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Gerücht: Felix Weber vor Unterschrift beim TSV 1860!

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Felix Weber
Felix Weber, ehemaliger Kapitän des TSV 1860

Die Zeichen um eine Rückkehr von Aufstiegskapitän Felix Weber (31) verdichten sich. Nachdem Regionalliga-Konkurrent DJK Vilzing seinen Führungsspieler – auch in der Oberpfalz wurde der Weilheimer in seiner zweiten Saison zum Kapitän – zu Beginn nicht ziehen lassen wollte, sollen sich die Parteien mittlerweile geeinigt haben. Nach sechzger.de-Informationen steht der Defensivspieler, der beim TSV 1860 zumeist als Innenverteidiger aufgelaufen war, unmittelbar vor einer Unterschrift an der Grünwalderstr. 114. Nach Vitus Eicher würde damit eine weitere Identifikationsfigur der jüngeren Vergangenheit beim Neustart des Profifußballs mithelfen.

Felix Weber FC Homburg TSV 1860
Der ehemalige Löwen-Kapitän Felix Weber kam aus Bayreuth zum FC Homburg

Führungsspieler mit Regionalligaerfahrung

Mit Weber würden die Löwen einen absoluten Führungsspieler zurückgewinnen. Schon in seiner Zeit bei den Amateuren führte der zweikampfstarke Verteidiger die Mannschaft als Kapitän aufs Feld. Auch während seiner Saison im Trikot des FC Homburg 08 führte er die Mannschaft mit der Binde an. Mit 188 Einsätzen (24 Tore) in der Regionalliga und 84 Spielen in Liga 3 ist der mittlerweile 31-jährige durchaus routiniert. Sogar ein Einsatz in der 2. Bundesliga steht zu Buche, im eher unrühmlichen, bisher letzten Spiel des TSV in dieser Spielklasse. Mit dieser Verpflichtung hätte man nun in jedem Mannschaftsteil einen Routinier verpflichtet, der die jungen Talente anleiten kann.

Zahlte die Merch GmbH für “forensische Untersuchung” der HAM gegen die eigene Lizenzgeberin?

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1860 fanshop merchandising gmbh

Brisante Verflechtungen um Hasan Ismaik: Zahlte am Ende der Fanshop für eine “forensische Untersuchung” der KGaA? Der Verdacht: Der Fanshop, die TSV 1860 Merchandising GmbH, könnte für Kosten geradegestanden haben, die nicht in seinem Geschäftsinteresse lagen, mit direkten Folgen für den Gewinnanteil der KGaA.

Ein Firmengeflecht, das offenbar nicht einmal Ismaik selbst durchblickt

Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA gehört zu 60 Prozent der HAM International Ltd. und zu 40 Prozent dem TSV München von 1860 e.V.

Der Fanshop, die TSV 1860 Merchandising GmbH, ist davon getrennt: Er gehört bis 2031 der HI Squared GmbH, einer weiteren 100-prozentigen Gesellschaft Ismaiks. Zwischen KGaA und Fanshop besteht zudem eine Gewinnbeteiligung: Die KGaA kassiert vom Fanshop-Gewinn, abzüglich der ersten 120.000 Euro, die Hälfte

Pikant: Wie sich aus einem Vertragsdokument ergibt, das unserer Redaktion vorliegt, hält offenbar sogar Ismaiks eigenes Lager die Anteilsverhältnisse nicht auseinander: Dort wird HAM International Limited fälschlich als “Mehrheitsgesellschafterin” des Fanshops bezeichnet, obwohl laut Struktur eigentlich die in Deutschland ansässige HI Squared GmbH diese Rolle innehat.

Der Ursprungsplan: Deloitte sollte die KGaA durchleuchten

Laut dem vorliegenden Vertragsdokument wurde Deloitte ursprünglich vom Fanshop selbst mit einer forensischen Prüfung beauftragt. Geprüft werden sollte aber gar nicht der Fanshop, sondern die KGaA: Governance, interne Kontrollen, Spieler- und Dienstleisterverträge, Kostenmanagement sowie Related-Party-Geschäfte der vergangenen zwei Geschäftsjahre. Ein Unternehmen ohne echten Bezug zum Prüfungsgegenstand sollte also die Beauftragung und Rechnung für eine Prüfung übernehmen, die einer anderen Gesellschaft galt.

KGaA verweigert die eigenen Akten

Der Plan platzte offenbar am Widerstand der KGaA-Geschäftsführung: Als Drittunternehmen durfte der Fanshop gar keinen Zugriff auf sensible Geschäftsunterlagen und Mitarbeiterdaten der KGaA erhalten. Also wurde der Auftrag kurzerhand vom Fanshop auf die HAM International Limited umgeschrieben. Die Präambel nennt HAM International Limited dabei explizit als “Mehrheitsgesellschafterin” des Fanshops – ein Etikettenschwindel oder schlicht ein Zeichen dafür, dass man im Hause Ismaik selbst nicht mehr weiß, welche seiner zahlreichen Firmen eigentlich was besitzt. Fakt ist: Nicht HAM, sondern die HI Squared GmbH ist Alleingesellschafterin des Fanshops.

Der Haken: Der Fanshop haftet trotzdem mit

Trotz der Übertragung an HAM regelt der Vertrag Folgendes: Deloitte kann seine Honorare vom Fanshop und HAM “als Gesamtschuldner im Sinne von § 421 BGB” verlangen. Zwar gehen die Rechnungen an HAM, doch die Haftung des Fanshops bleibt bestehen. Zahlt HAM nicht, kann sich Deloitte einfach beim Fanshop schadlos halten, für eine Prüfung, die der KGaA galt, nicht ihm.

Bis zu 60.000 Euro – plus X

Laut Vertrag wurden die Honorare für die Prüfung auf 50.000 bis 60.000 Euro geschätzt. Dazu kommen eine Gemeinkosten-Pauschale sowie tatsächliche Auslagen wie Reisekosten oder IT-Hardware. Werden zusätzliche Dienstleistungen nötig, wird es teurer. Und weicht der Aufwand von der Schätzung ab, wird schlicht nach Stundensatz weiterberechnet.

“Forensische Untersuchung” brisant für den Verein

Die KGaA kassiert vertraglich 50 Prozent vom Fanshop-Gewinn über den ersten 120.000 Euro. Muss der Fanshop wegen seiner Gesamtschuld für geschäftsfremde Kosten einer Prüfung geradestehen, die eigentlich der KGaA galt, schmilzt genau dieser Gewinn und mit ihm der Anteil, der am Ende bei der KGaA ankommt. Im Zweifel würde damit eine von Ismaiks eigener Gesellschaft bestellte Prüfung über Ismaiks eigene KGaA-Mehrheit indirekt aus der Kasse der KGaA querfinanziert.

Oder anders gesagt: Man hätte indirekt die KGaA für eine Prüfung bezahlen lassen, die sie selbst nicht in Auftrag gegeben hatte.

Ob es tatsächlich so weit kam und wer am Ende die Zeche bezahlte, ist nicht bekannt. Jedoch dürfte der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Max Liebig nicht umherkommen, die Bücher des Fanshops, der der KGaA zudem im hohen fünfstelligen Bereich Mietzahlungen schulden soll, genau zu inspizieren.

Marc Lamberger kommt zurück zu 1860

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Marc Lamberger kehrt zurück zum TSV 1860 München

Nachdem der bisherige Torwart-Trainer Vitus Eicher wieder selbst in die Handschuhe schlüpft hat die Spielbetriebs-GmbH des TSV 1860 München einen neuen Torwarttrainer verpflichtet. Der Neue ist eigentlich ein alter Bekannter. Marc Lamberger kehrt zurück zu den Löwen. Der 35-jährige hat die Trainer-A-Lizenz und damit die höchste Lizenzstufe für Torwart-Trainer. Er war bereits von 2015 bis 2023 als Trainer im Nachwuchs des TSV 1860 tätig, ehe er zu Austria Klagenfurt wechselte. Dort war er im Trainer-Team mit Peter Pacult für die Keeper zuständig. Zudem ist er für die deutsche Beachsoccer-Nationalmannschaft und als Ausbildungsleiter beim Bayrischen Fußball-Verband (BFV) tätig.

Probst: “Stellen ein starkes Team”

GmbH-Geschäftsführer Thomas Probst zeigt sich in der offiziellen Pressemitteilung erfreut über die Besetzung des Keeper-Teams: “Zusammen mit Paul Bachmann und den jungen Torhütern der zweiten Mannschaft stellen wir ein starkes Team. Dass wir darüber hinaus mit Marc Lamberger einen absoluten Fachmann als Torwart-Trainer zurückgewinnen konnten, erfüllt uns mit Stolz.”

Eicher: “Freue mich auf die Zusammenarbeit”

Auch Keeper Vitus Eicher freut sich auf die Zusammenarbeit mit Marc Lamberger und sagt: “Ich freue mich, mit Marc Lamberger zusammenzuarbeiten und Teil eines sehr talentierten Torhüter-Teams zu sein. Nun gilt es in kürzester Zeit mit intensivem Training die letzten Prozentpunkte aufzuholen, die mir zu 100 % Leistungsvermögen noch fehlen. Ich bin sehr optimistisch, dass mir das zeitnah gelingt.“

Vitus Eicher kehrt zurück ins Löwentor!

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Viel war in den vergangenen aufregenden Tagen unter den Löwenfans spekuliert worden, wer in der kommenden Regionalliga-Saison eigentlich das Löwentor hüten würde. Nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern musste man davon ausgehen, dass Thomas Dähne – im letzten Sommer aus Kiel in seine oberbayerische Heimat zurück gekehrt – es nicht sein würde. Nachdem auf dem Instagram-Kanal der neuen Spielbetriebsgesellschaft des TSV 1860 am Montag Mittag dann angeteasert wurde, dass in der Torwartfrage wohl demnächst eine Meldung zu erwarten sei, schossen Spekulationen über eine Rückkehr von Löwenlegende und 2018er-Aufstiegsheld Marco Hiller ins Kraut, der sich im Sommer 2025 tränenreich in die zweite belgische Liga verabschiedet hatte. Tatsächlich wird der neue Stammtorhüter bei 1860 aber ein anderer alter Bekannter: Vitus Eicher!

Im Herbst 2025 zurück aus Heidenheim

Eigentlich ist Vitus Eicher eine total plausible Lösung für den vakanten Job zwischen den Pfosten bei Münchens Großer Liebe. Im September letzten Jahres kehrte der inzwischen 35jährige nach achteinhalb Jahren beim 1. FC Heidenheim zurück an die Grünwalder Straße 114. Allerdings nicht direkt ins, sondern eher neben das Tor. Wie wir im September berichteten, verstärkte er das Team der Torwarttrainer bei den Löwen. Insbesondere bei den Mannschaften im NLZ unterstützte Eicher den “Head of Goalkeeping” Rene Vollath, der auch maßgeblich dafür gesorgt hatte, dass Eicher den Weg zurück nach Giesing gefunden hatte, wie der gebürtige Erdinger im Oktober am Rande einer Partie der Amas uns gegenüber verriet. Bei den Spielen der U21 von Coach Alper Kayabunar war er in der Folge auch stets zu sehen.

Eicher 2015 gegen Kiel dabei

Nun führt Eicher also der Weg zurück ins Löwentor, in dem er bislang schon in 35 Pflichtspielen stand. 33 Mal in der 2. Bundesliga und zweimal in den historischen Relegationskrimis gegen Holstein Kiel im Frühsommer 2015, als die Löwen im Rückspiel – quasi schon abgestiegen – dank eines Last-Minute-Treffers von Kai Bülow die Klasse doch noch hielten und daraufhin das ganz seltene Ereignis eintrat und die Arena am Müllberg bebte. Seine Profipremiere im Kasten des TSV 1860 feierte Eicher übrigens am 29. April 2012 in Frankfurt, als er am vorletzten Spieltag bei einem – sportlich bedeutungslosen –  2:0-Sieg gegen den bereits feststehenden Bundesliga-Rückkehrer Eintracht Stammtorhüter Gabor Kiraly vertreten durfte. Die meisten Einsätze in einer Spielzeit, nämlich 19, resultieren aus der Saison 2015/16. Nach der Winterpause verdrängte ihn allerdings Stefan Ortega von der Nummer Eins. Ein Jahr später wechselte Eicher zum Ligakonkurrenten 1. FC Heidenheim, wo er allerdings nie über die Rolle des Ersatztorhüters hinauskam.

Erfahrung in der Regionalliga Bayern

Nun ist der sympathische Ur-Löwe, der schon kurz nach der Jahrtausendwende im NLZ des TSV 1860 die Fußballstiefel schnürte nicht nur zurück bei seinem Herzensverein, sondern steht auch wieder im Tor. Und zwar in der Regionalliga Bayern, in der er schon zwischen 2012 und 2016 in 52 Partien für die Amas versuchte, seinen Kasten sauber zu halten. Meist durchaus erfolgreich. Vor Einführung der Regionalliga Bayern hatte er für die U21 noch drei Spielzeiten lang in 64 Spielen in der Regionalliga Süd im Löwentor gestanden.

Vier Torhüter wechseln sich in den Testspielen ab

In den jüngsten sechs Testspielen zur Vorbereitung auf die anstehende Saison 2026/27 hatten die jungen Nachwuchstorhüter Paul Bachmann (21), Stefan Musa (24) und Leon Erkocaoglan (19) und Maurcio Dunker (19) mit relativ ähnlich langen Einsatzzeiten das Löwentor gehütet. Letztlich entschieden sich die Verantwortlichen mit Vitus Eicher viel Erfahrung auf den Platz bzw. ins Tor zu bringen. Thomas Probst, Geschäftsführer der 1860-Spielbetriebs-GmbH sagte zu der Personalie:

Vitus hat in den vergangenen Jahren in Heidenheim viel Erfahrung gesammelt. Er konnte dort unter absoluten Top-Bedingungen trainieren. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn davon überzeugen konnten, seine Karriere hier bei uns noch einmal zu aktivieren. Zusammen mit Paul Bachmann und den jungen Torhütern der zweiten Mannschaft stellen wir ein starkes Team.

Auch Vitus Eicher selbst äußerte sich zu seiner neuen Rolle am gewohnten Standort:

Als die Verantwortlichen im Verein auf mich zugekommen sind, ob ich für die Löwen im Tor stehen möchte, konnte ich mich für die Idee schnell begeistern. Für mich bedeutet es, dass ich meine Karriere da beenden kann, wo sie begonnen hat. Nun gilt es in kürzester Zeit mit intensivem Training die letzten Prozentpunkte aufzuholen, die mir zu 100 Prozent Leistungsvermögen noch fehlen. Ich bin sehr optimistisch, dass mir das zeitnah gelingt.

Paul Hartl: Weltklasse-Framerunner im zarten Alter von 13 Jahren

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Paul-Hartl-Siegerehrung

Immer wieder hört man in den letzten Monaten von den tollen Erfolgen von Paul Hartl, der für den TSV 1860 München an den Start geht. sechzger.de ist dem Geheimnis von Pauls Erfolg auf den Grund gegangen und zeigt Euch auf, warum Paul Hartl schon mit 13 Jahren inoffizielle Weltrekorde im Framerunning hält.

Zweifacher Deutscher Meister

Nachdem Paul Hartl bereits in den vergangen Jahren große Erfolge feiern konnte, setzte der junge 1860-Athlet in diesem Jahr seine beeindruckende Erfolgsserie fort. Bei den Deutschen Para-Leichtathletik Meisterschaften in Dresden waren fast alle deutschen Top-Para-Athleten am Start. Unter anderem Kugelstoßer Niko Kappel, der 2016 Gold bei den Paralympics in Rio Gold gewann. In diesem exquisiten Teilnehmerfeld gewann Paul den deutschen Meistertitel über 100m und 200m. Bei astronomischen Temperaturen von knapp 40 Grad auf der Bahn verbesserte Paul über 100 Meter gleich zweimal den deutschen Rekord bei den Männern (!). Zunächst im Vorlauf auf 20,03 Sekunden. Im Finale am selben Tag verbesserte er mit 19,99 Sekunden seinen eigenen Rekord gleich nochmal. Am nächsten Tag folgten die 200 Meter in 44,98 Sekunden (903 Punkte), aktuelle Saisonbestleistung. Da Paul Hartl das Mindestalter von 14 Jahren für die internationale WPA-Klassifizierung noch nicht erreicht hat, können seine Zeiten noch nicht offiziell als Weltrekorde bei den Framerunnern gewertet werden. Dennoch sind es die schnellsten Zeiten, die je ein Framerunner auf 100m bzw. 200m gelaufen ist.

Paul mit seinem neuen Framerunner im Einsatz

Vier Siege beim Framerunning Cup in Kopenhagen

Das Framerunning Camp & Cup in Kopenhagen ist der jährliche Treffpunkt der weltweiten Framerunning Community mit Teams aus 18 Nationen. Im Bagsværd Stadion wartete auf den Löwen-Leichtathleten eine besondere Herausforderung. Mit 13 Jahren trat Paul Hartl erstmals in der Seniorenklasse gegen erwachsene, erfahrene Framerunner an. Aber das konnte Paul selbstverständlich nicht stoppen. Er gewann in der Klasse T71 in allen vier Disziplinen, in denen er antrat:

  • 100 Meter: 21,14 Sek.
  • 400 Meter: 1:32,50 Min.
  • 800 Meter: 3:16,91 Min.
  • 5000 Meter: 24:31,74 Min

Wie läuft ein Wettkampf-Wochenende für Framerunner Paul Hartl ab?

Wir konnten mit Stefan Hartl, Pauls Vater sprechen, der uns tiefe Einblicke gab, wie so ein Wettkampf-Wochenende für die Familie Hartl abläuft. Zunächst beginnt es natürlich mit der Anreise. Diese ist schon nicht so einfach darstellbar, da der Framerunner nicht problemlos in jedes Auto passt. Die Hartls können dabei auf die von den Unternehmern für Sechzig vermittelte Unterstützung von Opel Häusler zählen. Dieser stellte Paul Hartl nämlich einen Kleinbus zur Verfügung, in dem die ganze Familie bequem reisen konnte und Pauls Framerunner problemlos transportiert werden konnte. Am Wettkampftag dann gibt es eine spezielle Aufgabenteilung bei den Hartls. Erst kümmert sich Pauls Mutter Marion um seine Betreuung vor der heißen Phase und ist für seine Ernährung zuständig. Unmittelbar vor dem Wettkampf übernimmt dann Pauls Vater und bereitet Paul auf den Wettkampf vor. Zuerst führen die beiden Pauls Aufwärmprogramm mit Aufwärmübungen, Einlaufen und Dehnen durch. Danach begleitet Stefan Hartl seinen Sohn bei der Anmeldung und geht mit ihm gemeinsam ins Athletes’ Tent. Dort werden die Sportler dann zum Start abgeholt und Paul ist ab dann auf sich alleine gestellt. Im Ziel wartet wieder Pauls Mutter, die ihrem Sohn als erste zu seinen Siegen und Rekorden gratulieren kann. Insgesamt nehmen die Hartls pro Jahr an etwa sechs bis sieben Wettbewerben teil.

Paul nach einem Wettkampf mit seinen Eltern Marion und Stefan

Warum ist Paul so erfolgreich?

Es stellt sich natürlich die Frage, wieso ein 13-Jähriger Weltrekorde bei den Erwachsenen am laufenden Band bricht. Anfänglich war Paul ein kerngesundes Kind. Im Alter von etwa 2,5 Jahren zeigten sich plötzlich Einschränkungen in Pauls Mobilität und schließlich stellte sich heraus, dass Paul an einem seltenen Gendefekt namens “4H-Syndrom” leidet (mehr zu Pauls Geschichte und Framerunning findet Ihr hier). Die mit diesem Syndrom verbundenen Einschränkungen sind “auch wenn es wirklich blöd klingt, ideale Voraussetzungen” (Stefan Hartl) für einen Sport wie Framerunning. Da Paul schon in sehr jungen Jahren mit dem Sport begann und nicht auf Jahre der Immobilität zurückblicken muss so wie viele seiner “Konkurrenten”, hat er auch hier eine gute Ausgangslage für seine sportlichen Leistungen. Hinzu kommt – wie bei jedem erfolgreichen Spitzensportler – ausgiebiges Training.

Training bei den 1860-Leichtathleten mit Trainingsplänen von Karl Rauh

Beim TSV 1860 wurde Framerunning mittlerweile in die Leichtathletik-Abteilung aufgenommen. Dort erstellt Abteilungsleiter Karl Rauh persönlich die Trainingspläne für Paul. Zusätzlich absolviert er ein für ihn sehr wichtiges Stabilitätstraining mit Klaus Gürster. Außerdem geht er ein bis zwei Mal pro Woche mit seinem Vater Stefan “zum Rennen”. Dadurch kommt der junge Framerunner auf drei bis vier Trainingstage pro Woche. So wird auch beim Framerunning die Basis für den Erfolg durch regelmäßiges Training gelegt. Neben dem Training ist finanzielle Unterstützung von Paul unerläßlich, da er sonst nicht an den weiter entfernten Wettbewerben teilnehmen kann. Hierbei möchte sich die Familie Hartl neben Opel Häusler und den Unternehmern für Sechzig ganz besonders bei den Nordlöwen und deren Vorsitzenden Heiko Reisnecker danken, die eine Spendenaktion für Paul ins Leben gerufen haben. Außerdem unterstützen der Fanclub “Oamoi a Sechzger – oiwei a Sechzger”, die Freunde des Sechzgerstadions und auch “die Bayerische” bisher Pauls Familie.

Framerunning bei den Papalympics 2028 im Programm

Und wer weiß, vielleicht vertritt Paul Hartl den TSV 1860 München 2028 bei den Paralympischen Spielen in Los Angeles. Denn Framerunning wird dort erstmals zum Programm der Spiele gehören. Es ist Pauls großes Ziel, dort anzutreten und wenn möglich eine Medaille mit nach Giesing zu bringen. Dazu müsste Paul noch seine Wettkampfklasse ändern. Außerdem berichtet sein Papa Stefan, dass sich “bei den Framerunnern technisch gerade wahnsinnig viel verändert”. Durch die Aufnahme ins paralympische Programm beginnt nun auch ein “Wettrüsten an den Sportgeräten ähnlich wie beim Bobfahren oder Rennradfahren”. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen für Paul und seine Familie, dass es mit den Paralympics in LA klappt und freuen uns drauf, Paul mit weiteren Berichten bis dahin (und weiter) zu begleiten.

Weitere Informationen zum Framerunning findet Ihr unter Framerunning.org und beim TSV 1860.

Faninformationen SV Eintracht Berglern – TSV 1860 München

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TSV 1860 e.V. FA Fahne Verein Fußballabteilung Dritte Vierte III IV Aktive Fanszene

Am Dienstagabend bestreitet die Erste Mannschaft der neuen Spielbetriebsgesellschaft das erste Plichtspiel ihrer Geschichte. Für alle Auswärtsfahrer*innen, die in Berglern live mit dabei sind, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie zu finden.

Faninformationen SV Eintracht Berglern – TSV 1860 München

Tickets

Das Spiel ist restlos ausverkauft, folglich wird es keine Tageskasse geben.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet wie folgt: Am Sportplatz, 85459 Berglern

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Bergler Sportplatz am besten über den Bahnhof Erding zu erreichen. Von dort aus fährt die Linie 502 bis Berglern, Kirche. Nach dem Spiel steht nur ein Rufbus zur Verfügung. Zusätzlich konnte Eintracht Berglern Großraumtaxis organisieren, diese werden nach dem Spiel gegenüber des Sportgeländes am Rewe bereitstehen. Außerdem werden am Sportplatz die Rufnummern der örtlichen Taxiunternehmen ausgehangen.

Parkplätze für PKW und Busse sind ausreichend vorhanden, dazu der Beschilderung Wartenberger Straße/ ED2 folgen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Stadionöffnung ist um 17:00 Uhr. Vor Ort gibt es keine Möglichkeiten Taschen abzugeben. Bis zur Größe DIN A4 dürfen diese im Stadion mitgeführt werden. Im Stadion sind die üblichen Gegenstände verboten.

Im Stadion kann nur mit Bargeld bezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem SV Eintracht Berglern und dem TSV 1860 München wird von DF1 übertragen.

sechzger.de ist in Berglern natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion. Wir wünschen allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Reise!

20.07.96: 1860 unterliegt KAMAZ Nabereschnyje Tschelny im Intertoto Cup

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Ticket 1860 Tschelny
Eintrittskarte vom 20.07.1996: TSV 1860 - KAMAZ Nabereschnyje Tschelny

1:2 bei Spartak Varna, 5:0 gegen LKS Lodz, 2:0 bei Kaucuk Opava – im Sommer 1996 waren die Löwen europäisch unterwegs. Am letzten Spieltag der Gruppenphase des UEFA Intertoto Cups empfing der TSV 1860 den russischen Vertreter KAMAZ Nabereschnyje Tschelny. Mit einem Sieg wären die Löwen in die KO-Runde des Wettbewerbs eingezogen, doch der Traum vom UEFA Cup platzte heute vor 30 Jahren durch eine unnötige Heimniederlage.

Der Traum von Europa

11.500 Zuschauer waren an diesem Samstag Nachmittag ins Grünwalder Stadion gekommen, um die Löwen siegen zu sehen. Mit einem Heimerfolg wäre man direkt ins Halbfinale des UEFA Intertoto Cups eingezogen. Der UEFA Cup war also zum Greifen nahe und nach der Galavorstellung gegen Lodz zwei Wochen zuvor war der Löwenanhang frohen Mutes. Die Gäste aus Russland waren (und sind) jedoch eine unbekannte Größe. Über den russischen Fußball abseits der Moskauer Großclubs war vor 30 Jahren noch recht wenig bekannt. Selbst von einzelnen Spielern aus Tschelny hatte man bei 1860 noch nie etwas gehört.

Wer aber Werner Lorant kennt, der weiß: Es gibt nur Vollgas! Und das versuchten die Löwen auch, bissen sich aber an der gut sortierten Abwehr der Gäste wiederholt die Zähne aus. Olaf Bodden, gegen Lodz noch vierfacher Torschütze, kam so gut wie gar nicht zur Geltung und so ging es torlos in die Kabinen.

TSV 1860 unterliegt Tschelny

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Der TSV 1860 im Vorwärtsgang, KAMAZ Nabereschnyje Tschelny souverän in der Defensive. In der 71. Minute setzten die Gäste aus Tatarstan dann zum Todesstoß an. Dzhishkariani sorgte mit dem 0:1 für die große Ernüchterung in Giesing, denn auch in der Folge fiel Münchens großer Liebe zu wenig ein, um etwas Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen.

Die Russen scheiterten im Halbfinale des UEFA Intertoto Cups übrigens am französischen Vertreter EA Guingamp, der sich später zusammen mit Silkeborg IF (Dänemark) und dem Karlsruher SC für den UEFA Cup qualifizierte.

Die Aufstellung der Löwen

Werner Lorant schickte gegen KAMAZ Nabereschnyje Tschelny folgende Mannschaft des TSV 1860 aufs Feld:

Meier – Trares, Schröder, Greilich, Walker – Cerny (46. Ernst), Schwabl, Nowak, Böhme – Bodden, Borimirov (61. Winkler)

Tor:
Dzhishkariani (71.)

Fotogalerie zu TSV Aindling – TSV 1860 München (Testspiel)

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fotogalerie tsv aindling tsv 1860

Sie haben nicht geglänzt, aber sie haben doch gewonnen: Auch das sechste Testspiel konnten die Löwen siegreich bestreiten und vor dem Pokalspiel in Berglern nochmal Selbstvertrauen tanken. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Sieg des TSV 1860 München beim TSV Aindling.

Fotogalerie zu TSV Aindling – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Sechzig um Sieben: Kayabunar ist Trainer, Transfergerüchte & Historisches

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles rund um den TSV 1860 München haben wir euch hier zum Wochenstart wie gewohnt bei Sechzig um Sieben zusammengetragen.

Mit Alper Kayabunar in die neue Saison

Für viele war es gefühlt nur noch Formsache, nun ist es offiziell: Alper Kayabunar, der mit der U21 der Löwen in der Vorsaison Meister der Bayernliga Süd wurde, ist neuer Trainer des TSV 1860 München. Bereits in der letzten Spielzeit stand der 40-Jährige zweimal interimistisch bei den Profis an der Seitenlinie. Nachdem Kayabunar seit dem Restart das Training der 1. Mannschaft leitet und auch bei den Testspielen auf der Bank saß, kommt diese Personalie wenig überraschend. Vincent Saller wurde als Co-Trainer bestätigt.

Aktuelle Transfergerüchte: Dressel, Maier und Reinthaler?

Laut einem aktuellen Bericht der Abendzeitung (AZ) stehen Dennis Dressel, Philipp Maier und Max Reinthaler als Routiniers für den Regionalliga-Neustart im Raum. Die neue „Fußballfirma“ der Löwen nimmt kurz vor dem Pflichtspielauftakt der Saison 2026/27 weiter Formen an. Der Mix aus aufstrebenden Talenten der U19 und U21 sowie gestandenen Profis soll für eine erfolgreiche Saison sorgen. Thomas Spiesel hat euch alle wichtige zusammengefasst.

Historisch: Letztes Spiel der KgaA

Im letztem Spiel der TSV München von 1860 GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien, welches zeitgleich das letzte Vorbereitungsspiel der war, gewannen die Löwen nach Rückstand noch 3:1 gegen den TSV Aindling. Hier kommt ihr zum Spielbericht.

Löwenfans trinken komplettes Viertel leer

Am Samstag fand unter dem Motto “Giesing hält zam” eine weitere Solidaritätsaktion zugunsten des TSV München von 1860 e.V. statt. Diverse Giesinger Lokalitäten, darunter das Vereinsheim Bamboleo, schlossen sich zusammen um einen unvergesslichen Tag im Viertel auf die Beine zu stellen. Hier findet ihr zu einem kleinen Bericht.

AZ-Bericht: Kehrt Dressel zurück? Maier und Reinthaler in Wartestellung

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Dennis Dressel (TSV 1860)
Mittelfeldspieler Dennis Dressel

Nach den umjubelten Verpflichtungen von Tunay Deniz und Florian Niederlechner könnte die neu formierte Mannschaft des TSV 1860 München weiteren Zuwachs von alten Bekannten bekommen. Laut einem aktuellen Bericht der Abendzeitung (AZ) stehen Dennis Dressel, Philipp Maier und Max Reinthaler als Routiniers für den Regionalliga-Neustart im Raum. Die neue „Fußballfirma“ der Löwen nimmt kurz vor dem Pflichtspielauftakt der Saison 2026/27 weiter Formen an. Der Mix aus aufstrebenden Talenten der U19 und U21 sowie gestandenen Profis soll für eine erfolgreiche Saison sorgen. Nach Identifikationsfigur Niederlechner könnte nun der nächste „Herzblut-Löwe“ an die Grünwalder Straße zurückkehren.

Hummels bestätigt Dressels Interesse

Ein ganz heißer Kandidat ist laut AZ Dennis Dressel. Der 27-jährige Mittelfeldspieler hat den Drittliga-Absteiger SSV Ulm verlassen und ist aktuell auf Vereinssuche. Ein Comeback in Giesing ist dabei offenbar alles andere als vom Tisch. Sein Berater Hermann Hummels (Vater von Mats Hummels) wird in der AZ deutlich: „Der Junge liebt Sechzig, die Sechzger lieben ihn. Das Interesse ist noch da. Wir werden sehen, was passiert.“
Dressel selbst hatte bereits im April im Vorfeld des Duells gegen Ulm seine Verbundenheit zu Giesing unterstrichen: „Sechzig ist meine große Liebe, der Verein und das Stadion werden immer einen hohen Stellenwert für mich haben.“ Ob die Verantwortlichen der Löwen den Deal nun finalisieren, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Maier und Reinthaler als weitere Bausteine?

Neben Dressel bringt die AZ zwei weitere Namen ins Spiel, die den Fans bestens bekannt sind: Abräumer Philipp Maier (32) und Abwehrchef Max Reinthaler (31). Beide sollen bei ihrer Vereinssuche bis zuletzt auf den TSV 1860 gewartet haben, um beim Neuanfang in der Regionalliga mithelfen zu können. Dass die Verbindung nach wie vor eng ist, zeigt sich auch neben dem Platz: Philipp Maier weilte beim 5:1-Auftaktsieg der U21 gegen Geretsried am Trainingsgelände. Reinthaler, der im Stadtviertel wohnt und den Mythos 1860 liebt, hatte bereits im Juni öffentlich erklärt, wie wohl er sich in München fühlt.
Die Fans dürfen gespannt sein, ob es in den nächsten Tagen wirklich wieder „dresselt, maiert oder reinthalert“, wie die AZ schreibt. Die Tür für die Herzblut-Löwen scheint jedenfalls weit offen zu stehen.