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SpVgg Unterhaching -TSV 1860 (2:2), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Remis unseres TSV 1860 München im Vorort bei der SpVgg Unterhaching. “Am Ende eine gerechte Punkteteilung”, resümierte Coach Giannikis.

Mit 2:2 endete das Spiel SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München am Sonntagabend. Beide Trainer wirkten am Ende nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. Doch war für unsere Sechzger speziell in der zweiten Spielhälfte eindeutig mehr drin. Aber der Reihe nach.

Die Hachinger begannen wie erwartet im 4-4-2 mit Doppelsechs, verschoben nach vorn über eine Rautenformation mit beiden Mittelfeldaußen und dem Box to Box Spieler, sodass eine breite Kette in der Offensive in vorderster Front der Gastgeber zu finden war, die situativ bis zu fünf Spieler umfasste .

Unerwartet war jedoch die Herangehensweise im Pressing. Die Hachinger, die in den Spielen bisher diesbezüglich eher Understatement betrieben, drückten gegen den Ball derart auf den Aufbau der Sechzger, dass diese sichtlich überrascht wirkten. Mit diesem taktischen Kniff der Hachinger Coaches kauften die Gastgeber den Löwen schnell den Schneid ab und konnten das Spiel über weite Strecken der ersten Hälfte auch gestalterisch dominieren, was ebenfalls unerwartet war.

Das 0:1 der Löwen, die von Trainer Argirios Giannikis im 4-2-3-1 mit Patrick Hobsch als einziger Sturmspitze und Tunay Deniz mit dem offensiveren Part auf der Doppelsechs Rolle des zurückgezogenen Spielmachers aufs Feld geschickt wurden, aus dem Nichts, stellte den Spielverlauf bis dahin auf den Kopf.

Von der Spielanlage bot auch die zweite Halbzeit kein großartig anderes Bild, dennoch waren die Sechzger deutlich besser im Spiel als noch im ersten Durchgang, und machten vor allem die Schlussviertelstunde zu einem Offensivfeuerwerk, das leider nicht mit dem – meiner Meinung nach – verdienten Siegtreffer gekrönt werden konnte.

Sei’s drum. Bevor wir tiefer in die Analyse einsteigen, wie gewohnt die statistischen Werte des Spiels SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München.

Statistische Werte SpVgg Unterhaching – TSV 1860

  • Ballbesitz: SpVgg 53 % – TSV 47%
  • Passgenauigkeit: SpVgg 72% – TSV 75%
  • Defensive Zweikampfquote: SpVgg 64% – TSV 61%
  • Schüsse/aufs Tor: SpVgg 14/3 – TSV 8/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): SpVgg 6,67 – TSV 18,5

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (53%:47%)

Mit mehr Ballbesitz, aber nahezu komplett ideenlos und vor allem im Umschaltspiel sehr indisponiert agierend, waren die Löwen in dieser Kategorie in der ersten Halbzeit zwar insgesamt was diese Kategorie betrifft leicht dominant und wurden auch mit einem Treffer belohnt. Besser gespielt hat allerdings der Gastgeber.

Die SpVgg Unterhaching hat den träge agierenden TSV 1860 während dessen eigenem Aufbau derart unter Druck gesetzt, dass die Sechzger immer wieder laufende Angriffe noch vor der Mittellinie abbrachen, um einen Neuaufbau zu wagen. Die Hachinger zogen die Räume für die Sechzger so eng, dass diese nur selten ein Mittel fanden, nachhaltig in die gegnerische Hälfte einzudringen oder sich sogar dort festzusetzen.

Ganz anders die Hausherren: Drang Unterhaching in die Spielhälfte der Löwen ein, war fast immer zumindest periphere Gefahr vorhanden. Aus sechzehn Angriffen, die Haching in der ersten Hälfte bis ins letzte Drittel der Löwen durchbrachte, resultierten insgesamt neun Schüsse, davon vier nach Standardsituationen. Dazu später mehr.

Kurz zusammengefasst nutzte Haching den geringeren Ballbesitz in der ersten Hälfte für attraktiven, temporeichen aber ineffektiven Kombinationsfußball. Vor allem nach schnell gespielten Umschaltmomenten aus der eigenen Hälfte heraus gelang den Hausherren in der ersten Hälfte viel.

In der zweiten Spielhälfte war der insgesamt größere Ballbesitzanteil bei den Gastgebern. Abgesehen von der Pressingintensität drehen sich auch alle anderen statistischen Größen (zu denen wir später noch kommen) zu Gunsten der Löwen.

Dennoch gewinnt Haching diese zweite Halbzeit im Endeffekt ähnlich glücklich wie der TSV 1860 München die erste. Das Resultat beider Halbzeiten war das das von vielen als gerecht betrachtete Unentschieden.

Insgesamt wirkten die Hachinger über weite Strecken einfach konzentrierter und motivierter, was bestimmt auch zur Leistung beigetragen hat.

Passgenauigkeit (72%:75%)

Die Phrase “Rück- und Querpassfestival” seitens der Löwen hab ich auf der Heimfahrt aus dem Münchener Vorort in einer gut gefüllten S-Bahn des Öfteren gehört und auch ich hatte oft den Eindruck, dass der TSV 1860 im Spiel gegen die SpVgg Unterhaching in vielen Situationen lieber nach hinten als nach vorne gespielt hatte.

Ein Rück- und Querpassfestival hat im Allgemeinen eine hohe Quote bei der Passgenauigkeit. Das kann man nun bei beiden Teams nicht behaupten. Während die Löwen sich mit rund 75% noch gerade so eine durchschnittliche Passgenauigkeit erspielt haben, muss man bei den 72% Genauigkeit der Hachinger schon von unterdurchschnittlich sprechen.

Das Problem im Spiel gegen die Mannschaft aus dem Vorort waren nicht zu viele Rück- und Querpässe innerhalb der eigenen Defensivabteilung. Diese waren mengenmäßig auf einem – den Ballbesitz berücksichtigend – sogar leicht unterdurchschnittlichen Niveau im Liga internen Vergleich.

Kein Umschaltspiel

Die Rückpässe nach Ballgewinnen im Mittelfeld waren das Problem. Diese immer wieder spielen zu müssen, weil der ballführende Spieler entweder keine Anspielstation findet oder den Pass dorthin für zu riskant hält, haben den Sechzgern immer wieder die Möglichkeit genommen, selbst Dynamik zu erzeugen. Dass Haching sich eng und gut gegen den Ball sortiert, war zuvor klar. Im Positionsspiel durfte man von den Löwen von vorn herein nur wenig Attraktivität erwarten. Kein Spiel mit Hachinger Beteiligung, das ich diese Saison gesehen habe, kann aus objektivem Blickwinkel als extrem attraktiv oder unbedingt sehenswert bezeichnet werden.

Nun muss dann allerdings die Frage erlaubt sein: Warum funktionierte das Umschaltspiel nach Ballgewinn nicht?

Den ersten Blick immer nach vorn. Wer selbst Fußball gespielt hat, kennt diesen Spruch so oder in ähnlicher Form. Dass ein Profi den auch kennt und wenn möglich auch danach handelt, davon sollten wir ausgehen.

Was also schlussfolgern wir: Der ballerobernde Spieler findet a) oft keine unmittelbare Anspielstation, um dann b) gegen im Gegenpressing immer sofort giftige Hachinger dem Zwang zu unterliegen, nach hinten spielen zu müssen, um wenigstens den Ballbesitz zu behaupten.

Spielgeschwindigkeit

Gänzlich anders hier die Gastgeber: Mit deutlich weniger Präzision im Spiel nach vorne, aber mit bisher nicht gezeigtem Tempo und mit viel Mut zum Risiko, den Ball auch wieder zu verlieren, war das Spiel der Mannschaft aus dem Vorort auch durch die deshalb nötige Aggressivität beim Kampf um zweite Bälle höchst dynamisch. Der auf der Passfrequenz der Teams beruhende statistische Wert der jeweiligen Spielgeschwindigkeit ist für die erste Halbzeit bei Haching um 22% besser als bei unseren Sechzgern.

In der zweiten Spielabschnitt kehrt sich das dann ebenfalls komplett um. Die Sechzger legen hier zwar lediglich etwas über zehn Prozent zu, was aber durchaus eine deutliche Steigerung – sogar über den Saisondurchschnittswert in dieser statistischen Kategorie hinaus – darstellt. Haching baute, was das Matchtempo belangt (gespielte Pässe pro Minute eigenem Ballbesitzes) jedoch noch deutlicher ab. Um 37% fiel das Machtempo der Hachinger, somit spielten die Sechzger nun mit um 44% mehr Tempo als die SpVgg.

Diese Werte sind jeweils über die gesamte Halbzeit zu betrachten. Gemessen werden dabei nur Passkombinationen, die über mehr als drei Stationen laufen. Vor allem Rück- und Querpässe innerhalb der eigenen Defensivabteilung können hier einen großen Anteil haben, wenn das Matchtempo ins Bodenlose sinkt. Aber auch wenn eine Mannschaft es häufiger nicht zusammenbringt, drei Pässe in Folge ohne Fehler zu spielen, wirkt sich das negativ auf diesen statistischen Wert aus.

Defensive Zweikampfquote (64%:61%)

Für beide Teams sieht die Quote auf den ersten Blick in Ordnung aus. Wobei ich nichts dagegen hätte, wenn unsere Sechzger hier noch etwas effizienter werden würden. Mit 61% bewegen sich die Löwen ziemlich genau auf dem eigenen bisherigen Saisondurchschnittswert.

Quote ist allerdings nicht alles. Die Zweikampffrequenz der Löwen ist leider unterirdisch. Die Gesamtspielzeit betrug 101 Minuten. Davon war die Kugel 48 Minuten lang in Besitz der Sechzger und folglich 53 Minuten hatte Haching die Kugel. Pro Minute gegnerischen Ballbesitzes führten die Gastgeber 1,39 Zweikämpfe gegen den Ball am Boden, die Sechzger kamen hier nur auf einen Wert von 0,71. Das ist zu wenig aus Löwensicht. Die Spielvereinigung erreicht einen guten Durchschnittswert. Die Quote beider Teams wäre allerdings leicht besser, wenn die längeren Unterbrechungen aus der Gesamtspielzeit heraus gerechnet werden könnten.

Das ändert nichts an der Sache, dass der Abstand gleich bleibt und Sechzig hier viel zu harmlos war. Man muss keine Kloppertruppe werden, aber mehr Aggressivität bedeutet nicht unbedingt mehr Härte, sondern mehr defensives Engagement. Falls jemand einwenden möchte, dass ich die abgefangenen Pässe und gewonnen Kopfballduelle diesmal nicht berücksichtigt hätte – das habe ich. Diese Werte fallen jedoch in Summe nicht positiv ins Gewicht. Ein leichtes Plus von vier Prozent bei gewonnenen Luftduellen erhöht die Frequenz nicht und drückt auch die Balleroberungsquote nicht signifikant nach oben. Ebenso wenig wie die Anzahl der abgefangenen Pässe für die Sechzger. Denn auch hier hat Haching ein um 13% besseres Ergebnis aufzuwarten als unsere Löwen.

Schüsse/aufs Tor (14/3:8/4)

Haching mit mehr Schüssen aber deutlich geringerer Schussgenauigkeit. Die Löwen effizienter was die Torausbeute im Verhältnis zu eigenen Chancen betrifft.

Innerhalb der Box zeigt sich allerdings ein gänzlich anderes Bild. Sieben der vierzehn Schüsse kamen von außerhalb des Sechzehners. Weitere sechs Schüsse entsprangen Ecken oder Freistößen oder eben dem umstrittenen Elfmeter. Es bleibt eine herausgespielte Torchance in der Box auf Seiten der Hachinger übrig.

Die Sechzger schossen insgesamt lediglich achtmal, brachten vier dieser Schüsse aufs Tor, zwei hinein. Fünf der acht Schüsse erfolgten aus dem Strafraum der Hachinger in zentraler oder halbzentraler Position.

Keiner der Schüsse der Löwen war eine direkte Folge einer strafraumnahen Standardsituation. Das ist leider bei fünf solchen Möglichkeiten (drei Ecken, zwei Freistöße in Strafraumnähe) zu wenig. Ein bis zwei Abschlüsse aus Standards sollten nicht zuviel verlangt sein.

Dass man dann durch ein Eigentor einen Punkt verliert, schmerzt, denn trotz der bis ins letzte Drittel gut vorgetragenen Angriffe der Hachinger waren die Gastgeber aus dem Spiel heraus wenig gefährlich.

PPDA (6,67:18,5)

Die Zahlen sagen alles. Was da zu lesen ist, zeigt genau das, was von beiden Teams im Spiel gezeigt wurde. Kurze Phasen, die anders ausgesehen haben, kann man vernachlässigen.

Haching presste, Sechzig nicht. Mehr gibt es hierzu nicht zu sagen.

Außer vielleicht, dass auch das endlich nachhaltig anders werden muss. Wenn eine Mannschaft mit der individuellen Qualität wie unsere, sich zutraut, permanent bzw. den Großteil einer Partie über, den Gegner hoch anzulaufen, könnte extrem viel Stress erzeugt werden. Vor allem bei einer derart jungen und unerfahrenen Truppe wie den Hachingern. Die vorigen Gegner haben das auch deutlich bewiesen.

Leider liegt damit genau hier die verpasste Chance auf ein wirklich dominantes Spiel gegen die Vorortler. Mehr Biss im Forechecking wäre extrem wünschenswert gewesen.

Die Tore

Hier könnt ihr Euch die Tore und weitere Highlights noch einmal ansehen.

Leider fehlt mir aber die Zeit, heute genauer auf einen der Treffer einzugehen.

Ich hoffe, Ihr könnt mir das nachsehen.

Das fiel auf

Nicht Fisch, nicht Fleisch war diese Partie am Sonntag im Sportpark des Vororts.

Leider fehlte der Mannschaft des TSV 1860 München der nötige Biss, um sich gegen eine kämpferisch eingestellte Mannschaft der SpVgg Unterhaching so zu behaupten, dass man drei anstatt nur einem Punkt hätte mitnehmen können.

Fraglich bleibt auch, ob die Punkteteilung sich für Unterhaching mit dieser extremen Art der Verausgabung in einer englischen Woche nicht als „Pyrrhussieg“ herausstellt.

Apropos Verausgabung! Das, was die Gastgeber vielleicht zu viel an defensiver Energie auf dem Platz gelassen haben, haben die Sechzger vergessen, überhaupt mitzunehmen.

Wie weiter oben schon kritisiert, auch hier noch einmal der Apell, mit höherer Intensität gegen den Ball zu arbeiten.

Fazit

Als Erstes gilt es eines festzuhalten: Weiterhin sehen wir in gewissen Bereichen des Spiels Verbesserungen bei der Mannschaft. Die treten allerdings momentan vor allem dann zutage, wenn man diese Punkte im Spiel isoliert betrachtet.

Die größten Leistungsschwankungen sind unerklärlicher Weise exakt bei dem Teil des Spiels, der für jeden Spieler der das Löwentrikot anzieht, oberste Priorität haben sollte. Leidenschaftliches Kämpfen gegen den Ball – überall auf dem Platz und mit möglichst hoher Intensität.

Keiner erwartet von unseren Spielern, dass sie jedes Spiel gewinnen. Ich erwarte aber, übertrieben gesagt, dass jeder Spieler des TSV 1860 München es als persönliche Beleidigung empfindet, wenn ein Gegenspieler den Ball hat – egal ob von der SpVgg Unterhaching oder welchem Verein auch immer. Ich erwarte weiterhin, dass die Spieler dann alles daran setzen, den Ball möglichst schnell wieder in die eigenen Reihen zu bringen. Und diese Gier nach dem Ball fehlt mir zu oft.

Davon war auch am Sonntagabend über weite Strecken meist erst viel zu spät während der gegnerischen Angriffe etwas zu sehen.

Am Mittwoch wartet mit dem VfL Osnabrück die nächste schwere Aufgabe auf die Löwen. Da muss das zwingend wieder besser werden.

Datenquelle: Wyscout

Gegnervorstellung: Verein für Leibesübungen von 1899 e. V. Osnabrück

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VfL Osnabrück im Gästeblock an der GWS

Nach der Länderspielpause heißt vor der englischen Woche. Und nach etwas Löwenentzug bekommen wir jetzt wieder die volle Ladung. Nach dem Nachbarschaftsduell gegen die Organisationstalente aus der Vorstadt sind wir nun wieder am Mittwoch zu Hause dran. Nach dem ersten Remis der Saison geht es hoffentlich gegen den aktuellen Tabellenletzten auf die Siegerstraße zurück. Wir erwarten einen Absteiger, den Verein für Leibesübungen von 1899 e. V. Osnabrück.

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Wenn bei uns diese Saison schon immer wieder von Krisen schwadroniert wird, dann steht in Osnabrück die Apokalypse kurz bevor. In Niedersachsen brennt in jedem Fall der Baum. Aktuell steht man mit 8 Punkten – als einziges Team mit noch einstelliger Punktzahl – am Tabellenende und das als Absteiger aus Liga 2! Die alarmierende Bilanz ist 2-2-6 und zuletzt ging auch noch das Derby gegen Arminia Bielefeld mit 1:3 verloren.

Aus den letzten fünf Ligaspielen konnten die Lila-Weißen nur drei Punkte holen, alle anderen Partien gingen verloren. Die zwei Siege wurden gegen Haching und Stuttgart II geholt, auch gegen die anderen Zweitvertretungen konnte man zumindest jeweils einen Punkt holen. Das schlechte Abschneiden hatte auch schon Konsequenzen. Uwe Koschinat wurde durch Pit Reimers ersetzt, der seit nunmehr drei Spielen an der Seitenlinie steht. Der Hanseate kommt aus dem Unterbau des HSV und trainierte zuletzt dessen Amateure.

Nachdem zu Saisonbeginn auf experimentelle Systeme mit 3er-Kette gesetzt wurde, tritt der VfL nun wieder in einem klassischen 4-3-3 an und dies mit folgendem Personal:

Kader & Transfers

Wie nach einem Abstieg üblich gab es in der Universitätsstadt einen großen Umbruch im Kader. Hierbei stehen 20 Zugänge 23 Abgängen gegenüber. Mit dem Team das letzte Saison das Abenteuer 2. Liga in Angriff genommen hat, hat die aktuelle Mannschaft also fast nichts mehr zu tun.

Mit einem Verkauf nahm man sogar Geld ein, Preußen Münster bezahlte 50 000€ für Linksaußen Charalambos Makridis. Einige junge Spieler wurden verliehen, Florian Bähr schnürt ja bekannterweise nun für den TSV die Fußballschuhe. Der letztjährige Kader wurde auch durch Leihen verstärkt, welche nun ausgelaufen sind. So stehen u.a. Lennart Grill (Union), Michaël Cuisance (Hertha) und Kwasi Wriedt (Kiel) nicht mehr zur Verfügung. Viele Spieler gingen in die dritte Liga, manche aber auch an exotischere Destinationen. Ex-Löwe Noel Niemann zog es in die Türkei zu Igdir FK, Verteidiger Oumar Diakhite wechselte nach Dänemark zum Aalborg BK.

Ersetzt wurden diese Spieler zum Beispiel mit Richter und Zwarts von den Löwen. Vergleichsweise viel Geld legte man für Rechtsaußen Brian Beyer auf den Tisch und überwies 150 000€ an den FC Annecy (FR). Richtig eingeschlagen ist Linksaußen Ba-Muaka Simakala, der aus Kiel zurückkehrte und schon auf 5 Saisontore kommt. Neben vier Talenten aus der eigenen Jugend wurde noch Verteidiger Bastien Conus vom FC Aarau verpflichtet. Auf Leihbasis wechselten Kofi Amoako (19, DM, Wolfsburg) und Bryang Kayo (22, ZM, Ingolstadt) an die Hase.

Vom etablierten Personal sind besonders Mittelstürmer Erik Engelhardt (2 Tore), Routinier und Kapitän Timo Beerman (IV) und Robert Tesche (37) zu nennen. Letzterer lässt seine Karriere seit einigen Jahren in Osnabrück ausklingen.

Löwenpower: David Richter, Joël Zwarts

Vereinsgeschichte

Aufgrund der englischen Woche muss der Abriss der Geschichte des VfL dieses Mal leider textlich entfallen, die Zeit ist leider knapp. In der Rückrunde kann ich das vielleicht nachreichen. Wer sich dafür interessiert, sollte sich dieses Video des Vereins ansehen, welches zum diesjährigen 125-jährigen Jubiläum produziert wurde. Eine kurze Chronik gibt es hier. Ausschweifender hat es der NDR gemacht und zum Jubiläum eine 30-minütige Doku spendiert.

Der VfL vereint ungefähr 8 400 Mitglieder unter den drei Rauten. Neben dem Fußball gibt es aktuell noch die Fanabteilung, Gymnastik, Schwimmen und Tischtennis. Die Tennisabteilung hat sich ähnlich wie beim TSV mittlerweile selbstständig gemacht. Mit Unterbrechungen existierte bis 2017 noch eine Basketballabteilung. Auch in Osnabrück ist der Profibetrieb in eine GmbH & Co. KGaA ausgegliedert. Knapp 50% gehören dem Verein, fast 20% den Stadtwerken Osnabrück und der Rest verschiedenen Einzelaktionären. Wie es üblich ist, hält der Verein über die komplementäre Geschäftsführungsfirma 50+1 ein. Beim VfL sind aber Präsident und Geschäftsführer verschiedene Personen.

Fanszene

Auch in der viertgrößten Stadt Niedersachsens ist durchaus motiviertes Fußballpublikum zu finden. In der aktuellen Saison waren bei den bisherigen 5 Auswärtsspielen durchschnittlich 1 740 Fans mit dabei. Mit einer mittleren Entfernung von 277km waren die bisherigen Entfernungen eher gering und das Derby gegen Bielefeld am Sonntag hat die Statistik genauso verzerrt, wie unser Auftritt in Haching.

Die aktive Fanszene ist an der Hase übersichtlich strukturiert. Unangefochtene Hauptgruppe ist die “Violet Crew”, welche die Stimmung an der Bremer Brücke und auswärts koordiniert. Daneben existiert seit 2005 noch das “Inferno Osnabrück”, eine Art Jugend- und Zubringergruppe für die Ultras. Die Mitglieder sind durchwegs jüngere Semester, das Inferno ist aber eine eigenständige Gruppe, welche mit der VC kooperiert.

Die Ultras unterhalten eine Fanfreundschaft zum “Ultra Caos Stockholm”, den Ultras des Djurgården IF aus der schwedischen Hauptstadt, wie mir ein Schwede beim Hoppen im Dantestadion zu berichten wusste. Feindschaften gibt es zu mehr oder weniger allen Klubs aus der Region, besonders hervorzuheben sind aber die Rivalitäten zu Preußen Münster und besonders Arminia Bielefeld.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Die mittlerweile aufgelöste Basketball-Abteilung des VfL war 1969 deutscher Meister
  • Auch die Tischtennisspieler*innen gewannen Ende der 1960er bis Anfang der 70er deutsche Meisterschaften
  • Der VfL hat noch nie in der Bundesliga gespielt
  • Seit 2017 unterhält Osnabrück keine U21 Mannschaft mehr

Der 11. Spieltag im Überblick

Dienstag 19:00 Uhr 1. FC SaarbrückenFC Hansa Rostock
19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – FC Ingolstadt 04
19:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – FC Energie Cottbus
19:00 Uhr BV Borussia Dortmund II- SV Waldhof Mannheim
19:00 Uhr SV Sandhausen – VfB Stuttgart II
Mittwoch 19:00 Uhr Hannover 96 II – DSC Arminia Bielefeld
19:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – SG Dynamo Dresden
19:00 Uhr Alemannia Aachen  – SpVgg Unterhaching
19:00 Uhr Rot-Weiss Essen – SC Verl
19:00 Uhr TSV 1860 München – VfL Osnabrück

Kantersieg: Löwinnen U15 siegen im Tegernseer Tal

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SG Tegernseer Tal TSV 1860 Löwinnen U15

Bereits gestern berichteten wir vom erfolgreichen Wochenende der Frauenmannschaften des TSV 1860. Nun erreichte uns ein Bericht unseres Lesers Ben, der die U15 der Löwinnen zum Spiel bei der SG Tegernseer Tal begleitete.

Löwinnen U15 siegen deutlich im Tegernseer Tal

Im Amateurfußball sind Anpfiffzeiten wie 11 Uhr am Sonntag nichts Ungewöhnliches, aber für ein Auswärtsspiel außerhalb von München und dann noch Frauen-Jugend echt mal was anderes. So machte sich ein halbes Dutzend aus dem Münchner Norden morgens auf den Weg, um sich ein 60-Marathon zu gönnen. Der Treffpunkt an der Donnersberger Brücke wurde noch mit kalten Getränken begrüßt, ohne zu wissen, dass man die komplette Fahrt stehen musste, denn die Wanderer fahren wohl immer erst ab circa 9 Uhr morgens in die Berge. Nur unser Allesfahrer hatte einen wohlverdienten Sitzplatz. Ein großer Vorteil des Sportplatzes in Finsterwald, wo das Spiel stattfand: Er liegt lediglich 2-3 Gehminuten vom Gleis entfernt.

Die Verantwortlichen von 1860 hatten sofort ein breites Grinsen im Gesicht, als sie entdeckten, dass die Mitglieder der Reisegruppe ihre Zaunfahne dabei hatten. Pünktlich fing das Spiel an und man merkte den Mädels sofort an, dass sie noch nie wirklich vor Fans gespielt hatten – außer Eltern und Freunden natürlich. Nach ca. 10 Minuten legten sie die Nervosität souverän ab und machten mit einem schönen Spielzug das 1:0.  Leider kam es danach zu einem unschönen Vorfall, da die gegnerische Torhüterin ohne Einwirkung von außen zusammengeklappt ist und es eine längere Unterbrechung gab. Auch von hier nochmal gute Besserung. Die Ersatztorhüterin durfte sich auf Anweisung des Schiedsrichters leider nicht warmschießen lassen, der das Spiel dann auch sehr zeitnah wieder laufen ließ. War vielleicht etwas ungünstig von ihm, denn innerhalb von 5 Minuten schoss 1860 das 2:0, 3:0 & 4:0.  In der zweiten Hälfte hatten die Löwinnen das Spiel dann komplett in der Hand und gut nachgelegt.

Von der U15 zur Ersten

11:0 ist zwar nicht der höchste Sieg, aber mit den Pfosten- und Lattentreffern (insgesamt vier Stück) sind die Mädels auf einem richtig guten Weg, so ganz neu gegründet. Persönliches Highlight für unsere Gruppe war, dass die Mädels sogar noch zum Abklatschen kamen und sich zurecht feiern ließen. Die Reisegruppe hat sich dann noch kurz mit Getränken für die Rückfahrt eingedeckt und ist in den Zug gesprungen, damit man rechtzeitig noch nach Solln zur 1. Mannschaft der Frauen kam, welche ihren fünften Sieg im fünften Spiel holten.

Sechzig um sieben: Mittelmäßiger Start in die englische Woche

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Nach der Länderspielpause befinden wir uns direkt wieder in einer englischen Woche. Hinter uns liegt mit dem dem 2:2 in Unterhaching ein mittelmäßiger Start, morgen ist der VfL Osnabrück im Sechzgerstadion zu Gast.

Mittelmäßiger Start in die englische Woche

Nach dem 2:2 im Sportpark zu Unterhaching ist schon mal klar, dass 1860 in dieser englischen Woche keine neun Punkte holen wird so wie der letzten. Nach dem hart umkämpften Spiel waren beide Trainer der Meinung, dass die Punkteteilung in Ordnung geht. Weniger in Ordnung war für Babak Rafati der für Haching gepfiffene Elfmeter, der das Vergehen von Verlaat als zu harmlos für einen Strafstoß sah. Mehr als in Ordnung war dafür ein Mal mehr die Stimmung der Löwenfans, die im Revier der Bobfahrer mal wieder in Überzahl waren. Es liegt nun an 1860, morgen Abend gegen den Tabellenletzen aus Osnabrück dreifach zu punkten, um ein beruhigendes Polster zur Abtiegszone zu erarbeiten. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt aktuell nur drei Punkte. Nicht von der Partie wird Tunay Deniz sein, der nach der 5. gelben Karte gesperrt ist.

Löwenergebnisse vom Wochenende

Neben den Profis stand fast alle anderen Fußballteams des TSV 1860 München im Einsatz. Dabei gab es einige sehr erfreuliche Ergebnisse zu feiern. Die U21 besiegte den TSV Rain am Lech mit 3:1 und sicherte sich damit die Herbstmeisterschaft in der Bayernliga Süd. Ein veritables Spektakel lieferte sich die U19 beim 5:4-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth. Und auch die Löwinnen ließen sich nicht lunpen. Die Erste gewann 4:1 beim SV Laim, die Zweite mit dem selben Ergebnis beim TSV Solln. Alle Ergebnisse vom Wochenende findet Ihr hier.

Panini-Sticker beim e.V. erhältlich

Die noch ausstehenden Sticker für’s Panini-Album sind ab Mittwoch erhältlich. Zum Einen werden sie rund um’s Stadion verteilt, zum Anderen kann man sie sich an folgenden Orten abholen:

am Trainingsgelände im Löwenstüberl
• in Bene`s Kuchl
• bei Lotto Valasakis, Pilgersheimer Str. 46/ Ecke Winterstraße
• im Löwen-Vereinsheim Bamboleo

sechzger.de Talk 181 geht online

Gastgeber Christian hat Bernd, Florian, Peter und Thomas zu Gast. Die fünf schauen natürlich auf das Remis in UNterhaching zurück und diskutieren, wie die Löwen morgen die drei Punkte gegen die Osnabrücker einfahren können. Den Talk ihr ab dem Vormittag auf unserem YouTube.Kanal bzw. diversen Podcast-Plattformen ahören:

News aus der dritten Liga

Aues Formkurve dreht nach unten

Erzgebirge Aue grüßte diese Saison schon von der Tabllenspitze. Aktuell ist das Team dank drei Niederlagen in Folge auf Rang 8 abgerutscht. Sportchef Heidrich macht zu viele Fehler in der Offensive für den Negativtrend verantwortlich und warnt vor dem Ostschlager gegen Cottbus heute Abend:” Wenn wir das nicht hinbekommen, wenn wir nicht fehlerfrei sind, dann werden wir weiter Spiele verlieren.”

Alemannia Aachen: Bördner verdrängt Johnen

Wecshel auf der Torhüterposition bei Alemannia Aachen. Nach einer Zwangspause wegen einer Gehirnerschütterung wird Marcel Johnen nicht zwischen die Pfosten bei Alemannia zurück kehren. WIe Coach Heiner Backhaus verkündete, sprach sich die Dreierkette für Neuzugang Elias Bördner aus, der fortan das Tor der Alemannen hüten wird.

Damit geht Ihr wieder gut informiert in diesen Dienstag, an dem Bereits die erste Hälfte des elften Spieltags der dritten Liga absolviert wird.

 

Giesinger Gedanken nach dem Unentschieden in Unterhaching: Eigentore

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Eigentore spielten in der vergangenen Woche eine bedeutende Rolle im Umfeld des TSV 1860 München. Auf dem Rasen besorgte Jesper Verlaat gestern Abend per Abpraller ins eigene Netz den Ausgleichstreffer für die bobfahrenden Gastgeber. Nach zweimaliger Führung wäre für die Löwen vielleicht auch etwas mehr drin gewesen als “nur” ein Punkt. Abseits des Rasens sorgte Hasan Ismaik für ein schönes Eigentor. Zumindest aus Sicht von sechzger.de.

Sehr glückliche Pausenführung

Man kann viel diskutieren, ob 1860 in Haching nun einen Punkt gewonnen oder zwei Punkte verloren hat. Nach der ersten Hälfte, als die Löwen mit einer durchaus schmeichelhaften 1:0-Führung zum Pausentee schritten, gab es eigentlich keine zwei Meinungen. Sechzig hatte zu diesem Zeitpunkt drei Punkte gewonnen, die es nicht verdient gehabt hätte. Nach dem einzigen strukturierten Angriff von 1860 in den ersten 45 Minuten köpfte der Ex-Hachinger Hobsch seinen neuen Verein in Front. Vorausgegangen war ein lobenswerter Einsatz von Danhof, der einen Ball nicht verloren gab, diesen kurz vor der Grundlinie erlief und zu Kozuki beförderte. Dieser tanzte zwei Hachinger Verteidiger in Holiday-on-Ice-Manier aus und flankte ihn milimetergenau auf den eigenwillig frisierten Kopf von Hobsch, der den Ball problemlos im Hachinger Gehäuse unterbrachte.

Rückfall in alte Muster

Diese Aktion war aber die einzig sehenswerte der Löwen, die sonst in alte Muster zurückfielen. Viel zu passiv agierte das Team von Giannikis, hatte schwerste Probleme, Bälle aus dem eigenen Strafraum zu befördern und brachte keinen ordentlichen Spielaufbau zu Wege. Gottlob konnte Haching aus der Überlegenheit und dem von den Löwen selbst verursachten Chaos im eigenen Strafraum auch keine wirklichen Chancen generieren. Klar ist, dass mit solchen Leistungen maximal ein Platz im unteren Tabellenmittelfeld zu erreichen ist.

Offener Schlagabtausch in der zweiten Hälfte

Die zweite Hälfte begann mit einem Elfer der Kategorie “kann, aber nicht muss”, den Skarlatidis für Haching sicher verwandelte, obwohl Vollath vorher sehr unsportlich zu Werke ging und man sich fragen muss, was den Seitenwechsler da geritten hat. Nach tollem Zuspiel von Wolfram stellte der beste des Löwe des Abends, Soichiro Kozuki, per Aufsetzer zum 1:2. Aber wiederum nur wenige Zeigerumdrehungen später beförderte Jesper Verlaat den Ball etwas unglücklich zum 2:2-Endstand in die eigenen Maschen. Für mich war es eines dieser Eigentore, die so eine Mischung aus Pech und etwas Unvermögen sind. Mit etwas mehr Antizipation hätte Verlaat sich geschickter zum Ball stellen können und so das Eigentor möglicherweise verhindern können.

Pech für 1860 in der Schlussphase

Am Ende hatte 1860 Pech, als wiederum Verlaat im Mittelpunkt stand, als er im gegnerischen Strafraum einen Ball annehmen wollte und klar am Trikot gezupft wurde. Das wäre ein weiterer Elfmeter der Kategorie “kann, aber nicht muss” gewesen. Etwas weniger “kann” und etwas mehr “muss” als beim Strafstoß für die Hachinger, würde ich sagen. Sei’s drum! Auf Grund der ersten Hälfte hatte sich Haching einen Punkt verdient, so ehrlich muss man auch als Löwe sein.

Eigentore der anderen Art

Aber nicht nur auf dem grünen Rasen fallen Eigentore. Auch Hasan Ismaik unterlief ein Treffer ins eigene Netz. Der Mehrheitsgesellschafter der KGaA rief nach einem fundiert recherchierten Faktencheck von uns dazu auf, nicht mehr bei sechzger.de zu lesen. Aber Ismaik musste erneut feststellen, dass der Löwenfan ein ekelhafter Widerborst ist, der seinen Anweisungen einfach nicht Folge leistet. Wie seine Wahlempfehlung für die VR-Wahl auf der MV ging auch seine Warnung vor sechzger.de nach hinten los. Unsere Zugriffszahlen schossen in ungeahnte Höhen und wir hoffen, dass wir einige neue Stammleser gewinnen konnten.

Zugriffszahlen von sechzger.de am Tag des Boykottaufraufs von Hasan Ismaik (17.10.2024)

Wir freuen uns auf jeden Fall auf weitere neue Theorien aus dem Hause Ismaik und zugehörige Faktenchecks unsererseits. Auf lange Sicht können wir in lockerer Kooperation mit Ismaik vielleicht sogar den FC Bayern unter den Löwenblogs überholen. Dank Hasans gütiger Mithilfe. Und da sage noch einer, man könne nicht mit Hasan Ismaik zusammenarbeiten. Man muss nur wissen wie!

 

Babak Rafati: Haching-Elfmeter eine Fehlentscheidung

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Babak Rafati: Haching-Elfmeter eine Fehlentscheidung
Babak Rafati: Haching-Elfmeter eine Fehlentscheidung

Zwei strittige Elfmeter-Szenen gab es am Sonntag beim 2:2 im Nachbarschafts-Duell zwischen der SpVgg Unterhaching und dem TSV 1860 München. Wie gewohnt analysierte Ex-Schiedsrichter Babak Rafati für das Portal Liga3-online.de die strittigen Szenen des Spieltags und kam zu der Meinung, dass der Haching-Elfmeter, der zum 1:1 führte eine Fehlentscheidung war.

Elfmeter für Haching eine Fehlentscheidung

Kurz nach der Pause kam Unterhachings Sebastian Meier im Laufduell mit Jesper Verlaat zu Fall, der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Der Elfmeter wurde zum 1:1-Ausgleich verwandelt. Rafati schreibt über die Aktion:

Bei diesem Zweikampf im Strafraum will Verlaat zum Ball, trifft das Spielgerät aber nicht. Stattdessen gibt es einen minimalen Kontakt mit Meier, der diesen dankend annimmt und zu Fall kommt. Das als Foulspiel auszulegen, ist eine Fehlentscheidung, da Fußball kein kontaktloser Sport ist. Gerade im Strafraum sollte nur bei klaren Aktionen und Foulspielen gepfiffen werden, zumal die Schiedsrichter dazu angehalten sind, keine sogenannten “Soft-Penaltys” zu pfeifen.

Foul an Verlaat nicht elfmeterwürdig

Auch bei der Aktion im Hachinger Strafraum, als Verlaat am Trikot gezogen wird und zu Boden geht, hätte Rafati in der Schlussphase der Partie nicht auf Elfmeter gezeigt. Der Ex-Referee schreibt dazu auf liga3-online.de

Verlaat wird im Strafraum von Stiefler leicht am Trikot gehalten. Das ist aber kein Foulspiel, sondern ein leichter Trikotzupfer, der ebenso zum Fußball dazu gehört. Zudem darf man auch nicht vernachlässigen, dass Verlaat kurz zuvor Gegenspieler Stiefler wegstößt, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Deshalb wehrt sich Stiefler auch ein wenig und begeht dieses leichte Vergehen. Wäre dieses Vergehen von Stiefler tatsächlich elfmeterwürdig, kann sich vermutlich jeder vorstellen, dass Verlaats Reaktion ganz anders ausgefallen wäre. Somit eine richtige Entscheidung, weiterspielen zu lassen.

Konzession hätte ersten Fehler korrigiert

Letztlich wäre wohl gar kein Strafstoß die richtige Entscheidung gegeben. Die Löwen-Fans waren sich weitgehend einig: Wenn man den Elfmeter für Haching gibt, dann muss man in der Schlussphase auch den Mut haben, das Trikotziehen gegen Verlaat zu pfeifen. Oder man pfeift gar keinen Elfmeter. So aber wurden die Hausherren bevorteil, womit man ohne Video-Assistent aber auch leben kann!

Giannikis: “Ergebnis geht in Summe in Ordnung”

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Giannikis: "Waagschale nicht auf unserer Seite"
Giannikis: "Waagschale nicht auf unserer Seite"

In einem Punkt waren sich die beiden Trainer nach dem Spiel zwischen der SpVgg Unterhaching und dem TSV 1860 München nach dem 2:2-Unentschieden am Sonntagabend einig: Uniso sagten Löwencoach Argirios Giannikis und Hachings Co-Coach Sven Bender: “Das Ergebnis geht in Summe in Ordnung”.

Zu viele Sicherheitsbälle gespielt

Löwen-Trainer Giannikis erklärte über die erste Halbzeit: “Wir hatten in der ersten Hälfte zwei Themen. Wir haben aus dem Pressing die Räume nicht gefunden und hatten nicht den Mut rauszuspielen. Zweitens haben wir nach Ballgewinnen sehr oft den Sicherheitsball nach hinten gespielt und uns schwer getan nach vorne zu kommen. Dann haben wir mit der ersten Aktion das Tor gemacht.”

Mehr Mut in der zweiten Halbzeit

“In der zweiten Halbzeit haben wir schnell den Elfmeter gegen uns bekommen, in der Aktion sind wir eigentlich in Überzahl und müssen das vielleicht cleverer lösen. Wir haben aber mit mehr Mut und vertikaler gespielt. Wir machen das zweite Tor und kassieren dann nach einer Ecke das unglückliche Eigentor. Am Ende hatten wir den längeren Atem und hatten noch zwei oder drei Möglichkeiten zu gewinnen. Wenn man hier auswärts zwei Mal führt, dann will man das Spiel auch gewinnen”, sagte Giannikis weiter.

Sechzig zu Fehlern gezwungen

Hachings Co-Trainer Sven Bender sagte: “Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten in der ersten Halbzeit hoch pressen. Das ist uns gut gelungen. Wir haben Sechzig zu Fehlern gezwungen und kassieren dann bei der ersten Aktion das 0:1. Es ist schade, wenn man nach einer guten ersten Halbzeit mit einem Rückstand in die Pause geht.”.

Beim zweiten Gegentor zu gierig

Weiter ergänzte Bender: “Nach dem Elfmeter zum Ausgleich waren wir zu gierig und es waren noch nicht alle Spieler zurück in der Ordnung. Das ist ärgerlich, aber wir sind bei einer Standardsituation zurückgekommen. Die Verletzungen haben dann zu einem Bruch in unserem Spiel geführt”.

Giannikis: “Ergebnis geht in Summe in Ordnung”

Bei ihren Fazits sprachen letztlich dann beide Trainer von einem leistungsgerechten Unentschieden. Giannikis sagte: “Das Ergebnis geht in Summe in Ordnung.”. Bender sprach von einem “am Ende gerechten Unentschieden”.

Ab Mittwoch auch beim Verein: Panini Sondersticker erhältlich

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Jesper Verlaat 1860 Sticker Sondersticker Sammelalbum Panini

Am Samstag gab es die noch fehlenden Aufkleber fürs 1860-Sammelalbum erstmals in der tz. Ab Mittwoch sind die Panini Sondersticker auch an verschiedenen Stellen im Verein erhältlich.

Jetzt auch beim Verein: Panini Sondersticker erhältlich

Nach Angaben der Initiatoren des Sammelalbums, sind die noch fehlenden sechs Aufkleber ab Mittwoch an diversen Stellen des Vereins verfügbar. Zum Heimspiel gegen den VfL Osnabrück werden die Sondersticker und Sammelalben gratis vor dem Spiel verteilt und zwar am Stand der Bayerischen (im Bereich der Stehhalle), an den Eingängen zum Stadion sowie im Bamboleo ‍und am Grünspitz. Die Aktion wird tatkräftig unterstützt durch Mitarbeiter des e.V. und Spieler aus dem NLZ.

Die Sondersticker gibt es zudem hier:

• am Trainingsgelände im Löwenstüberl
• in Bene`s Kuchl
• bei Lotto Valasakis, Pilgersheimer Str. 46/ Ecke Winterstraße
• im Löwen-Vereinsheim Bamboleo

Bitte beachtet, dass die Panini Sondersticker weder im Fanshop noch auf der Geschäftsstelle erhältlich sein werden!

Bestellung bei Juststickit möglich

Das Hamburger Büro Juststickit bietet außerdem diesen besonderen Service an:

Sendet einen Brief plus frankierten Rückumschlag ins Büro von Juststickt. Notiert auf einem Zettel, für wie viele Alben ihr die Sondersticker benötigt. Die Kollegen in Hamburg versenden umgehend. Jeder neuen Bestellung liegen ab sofort auch die 6 Sondersticker bei.

Postadresse: Juststickit GbR, Hein-Hoyer-Straße 16, 20359 Hamburg

Sechzig am Wochenende: Löwinnen weiter auf Erfolgskurs

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Tsv 1860 Löwinnen Sg Polling Mühldorf

Alles in allem kann der TSV 1860 auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Die Profis holten immerhin einen Punkt, Siege gab es u.a. für die U21 und die U19. Auch die Löwinnen befinden sich weiterhin auf Erfolgskurs – alle vier Mannschaften gewannen ihre Spiele.

Löwinnen weiter auf Erfolgskurs

Beim 4:1-Sieg der Löwinnen I beim TSV Solln war der Winter mitten im Herbst eingekehrt, denn drei der vier Treffer für den TSV 1860 gingen auf das Konto des Sturmduos. Kira Winter (12./28., 11m) und Lily Brown Winter (26.) sorgten für die 3:0-Pausenführung. Nach dem Anschlusstreffer der Gastgeberinnen traf Saadet Tombul (67.) zum Endstand. Die Löwinnen liegen mit fünf Siegen aus fünf Spielen drei Zähler hinter Tabellenführer DJK Pasing (Sieben Spiele, 18 Punkte).

Die Löwinnen II siegten mit 4:1 beim SV Laim; für die Tore zeichneten Zoe Raabe, Laura Kreuzer, Gloria Houndoh und Sofia Parastatidou verantwortlich. Die U17 gewann deutlich mit 5:0 bei der SG Aßling/Grafing, die U15 deklassierte die SG Tegernseer Tal auswärts gar mit 11:0.

Alle Spiele im Überblick

Freitag, 18.10.

16.00 Uhr: FC Eintracht München U10 – U9 -2:1

Samstag, 19.10.

09.15 Uhr: U9 – SC Inhauser Moos U10 2:7
13.00 Uhr: FC Augsburg – U15 0:4
13.00 Uhr: U19 – SpVgg Greuther Fürth 5:4
14.00 Uhr: U21 – TSV Rain/Lech 3:1
15.00 Uhr: U12 – SB Chiemgau Traunstein U13 4:1
15.00 Uhr: Vierte – FC Sportfreunde München 2:1
17.30 Uhr: SG Aßling/Grafing – Löwinnen U17 0:5
17.30 Uhr: Dritte – SV München West 2:4
19.00 Uhr: Futsal – Futsal Allgäu 4:6

Sonntag, 20.10.

11.00 Uhr: SG Tegernseer Tal – Löwinnen U15 0:11
11.00 Uhr: 1. FC Nürnberg – U13 3:3
11.30 Uhr: U11 – TSV 1860 Rosenheim U13 -:-
13.00 Uhr: FC Augsburg – U14 8:2
13.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U17 5:2
14.00 Uhr: U16 – FC Memmingen U17 1:0
15.00 Uhr: SV Heimstetten U11 – U10 5:5
16.00 Uhr: TSV Solln – Löwinnen I 1:4
17.00 Uhr: SV Laim – Löwinnen II 1:4
19.30 Uhr: SpVgg Unterhaching – Profis 2:2

Fotogalerie zu SpVgg Unterhaching – TSV 1860 München

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Titelbild SpVgg Unterhaching TSV 1860 Fotogalerie

Ein gewonnener Punkt oder zwei verlorene? Nach grausamen ersten 45 Minuten, nach denen die Löwen groteskerweise jedoch 1:0 führten, lieferte Sechzig in der zweiten Halbzeit eine ordentliche Leistung ab, musste sich am Ende aber mit einem Remis zufrieden geben. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die besten Impressionen von der Partie des TSV 1860 bei der SpVgg Unterhaching.

Fotogalerie zu SpVgg Unterhaching – TSV 1860

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Videos rund um die Löwen

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