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Spielbericht: SC Verl gegen VfL Osnabrück (0:1)

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Der Gästeblock mit den Fans des VfL Osnabrück, welche ein Spruchband zeigen, auf welchem "Für fangerechte Anstoßzeiten: Montagsspiele abschaffen"
Der Gästeblock mit den Fans des VfL Osnabrück.

Der Spielbericht zu SC Verl gegen VfL Osnabrück zum Abschluß des 35. Spieltags. Der SC Verl beherrschte das Spiel zwar lange Zeit, aber der VfL Osnabrück erzielte durch den Ex-Löwen Niemann das entscheidende Tor des Tages und sammelte wichtige Punkte im Aufstiegsrennen.

Nach der 3:1-Niederlage in Ingolstadt brachte der Verl-Trainer Michel Kniat eine Veränderung in der Startaufstellung vor: Knost, der aufgrund von Adduktorenproblemen zunächst auf der Bank saß, wurde durch Sapina ersetzt.

Osnabrücks Trainer Tobias Schweinsteiger musste nach dem Heimsieg gegen den FSV Zwickau auf Innenverteidiger Gyamfi (10. Gelbe Karte) verzichten, Wiemann rückte in die Abwehrreihe. Außerdem ersetzte Niemann Putaro auf der rechten Angriffsseite.

Die erste Halbzeit von SC Verl gegen VfL Osnabrück

Beide Mannschaften begannen außerordentlich spielfreudig und versuchten, brenzlige Situationen spielerisch zu lösen. Das sah zwar schön aus, führte aber vor allem im Verler Mittelfeld zu einigen haarsträubenden Ballverlusten. Einer führte zur ersten Großchance (5.), die Ex-Löwe Niemann jedoch vergab.

Das Spiel wurde anschließend rauer, Simakala, Baack und Tesche holten sich früh ihre gelben Karten ab. Nach einer längeren Phase ohne offensive Aktionen wurde Grodowski mit einem Fernschuss erstmals gefährlich für Verl (23.), auf der anderen Seite hatten auch Engelhardt (22.), Simakala (24.) und Wiemann (28.) kein Glück. Nach gut einer halben Stunde klingelte es dann aber im Verler Tor: Baack fälschte einen Schuß von Niemann aus 20 Metern ab und Wiesner war geschlagen – 1:0 (32.).

Der Gegentreffer weckte Verl auf, und sie kamen nun selbst zu guten Chancen. Grodowski (36.) und Wolfram (37.) verfehlten das Tor knapp, und in der 39. Minute verhinderte Kühn mit einer weltklasse Parade, dass Ottos Kopfball im rechten Eck einschlug. Danach stabilisierte sich die VfL-Abwehr wieder und brachte die Führung in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit

Verl bekann die zweite Halbzeit mit einem Doppelwechsel, Trainer Kniat tauschte Ochojski und Tugbenyo für Baack und Grodowski. Die beiden setzten mit einer gemeinsamen Aktion direkt ein Zeichen (47.). Kühn vereitelte den nächsten Verler Abschluss durch Wolfram (50.). Sessa (57.) und vier Minuten später erneut Wolfram hatten auch große Chancen auf den Ausgleich.

Der VfL zog sich immer tiefer in die eigene Hälfte zurück, und der Ausgleichstreffer wäre längst verdient gewesen. Die Gäste schafften es jedoch zumindest, Verls Offensive etwas einzudämmen, und das Spiel flachte ab.

Erst gegen Ende des Spiels fand der SC Verl schließlich wieder Ideen gegen die defensive Taktik des VfL. Die eingewechselte Wosz (82. Minute) und Kammerbauer (83. Minute) scheiterten aus vielversprechenden Positionen, während Kühn aber immer wieder Verler Flanken aus der Luft holte. Am Ende hielt die Abwehr des VfL stand und Osnabrück gewinnt mit 1:0. Dadurch zieht der VfL im Rennen um den Aufstieg gleich mit Dresden und Wiesbaden und hat weiterhin gute Chancen, in die 2. Liga aufzusteigen.

Echte Münchner: Onlineshop – von Fans für Fans

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38. Spieltag: Tickets für FSV Zwickau gegen TSV 1860 verfügbar

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TSV 1860 FSV Zwickau

Bald haben wir es geschafft und eine weitere turbulente Saison in der 3. Liga hinter uns gebracht. Das letzte Auswärtsspiel führt die Löwen nach Westsachsen. Tickets für den Auftritt des TSV 1860 beim FSV Zwickau sind ab sofort erhältlich.

Tickets für FSV Zwickau gegen TSV 1860 verfügbar

Durchschnittlich knapp 2.000 Löwenfans pro Partie haben den TSV 1860 bei seinen Auswärtsspielen in die Ferne begleitet. Auch am Sonntag in Essen werden die leidgeprüften Anhänger von Münchens großer Liebe wieder zahlreich vertreten sein.

Für das letzte Auswärtsspiel des TSV 1860 beim FSV Zwickau sind ab sofort Eintrittskarten verfügbar. Im Onlineshop der Schwäne sind Tickets für die Partie am 27.05. erhältlich. Stehplätze im Gästeblock sind für 13 Euro (ermäßigt: 11 Euro) zu erwerben, Sitzplätze kosten 22 Euro (ermäßigt: 18 Euro).

Das Hinspiel im Januar konnten die Löwen durch Tore von Holzhauser, Lakenmacher und Kobylanski mit 3:1 für sich entscheiden.

sechzger.de Talk 106: 1860 – Freiburg II, vor Essen auswärts

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Früher, als gewohnt haben wir diese Woche den sechzger.de Talk 106 aufgezeichnet. Schon am Sonntag Abend fanden sich Moderator Christian, Bernd und Thomas zusammen, um sowohl über das 1:0 des TSV 1860 gegen die Zweitvertretung des SC Freiburg, als auch über die kommenden Sonntag bevorstehenden Fahrt nach Essen zu sprechen. Dass es in der Sendung auch – wieder einmal – um Hasan Ismaik geht, haben wir uns ehrlichgesagt nicht selber ausgesucht. Aber es hilft ja nix!

1:0 gegen Freiburg II

Zufrieden mit der Leistung der Löwen – und natürlich mit dem Resultat – gegen Freiburg II zeigen sich die Teilnehmer am sechzger.de Talk 106. Zugegebernmaßen war der Dreier gegen das Spitzenteam aus dem Breisgau ein wenig glücklich. Oder aber das Resultat von Willen und Einsatz der Akteure in weiß und blau. Thomas bemängelt – wie schon in seinen Giesinger Gedanken formuliert – die mangelnde Konstanz unter Trainer Jacobacci. Mit den Fragen, warum Raphael Holzhauser, der Schütze des goldenen Siegtreffers von Anfang an spielen durfte (erstmals übrigens seit dem Heimspiel gegen Viktoria Köln am 4. März), Marcel Bär hingegen Fynn Lakenmacher den Vortritt lassen musste, beschäftigt sich der Talk ebenfalls. Wie versprochen: Auch wenn es für Sechzig in dieser Saison eigentlich um nix mehr geht, was Aufstieg, Abstieg oder Pokalqualifikation anbelangt, reden wir über das, was auf dem Rasen passiert.

Ismaik kommt!

Freude haben wir an diesem Thema nicht. Aber verschweigen wollen wir es auch nicht. Dass Hasan Ismaik – wie angekündigt – im Mai mal wieder in München aufschlägt, dabei aber allem Anschein nach nicht das direkte Gespräch – hinter verschlossenen Türen – mit den Vertretern des anderen Gesellschafters sucht, sondern auf der aggressiv beworbenen Podiumsveranstaltung eines großen kommerziellen Blogs und eines Podcasts auftritt, finden die Talk-Teilnehmer nicht sonderlich erfreulich. Die Kritik an Robert Reisinger, an der besagten Veranstaltung nicht teilzunehmen, wird in der Sendung auch kurz angerissen. Wir halten das Thema aber bewusst sehr kurz. Spaß macht das nämlich keinen.

Auswärts in Essen

Für viele Löwenfans steht am kommenden Sonntag sicher eines der Highlights dieser Saison auf dem Terminkalender: Die Auswärtsfahrt ins Georg-Melches-Stadion nach Essen. Für Gastgeber RWE geht es – nach der durchaus überraschenden Niederlage in Meppen – darum, den Klassenerhalt in der Premierensaison der 3. Liga endgültig zu sichern. Wahrscheinlich wird Rot-Weiss Essen der einzige Aufsteiger aus dem Sommer 2022 sein, der der 3. Liga erhalten bleibt. Die drei Protagonisten in unserer Sendung blicken beim Thema Essen auch ein wenig in die Vergangenheit zurück und erinnern sich an Spiele der Löwen gegen diesen nächsten Gegner für Lex & Co. Speziell Bernd hat dabei eine nette Anekdote über eine Spielabsage und einen erstaunlichen Bundesliga-Tabellenführer von vor fast 30 Jahren zu erzählen. Reinhören lohnt sich nicht nur deshalb!

Der sechzger.de Talk 106 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Nach Sieg gegen Freiburg: Niki Lang in kicker “Elf des Tages”

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Niklas Lang TSV 1860

Nicht zuletzt dank einer guten Abwehrleistung, eines starken Torhüters Marco Hiller und einer ordentlichen Portion Glück besiegte der TSV 1860 am Samstag den SC Freiburg II mit 1:0. Einer der Faktoren für den Heimsieg war auch Verteidiger Niki Lang, den der kicker in die “Elf des Tages” berief.

Niki Lang in kicker “Elf des Tages”

Für den 20-Jährigen, der erst unter Maurizio Jacobacci in die Startelf der Löwen rückte, ist es die erste Nominierung in die Spieltagself in der laufenden Saison. Für seine Leistung erhielt der gebürtige Starnberger die Note 2,0.

Nicht berücksichtigt wurden Marco Hiller und Raphael Holzhauser, die ebenfalls mit einer glatten 2 bedacht wurden. Jesper Verlaat und Stefan Lex bekamen vom kicker die Note 2,5.

Die Spieltagself im Überblick

Brinkies (Zwickau) – Hug (Halle), Park (Dresden), Lang (1860), Bitter (Duisburg) – Casar (Halle), Kleinsorge (Meppen), Kölle (Duisburg), Eichinger (Zwickau) – Pourié (Meppen), Schnellbacher (Elversberg)

TSV 1860 – SC Freiburg II (1:0), die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 – SC Freiburg II (1:0), dem dritten Heimsieg der Sechzger in Folge. Überraschend, etwas glücklich, aber nicht unbedingt unverdient gingen die Löwen am Samstag als Gewinner vom Platz.

TSV 1860 – SC Freiburg II endete am Samstag mit einem Sieg der Löwen. Jacobaccis Elf, wie immer im 4-2-3-1 System und mit einer sehr defensiven Herangehensweise auf dem Platz, schlägt die von Thomas Stamm im 4-1-4-1 auf den Platz geschickten Freiburger mit 1:0.

Die für offensives, attraktives Spiel bekannten Freiburger verschoben bei eigenem Ballbesitz über die Außenspieler in den beiden Viererketten das 4-1-4-1 auf ein 4-1-2-3, bei dem einer beiden Außenverteidiger situationsabhängig ebenfalls so weit mit aufrückte, dass während mancher Angriffssequenzen fünf Spieler in der vordersten Freiburger Linie zu finden waren.

Gegen den Ball stand Freiburg mit beiden Linien sehr hoch. Generell ging Freiburg wie erwartet bei Ballverlusten sofort und oft erfolgreich ins Gegenpressing.

Die Löwen legten ihr Spiel gegen den Ball tief an und versuchten mit Umschalt- und Konterangriffen dagegenzuhalten.

Eine einseitige erste Halbzeit, in der Freiburg fast nach Belieben dominierte, endete mit dem Schock des 1:0 für die deutlich überlegenen Gäste, die zu diesem Zeitpunkt schon einige gute Chancen liegengelassen hatten.

In Halbzeit zwei zeigte sich beim Ballbesitz ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang. Das Stellungsspiel der Sechzger war nun aber gegen den Ball etwas besser, sodass man den Freiburger Angriffen früher den Schwung nehmen konnte.

Trotz Chancengleichheit in Halbzeit zwei passierte aber nichts mehr, was einen Sieg des TSV 1860 München verhinderte.

Bevor wir nun zur Analyse kommen, die wichtigsten statistischen Daten der Partie.

Statistische Daten des Spiels TSV 1860 – SC Freiburg II

  • Ballbesitz: TSV 1860 37% – SCF II 63%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 73% – SCF II 82%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 59% – SCF II 54%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860: 8/3 – SCF II 16/4
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 16,47 – SCF II 5,65

Analyse der statistischen Daten

Ballbesitz

Die absolute Spielkontrolle in Halbzeit eins durch die Gäste kann man nicht wegdiskutieren. Die hohe Quote beim Ballbesitz für den SC Freiburg II im Spiel gegen den TSV 1860 München lag nicht wie oft daran, dass der Mannschaft, die den Ball hatte, nichts eingefallen wäre und sie deshalb viel in der eigenen Defensive den Ball herumschob. Freiburg hatte immer Ideen, die Spieler des SCF waren permanent in Bewegung, und der jeweils ballführende Freiburger Spieler fand in den meisten Situationen einen anspielbaren Kollegen.

Die Sechzger hatten den Ball – wenn sie ihn denn mal hatten – in den meisten Situationen für zwei Pässe oder weniger in den eigenen Reihen, bevor er wieder weg war. Ballkontrolle und Passgenauigkeit waren in der ersten Halbzeit bei den Löwen größtenteils nicht das Gelbe vom Ei.

In der zweiten Halbzeit brachten die Löwen die Leistung dann auf ein annehmbares Niveau, bei dem zwar immer noch die Spitzenmannschaft aus Freiburg mehr Spielanteile hatte, aber in Puncto abgeschlossener Offensivaktionen beide Teams gleichauf liegen.

Passgenauigkeit

Der erste Blick

Ballbesitz und Passgenauigkeit in Abhängigkeit zu bringen, macht auf den ersten Blick bei den Werten für den ein oder anderen möglicherweise Sinn, aber betrachtet man die Halbzeiten getrennt von einander, hat der TSV 1860 München in der ersten Halbzeit lediglich über ein Drittel der Gesamtzeit den Ball, aber eine leicht bessere Passgenauigkeit als während der zweiten Halbzeit, in der mit 7% mehr Ballbesitz im Vergleich zum ersten Durchgang die Kugel häufiger und länger in Reihen der Löwen war, aber die Passgenauigkeit schlechter wurde.

Das ist zunächst etwas, das einem unlogisch erscheinen mag. Im Endeffekt ist das aber recht schnell erklärt: Mit mehr eigenem Ballbesitz ergibt sich auch mehr Ballbesitz im gegnerischen letzten Drittel. Dort ist die Fehlpassquote einfach höher als auf dem restlichen Spielfeld. Klammern wir die Pässe dort aus, verschiebt sich die Quote positiv. Dazu kommt, dass aufgrund des taktischen Plans mit Umschalt- und Konterangriffen, also mit vertikalem Spiel, zu agieren, auch lange Bälle ein häufig genutztes Mittel zum Raumgewinn waren und diese sind ebenfalls oft ein Ungenauigkeitsfaktor. Bei einem Anteil von mehr als der Hälfte der Vorwärtspässe ist es dann nicht weiter verwunderlich, wenn auch da ein Großteil nicht ankommt.

Freiburg steht gut

Die generell recht niedrige Erfolgsquote im Passspiel ist vor allem dem guten Stellungsspiel der Gäste und der Spielintelligenz der Freiburger Defensivspieler geschuldet. Das Timing beim Einlaufen in gegnerische Passwege der Freiburger und die dem taktischen Plan über Umschaltspiel und Konter gegen Freiburg zu agieren, führten aber am Ende gemeinsam zu dieser niedrigen Quote bei den Löwen.

Über die Passsicherheit und Spielgestaltung der Gäste brauchen wir, denke ich, nur wenige Worte verlieren. Eine hohe Passgenauigkeit bedeutet im Fall Freiburg am Samstag nicht wie so oft viel Ideenlosigkeit oder Ähnliches, sondern andauerndes Drücken in Richtung gegnerischer Sechzehner. Aus Freiburger Sicht mit viel Pech behaftete Abschlüsse am Ende teilweise furios vorgetragener Angriffe, bringen am Ende dann eben nicht den Lohn für die geleistete Arbeit.

Defensive Zweikampfquote

Mit 59% hat der TSV 1860 München mal wieder eine unterdurchschnittliche Leistung gezeigt, was das Gewinnen direkter Zweikämpfe am Boden betrifft und in der Luft sehen die Zahlen auch nicht rosig aus. Aber eins nach dem anderen: Auch hier sind es wieder komplett unterschiedlich Spielhälften, die man betrachten muss.

Hatten die Löwen im ersten Durchgang noch kaum Zugriff auf den jeweils ballführenden Freiburger, wurde dies in der zweiten Halbzeit deutlich verbessert und erfolgreicher verteidigt. Das Stellungsspiel war allerdings in den meisten Fällen bei Ballgewinnen der ausschlaggebende Faktor, denn die Balleroberungen für die Sechzger durch abgefangene Bälle übertreffen ungewöhnlicher Weise alle anderen Balleroberungsarten im Spiel.

Freiburgs Quote diesbezüglich ist noch schlechter als die der Löwen. Allerdings muss man hier sehen, wie oft der eigene Hintermann dann entweder den Ball abfangen oder ihn selbst im Zweikampf erobern konnte.

Somit ist die defensive Zweikampfquote sowohl bei Sechzig als auch bei Freiburg ohne Kontext betrachtet wenig Aussagefähig. Zusammenfassend kann man sagen: Nach einer sehr unsicheren ersten Halbzeit standen die Löwen in Halbzeit zwei sehr stabil gegen den Ball. Freiburg war über die ganzen 90 Minuten defensiv hellwach, aber hatte wie oben schon erwähnt Pech.

Schüsse/aufs Tor

Lediglich acht Schüsse haben die Sechzger in neunzig Minuten fabriziert – jeweils vier pro Halbzeit. Bei der Ballbesitzverteilung ist das eigentlich ein respektabler Wert. Auch die Schussgenauigkeit ist mit 37,5% auf einem guten Level. Problematisch waren allerdings wieder die Positionen, aus den teilweise abgeschlossen wurde. Lediglich drei Schüsse wurden aus der gegnerischen Box abgefeuert.

Freiburg ließ in Halbzeit eins ein Feuerwerk an Schüssen aufs Tor des TSV 1860 los. Für zwölf Versuche brauchen die meisten anderen Teams beide Halbzeiten. Man dürfte sich auch nicht beschweren, hätte Freiburg bis zum Pausentee schon selbst zwei Treffer verbucht gehabt.

Dass Sechzig es in Halbzeit zwei geschafft hat, Freiburg so in den Griff zu bekommen, dass die Schussstatistik für den zweiten Durchgang ausgeglichen ist, war eine gute Reaktion von Jacobaccis Mannschaft auf die sehr einseitige erste Spielhälfte.

Lediglich Nuancen felhlten zum Erfolg für den SCF mit insgesamt drei Alutreffern und vier weiteren Schüssen, die Löwenkeeper Hiller Arbeit verschafften.

PPDA

Die Zahlen sagen hier wirklich alles. Freiburg presste das komplette Spiel über konsequent gegen die Positionsangriffe der Sechzger. Außerdem wurde, egal wo auf dem Spielfeld der Ball verloren wurde, von Freiburger Seite her sofort ins Gegenpressing gegangen. Die Freiburger Spieler gaben kaum einen Ball verloren.

Ganz anders die defensive Herangehensweise der Löwen. Mit Lakenmacher als Spieler, der spät das gegnerische Aufbauspiel zunächst allein eher alibihaft störte, und einem aus der zweiten Reihe aufrückenden Holzhauser, wenn Freiburg in die Nähe des Mittelkreises kam, wurde von Seiten der Löwen eher leichte Angriffssteuerung betrieben, als dass man das tatsächlich Pressing nennen könnte.

Das Tor

Ein direktes Freistoßtor für die Löwen – etwas, was wir schon lange nicht mehr bejubeln durften. Vorbei an Freund und Feind von der halbrechten Seite durch Holzhauser getreten, landete der Ball im langen Eck hinter einem verdutzten Atubolu im Netz.

Nuch einmal anzusehen ist es, wie weitere Highlights auch, hier.

Das fiel auf

Pfosten, Latte und Hiller halten die Löwen in der ersten Spielhälfte in der Partie.

Zum dritten Mal in Folge zu Hause zu Null gespielt.

Die fehlende Präzision der Sechzger bei vielversprechenden Umschaltmomenten in mehreren Szenen hat die ein oder andere weitere Torchance für die Löwen verhindert.

Fazit

Die Partie des TSV 1860 München gegen den SC Freiburg II brachte am Ende des Tages eigentlich genau das, womit jeder gerechnet hatte. Mit dem Unterschied, dass das Ergebnis der Partie das, was auf dem Platz stattfand, doch gehörig auf den Kopf stellte.

Nein, der TSV 1860 München hat sicherlich nicht unverdient, aber ganz sicher sehr glücklich gewonnen.

Für die letzten Spiele, deren Ergebnisse ja nun wirklich gänzlich unwichtig sind, würde ich mir nun ein paar personelle Experimente in die Richtung “Jugend forscht” in der Startformation wünschen.

Datenquelle: Wyscout

Fotogalerie zum Sieg der Löwen gegen den SC Freiburg II

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TSV 1860 SC Freiburg II Fotogalerie Titelbild Löwen

Raphael Holzhauser sorgte am Samstag Nachmittag für das goldene Tor auf Giesings Höhen, als der TSV 1860 die Gäste aus dem Breisgau mit 1:0 in die Knie zwang. Wir haben für Euch die schönsten Impressionen vom Sieg der Löwen gegen den SC Freiburg II zusammengefasst.

Fotogalerie zum Sieg der Löwen gegen Freiburg II

Zum Vergrößern der Fotos einfach auf das jeweilige Vorschaubild klicken!

Sechzig am Wochenende: Löwinnen siegen wieder

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TSV 1860 Frauen Löwinnen SG Aschheim Kirchheim (3)

Zwei Niederlagen mussten die Löwinnen zuletzt einstecken, gegen die SG Aschheim/Kirchheim bog die Elf von Trainer Mariano Frate jedoch wieder in die Erfolgsspur ein.

Löwinnen siegen wieder

Auch wenn der Aufstiegszug sehr wahrscheinlich für die Löwinnen abgefahren ist, so gab es am Samstag doch Grund zu Freude. Gegen die SG Aschheim/Kirchheim gab es endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis. Stefanie Stepberger sorgte vor 186 Zuschauern in der 71. Minute für das goldene Tor auf dem Sechser-Platz.

Die Spiele im Überblick

Mittwoch, 03.05.

18.45 Uhr: FC Fasanerie-Nord – Senioren C 2:3
19.00 Uhr: SV Planegg-Krailling – U15 0:1

Donnerstag, 04.05.

18.00 Uhr: SC Baldham-Vaterstetten U10 – U9 0:11

Freitag, 05.05.

19.30 Uhr: SV Pullach II – Dritte 2:3

Samstag, 06.05.

10.30 Uhr: U12 – FC Schwabing U13 6:1
12.30 Uhr: U13 – SpVgg Unterhaching 10:3
13.00 Uhr: SpVgg Unterhaching – U14 0:6
13.00 Uhr: DJK Don Bosco Bamberg U17 – U16 0:2
14.00 Uhr: Profis – SC Freiburg II 1:0
15.00 Uhr: U17 – Hertha BSC 2:3
15.00 Uhr: SV Akgüney Spor München – Senioren C 0:14
15.00 Uhr: Löwinnen II – SG Hohenlinden/Forstern 3:1
15.00 Uhr: SV Schalding-Heining – U21 2:0
17.00 Uhr: Löwinnen I – SG Achheim/Kirchheim 1:0

Sonntag, 07.05.

09.30 Uhr: U11 – SV Hammerschmiede U12 -:-
11.00 Uhr: U19 – Hannover 96 0:3
11.00 Uhr: JFG Grünbachtal U15 – U14 0:15
14.30 Uhr: FC Croatia München – Vierte 3:4

Die U12 bestritt jeweils zwei kurze Testspiele gegen den FC Augsburg (1:0 und 1:1) sowie die SpVgg Unterhaching (0:0 und 0:2).

Sechzig um Sieben: Profis, Dritte und Vierte mit knappen Siegen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Nicht nur die Profis konnten am Samstag einen Dreier einfahren, auch die Dritte und die Vierte kamen zu knappen Siegen. Während das Team von Maurizio Jacobacci die Saison locker austrudeln lassen kann, dürfen die 3. und die 4. Mannschaft des TSV 1860 noch vom Aufstieg träumen.

TSV 1860 besiegt den SC Freiburg II

In einer erstaunlich mitreißenden Partie besiegten die Löwen die Gäste aus dem Breisgau durch ein Tor von Raphael Holzhauser mit 1:0. Auch wenn es letztendlich nur um die goldene Ananas ging, so stimmten Einsatz und Laufbereitschaft bei der Elf von Maurizio Jacobacci. Entsprechend zufrieden zeigte sich der Trainer auch auf der Pressekonferenz.

Weniger erfreulich ist jedoch, dass auch Jacobacci keine wirkliche Konstanz in die Leistung der Löwen bringt. Mal schaut das toll aus, was der TSV 1860 auf den Rasen bringt, dann gelingt mal kein einziger Torschuss, so wie zuletzt auswärts beim 1. FC Saarbrücken.

U21 verliert beim SV Schalding-Heining

Keinen Grund zur Freude gab es für die U21. Sie unterlag beim SV Schalding-Heining mit 0:2.

Dritte und Vierte mit knappen Siegen

Während die 3. Mannschaft bereits am Freitag trotz knapp vierzigminütiger Unterbrechung einen 3:2-Arbeitssieg beim SV Pullach II einfuhr, drehte die Vierte ihre Partie beim FC Croatia München in der Nachspielzeit.

Beide e.V-Teams des TSV 1860 dürfen noch vom Aufstieg träumen.

Alle Wochenend-Ergebnisse des TSV 1860 bekommt Ihr heute um 9 Uhr auf sechzger.de präsentiert!

Hasan Ismaik kommt nach München

Große Aufmerksamkeit erhielt unser Kommentar zum bevorstehenden Besuchs Hasan Ismaiks in München. Statt sich mit den Vereinverantwortlichen der Löwen zu treffen, plant der Mehrheitsgesellschafter die Teilnahme bei einer Veranstaltung eines investorenfreundlichen Blogs. Man muss halt Prioritäten setzen und der TSV 1860 scheint Hasan Ismaik nicht ganz so wichtig zu sein…

SpVgg Bayreuth entlässt Trainer Kleine

Drei Spieltage vor Saisonende trennt sich der Tabellenletzte SpVgg Bayreuth von Trainer Thomas Kleine. Nach fünf Niederlagen am Stück ziehen die Oberfranken die Reißleine. Ob ein neuer Coach angesichts des Rückstandes von 7 Punkten und 28 Tore aufs rettende Ufer noch etwas bewirken kann, darf bezweifelt werden. Vorerst übernimmt Co-Trainer Julian Kolbeck.

Sonntagsspiele der dritten Liga: Saarbrücken bleibt oben dran

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Blick auf die Konkurrenz bei sechzger.de: so haben die anderen Vereine in der 3.Liga abgeschnitten

Nachdem etwas glücklichen 1:0 Sieg des TSV 1860 München gegen den SC Freiburg II standen heute die Sonntagsspiele der dritten Liga auf dem Programm. Durch ein spätes Tor konnte Saarbrücken in Oldenburg gewinnen und bleibt somit an den Aufstiegsplätzen dran.

VfB Oldenburg – 1. FC Saarbrücken 0:1 (0:0)

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar. Beide Teams benötigten einen Sieg, um ihre Saisonziele noch erreichen zu können. Oldenburg, um den Abstieg noch zu vermeiden, Saarbrücken, um an den Aufstiegsplätzen dran zu bleiben. Im Marschwegstadion kam der VfB Oldenburg vor 5.300 Zuschauern besser in die Partie. Starke verfehlte mit dem Kopf in der 11. Minute den Führungstreffer für die Gastgeber um Zentimeter. Das war der Weckruf für die Gäste, die fortan aktiver am Spiel teilnahmen. Ex-Löwe Neudecker prüfte Dornebusch mit einem Fernschuss von der Strafraumgrenze erstmals (17. Minute). In der 29. Minute musste Batz gegen Hasenhüttl eingreifen, der nach schöner Kombination das 1:0 auf dem Fuß hatte. Kurz vor der Pause kam Saarbrücken noch zwei Mal per Kopf zu Chancen, aber sowohl Zeitz als auch Thoelke verfehlten das Gehäuse. Die zweite Hälfte verlief dann weitgehend ohne Höhepunkt, lediglich ein Schuss von Neudecker sorgte für Gefahr (68. Minute). Die Entscheidung fiel dann fünf Minuten vor Schluss. Adetula brachte Rabihic sehr ungeschickt im Strafraum zu Fall. Den diskussionslosen Elfer verwandelte Cuni eiskalt. Oldenburg konnte nicht mehr zurückschlagen. Damit fehlen den Niedersachsen sechs Punkte auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Saarbrücken liegt nur einen Punkt hinter Dresden und dem direkten Aufstieg.

Viktoria Köln – Borussia Dortmund II 1:1 (0:1)

Eine Punkteteilung sahen die 3.700 Zuschauer im Sportpark Höhenberg zwischen Viktoria Köln und den kleinen Borussen. Nach einem unspektakulären Start in die Partie setzte Özkan in der 28. Minute das erste Ausrufezeichen. Nachdem ein Freistoß von Pohlmann noch von der Kölner Mauer geblockt werden konnte, nagelte Özkan den Abpraller sehenswert zum 1:0 für die Dortmunder in die Maschen. In den letzten Minuten der ersten Hälfte hatte die Viktoria mehrere erstklassige Möglichkeiten zum Ausgleich. Aber Meißner, Rissem Wundrlich und Handke konnten die besten Chancen nicht nutzen, so dass der BVB die Führung in die Pause retten konnte. Im zweiten Durchgang setzten die Kölner die Gäste mehr und mehr unter Druck, so dass der Ausgleich folgerichtig fiel. Urgestein Mike Wunderlich traf in der 73. Minute nach sehenswerter Vorarbeit von Marseiler zum 1:1. Im Gegenzug wurde der Borussia wegen Offensivfouls der postwende Ausgleich von Schiri Brombacher verwehrt. In der Nachspielzeit hätte Wunderlich Lotka fast mit einem gefühlvollen Direktfreistoß aus dem Mittelkreis übertölpelt, aber der Schuss ging knapp drüber.  So blieb es beim 1:1. Dortmund II liegt nun acht Punkte vor einem Abstiegsplatz und die Viktoria Köln bleibt durch die Punkteteilung hinter Sechzig auf Platz 9.