Start Blog Seite 334

Jahresrückblick von Thomas Spiesl – Auswärts macht Spaß

3

Seit jeher blicken die Redaktionsmitglieder von sechzger.de am Jahresende – in meist ganz persönlicher Weise – auf das zu Ende gehende Löwenjahr zurück. Heute ist Thomas Spiesl mit seinen Einschätzungen zu 2024 an der Reihe.

Jahresrückblick 2024 von Thomas Spiesl

Was war dein Highlight des Jahres 2024 rund um den TSV 1860 München?

Auswärts ist’s am schönsten könnte das Motto des Jahres lauten, drum waren es auch vor allem die Auswärtsfahrten, die mir am positivsten in Erinnerung geblieben sind.

Das Spiel in Wien bei der Vienna, wo ich zufällig meinen alten Professor aus dem Studium getroffen habe. Was für ein Ausflug und was für eine Kulisse, das Spiel selbst hingegen eher zum Vergessen. Aber dafür lustige Gastgeber und Sechzig International ist einfach etwas ganz Besonderes…

Auch Dresden war wieder beeindruckend, vor allem von der Pressetribüne aus. Unter dem Dach nimmt man die Stimmung aus beiden Lagern fast noch einmal besser wahr. Ingolstadt war auch etwas Besonderes mit 4.000-5.000 Mann mal ordentlich Stimmung in die langweilige Vorort-Bude gebracht. Auch die Rote Erde in Dortmund und das Wiedersehen mit meinem alten Mitbewohner, Gruß an Patrick den Ossi, war eine Reise wert.

Mein Highlight-Sternchen geht aber an den Ausflug nach Aachen. So herzlich wie wir Löwen dort aufgenommen wurden, so entspannt wie alles abgewickelt wurde vom Sicherheitsdienst (da könnten sich manche Vereine eine Scheibe abschneiden), unser sechs Mann starker Reisetrupp, die Anreise über Maastricht und das holländische Zweitliga-Match, das Zug-Chaos auf der Heimfahrt, was braucht es mehr, alles zusammen ein genialer Trip.

Auswärts macht am meisten Spaß

Generell macht es auswärts einfach am meisten Spaß, weil die Löwenfans geschlossen auftreten, als Einheit hinter dem Team stehen. Könnte vielleicht dran liegen dass die chronischen Couch-Nörgler, Schimpfer, Facebook-Besserwissen, Kreisverkehr-Liebhaber, Jammerer und Mannschafts-Auspfeifer, die sich erfahrungsgemäß dann doch zwei bis drei Mal pro Jahr ins Grünwalder Stadion verirren, auswärts einfach nicht dabei sind. So macht Sechzig am meisten Spaß!

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Spontan würde ich das Spiel in Dortmund nennen. Wir liegen 0:1 zurück, haben einen Lauf und drehen das Spiel im zweiten Durchgang mit zwei vogelwilden Toren. Das ist Drittliga-Fußball wie er Spaß macht und das sind die Löwen wie sie Spaß machen. Dritter Sieg in einer Woche, dass wir das wieder einmal erleben dürfen… Solche Momente muss man einfach genießen – leider gibt es sie nicht allzu oft.

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Wie es sich zur Weihnachtszeit gehört nehme ich Marco Hiller als echten Klassiker. Der Killer musste in dieser Saison (wie schon in der letzten) hinten anstehen, lässt sich den Mund nicht verbieten und kämpft sich zurück. Auf dem Platz sollten inzwischen ja auch die letzten gemerkt haben, dass der Neuzugang aus der Vorstadt keine Verstärkung für uns ist/war. Kann man nur hoffen, dass man Marco Hiller halten kann, unseren Ur-Löwen quasi…

Marco Hiller: "Fällt nicht schwer mich zu motivieren"
Mein Spieler des Jahres: Marco Hiller

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Das Tor von Jacobsen in Bielefeld. Ein schwaches Spiel, ein glückliches 0:0 und dann haut der Thore Jacobsen den Ball aus 50 Metern in die Maschen. Extase pur, auch wenn er in den Wochen darauf noch lobenswerte Nachahmer innerhalb der Mannschaft gefunden hat, für mich war der Weitschuss-Kracher das Tor des Jahres.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Leider so vieles… Wieder einmal… Sportlich sicherlich das bittere 1:3 zu Hause gegen die Vorstadt im Toto-Pokal-Viertelfinale. Aber auch generell die Stimmung bei den Fans bei den Heimspielen im Grünwalder Stadion, die leider eher durchwachsen war in der abgelaufenen Vorrunde. Klar ist bei den Löwen vieles extra schwer und extra kompliziert und man kann und muss auch nicht immer einer Meinung sein. Aber wenigstens die 90 Minuten könnten doch alle gemeinsam das Team unterstützen – auswärts geht’s doch aus.

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2025 ändern?

Alles und nichts. Klar läuft rund um e.V., KgaA und den Profifußball vieles nicht rund, aber darüber mag ich gar nicht mehr diskutieren. Viel mehr will ich die Kategorie nutzen um danke zu sagen an die Kollegin und die Kollegen der sechzger.de-Redaktion. Für viele lustige Chats und Gespräche, für so manchen Ratsch im Zug vor und nach dem Spiel, für ein paar gemeinsame Eishockey-Ausflüge, für die Weiterentwicklung unserer Seite, einfach für alles. Gemeinsam leidet es sich einfach leichter und man kommt schneller über negative Momente hinweg. Deshalb ist mein Vorsatz für das neue Jahr einfach, dass wir noch besser werden, noch besser zusammenhalten und noch aktueller rund um die Löwen berichten. Unter den Podcast-Profis und im Radio sind wir ja schon angekommen, vielleicht sollten wir es mal mit Fernsehen probieren…

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2025: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Jetzt werden wieder alle sagen der Spiesl spinnt – mag sein, aber ich sage am Ende stehen die Löwen auf Platz drei oder vier. Zufrieden wäre ich mit beidem. Die 3. Liga ist so eng wie schon lange nicht mehr und die Mannschaft hat mehrmals gezeigt, was in ihr steckt. Ich hoffe, dass sich die Kontinuität auszahlt, dass Dr. Christian Werner und Argirios Giannikis das Team im Winter zu mehr Konstanz führen können und dass die Löwen die große positive Überraschung der Rückrunde werden. Hoffen wird man ja noch dürfen… In diesem Sinne allen Lesern ein gesundes und glückliches neues Jahr 2025! Auf die Löwen!

Bisher erschienen folgende Jahresrückblicke 2024 der sechzger.de-Redaktion:
Stefan Kranzberg
Jan Schrader
Christian Jung

Jahresrückblick 2024 von Christian Jung – Highlight in Wien

1

Seit jeher blicken die Redaktionsmitglieder von sechzger.de am Jahresende – in meist ganz persönlicher Weise – auf das zu Ende gehende Löwenjahr zurück. Heute ist Christian Jung mit seinen Einschätzungen zu 2024 an der Reihe.

Jahresrückblick 2024 von Christian Jung

Was war dein Highlight des Jahres 2024 rund um den TSV 1860 München?

Alle Jahre wieder: Gar nicht so einfach, in diesen Zeiten da was zu finden. Klar gab es auf dem grünen Rasen – bei aller Tristesse – das eine oder andere Ereignis zu bejubeln, aber so richtig sticht da für mich persönlich in 2024 nichts heraus. Daher wollte ich hier eigentlich die Ausgabe 167 von unserem sechzger.de Talk „nominieren“, in der wir den 11FREUNDE-Redakteur Tim Jürgens zu Gast hatten. Und dann ist mir doch noch ein sportliches Highlight eingefallen: Das Vorbereitungsspiel beim First Vienna Football Club auf der Hohen Warte im Juli. Allerdings definitiv nicht wegen der (müden) Darbietungen auf dem Rasen! Nein, da ging es um …Sechzig international im wunderbaren Wien in einem legendären Stadion, …so viele Löwenfans an einem Freitag Abend am Start, …eine sehr feucht-fröhliche Party mit den Vienna-Fans danach.
Das war ein absolutes Highlight!

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Ganz spontan und ohne zu lange zu grübeln oder gar zu recherchieren: Die zweite Halbzeit gegen Waldhof Mannheim im November. Mit durchaus etwas Glück in Führung gegangen, legten die Löwen nach und ließen auch nach der 3:0-Entscheidung nicht locker. Sie setzten die Gäste bis zum Abpfiff unter Druck und schafften es – eine der ganz seltenen Male in diesem Jahr – dass alle Löwenfans das Sechzgerstadion begeistert verlassen konnten.

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Definitiv Lukas Reich! Dass der Sohn von einem, mit dem man schon vor über dreißig Jahren in der Westkurve stand, für die Löwen aufläuft, ist ja für sich schon genial. Dann handelt es sich bei ihm auch noch um einen extrem sympathischen jungen Burschen, der das Herz am rechten Fleck trägt. Und schließlich lieferte der Außenverteidiger in der Hinrunde der laufenden Saison – als einer der wenigen im Kader – konstant starke und verlässliche Leistungen ab. Löwenherz, was willst Du mehr?

Als Besucher beim Spiel der Amas in Ismaning: Christians’ “Löwe des Jahres” Lukas Reich

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Da haben wir in diesem Jahr, ja sogar in der laufenden Saison gleich mehrere Kandidaten. Z.B. Raphael Otts Fallrückzieher beim 1:3 gegen Viktoria Köln am 3. Spieltag. Oder das goldene Tor von Jacobsen in Bielefeld, das es – als Tor des Monats September – ja definitiv schon mal in die Auswahl zur offiziellen Jahres-Wahl der ARD geschafft hat. Ich nenne hier aber mal den anderen ganz weiten Weitschuss, der nur eine Woche nach dem besagten Tor in Bielefeld im Tor von Borussia Dortmund II einschlug: Der 2:1-Siegtreffer durch Tunay Deniz im Stadion Rote Erde am 28. September.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Traurig aber wahr! Hier gäb’s – auch 2024 – so viel aufzuzählen:
Dass man es zum vierten Mal hintereinander nicht geschafft hat, den wohl einfachsten Weg in die 1. DFB-Pokalrunde zu nehmen, weil man schon wieder mit einem armseligen Auftritt an einem eigentlich als schwächer eingestuften Gegner (nach Aubstadt, Illertissen, Pipinsried diesmal also Haching) im Totopokal scheitert.
Die katastrophale Heimbilanz auf Giesings Höhen, die ja nicht erst in der laufenden Saison, sondern schon im Frühjahr begann und die sich – die nächste Enttäuschung – natürlich auch sehr deutlich auf die immer schlechtere Stimmung auf den Rängen auswirkt.
Der in der Wortwahl teilweise extrem befremdliche Wahlkampf des Bündnis Zukunft 1860 vor der Mitgliederversammlung im Juni.
Etc. etc.
Eine weitere Aufzählung von Ärgernissen rund um den TSV 1860 erspare ich mir und unseren Leser*innen. Blicken wir lieber nach vorn!

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2025 ändern?

Entsprechend den oben nicht vollständig aufgezählten Enttäuschungen: So viel sollte sich ändern… Ein Anfang wäre aber schon mal eine bessere Kommunikation aller irgendwie rund um 1860 Verantwortlichen. Sowohl intern, als auch nach Außen. Damit wäre schon einiges getan.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2025: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Wenn es endlich gelingt, auch die Heimspiele wieder erfolgreich zu gestalten, dann sehe ich – angesichts der wirklich sehr ausgeglichenen 3. Liga in dieser Saison – sogar noch die Chance für unsere Löwen, sich noch ein wenig nach vorn zu arbeiten. Sicher wäre ja der vierte Platz und damit – doch noch – die Qualifikation für den DFB-Pokal 2025/26 ein höchst erfreuliches Ergebnis. Wobei dann womöglich schon wieder viel mehr das Verpassen des Aufstiegs (durch eine noch etwas bessere Platzierung) im Vordergrund stehen würde. Also prognostiziere (und wünsche) ich (mir) einfach mal einen einstelligen Tabellenplatz.

Bisher erschienen folgende Jahresrückblicke 2024 der sechzger.de-Redaktion:
Stefan Kranzberg
Jan Schrader

Heute vor 112 Jahren: TV 1860 unterliegt SpVgg Fürth

0
Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Bereits vor 112 Jahren trug 1860 seine Heimspiele an der Grünwalder Straße aus und traf am 29.12.1912 in der Ostkreis-Liga auf die SpVgg Fürth.

Heute vor 112 Jahren: Niederlage für 1860

Während der TV 1860, wie er damals noch hieß, zuvor an wechselnden Spielorten beheimatet war, wurde 1911 ein Gelände an der Grünwalder Stadion gepachtet, auf dem noch heute das Sechzgerstadion steht. Endlich hatten die Löwen eine Heimat! Den Sportlern standen nunmehr zwei Trainingsplätze zur Verfügung und in Eigenregie wurden Umkleideräume und zwei Tribünen errichtet.

Heute vor 112 Jahren empfingen die Löwen in der Ostkreis-Liga die SpVgg Fürth und unterlagen den Franken mit 2:4. Während die Fürther die Liga am Ende souverän mit 26:2 Punkten gewinnen sollten, landete der TV 1860 mit 6:22 Zählern auf dem achten und somit letzten Platz.

Aufstellung des TV 1860

Fünf Spieler der damaligen Elf konnten rekonstruiert werden:
Rudolf Schwarz, Josef Bruglachner, Josef Braumüller, Max Reindl, Franz Stadler

Tore:
0:1 Burger (25.), 0:2 Burger (55.), 0:3 Franz (62.), 1:3 Stadler (70.), 2:3 Stadler (85.), 2:4 Burger (87.)

Mein Dank gilt einmal mehr Thorsten Ruinys, der mir mit seinem großartigen Kompendium eine riesige Hilfe war.

Jahresrückblick 2024 von Jan Schrader – Nervenaufreibender Juni

50
Mitgliederversammlung MV 2024 - Spielbetriebs-GmbH

Wie mittlerweile gewohnt blicken die Redaktionsmitglieder in verschiedenen Aspekten auf das Löwenjahr 2024 zurück. Heute ist Jan Schrader an der Reihe. Er lässt aufgrund mangelnder sportlicher Highlights vor allem die Geschehnisse neben dem Platz noch einmal Revue passieren.

Jahresrückblick 2024 von Jan Schrader

Was war dein Highlight des Jahres 2024 rund um den TSV 1860 München?

Da muss ich ganz klar die Mitgliederversammlung an erste Stelle setzen. Damit wir uns nicht falsch verstehen: alles, was davor war, ordne ich als unrühmlich ein. Der Wahlkampf, der vom Bündnis Zukunft initiiert und forciert wurde, hat dem TSV 1860 München außer einer Verstärkung der Spaltung unter uns Fans und einer furchtbaren Außendarstellung nichts, aber auch rein gar nichts gebracht. Warum aber wähle ich dann hier die Mitgliederversammlung?

Die Wochen und Monate zuvor zählen wohl zu einer der intensivsten Zeiten, die ich bislang als Fan dieses Vereins erlebt habe. Nachricht um Nachricht, Aussage um Aussage und viele Informationen wurden auf den unterschiedlichsten Wegen bekannt. Das alles galt es bestmöglichst zu verarbeiten. Gekrönt wurde der ganze Aufwand mit einem tollen Wahlergebnis am späten Abend und der Bestätigung des eingeschlagenen Kurses. Ich weiß, dass es Löwenfans gibt, die mit dem Wahlausgang nicht zufrieden sind. Mir aber fiel im Zenith ein riesiger Stein vom Herzen.

In diesem Zuge möchte ich zudem unser Treffen mit Hasan Ismaik erwähnen. Es hat nicht nachhaltig dafür gesorgt, dass sich beide Seiten besser verstehen. Trotzdem war es für Thomas, Christian und mich durchaus eine spannende Erfahrung den Mann zu treffen, der medial seit vielen Jahren rund um den TSV 1860 immer wieder im Fokus steht, aber nie so wirklich greifbar war.

Jesper Verlaat als Fels in der Brandung

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Ich bin gerade noch einmal die Liste aller Spiele in diesem Jahr durchgegangen. Puh, da sind schon viele Grusel-Ergebnisse dabei. Entsprechend beschränkt sich die Auswahl auf der Suche nach Highlights von selbst. Mit dem Auswärtsspiel beim SC Verl treffe ich vermutlich eine ungewöhnliche Wahl. Ich war als Fotograf im Innenraum akkreditiert, außerdem gab es einen Auswärtssieg zu bejubeln und die gute Stimmung am Tresen im Sitzplatz-Bereich schwappte förmlich zu mir nach unten. Das war schön anzusehen, wie glücklich die Löwen auf diesen Plätzen waren. Für das Spiel im Mai sind alle schon ganz heiß auf diese Plätze! Hinzu kommt, dass die Gastgeber wirklich herrlich unkompliziert und unglaublich symphatisch sind. Das hat zuletzt auch wieder der Verler Vorstand Raimund Bertels im sechzger.de Talk bewiesen.

In Erinnerung geblieben ist mir zudem das 1:1-Unentschieden beim VfB Lübeck. Trotz angekündigtem Bahnstreik machten sich einige hundert Löwenfans auf den Weg in den hohen Norden. Nach dem Spiel wuchs unsere Gruppe im Hotel spontan um einige Personen an und wir verbrachten einen lustigen Abend sowie eine entspannte Rückfahrt.

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Seit seiner Ernennung als Kapitän wächst Jesper Verlaat immer besser in diese Rolle hinein. Man merkt, dass er einer von wenigen Anführern im Team ist – Spieler, die es dringend benötigt, um schlussendlich erfolgreich zu sein. Auch sportlich wird der Innenverteidiger immer stabiler und ist der Fels in der Brandung. Das merkt man vor allem auch in den letzten Wochen, da er bekanntlich verletzt ausfällt. Das soll allerdings nicht die Leistungen seiner Vertreter schmälern, die ebenfalls ihr Bestmöglichstes im Löwen-Trikot geben.

Niedertracht, Hass und Beleidigungen – die traurige Realität

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Zumindest in dieser Hinsicht gibt es insbesondere in der derzeit laufenden Saison eine fantastische Auswahl. Ich entscheide mich für den Siegtreffer von Thore Jacobsen in Bielefeld. Anders als der Stuttgarter Kollege, der uns rund einen Monat zuvor einen ähnlichen Treffer einschenkte, war es bei Jacobsen genau so gewollt und zielgenau eingenetzt aus einer unfassbaren Distanz. Dazu war es noch der einzige Treffer des Tages und damit Garant für drei wichtige Punkte.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Redaktionsintern mussten wir Abschied von Bernd nehmen, der sich von unserem Projekt zurückgezogen hat. Das Fehlen seiner sportliche Expertise in Sachen Taktiktafel und Talk sowie in internen WhatsApp-Diskussionen macht sich immer wieder bemerkbar. Danke Bernd für wahnsinnig viele Stunden, die du in Sachen Taktik investiert hast!

Generell war auch im zurückliegenden Jahr wieder traurig mit anzusehen, dass sich Fans des gleichen Vereins so niedermachen, hassen und beleidigen können. Ein vernünftiger Austausch wäre mir so viel lieber! Mittlerweile habe ich diese Hoffnung aber aufgegeben. Wir müssen der Wahrheit einfach ins Gesicht schauen: diese Spaltung wird nie ein gutes Ende finden, es wird vermutlich immer so weitergehen. Man sollte sich davon einfach nicht allzu sehr nach unten ziehen lassen, auch wenn es nicht schön ist. Aber bei manch einem Kandidaten sind einfach Hopfen und Malz verloren.

Ausbau des Grünwalder Stadions auf dem Wunschzettel

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2025 ändern?

Die Strukturen bei den Löwen sind derzeit so, wie sie sind. Ich habe die Hoffnung auf eine nachhaltige Verbesserung der Situation wie eben geschrieben aufgegeben und mich damit abgefunden, dass wir regelmäßig große Wahlkampfkampagnen und viel Streit erleben werden. Das ist in gewisser Weise traurig, aber ohne eine grundlegende Veränderungen der Strukturen nicht anders möglich.

Daher wünsche ich mir für das kommende Jahr endlich eine Entscheidung in Sachen Grünwalder Stadion. Ich glaube zwar noch nicht daran, aber es wäre definitiv ein wichtiger Punkt für die Zukunft des TSV 1860 München. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es in der Situation, in der sich die Löwen befinden, keine andere Lösung geben kann. Allein die finanzielle Schieflage lässt keine andere Entscheidung zu. Daher einigt euch mit der Stadt und baut das Sechzger aus!

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2025: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Mit hoffentlich dem ein oder anderen Heimsieg landen wir gerade noch im einstelligen Tabellenbereich und erreichen Platz 9.

Bisherige Jahresrückblicke:

Stefan Kranzberg

28.12.1969: TSV 1860 unterliegt Wacker München

2
Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Es gab Zeiten, in denen sich der TSV 1860 und Wacker München auf Augenhöhe begegneten. In der Saison 1969/70 jedoch spielten die Löwen in der Bundesliga, während die Blausterne lediglich drittklassig agierten. Dennoch siegte der Außenseiter heute vor 55 Jahren in einem Testspiel an der Grünwalder Straße.

TSV 1860 verliert gegen Wacker München

Gleich zwei Freundschaftsspiele bestritten die Löwen zwischen Weihnachten und Silvester 1969. Am 27.12. unterlag der TSV 1860 bei der SpVgg Bayreuth mit 1:3, einen Tag später gastierte der FC Wacker München auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße.

1.600 Zuschauer wollten sich das Duell nicht entgehen lassen und wurden – so sie es denn mit den Löwen hielten – ziemlich enttäuscht. Bereits nach acht Minuten traf Schneider zum 0:1 für die Gäste. Sechzig drängte in der Folge zwar vehement auf den Ausgleich, dieser wollte jedoch nicht fallen. So nutzten die Gäste kurz vor dem Ende eine Unachtsamkeit in der Löwen-Defensive zum überraschenden 0:2-Endstand.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Franz Binder setzte am 28.12.1969 auf folgende Mannschaft des TSV 1860:

Radenkovic – Reichenberger, Lex (46. Hiller), Wagner – Blankenburg, Zeiser, (46. Kroth), Gerstner (46. Denz), Perusic – Schumacher, Fischer (25. Schmidt), Keller

Tore:
0:1 Schneider (8.), 0:2 Gmahl (88.)

In Aue erstmals im Profikader: Clemens Lippmann

7
Lippmann Clemens Tsv 1860 U19

Die unglückliche Niederlage im Erzgebirgsstadion ist immer noch nicht ganz verdaut und doch gibt es auch positive Erinnerungen an die Partie. U19-Verteidiger Clemens Lippmann stand erstmals im Profikader und wird sukzessive an die 3. Liga herangeführt.

Clemens Lippmann erstmals im Profikader

Des Einen Glück, des anderen Leid: Durch die Verletzungen von Jesper Verlaat, Raphael Schifferl und Tim Danhof wurden vor der Winterpause drei Kaderplätze im Defensivbereich frei. So kam Sean Dulic in Essen zu seinem Drittligadebüt und stand auch gegen Verl und in Aue auf dem Platz. Ein weiterer Profiteur war Clemens Lippmann, der im Erzgebirge mit der Rückennummer 41 erstmals zum Spieltagsaufgebot der Löwen gehörte.

Zwar kam der Abwehrspieler beim 1:3 des TSV 1860 in Aue noch nicht zum Einsatz, dem 18-Jährigen wurde durch Trainer Argirios Giannikis jedoch eine Perspektive für die Zukunft aufgezeigt.

Auch Bruder Xaver bei den Löwen

Im Sommer 2023 wechselte Clemens Lippmann vom FC Deisenhofen an die Grünwalder Straße und etablierte sich bald als Stammspieler bei den A-Junioren der Löwen. In seiner Premierensaison absolvierte der gebürtige Münchner, der beim FC Schwabing 56 mit dem Fußball spielen begonnen hatte, 18 Partien für Münchens große Liebe in der U19 Bundesliga. In der laufenden Spielzeit kam Lippmann in der DFB Nachwuchsliga bislang zu 13 Einsätzen, bei denen ihm sogar drei Tore gelangen.

Neben Clemens ist übrigens auch sein Bruder Xaver beim TSV 1860 aktiv und kickt als defensiver Mittelfeldspieler in der U17 der Löwen. Wer weiß: Vielleicht sehen wir die beiden Brüder in ein paar Jahren gemeinsam in der 1. Mannschaft!

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Robert Reisinger besucht KZ-Gedenkstätte in Dachau

5
TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

Zu Zeiten des Nationalsozialismus spielte der TSV 1860 München alles andere als eine glorreiche Rolle. Heutzutage ist sich der Verein seiner Verantwortung bewusst und zeigt Haltung. Kurz vor Weihnachten besuchte Präsident Robert Reisinger als Zeichen für Solidarität, Toleranz und Respekt die KZ-Gedenkstätte in Dachau.

Robert Reisinger besucht KZ-Gedenkstätte in Dachau

Mit seinem Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau bekräftigte Robert Reisinger die Werte des Vereins und betonte die gesellschaftliche Verantwortung des TSV 1860 München. Bei der symbolträchtigen Übergabe eines signierten Mannschaftstrikots stellte der Präsident klar:

“Der TSV 1860 München steht klar für seine Werte gegen Antisemitismus und jede Form von Hass. Als Verein aus der Mitte der Gesellschaft setzen wir ein starkes Zeichen für Toleranz und Respekt!”

Das Löwen-Trikot wird in Kürze für einen wohltätigen Zweck versteigert, um ein weiteres Zeichen für Solidarität zu setzen.

Mit dem Besuch Reisingers in Dachau unterstrich der TSV 1860 München einmal mehr seine klare Haltung gegen das Vergessen und für eine offene, respektvolle Gesellschaft. Erst im Oktober hatte eine Senioren-Mannschaft der Löwen ein Solidaritätsspiel beim TSV Maccabi München absolviert. Auch hier war Robert Reisinger zugegen und erinnerte in seiner Ansprache an die unrühmliche Geschichte des TSV 1860 zu Zeiten des Nationalsozialismus. Zudem bezeichnete er es als Selbstverständlichkeit, dass die Löwen dem jüdischen Verein im Kampf gegen Vorurteile, Fremdenhass und Antisemitismus zur Seite stehen.

Titelbild: TSV 1860 München e.V.

Jahresrückblick 2024 von Stefan Kranzberg – die nächste Generation

11
Stefan Kranzberg Jahresrückblick

Auch dieses Jahr lassen wieder einige Redakteure sowie unser Neuzugang Nina ihr Löwenjahr Revue passieren. Der Jahresrückblick 2024 von Stefan Kranzberg befasst sich auch mit der nächsten Generation beim TSV 1860.

Jahresrückblick 2024 von Stefan Kranzberg

Was war dein Highlight des Jahres 2024 rund um den TSV 1860 München?

Das war bereits am 13.01., als mein Sohn sein erstes Spiel mit den Profis erleben durfte. 1860 siegte bei Schwarz-Weiß Bregenz mit 6:3 und Nino konnte ein paar Fotos mit seinen Helden machen. Ein paar Monate später waren wir auch zusammen beim Pokalspiel in Marktoberdorf – für ihn ein besonderes Erlebnis. Als kleiner Bub an Vaters Hand…

Auch die persönliche Verabschiedung von Frank Schmöller nach dem finalen Saisonspiel der U21 in Sonthofen war etwas ganz Besonderes. Da ging ein Großer, aber Gott sei Dank stehen wir weiter in Kontakt.

Zudem bin ich noch immer sehr froh, dass uns nach dieser Wahlkampf-Schlammschlacht das Bündnis erspart blieb.

Titelbild Fotogalerie Fc Sonthofen Tsv 1860 U21

Welches Spiel ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Da blieben mir besonders die Auswärtsspiele in Essen in Mai (Nichtabstieg!) und Aachen positiv in Erinnerung. Weniger wegen des Spiels als solchem, sondern vielmehr wegen des ganzen Drumherum mit Groundhopping etc.

Wenn ich ein Heimspiel rauspicken müsste, dann das 3:1 gegen Ingolstadt im Februar mit diesem sensationellen Eigentor der Schanzer.

Welcher Spieler ist dein persönlicher “Spieler des Jahres”?

Da komme ich an Lukas Reich nicht vorbei. Von der Jugend direkt zu den Profis, dazu Juniorennationalmannschaft und ein Löwe durch und durch. Was will man mehr?

Reich 1860 Bangerter
Reich & Bangerter – die Zukunft der Löwen

Wir sind zwar nicht die Sportschau, aber in Anlehnung daran: Nenne uns dein “Tor des Jahres”!

Diesbezüglich waren wir durchaus verwöhnt. Thore Jacobsen und Tunay Deniz trafen aus großer Distanz, das schönste Tor für mich war aber der Fallrückzieher von Raphael Ott bei der desaströsen Heimniederlage gegen Viktoria Köln.

Ganz im Gegenteil dazu: Was hat dich besonders enttäuscht / wütend gemacht?

Dieser vereinsinterne Konflikt zwischen Präsidium und Verwaltungsrat war schon schwer zu ertragen. Darüber hinaus haben mich die Protagonisten des Bündnis Zukunft und von Weiß & Blau für den TSV sowie Hasan Ismaik mit seinem Wahlkampf vor der Mitgliederversammlung oftmals den Kopf schütteln lassen. So viele Worte, so wenig Substanz, so viel Opferrolle…

Mit dem Jahreswechsel wird es auch wieder Zeit für die guten Vorsätze, die dann hoffentlich auch umgesetzt werden. Was sollte sich beim TSV 1860 München im Jahr 2025 ändern?

Das ist mittlerweile so viel, dass es den Rahmen sprengen würde. Wichtig wäre natürlich, dass man zumindest innerhalb des Vereins wieder auf einen grünen Zweig kommt und mit einer Stimme spricht.

Zum Schluss deine Prognose für den Mai 2025: Wo landen die Löwen in der 3.Liga?

Platz 9.

Dominik Martinovic Kandidat bei 1860?

20
Trainingsgelände TSV 1860 München Grünwalder Straße Winter

Die Winterpause hat begonnen und die Diskussionen über Wintertransfers nehmen so langsam Fahrt auf. Nun gibt es auch das erste Gerücht, das die Löwen betrifft: Dominik Martinovic soll ein Kandidat beim TSV 1860 München sein.

Martinovic unglücklich in Kroatien

Aktuell steht Dominik Martinovic beim kroatischen Erstligisten Slaven Belupo unter Vertrag. Dort will es aber nicht so recht laufen für den in Stuttgart geborenen Deutsch-Kroaten. In der laufenden Saison bringt es der Stürmer auf elf Einsätze, ein Tor und ein Vorlage. Reviersport zur Folge zieht es Martinovic daher zurück nach Deutschland. Mit 42 Toren und 27 Assists in 141 Spielen hat er seine Drittligatauglichkeit nachhaltig unter Beweis gestellt. Besonders beim SV Waldhof Mannheim zeigte Martinovic von 2020-2023 sein Können. Löwenfans dürfte Martinovic besonders vom 1:3 des TSV 1860 München gegen Waldhof am 30.11.2021 in Erinnerung sein, als er zwei Treffer zum Auswärtssieg der Mannheimer beisteuerte.

Martinovic nicht nur bei 1860 im Gespräch

Dem Reviersport zur Folge ist Martinovic nicht nur bei 1860 im Fokus. Gleich mehrere Drittligisten scheinen an ihm interessiert zu sein. Besonders Alemannia Aachen scheint ein Auge auf den Angreifer geworfen zu haben, um seine Offensivprobleme in den Griff zu bekommen. Neben 1860 und der Alemannia wird auch von Interesse seitens Arminia Bielefeld, 1. FC Saarbrücken und Martinovics Ex-Klub Waldhof Mannheim berichtet. Zwar lahmt die Offensive der Löwen ja bekanntlich etwas, aber auf Grund der Verletzungsmisere in der Innenverteidigung gehen wir davon aus, dass Dr. Christian Werner eher Neuzugänge in diesem Bereich sucht. Aber möglich ist natürlich alles.

sechzger.de Talk 190: Jahresabschluss bei Erzgebirge Aue

0
Sechzger.de Talk Folge 190 Niederlage Zum Jahresabschluss Bei Erzgebirge Aue, Hinrundenbilanz Des TSV 1860 München Saison 2024 25

Pünktlich zum Weihnachtsfest gibt es die sechzger.de Talk Folge 190 auf die Ohren. Jan unterhält sich dabei mit Thomas und Peter über die aktuelle Lage beim TSV 1860 München. Ausführlich besprochen wird natürlich das Auswärtsspiel gegen Erzgebirge Aue. Zudem ziehen die drei Redakteure eine Bilanz nach der absolvierten Hinrunde. 19 Spiele sind pünktlich zum anstehenden Jahreswechsel absolviert.

Auswärtsspiel in Aue

Eigentlich war es ein guter Auftritt des TSV 1860 München beim Auswärtsspiel gegen Erzgebirge Aue. Dennoch stand nach 90 Minuten eine Niederlage zu Buche, zudem trafen ausgerechnet die Ex-Löwe Kilian Jakob und Marcel Bär für die Gastgeber. Durch die dritte Niederlage in der Fremde gehen die Löwen, die erneut von zahlreichen Fans begleitet wurden, als Tabellen-14. in die Winterpause. Während der eine aus einer bestimmten Sichtweise damit zufrieden ist, zeigen sich viele Löwenfans vom aktuellen Zwischenstand enttäuscht. Insbesondere das schwache Abschneiden vor eigenem Publikum ist vielen ein Dorn im Auge.

19 Spiele vorüber – eine Hinrundenbilanz

Da pünktlich zum Weihnachtsfest die ersten 19 Partien und somit die Hinrunde absolviert ist, bietet sich eine Zwischenbilanz im Talk Nummer 190 an. Thematisiert wird dabei nicht nur die bereits angesprochene Heimschwäche, sondern auch das Ausscheiden aus dem Toto-Pokal und das starke Abschneiden bei Auswärtsspielen. Fortgesetzt wird auch die Trainerdiskussion, die die Löwenfans in den letzten Wochen immer wieder beschäftigt. Insbesondere nach der klaren Heimniederlage gegen den SC Verl waren Stimmen laut geworden, die einen Wechsel auf der Trainerposition befürworteten. Doch auch in der aktuellen Ausgabe sind sich die drei Teilnehmer bei einer Fragestellung einig.

Der sechzger.de Talk 190 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.