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“Das hoffe ich nicht”: Brinkmann will TSV 1860 auf Distanz halten

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FC Bayern II FC Hansa Rostock

Auf der Pressekonferenz in Rostock äußerte sich Trainer Daniel Brinkmann zur morgigen Partie im Sechzgerstadion. Die Unentschieden zuletzt sind weiterhin ein Thema beim FCH, dennoch sieht der 40-Jährige dem Duell mit dem TSV 1860 München optimistisch entgegen. Man wolle die Löwen mit einem Auswärtssieg in Giesing auf Distanz halten.

Defensive mit Schwächephase

Die gute Laune von Geburtstagskind Markus Kauczinski aus der Löwenrunde schwappte nicht ganz bis in den hohen Norden zu Daniel Brinkmann über. Zu ärgerlich waren die beiden Duelle gegen Hoffenheim II und Osnabrück zuletzt verlaufen, wo Hansa Rostock jeweils in den Schlussminuten der Partien noch den Ausgleichstreffer hinnehmen musste. Die Ergebnisse der letzten Wochen beschäftigten auch am Freitag vor dem Auswärtsspiel in München Giesing (Sonntag 13:30 Uhr, sechzger.de Liveticker) die anwesenden Journalisten und den Trainer des FCH, der vor kurzem eine “Schein-Krise” attestiert hatte.

Nicht von der Hand zu weisen ist allerdings, dass das bisherige Prunkstück von Hansa etwas nachgelassen hat. Sieben Gegentore fing sich die Rostocker Defensive in den letzten drei Duellen ein – davor waren es in 21 Spielen gerade einmal 20 Gegentreffer. Doch es gibt auch positive Aspekte: nach dem millionenschweren Abgang von Ryan Naderi in Richtung Glasgow sind natürlich viele Augen auf die Stürmer gerichtet, zumal keine Neuzugänge in diesem Bereich verkündet wurden. Speziell Emil Holten zeigte mit seinen Saisontreffern fünf und sechs, das die Defensive der Löwen definitiv ein Auge auf ihn haben sollte.

Brinkmann: Platzverhältnisse kommen Rostock entgegen

Deutlich positiver ist außerdem die Personalsituation an der Ostsee: Nico Neidhart kränkelte zuletzt etwas, könnte aber am Sonntag für Daniel Brinkmann dennoch eine Option darstellen. Ansonsten kann der Trainer des FCH nach eigenen Angaben “aus dem Vollen schöpfen“.

Bei der aktuellen Wetterlage sind die Platzverhältnisse auch in Rostock ein Thema. Beim TSV 1860 München wurde am gestrigen Freitag fleißig der Platz vom Schnee befreit. Brinkmann zufolge leiden viele Elemente des Hansa-Spiels unter den aktuellen Bedingungen. Umso erfreuter ist der 40-Jährige, dass die Lage am Sonntag eine andere sein wird.

Wir wissen aber auch, dass wir jetzt in München auf einem sehr ordentlichen Platz spielen, wo auch fußballerisch das ein oder andere mehr wieder möglich ist – was uns natürlich entgegen kommt.

Mit 1.500 Fans im ausverkauften Gästeblock im Rücken will der FCH den TSV 1860 München im Aufstiegsrennen auf Distanz halten. Angesprochen auf die Restchancen der Löwen und ob er glaube, dass die Mannschaft von Markus Kauczinski noch ein Wörtchen in Sachen 2.Bundesliga mitsprechen könne, sagte Brinkmann: “Das hoffe ich nicht.” Am Sonntag haben die Rostocker es in der eigenen Hand, in Giesing die Gewissheit weiter anwachsen zu lassen, dass Sechzig München ein weiteres Jahr in der 3.Liga verbringen könnte. Für den FCH ist das Duell am Sonntag derweil der Auftakt in mehrere Wochen mit Spitzenduellen. Bis Ende März lauten die weiteren Gegner Essen, Havelse, Cottbus, Duisburg und Wiesbaden.

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: Fußballclub Hansa Rostock e. V.

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Choreo der Hansa Rostock Fans im GWS 24/25

Nach dem Sieg in Havelse ist die Stimmung im Löwenkosmos wieder auf dem aufsteigenden Ast. Doch nun kommt ein anderes Kaliber auf die aktuell schneebedeckten Gipfel auf Giesings Höhen. Die Weichen für den Saisonendspurt werden nun endgültig gestellt, weshalb man gegen motivierte Ostseeanrainer bestenfalls drei Punkte holt. Schau ma mal, was vor allem Sigurd Haugen gegen seinen früheren Arbeitgeber gelingt, den Fußballclub Hansa Rostock e. V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Nachdem man in den letzten Wochen Abstecher in die unteren Tabellenregionen gemacht hatte, steht nun ein direkter Tabellennachbar vor der Tür. Hansa Rostock rangiert aktuell einen Platz vor den Löwen auf Tabellenrang 7 und hat dabei mit 40 Punkten vier Punkte Vorsprung auf den TSV 1860. Die defensivstarke Kogge weist außerdem mit +14 die zweitbeste Tordifferenz der Liga auf, was sich aus 41 erzielten und nur 27 kassierten Toren ergibt. Unangefochtener Spitzenreiter in dieser Kategorie ist Verl mit +24, während die Löwen bei +4 stehen. Die 27 Gegentreffer machen die Hintermannschaft aus Rostock zur drittbesten Defensive der Liga hinter Osnabrück und Wiesbaden – ein harter Brocken für unsere Stürmer.

Zu allem Überfluss präsentiert sich der FCH auch noch sehr auswärtsstark und belegt mit 20 Punkten aus 11 Spielen den dritten Rang der Auswärtstabelle. Bisher musste man in der Fremde nur eine Niederalge hinnehmen. Etwas Hoffnung könnte die aktuelle Form der Rostocker machen. Die ersten zwei Partien nach der Winterpause konnte man noch gewinnen, wartet nun aber seit drei Partien auf einen Sieg. Nach einer 0:3 Heimniederlage gegen Ingolstadt gab es zwei 2:2 Unentschieden gegen Hoffenheim II und Osnabrück. Vielleicht können wir ja endlich den ersten Sieg gegen Hansa in Liga 3 einfahren!

Wintertransfers

Im Winter gab es am Deadline-Day einen Kracher an der Ostsee. Mit dem Transfer von Ryan Naderi zu den Glasgow Rangers, welcher der Kogge rund 5,5 Mio. € einbringt, sorgte man für einen neuen Verkaufsrekord in der dritten Liga. Vor zwei Jahren hatte man für den 22-jährigen Stürmer noch 200.000 € an Gladbach überwiesen. Diese Ablöse soll laut transfermarkt.de nun aber aufgrund einer Weiterverkaufsbeteiligung auf 950.000 € gestiegen sein.

Davor waren nur einige Anpassungen am von Daniel Brinkmann betreuten Kader vorgenommen worden. Mit Tim Krohn (20, MS, Oberhausen) und Dario Gebuhr (22, IV, Chemnitz) verlieh man zwei Talente für mehr Spielpraxis in die Regionalliga, während Dominik Lanius (28, IV) aufgrund fehlender Perspektiven fix zum 1. FC Bocholt in die Regionalliga West wechselte. Von Arminia Bielefeld kam außerdem etwas Erfahrung nach Rostock und man lieh Lukas Kunze (27, ZM), der schon mit Osnabrück und Bielefeld ins Unterhaus aufgestiegen ist.

Das Hinspiel

Insbesondere die Ansetzung an einem Mittwochabend wird den mitgereisten Löwenfans in Erinnerung bleiben. So konnte man leider nur mit einer höheren dreistelligen Anzahl an Löwenfans den Auswärtssektor bevölkern, was aber auch großen Spaß machte. Weniger Spaß machte das Spiel der Mannschaft auf den Rasen im Ostseestadion. Streckenweise ging überhaupt nix und man musste ab der 30. Minute einen Doppelschlag des FCH hinnehmen.

Erst in der Schlussphase konnte man sich etwas berappeln und Dulic machte in der 89. den Anschlusstreffer. Danach gab es sogar noch die Chance auf den Ausgleich, der aber höchst unverdient gewesen wäre. Die erste Saisonniederlage war somit besiegelt, doch damit nicht genug. Nach dem Spiel wurde das alte Flutlicht des Stadions verabschiedet und ein Kind wurde durch herabfallende Feuerwerkskörper verletzt.

Der 25. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr VfB Stuttgart 1893 II SV Waldhof Mannheim 07
Samstag 14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – TSV Havelse 1912
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – Rot-Weiss Essen
14:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr MSV 02 Duisburg – 1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr Aachener TSV Alemannia – SC Verl 1924
16:30 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – 1. FC Saarbrücken
Sonntag 13:30 Uhr TSV 1860 München – FC Hansa Rostock
16:30 Uhr FC Erzgebirge Aue – FC Energie Cottbus
19:30 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II – FC Viktoria Köln 1904

 

Löwenrunde: “Freuen uns auf einen Kracher”

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Löwenrunde: "Freuen uns auf einen Kracher"

Am Sonntag um 13:30 Uhr empfängt der TSV 1860 München den FC Hansa Rostock zum nächsten Heimspiel im ausverkauften Grünwalder Stadion. Inzwischen scheint sich auch das Verletztenlager aber etwas zu lichten. So stehen die zuletzt angeschlagenen David Philipp, Raphael Schifferl und Thore Jacobsen allesamt zur Verfügung. Auch Kevin Volland und Florian Niederlechner kehren nach abgesessener Sperre zurück in den Kader. Somit hat Trainer Markus Kauczinski, der heute seinen 56. Geburtstag feiert, die Qual der Wahl. Einzig Kilian Jakob fällt aufgrund einer Verletzung im Becken-Bereich mehrere Wochen aus. Bei der Löwenrunde sagte Kauczinski: “Wir freuen uns auf einen echten Kracher”.

Personalupdate nach dem Training

Direkt nach dem Training am Freitagvormittag nahm der Sechzger-Coach bei der Löwenrunde die Geburtstags-Glückwünsche der Pressevertreter entgegen. In seinem Personalupdate informierte er darüber, dass Deniz, Christiansen, Dulic, Pfeifer und Althaus weiter ausfallen. Verlaat konnte zwar unter der Woche voll trainieren, wird aber am Sonntag wohl noch nicht im Kader stehen. “Er hat einen guten Eindruck gemacht, aber eine Woche würde ihm noch guttun. Wir lassen uns das noch offen”, erklärte Kauczinski.

Angeschlagenes Trio ist mit dabei

Entwarnung gab es hingegen für David Philipp, zu dem er erklärte: “Er ist Anfang der Woche umgeknickt, es hat sich aber als nicht so schlimm herausgestellt, wie wir befürchtet haben. Er wird dabei sein”. Auch die zuletzt angeschlagenen Jacobsen und Schifferl, die Anfang der Woche noch individuell trainiert hatten, stehen beide zur Verfügung. “Ohne das richtungsweisende Spiel in Havelse gäbe es das richtungsweisende Spiel gegen Rostock jetzt nicht”, scherzte ein gut aufgelegter Trainer in der Löwenrunde.

“Freuen uns auf einen Kracher”

“Rostock ist körperlich sehr stark. Sie sind natürlich anders besetzt als Havelse, das ist ein Top-Gegner. Wir freuen uns auf einen echten Kracher”, erläuterte Kauczinski. Ob Philipp wie in Havelse im Zentrum agierten wird, oder ob Volland auf seine angestammte Position zurückkehrt, ließ Kauczinski offen. “Wir haben uns Gedanken gemacht, etwas anzupassen. Es kann auch sein, dass beide spielen. Wolfram hat auch sehr gut trainiert. Es war überhaupt eine energiegeladene Woche”, berichtete der Sechzger-Coach.

Gute Kauczinski-Bilanz gegen die Kogge

Während die Sechzger seit neun Spielen ohne Sieg gegen Rostock sind, hat der 1860-Trainer noch kein Heimspiel gegen Hansa verloren. “Man kann es manchmal nicht erklären, warum es solche Serien gibt”, sagte der TSV-Coach. Man sei froh, wieder in guter Besetzung antreten zu können. Anteil an den letzten Ausfällen, habe auch der schlechte Zustand des Einser-Platzes auf dem Trainingsgelände. “Der Zustand ist schlecht, das ist auch ein Puzzle-Teil. Der Platz ist sehr hart, die Belastung für die Spieler sehr hoch”, berichtete Kauczinski. Kurzfristig könne man darauf aber nicht reagieren.

“Rostock ist ein anderes Kaliber”

Auf Nachfrage von sechzger.de, wie er und die Mannschaft auf den jüngsten Kantersieg reagiert haben, sagte der Löwen-Trainer: “Ich freue mich auch über einen Sieg. Die zehn Stunden im Bus sind natürlich mit einem guten Gefühl wesentlich angenehmer. Rostock ist ein anderes Kaliber. Aber wir haben zu Hause auch Cottbus und Duisburg geschlagen. Wir müssen auf den Punkt da sein, es wird wieder ein Abnutzungskampf”. 

Live-Ticker bei sechzger.de

Im Hinblick auf den Zustand des Rasens im Grünwalder Stadion nach dem Wintereinbruch der letzten Nacht sagte Presse-Sprecher Felix Hiller: “Wir sind im Austausch mit der Stadt und gehen davon aus, dass am Sonntag dort Fußball gespielt wird”. Am morgigen Samstag soll das Stadion geräumt werden, zudem ist Tauwetter angesagt. Es ist also angerichtet für das Verfolger-Duell am Sonntag. Verfolgen könnt ihr die Partie natürlich gerne wieder bei uns im Live-Ticker auf sechzger.de.

20.02.1965: TSV 1860 besiegt Hertha BSC bei Torspektakel in Giesing

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TSV 1860 Hertha BSC Berlin Ticket

Zehn Tore bekamen die 17.000 Zuschauer am 20.02.1965 im Grünwalder Stadion zu sehen. Sowohl der TSV 1860 als auch Hertha BSC ließen es an diesem Samstag Nachmittag in Giesing ordentlich krachen. Am Ende setzte sich Münchens große Liebe mit 6:4 durch und knüpfte in der Folgewoche an den Torrausch an…

Klangvolle Namen auf Giesings Höhen

Die glorreichen Löwen der 60er-Jahre können wir ja eh alle gebetsmühlenartig aufzählen, oder? Aber wie sieht es mit der Hertha aus? Wusstet Ihr beispielsweise, dass heute vor 61 Jahren auf Seiten der Berliner u.a. Wolfgang Fahrian, Calli Rühl, Willibert Kremer, Uwe Klimaschefski und Otto Rehhagel im Grünwalder Stadion aufliefen?

Die Gäste reisten als Tabellenvorletzter nach München, während der amtieren Pokalsieger aus Giesing auf Platz 4 der Bundesligatabelle rangierte. Die Favoritenrolle war folglich klar verteilt, aber ein Spaziergang sollte es für den TSV 1860 gegen die Hertha keinesfalls werden.

TSV 1860 besiegt Hertha BSC

Zu Beginn lief es jedoch absolut wunschgemäß für die Löwen. Nach 27 Minuten stand es durch Fredi Heiß, Peter Grosser und Rudi Brunnenmeier bereits 3:0 für 1860, doch Otto Rehhagel verkürzte noch vor der Pause für die Hertha.

Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Scheibenschießen weiter und den Löwen drohte das Match nach dem 5:4-Anschlusstreffer der Gäste (68.) doch noch zu entgleiten. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Fredi Heiß mit seinem zweiten Treffer jedoch für die endgültige Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Eine Woche später ging es dann übrigens ähnlich torreich zu, als der TSV 1860 den KSC im Sechzgerstadion mit 9:0 deklassierte.

Die Aufstellung der Löwen

Folgender Elf des TSV 1860 schenkte Trainer Max Merkel am 20.02.1965 gegen Hertha BSC sein Vertrauen.

Tepe – Wagner, Patzke – Zeiser, Reich, Luttrop – Küppers, Grosser, Heiß, Brunnenmeier, Rebele

Tore:
1:0 Heiß (10.), 2:0 Grosser (15.), 3:0 Brunnenmeier (27.), 3:1 Rehhagel (35., Elfmeter), 4:1 Rebele (53.), 4:2 Krampitz (54.), 5:2 Rebele (60.), 5:3 Krampitz (63.), 5:4 Klimaschefski (68.), 6:4 Heiß (85.)

TSV 1860 – Hansa Rostock: Ergebnistipp Timo Gebhart

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Timo Gebhart TSV 1860

85 Pflichtspiele absolvierte Timo Gebhart einst für den TSV 1860 München, derer 21 für den FC Hansa Rostock. Was liegt also näher, als den einstigen U19-Europameister nach seinem Ergebnistipp für das Duell seiner Ex-Vereine zu fragen?

Timo Gebhart tippt auf Heimsieg der Löwen

Auch wenn der ehemalige Mittelfeldspieler seinen Lebensmittelpunkt bereits seit Jahren wieder in seine Heimatstadt Memmingen verlegt hat, so verfolgt er das Geschehen an der Grünwalder Straße doch noch immer und schnürt gelegentlich auch noch die Fußballstiefel für die Traditionself von Münchens großer Liebe. Für die Partie am Sonntag ist Gebhart optimistisch:

“Ich tippe auf ein 2:1 für die Löwen.
Kevin trifft und Haugen.”

Ob man das an der Ostsee so gerne hört? Für den TSV 1860 wären es auf jeden Fall big points…

Aus Memmingen über Giesing in die Bundesliga

Der gebürtige Memminger Timo Gebhart wechselte 2004 als 15-Jähriger aus seiner Heimatstadt zum TSV 1860 München. Über die Amateure kam er direkt in den Zweitligakader und absolvierte bis 2009 37 Zweitligaspiele für die Löwen. Anschließend wechselte er in die Bundesliga und war für den VfB Stuttgart und den 1. FC Nürnberg am Ball. Gebhart wurde jedoch immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen und wagte 2016 bei Steaua Bukarest einen Neuanfang. Dort lief es jedoch alles andere als rund und so wechselte er nach nur sieben Einsätzen in Rumänien zu Hansa Rostock.

Dort blühte Gebhart regelrecht auf und erzielte in der 3. Liga in 17 Partien vier Tore. Obwohl Hansa gerne mit dem Offensivspieler verlängert hätte, zog es Timo zurück in die Heimat: Sechzig rief und Gebhart kam! Bei den Löwen überzeugte Gebhart und glänzte als Spielmacher, ehe ihn ein Muskelbündelriss bereits Mitte der Vorrunde zurückwarf.

Europameister und Hoffnungsträger

Weitere Verletzungen verhinderten auch in der Rückrunde ein Eingreifen Gebharts, weswegen der TSV 1860 den Vertrag des einstigen Hoffnungsträgers nicht verlängerte. Nach einem halben Jahr ohne Anstellung unterschrieb Gebhart bei Viktoria Berlin, ehe er im Sommer 2019 erneut nach Giesing wechselte. Nach nur einem Jahr hieß es jedoch schon wieder Abschied nehmen und Timo wechselte in seine Heimatstadt Memmingen, wo er im April 2022 seine aktive Karriere offiziell beendete.

Im Trikot des DFB absolvierte Timo Gebhart 30 Länderspiele von der U15 bis zur U21. Im Jahr 2008 wurde er mit der deutschen U19 Europameister und zeigte während des Turniers herausragende Leistungen.

Sechzig um Sieben: Kultstätte Grünwalder Stadion

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Sechzig um Sieben: DF1 überträgt Toto-Pokal-Match

Der Blick der Löwen geht nach vorne auf das nächste Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock, auch wenn Trainer Markus Kauczinski wieder einmal Verletzungssorgen plagen. In Sechzig um Sieben fassen wir wieder alles Wichtige für Euch kurz und bündig zusammen. Unter anderem wurde Abends bekanntgegeben, dass die Generalprobe der Amas am Samstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet.

Amas-Generalprobe ohne Zuschauer

Am Samstag um 11 Uhr testen die Löwen-Amateure zum letzten Mal vor dem Rückrundenstart in der Bayernliga. Dabei trifft die U21 auf den FC Heimstetten. Aufgrund des Wintereinbruchs musste das Spiel kurzfristig auf den Kunstrasen an der Grünwalder Straße 114 verlegt werden. Da die Profis gleichzeitig ihr nicht-öffentliches Abschlusstraining vor dem Rostock-Spiel am Trainingsgelände abhalten, findet auch das Amas-Match ohne Zuschauer statt.

Magenta-Serie: Kultstätte Grünwalder Stadion

MagentaSport hat eine neue Rubrik rund um “Kultstätten” der 3. Liga angekündigt. Zum Auftakt widmet sich der Sender dem Grünwalder Stadion in München – dem “wohl bekanntesten Stadtstadion Deutschlands” und Heimspielort des TSV 1860 München. Im Beitrag stehen vor allem Atmosphäre und Standort im Mittelpunkt. Begriffe wie “Kult” und “echter Fußball” fallen dabei mehrfach. Hier geht’s zu unserem Bericht.

Rugby-Shirts im Shop erhältlich

Seit Sommer 2025 wird beim TSV 1860 auch Rugby gespielt und die ersten Erfolge wurden bereits erzielt. Nun haben Fans – und solche, die es noch werden wollen – die Möglichkeit, die Rugby-Sparte mit dem Kauf eines Shirts zu unterstützen. Wo ihr den entsprechenden Link zur Vorbestellung findet, könnt ihr in unserem Artikel nachlesen. 

Wunschaufstellungen für Rostock

Wer fällt aus, wer kehrt zurück – viele Fragen sind noch offen vor dem nächsten Heimspiel gegen Hansa Rostock. Dennoch haben sich die sechzger.de-Redakteure schon einmal Gedanken gemacht, mit welchen Wunschaufstellungen sie die Löwen am Sonntag aufs Feld schicken würden, aber lest am besten selbst. 

Der Mann an der Pfeife

Luca Jürgensen pfeift am Sonntag Mittag das Heimspiel des TSV 1860 gegen Hansa Rostock (13.30 Uhr – im sechzger.de Liveticker). Die Erinnerungen der Löwenfans an Einsätze des inzwischen 29jährigen Hamburgers bei Spielen des TSV 1860 sind nicht die allerbesten. Alles Weitere zum Unparteiischen des Sonntags-Spiels lest ihr in unserer Rubrik “Der Mann an der Pfeife”.

Top-informiert ins Wochenende

Damit geht ihr bestens informiert in den letzten Arbeitstag der Woche – für die meisten zumindest. Heute erwarten Euch weitere spannende Berichte, unter anderem dürfte Coach Kauczinski in der Löwenrunde am frühen Nachmittag ein Personalupdate geben. Wir sind für Euch dabei!

MagentaSport startet “Kultstätten”: Grünwalder Stadion im Fokus

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TSV 1860 Grünwalder Stadion CR Fotos (6)

MagentaSport hat eine neue Rubrik rund um “Kultstätten” der 3. Liga angekündigt. Zum Auftakt widmet sich der Sender dem Grünwalder Stadion in München – dem “wohl bekanntesten Stadtstadion Deutschlands” und Heimspielort des TSV 1860 München. Im Beitrag stehen vor allem Atmosphäre und Standort im Mittelpunkt. Begriffe wie “Kult” und “echter Fußball” fallen dabei mehrfach.

MagentaSport startet “Kultstätten”

Zu Wort kommen neben Löwen-Stürmer Florian Niederlechner auch Spieler anderer Drittligisten: Christian Kühlwetter (Jahn Regensburg), Yannick Jaeschke (TSV Havelse) und Lukas Fröde (FC Ingolstadt). Auffällig: Auch Gästespieler beschreiben das Grünwalder als besonderen Ort. Kühlwetter betont den Reiz der Kulisse aus Sicht des Gegners:

“Von der Stimmung her ist es einfach immer geil, dort zu spielen.”

Fröde ordnet das wie folgt ein:

“Fußball in Reinform tut immer gut.”

Gänsehaut beim Herauslaufen

Niederlechner schildert im Video vor allem die Momente unmittelbar vor dem Anpfiff – mit Blick aus den Katakomben Richtung Westkurve, wenn die Sonne hinter der Kurve verschwindet. Er spricht von etwas Einmaligem und von Gänsehaut beim Herauslaufen.

Der Standort ist für den TSV 1860 München ein echtes Asset – eines, um das der Verein vielerorts beneidet wird. Umso schöner ist es, dass in Sachen zeitgemäßen Ausbau Bewegung reinkommt.

Im letztjährigen Stadionranking der 11Freunde-Redakteure landete das Grünwalder Stadion übrigens auf Platz 13 aller Stadien weltweit – inklusive der passenden Liebeserklärung:

“Wer sich nochmal spüren möchte, sollte am Spieltag mit einem kleinen Hellen in der Hand auf die Hintertortribüne des Grünwalder Stadions blicken. Hach.”

Ein Satz, den wohl fast jeder Löwenfan so unterschreiben würde. Nur vielleicht das “klein” vor dem “Hellen” streichen…

Titelbild: CR-Fotos

TSV München von 1860 e.V.: Rugby Shirts im Shop verfügbar

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Shirt Rugby TSV 1860

Seit Sommer 2025 wird beim TSV 1860 auch Rugby gespielt und die ersten Erfolge wurden bereits erzielt. Nun haben Fans – und solche, die es noch werden wollen – die Möglichkeit, die Rugby-Sparte mit dem Kauf eines Shirts zu unterstützen.

1860 Rugby Shirts im Shop verfügbar

Aktuell ist das dunkelgrüne Shirt in den Größen S bis 4XL für 30 € im Onlineshop oder im Bamboleo erhältlich. Das von Tobias Strunk designte Baumwoll-Shirt trägt ein kleines, cremefarbenes Logo auf der Brust in klein, auf der Rückseite ist das 1860 Rugby Logo in groß abgebildet.

Der Designer zeichnete auch schon für die Gestaltung des Logos der Radsport-Abteilung sowie weiterer Merchandising-Artikel des TSV München von 1860 e.V. verantwortlich.

Das Rugbyteam der Löwen startet am 21.03. in die Rückrunde der Landesliga. In der Hinrunde hatte der TSV 1860 alle drei Spiele gewonnen und startet als Spitzenreiter in die zweite Saisonphase. Zum Rückrundenauftakt wartet das Landesliga-Derby gegen München RFC. Anpfiff ist um 14.30 Uhr auf dem StuSta Platz (Willi-Graf-Str. 4, 80805 München).

Fotos: TSV München von 1860 e.V.

19.02.1956: Chancenloser TSV 1860 geht in Karlsruhe 3:8 unter

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Abgeschlagener Tabellenletzter. Die Oberliga-Saison 1955/56 war sicherlich kein Glanzstück in der Historie der Löwen. Den Tiefpunkt erreichte der TSV 1860 vermutlich heute vor 70 Jahren, als man mit 3:8 in Karlsruhe unter die Räder kam und bereits nach 28 Minuten sechs Gegentreffer hatte schlucken müssen.

KSC als Deutscher Vizemeister

Klar, der KSC war nicht irgendein Gegner in der Liga. Die Badener feierten am Ende der Spielzeit 55/56 die Meisterschaft in der Oberliga Süd und setzten sich auch in der Vorrundengruppe zur Deutschen Meisterschaft gegen Schalke 04, den 1. FC Kaiserslautern und Hannover 96 durch. Erst im Endspiel musste sich der KSC Borussia Dortmund mit 2:4 geschlagen geben.

Ganz anders die Löwen, die in 30 Saisonspielen lediglich acht Siege feiern konnten. 19:41 Punkte, 43:74 Tore – viel Grund zur Freude gab es in Giesing wahrlich nicht.

TSV 1860 kommt in Karlsruhe unter die Räder

Eine ganz besonders bitte Erfahrung machte der TSV 1860 in Karlsruhe. Am 19.02.1956 kamen die Wildparkstadion böse mit 3:8 unter die Räder. Vermutlich hätten die Löwen sogar zweistellig verloren, wenn die Hausherren nicht nach einer halben Stunde einen Gang zurückgeschaltet hätten.

Bereits nach 28 Minuten hatte Torwart Pilz sechsmal hinter sich greifen müssen. Ein Debakel für die Mannschaft von Trainer Dr. Max Schäfer, die dem späteren Deutschen Vizemeister aber immerhin drei Gegentreffer beifügte.

Die Aufstellung der Löwen

Folgendes Team des TSV 1860 erlitt die bittere Pleite in Karlsruhe.

Pilz – Stemmer, Hornauer – Lesjak, Sommer, Gerum – Zausinger, Mondschein, Köbler, Link, Auernhammer

Tore:
1:0 Beck (7.), 2:0 Kunkel (15.), 3:0 Beck (20.), 4:0 Beck (25.), 5:0 Ruppenstein (27.), 6:0 Beck (28.), 6:1 Link (33.), 6:2 Link (57.), 6:3 Zausinger (74.), 7:3 Ruppenstein (86.), 8:3 Kunkel (88.)

Quelle der Daten: Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 München – FC Hansa Rostock

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wunschaufstellungen tsv 1860 msv duisburg

Florian Niederlechner und Kevin Volland sind nach ihren Sperren wieder einsatzbereit und bieten Trainer Markus Kauczinski weitere Offensivoptionen. Ob der Coach nach dem 5:0-Sieg beim TSV Havelse Änderungen an der Startelf der Löwen vornimmt? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Heimspiel des TSV 1860 München gegen den FC Hansa Rostock aus?

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Hansa Rostock

Thomas Spiesl

“Never change a running system!” Thomas vertraut auf die Elf, die am vergangegen Wochenende einen Kantersieg in Niedersachsen einfuhr. Heißt: Die beiden ehemaligen Bundesligaspieler Volland und Niederlechner finden sich zunächst auf der Bank wieder.

Thomas Enn

Auch Thomas Enn verzichtet auf die beiden Routiniers, gibt aber Lasse Faßmann in der Abwehr den Vorzug vor Raphael Schifferl. Ansonsten nimmt er keine Änderungen vor und hofft, dass die Löwen den Schwung aus dem Eilenriedestadion mit nach Giesing gebracht haben.

Leon Kleemann

Unser Redaktions-Neuzugang beordert ebenfalls Lasse Faßmann in die Startelf, lässt dafür jedoch Siemen Voet auf der Bank. Darüber hinaus bleibt die Startelf unverändert, d.h. auch Volland und Niederlechner müssen sich zunächst gedulden.

Peter Gratz

Mit einigen Änderungen und Überraschungen wartet Peter in seiner Aufstellung auf. In der Abwehrkette ersetzt Lasse Faßmann den Kollegen Siemen Voet, im defensiven Mittelfeld rutscht Damjan Dordan in die Startelf. Thore Jacobsen soll offensiv das Spiel machen, während Marvin Rittmüller auf rechts mit seiner Geschwindigkeit für Druck sorgen soll.

Stefan Kranzberg

Einen etwas anderen Ansatz wählt Stefan, der den Defensivbereich zwar unverändert lässt, offensiv jedoch variiert. Kevin Volland und David Philipp bilden hinter dem einzigen nominellen Stürmer Sigurd Haugen eine Doppel-Zehn, sollen jedoch je nach Bedarf abwechselnd in die Spitze stoßen und den Norweger unterstützen.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de