17 Tore, 9 Assists – Löwen-Neuzugang Meris Skenderovic hat in der vergangenen Saison beim FC Schweinfurt 05 durchaus gezeigt, zu was er in der Lage ist. Sein Mitspieler Kristian Böhnlein, von 2018 bis 2020 ebenfalls an der Grünwalder Straße tätig, schwärmt in der tz vom Neuzugang des TSV 1860 und traut Skenderovic einiges zu.

“Nicht der typische Brecher”

Bereits im Winter, als Skenderovic erstmals bei den Löwen im Gespräch war, riet Böhnlein dem Deutsch-Montenegriner zum Wechsel. Fans, Umfeld, Entwicklungsmöglichkeiten – das Gesamtpaket passt bei den Löwen. Zudem ist der Mittelfeldspieler der Schnüdel der Meinung, dass der 24-jährige Angreifer bestens ins System von Trainer Michael Köllner passt.

“Mero ist nicht der typische Brecher. Er ist mehr so ein Drumherum-Spieler. Legt ab für den Mittelstürmer, geht weite Wege, sucht das Eins-gegen-eins. Er hat eine gute Grundgeschwindigkeit, gute Technik und ein super Abschluss. Mero kann links wie rechts abschließen, auch mit dem Kopf. In der offensiven Reihe kann er jede Position spielen.”

Mit dieser Einschätzung steht Böhnlein nicht allein da. Auch unser Statistik-Freak Bernd Winninger sieht in Skenderovic eine Bereicherung des Löwen-Kaders.

Böhnlein traut Skenderovic die 3. Liga zu

Nachdem Skenderovic im NLZ der TSG Hoffenheim ausgebildet worden war und unter Julian Nagelsmann sogar in der Europa League zum Einsatz gekommen war, wurde der ehemalige U-Nationalspieler zweimal ausgeliehen. Sowohl beim TSV Hartberg als auch beim FC Carl Zeiss Jena tat sich Skenderovic jedoch schwer und blieb ohne Torerfolg. Erst in Schweinfurt blühte er wieder auf und wagt nun den nächsten Schritt. Kristian Böhnlein traut seinem (Ex-)Kollegen Skenderovic durchaus zu, dass er sich eine Liga höher durchsetzen kann.

“Wenn er umsetzt, was er kann, wird er auch in der 3. Liga auf seine Einsätze und Treffer kommen.”

Derzeit erholt sich Meris Skenderovic in Montenegro von der abgelaufenen Saison und wird dann Mitte Juni zum Trainingsauftakt an der Grünwalder Straße zeigen, was er kann.

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