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Kreisklasse & Kreisliga: Die Gegner 2024/25 für 1860 III und IV

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Für die Fußballer der dritten und vierten Mannschaft des TSV 1860 e.V. steht die Saison 2024/25 in Kreisliga und Kreisklasse vor der Tür. Die Staffeleinteilung ist nun erfolgt und beide Teams kennen schon Mal ihre Gegner für die neue Spielzeit. Der konkrete Spielplan lässt derweil noch ein wenig auf sich warten.

Ausschließlich neue Gegner für Sechzig IV

1860 III trifft in der neuen Spielzeit – heuer wieder in einem 14er-Feld – auf neun alte Bekannte und freut sich auf vier neue Gegner in der Kreisliga Gruppe 2. Auf die drei Aufsteiger FC Alte Heide-DSC München, Rot-Weiss Oberföhring und die SpVgg Thalkirchen (letztes Jahr noch Gegner der Vierten in der Kreisklasse Gruppe 3) sowie auf den Absteiger aus der Bezirksliga Oberbayern Süd, die DJK Pasing. 1860 IV hingegen hat in der Kreisklasse Gruppe 4 ausschließlich neue Konkurrenten in der ebenfalls 14 Teams umfassenden Liga.
Kreisliga-Absteiger TSV Milbertshofen, der es vergangene Saison noch mit der Dritten in weiß und blau zu tun hatte (und dabei mit mit 2:6 und 0:2 unterlag), duelliert sich nun auf jeden Fall zweimal mit der Vierten des TSV 1860.

Die Gegner im Überblick

In der Kreisliga Gruppe 2 treffen die Löwen auf…

FC Kosova
MTV 1879
TSV Solln
FC Fürstenried
SV München West
FC Bosna i Hercegovina
FT München-Gern
ESV München 1924
TSV Großhadern
DJK Pasing
SpVgg Thalkirchen
FC Alte Haide-DSC München
FC Rot-Weiß Oberföhring

In der Kreisklasse Gruppe 4 heißen die Gegner der Löwen…

SV Akgüney Spor
FC Espanol
SV Laim
TSV Milbertshofen
FC Hellas

SC München 1951
TSV Ost
FC Hertha
SV Pullach II
FC Sportfreunde
FC Teutonia
TSV Turnerbund
FC Wacker II

Kreisliga- & Kreisklasse-Löwen wieder am Sechser-Platz

Wie gewohnt tragen beide Amateur-Teams des TSV 1860 auch kommende Saison ihre Heimspiele als Gäste am Platz der SpVgg 1906 Haidhausen in der St.-Martin-Straße 35 aus. Und natürlich freuen sich die Löwenfußballer auf zahlreichen Besuch der Löwenfans dort. Wenn es die Terminplaner gut meinen, dann lässt sich das eine oder andere Heimspiel der Profis im Sechzgerstadion, Luftlinie nur rund einen Kilometer vom Sechser-Platz entfernt, mit einem Besuch der Kreisliga- bzw. Kreisklasse-Löwen verbinden.

Sechzig aus der Ferne: Idyll Norwegen

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Oslo-Derby zwischen Vålerenga Fotball - Lillestrøm SK
Vålerenga Fotball - Lillestrøm SK 3:1 am 4.9.22 Quelle: Eivind Hauger

In der mehr oder weniger regelmäßigen Rubrik “Sechzig aus der Ferne” erzähle ich von meinem Fan-Dasein in Schweden. Da manchmal auch nicht über 1860 Kilometer Entfernung reichen, um das ganze Drumherum bei unseren Löwen zu ertragen, bin ich des Öfteren im nahen Norwegen beim Fußball. Vålerenga Oslo mit dem ehemaligen Löwen Ola Kamara hat es mir da besonders angetan und ab und an schaue ich auch bei Kongsvinger IL vorbei. Zugegeben: Der norwegische Fußball wird in Deutschland sicherlich nur am Rande betrachtet, doch die Nachricht, dass die norwegische Regierung Pyrotechnik im Stadion in Zukunft offiziell erlauben will, hat aufhören lassen.

Fans bewegten sich in einer Grauzone

Vålerenga spielt nach dem Abstieg derzeit in der 1. Division Norwegens, der zweiten Liga. Nach anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten grüßt der Traditionsverein aus der Hauptstadt vom ersten Platz. Zuletzt feierten die Fans einen 8:0-Kantersieg im letzten Spiel vor der Sommerpause. Bei all meinen Besuchen in der Intility Arena herrschte selbst im Abstiegsjahr eine tolle Atmosphäre. Unvergesslich waren die Derbyspiele gegen Lillestrøm –  vor allem, was während der 90 Minuten an Pyrotechnik abgefackelt wurde, war beeindruckend und sah toll aus. Trotzdem war die Pyroshow offiziell nicht erlaubt und die Fans bewegten sich in einer Grauzone.

Oslo-Derby zwischen Vålerenga Fotball - Lillestrøm SK

Pyro beim Derby zwischen Vålerenga und Lillestrøm

Schafft eine schöne Atmosphäre

Was eigentlich schon lange gang und gäbe in den norwegischen Stadien war, bekommt nun die offizielle Freigabe durch die norwegische Regierung. So wurde ein Pilotprojekt auf den Weg gebracht, dass für die erste und zweite Liga Norwegens Pyrotechnik erlaubt. Dieses Projekt läuft bis 2025. Dann soll die Situation neu bewertet werden. Für Kulturministerin Lubna Jaffery ist “Pyrotechnik ein Teil der norwegischen Fußballkultur”. Zudem meint die Politikerin weiter: “Es schafft eine gute Stimmung und eine schöne Atmosphäre rund um die Spiele, sofern es auf sichere und verantwortungsvolle Weise genutzt wird.”

Pyro bei den Brann Bergen-Fans

Erfolg für die aktive Fanszene

Bei der aktiven Fanszene ist die Freude groß und man kann wieder einen Erfolg verbuchen. “Das ist ein großer Durchbruch für uns”, fasst Anders Kjellevold, Chef der Fanvereinigung Norsk Supporterallianse, die Entscheidung zusammen. Vålerenga-Fan Eivind Hauger meinte mir gegenüber: “Ich mag diese Entscheidung und finde sie richtig gut. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung.” Ähnlich positiv gestimmt ist Erlend Vågane von den Brann Bataljonen Bergen – trotz der einzuhaltenden Regeln beim Abfackeln. Auch mit ihm habe ich mich kurz unterhalten und er meinte: “Es ist sehr gut. Die Regeln sind so gestaltet, dass 99 Prozent der Befürworter die Einschränkungen auch gut akzeptieren werden. Eigentlich sind die Beschränkungen sehr liberal.”

Ohne Konsequenzen

Dabei wollen Politik, Fußballverband und Fans Hand in Hand vorgehen. So wird das Abbrennen nur gegen bestimmte Auflagen erlaubt sein. Anders Kjellevold geht aber davon aus, dass die Regeln von den Fans eingehalten werden. Diese sind unter anderem, dass die Fans über 18 Jahre alt und nüchtern sind sowie im Umgang mit Pyro geschult sind. Das sieht auch Erlend Vågane so: Sollten die Regeln zu streng sein, würde sich niemand daran halten. Aber soweit ich es sehe, sollte das alles so in Ordnung sein. Solange keine Maske getragen und ein Abstand von einem Meter eingehalten sowie über eine Grundausbildung im Umgang mit Pyrotechnik verfügt wird, dürfen Leuchtraketen ohne Konsequenzen angezündet werden.”

Oslo-Derby zwischen Vålerenga Fotball - Lillestrøm SK

Schöne Atmosphäre bei Vålerenga 

Den nächsten Schritt wollen die Fans in Norwegen auch bei der Abschaffung des VAR machen. Schon in dieser Saison flogen Tennisbälle während der Erstligaspiele wie etwa bei Lillestrøm auf den Platz. Auch die Fans von Vålerenga hatten in der vergangenen Saison gegen den Videobeweis protestiert. Derzeit in der 2. Liga müssen sich Fans und Mannschaften damit nicht herumschlagen – hier gibt es keinen VAR. In Schweden stimmten die Vereine der ersten und zweiten Liga gegen eine Einführung des Video-Schiedsrichters. Ein Beispiel, das vielleicht auch in Norwegen Schule macht. Und vielleicht macht ja auch das Thema “Pyro erlauben” aus Norwegen bei uns Schule, denn an den bunten Bildern aus der Kurve erfreuen sich TV-Sender ja auch immer gerne.

Valerenga Oslo

Pyroshow bei Oslo Vålerenga zum Vereinsjubiläum

(Fotos: Eivind Hauger und Thomas Meiler)

Eliot Muteba feiert Debüt in Nationalmannschaft von Angola

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39 Muteba Angola cosafa cup

Der TSV 1860 hat einen neuen A-Nationalspieler! Eliot Muteba feierte im Rahmen des COSAFA Cups gegen die Seychellen sein Debüt für die Nationalmannschaft von Angola. Herzlichen Glückwunsch, Eliot!

Muteba mit Debüt in Nationalmannschaft von Angola

Zum Auftakt trennte sich Angola in Gruppe C des COSAFA Cups 0:0 von der Auswahl Namibias, gegen die Seychellen sollten also unbedingt drei Punkte her. 1860-Profi Eliot Muteba stand in der Startelf der “Schwarzen Antilopen” und durfte sich in der 9. Minute über die frühe Führung seines Teams freuen. Die Männer aus dem Urlaubsparadies Seychellen ergaben sich jedoch keineswegs ihrem Schicksal und glichen in der 26. Minute zum 1:1-Pausenstand aus. Nach 45 Minuten war das Debüt von Eliot Muteba für Angola beendet, er musste Sturmkollege Hermenegildo Domingos Sengue weichen.

Direkt nach dem Seitenwechsel ging der Underdog (Nummer 201 der FIFA Weltrangliste) gar mit 2:1 in Führung, doch auch Angola (FIFA: 92) hatte eine Antwort auf den Rückstand parat und glich nach einer knappen Stunde aus. In der 78. Minute dann die Erlösung für die “Schwarzen Antilopen”, als Maestro zum 3:2 für den Favoriten einnetzte. Dabei bliebs und Angola hatte einen hart erkämpften Pflichtsieg eingefahren.

Die letzte Vorrundenpartie bestreitet Angola am Mittwoch um 15 Uhr gegen Lesotho. Dabei muss unbedingt ein Sieg her, um sich die Chance zu bewahren, ins Halbfinale einzuziehen. Neben den drei Gruppensiegern zieht auch der beste Zweitplatzierte in die Runde der letzten Vier ein.

Dunkelblau & orange – TSV 1860 stellt Auswärtstrikot vor

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Tsv 1860 Auswärtstrikot Hobsch Jacobsen

Nach dem Heimtrikot hat der TSV 1860 nun auch das Auswärtstrikot für die kommende Saison vorgestellt. Das Leiberl ist in dunkelblau und orange gehalten und dürfte für Diskussionen unter den Löwenfans sorgen.

Auswärtstrikot des TSV 1860 in dunkelblau und orange

Orange war zuletzt zu FTI-Zeiten auf dem Löwentrikot präsent und war damals als Zugeständnis an den Sponsor zu sehen. Man darf gespannt sein, was diesmal als Grund für das Comeback der Farbe genannt wird. Die ersten Reaktionen in den Sozialen Medien sind jedenfalls gemischt:

“Was zur Hölle ist das?”

“Gab schon Schlimmere!”

“Dieses Jahr wird sich das Torwart-Trikot gegönnt!”

“Wie kommt man denn auf orange?”

“Mega!”

“Das schaut aus wie Niederlande Auswärts vor ein paar Jahren.”

Wie gefällt Euch das neue Auswärtstrikot des TSV 1860?

Bild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 U21 siegt beim FC Memmingen II

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Fc Memmingen Ii Tsv 1860 U21

Auch im dritten Vorbereitungsspiel für die neue Saison blieb die neuformierte Bayernliga-Truppe der Löwen unbesiegt. Am Samstag siegte die U21 des TSV 1860 beim FC Memmingen II mit 2:1, obwohl man einige Spieler an die Profis abstellen musste.

TSV 1860 U21 siegt beim FC Memmingen II

Mit Erion Avdija, Sean Dulic, Raphael Ott, Mike Gevorgyan, Xaver Kiefersauer und Cristian Leone war gleich ein halbes Dutzend Spieler in Sulzemoos im Einsatz, das zu Saisonbeginn vermutlich eher bei der U21 auf dem Platz stehen dürfte. Dennoch setzte sich das Team von Felix Hirschnagl bei der Zweitvertretung des FC Memmingen durch. Noah Klose (49.) und Luis Pereira de Azambuja (70.) trafen für 1860, Simon Ammann konnte bei hochsommerlichen Temperaturen für die Gastgeber nur noch zum 1:2-Endstand verkürzen (79.).

Die Spiele im Überblick

Montag, 24.06.

19.00 Uhr: Senioren B – FC Türk Sport Garching 5:2

Dienstag, 25.06.

18.30 Uhr: U17 – FC Ismaning U19 5:0

Mittwoch, 26.06.

19.30 Uhr: FSV Harthof – Senioren A 2:3

Freitag, 28.06.

20.00 Uhr: Senioren C – SG Neuried/Pasing/Laim 2:2 (in Oberhaching)

Samstag, 29.06.

10.30 Uhr: Hamburger SV – U13 2:8 (in Norderstedt)
11.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U17 5:4
12.00 Uhr: WTSV Concordia – U13 2:5 (in Norderstedt)
12.00 Uhr: FC Memmingen II – U21 1:2
14.00 Uhr: U16 – MTV Stuttgart U17 4:1
14.00 Uhr: SV Sulzemoos – Profis 1:4
16.30 Uhr: U9 – SpVgg Haidhausen U10 5:2

Die U12 gewann am Samstag den Casablanca Cup in Schönwies (Österreich) und setzte sich dabei im Finale gegen den SSV Ulm 1846 durch. Die U10 siegte beim Oly-Cup in München, im Finale gab es ein 1:0 gegen RB Salzburg. Zudem nahm die U11 an einem Turnier in Bad Boll teil und erreichte Platz 3.

Sonntag, 30.06.

10.00 Uhr: FC St. Pauli – U13 1:2
11.00 Uhr: SV Mering Herren – U19 2:2

Nach dem Sieg vom Samstag war die U10 am Samstag schon wieder im Einsatz und erreichte in Unterkochen (Aalen) den 3. Platz. Die U11 sicherte sich den Sieg beim Oly-Cup und machte somit das Triple (U9, U10 und U11) perfekt!

Die beiden Teams der Löwinnen schieden beim Erdinger Meistercup in Bad Feilnbach bereits in der Vorrunde aus, den Turniersieg holte sich der TSV Turnerbund München.

Fotogalerie – TSV 1860 gewinnt Testspiel beim SV Sulzemoos

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Sulzemoos 1860 Danhof

Am Samstag absolvierten die Löwen ihr erstes Testspiel für die neue Saison und fuhren nach einer torlosen ersten Stunde doch noch einen deutlichen Sieg ein. Die besten Impressionen vom Erfolg des TSV 1860 beim SV Sulzemoos haben wir in unserer Fotogalerie zusammengefasst.

Fotogalerie zu SV Sulzemoos – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig um Sieben: 1860 im Trainingslager in Windischgarsten

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Gestern war es soweit, der TSV 1860 München ist im Trainingslager im österreichischen Windischgarsten angekommen. Zuvor fand in Sulzemoos das erste Testspiel der neuen Saison statt. Zum Start in die neue Woche gibt es wie gewohnt einen Überblick von allen wichtigen Meldungen rund um die Löwen.

Schubert und Deniz bekommen Nachwuchs

Doppeltes Vaterglück wurde zunächst von der Grünwalder Straße verkündet. Die beiden Neuzugänge Fabian Schubert und Tunay Deniz durften sich jeweils über die Geburt eines Kindes freuen. Die beiden neuen Mitglieder der Löwenfamilie kamen nahezu zeitgleich auf die Welt.

Verwaltungsrat trifft sich zur konstituierenden Sitzung

Zwei Wochen ist es mittlerweile her, als die mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung stattfand. Wie hinlänglich bekannt ist, wurde dabei unter anderem der neue Verwaltungsrat gewählt. Mittlerweile hat sich das neunköpfige Gremium zu einer ersten Sitzung getroffen. In einer Mitteilung gibt es Aufschluss darüber, wer künftig den Vorsitz inne hat und welcher Vertreter in den Vereinsrat entsendet wird.

Löwen siegen beim SV Sulzemoos

Für die meisten Löwenfans war es am Samstag bei hitzigen Temperaturen die erste Gelegenheit die vielen Neuzugänge live zu beobachten. Der TSV 1860 München absolvierte sein erstes Testspiel in der Saison 2024/25 in Sulzemoos. In der ersten Halbzeit schlugen sich die Gastgeber wacker, am Ende gewannen die Löwen dann aber doch mit einigen Toren Vorsprung. Thomas Enn war neben weiteren Mitgliedern der Redaktion vor Ort und berichtete somit aus erster Hand.

Abfahrt nach Windischgarsten: Trainingslager 2024

Einen Tag später startete der gesamte Tross dann in Richtung Windischgarsten, wo auch in diesem Jahr wieder das Trainingslager stattfindet. Neben zwei Testspielen sind dort auch zahlreiche Trainingseinheiten geplant. Die Termine haben die Löwen für die mitreisenden Anhänger bereits veröffentlicht. In einem Artikel gibt es diese alle in der Übersicht und auch einen Ausblick auf die gesamte Woche.

Neuerung bei der U17 und U19

Bei den Bundesligen im A- und B-Jugendbereich gibt es zur neuen Saison eine Reform. Künftig spielen die heranwachsenden Profis in sogenannten Nachwuchsligen. Manfred Paula vom Nachwuchsleistungszentrum der Löwen war in den Prozess mit eingebunden und freut sich auf die neue Form. Wieso er das so sieht und was sich sonst noch geändert hat, gibt es hier zu lesen.

Freunde sammeln für verstorbenen Michael Brendel

Eine Nachricht mit ganz anderer Qualität hat die Redaktion am Wochenende leider auch erreicht. Löwenfan Michael Brendel ist viel zu früh verstorben, er war ein treuer Besucher der Westkurve im Grünwalder Stadion. Um die Hinterbliebenen etwas unterstützen zu können, haben Freunde eine Spendenaktion für die Beerdigung ins Leben gerufen. Der Bitte diese Aktion zu verbreiten, kommt sechzger.de natürlich gerne nach. Hier geht es zur Paypal-Spendensammlung. Ruhe in Frieden, Michael!

News aus der 3.Liga

Goden wechselt zu Aufsteiger Aachen

Ex-Löwe Kevin Goden hat einen neuen Verein, es ist die Alemannia aus Aachen. Der 25-Jährige, der erst vergangene Saison vom 1.FC Düren zu Waldhof Mannheim gewechselt ist, zieht damit vorzeitig weiter. Sein Arbeitspapier in Mannheim lief ursprünglich noch bis 2026. Verletzungsbedingt kam er nur zu wenigen Einsätzen für den SVW.

Daferner zurück zu Dynamo Dresden

Auch auf einen weiteren Ex-Löwen wird der TSV 1860 München in der kommenden Saison treffen. Namentlich ist das Christoph Daferner, der eigentlich beim 1.FC Nürnberg unter Vertrag steht. Er wechselt nun per Leihe bis zum kommenden Sommer zu Dynamo Dresden, wo er bereits zwischen 2020 und 2022 tätig war. In der zurückliegenden Rückrunde wurde Daferner bereits nach Düsseldorf verliehen, wo ihm allerdings nur eine Vorlage gelang. Bei Dynamo will er nun wieder richtig Fahrt aufnehmen.

Spielplan erscheint Mitte Juli

Fanfreundlichkeit ist ein Nomen und wird daher groß geschrieben. Das war es dann aber auch schon mit der Bedeutung dieses Wortes für den DFB, zumindest für die Fans in der 3.Liga. Wieder einmal beweisen die Vertreter wenig Fingerspitzengefühl und veröffentlichen den Spielplan für die neue Saison zwischen dem 09. und 11.Juli. Als Begründung für die späte Veröffentlichung wird auf die Bundesliga-Spielpläne verwiesen, die zunächst abgewartet werden müssten. Um das Ganze noch zu krönen, werden die fixen Ansetzungen zudem eine weitere Woche später – und damit ganze zwei Wochen vor Ligastart – veröffentlicht. Die Deutsche Bahn & Co. reiben sich sicherlich bereits die Hände aufgrund der winkenden Mehreinnahmen…

Windischgarsten 2024

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Der TSV 1860 München ist heutemorgen zum Sommertrainingslager 2024 aufgebrochen. Man möchte sagen, schon fast traditionell ins oberösterreichische Windischgarsten.

Saisonvorbereitung in Windischgarsten

Wie schon die letzten Jahre beginnen die Löwen die heiße Phase der Saisonvorbereitung mit dem Trainingslager in Windischgarsten. Der weiß-blaue Tross brach am Sonntagmorgen vom Trainingsgelände an der Grünwalder Straße gen Österreich auf. Dort erwartet das Team die erste komplette Saisonvorbereitung unter Argirios Giannikis. Der Kader mit den zahlreichen Neuzugängen wird wohl auch intensiv mit dem neuen Athletik-Trainer Philipp Kunz arbeiten “dürfen”. Folgende Trainingseinheiten sind angesetzt:

  • Sonntag, 16 Uhr, Hotel-Sportplatz
  • Montag, 10.30 Uhr, Hotel-Sportplatz
  • Montag, 15.30 Uhr, Hotel-Sportplatz
  • Dienstag, 10.30 Uhr, Hotel-Sportplatz
  • Mittwoch, 10.30 Uhr, Hotel-Sportplatz
  • Donnerstag , 10.30 Uhr, Nebenplatz Dana Arena
  • Freitag, 10.30 Uhr, Nebenplatz Dana Arena
  • Samstag, 10.30 Uhr, Nebenplatz Dana Arena
  • Samstag, 15.30 Uhr, Nebenplatz Dana Arena
  • Sonntag, 9.30 Uhr, Nebenplatz Dana Arena

Wie üblich kann es zu Verschiebungen der Einheiten kommen, daher empfehlen wir Löwenfans, die einen Tagesauflug machen, sich vorher zu über den Zeitplan zu informieren.

Taktische Abstimmung dürfte im Vordergrund stehen

Nach dem besonders zu Beginn des recht zähen Testspiel in Sulzemoos dürfte für Argirios Giannikis neben dem Aufbau der körperlichen Fitness die Vermittlung seines taktischen Konzepts im Vordergrund stehen. Auch an der Chancenverwertung muss dringend gearbeitet werden, wie man gestern in der ersten Hälfte eindrucksvoll gesehen hat. In Sulzemoos setzte Gainnikis auf die bekannte 4-2-3-1 Formation. Aber mit den Verteidigern Verlaat, Reinthaler und Schifferl könnte auch das 3-5-2-System eine mögliche taktische Formation sein. Zumal auch der Sturm mit Hobsch, Schubert und Wolfram gut besetzt ist. Ebenso muss sich der Kader mit aktuell zwölf Neuzugängen sicher erst finden. Nach den Ansammlungen von Einzelspielern der letzten beiden Saisons sehnen sich die Löwenfans mal wieder nach einer Mannschaft, die ihren Namen auch verdient. Ein Großteil der Neuzugänge dürfte einen Platz in der ersten Elf zum Ziel haben und so wird hoffentlich ein Konkurrenzkampf um einzelne Positionen entstehen, der die Spieler pushen sollte. Wir gehen davon aus, dass das Gesicht der Mannschaft gegenüber der letzten Saison stark verändert aussehen wird.

Zwei Testspiele im Rahmen des Trainingslagers

Weitere Aufschlüsse über die taktische Formation sowie eine mögliche Startelf zum Ligastart dürften die beiden Testspiele in Windischgarsten geben. Am Dienstag, dem 02.07., trifft 1860 auf den österreichischen Bundesligisten Blau-Weiß Linz. Zwei Tage später am Donnerstag, dem 04.07., kommt dann mit Racing Strasbourg ein französisches Erstliga-Team nach Windischgarsten. Tickets für beide Spiele gibt es hier. Beide Testspiele werden auch im Löwen-TV übertragen, das neuerdings kostenpflichtig ist. Am 03.07. wird ab 17:00h der traditionelle Fanabend mit der Mannschaft und dem Staff stattfinden. Ob Motivations-Coach Giovanni Iemma dieses Jahr vorbeischaut, um der Mannschaft den richtigen Fokus für die kommende Saison zu vermitteln, ist bisher unbekannt.

 

 

 

TSV 1860 U19 und U17 jetzt in der DFB Nachwuchsliga

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NLZ Paula Manfred TSV 1860 DFB Nachwuchsliga

Öfter mal was Neues bei Deutschen Fußballbund: In der neuen Saison treten die U19 und U17 des TSV 1860 in der neu geschaffenen DFB Nachwuchsliga an und kämpfen in mehreren Phasen um die Deutsche Meisterschaft. Als Nachwuchsleistungszentrum ist zudem der Abstieg aus der höchsten Spielklasse ausgeschlossen.

TSV 1860 U19 und U17 jetzt in der DFB Nachwuchsliga

Bisher war die U19- und U17-Junioren-Bundesliga in jeweils drei Staffeln (Süd/Südwest, West und Nord/Nordost) eingeteilt. Dieses Staffelsystem wird mit Beginn der Saison 2024/2025 jeweils von der DFB Nachwuchsliga abgelöst. Diese umfasst zwei Phasen: Zunächst findet eine regionale Vorrunde statt, in der zweiten Saisonhälfte folgt dann eine Hauptrunde, die in eine Liga A und B aufgeteilt wird. Unter den für Liga A qualifizierten Mannschaften wird der Deutsche Meister ermittelt.

Alle Vereine mit einem Leistungszentrum sind sportlich dauerhaft für die DFB Nachwuchsliga qualifiziert. Konkret heißt das für den TSV 1860: Solange die Löwen ein NLZ unterhalten, können sie sportlich nicht absteigen.

Qualität der Ausbildung soll gesteigert werden

Warum der DFB diese Modifizierung auch im Sinne der Clubs vornahm, erläutert Manfred Paula, NLZ-Leiter des TSV 1860 und Mitglied der Kommission Leistungszentren des DFB:

“Es gibt ein Für und Wider, aber ich bin ein klarer Verfechter der neuen Struktur, weil es unsere Ausbildungsziele, die Qualität unserer Ausbildung deutlich steigern wird. Wenn ich ein Spiel mit aller Gewalt gewinnen muss, richte ich als Trainer die taktischen und strategischen Verhaltensweisen genau darauf aus, gebe dem akzelerieten körperlich robusteren Spieler den Vorzug vor dem perspektivisch talentierteren, der noch physischen Rückstand hat. Von diesem Schema sind wir jetzt weg! In der Vergangenheit sind diese Talente, die in Ihrer Entwicklung noch etwas hinten dran waren, teilweise hinten runter gefallen oder erhielten zu wenig Spielpraxis und konnten sich nicht entsprechend weiterentwickeln. Das wird jetzt anders sein!”

Bereits in der Vorsaison war ein sportlicher Abstieg aufgrund der bevorstehenden Ligareform unmöglich, was der TSV 1860 dazu nutzte, beispielsweise in der U17 verstärkt Spieler des jüngeren Jahrgangs einzusetzen, um sie gezielt für höhere Aufgaben auszubilden.

Sieben Wechsel für mehr Einsatzzeiten

Hinsichtlich der Kosten erwartet Manfred Paula eine leichte Steigerung, da in der zweiten Saisonphase weitere Reisen als bislang anstehen und die Mannschaft des Öfteren auswärts übernachten muss. Trotz des komplex anmutenden Systems verteidigt Paula die Änderungen:

“Im Endeffekt ist es aber ein relativ einfaches Schema. Alle müssen sich jetzt erst mal an die neue Wettbewerbsstruktur gewöhnen. Es wird sicher einer gewissen Entwicklungszeit bedürfen. (…) Ich bin überzeugt, dass dies zu einer signifikanten Verbesserung der Nachwuchsausbildung führen wird!”

Eine für die Spieler durchaus hilfreiche Modifizierung ist zudem die Erhöhung der möglichen Wechsel pro Partie. Zukünftig dürfen anstatt vier bis zu sieben Einwechslungen (sechs Feldspieler, ein Torwart) pro Partie vorgenommen werden. Je Halbzeit sind drei Wechselfenster erlaubt, plus die Wechsel nach der Halbzeitpause. Durch die Neuerung können nun alle Spieler des 18-köpfigen Kaders zum Einsatz kommen. Dies soll den jungen Spielern mehr Einsatzzeiten ermöglichen sowie die individuelle Entwicklung fördern.

Bild: Sampics (Stefan Matzke)

Erstes Testspiel: 1860 gewinnt in Sulzemoos

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Das erste Testspiel der neuen Saison des TSV 1860 München beim SV Sulzemoos wurde mit Spannung erwartet. Schließlich wollten die Löwenfans die mit zahlreichen Neuzugängen gespickte Mannschaft zum ersten Mal in Action sehen. Dank später Tore konnte 1860 das erste Testspiel mit 4:1 gewinnen.

Torlose erste Halbzeit

Argirios Giannikis schickte seine Löwen zum ersten Testpiel in folgender Formation auf’s Feld:

1 Hiller

20 Reich, 25 Dulic, 16 Reinthaler, 28 Bähr

18 Kloss, 37 Frey

17 Schröter, 7 Guttau, 27 Ott

34 Hobsch

Giannikis hielt also an der bekannten 4-2-3-1 Formation aus der vergangenen Saison fest. Sechzig begann das Spiel offensiv und wollte gleich zeigen, wer das höherklassige Team ist. Die erste Chance konnte sich Nachwuchsspieler Raphael Ott gutschreiben lassen, der den Ball aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbei setzte. Danach fiel besonders Morris Schröter auf, der immer wieder Abschlüsse aus erfolgversprechenden Positionen hatte. Diese aber leider allesamt nicht verwerten konnte. Weitere Chancen vergaben Guttau (35. und 45 + 1. Minute) und Hobsch (40. Minute). Der Kreisligist hatte zwei gute Kontermöglichkeiten, die er seinerseits nicht nutzen konnte. So fiel das Fazit der Löwenfans zu Halbzeit durchwachsen aus. Zum Einen kombinierten sich die Löwen ansehnlich an und in den Strafraum der Gastgeber, zum Anderen gelang es ihnen einfach nicht, den Ball trotz bester Möglichkeiten im Kasten unterzubringen. So mancher Löwenfan fühlte sich an das 0:0 in Wasserburg zum Start Vorbereitung 23/24 erinnert.

Giannikis wechselt zur Halbzeit komplett

Giannikis tauschte dann zur Halbzeit komplett. In der zweite Hälfte brachte der Coach folgende Elf:

23 Avdija

2 Danhof, 4 Verlaat, 24 Schifferl, 21 Kwadwo

5 Jacobsen, 32 Bangerter

8 Philipp , 40 Gevorgyan, 42 Leone

30 Wolfram

Der Kreisligist musste nun der starken Hitze zunehmend Tribut zollen und 1860 wurde in seinen Offensivbemühungen zielstrebiger. David Philipp zeigte nach seiner Einwechslung direkt auf, als er in der 49. Minute einen Schuss ans Außennetz setzte. In der 63. Minute verletzte sich der kurz zuvor eingewechselte Torwart des SV Sulzemoos, als er eine Doppelchance von Philipp und Wolfram zu nichte machte. Er konnte aber weitermachen. In der 67. Minute war es dann soweit: Nach einer Flanke von Tim Danhof netzte David Philipp am langen Pfosten wartend den Ball zum 1:0 für 1860 per Kopf ein.

1860 schenkt Sulzemoos drei Treffer in der Schlussphase ein

In der 75. Minute stellte 1860 durch einen abgefälschten Fernschuss von Moritz Bangerter auf 2:0. Wagenpfeil im Sulzemooser Tor war machtlos. Leroy Kwadwo verwertete nach einer Ecke einen Abpraller zum 3:0 für die Löwen (81. Minute). Den Gastgebern ging nun merklich die Puste aus und so konnte Cristian Leone durch einen kraftvollen Schuss aus halbrechter Position ins kurze Ecke das 4:0 für die Giesinger erzielen. Den Schlusspunkt setzte dann Keller für die Sulzemooser. Er verwandelte einen klaren Handelfmeter, den Schifferl verursacht hatte, zum Ehrentreffer für die Gastgeber. Damit fand das perfekt organisierte Spiel für die Sulzemooser einen versöhnlichen Abschluss. Weiter gehts’s für 1860 am Dienstag in Windischgarsten gegen Blau-Weiß Linz.