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Sechzig um Sieben: Taktiktafel um 12 + Jimmy Hartwig im Radio + Löwen trainieren heute + Restplätze im Löwenstüberl

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Unser neues Format “Taktiktafel” kommt durch seine präzisen Vorhersagen bei euch in dieser Saison sehr gut an – um 12:00 Uhr heute Mittag veröffentlichen wir die – natürlich vermutliche – taktische Ausrichtung und Aufstellung vom morgigen Gegner des TSV 1860, dem 1. FC Magdeburg.

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Er spielte 121 mal für den TSV 1860, schaffte mit den Löwen den Aufstieg in die 1. Bundesliga 1977 (gegen Bielefeld – das legendäre 0:4, 4:0, 2:0) und war der erste schwarze deutsche Nationalspieler- die Rede ist von Jimmy Hartwig. Gestern war er zu Gast im Radio in der Sendung “Die Blaue Couch” – die Sendung kann hier angehört werden:

https://www.br.de/mediathek/podcast/blaue-couch/jimmy-hartwig-ex-fussballer-und-schauspieler/1804945

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Die Löwen trainieren heute Nachmittag – freilich unter Ausschluß der Öffentlichkeit.

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Im Löwenstüberl gibt es heute

Salzkartoffeln mit Rahmspinat und Spiegelei (8,10 Euro)

und

Hausgemachten Zwetschgenstrudel mit Vanillesoße (6,60 Euro)

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Außerdem gibt es im Löwenstüberl noch Restplätze für das Spiel gegen Magdeburg – natürlich alles Corono-Konform:

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Der neue Club von Efkan Bekiroglu verlor gestern Abend sein Euro-League-Quali Spiel bei Rosenborg Trondheim mit 1:0. Bekiroglu war im Kader leider nicht zu finden.

Sechzig@18.60: Keine Zuschauer in Haching + Wenig Zuschauer bei den Junglöwen + Löwenmagazin online + Löwenhistorie

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Sechzig München am Abend BR24Sport Clubhouse

Der 2. Spieltag in der 3. Liga rückt näher. In genau 24 Stunden ist es soweit, wenn in Unterhaching (gegen den Aufsteiger VfB Lübeck) wieder der Ball rollt.
Entgegen der noch gestern gehegten Erwartungen bei den Münchner Vorstädtern werden angesichts der aktuellen Pandemielage im Großraum München auch keine Zuschauer im Sportpark begrüßt.
Wir berichteten darüber heute Mittag in einer Eilmeldung.
Unsere Betroffenheit in dieser Sache ergibt sich  in erster Linie aus dem Fakt, dass für das Samstagsspiel unserer Löwen gegen den 1. FC Magdeburg (14 Uhr, Sechzgerstadion, live im BR) schon am Dienstag der Daumen gesenkt werden musste, was die Frage nach Einlass für zumindest ein paar tausend Löwenfans anbelangte.

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Aber auch ohne live dabei sein zu können, fiebern wir dem Duell Tabellenführer gegen Tabellenletzter (Okay, erst ein Spiel ist absolviert… :-)) am Samstag in Giesing entgegen. Wie (vielleicht schon?) gewohnt dürft Ihr Euch am morgigen Freitag Mittag zum Start ins Wochenende auf Bernd Winningers TAKTIKTAFEL zur Vorbereitung auf den Kick gegen den Club aus Sachsen-Anhalt freuen!

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Keine Zuschauer
heißt nicht automatisch keine Stadionzeitung. Das Löwenmagazin erscheint zum Spiel gegen den 1.FCM erstmalig in dieser Saison, wie auf der offiziellen Homepage www.tsv1860.de am frühen Abend vermeldet wurde. Unter stadionmagazin.tsv1860.de gibt es übrigens alle Geisterspiel-Löwenmagazine zum Anschauen. Einzelne Seiten sowie das komplette Heft können heruntergeladen und ggf. ausgedruckt werden.

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Corona nimmt leider auch auf den Jugendfußball keine Rücksicht. Die Spiele der Junglöwen von U12, U14, U16 und U19, die am Wochende am Trainingsgelände stattfinden, dürfen nur von jeweils 25 Zuschauern (den Eltern der Spieler) besucht werden. Das Spiel der U17 findet gänzlich ohne Zuschauer statt. Eine Übersicht über das Programm der NLZ-Fußballer in weiß-blau findet Ihr hier.

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Abschließend blättern wir noch ein wenig im Geschichtsbuch… Der eine oder andere Löwenfan dachte beim heutigen Blick auf den Kalender vielleicht nur sieben Jahre zurück, als damals zum DFB-Pokalspiel der 2. Hauptrunde die Zweitligalöwen in Wiesn-Trikots in der ausverkauften Arena dem Championsleaguefinalisten Borussia Dortmund eine große Schlacht lieferten und erst in der Verlängerung unterlagen. Wir erinnern an dieser Stelle einfach mal an ein anderes Spiel unseres TSV 1860, das auch an einem 24.September stattfand, aber schon etwas länger, nämlich 20 Jahre zurück liegt: Im Herbst 2000 begegneten sich die Amateure des TSV 1860 und die aus der Seitenstraße in einem Spiel der damaligen Regionalliga Süd und trennten sich schlicht und einfach 0:0. Hand aufs Herz: Wer war da dabei und kann sich womöglich noch an dieses Amateurderby erinnern?

Nur begrenzte Anzahl Eltern bei den Junglöwen des TSV 1860 am Wochenende zugelassen (U17 ohne Zuschauer)

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TSV 1860 Geschäftsstelle
Geschäftsstelle TSV 1860, Corona

Die Profis des TSV 1860 München müssen ihr Spiel gegen Magdeburg bekanntlich ohne Zuschauer bestreiten, auch bei der Spielvereinigung wurden – wie von sechzger.de richtig prognostiziert – letztendlich keine Zuschauer zugelassen.

Auch bei den Junglöwen schaut es am Wochenende nicht großartig anders aus – hier dürfen bei der U12, U14, U16 und U19 nur 25 Eltern pro Team, die sich in einer Kontaktliste registrieren müssen, auf das Trainingsgelände. Die U17 muss auf jegliche Unterstützung verzichten:

https://www.facebook.com/diebayerischejungloewen/posts/3390195074390369

Eilmeldung: Auch Haching am Wochenende ohne Zuschauer!

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Fußball gehört den Fans
Fußball gehört den Fans

Das war nach den Entwicklungen und Debatten der letzten Tage zu erwarten: Im Unterhachinger Sportpark werden sich morgen Abend, wenn die SpVgg den Aufsteiger VfB Lübeck zum Heimauftakt in der 3. Liga erwartet, keine Zuschauer einfinden. Wie der Verein am Donnerstag Mittag auf seiner Website mitteilte, kam vom zuständigen Landratsamt aufgrund der stark steigenden Corona-Zahlen in Unterhaching selbst und den umliegenden Gemeinden die dringende Empfehlung, das “Heimspiel mit Euch” abzublasen. In den letzten Tagen – spätestens nachdem offiziell geworden war, dass der TSV 1860 sein Heimspiel am Samstag gegen Magdeburg im nur rund fünf Kilometer Luftlinie vom Sportpark entfernten Sechzgerstadion ohne seine Fans austragen muss – waren die Diskussionen speziell in den sozialen Netzwerken hochgekocht. Alle Argumente pro und contra sind nun Makulatur, die Münchner Vorstädter absolvieren, wie die Löwen, ein Geisterspiel.

Sechzig um Sieben: NLZ weiterhin auf Erstliga-Niveau + und weiteres

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

Das Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 ist weiterhin Spitze – die Lizenzierung erfolgte ohne Auflagen und mit der dabei erreichten Einstufung erfüllen die Löwen die Vorrausetzung für die Bundesliga.

Nach Auslaufen des bisherigen Zertifizierungssystems von DFL und DFB in der Saison 2018/19, in welchem die Junglöwen auch zuletzt und zum wiederholten Mal mit der Bestbewertung von drei Sternen ausgezeichnet worden waren (plus „Zusatzstern“ für die Durchlässigkeit in Richtung Profimannschaft), werden die anerkannten Nachwuchsleistungszentren nun direkt im NLZ-Lizenzierungs­verfahren in verschiedene Kategorien eingestuft. In diesem Verfahren wird von DFL und DFB zunächst wie bisher geprüft, ob die Jugendarbeit eines Vereins die Kriterien für eine Anerkennung als Leistungszentrum erfüllt. Ist dies gegeben, erfolgt seit heuer anschließend die Einstufung in eine von drei Kategorien. Während für Drittligisten der Betrieb eines NLZs freiwillig ist, sind Erst- und Zweiligisten dazu verpflichtet. Alle Vereine der Bundesliga müssen dabei die Voraussetzungen der Kategorie 2 erfüllen, alle Zweitligisten die der Kategorie 3.

„Die Bayerische Junglöwen“ wurden vom DFB nach der Prüfung der eingereichten Unterlagen ohne weitere Auflagen als Nachwuchsleistungszentrum anerkannt und in Kategorie 2 eingestuft. „Es freut mich sehr, dass wir uns damit auf Bundesliganiveau befinden. Andererseits muss man aber auch erwähnen, dass das neue Kategorisierungssystem deutlich von der bisherigen Zertifizierung abweicht und keinen adäquaten Ersatz im Hinblick auf eine umfassende Qualitätsbewertung darstellt“, urteilt Fußball-Abteilungsleiter Roman Beer und führt weiter aus: „In der neuen Kategorisierung geht es hauptsächlich um quantitative Faktoren der Ausbildung, also welche Infrastruktur und wie viel Personal vorhanden sind. Kamen im alten System externe Auditoren persönlich ins NLZ, um sich über mehrere Tage ein eigenes, tiefgreifendes Bild vor Ort vom Ausbildungskonzept des Vereins und dessen Qualität machen zu können, wird nun nur noch mittels Checklisten bewertet.“

Robert Reisinger, der Präsident des TSV 1860, verbindet das neue System mit einer Forderung an die Verbände: „Für uns ist die erreichte Einstufung in Kategorie 2 ein tolles Ergebnis, das beweist, dass  wir uns mit unserer Nachwuchsarbeit weiter in der deutschen Spitze befinden. Um sich als Drittligist mit dem eigenen NLZ auf Bundesliganiveau zu bewegen, bedarf es eines hohen finanziellen Aufwands. Die personelle und infrastrukturelle Ausstattung noch weiter auszubauen, ist aber aufgrund der dafür nötigen finanziellen Mittel für einen Drittligisten schlichtweg nicht machbar. Wenn DFL und DFB also ihre neu eingeführten Kategorien als Bewertungskriterium ernst nehmen, müssen sie bei der Verteilung der Fernsehgelder umdenken und Drittligisten wie uns, die nachweislich eine hervorragende Jugendarbeit leisten und diese auch weiterhin im Sinne der Verbände optimal gestalten möchten, finanziell deutlich besser fördern.“

(Text von http://www.tsv1860.org)

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Die Löwen trainieren heute – freilich unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

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Im Löwenstüberl gibt es heute Kartoffel-Kürbisauflauf mit Feta und Salat (8,- Euro)

und

Braten vom Schweinhals mit Biersoße, Kartoffelknödel und Speck-Krautsalat (8,50 Euro)

Sechzig@18:60 – Lex-Interview in der tz + DK-Inhaber in der Ferne + Nono Koussou

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Tape 18:60

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“Ich habe vier Stück gekauft – natürlich die Herz-Variante. Ehrensache!” Dies ist nur eine der zahlreichen sympathischen Aussagen, die Stefan Lex während seines Interviews mit der tz tätigte. Der bekennende Löwen-Fan steht nicht erst seit der neuen Saison für das, was den TSV 1860 ausmacht: Bodenständigkeit, Einsatzwille und Identifikation. Interessant ist auch seine Einschätzung des aktuellen Kaders: “Letztes Jahr waren wir vielleicht auf Position 20 weiter. Dafür sind wir in der Spitze nicht schlechter geworden, haben uns vielleicht sogar hier und da verstärkt – und alle sind ein Jahr weiter. Das sieht man nicht zuletzt bei Niki Lang, Hansi (Johann Djayo) oder Greile (Fabian Greilinger) – von dem her hab ich da wenig Bauchschmerzen.” Dem schließen wir uns an und freuen uns auf den kommenden Samstag, wenn die Köllner-Truppe den 1. FC Magdeburg im Grünwalder Stadion empfangen wird.

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Mit Sicherheit im Stadion wäre unser heutiger Gesprächspartner Sebastian aus Ludwigshafen, aber wie wir alle wissen, macht uns die Corona-Pandemie zumindest beim bevorstehenden Heimspiel einen Strich durch die Rechnung. Das Interview mit dem Dauerkarteninhaber aus Rheinland-Pfalz ist aber dennoch lesenswert!

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Hassan Amin vom SV Meppen, der beim Auftaktsieg der Löwen im Emsland am vergangenen Samstag nach einem Foul an Daniel Wein zurecht mit Rot vom Platz gestellt worden war, wurde heute vom DFB für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt und wird dem Team von Thorsten Frings folglich am Montag beim KFC Uerdingen sowie zuhause gegen den SC Verl fehlen.

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Zu guter Letzt möchten wir Euch auf den Kurzfilm Different Bayern hinweisen, bei dem der ehemalige Löwen-Profi Kodjovi “Nono” Koussou als Body-Double agierte und die Fußballszenen gekonnt umsetzte. Zu finden ist der Film in der Mediathek der ARD.

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Ex-Löwe mit Filmrolle: Prädikat sehenswert

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Nono Koussou
Kodjovi "Nono" Koussou

Filmtipps erhaltet Ihr hier auf sechzger.de selten, aber es kommt vor. Zuletzt legten wir Euch den ZDF-Krimi München Mord am 17. Oktober ans Herz.
Heute geht es um einen wirklich sehenswerten Kurzfilm, der bereits vergangene Nacht um 2:15 Uhr in der ARD zu sehen war: Different Bayern lief im Rahmen der Kurzfilm-Nacht im Ersten und kann naturgemäß auch noch zu einer etwas zivilisierteren Uhrzeit über die Mediathek angesehen werden.
In dem 25minütigen Streifen geht es um einen Profifußballer aus Ghana, der mehr oder weniger unfreiwillig an einen Verein im bayerischen Niemandsland verkauft wird. Auf den ersten Blick eine Komödie über Fußball in der Provinz, die aber durchaus ernste Züge aufweist und zeigt, wie Heimat verloren und gewonnen werden kann. Der Film wurde 2017 mit dem Europäischen Medienpreis für Integration ausgezeichnet.
Die Dribbel- und Spielszenen wurden von Nono Koussou gespielt, der zwischen 2009 und 2019 in insgesamt sieben Spielzeiten die Fußballstiefel für den TSV 1860 schnürte. Von der U17 über die U19 landete er bei den Amateuren, ehe er vorübergehend sein Glück in der Seitenstraße versuchte. Pünktlich zum Neuanfang in der Regionalliga kehrte er im Sommer 2017 an die Grünwalder Straße zurück und war bei den Fans durchaus beliebt. Im letzten Jahr wechselte er aufgrund mangelnder persönlicher sportlicher Perspektive zurück in die Regionalliga zur SpVgg Bayreuth, bei der jedoch nun sein Vertrag nicht verlängert wurde.
Regisseur und Drehbuchautor Matthias Koßmehl erklärte in einem Interview, wie man auf Nono als Double für den Hauptdarsteller Shley Byam kam: Auf der Suche nach einem talentierten Kicker, mit dem die Spielszenen gedreht werden sollten, habe man “…als erstes beim FC Bayern angerufen…” und sei “…bereits am Sekretariat gescheitert. Was macht man da als Münchner? Man ruft beim TSV 1860 an und das hat geklappt.” Wir finden: Da hätte sich der gute Mann einen Anruf sparen können.
Übrigens: Das Zitat “Kein Investor dieser Welt kann dir Leidenschaft kaufen!”, das in dem Film zu hören ist, lassen wir – in den derzeitigen harmonischen Zeiten bei unseren Löwen – einfach mal so im Raum stehen. 😉

Interview: 360 km pro Strecke und trotzdem ne Dauerkarte!

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illertissen bauarbeiten

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Rund 10.000 Dauerkarten hat der TSV 1860 München Corona zum Trotz verkauft – eigentlich Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass gar nicht klar ist, ob und wann man wieder ins Grünwalder Stadion darf. Das Gros der Dauerkarteninhaber stammt natürlich aus München und +/- 50 Kilometer Umgebung, doch es gibt auch Fans, die sich trotz großer Distanz ein Saisonabo holen und somit bei jedem Heimspiel stundenlang unterwegs sind, um die Löwen live zu sehen. Einer davon ist Sebastian aus Ludwigshafen, den wir anlässlich des ersten Saisonheimspiels gegen den 1. FC Magdeburg am kommenden Wochenende zum Interview gebeten haben.

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Sechzger.de:      Servus Sebastian! Danke, dass Du Dir Zeit für uns nimmst.

Sebastian:          Servus Stefan! Kein Thema, gerne doch.

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Sechzger.de:      Du stammst ja aus Ludwigshafen und hast mit Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern zwei Traditionsvereine quasi vor der Haustür. Wie bist Du trotzdem bei den Löwen gelandet?

Sebastian:          Daran ist definitiv mein Vater Schuld oder anders formuliert, dafür bin ich ihm für immer dankbar! Er kommt zwar auch aus Ludwigshafen, hat aber in den 70er Jahren in München gewohnt…
Ich wurde (wie meine beiden jüngeren Brüder) mit der Geburt als Mitglied angemeldet (und bin bis heute ohne Unterbrechung dabei, auch wenn ich einmal kurz davor war auszutreten). Einige Jahre später folgte dann der erste Stadionbesuch. Also wie bei so vielen: Als kleiner Bub an Vaters Hand…

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Sechzger.de:      Seit wie vielen Jahren bist Du inzwischen Dauerkarteninhaber?

Sebastian:          Erst wieder seit 2017. Davor ab ca. 1994 bis zum Umzug in die Arena. Aber in den 90ern war ich/wir bei Weitem nicht so oft vor Ort wie heute.

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Sechzger.de:      360 km einfacher Weg liegen zwischen Ludwigshafen und Giesing. Wieso hast Du Dich dennoch für eine Dauerkarte entschieden?

Sebastian:          Weil ich seit 2017 wieder öfter ins Stadion gehe und mich auch mit der Vereinspolitik (wieder besser) identifizieren kann.

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Sechzger.de:      Wie sieht bei Heimspielen ein typischer Tagesverlauf aus? Reist Du erst am Spieltag an oder schon am Abend davor? Und geht’s nach dem Spiel direkt zurück?

Sebastian:          Meistens sind An- und Abreise am gleichen Tag, aber manchmal übernachte ich auch bei nem Freund bzw. Jemanden, der eine freie Couch hat. 🙂 Vor und nach den Spielen wird so viel Zeit wie möglich eingeplant. Normalerweise bin ich vorher noch am Candidplatz beim Fantreff und danach am Grünspitz. Und wenn es doch mal regnet, wenn Sechzig spielt, gibt es noch die vielen Kneipen rund ums Stadion. Mir ist das Leute treffen und ratschen genauso wichtig wie das Spiel selbst. Man kennt ja doch Viele im Laufe der Jahre und ich kann sie durch meine „Entfernung“ bis auf ganz wenige Ausnahmen nur an den Spieltagen sehen.

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Sechzger.de:      Wie viele Heimspiele siehst Du denn tatsächlich pro Saison? Reist Du wirklich zu jedem Spiel nach Giesing an?

Sebastian:          Jedes nicht. Seit 2017 waren es ca. drei bis fünf Heimspiele pro Saison, die ich nicht live im Stadion erlebt habe.

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Sechzger.de:      Wie wichtig war denn der Standort Giesing für Deine Entscheidung pro Dauerkarte? Warst Du auch regelmäßig in der Arena vor den Toren der Stadt?

Sebastian:          Sehr, sehr wichtig! Ich war kein einziges Mal in der Arena. Ich habe mir das auch so vorgenommen und mich daran gehalten. Die Arena steht für mich bis heute exemplarisch als einer der größten, wenn nicht der größte Fehler in der Vereinsgeschichte bzw. die noch fataleren Entscheidungen sind aus den Folgen daraus entstanden.

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Sechzger.de:      Es ist ja durchaus eine paradoxe Situation, dass einige Auswärtsspiele der Löwen für Dich näher sind als die Heimspiele. Wie oft begleitest Du die Löwen auch auswärts?

Sebastian:          Da sieht es ähnlich aus. Nicht jedes Auswärtsspiel, aber meistens bin ich auch dort vor Ort. Seit 2017 auch deutlich öfter als die Jahre davor. Spiele „in der Nähe“ werden quasi immer besucht.

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Sechzger.de:      In einschlägigen Medien wird ja gerne behauptet, dass auswärtige Fans systematisch ausgeschlossen werden. Wie siehst Du das?

Sebastian:          Einschlägige Medien halt… Meistens gibt es noch Tickets an der Tageskasse. Und wenn man sich rechtzeitig kümmert, wird man im Normalfall auch im Vorverkauf welche bekommen. Klar, gibt es auch Spiele, bei denen es schwerer ist, aber das sind dann die „Highlight“-Spiele, zu denen dann auf einmal wieder jeder will. Sowas ist aber normal und gibt es bei jedem Verein. Dortmund hat zum Beispiel auch kein Stadion für mehrere Hunderttausend Zuschauer. Die Zeiten, in denen bei jedem sogenannten Heimspiel Zehntausende Plätze frei bleiben, sind Gott sei Dank vorbei.

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Sechzger.de:      Du warst ja in den letzten Jahren auch Stammgast auf den Mitgliederversammlungen des TSV 1860. Was ist Deine Motivation, auch für solche Veranstaltungen die Reisestrapazen auf Dich zu nehmen?

Sebastian:          Das sind keine Strapazen, eher Einstellungssache. Ich war früher auch insgesamt sechs Jahre Delegierter. Die wurden ja bekanntlich abgeschafft und somit ist die Mitgliederversammlung das höchste Vereinsorgan und als interessiertes Mitglied quasi Pflicht. Außerdem fahre ich ja eh regelmäßig zu den Spielen, da ist es für mich keine Frage, auch zu den Versammlungen zu fahren. Auch wenn Stadionbesuche normalerweise mehr Spaß machen, sind Mitgliederversammlungen doch wichtiger als ein Spiel. Auch in der Zeit, als ich nicht zu den Heimspielen ging, war ich meistens auf den Versammlungen anwesend.

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Sechzger.de:      Hand aufs Herz: Wie schwer fällt es Dir, die Spiele der Löwen aktuell nicht besuchen zu können? Bist Du schon „auf Entzug“ oder kannst Du Deine Wochenenden auch ohne die Löwen sinnvoll gestalten?

Sebastian:          Sinnvoll ist ja relativ. 🙂 Es ist einfach scheiße. Es fehlt halt ein wichtiger und sehr gewohnter Teil des Lebens. Besonders wenn man dann diese furchtbaren Geisterspiele im TV anschaut und das menschenleere Sechzgerstadion sieht. Das Spiel in Jena im März war auch für mich das letzte Live-Löwenspiel. Also die Wochenenden sind komplett anders, was auch manchmal ganz schön und weniger anstrengend ist, aber ich würde sofort tauschen. Ich war auch mittlerweile einmal in Giesing und habe das Spiel dann in der Kneipe angeschaut. Und das wird wohl auch nochmal passieren. Das ist quasi der Ersatz. Zumindest mit den Leuten, mit denen man ins Stadion geht, das Spiel zusammen anschauen zu können.

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Sechzger.de:      Sollten demnächst wieder (teilweise) Zuschauer zugelassen werden, wird vermutlich ja doch erst recht kurzfristig ausgelost werden, wer tatsächlich ins Stadion darf. Ein planerisches Problem für Dich?

Sebastian:          An sich schon. Aber ich persönlich würde wohl auch nicht sofort reinwollen, solange es nicht wieder komplett möglich ist . Und ich gehe nicht davon aus, dass man in naher Zukunft wieder mit einem vollen Stadion und vor allem einer vollen Kurve rechnen kann. Daher würde ich wohl eher anderen Fans den Vortritt lassen. Aber endgültig habe ich mich mit dem Gedanken noch nicht befasst.

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Sechzger.de:      Themawechsel: Was waren denn die drei Highlights in Deiner bisherigen Fankarriere? Gibt es da Ereignisse oder Spiele, die Du hervorheben kannst und möchtest?

Sebastian:          Da fallen mir dann doch eher sportliche Highlights ein. Meppen 94 und der damit verbundene Aufstieg in die 1. Liga (da war ich auch erst 11 Jahre alt), die beiden Derbysiege (99/00) in einer Saison (Thomas Riedl Fußballgott). Dann vielleicht noch die Relegation gegen Saarbrücken. Außerdem gibt es sehr viele andere Erinnerungen und natürlich auch einige nicht schöne Momente.

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Sechzger.de:      Was ist Dein Wunsch für die Löwen, sei es nun kurz-, mittel- oder langfristig?

Sebastian:          Also der größte Wunsch ist, dass man zu 100% Herr im eigenen Haus ist (Anteile KGaA), aber das ist wohl eher ein Traum. Ich bin kein Fan von Investoren und bin der Meinung, dass ein Verein niemandem gehören darf außer seinen Mitgliedern. Aber darüber könnten wir ein eigenes zehnseitiges Seiten Interview machen… Wenn man schon einen Investor hat, dann bitte einen, der den Namen auch verdient und nicht nur Darlehen gibt (wobei ich hier nochmal betonen möchte, dass ich generell kein Freund von so etwas bin). Sportlicher Erfolg ist wichtig, aber nicht zu jedem Preis. Man darf nicht mehr Geld ausgeben, als man einnimmt. Eigentlich ganz einfach. Und wenn man dann nicht sofort aufsteigt oder sogar mal absteigt, dann ist das halt so. Sechzig München wird es immer geben und egal in welcher Liga, werden auch immer Leute bereitstehen, um den Verein zu unterstützen.

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Sechzger.de:      Eine letzte Frage: Hast Du eigentlich jemals ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, nach München oder Umgebung zu ziehen, um näher bei den Löwen zu sein?

Sebastian:          Ja. Und das letzte mal ist gar nicht so lange her. Aber ich konnte mich letztendlich nicht dazu durchringen. Momentan gibt es allerdings keine Überlegungen.

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Sechzger.de:      Super, dann danke nochmal für das Interview und bis bald in Giesing!

Sebastian:          Bitte. Ja hoffentlich sieht man sich bald mal wieder und am besten natürlich in Giesing!

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Hinweis in eigener Sache:

Gerne dürfen sich Löwenfans mit Dauerkarte, die ebenfalls weit von München beheimatet sind, bei uns wegen eines Interviews melden – natürlich unabhängig von ihrer vereinspolitischen Einstellung!

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Das Interview führte Stefan Kranzberg.

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Beitragsbild: pixabay.com

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Sechzig um Sieben: 2 x Training heute + Mölders-Tor bei Magenta auf Platz 1 + Verschiedene Meinungen – ein Ziel: Interview mit 1860-Fans bei 11 Freunde

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

Das Tor von Sascha Mölders ist bei den Highlights vom 1. Spieltag der 3. Liga bei Magenta Sport auf Platz eins gelandet – der Treffer von Stefan Lex auf der sieben. Wichtiger ist natürlich das Ergebnis aus Meppen – aber schön anzusehen ist es trotzdem:

https://www.facebook.com/magentasport.de/posts/10160097694889348

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Die Löwen trainieren heute an der Grünwalder Straße am Vor- und am Nachmittag – natürlich weiterhin unter Ausschluß der Öffentlichkeit.

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Geöffnet ist jedoch das Löwenstüberl – dort gibt es heute:

– Spinatknödel im Butter-Tomatensugo mit Parmesanspalten (8,10)

und

– Zwiebel-Speckkuchen mit Salat (8,30)

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Etwas überrascht waren wir schon, als das 11 Freunde Magazin sich extra vom Ruhrpott auf den Weg nach Windischgarsten für ein Interview gemacht hat: Nicht für ein Interview mit einem Spitzensportler, sondern es ging um den Fußballstammtisch im Magazin: Teilnehmer Franz Hell, Maxi H., Stephan Tempel.

Einen ausführlichen Bericht über das Interview bringen wir im Laufe des Tages – Franz & Maxi hatten wir ja in unserer Rubrik “Die Allesfahrer von 1860” schon einmal ausführlich vorgestellt. Die Vorstellungen der beiden noch einmal zur  Einstimmung:

Allesfahrer Maxi

Allesfahrer Franz

Sechzig@18:60: Keine Zuschauer gegen Magdeburg + Magdeburg mit Lazarett + Große Fragezeichen bei Unterhaching

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Wie erwartet findet das Heimspiel des TSV 1860 gegen Magdeburg am Samstag ohne Zuschauer statt – das gab der  Verein heute am frühen Nachmittag bekannt:

https://sechzger.de/jetzt-amtlich-1860-magdeburg-ohne-zuschauer/

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Ganz andere Sorgen haben derzeit die Magdeburger –  das Lazarett umfasst dort derzeit 7 Spieler und mit der Gelb-Rot Sperre von Malachowski darf sich der Magdeburger Trainer Thomas Hoßmang für Samstag sicherlich einiges einfallen lassen.

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Große Aufregung heute auch, weil die Spielvereinigung Unterhaching derzeit ihr Heimspiel am Freitag gegen Lübeck noch mit Zuschauern plant und Unterhaching  an München grenzt: Unser Tipp: Auch in Unterhaching wird am Freitag vor leeren Rängen gespielt – dass man Spiele mit Fans plant, haben wir schon zu Beginn der Corona-Pandemie öfters gehört und letztlich wurde es nichts – man erinnere sich an den 1. FC Union (gegen den FC Bayern) oder das Europa-Cup-Heimspiel von Eintracht Frankfurt.

Auch die dritte Liga lies ja seinerzeit Spieltage ausfallen, weil es besser wäre die später mit Zuschauern nachzuholen. Auch hier kam es anders.