwen auch keine Chance für Gegenangriffe irgendeiner Art und Weise bot. Bei einem Ballgewinn der Sechzger zogen sich die Stuttgarter oft schnell sowie kontrolliert zurück und eroberten in den meisten Fällen dank ihres guten Stellungsspiels schnell wieder den Ball.

Erst am Ende der Partie durfte der TSV 1860 das Leder wieder öfter und länger behalten. Allerdings gab es nun auch die oben beschriebenen Probleme mit dem Deckungsschatten und so fand sich kaum eine Anspielstation, um das Mittelfeld konstruktiv zu überbrücken. Ein leichtes Aufbäumen am Ende, bei dem Guttau und Muteba sich am auffälligsten präsentierten und Schubert mit seinem Tor wenigstens dafür sorgte, dass die Löwen nicht auf dem letzten Platz in der Tabelle stehen, hilft nicht die großen Mängel im Spiel nach vorn zu übertünchen.

Passgenauigkeit (86%:86%)

Eine Passgenauigkeit von 86% Prozent für beide Teams steht am Ende auf dem Papier. Aufmerksame Leser dieser Rubrik wissen oder ahnen bereits, warum die Passgenauigkeit bei beiden einen derart hohen Wert erreicht.

Beide Mannschaften haben sehr viele sogenannte unproduktive Pässe gespielt. Also Pässe, die keinerlei Mehrwert für das Offensivspiel haben. Es herrscht nur leider ein gewaltiger Unterschied in der Ausgangslage bei den beiden Mannschaften. Als die Stuttgarter begannen viele Quer- und Rückpässe innerhalb des eigenen Defensivverbundes zu spielen, war der sprichwörtliche „Kas scho bissn“. Die Löwen hatten wiederum nicht den Luxus, als sie keine Mittel fanden und viel die Kugel in den eigenen Reihen zirkulieren ließen, dass die Uhr für sie ticken würde.

Auch das Passspiel nach vorne ist isoliert betrachtet mit einem Wert von 78% nicht wirklich schlecht. Tatsächlich ist es auf einem Niveau, das sich gut verkaufen ließe, wenn die schnellen Ballverluste anhand der guten Positionierung der Stuttgarter, wenn sie Angriffe erwarteten und dem guten Antizipieren gegnerischer Laufwege, nach Ballannahme nicht wären.

Defensive Zweikampfquote (62%:65%)

Auf den ersten Blick ist dieser statistische Wert für dieses Spiel in Ordnung, auf den zweiten Blick ebenfalls. Denn nicht nur die Zweikampfquote, sondern auch die Intensität der Zweikämpfe, also wieviele Zweikämpfe pro Minute gegnerischem Ballbesitz geführt werden, befinden sich auf einem guten Niveau.

In einem Spiel mit annähernd gleich viel Ballbesitz bei beiden Mannschaften haben die Sechzger neun Zweikämpfe gegen den Ball mehr geführt als ihre Gegner und acht mehr gewonnen.

Grundsätzlich muss man also sagen die Defensive ist nicht das Problem. Aber das ist nichts Neues. Gegentore fallen dann, wenn Fehler passieren und die entscheidenden Fehler im Spiel haben einfach die Löwen gemacht. Die letzte Instanz im Ausbessern der Fehler ist dann im Fußball der Torhüter. Da hatte Stuttgart mit Juniorennationaltorwart Seimen, der acht Bälle halten konnte, am Sonntag eine für die Löwen nahezu unüberwindbare Wand im Kasten.

Damit wären wir auch schon bei der Schussstatistik.

Schüsse/aufs Tor (12/4:11/9)

Die Sechzger können sich eines nicht vorwerfen lassen: mangelnde Chancendichte. Bis zum 3:0 schossen die Spieler des TSV 1860 sieben Mal, einer dieser sieben Schüsse konnte von Stuttgart II geblockt werden. Alle anderen verschafften Keeper Seimen Arbeit. Sieht man sich die Chancen alle einzeln an fällt eines auf: die Zonen, aus denen der Schuss erfolgte, sind fast alle gut gewählt. Zentral vor dem Tor in der Box.

Nur drei der Schüsse der Sechzger erfolgten von außerhalb der Box. Von diesen gingen zwei ebenfalls auf den Kasten, allerdings nicht besonders gefahrvoll. Einer wurde geblockt.

Woran lag es, dass keiner dieser Schüsse den Weg ins Tor fand? Leider war bis auf zwei Schüsse nicht genug Wucht hinter dem Ball.

Es haben sich im Vergleich zu vielen Spielen in der vergangenen Saison also zwei Dinge in der Box verändert. Das konnte man auch schon gegen Saarbrücken sehen. Die Zonen, aus denen abgeschlossen wird, sind viel zentraler als vergangene Saison und die Entscheidung wann man schießt wird nun offensichtlich auch klüger getroffen, da die gegnerischen Torhüter (bisher zumindest) deutlich mehr Arbeit bekommen als letzte Saison.

PPDA (11,39:10,26)

Die Pressingintensität der Sechzger, die zu Beginn tief standen und lediglich in der Mitte der ersten Halbzeit sowie ab dem Beginn der zweiten Hälfte den Druck gegen den Aufbau der Schwaben so erhöhten, dass ein Wert unter zehn erreicht werden konnte, zeigt die Dynamik dieses Wertes im Spielverlauf leider in keinster Weise auf.

Über den gesamten Spielverlauf pendelt der indirekt proportional zu lesende Wert bei den Sechzgern vor allem in der ersten Halbzeit sehr stark. Mit einem Maximum von 23,7 zum Ende der ersten Halbzeit und einem Minimum von 5,1 nach der Halbzeitpause.

Stuttgart II hat ähnliche Minima und Maxima wie der TSV 1860 bei diesem Wert, aber ökonomischer verteilt. Die junge Mannschaft aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt begann mit druckvollem Pressing und ließ den Löwen im Aufbau mit fortwährender Spieldauer immer mehr Luft zum Atmen, stellte dafür aber in der eigenen Spielfeldhälfte die Räume so gut zu, dass die Sechzger wenig mit dem gewonnenen Platz zum Aufbau anfangen konnten. Mitte der zweiten Halbzeit nach den entscheidenden Toren zogen die Stuttgarter diesbezüglich noch einmal kurz die Daumenschrauben an, ließen aber aufgrund der dann auftretenden Resignationsphase der Löwen bald wieder locker, was das Aufbäumen der Löwen am Ende natürlich mit ermöglichte.

Die Tore

Hier könnt ihr Euch die Tore und weitere Highlights noch einmal ansehen.

Der zweite Treffer, der beim Endstand von 3:1 ja logischerweise der entscheidende ist, resultierte aus einem Schuss in einem unübersichtlichen Getümmel nach einer nicht gut geklärten Freistoßflanke von der halblinken Seite des VfB. Der VfB Stuttgart II traf hier genau in einer Drangphase des TSV 1860 München.

Am Ende kann man in dieser unübersichtlichen Situation nur schlecht einen individuellen Fehler ausmachen. Die Fehlerkette kann sich jeder im oben verlinkten Video noch einmal ansehen und dann für sich entscheiden.

Das fiel auf

Wie oben schon beschrieben ist es eine positive Auffälligkeit, dass sich die Zonen, aus denen Schüsse erfolgen und auch die Entscheidung wann man schießt verbessert wurde.

Weiterhin fällt allerdings auch auf, dass in vielen Situationen – vor allem dann, wenn der Gegner das Umschaltspiel unterbricht und aus dem Umschaltmoment ins Positionsspiel gewechselt werden muss oder generell aus der Tiefe im Positionsspiel aufgebaut wird – vor allem im Mittelfeld die Dynamik oft komplett fehlt.

Die Zweikampfintensität in Abhängigkeit vom gegnerischen Ballbesitz verbessert sich während gleichzeitig hier auch die Quote steigt.

Fazit

Mit 3:1 schlägt der VfB Stuttgart II am Ende den TSV 1860 München verdient, aber doch irgendwie zu hoch. Man muss sagen, dass die Mannschaft des VfB dafür, dass nur ein Ü23 Spieler (drei sind erlaubt) auf dem Feld war, sehr reif und abgeklärt gespielt hat.

Nun geht es für die Löwen in die durch den Toto-Pokal am morgigen Donnerstag unterbrochene zweiwöchige Ligapause.

Bis dahin werden wir hoffentlich Fortschritte bezüglich des Aufrechterhaltens des offensiven Drucks auf der einen Seite und bezüglich der Dynamik und Kreativität beim Aufbau im Positionsspiel auf der anderen Seite sehen.

Datenquelle: Wyscout

Faninfos zum Pokalspiel des TSV 1860 beim FC Thalhofen

4
Fc Thalhofen Tsv 1860 Faninfos

Am Donnerstag rollt für die Löwen im Toto Pokal wieder der Ball und die Elf von Trainer Argirios Giannikis wird sicherlich von zahlreichen Fans ins Allgäu begleitet werden. Wir präsentieren Euch die Faninfos zum Spiel des TSV 1860 beim FC Thalhofen.

Faninfos zu FC Thalhofen – TSV 1860 München

Die Partie im TSV-Stadion (Bahnhofstraße 38, 87616 Marktoberdorf) wird am Donnerstag, den 15.08.2024, um 17 Uhr angepfiffen. Tickets gibt es ausschließlich am Spieltag am Veranstaltungsort ab 15 Uhr, die Stadiontore öffnen ebenfalls um 15 Uhr. Sowohl an den Kassen als auch innerhalb des TSV-Stadions ist ausschließlich Barzahlung möglich, Kartenzahlung wird nicht akzeptiert.

Vollzahler müssen für das Pokalspiel 15 Euro berappen, Ermäßigte (Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, Rentner und Personen mit Handicap) sind für 10 Euro dabei. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.

Keine Fankleidung anderer Profivereine erlaubt

Es wird zwei Eingänge geben:
Der Haupteingang befindet sich am Hallenbad, der Nebeneingang am Durchfahrtsweg des Gymnasiums.

Auswärtigen Fans wird die Anreise per Zug empfohlen, der Fußweg vom Bahnhof zum Stadion beträgt rund 700 Meter. Autofahrer sollten im näheren Umfeld des Stadions in Sachen Parkplatz fündig werden.

[Ergänzung 14.08.2024, 15:27 Uhr, PG] Die BRB, Betreiber der Zugstrecke München -Marktoberdorf, rät von einer RÜCKREISE mit dem Zug nach den Spiel ab. “Die Züge Richtung München […] sind erfahrungsgemäß am Abend eines Feiertages schon in Füssen ausgelastet […].” Somit besteht die Gefahr, dass Fans aus München nicht mehr einsteigen können und bis voraussichtlich 21:00 Uhr warten müssen. Die gesamte Meldung findet ihr hier.

Jugendlichen und Erwachsenen ist der Zutritt zum Stadion mit Fankleidung anderer Profivereine nicht gestattet. Rucksäcke mit einer Größe bis zum DINA4-Format dürfen mitgeführt werden, Pyrotechnik, Stockschirme, Klappstühle und Ähnliches sind nicht erlaubt.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 II springt an die Tabellenspitze

0
Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Balsam für die Löwenseele: Die U21 ist nach ihrem gestrigen Auswärtssieg in Kottern mindestens bis heute abend an der Tabellenspitze der Bayernliga Süd zu finden. Außerdem ging eine neue Podcast-Folge online und darüber hinaus diverse Fotogalerien. Zum Start in den Tag gibt es den gewohnten Überblick aller Meldungen rund um den TSV 1860 München.

sechzger.de Talk Folge 171 online

Natürlich gilt es noch das 1:3 aus Löwensicht in Großaspach zu verarbeiten. Genau das hat Christian mit drei Gästen in Folge 171 des sechzger.de Talks gemacht. Ausführlich geht es um die Partie gegen den VfB Stuttgart II. Infolgedessen kamen auch die meisten Rückmeldungen zur Zuschauerfrage in Richtung des Trainers. Also wird im neuen Podcast auch die Trainerdiskussion besprochen. Die Einsätze im Toto-Pokal gegen den SSV Kasendorf sowie den FC Thalhofen (Donnerstag, 17 Uhr sechzger.de Liveticker) runden die Ausgabe 171 ab.

Zahlreiche Fotogalerien online

Nachgeholt wurden zudem noch zwei ausstehende Fotogalerien. Das betrifft zum einen den zurückliegenden Rekordsieg beim SSV Kasendorf, aber auch die Heimniederlage gegen den 1.FC Saarbrücken. Auf aktuellem Stand sind dann die Eindrücke aus Großaspach von der Niederlage am Wochenende gegen den VfB Stuttgart II.

TSV 1860 U21 siegt in Kottern und steht an der Tabellenspitze

Beim TSV 1860 II läuft es weiterhin blendend. Auch im sechsten Saisoneinsatz blieben die Löwen ungeschlagen. Mehr noch: durch drei Treffer im zweiten Durchgang gab es gegen den TSV Kottern einen klaren Auswärtssieg zu bejubeln. Trainer Felix Hirschnagl zeigte sich im Interview mit sechzger.de entsprechend sehr zufrieden, seine Mannschaft habe sich für ihren Einsatz belohnt. Eine Verschnaufspause gibt es derweil nicht, das nächste Duell gegen eine Mannschaft aus der gleichen Tabellenregion steht bereits bevor. Am Samstag ist in Gilching der FC Memmingen zu Gast, der mit einem Sieg am heutigen Abend gegen Ismaning die Tabellenspitze zurückerobern kann.

Auswärtsfahrt nach Bielefeld mit “Mein Verein für alle Zeit”-Kollektiv

Die aktive Fanszene des TSV 1860 München bietet Interessierten eine gemeinsame Auswärtsfahrt nach Bielefeld an. Gefahren wird zu der Partie, die auf den 21.September und somit einen Samstag terminiert wurde, mit dem Bus. Eine Anmeldung ist am Löwentreff am Candidplatz möglich, nächste Gelegenheit dazu ist das Heimspiel gegen Viktoria Köln. Voraussetzung zur Mitfahrt ist eine Mitgliedschaft im “Mein Verein für alle Zeit”-Kollektiv.

News aus der 3.Liga

Zuschauerrekord am 2.Spieltag

2.500 Löwenfans folgten dem TSV 1860 München laut liga3-online nach Großaspach und unterstützten im Gästeblock ihre Mannschaft. Nur Energie Cottbus konnte in Dresden mit fast 3.000 Anhängern auf noch mehr Mitreisende zählen. Überhaupt waren am Wochenende zahlreiche Fans in den Stadien anzutreffen: es wurde ein neuer Zuschauerrekord in der 3.Liga aufgestellt. Insgesamt waren über 134.000 Zuschauer in den Stadien dabei, ein großer Anteil davon in Dresden und Aachen. Nie zuvor waren es bislang mehr. Im Verlaufe der Saison dürfte diese Marke möglicherweise noch das ein oder andere Mal überboten werden wie die falsche 9 analysiert hat.

Hansa Rostock plant neue Flutlichtmasten

Die Lichttechnik im Ostseestadion ist veraltet und muss spätestens im kommenden Jahr ersetzt werden. Daher laufen die Planungen für neue Flutlichtmasten in Rostock derzeit auf Hochtouren. Rund 3,5 Millionen Euro werden wohl fällig, um die aktuellen Masten originalgetreu zu ersetzen. Hansa hofft dabei auch darauf, dass die Politik unterstützend eingreift, um die Geldsumme aufbringen zu können.

TSV 1860 U21 nach Sieg beim TSV Kottern Tabellenführer

11
Tsv Kottern Tsv 1860 Ii U21

Big Points für die Löwen! Die U21 des TSV 1860 setzt sich im Spitzenspiel der Bayernliga Süd beim TSV Kottern durch und übernimmt mit dem Auswärtsdreier im Allgäu vorläufig sogar die Tabellenführung.

Dulic sorgt für die Löwen-Führung

Bei hochsommerlichen Temperaturen nahmen zunächst die Gastgeber das Heft in die Hand, die Defensive der Löwen stand jedoch stabil und ließ kaum etwas zu. Mit zunehmender Spieldauer egalisierten sich beide Teams auf hohem Niveau, ehe Sechzig kurz vor der Pause sogar die Chance zur Führung hatte, wobei der Kotterner Keeper Antonio Mormone glänzend parierte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Löwen wach und hochkonzentriert aus der Kabine und gingen in der 49. Minute durch Jungprofi Sean Dulic in Führung. Mike Gevorgyan hatte den Innenverteidiger bedient, dieser tankte sich durch und vollstreckte zum 0:1.

TSV 1860 U21 siegt deutlich beim TSV Kottern

Die Elf von Spielertrainer Martin Dausch, der diesmal jedoch auf der Bank Platz nahm, war nun also gefordert, um ihrerseits die Serie ohne Saisonniederlage aufrecht zu erhalten. Es waren jedoch die Löwen, die auch den zweiten Treffer des Tages erzielten. Diesmal war es Cristian Leone, der nach abgesessener Rotsperre in die Mannschaft zurückgekehrt war, der den Ball im Kotterner Tor unterbrachte und auf 0:2 erhöhte (72.).

Doch damit nicht genug: Der lange verletzte Brahim Moumou sorgte nach seiner Einwechslung in der 87. Minute für den 0:3-Endstand! Die U21 des TSV 1860 bleibt also auch in Kottern ungeschlagen und übernimmt vorläufig die Tabellenführung in der Bayernliga Süd. Herzlichen Glückwunsch!

sechzger.de Talk 171: Kasendorf & Stuttgart II – schon in der Krise?

0
sechzger.de Talk Folge 171 Sieg beim SSV Kasendorf, Niederlage beim VfB Stuttgart II, vor FC Thalhofen - TSV 1860 München Löwen in der Krise

Besondere Herausforderungen erfordern besondere Maßnahmen! Aus diesem Grund hat sich Moderator Christian für den sechzger.de Talk 171 gleich vier Mitstreiter an seine Seite geholt, mit denen er die aktuelle Lage beim TSV 1860 diskutiert. Zu besprechen ist der 18:0-Erfolg im Totopokal in Kasendorf unter der Woche und natürlich das 1:3 in Großaspach gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart. Die Zuschauerfrage beschäftigt sich – das ist typisch Sechzig – mit der schon aufkommenden Trainerdiskussion nach dem missglückten Start in die Drittligasaison.

Ausflug nach Kasendorf

Flo und Christian haben sich am vergangenen Dienstag auf den Weg nach Oberfranken gemacht und konnten dem Ereignis des höchsten Löwensiegs aller Zeiten in einem Pflichtspiel beiwohnen. Das Spiel und das Drumherum waren perfekt organisiert und es hat richtig Spaß gemacht! Und wenn wir schon mal einen Rekordsieg mit den Löwen feiern können, dann müssen wir natürlich zurückschauen auf vergleichbare Ereignisse in der 125-jährigen Geschichte von Münchens Großer Liebe. Und was lernen wir dabei? – Dass Peter während der Sendung ganz stark bei der Recherche ist. Und dass Flo – obwohl der jüngste in der Runde – allerlei Wissen rund um den TSV 1860 hat.

Defizite bei der Organisation in Großaspach

Anders als in Kasendorf erwartete die Löwenfans in Großaspach keine wirklich vorbildliche Organisation, was zum Beispiel die Parkplatzsituation oder die Verpflegung der Gäste anbelangte. Flo und Peter können ein Lied davon singen. Und nachdem man sich zunächst fragt, ob die Verantwortlichen beim VfB Stuttgart nicht mal in Großaspach angerufen haben, um zu fragen, wie das bei Fußballspielen mit zahlreichenden anreisenden Gästefans so läuft, kommt dann die mögliche Lösung: Der Heimatverein Sonnenhof Großaspach ist so tief in die Niederungen des schwäbischen Amateurfußballs abgestürzt, dass man mit einer höheren Anzahl an Zuschauern wahrscheinlich gar keine Erfahrungswerte mehr vorweisen kann.

Große Defizite auf dem Spielfeld

Auführlich besprechen die Protagonisten im sechzger.de Talk 171 das Spiel gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart. Und wir können es hier vorwegnehmen: Es gibt Kritikpunkte und es gibt Verbesserungswünsche. Aber destruktiv auf die Mannschaft draufhauen, wie es seit Sonntagabend in den – gar nicht so – sozialen Medien passiert, ist nicht unser Ding. Wir werfen eher die Frage auf, was passieren muss, damit es ab sofort besser wird.

Die Zuschauerfrage im sechzger.de Talk 171

Aber weil es eben immer noch um den großartigen TSV 1860 geht, haben wir nach den zwei Niederlagen zum Drittligaauftakt bereits eine kleine Trainerdiskussion an der Grünwalder Straße. Die spiegelt sich auch in den vielen Rückmeldungen wieder, die wir bei unserer neuen Kategorie, der sechzger.de Talk Zuschauerfrage erhalten. Und Euer Wunsch ist uns Befehl. Wir sprechen über die Trainerdiskussion!

Der sechzger.de Talk 171 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Fotogalerie zu SSV Kasendorf – TSV 1860 (Toto Pokal)

0
SSV Kasendorf TSV 1860 Fotogalerie Florian Bähr

Zum Abschluss der Galerie-Trilogie präsentieren wir Euch noch die schönsten Impressionen aus der 1. Runde des Toto Pokals. In unserer Fotogalerie findet Ihr zahlreiche Bilder vom Rekordsieg des TSV 1860 beim SSV Kasendorf. Viel Spaß beim Durchklicken!

Fotogalerie zu SSV Kasendorf – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Fotogalerie zu VfB Stuttgart II – TSV 1860 München

10
VfB Stuttgart II TSV 1860 Fotogalerie

Es geht direkt weiter mit der nächsten Fotogalerie, diesmal von der Niederlage des TSV 1860 beim VfB Stuttgart II am vergangenen Sonntag. Wir präsentieren Euch die schönsten Impressionen aus der WIRmachenDRUCK Arena in Großaspach.

Fotogalerie zu VfB Stuttgart II – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Video aus der WIRmachenDRUCK Arena

Nachfolgend noch ein Video vom Gastspiel des TSV 1860 beim VfB Stuttgart II. Mehr Bewegtbilder rund um die Löwen findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!