In Krefeld geht es weiter drunter und drüber: Nach dem Rückzug von Mehrheits-Eigner und Präsident Mikhail Ponomarev wollte die KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH eine finanzielle Sanierung in Eigenverantwortung durchziehen. Dieser Antrag wurde nun abgelehnt. Stattdessen setzte das Amtsgericht Krefeld einen Insolvenzverwalter beim KFC Uerdingen ein.

Insolvenzverwalter beim KFC Uerdingen ein

“Verfügungen der Schuldnerin (also der GmbH; Anmerkung sechzger.de) über Gegenstände ihres Vermögens sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam”, heißt es in der Begründung des Gerichts. Bei einem Eigenverwaltungsverfahren wäre die Geschäftsführung der KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH unter Beachtung diverser strikter Auflagen weiter handlungsfähig geblieben. Zudem wäre auch die Fortführung des Spielbetriebs sehr wahrscheinlich gewesen. Ob und wie der Spielbetrieb der Lizenzspielermannschaft kurz-, mittel- und langfristig weitergeführt werden kann, ist nun völlig unklar. Wichtig: Der Verein KFC Uerdingen e.V. dürfte trotz der ganzen Wirrungen völlig unbehelligt bleiben.

Offene Stadionfrage

Weiterhin ungeklärt bleibt auch die Stadionfrage: Da der KFC mehrmals seiner Mietverpflichtung gegenüber dem Düsseldorfer Stadionbetreiber DLive nicht nachgekommen sei, verwehrt dieser den Uerdingern den Zutritt zur Arena nun endgültig. Wo das geplante Heimspiel gegen den FSV Zwickau am 13.02. stattfinden soll, ist bislang ungeklärt. Zudem warten Mitarbeiter des KFC wiederholt auf ihr Gehalt, Gerüchten zufolge bedient der Klub so gut wie keine Rechnungen mehr.

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