Die schlechten Nachrichten über den Drittligisten wollten in den vergangenen Wochen einfach nicht abreißen. Rückzug des Investors, sportliche Talfahrt, ausstehende Gehaltszahlungen seit November, Insolvenzverfahren…  Nun erhellt sich für die Krefelder der Horizont. Wie die WZ berichtet, wurde der KFC Uerdingen angeblich verkauft.

KFC Uerdingen angeblich verkauft

Nach einem Bericht der Westdeutschen Zeitung soll der kriselnde Club des scheidenden Präsidenten und Anteilseigner Mikhail Ponomarev an einen Investor aus Armenien verkauft worden sein. Nach Informationen des Kickers lautet dessen Name “Roman Gevorkyan”. Von Interesse aus Armenien war schon länger berichtet worden. Bislang war jedoch stets von einer Investorengruppe die Rede. Gevorkyan kennt man im Profifußball bereits: Er ist bereits beim armenischen FC Noah Erewan und dem italienischen Club AC Noah Siena aktiv.

Neue Heimspielstätte gefunden

Auch das Problem der Spielstätte scheint gelöst: Der KFC soll die restlichen Heimspiele der Saison in Lotte austragen. An das dortige Stadion haben die Löwen nur semi-gute Erinnerungen. Am 08.02.2017 schied der TSV 1860 in der 3. Runde des DFB-Pokal bei den Sportfreunden Lotte mit 0:2 aus. Ein gewisser Ribamar sah zudem die Rote Karte. Auch in der 3. Liga gelang den Löwen kein Sieg am Lotter Kreuz. Trotz der frühen Führung durch Nico Karger hieß am 25.01.2019 beim Schlusspfiff “nur” 1:1. Am 30. Spieltag wird der TSV also einen neuen Anlauf nehmen, um erstmals ins Lotte den Platz als Sieger zu verlassen.

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