Es war ein wunderbares Fußballfest in Berglern, an deren Ende die Löwen nach 90 Minuten problemlos in Runde 2 des Toto Pokals einzogen. Was es sonst Neues gab, erfahrt Ihr in Sechzig um Sieben!
Löwen ziehen problemlos in Runde 2 ein
Florian Niederlechner war es vorbehalten, das historische erste Pflichtspieltor der 1. Mannschaft seit Gründung der neuen Spielbetriebs-GmbH zu erzielen. Neben dem Routinier trugen sich Raphael Wach, Loris Husic und Arian Ortivero Calderon (2) in die Torschützenliste ein. Einen SPIELBERICHT sowie den LIVETICKER zum Nachlesen findet Ihr natürlich weiterhin auf sechzger.de!
In der 2. Runde werden die Löwen zum TSV Wendelstein reisen müssen, der sich als einziger Kreispokalsieger durchsetzen konnte und bereits verlauten ließ, sich auf den TSV 1860 zu freuen.
Felix Weber kehrt zum TSV 1860 zurück
Nicht im Spieltagskader gegen Berglern, aber immerhin auf dem Trainingsplatz an der Grünwalder Straße 114 stand gestern Felix Weber. Der ehemalige Kapitän der Löwen kehrt von der DJK Vilzing zum TSV 1860 zurück und soll die Defensive verstärken.
Steinkötter zum SGV Heilbronn-Freiberg
Keine weiteren Einsätze für die Löwen wird hingegen Justin Steinkötter absolvieren. Der Stürmer wechselt ablösefrei zum Südwest-Regionalligisten SGV Heilbronn-Freiberg.
Hacker-Pschorr bleibt Exklusivpartner des TSV 1860 München
Der langjährige Sponsor Hacker-Pschorr bleibt dem TSV 1860 München treu und Exklusivpartner der Löwen. Und das Beste daran: Im Vergleich zur 3. Liga muss der Regionalligist keinerlei finanzielle Einbußen hinnehmen, da das Leistungspaket beidseitig unverändert bleibt.
Der TSV München von 1860 e.V. hat sein zweites Pflichtspiel seit Gründung der Spielbetriebs GmbH gewonnen und die Pflichtaufgabe in der 1. Runde des Toto-Pokals beim SV Eintracht Berglern letztlich souverän gelöst. Das Team von 1860 siegte mit 5:0 in Berglern und steht in Runde zwei, wo wohl der FC Wendelstein warten dürfte. Die 1.700 Zuschauer im längst ausverkauften Rund feierten gemeinsam ein Fußballfest. Die Stimmung ist nach dem Neustart der Löwen weiterhin Bestens, die Gastgeber sorgten für perfekte Bedingungen vom Einlass bis zur Verpflegung passte alles. Zudem schlug sich das Team aus Berglern für einen Kreisklassisten sehr wacker.
Löwen tun sich in erster Hälfte schwer
Die Löwen taten sich in der ersten Halbzeit defensiv wie offensiv schwer. Die Hausherren konterten einige Male gefährlich, spielten die Gegenstöße aber nicht zu Ende. So war das frühe 1:0 von Florian Niederlechner schon eine kleine Vorentscheidung. Der Routiniert traf aus kurzer Distanz nach flacher Hereingabe von Emre Erdogan. Mit dem Pausenpfiff traf Raphael Wach per sehenswertem Freistoß zum 2:0. Viel mehr zwingende Möglichkeiten hatten die Gäste nicht, einzig Rückkehrer Niederlechner scheiterte aus guter Position. Zudem gab es ein Abseitstor der Löwen.
Nach dem 3:0 ist die Messe gelesen
Mit zunehmender Spieldauer wurden die Sechzger immer überlegener, die Konter der Hausherren wurden weniger. Spätestens mit dem 3:0 war das Spiel entschieden. Nach einem Freistoß von wach staubte Loris Husic ab. Zehn Minuten vor Schluss war es dann der eingewechselte Arian Ortivero Calderon, der per Doppelpack den 5:0-Endstand herstellte. Er traf erst per Abstauber nach einem Fernschuss und köpfte keine zwei Minuten später ein zum fünften Löwentreffer. Dabei blieb es auch, denn Berglern agierte weiter diszipliniert. Fast wären die Hausherren sogar noch zum Ehrentreffer gekommen, doch der Torschütze stand im knapp Abseits. Nach dem Abpfiff stürmten zahlreiche Kinder das Feld, um sich die Autogramme der Löwenspieler zu sichern. Den Spielverlauf im Detail könnt ihr in unserem Live-Ticker nachlesen.
Fußballfest und Pflichtsieg: 1860 siegt 5:0 in Berglern
Fußballerisch war bei den Sechzgern trotz des 5:0-Erfolgs noch Luft nach oben. Es überwiegt aber die Freude im Löwenlager, dass der Neustart geglückt ist und man freut sich auf die nächsten Aufgaben. Zudem stimmt es positiv, dass mit Florian Niederlechner bereits einer der Routiniers wieder auf dem Feld stand und gleich zum 1:0 traf. Die Heimischen aus Berglern überzeugten nicht nur spielerisch sondern zauberten den 1860-Fans auch mit sensationellen Steaksemmeln ein Lächeln ins Gesicht, die Parkplätze, der Einlass und alles Weitere rund um das Spiel waren perfekt organisiert. So waren es am Ende ein Fußballfest und ein Pflichtsieg des TSV 1860.
Kayabunar: “Das Weiterkommen zählt”
“Es war sicherlich kein gutes Spiel, aber im Pokal geht es einfach darum weiterzukommen. Wir haben in den letzten sechs Tagen viel gearbeitet, hatten drei Spiele und sind weitergekommen, das ist das Einzige das zählt”, resümierte Löwen-Coach Alper Kayabunar nach der Partie. Ausführliche Stimmen zum Erstrundenspiel im Toto-Pokal lest ihr morgen bei uns auf der Seite.
Herzlich willkommen zum Liveticker der Erstrundenpartie im Toto Pokal zwischen dem SV Eintracht Berglern und dem TSV München von 1860!
Keine Frage: Die Favoritenrolle ist trotz des XXL-Umbruchs bei den Löwen eindeutig verteilt und alles andere als ein Sieg des Regionalligisten aus München-Giesing wäre schon eine riesige Überraschung. 1700 Zuschauer werden live auf dem Sportplatz Berglern dabei sein, wir versorgen Euch bereits tagsüber mit Infos und Bildern aus dem Landkreis Erding.
Der langjährige Sponsor Hacker-Pschorr bleibt dem TSV 1860 München treu und Exklusivpartner der Löwen. Und das Beste daran: Im Vergleich zur 3. Liga muss der Regionalligist keinerlei finanzielle Einbußen hinnehmen, da das Leistungspaket beidseitig unverändert bleibt.
Hacker-Pschorr weiterhin Exklusivpartner des TSV 1860
Über die Partnerschaft mit der Münchner Brauerei schreibt der TSV 1860 in seiner Pressemitteilung:
“Die TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH und Hacker-Pschorr haben eine Exklusivpartnerschaft abgeschlossen. Die Traditionsbrauerei bleibt auch künftig an der Seite der Löwen und baut die Partnerschaft weiter aus. Die Fortsetzung der Partnerschaft unterstreicht das gegenseitige Vertrauen und bildet eine starke Grundlage für die gemeinsame Zukunft.”“
Thomas Probst, Geschäftsführer der TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH dankt dem langjährigen Partner:
„Wir danken Hacker-Pschorr für die Treue und dafür, dass das Unternehmen den Löwen auch beim Neubeginn der Fußballgeschichte die Stange hält. Auf eine erfolgreiche Zukunft mit einem kühlen Hacker Pschorr“
Hacker-Pschorr Geschäftsführer Thomas Drossé betont die starke Bindung der zwei Marken:
„Mit dem TSV 1860 München verbindet uns eine langjährige Partnerschaft. Zur Hacker-Pschorr Brauerei passt ein Verein wie die Sechziger– wie wir eine Ur-Münchner Institution – ganz hervorragend. Für uns war es eine Selbstverständlichkeit auch in der Regionalliga als Partner mit dabei zu sein. Denn Tore feiert man im Grünwalder Stadion traditionell am besten mit einem Hacker-Pschorr“
Was sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet hatte, ist nun offiziell: Felix Weber verlässt die DJK Vilzing und kehrt zum TSV 1860 München zurück.
Reichlich Regionalliga-Erfahrung für die Löwen
16 Jahre lang schnürte Felix Weber für den TSV 1860 die Stiefel, ehe er 2020 zu Rot-Weiss Essen wechselte. Nach der Zwischenstation SpVgg Bayreuth landete er in der Regionalliga Südwest beim FC Homburg. Auch dort nahm der Ohlstädter eine Führungsrolle innerhalb der Mannschaft ein und hatte einen maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Saarländer nach einem Horrorstart in der Liga stabilisierten und im DFB Pokal für Furore sorgten. Im August 2024 kehrte Weber nach Bayern zurück und stand seitdem für die DJK Vilzing auf dem Platz.
Samstag, 29. Oktober 2022, Hans-Walter-Wild-Stadion, Bayreuth. Nach dem 1:0-Sieg über 1860 mit der SpVgg schaut Felix Weber noch im Gästeblock vorbei. Er spricht davon, dass “wir drinbleiben” (und meint damit die Altstadt) und dass “wir in die 2. Liga aufsteigen” (und meint damit die Löwen). Beides tritt am Saisonende nicht ein.
In der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld absolvierte der 31-Jährige insgesamt 53 Regionalliga-Partien für die Oberpfälzer, in denen ihm beachtliche 10 Tore gelangen.
Felix Weber kehrt zum TSV 1860 zurück
Nun kehrt Weber zurück in seine fußballerische Heimat an der Grünwalder Straße und freut sich natürlich riesig über diese unverhoffte Gelegenheit:
Als die Verantwortlichen auf mich zugekommen sind, hatten wir ein sehr angenehmes, wertschätzendes Gespräch, und danach musste ich nicht lange überlegen, bis ich meine Zusage gegeben habe. Vielen Dank an die DJK Vilzing, die mir im Rahmen des Wechsels zu den Löwen keine Steine in den Weg gelegt hat.
Ich kann es kaum erwarten, wieder das weiß-blaue Trikot zu tragen und für die Löwen im Grünwalder Stadion einzulaufen
Auch Geschäftsführer Thomas Probst äußert sich sehr positiv über die gelungene Rückholaktion:
Felix Weber ist mehr als nur ein Top-Neuzugang für die Defensive. Er ist eine Identifikationsfigur für die Fans, ein gebürtiger Oberbayer, ein echter Löwe. Er wird mit seiner Erfahrung auf dem Platz die Defensivreihe verstärken und auch in der Kabine ein wichtiger Teil der Gruppe sein.
Titelbild: TSV München von 1860 Spielbetriebs-GmbH
Ein für die Historie unseres Lieblingsvereins durchaus bedeutender Akteur bestritt heute vor 33 Jahren sein allererstes Spiel im Trikot des TSV 1860 München. Peter Pacult, der die Löwen ein Jahr später zurück in die Bundesliga schießen und in genau dieser Bundesliga dann auch noch eine Weile das Traineramt bekleiden sollte. Als direkter Nachfolger von Trainerlegende Werner Lorant. Das alles ahnte man freilich am 21. Juli 1993 noch nicht. Als die Löwen in einem Testspiel dem griechischen Meister AEK Athen in Vaterstetten mit 1:2 unterlagen.
Zunächst skeptische Löwenfans
Erst am Vormittag dieses Mittwochs war die vorläufige Spielgenehmigung für den 33-jährigen gebürtigen Wiener bei Löwenmanager Helmut Schmitz eingetroffen. In der Vorsaison war Pacult mit dem FC Stahl Linz (heute Blau-Weiss Linz) trotz seiner elf Tore sang- und klanglos aus der österreichischen Bundesliga abgestiegen. Seine ganz großen Erfolge als Spieler (2x Meister und 2x Pokalsieger in der Alpenrepublik mit Rapid Wien und dem FC Tirol) lagen zu diesem Zeitpunkt schon drei bis acht Jahre zurück. Viele Löwenfans waren skeptisch, ob Pacult die richtige Ergänzung zum im Sommer 1993 aus Kaiserslautern bzw. von Fortuna Köln nach München transferierten Bernhard Winkler darstellen würde. Sie sollten sich gewaltig täuschen!
Auswechslung nach 72 Minuten
Wobei es danach im allerersten Auftritt von Peter Pacult im Löwentrikot keineswegs aussah. “Pacult muss sich steigern” titelte die BILD-Zeitung am nächsten Tag und die Abendzeitung sah “Pacult ohne Chance”. Tatsächlich hatte der Neuling aus Österreich, der die harte und auf körperliche Fitness ausgerichtete Vorbereitung von Werner Lorant nicht mitgemacht hatte, fünf Tage vor dem Zweitligastart bei Hansa Rostock, große Schwierigkeiten, das Tempo mitzugehen. Nach 72 Minuten musste er das Feld – geplagt von Wadenkrämpfen – verlassen.
Auftaktniederlage in Rostock – 1994 der Aufstieg
“Das ist der Unterschied zwischen Österreich und Deutschland. Hier muss ich viel mehr laufen. Eine wichtige Erfahrung für mich. Aber bis Rostock bin ich fit”, gab er im Anschluss der Partie zu Protokoll. Zwar lief es dann an der Ostsee für Pacult und das Aufsteigerteam aus Giesing auch nicht besonders gut, mit 0:4 kamen die Löwen unter die Räder. Am Saisonende stand aber bekanntlich der sensationelle Durchmarsch in die Bundesliga. Natürlich auch dank Pacults 18 Treffer in 37 Zweitligaspielen.
Harter Test gegen harte Griechen
Die Partie heute vor 33 Jahren vor rund 5.000 Besuchern im Sportpark Vaterstetten war übrigens von großer Härte geprägt. Die Griechen schonten ihren Testgegner nicht und mussten das Spiel nach zwei Platzverweisen (!) mit acht Feldspielern zu Ende spielen. Sie konnten aber ihre Pausenführung von 2:1 über die Zeit retten. Den vorrübergehenden Anschlusstreffer hatte Bernhard Winkler erzielt, der dann im weiteren Saisonverlauf zusammen mit Peter Pacult das kongeniale Sturm-Duo geben sollte.
Die Aufstellung der Löwen
Mit dieser Elf trat der TSV 1860 am 21. Juli 1993 im Test gegen AEK Athen an:
In den letzten Tagen waren alle Löwenfans, die sich im Mai ihre Dauerkarte für die Drittligasaison 2026/27 gesichert hatten, aufgefordert, einer sogenannten Datenmigration zuzustimmen, damit ihnen die Saisontickets für die nun in der Regionalliga Bayern im Sechzgerstadion angesetzten Spiele, angeboten werden können. Bis Montag Nachmittag 17.00 Uhr lief die Frist für diesen Schritt. Heute Vormittag hat die Spielbetriebs-GmbH auf der Website des e.V. nun eine Bilanz zur Datenmigration veröffentlicht. Das Ergebnis ist beeindruckend und unterstreicht einmal mehr die Aufbruchstimmung, die in den letzten Wochen erzeugt wurde. Hier die Erklärung im Wortlaut:
Für die Dauerkarte: Migration von tausenden Ticketkonten beantragt
Liebe Mitglieder und Fans der Münchner Löwen, vielen herzlichen Dank für eure Treue und Unterstützung bei der angekündigten Migration der Ticketkonten. Bis zum Fristende gestern um 17 Uhr wurden mehr als 8.000 Datenübertragungen für bestehende Konten beantragt. Das ist ein phänomenaler Zuspruch!
Der nächste Schritt ist damit getan. Eure Daten werden nun gesichtet und übertragen. Im Anschluss erhaltet ihr im Laufe der Woche eine E-Mail mit eurem persönlichen Einmal-Passwort sowie dem Link zum neuen Ticketshop. Nach dem erfolgreichen Login findet ihr eure Dauerkarten als reservierte Karten in eurem Kundenaccount und könnt sie dort direkt erwerben oder entfernen.
Sollte es eine zweite Vorverkaufsrunde geben, werden interessierte Vereinsmitglieder in einen Lostopf aufgenommen und die Vergabe weiterer Dauerkarten per Los entschieden. Hierüber informieren wir noch einmal separat.
Über historische Momente der letzten Tage, die gewiss ihren Platz in der Vereinschronik des TSV München von 1860 e.V. finden werden, reden wir im sechzger.de Talk 271. Außerdem haben wir mal wieder die Schnellraterunde im Programm. Und einen externen Gast! Es ist Stefan Buchner, der seit gut einem Jahr als Vorstand die Geschicke des SV Eintracht Berglern lenkt. Dem nächsten Gegner der Löwen. Da sollte für jeden was dabei sein. Und in Sendungstitel haben wir eine Alliteration mit vier “A”. Kommt nicht ganz an den “Komplett-Kollaps” der Zeitung mit den vier Buchstaben ran… aber fast!
Die Ereignisse der letzten Tage
Viel ist schon wieder passiert rund um die Befreiung des TSV 1860 aus den Klauen eines jordanischen Kreditgebers… Moderator Christian würde das Ganze – speziell den Donnerstag, an dem eine Meldung nach der anderen daherkam – gerne chronologisch abarbeiten. Das gelingt ihm aber nur so halbwegs.
5:1 gegen Geretsried. Amas starten in die Saison
Das erste Pflichtspiel der neu gegründeten Spielbetriebs-GmbH fand dann – tags darauf – am Freitag Abend auf dem Trainingsgeländer an der Grünwalder Straße 114 statt. Von der gelösten und entspannten Atmosphäre zu diesem historischen Spiel berichtete schon Thomas Spiesl in seinem lesenswerten Spielbericht. Und nachdem alle drei zu diesem Zeitpunkt in der Sendung Versammelten beim Bayernliga-Auftakt dabei waren, können sie authentisch vom Jubel & Trubel berichten. Und natürlich von einem starken Auftritt der zweiten Mannschaft, die sich aktuell noch aus dem gleichen Kader rekrutiert, wie die erste.
Letztes KGaA-Spiel: 3:1-Sieg in Aindling
Entsprechend waren dann zwei Tage später beim Testspiel beim Landesligisten Aindling – in weit zurückliegender Vergangenheit ein Gegner, bei dem die Emotionen zwischen Einheimischen und Löwenfans schon mal hochkochten – auch Akteure dabei, die am Freitag Abend noch für die Amas gespielt hatten. Peter und Christian waren auch in bayrisch Schwaben am Start und können von dem nächsten historischen Ereignis berichten: Dem letzten Spiel der TSV München von 1860 GmbH Co. KGaA, die nach über 24 Jahren derzeit anscheinend auf ihren Exodus zusteuert. Ob es auf dem Feld einen Unterschied gemacht hat, für welche Gesellschaft die Löwen aktuell auflaufen, ist zu klären.
Wieder eine normale Schnellraterunde
Nachdem in der vergangenen Woche das neue Dart-Quiz (powered by FloBu) etwas aus dem Ruder gelaufen ist und wir uns fast eine Stunde mit Löwenspielern der Vergangenheit aus anderen Nationen beschäftigt haben, kehren wir heute wieder einmal zu Altbewährtem zurück. Thomas Spiesl, aka “Mr. Schnellraterunde” hat wieder einmal eine ebensolche vorbereitet und prüft das schnell verfügbare Wissen der am Talk 271 beteiligten Protagonisten zum bayerischen Landespokal. Auch unser externer Gast, der kurz vorher zur Runde dazugestoßen ist, macht mit.
Ausblick (mit Gast Stefan): Totopokal in Berglern
Und nachdem Stefan diese erste Hürde mit Bravour genommen hat, geht es dann ausführlich um das am Dienstag anstehende Erstrundenspiel im Totopokal. Vor allem die organisatorische Herausforderung für einen Kreisklassisten schildert der Vorstand des Vereins aus dem Landkreis Erding, dessen erste Herrenmannschaft erst am Ende der vergangen Saison in die Kreisklasse abgestiegen ist. Dass es dabei auch kurz sehr ernst und ein wenig traurig wird, überrascht die drei sechzger.de Redakteure, gehört aber zur Realität dazu. Als wir inhaltlich den Weg zurück zum aktuellen Geschehen finden, geht es natürlich in erser Linie wieder um das Spiel in der ersten Totopokalrunde. Unser Talk 271 ist somit die ideale Einstimmung auf das erste Pflichtspiel der ersten Mannschaft in dieser Saison 2026/27… schon wieder was historisches.
Der sechzger.de Talk 271 als Video und Podcast
Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:
Große Überraschung gestern beim TSV 1860 München. Vitus Eicher, der seine aktive Karriere eigentlich schon beendet hatte, unterschreibt einen Spielervertrag bei 1860.
1860 reaktiviert Eicher
Vor einem knappen Jahr kehrte Vitus Eicher zum TSV 1860 als Torwarttrainer zurück. Im NLZ arbeitete er an der Weiterentwicklung der Torwarttalente der Löwen. Nun muss er selbst nochmal so richtig schwitzen, denn Vitus Eicher unterschrieb gestern einen Vertrag als Spieler der Löwen. Damit wird Eicher in der kommenden Saison möglicherweise in der Regionalliga zwischen den Pfosten stehen. Ob Eicher oder Bachmann sich als Torwart bei 1860 durchsetzen ist noch offen.
Lamberger kehrt als Torwarttrainer zu 1860 zurück
Trainiert werden wird Vitus Eicher von Marc Lamberger, ebenfalls einem alten bekannten an der Grünwalder Straße. Lamberger arbeitete von 2015 bis 2023 im NLZ und wechslte danach zu Austria Klagenfurt. Nun ist Lamberger in Giesing zurück und soll Eicher den letzten Schliff für’s Comeback geben und die jungen Keeper Bachmann, Musa, Erkocaoglan und Dunker weiterentwickeln.
Kehrt auch Felix Weber nach Giesing zurück?
Gerüchteweise soll auch Felix Weber vor einer Rückkehr zum TSV 1860 stehen. Der mittlerweile 31-jährige ehemalige Löwenkapitän spielte zuletzt für die DJK Vilzing und würde reichlich Erfahrung aus der Regionalliga Bayern mit in den Kader bringen.
Verträge mit Geschmäckle bei der Merchandising GmbH
Der Auftrag über eine “forensische” Untersuchung der KGaA durch HAM wirft diverse Fragen auf. Zunächst wurde der Auftrag von Ismaik Merchandising-Firma HI squared an die Beratungsfirma Deloitte vergeben und erst später auf die HAM umgeschrieben. Denn die Merchandiding GmbH hätte gar keine Berechtigung gehabt, sich über Interna der KGaA aufklären zu lassen. Weiter sollte der Betrag für die Untersuchung zunächst von der Merchandising bezahlt werden, was für die KGaA negative finanzielle Auswirkungen gehabt hätte. Nur ein Versehen der Ismaik-Seite?
Heute Toto-Pokal in Berglern
Heute um 18:30h starten die Löwen-Profis ins erste Pflichtspiel der Siaosn 26/27. In der ersten Toto-Pokal-Runde treten die Löwen Abend in Berglern im Landkreis Erding an. Das Spiel ist bereits restlos ausverkauft, wird aber im TV auf DF1 übertragen. Natürlich tickern auch wir das Spiel für Euch. Wer ein Ticket ergattern konnte, findet alles Wichtige rund ums Spiel in unseren Faninfos.
Framerunner Paul Hartl im Porträt
Er hält im Alter von nur 13 Jahren inoffzielle Weltrekorde im Herrenbereich: 1860-Framerunner Paul Hartl. Wir stellen Euch den jungen 1860-Athleten und den Wettkampfalltag eines Para-Sportlers vor. Pauls großes Ziel ist die Teilnahme an den Paralympischen Spielen in Los Angeles 2028.
Damit geht Ihr gut informiert in den ersten Pflichtspieltag nach dem Neustart! Wir lesen uns heute Abend im Ticker!
Die Zeichen um eine Rückkehr von Aufstiegskapitän Felix Weber (31) verdichten sich. Nachdem Regionalliga-Konkurrent DJK Vilzing seinen Führungsspieler – auch in der Oberpfalz wurde der Weilheimer in seiner zweiten Saison zum Kapitän – zu Beginn nicht ziehen lassen wollte, sollen sich die Parteien mittlerweile geeinigt haben. Nach sechzger.de-Informationen steht der Defensivspieler, der beim TSV 1860 zumeist als Innenverteidiger aufgelaufen war, unmittelbar vor einer Unterschrift an der Grünwalderstr. 114. Nach Vitus Eicher würde damit eine weitere Identifikationsfigur der jüngeren Vergangenheit beim Neustart des Profifußballs mithelfen.
Der ehemalige Löwen-Kapitän Felix Weber kam aus Bayreuth zum FC Homburg
Führungsspieler mit Regionalligaerfahrung
Mit Weber würden die Löwen einen absoluten Führungsspieler zurückgewinnen. Schon in seiner Zeit bei den Amateuren führte der zweikampfstarke Verteidiger die Mannschaft als Kapitän aufs Feld. Auch während seiner Saison im Trikot des FC Homburg 08 führte er die Mannschaft mit der Binde an. Mit 188 Einsätzen (24 Tore) in der Regionalliga und 84 Spielen in Liga 3 ist der mittlerweile 31-jährige durchaus routiniert. Sogar ein Einsatz in der 2. Bundesliga steht zu Buche, im eher unrühmlichen, bisher letzten Spiel des TSV in dieser Spielklasse. Mit dieser Verpflichtung hätte man nun in jedem Mannschaftsteil einen Routinier verpflichtet, der die jungen Talente anleiten kann.