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Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: FC Viktoria Köln 1904 e.V.

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Anzeigetafel in Köln 25/26

Ich glaub die Serie ist jetzt da. Von Zauberfußball sind wir aber leider immer noch weit entfernt. Aber es wird gekämpft und das ist am Ende des Tages das Wichtigste. Schlag auf Schlag geht es weiter in der englischen Woche und die Löwen müssen wieder am Freitag in die Fremde. Diesmal geht es etwas weiter weg, und zwar ins rechtsrheinische Gebiet der bekanntesten Domstadt Deutschlands. Auf die Löwen wartet der FC Viktoria Köln 1904 e.V.!

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Nach einem beeindruckenden Saisonstart sind die Kölner mittlerweile in die erwarteten Gefilde abgerutscht. Mit aktuell 38 Punkten steht die Viktoria auf Rang 10, wie es sich für ein etabliertes Mittelfeldteam gehört. Die Tordifferenz ist mir +3 leicht positiv und man verfügt über eine starke Defensive die bisher erst 35 Tore zuließ.  Vor dem Tor stockt es allerdings etwas, zum aktuellen Zeitpunkt stehen 38 Tore auf der Habenseite. Zuhause präsentierte man sich bisher stärker als in der Fremde und hat auch den Rückrundenstart nicht, wie die letzten Gegner, verschlafen. 11 Punkte konnte man seit dem Jahreswechsel erringen.

Am Dienstag mussten die Mannen von Marian Wilhelm aber einen Dämpfer hinnehmen und sich Tabellenführer Osnabrück mit 0:2 geschlagen geben. Davor konnte man die Zweitvertretungen aus dem Schwäbischen besiegen und im Länderpokal ins Halbfinale einziehen. Anfang Februar reichte es gegen die schwächer eingeschätzten Mannschaften aus Aue und Regensburg aber auch nur zu zwei Unentschieden.

Wintertransfers

Im Winter tat sich einiges auf der rechten Kölner Rheinseite. Erster “Hammer” war der Wechsel von Topstürmer Lex-Tyger Lobinger (26) (auch kurz in der Löwenjugend engagiert) zum Ligakonkurrenten nach Duisburg. Damit fällt der Viktoria der verlässlichste Torlieferant der letzten Jahre weg, eine Lücke die schwer zu schließen ist. Als Ersatz verpflichtete man Joel Vega Zambrano (21) vom SC Paderborn, wo er vornehmlich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kam.

Weiters holte man den vereinslosen Taylan Duman (28, ZM), der zuletzt für Sandhausen am Ball gewesen ist und den 19-jährigen Jakob Sachse per Leihe von Schalke II. Im Gegenzug wurde Ex-Löwe Raphael Ott (20) an die Knappenschmiede verliehen.

Der zweite “Hammer” war der Transfer von Stammtorhüter Dudu (26) zum portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora. Dem Verein hat es die deutsche dritte Liga angetan und der Deutsch-Brasilianer trifft dort u.a. auf Tom Moustier von RWE. Aufgefüllt wurde das Torhüterteam von einem weiteren alten Bekannten, David Richter wurde aus der Vereinslosigkeit geholt und spielt fortan am Höhenberg.

Stadion

Die Viktoria trägt ihre Heimspiele im “Sportpark Höhenberg” im gleichnamigen Stadtteil aus. Der Sportplatz hat eine Kapazität von 8.343 Plätzen, davon 3.226 Sitzplätze, und eine überdachte Haupttribüne. Die gesamte Gegengerade ist den Gästen vorbehalten, weshalb der Stehplatzbereich sehr langgezogen ist. Eigentümlich mutet die kleine Sitztribüne für Gästefans an, welche etwas einsam und alleine im Eck zwischen VIP-Bereich und Gegengerade steht. Eigentümer der Anlage ist die Stadt Köln.

Die erste Anlage mit dem gleichen Namen wurde 1931 eröffnet, Sitzplätze wurden erstmals im Jahre 1969 geschaffen. Zehn Jahre zuvor, also 1921, stand an dieser Stelle schon das “VfR Stadion” des “VfR Köln 04”, das anfangs bis zu 30.000 Personen fasste, dann aber auf 18.000 reduziert wurde. Eine zwischendurch errichtete Laufbahn wurde im Laufe des Ausbaus der Tribünenanlagen in den 80er Jahren wieder entfernt und so wurde aus dem Sportpark wieder ein reines Fußballstadion. Zum Aufstieg der Viktoria in der Spielzeit 2019/20 wurde mittels Stahlrohrtribünen die damalige erforderliche Kapazität von 10.001 Plätzen erreicht. Seit der Herabsetzung der Mindestanforderung wurden Teile dieser Tribünen wieder demontiert. Das Spielfeld verfügt über eine Rasenheizung und kann auch für American Football genutzt werden.

Das Hinspiel

war das erste unter Interimstrainer Alper Kayabunar und blieb besonders ob des Katastrophenstarts der Löwenverteidigung in Erinnerung. Zuerst Pfiff der Schiri einen Handelfmeter gegen Wolfram den Lobinger in der 4. Minute locker verwandelte und pennte man gegen David Otto, der sehenswert aus kurzer Distanz traf, die Vorlage kam vom Ex-Junglöwen Tim Kloss. Die Gelb-Rote Karte für den Kölner Dietz gab dem Spiel dann die endgültige Wende und Christiansen besorgte mit einem Kracher von der Strafraumgrenze kurz vor der Pause den Anschlusstreffer.

Köln trifft in München 25/26
Lobinger trifft vom Punkt

Nachdem Hobsch kurz nach der Pause den Ausgleich erzielte, dachte jeder, dass es nun auf einen Löwensieg hinauslaufen würde. Doch alles anrennen brachte nichts, weshalb wir uns trotz einiger Top-Chancen in der Schlussphase unter der Woche mit einem Punkt zufriedengeben mussten.

Volland muss behandelt werden und kann nicht weiterspielen.

Der 28. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – TSV 1860 München
Samstag 14:00 Uhr SV Wehen Wiesbaden – VfB Stuttgart 1893 II
14:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – Aachener TSV Alemannia
14:00 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II – Rot-Weiss Essen 
14:00 Uhr FC Energie Cottbus – FC Hansa Rostock
14:00 Uhr 1. FC Schweinfurt 05 – SSV Ulm 1846 Fußball
16:30 Uhr SSV Jahn Regensburg – VfL 1899 Osnabrück
Sonntag 13:30 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – TSV Havelse 1912
16:30 Uhr MSV 02 Duisburg – 1. FC Saarbrücken
19:30 Uhr FC Ingolstadt 04 – SC Verl 1924

 

Löwenrunde vor Köln: „In der Lage jeden zu schlagen“

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Am Freitag um 18:60 Uhr sind die Löwen bei Viktoria Köln zu Gast und haben nach dem 2:1-Heimsieg gegen den FC Erzgebirge Aue die Gelegenheit dazu, den fünften Sieg in Folge zu holen. Im Vergleich zum Dienstags-Match kehren Maier und Philipp nach ihren Gelb-Sperren zurück ins Aufgebot. „Wir sind in der Lage jeden Gegner zu schlagen“, erklärte Coach Markus Kauczinski bei der Löwenrunde vor der nächsten Aufgabe.

„Das Leben selbst schwer gemacht“

Die Analyse des Aue-Spiels fiel laut Kauczinski kurz aus. „Wir hatten zu viele unnötige Ballverluste, zu viele Unforced Errors und haben uns das Leben dadurch oft selbst schwer gemacht“, erklärte der Löwen-Coach. Auch im Spiel mit dem Ball forderte er eine Steigerung. „Wir schauen natürlich, welche Dinge wir verbessern können. Aber wir haben auch gesehen, dass nicht alles perfekt sein muss, um gewinnen zu können“, sagte der TSV-Coach weiter.

„Es wird sicher Veränderungen geben“

In Köln werden die Löwen mit neuformierter Startelf auflaufen. „Es wird sicher Veränderungen geben“, sagte Kauczinski. Maier und Philipp kehren wieder zurück in den Kader. „Wir haben uns ein gutes Gefühl erarbeitet und merken jetzt, wozu wir in der Lage sind“, fügte der Löwen-Dompteur an. Gesetzt sein dürfte wohl Danhof, über den Kauczinski sagte: „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht“. Bei Volland und Haugen „müssen wir schauen, was sie noch im Tank haben“, fügte er an.

„Sind in der Lage jeden zu schlagen“

In Köln wollen die Löwen den fünften Dreier in Folge einfahren. Dazu erläuterte Kauczinski: „Wir sind in der Lage, jeden zu schlagen. Das hat nichts mit Glück zu tun. Jeder hat mit Herz und Leidenschaft gespielt.“. Zudem warnte er vor dem nächsten Gegner: „Sie haben gute Leute, suchen den geraden Weg nach vorne. Das wird eine richtig schwere Aufgabe. Bei uns kommen die lange Fahrt und die kurze Pause dazu. Das wird spannend. Es geht nur mit harter Arbeit.“

Pfeifer nahe dran am Kader

In Sachen Rückkehrer sei Pfeifer „nahe dran am Kader“, erklärte Kauczinski. Bei Dulic sei es noch „ein weiter Weg“. Auch Althaus scheint kurz vor einer Rückkehr zu stehen. „Er wird wohl nächste Woche wieder voll einsteigen“, sagte der 1860-Trainer. Die Löwen wollen in Köln „den fünften Sieg dazu packen“.

1.600 Löwenfans im Rheinland

Begleitet werden die Sechzger am Freitag von über 1.600 Fans. Diese werden in Köln allerdings mit dem Streik des Kölner Nahverkehrs KVB konfrontiert sein, was die Anreise erschweren dürfte. Alle, die nicht nach Köln reisen können, haben natürlich wieder die Gelegenheit dazu, das Spiel samt Drumherum ab Freitagmittag bei uns im Live-Ticker zu verfolgen.

 

Sechzig um Sieben: Teil II der Englischen Woche

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Nachdem am Dienstag Abend schon die ersten vier Teams aus der Top-8 der 3. Liga (die sich alle noch berechtigte Hoffnungen auf einen Aufstieg in die 2. Bundesliga in gut zwei Monaten machen dürfen) im Einsatz waren, wollten am Mittwoch Abend vier weitere Mannschaften aus dieser Tabellenregion ihre Platzierungen mindestens verteidigen. Drei von ihnen gelang das auch.

Zusammenfassung der Mittwochspiele

Über Nacht auf Platz fünf, nach den Mittwochspielen wieder zwei Plätze zurückgefallen. So sieht die tabellarische Bilanz für den TSV 1860 nach dieser Englischen Woche aus. Am SV Wehen Wiesbaden, der in Saarbrücken am Mittwoch Abend mit 0:2 unterlag, konnten die Löwen vorbeiziehen. Die Hessen verloren außerdem ihren Mittelfeldspieler Niklas May per Platzverweis, was zur Folge haben dürfte, dass May beim Spiel des SVWW in Giesing am übernächsten Spieltag nicht mitwirken wird. Der MSV Duisburg verteidigte zwar – das war schon zum Anpfiff klar – durch ein 0:0 im nebligen Ingolstadt den Relegationsplatz drei. Die Verfolger sind aber näher gerückt und auch für Sechzig beträgt der Abstand zu Rang drei nur noch drei Punkte. In der Tabelle direkt hinter den Zebras liegt nun Hansa Rostock, das sich beim 3:1-Sieg im Hannoveraner Niedersachsenstadion gegen den TSV Havelse keine Blöße gab. Punktgleich mit den Hanseaten ist weiterhin Rot-Weiss Essen, dass sich gegen Waldhof Mannheim mit 1:0 durchsetzen konnte. Überschattet wurde die Partie an der Hafenstraße jedoch von einer rund 45minütigen Unterbrechung. Grund hierfür war ein Böllerwurf aus dem Gästeblock, der Essens Torhüter Felix Wienand – wohl mit einem Knalltrauma – schwer verletzte. Er wurde, noch bevor die Partie wieder angepfiffen und zu Ende gespielt wurde, in ein Krankenhaus gebracht.

Trauer um Georg Koch

Nachdenklich und betroffen dürften viele Beobachter die Vorkommnisse in Essen auch angesichts einer traurigen Nachricht gemacht haben, die die Fußballwelt am Mittwoch erreichte. Der ehemalige Torwart Georg Koch erlag im Alter von nur 54 Jahren einem Bauchspeicheldrüsenkrebsleiden, das vor zwei Jahren bei ihm diagnostiziert worden war. Der gebürtige Bergisch-Gladbacher, der bei allen seinen Vereinen direkt zum Publikumsliebling avancierte, bestritt in seiner Karriere insgesamt 213 Erst- und 165 Zweitligaspiele in Deutschland, den Niederlanden, Kroatien und Österreich. Die letzte Station seiner Karriere, die im professionellen Fußball 1992 bei Fortuna Düsseldorf begonnen hatte, war der österreichische Rekordmeister Rapid Wien. Kochs letztes Spiel als Profi, ein Wiener Derby zwischen Rapid und der Austria – und dies ist der Bezug zu den Vorkommnissen des gestrigen Abends in Essen – endete nach einem Böllerwurf aus dem Austria-Fanblock für Koch mit einem Knalltrauma und Kreislaufzusammenbruch. Er musste ausgewechselt werden und stand in Folge der Verletzungen danach nie mehr als Profi auf dem Fußballplatz.

Rückblick Aue

Mit einem harten Schnitt wenden wir uns an dieser Stelle wieder dem Tagesgeschehen zu. Redaktionell bescherte uns und unseren Leser*innen der gestrige Mittwoch einige Artikel zur Aufarbeitung des 2:1-Erfolgs gegen Erzgebirge Aue.

Fotogalerie

Die Fotogalerie war nach dem Nebelspiel vom Dienstag Abend diesmal wahrscheinlich besonders sehenswert.

Stimmen zum Spiel

Auch in den Stimmen zum Spiel ging es natürlich um die Unterbrechung in Giesing. Aber auch um die unterschiedlichen Einschätzungen zum Gesamtereignis.

Aufklärung der Spielunterbrechung

Und schließlich durften wir – als kleines Fanportal – am Mittwoch mal dem großen Bayerischen Rundfunk helfen. Dieser hatte in einer ersten Version eines Spielberichts über das Duell mit Aue behauptet, die Löwenfans hätten mehrfach Pyrotechnik verwendet und dadurch die Spielunterbrechung ausgelöst. Jeder, der am Dienstag Abend auf Giesings Höhen dabei war, hat natürlich gesehen, dass die Reihenfolge der Ereignisse eine andere war. In unserem Artikel klärten wir den Sachverhalt auf und – siehe da – wenig später beschrieb auch der BR die Abläufe korrekt. Geht doch!

Weitere aktuelle Artikel auf sechzger.de

Eine Erklärung der deutschen Fanszenen, in der die weiterhin nicht existente Transparenz von Verbänden gegenüber Fans und Vereinen in Bezug auf Anpassungen von Stadionverbotsrichtlinien kritisiert wird, dokumentierten wir am Mittwoch ebenso, wie wir über eine Studie des Ticketportals SeatPick berichteten, das die Spielstätte mit dem besten Fanerlebnis in Deutschland gekürt hat. Das Ergebnis hat uns in der Redaktion ehrlicherweise nicht wirklich überascht. Wer diesen Beitrag bei der Fülle von Artikeln morgens vielleicht übersehen hat: Hier ist er nochmal zu finden.

 

Damit geht Ihr bestens informiert, vielleicht etwas nachdenklich, aber hoffentlich guter Dinge in diesen Donnerstag, an dem wir natürlich – wie gewohnt – so richtig mit der Vorberichterstattung des Spiels in Köln beginnen, das ja dann beriets am morgigen Freitag im Sportpark Höhenberg auf dem Programm steht. Englische Wochen – echter Stress für Fußballfans und Fanreporter…

 

Neueste Sparte im e.V.: Cricket

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Tsv 1860 übungsleiter

Der Verein lebt und wächst. Nachdem in kurzer Zeit Rugby und Running an den Start gegangen sind, bietet der TSV München von 1860 e.V. seit Januar nun auch Cricket sowohl für Einsteiger*innen als auch für Fortgeschrittene an. Organisatorisch ist Cricket zunächst eine Sparte der Abteilung Golf, zählt aber schon jetzt knapp 30 Mitglieder und wächst stetig weiter.

Cricket vor allem im Commonwealth populär

Auch wenn Cricket in Deutschland und Europa vergleichsweise wenig Beachtung findet, darf seine weltweite Popularität nicht unterschätzt werden. Das Schlagballspiel wird als zweitbeliebteste Sportart der Welt geschätzt, vor allem in einigen Ländern Südasiens ist Cricket als Volkssport etabliert und fungierte zwischen Indien und Pakistan sogar schon als diplomatisches Mittel. Besonders die gerade laufende Weltmeisterschaft ist ein enormer Zuschauermagnet.

Spielprinzip und Werte

Ziel im Cricket ist es, mit Geduld und Taktik mehr Runs zu erzielen als der Gegner. Ein Team schlägt, das andere wirft und verteidigt. Dabei geht es nicht nur um Kraft, sondern vor allem um Technik, Konzentration und strategisches Denken.

Zentrale Werte des Sports sind Fairness, Respekt und Teamgeist, wodurch vor allem Kinder und Jugendliche viele positive Werte für den Alltag mitnehmen können.

Training und weitere Infos

Das Hallentraining findet derzeit in der Sportschule Unterhaching statt. Herren können dort sonntags von 13 bis 15 Uhr trainieren, im Anschluss findet das Training für Kinder und Jugendliche von 15 bis 17 Uhr statt. Interessierte können sich unter cricket@tsv1860.org für ein Probetraining anmelden.

Unter derselben E-Mail Adresse steht auch Spartenleiter Phillip Bächstädt, ehemaliger Nationalspieler, für Fragen zur Verfügung. Weitere Infos gibt es auch auf der Homepage des e.V.

Neue Sparte über Crowdfunding unterstützen

Um die Sparte professionell aufzubauen, braucht es neben engagierten Ehrenamtlichen auch immer finanzielle Unterstützung. Derzeit werden über die Plattform GoFundMe Spenden gesammelt, um Cricket beim TSV 1860 München weiter auszubauen. Jeder Beitrag hilft dabei, Trainings- und Spielequipment anzuschaffen.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – Ergebirge Aue

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Am heutigen Mittwoch geht es um das zweite Spiel in der Englischen Woche, das die Löwen gegen Erzgebirge Aue im Nebel von Giesing mit 2:1 für sich entscheiden konnten. Dieser vierte Sieg in Serie lässt die Löwenfans wieder träumen…

Markus Kauczinski (in der PK nach dem Spiel):

Es war in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel. Wir haben gut angefangen, waren gut drin, fußballerisch gut drin, haben dann mit einer guten Aktion über die rechte Seite – Kevin kommt zum Abschluss – das 1:0 gemacht. Wir bekommen dann recht leicht das 1:1. Dem Max rutscht der Ball über den Fuß und einem Auer dann im Sechzehner direkt auf den Fuß. Sowas passiert. Dann waren wir ein bisschen unruhig, haben gemerkt, dass wir damit ein bisschen zu tun hatten. Insgesamt bin ich mit der ersten Halbzeit zufrieden. Aue ist mir schon immer einen Tick zu leicht ins letzte Drittel gekommen. Wir hatten aber auch Möglichkeiten, auch mit einem Lattentreffer. Insgesamt eine ausgeglichene Halbzeit. Dann machen wir das 2:1 direkt danach. Lassen wir diese Pausen und diesen ganzen Quatsch mal weg. Und dann am Ende war’s mir dann einfach zu einseitig. Wir sind dann nicht mehr richtig raus gekommen. Ganz am Ende hat Aue alles nach vorne geworfen und wir haben es nicht geschafft, uns irgendwie zu befreien oder auch nochmal Ruhe reinzubringen oder einen Konter zu fahren. Da hat Aue alles reingeworfen und da haben wir mit viel Glück und Geschick und sehr viel Leidenschaft dann das Spiel über die Linie gebracht.

Linus (19jähriger Löwenfan aus Block G):

Die Stimmung war zu Beginn sehr euphorisch, was natürlich auch dem frühen 1:0 gutzuschreiben ist. Nach dem Ausgleich ist es dann sowohl auf den Rängen, als auch auf dem Feld ein wenig vor sich hin gedümpelt. Ein wenig kurios war das Tor zum 2:1, auf welches dann der extreme Nebel folgte, wegen dem alle Spieler das Feld in Richtung Kabine verlassen haben. So richtig verstanden hat die Unterbrechung – glaube ich – keiner, da man sogar noch das Tor auf der anderen Seite sehen konnte. Die Pyroshow die kurz danach folgte machte die Sache noch verwirrender, weil zu diesem Zeitpunkt praktisch niemand mehr auf dem Feld war. Gegen Ende hieß es dann noch einmal zittern, als wir uns entschieden haben, das Fußballspielen mehr oder weniger einzustellen und das Ergebnis über die Zeit zu bringen. Alles in allem aber wichtige drei Punkte.

Tom Bauer (benebelter, aber souveräner Schiedsrichter bei MagentaSport):

Letztendlich haben wir gemerkt:  In der zweiten Halbzeit wurde die Sicht immer schlechter. Wir haben im Team dann auch gesprochen und immer wieder gesagt: Wir daten uns mal up: wie ist die Sicht der Assistenten, wie die Sicht des vierten Offiziellen, weil wir müssen grundsätzlich von Torlinie zu Torlinie schauen. Und dann ist das schon ein ganz guter Indikator, wenn die Jungs nicht mehr auf die andere Seite schauen können. Ich hab dann auch beide Spielführer (…) mit ins Boot geholt. Hab halt gesagt: Hey, wir daten uns die ganze Zeit up, aber gebt uns auch gerne ein Feedback, weil ich will da gern alle ins Boot holen. Wir sind ja alle auf dem Platz.  Dann kam vom Keeper von Sechzig: “Ich kann nicht mehr aufs andere Tor schauen.” Ich bin dann selbst mal auf die Torlinie gegangen und es war wirklich ganz, ganz schwierig. Nicht mehr zu erkennen das andere Tor. Und dann habe ich mich gezwungen gefühlt, Dann musste ich letztlich das Spiel kurz unterbrechen und dem Nebel die Chance geben, mal rauszuziehen.

Raphael Schifferl (Löwenverteidiger bei MagentaSport):

Das war kurz echt schon grenzwertig, deswegen war es, glaub’ ich, richtig, dass man kurz unterbricht, aber wäre schad’ gewesen, wenn wir da jetzt abbrechen. Für des haben wir zu gut gespielt, finde ich, bis dahin auch. Und am Ende, natürlich, wenn man’s gewinnt, bin ich sehr froh, dass das Ganze durchgegangen ist. (…) In der Liga kann jedes Spiel in jede Richtung gedreht werden. Das ist fast jede Woche so. Aber geil ist, wie wir zur Zeit das alles überstehen. Es ist immer irgendwer da, so wie zum Schluß ist irgendein Fuß da. Da muss ich echt mal an alle Jungs ein Sonderlob aussprechen, weil das ist  für einige Jungs nicht einfach gewesen, dass man da so eine Serie hinlegt. Da sind viele Jungs drin, die abgeschrieben waren und die da jetzt stehen und an ganz Großes glauben. Und es ist richtig geil, dass ich ein Teil davon sein darf.

Philipp (zur Freude seiner Mitstreiter nach einer gefühlten Ewigkeit endlich mal wieder im Stadion):

Auf eher schwere Fußballkost eingestellt ließ mich der frühe Führungstreffer kurz auf einen entspannten Abend hoffen. Aber zack, Ausgleich Aue. Sechzig halt. Der Siegtreffer durch ein Tor, das sich so ähnlich üblicherweise nur die Löwen selbst fangen. Ansonsten viel Ideen- und Orientierungslosigkeit bei Sechzig gegen druckvoll kämpfende Auer. Am Ende stehen der Wunsch nach mehr Drang zum Tor, erst recht mit Führung im Rücken, aber auch drei Punkte, die den Glauben an ein großartiges Saisonfinale am Leben halten.

Christoph Dabrowski (Trainer Aue bei MagentaSport):

Das Ergebnis ist mega-enttäuschend. Und vor allem nach der Leistung. Ich finde, wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Viele Dinge sind aufgegangen, die wir uns vorgenommen haben. Wir sind auch gut reingestartet wieder ins Spiel, sind leider in Rückstand geraten, aber sie haben gesehen, dass wir da sind, dass wir dann auch in der Lage sind, ‘nen Rückschlag wegzustecken und wiederzukommen.

Marcel Bär (Auer Stürmer, 2022 Torschützenkönig bei den Löwen, bei MagentaSport):

Schwierig, Worte zu finden. Ich hab ein Riesending in der letzten Minute. Ich hab das Gefühl, dass ich heut’ versagt habe und das tut extrem weh. Ganz schlimmes Gefühl. Wir brauchen unbedingt Punkte. Es ist Woche für Woche das Gleiche. Wir haben uns heute selber geschlagen. Wir haben am Ende noch einige Chancen gehabt, auf 2:2 zu stellen, was punktetechnisch auch zu wenig wär’ für dieses Spiel heute…Wie gesagt: Ich fühle mich einfach schlecht, die Jungs fühlen sich schlecht. Mehr kann man dazu nicht sagen.

Jan (leider nun ehemaliges Mitglied der sechzger.de-Redaktion):

Wieder früh geführt, wieder den Ausgleich kassiert, wieder dem Gegner das Spiel überlassen, wieder doch noch den Siegtreffer erzielt. Was soll man sagen? es läuft bei den Löwen! Nebel machte die Partie zusätzlich besonders. Der beste Fußball war das erneut nicht, den wir zu sehen bekamen – aber am Ende fragt da halt auch keiner mehr nach. Ich bin gespannt, wo die Reise für unsere Löwen noch hingehen wird… Freitag geht es mit einer gewissen Euphorie auf nach Köln!

Transparenzoffensive zur Überarbeitung der SV-Richtlinien

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TSV Graffiti hinter der Westkurve des Grünwalder Stadions Giesing TSV 1860 München

Nachdem die Innenministerkonferenz erst im vergangenen Jahr unter einer selbst aufgebauten Drohkulisse versucht hat weitere Repressalien gegen Fußballfans durchzudrücken, arbeiten derzeit Jurist*innen und Sicherheitsfunktionär*innen der Verbände an umfassenden und intransparenten Änderungen der Stadionverbotsrichtlinien.

Bereits im Februar hatten die Fanszenen Deutschlands die angedachten Änderungen kritisiert und den Verbänden fehlende Transparenz vorgeworfen. Ein zentraler Punkt der auf Kritik von Fans und teils sogar Vereinen gestoßen ist war das Vorantreiben der schon bei der Innenministerkonferenz angedachten “Zentralen Stadionverbotskommission”. Damit würden die Verbände sowie die Sicherheitsbehörden ihre Parallelgerichtsbarkeit ausbauen und könnten zukünftig per Weisungsrecht an die Vereine Stadionverbote auszusprechen.

Fanszenen sorgen für Transparenz

Im neusten Statement bemängeln die Fanszenen weiterhin die nicht existente Transparenz der Verbände gegenüber Fans und Vereinen, und nehmen es selber in die Hand Stadionbesucher*innen und Fans über die geplanten Änderungen aufzuklären. Hier findet ihr die Stellungnahme der deutschen Fanszenen im Wortlaut:

Vor rund zwei Wochen meldeten wir, die Fanszenen Deutschlands, uns bereits mit einer Stellungnahme bezüglich der in Hinterzimmern des DFB erarbeiteten neuen Stadionverbots-Richtlinie. Seitdem herrscht vor allem eins: Stille.

Zwar hat die DFL erstaunlich schnell – bereits am Freitag der Veröffentlichung unserer Stellungnahme – mit einem internen Schreiben an die Vereine reagiert. Die große Chance, nun endlich mit offenen Karten zu spielen, wurde jedoch abermals vertan.

Nun ist es für uns nichts Neues, dass wir Fans in Entscheidungen oder Prozesse der DFL nicht eingebunden werden. Dass allerdings selbst Vereine – teilweise gänzlich – außen vor gelassen werden, ist durchaus verwunderlich.

Das besagte Schreiben der DFL verbreitet dabei auch ganz bewusst Lügen. So ist beispielsweise die Rede davon, die Vereine „umfassend über mögliche Änderungen“ informiert zu haben. Tatsächlich sind allerdings kritische Vereinsvertreter mit irreführenden Falschaussagen aufs Glatteis geführt und kaltgestellt worden. Auch eine erwähnte Videokonferenz fand lediglich im Monologform statt, ohne die Chance auf Rückfragen.

Im Gegensatz zur DFL haben wir die vergangenen Tage genutzt und sind mit unseren Vereinen ins Gespräch gegangen. Die Erkenntnis daraus: Bis heute wissen die Vereine über die geplanten Veränderungen in der SV-Richtlinie nicht oder bestenfalls nur rudimentär Bescheid! Da passt es ins Bild, dass auch im Rahmen der Regionalkonferenzen in der Woche vom 16. bis 20. Februar 2026 in Frankfurt Informationen zur Überarbeitung der Stadionverbots-Richtlinien Fehlanzeige blieben.

Nun ist es natürlich schwierig, über Sachen zu urteilen, deren Inhalt man nicht kennt. Die DFL spricht gerne von „Transparenz“ – doch versagt dann gleich im ersten Schritt, diese zu schaffen.

Als transparenzliebende Fans sehen wir uns somit in der Pflicht, nun unsererseits mit einer Transparenzoffensive Licht ins Dunkel zu bringen. Denn wir wissen ganz genau Bescheid, welche Maßnahmen geplant sind.

Daher möchten wir im Folgenden Paragraphen aus dem Entwurfspapier der DFL zitieren:

§2 (3) beschreibt die Errichtung einer Stelle, welche dazu ermächtigt und verpflichtet wird, entsprechende Entscheidungen im Zusammenhang mit Stadionverboten zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen. Tätig werden soll diese sogenannte „Fachaufsicht“ selbstständig, auf Antrag einer lokalen SV-Kommission oder auf Antrag der Polizei oder anderer Strafverfolgungsbehörden.

Die zentrale Fachaufsicht ist gemäß des Abschnitts b) weisungsbefugt gegenüber den lokalen Stadionverbots-Kommissionen. Bei Nicht-Einhaltung einer Weisung kann die Fachaufsicht die entsprechenden Maßnahmen treffen.

Es lässt sich also festhalten: Sollte dieser Paragraph so umgesetzt werden, werden die lokalen Stadionverbots-Kommissionen de facto zum Papiertiger. Spätestens wenn der Polizei die Möglichkeit gegeben wird, per Antrag die Fachaufsicht einzuschalten, verlieren die lokalen Kommissionen ihre Bedeutung!

§5 (vormals §4) (3) legt fest, dass ein Stadionverbot auszusprechen ist, wenn die Stadionverbotskommission (lokal oder zentral) Kenntnis von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch die Strafverfolgungsbehörden erlangt. Zwar ist die Rede von der „Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls“, grundsätzlich ist aber davon auszugehen, dass hiermit die Vergabe von Stadionverboten nach dem Gießkannen-Prinzip ermöglicht wird. Denn bei Nicht-Erteilung eines Stadionverbots, etwa weil die lokale Stadionverbots-Kommission den Fortgang des Ermittlungsverfahrens oder den Ausgang des etwaigen, folgenden Gerichtsverfahrens abwarten möchte, kann die Polizei die Fachaufsicht anrufen und diese zieht dann die Aussprache der Stadionverbote an sich. Dass Ermittlungsverfahren eingestellt werden oder in Freisprüchen enden können, interessiert Verbände, Politik und Polizei bei der „Präventivmaßnahme“ Stadionverbot nicht.

§5 (vormals §4) (4) besagt zudem, dass Stadionverbote sogar ausgesprochen werden können, ohne dass ein Ermittlungs- oder sonstiges Verfahren eingeleitet wurde. Hierfür sollen künftig Ingewahrsamnahmen oder Aufenthaltsverbote ausreichen. Im Kontext der vergangenen Wochen, in denen vermehrt Fanszenen aus fadenscheinigen Gründen an ihrer Auswärtsreise gehindert wurden, würde dieser Paragraph das Tor für den Ausschluss großer Fangruppen öffnen. Und eins ist sicher: Sobald der Polizei dieser Hebel in die Hand gelegt wird, wird sie ihn auch nutzen!

Dies sind nur kurze Auszüge aus dem insgesamt 9 Seiten langen Dokument. Wir möchten diese aber mit unserer Stellungnahme öffentlich machen, um aufzuzeigen, was sich hinter verschlossenen Türen zusammenbraut. In Kraft treten sollen diese Maßnahmen bereits zum 1. Juli 2026, was einen ambitionierten Zeitplan bei zugleich herrschender Intransparenz bedeutet.

Da wir den Glauben an eine diskussionsorientierte Lösung bei DFL, DFB und Politik schon längst verloren haben, nehmen wir daher unsere Vereine in die Pflicht, sich diesen geplanten Maßnahmen entschieden und mit allen Mitteln entgegenzustellen!

Die Fanszenen Deutschlands im Februar/März 2026

Änderungen betreffen alle Fans

Niemand sollte sich Illusionen machen dass es einen selber nicht betreffen würde. Als Stadiongänger*in ist man neben der in letzter Zeit eskalierenden Staatsmacht einer Paralleljustiz der Verbände ausgesetzt, völlig egal ob Ultra, Kutte oder einfach nur Fan. Wenn diese Strukturen ausgebaut statt eingedämpft werden sollen, wenn Law-and-Order Politik immer mehr Einzug hält und wenn Sicherheitsfunktionär*innen vor angeblich unsicheren Stadien warnen, während selbst die eigenen Statistiken diesen Aussagen widersprechen, sollte man als Fan wachsam sein.

 

Spiel-Unterbrechung wegen natürlichem Nebel!

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Spielunterbrechung natürlicher Nebel

Am Tag nach dem 2:1-Heimsieg gegen den FC Erzgebirge Aue wurde in den Medien eingehend die gut 16-minütige Spielunterbrechung wegen Sichteinschränkungen im Grünwalder Stadion diskutiert. Unter anderem behauptet der BR in einem Artikel auf seiner Webseite, dass die Spielunterbrechung aufgrund des wiederholten Einsatzes von Pyrotechnik in der Westkurve erfolgte. Das ist faktisch schlicht und einfach falsch.

Diesige Bedingungen vor dem Spiel

Wie das Foto vom Giesinger Berg zeigt, war es schon vor Spielbeginn diesig, also leicht neblig. Eine Wetterlage, die man unter anderem von den Frühlingsmonaten am Gardasee kennt. Dabei ist jedoch nur die Fernsicht beeinträchtigt. Das Spiel konnte ohne Probleme angepfiffen werden.

Im Laufe der ersten Halbzeit zogen dann immer mehr Nebelschaden ins Grünwalder Stadion. Die Sicht war zwar nicht optimal aber für den Spielbetrieb völlig in Ordnung.

Dies änderte sich dann im zweiten Durchgang. So wurde die Partie nach 53 Minuten von den Schiedsrichtern unterbrochen, wie auch bei uns im Live-Ticker nachzulesen ist. Von einem Tor war das andere Tor nicht mehr zu erkennen. Dies war der Grund für die Unterbrechung.

Pyro-Einsatz erst in der Unterbrechung

Erst als die Spieler bereits in der Kabine waren, kam in der Westkurve Pyrotechnik zum Einsatz. Über die Sinnhaftigkeit kann man sicherlich streiten. Im Worst-Case hätte dies auch in einem Spielabbruch gipfeln können. Denn die Sicht wurde durch den entstehenden Rauch natürlich nicht besser, wie dieses Foto dokumentiert. Das Bild wurde von der Haupttribüne aus aufgenommen.

Partie wird zu Ende gespielt

Doch die künstlich erzeugten Nebelschwaden verzogen sich relativ schnell wieder und so konnte die Partie nach exakt 16,5 Minuten Unterbrechung wieder aufgenommen und ordnungsgemäß zu Ende gebracht werden. Diese Entscheidung traf das Team der Schiedsrichter. Auch wenn die Kritik von Aues Marcel Bär nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Der Ex-Löwe sagte im Interview bei MagentaSport, die Sicht sei beim Abbruch besser gewesen, als bei Wiederaufnahme. Wie die Sichtverhältnisse waren, als die Schiedsrichter wieder anpfiffen, zeigt dieses Bild.

Spiel-Unterbrechung wegen natürlichem Nebel!

Festzuhalten bleibt, auch wenn der Pyro-Einsatz wie schon erwähnt durchaus die Gefahr eines Spielabbruchs beim Stand von 2:1 für Sechzig mit sich brachte, die Spielunterbrechung erfolgte einzig und alleine wegen natürlich entstandenem Nebel, der vom Auer Mühlbach her ins Stadion zog! Pyrotechnik kam vor der Unterbrechung nicht zum Einsatz und auch nach dem Spiel war es noch mehr als nur neblig rund um das schönste Stadion der Welt und da zündete längst niemand mehr Pyro-Technik. Manchmal würde es also nicht schaden, selbst im Stadion zu sein, wenn man berichten möchte…

BR passt Artikel nach Hinweis an

Nachdem der Bayerische Rundfunk durch die Presseabteilung von 1860 unter Anderem durch diesen Artikel auf die offensichtlichen Fehler in seiner Berichterstattung hingewiesen wurde, änderte er den Artikel nun wahrheitsgemäß ab.

SeatPick: Grünwalder Stadion mit bestem Fanerlebnis in Deutschland

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Tsv 1860 Dynamo Dresden Westkurve 4

Das Grünwalder Stadion ist laut einer aktuellen Auswertung des Ticketportals SeatPick die Spielstätte mit dem besten Fanerlebnis in Deutschland. In der Studie wurden unter anderem Bier- und Bratwurstpreise, Stadionkapazität, Kneipen- und Restaurantdichte im Umfeld, die Anbindung an den ÖPNV sowie die Kriminalitätsrate berücksichtigt. Ein Bericht von Radio Dresden greift die Untersuchung auf und nennt das Sechzgerstadion dabei ausdrücklich auf Rang eins.

Grünwalder Stadion siegt bei SeatPick

Dass das Stadion an der Grünwalder Straße in solchen Vergleichen gut abschneidet, überrascht aus Löwensicht kaum. Das Sechzger vereint vieles, was moderne Arenen trotz deutlich größerer Kapazität oft nicht liefern: kurze Wege, gewachsene Strukturen, unmittelbare Stadionatmosphäre und ein Umfeld, in dem sich der Spieltag nicht auf 90 Minuten im Innenraum beschränkt. Gerade die hohe Dichte an Kneipen, Hotels sowie Haltestellen und Bahnsteigen im direkten Umfeld dürfte ein Grund dafür sein, dass das Fanerlebnis in Giesing in der SeatPick-Auswertung so stark bewertet wurde. Radio Dresden nennt hier unter Verweis auf das Ticketportal unter anderem 403 Kneipen, 422 Hotels und 1.363 Haltestellen bzw. Bahnsteige im Einzugsbereich des Stadions.

Quelle: SeatPick

Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass sich diese Würdigung nicht nur auf einen deutschlandweiten Vergleich beschränkt. Wie sechzger.de bereits vor kurzem berichtete, landete das Grünwalder Stadion im weltweiten Stadionranking der 11FREUNDE-Redakteure auf Platz 13. Dort erhielt das Stadion nicht nur eine starke Platzierung, sondern gleich auch eine kleine Liebeserklärung: Wer sich am Spieltag mit einem Hellen in der Hand auf die Hintertortribüne des Grünwalder Stadions blicke, wolle sich “nochmal spüren”. Treffender kann man das Lebensgefühl Giesing kaum beschreiben.

Titelbild TSV 1860 Alemannia Aachen Fotogalerie

 

Sechzgerstadion als Identifikationsort

Für die Löwenfans ist all das natürlich keine neue Erkenntnis. Das Grünwalder Stadion muss niemandem mit Hochglanzfassaden imponieren. Sein Wert liegt in der Nähe zum Spiel, in der Wucht der Westkurve, in den Wegen durchs Viertel und in einer Atmosphäre, die sich nicht künstlich herstellen lässt. Während anderswo das Stadionerlebnis durch Eventisierung erzeugt werden soll, entsteht es in Giesing seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich.

Dass nun erst SeatPick und dann zuvor schon ein internationales Stadionranking von 11FREUNDE das Sechzger so prominent würdigen, ist deshalb vor allem eines: eine Bestätigung dessen, was Löwenfans ohnehin längst wissen. Das Grünwalder Stadion ist kein beliebiger Austragungsort. Es ist Identifikationsort, Kultstätte und eines der großen Pfunde des TSV 1860 München.

Was gehört für euch zur Spieltagsroutine?

Wer einmal ein Flutlichtspiel in Giesing erlebt hat, wird über solche Platzierungen kaum staunen. Umso erstaunlicher ist es, dass es bei Sechzig weiterhin eine kleine, aber hartnäckige Minderheit gibt, die — statt die Ausbaupläne für das Grünwalder Stadion im Sinne des Vereins und seiner Fans wohlwollend zu begleiten — nahezu keine Möglichkeit auslässt, Stimmung dagegen zu machen.

Und wie sieht eure ganz persönliche Spieltagsroutine rund ums Sechzger aus? Wo beginnt für euch der perfekte Spieltag — und was gehört in Giesing unbedingt dazu?

Titelbild: CR-Fotos

Video- & Fotogalerie zu TSV 1860 München – FC Erzgebirge Aue

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Was war das denn gestern wieder für ein unfassbarer Abend in Giesing? Nebel, Pyro, großer Kampf – und am Ende der vierte Sieg in Folge für unseren glorreichen Turn- und Sportverein! In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen den FC Erzgebirge Aue.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Erzgebirge Aue

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Pyro und feiernde Löwen auf Giesings Höhen

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2:1 im Nebel gegen Aue: Vorne hui – hinten vogelwild

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Aue hui vogelwild

Ein wildes Spiel bekamen die 15.000 Zuschauer am Dienstagabend zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Erzgebirge Aue zu sehen. Das lag zum Einen am Nebel und zum anderen an den teilweise arg desorientierten Defensiv-Abteilungen. Die Löwen wirkten im ersten Durchgang defensiv alles andere als sattelfest. So war es wenig verwunderlich, dass die Führung von Maxi Wolfram nur wenige Minuten Bestand hatte. Ex-Löwe Marcel Bär nahm ein Geschenk der Sechzger-Defensive dankend an und traf zum 1:1. Nach dem Seitenwechsel machte Haugen nach einem Geschenk der Gäste per Kopf das 2:1. Es folgte eine knapp 20-minütige Unterbrechung wegen Nebels, letztlich setzten sich die kampfstarken Hausherren etwas glücklich mit 2:1 durch.

Löwen vorne hui – hinten vogelwild

Schon die ersten Minuten gehörten den Gästen aus dem Erzgebirge. Zwei Mal musste Keeper Dähne in den Anfangsminuten sein ganzes Können zeigen, um einen Rückstand zu verhindern. Dann nutzten die Hausherren auf der anderen Seite ihren ersten Torschuss zum 1:0. Volland nahm einen Einwurf von Danhof stark an und zog aus der Drehung ab, Aues Keeper ließ prallen und Wolfram staubte ab zur Löwen-Führung. Doch nur wenig später war es auf der anderen Seite Bär, der nach einem haarsträubenden Patzer der 1860-Defensive zum verdienten Ausgleich traf.

Voet trifft die Latte – Handspiel im Strafraum

Es wurde hektisch und Voet hatte zwei Mal die neuerliche Führung für den TSV 1860 auf dem Fuß. Erst scheiterte er an der Querlatte, wobei wohl Aues Stefaniak beim Abschluss ganz klar mit der Hand am Ball war und das Leder erst so ans Aluminium lenkte. Der Pfiff blieb aber aus – neblig war es da übrigens noch nicht wirklich. Dann fiel Voet die Kugel am langen Pfosten auf den Fuß, doch der Verteidiger war selbst überrascht und schob das Leder am Kasten vorbei.

Aue hat in der ersten Hälfte mehr Chancen

Viel mehr passierte im ersten Durchgang auch nicht mehr, abgesehen von einigen Foulspielen im Mittelfeld und Halbchancen für die Gäste, die in den ersten 45 Minuten einer Führung näher waren, als die defensiv verunsichert wirkenden Sechzger. Einmal musste sich Dähne noch richtig strecken, dann ging es beim Stand von 1:1 in die Kabinen. Das Fehlen des gelb-gesperrten Philipp Maier als ordnende Hand im defensiven Mittelfeld war nicht zu übersehen. Auf dem Feld war die Partie keineswegs hochklassig, aber immerhin umkämpft. Welches Team den Anschluss an die Aufstiegsränge sucht und wer gegen den Abstieg kämpft, war aber über 90 Minuten hinweg keinesfalls zu erkennen.

Aue schenkt Haugen das 2:1

Vogelwild war auch das Führungstor der Löwen direkt nach Wiederbeginn. Nach einer Bogenlampe im Strafraum faustete Aues Keeper den Ball über sich selbst hinweg in den Fünfmeterraum und Haugen konnte ins leere Tor einköpfen. Dann war erst einmal Pause, denn die Nebelschwaden wurden immer dichter. Die Schiedsrichter unterbrachen erst einmal. Ein Feuerwerk der Westkurve machte die Sicht nicht besser und es dauerte etwa 15 Minuten, dann konnte weitergespielt werden. Gespielt wurde dann auch wieder, obwohl die Sicht durchaus ein klein wenig eingeschränkt war, wie das Foto eindrucksvoll zeigt:

Wenig kontrollierter Fußball – viel Kampf

Auch aufgrund der eingeschränkten Sichtverhältnisse wurde in der verbleibenden halben Stunde wenig Fußball gespielt. Sechzig kämpfte, stand defensiv besser und verteidigte die Führung. Etwa 20 Minuten vor Schluss kam dann Steinkötter für den Torschützen Wolfram, der als hängendes Spitze ein ordentliches Spiel machte. Dann kamen auch noch Hobsch und Lippmann für Volland und Rittmüller auf den Rasen. Aue rannte an, Sechzig warf sich in jeden Fall und der Ruhepol in der Löwen-Defensive war ein ums andere Mal der umsichtige Dähne – der auch im Nebel den Durchblick behielt.

Vierter Sieg in Folge für Sechzig

Auf der anderen Seite versäumte es Lippmann völlig frei vor Keeper Männel den Sack zuzumachen und im Gegenzug kam Aue bei einem Alleingang fast zum Ausgleich. Doch Sechzig hatte das Glück des Tüchtigen und der Abschluss landete in den Wolken über der Grünwalder Straße. Niederlechner durfte in den letzten Minuten noch für Haugen mithelfen, die Führung zu behaupten und das glückte am Ende auch – wenn auch mit dem Glück des Tüchtigen, denn in den fünf Minuten Nachspielzeit brannte es mehrmals lichterloh im Löwen-Strafraum. Doch irgendwie brachte man – auch aufgrund der schwachen Abschlüsse von Aue – das 2:1 über die Zeit. 112 Minuten zeigte der Ticker, als Schiedsrichter Bauer endlich abpfiff. Der TSV 1860 siegt gegen Aue etwas glücklich mit 2:1, feiert den vierten Dreier in Folge und fährt am Freitag mit ganz breiter Brust zu Viktoria Köln.