Dynamo Dresden ist zurück aus der coronabedingten Zwangspause und musste am Wochenende mit der 0:3-Heimniederlage gegen den Halleschen FC einen herben Rückschlag im Aufstiegskampf hinnehmen. Die Folge: Trainer Markus Kausczinski wurde entlassen und durch Alexander Schmidt ersetzt. Zum ersten Nachholspiel empfingen die Sachsen am Abend den wiedererstarkten MSV Duisburg.

Treffen der Ex-Löwen

Die Ausgangslage war klar: Dynamo Dresden stand vor der Partie lediglich auf Rang 4 der Tabelle, könnte aber mit zwei Siegen in den Nachholspielen gegen Duisburg und Uerdingen wieder den Platz an der Sonne ergattern. Für die Zebras ging es noch immer darum, wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

Bei den Sachsen bildeten die drei Ex-Löwen Hosiner, Daferner und Stark die Offensive. Die Gäste aus Duisburg hatten mit Kapitän Moritz Stoppelkamp ebenfalls einen ehemaligen Spieler des TSV 1860 in der Startelf.

Dynamo Dresden – MSV Duisburg

Der MSV geriet in den ersten paar Minuten gehörig unter Druck, denn Dynamo wollte seinen Negativlauf partout beenden. Die erste Großchance hatten jedoch die Gäste, als Bouhaddouz den Ball in der 12. Minute an den Pfosten nagelte. Auf der anderen Seite scheiterte Stor völlig freistehend aus sechs Metern am überragend reagierenden Duisburger Torhüter Weinkauf (19.). In der 24. Minute lag der Ball dann aber im Kasten der Gäste, der Treffer zählte jedoch nicht, da der Ball nach der Ecke in der Luft bereits im Aus gewesen war. Glück für den MSV – und die Löwen, die das Nachholspiel von der Couch aus sicher auch verfolgten.

Nach Weinkauf durfte auch Kevin Broll zeigen, was er kann. In der 30. Minute prallte der Ball nach einer Flanke von Mitspieler Mai in Richtung eigenes Tor und der Dynamo-Keeper hielt sensationell das 0:0 fest. So ging man torlos in die Kabine, auch wenn es ebenso gut 2:2 stehen können. Alles in allem eine unterhaltsame, aber keineswegs hochklassige Partie.

Daferner erlöst Dynamo

Auch in der 2. Halbzeit war die SGD zunächst optisch überlegen und vor allem der zur Pause eingewechselte Diawusie brachte ordentlich Schwung. Torchancen blieben aber über weite Strecken Mangelware, doch dann vergaben Bouhaddouz (62.) und Vermeij (68.) bei Kontern gute Einschussmöglichkeiten für die Meidericher. Das erste Tor erzielte aber Dynamo: Vlachodimos setzte sich auf links durch, passte scharf in die Mitte und Daferner erlöste die Sachsen mit dem 1:0 (77.). So wirklich zu erwarten was das zu dem Zeitpunkt nicht. Ein hart erarbeiteter Heimsieg gegen ebenbürtige Zebras.

Mit dem Dreier gegen den MSV Duisburg zieht Dynamo Dresden wieder am TSV 1860 vorbei und belegt nun den dritten Tabellenplatz in der 3. Liga.

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