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Sechzig um sieben: Nachholspiele der dritten Liga +++ Vorbereitung gegen Ingolstadt startet +++ Löwenumfrage online

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Guten Morgen, liebe Löwen! Heute bei Sechzig um sieben die täglichen News mit einem Rückblick auf die Nachholspiele der dritten Liga, der Vorbereitung gegen Ingolstadt und Infos zur Löwenumfrage.

Die Nachholspiele der dritten Liga

In den drei Nachholspielen der dritten Liga gab es gestern folgende Ergebnisse:

Rot II – Meppen 2:0
Haching-Verl 3:4
Magdeburg – Saarbrücken 1:2

Über die Spielverläufe berichteten wir bereits gestern Abend. Damit halten die Löwen Platz 3, aber Verl und Saarbrücken rücken uns wieder etwas näher auf den Pelz. Die Ergebnisse der heutigen Nachholpartien findet Ihr morgen wieder in unseren täglichen News.

Vorbereitung gegen Ingolstadt startet

Nach zwei traingsfreien Tagen startet Michi Köllner mit unseren Derbysiegern heute am frühen Nachmittag in die Vorbereitung auf das Spiel gegen Ingolstadt am kommenden Montag. Dritter gegen Zweiter, nur ein Punkt Rückstand auf den Fusionsverein von der Donau. Da weiß jeder: es geht um big Points! Ansonsten wird nicht viel los sein an der Grünwalder Straße. Shop und Stüberl sind (natürlich) geschlossen.

Löwenumfrage online

“In der Dienstleistungsbranche hat sich gezeigt, wie wichtig vorausschauende Planungen und die Nähe zum Kunden sind.” Mit diesen Worten leitet die KgaA auf Ihrer Homepage eine Umfrage unter uns Fans ein. Etwas weniger gestelzt könnte man wohl sagen, dass das Team um Marc-Nicolai Pfeifer herausfinden will, wie es uns Löwenfans aktuell so geht, was uns wichtig ist und wie wir uns die Zukunft der Löwen vorstellen. Wir haben uns ja alle auch lange nicht mehr persönlich gesehen, da macht es durchaus Sinn, mal wieder den Kontakt zur Kundschaft  – wir würden es lieber Fanbasis nennen – zu suchen. Was man so hört, werden Fragen zu Image, MVV, Bewertung sportliche Situation, Stadionfrage, Mitgliedsstatus, Entfernung zum Stadion etc. gestellt. Wir freuen uns über die Möglichkeit unsere Meinung kundtun zu können und empfehlen Euch das auch. Hier geht’s direkt zu den 60 Fragen für Sechzig München. Wir sind gespannt, was rauskommt!

 

3. Liga am Dienstag: Saarbrücken, Unterhaching und Bayern II im Einsatz

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Gleich drei Partien (SpVgg Unterhaching – SC Verl, FC Bayern II – SV Meppen und 1. FC Magdeburg – 1. FC Saarbrücken) standen heute Abend in der 3. Liga auf dem Programm. Das Tabellenbild erhält durch diese Nachholspiele schön langsam etwas mehr Aussagekraft.

Bayern II schlägt Meppen

Der Platzwart im Sechzgerstadion ist echt nicht zu beneiden. Am Samstag stieg dort das Stadtduell zwischen Rot und Blau und gestern duellierten sich Türkgücü und Dynamo Dresden an der Grünwalder Straße. Heute nun empfing der FC Bayern II den SV Meppen und war nach den Ergebnissen zuletzt bereits etwas unter Erfolgsdruck. Die Zweitvertretung aus der Seitenstraße gab sich gegen die Emsländer keine Blöße und siegte verdient mit 2:0. Torschützen: Kühn (68.), Scott (74.)

Spektakel in Unterhaching

Nur ein paar Kilometer weiter standen sich die SpVgg Unterhaching und Aufsteiger SC Verl gegenüber. Die stark gestarteten Ostwestfalen hatten zuletzt vier Spiele in Folge nicht gewonnen (zwei Unentschieden, zwei Niederlagen). 40 Minuten lang wars recht fad, dann überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst brachte der Verler Jürgensen die Gastgeber per Eigentor in Führung, dann glich Ritzka per Kopf für den SCV aus (45.).

Nach der Pause passierte eine Viertelstunde lang wenig, ehe Schwabl den Kollegen Hasenhüttl bediente und der aus kürzester Distanz zum 2:1 vollendete. Der eingewechselte Ex-Löwe Moritz Heinrich ließe eine Viertelstunde vor Schluss gar das 3:1 folgen und sorgte für die vermeintliche Vorentscheidung.

Doch dann nahm der Wahnsinn seinen Lauf:
3:2 Rabihic (86.), 3:3 Schwabl (88., Eigentor), 3:4 Taz (90.)

Fußball ist ein seltsamer Sport…

Saarbrücken siegt auswärts

Gastgeber 1. FC Magdeburg stand vor der Partie gegen den 1. FC Saarbrücken schon ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet, findet man sich nun im Tabellenkeller wieder und auch das Umfeld wird immer unruhiger. Nicht die besten Voraussetzungen für Trainer Hoßmang und der nächste Nackenschlag folgte durch das frühe 0:1 durch Jacob (4., Foulelfmeter). Quasi mit dem Halbzeitpfiff gab es auch auf der anderen Seite Strafstoß und Neuzugang Saliou Sané glich für den FCM aus.

Hoffnung also für die Mannen aus Sachsen-Anhalt, doch in der 57. Minute schnürte Jacob den Doppelpack und brachte die Gäste erneut in Führung. Dem hatte Magdeburg nichts mehr entgegenzusetzen. Es dürfte ungemütlich werden für den Coach.

Fotogalerie vom Derby des TSV 1860 München gegen den FC Bayern II

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Eigentor zum 0:1
Eigentor durch Kern zum 0:1

Am Samstag nach der kurzen Winterpause stieg das Derby, das Kräftemessen zwischen unseren Löwen und der Zweitvertretung der Aktiengesellschaft aus der Seitenstraße, häufig verniedlichend “Amateure” genannt, trotz eines Kaders, welcher mit millionenschweren (National-) Spielern gespickt ist.

Wie es unsere Löwen geschafft haben, den Roten im Derby den Zahn zu ziehen, könnt Ihr wie immer in unserer Taktiktafel Analyse nachlesen.

Viel Spaß mit den Bildern:

 

TSV 1860 – der Modus des Totopokal 2020/21

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Der TSV 1860 München geht als Titelverteidiger des Totopokal ins Rennen für die Spielzeit 2020/21. Der Modus wird auf der offiziellen Homepage des TSV 1860 erklärt.

Die Löwen steigen erst im Viertelfinale in den Totopokal ein. Terminiert sind dafür der 23. März und der 27. März 2021. Ein evtl. Halbfinale soll am 20. April stattfinden, müsste allerdings verlegt werden wenn sich ein Drittligist qualifizieren sollte. An diesem Tag findet der 33. Spieltag der dritten Liga statt.

Für das Finale muss noch ein Termin gefunden werden.

sechzger.de – die News über den TSV 1860 über Telegram – Messenger

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sechzger.de-Telegram-Messenger
sechzger.de-Telegram-Messenger

sechzger.de nutzt den Telegram – Messenger bereits seit rund zwei Monaten. Alles, was sechzger.de an News über den TSV 1860 besonders berichtenswert erscheint, teilen wir dort umgehend in unserer Gruppe dort. In derselben Sekunde erscheinen die Nachrichten beim Empfänger auf dem Handy oder dem Computer.

Nachdem in den letzten Tagen viele unserer Freunde und Kontakte in unseren Handys den Messenger „Telegram“ auf ihrem Handy installiert haben, nehmen wir diesen etwas genauer unter die Lupe.

Warum Telegram-Messenger?

Der Grund dafür dürfte vor allem in den geänderten WhatsApp-Nutzungsbedingungen zum 08. Februar liegen. Ab dann beinhalten die Nutzungsbedingungen einen Passus, der sich vorbehält die Daten auch mit Facebook zu teilen. In Europa soll dies allerdings (noch) nicht umgesetzt werden. Beruhigend klingt das trotzdem nicht.

Telegram hat genau einen Nachteil: Die Chats werden standardmäßig nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, sondern nur, wenn der Nutzer das explizit einstellt. Reguläre Chats sind zwar trotzdem verschlüsselt, werden allerdings durch die Cloud-Funktion auf Telegram-Servern zwischengespeichert. Dort könnten sie vom Anbieter theoretisch entschlüsselt werden.
Dies kann jedoch wie bereits erwähnt eingestellt werden. Ansonsten hat der Dienst jedoch jede Menge Vorteile: Massig cloudbasierten Speicherplatz, was den Nutzern quasi unbegrenzten Speicher für Fotos und Videos ermöglicht. Außerdem lassen sich nicht nur Bilder, Videos und PDFs teilen, sondern alle Dateien bis zu 2 Gigabyte.
Zudem lassen sich riesige Gruppen erstellen. Bis zu 250 000 Teilnehmer können in einer Telegram-Gruppe miteinander kommunizieren. Ein Feature, welches vor allem Querdenker genutzt haben und damit den Messenger berühmt gemacht haben.
Hier geht es jedoch nicht um Politik, sondern um sechzger.de. Wichtig ist uns, dass wir nicht jeden sechzger.de-Artikel in der Telegram-Gruppe teilen. Tipps, News von anderen Vereinen etc. teilen wir darin nicht, sondern wirklich nur das relevanteste (aus unserer Sicht) rund um den TSV 1860.

Wer den Telegram-Messenger in der Desktop-Version zum Download haben möchte, findet ihn hier:

Für das Handy verweisen wir an dieser Stelle auf den jeweiligen App-Store für Mac oder Android-Nutzer.

Der Link zu sechzger.de ist sechzger.de

Merveille Biankadis Einstand beim TSV 1860 München unter der Lupe

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Mereveille-Biankadi-TSV-1860-Aufwärmen-Derby-FC-Bayern-ii

Am Samstag konnte unser Neuzugang seinen ersten Auftritt mit einem Tor in der Nachspielzeit gegen den ungeliebten Nachbarn von der Säbener Straße gleich vergolden. Zusätzlich zu unserer Taktiktafel Analyse haben wir Merveille Biankadis Einstand unter der Lupe angeschaut. Wie hat er sich sonst ins Spiel eingebracht?

Die statistischen Werte

Hier ein kleiner statistischer Überblick: Insgesamt hatte er 44% erfolgreiche Aktionen im Spiel. Das klingt zunächst nicht sonderlich erfolgreich. Allerdings muss man beachten, dass Biankadi ein Offensivspieler ist und generell bei fast jeder Aktion mit einer Störung durch einen Gegenspieler rechnen muss. Zum Vergleich: Sascha Mölders hatte nur 37% erfolgreiche Aktionen.

Je weiter vorne ein Spieler also agiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er seine Aktionen nicht erfolgreich gestalten kann. Biankadi hat sich also zumindest im relativen Wert ganz ordentlich geschlagen.

Weitere statistische Werte:

  • 15 Pässe seiner Mitspieler kamen bei ihm an.
  • 5 Mal konnte er den Ball selbst vom Gegenspieler erobern, davon 2 Mal in der eigenen Hälfte, 3 Mal im gegnerischem Territorium.
  • Er konnte 6 Pässe der Roten abfangen.
  • 3 Ballkontakte im Strafraum, die allesamt gefährlich
    waren: Er gab eine Schussvorlage für Willsch in der 62. Minute (Hoffmann klärte per Fußabwehr), er gewann ein Luftduell gegen Feldhahn an der gegnerischen Fünfmeterraumgrenze in der 79. Minute, leider brachte er den Kopfball nicht auf den Kasten, sondern nur knapp daneben.
  • 75% seiner Pässe brachte er zum Mitspieler
  • 2 Mal flankte er erfolglos.
  • Eines seiner Offensivduelle konnte er gewinnen
    und mit dem Tor in der 92. Minute abschließen.
  • In der 59. Minute sah er für
    Ballwegschlagen die gelbe Karte, das war zugegebenermaßen eine unnötige
    Aktion.

Weitere Eindrücke

An seinen Laufwegen konnte man außerdem erkennen, dass Biankadi ein sehr gutes Spielverständnis hat. Oft war er in Positionen anspielbar, in denen er für große
Gefahr sorgen hätte können. Allerdings wurde er dazu noch zu selten angespielt oder die Pässe seiner Mitspieler kamen nicht an.

Das erste Fazit

Merveille Biankadis Einstand unter der Lupe zeigt summa summarum einen überaus starken Auftritt beim Debüt. Besonders, da er erst seit einigen Tagen mittrainiert und offensichtlich nur ein Trainingsspiel elf gegen elf mit seinen Mitspielern bestreiten konnte. Mich stimmt besonders positiv, dass er als Offensivspieler auf insgesamt elf Balleroberungen durch Zweikampf und Einlaufen in den Passweg des Gegners kam. Genau solche Spielertypen, die sich nicht zu schade sind, auch gegen den Ball hart zu arbeiten, braucht man in dieser ausgeglichenen, kampfbetonten Liga. Er wird sich mit mehr Trainingseinheiten sicher noch besser in das System von Michael Köllner integrieren. Damit ist der bis Sommer 2022 ausgeliehene Biankadi genau die Verstärkung, die der TSV 1860 München gebraucht hat, um vorne noch effektiver zu werden.

Sechzig um Sieben: Türkgücü-Dresden +++ Zirkzee drei Spiele gesperrt +++ Fotogalerie vom Derby +++ Ruhe am Trainingsgelände

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Löwen Sechzig um Sieben

Guten Morgen, liebe Löwen! Heute bei Sechzig um Sieben die täglichen News mit einem Rückblick auf Türkgücü-Dresden, der Sperre für Zirkzee und der eisigen Ruhe am Trainingsgelände.

Türkgücü-Dresden

Gestern Abend fand im Sechzgerstadion die abschließende Partie des 18. Spieltags statt. Dabei besiegte Türkgücü die Dynamos überraschenderweise mit 1:0. Den Spielverlauf könnt Ihr in unserem Spielbericht nachlesen. Damit haben die Löwen nur noch 5 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer aus Sachsen. Der Nachbar aus Neuperlach konnte sich jedoch bis auf 3 Punkte an uns heranschieben. Heute und morgen stehen insgesamt fünf Nachholspiele auf dem Programm. Die Ergebnisse und die Auswirkungen auf die Tabelle erfahrt Ihr wie immer in unseren täglichen News.

Zirkzee drei Spiele gesperrt

Der Übeltäter (oder Übeltreter?) von Samstagnachmittag wurde für sein Einsteigen gegen das Gesicht von Marco Hiller für drei Spiele gesperrt. Die Sperre gilt wettbewerbsübergreifend, das heißt der junge Mann kann weder in der dritten noch in der ersten Liga eingesetzt werden.

Fotogalerie vom Derby gegen den FC Bayern II

Heute Nachmittag präsentieren wir Euch wieder ein paar Schnappschüsse vom Sieg gegen die Zweitvertretung der Harlachinger Aktiengesellschaft.

Ruhe am Trainingsgelände

An der Grünwalder Straße 114 wird heute einfach nur Eiseskälte herrschen. Der Shop ist geschlossen, das Stüberl auch und die Löwen genießen den zweiten trainingsfreien Tag.

Lauberhornrennen abgesagt

Trotz anderslauternder Meldungen vom vergangen Wochenende wurden gestern die Lauberhornrennen in Wengen abgesagt. Wie mittlerweile beschlossen wurde, werden dafür am kommenden Wochenende in Kitzbühel zwei Slaloms ausgetragen und eine Woche später zwei Abfahrten und ein Super-G. Das gibt unserem Ski-Löwen in der momentanen Topform die Möglichkeit, zwei Mal um den Sieg am legendären Ganslernhang mitzufahren.

3. Liga am Montag Abend: Türkgücü München gegen Dynamo Dresden

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3. Liga, Montag Abend, Grünwalder Stadion, Türkgücü München gegen Dynamo Dresden. In Zeiten wie diesen freut man sich über jedes Spiel, das man besuchen kann. Wenn dann auch noch der Tabellenführer bei dem Verein gastiert, der in letzter Zeit medial eher weniger positiv dargestellt wurde, dann reizt das. Und wenn das Ganze auch noch im schönsten Stadion Münchens, ach was: der Welt, stattfindet, dann schaut man sich das gerne an.

Glückliche Pausenführung für Türkgücü

Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt: Dynamo machte das Spiel, die Gastgeber aber das Tor. Wieder einmal war es Sararer, der für seine Farben traf und Türkgücü nach 32 Minuten in Führung brachte. Die Dresdner agierten bis zum Sechzehner gefällig, waren dann aber einfach nicht zwingend genug. Die beste Chance vergab Stefaniak doch recht kläglich. Das sah bei den Sachsen in den letzten Spiele vor der Weihnachtspause doch deutlich flüssiger und zielstrebiger aus. Lediglich Yannick Stark erreichte Normalform und erarbeitete sich etliche Fleißpunkte.

Viel Leerlauf in Halbzeit 2

Minus 8 Grad im Sechzgerstadion – da freut man sich auch als Reporter doppelt auf den Pausentee… Auch den Aktiven auf dem Platz tat die Aufwärmphase sichtlich gut, denn es ging schwungvoll weiter. Für den ersten Höhepunkt sorgte Ex-Löwe Hosiner per Fallrückzieher, der jedoch direkt den Armen des Keepers landete (48.). Es folgten zwanzig Minuten Leerlauf, die Temperatur sank indes munter weiter. Dynamo zeigte wenig, Türkgücü hatte wenig Probleme, die Angriffe der Gäste abzufangen. Die Offensive des Aufsteigers war quasi nicht existent und insbesondere Torjäger Sliskovic bis zu seiner Auswechslung (76.) komplett abgemeldet. Die letzte Möglichkeit vergab erneut Hosiner (diesmal per Hacke) und so blieb es beim schmeichelhaften 1:0-Sieg der Gastgeber.

Dynamo bleibt Tabellenführer

Trotz des recht überschaubaren Auftritts heute ziert Dynamo weiterhin die Tabellenspitze. Türkgücü verbessert sich auf Rang 6 und liegt bei einem Spiel weniger nun drei Punkte hinter dem TSV 1860.

TAKTIKTAFEL, die Analyse: FC Bayern II – TSV 1860 München

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur TAKTIKTAFEL – Nachbetrachtung des Auswärtsspiels dahoam gegen die zweite Mannschaft des Nachbarn aus der Seitenstraße.

Der mehr als überfällige Sieg gegen die rote Millionentruppe war absolut verdient, aber auch aufgrund einiger Nachlässigkeiten der Löwen in der zweiten Halbzeit ein wenig glücklich.

Taktische Ausrichtung

Die Heimmannschaft wurde in der Startaufstellung durch drei Profis der ersten Mannschaft (Richards, Dantas, Zirkzee) unterstützt. Sie begann – je nachdem, ob mit oder gegen den Ball gespielt wurde – wie erwartet im 5-3-2 respektive 3-5-2. Unsere Löwen liefen wie immer im flexiblen 4-1-4-1 auf. Salger ersetzte den gelbgesperrten Dennis Erdmann in der Abwehrkette und Tallig übernahm zu Beginn des Spiels erneut die Rolle des Box-to-Box-Mittelfeldspielers, die normalerweise Dennis Dressel inne hat. Dieser nahm, wie auch Daniel Wein, zu Beginn des Spiels auf der Bank Platz.

Grob kann man das Spiel in drei Phasen unterteilen. Die Anfangsphase bis zur Roten Karte, die Phase bis zur Auswechslung von Belkahia in der 74. Minute und eine Schlussphase, in der die Gastgeber trotz Unterzahl überlegen schienen. Ein besonderes Augenmerk werde ich heute auf defensive Zweikämpfe legen.

Die Anfangsphase

Von der ersten Minute an waren die Löwen das spielbestimmende Team und legten ein irres Tempo vor, das die gegnerische Mannschaft wohl sehr überraschte. Über zwanzig Ballkontakte hatten die Löwen pro Minute Ballbesitz. Das bedeutet im Schnitt alle drei Sekunden ein Pass der Sechzger. Die Roten waren in dieser Phase nicht konsequent genug im Pressing und zudem im Mittelfeld wegen des hohen Spieltempos der Löwen oft viel zu weit weg vom Mann. Das ist stark dem System 5-3-2 geschuldet, bei dem gegen den Ball nur drei Mittelfeldspieler aufgeboten werden. Bei hohem Spieltempo können so nicht alle Räume gedeckt werden. Es entstehen bei einem 5-3-2, wenn nicht gepresst wird, zwangsläufig entweder in der Breite oder in der Tiefe Räume im Mittelfeld für den Gegner. Diese wurden vom TSV 1860 München grandios ausgenutzt. Bei acht ausgespielten Angriffen kamen die Löwen in dieser Phase zu fünf Abschlüssen, drei davon gingen aufs Tor.

Die Harlachinger hingegen konnten in der knappen halben Stunde dieser Phase nur vier ihrer Angriffe ausspielen. Sie brachten aber außer einem Kopfball (Kern) nach einem Freistoß (Stiller) von der rechten Seite, den Marco Hiller grandios hielt, keinen einzigen Schuss aufs Tor der Löwen zustande. Der einzige Schuss der Roten aus dem Spiel heraus ging nicht aufs Tor. Auch kann der Nachbar nur einen Ballkontakt aus dem Spiel heraus im Strafraum der Löwen in dieser Phase des Spiels vorweisen. Dieser Ballkontakt in der 25. Minute von Zirkzee beendete dessen Auftritt im Sechzgerstadion an diesem Tag mit der Roten Karte. Nichtsdestotrotz und auch wenn es beim Zusehen vielleicht anders erschien, hatte der Gegner während dieser Phase mehr Ballbesitz (56.5%), und gewann 90% seiner Defensivzweikämpfe. Das sieht – wenn man nur auf diese Zahlen schaut – eher schlecht für unsere Löwen aus. Bei genauerem Betrachten wird aber klar: wer bei 44 Vorwärtspässen 21 Rückpässe und 75 Querpässe spielt, darf gerne mehr Ballbesitz haben. Auch eine defensive Zweikampfquote von 90% sieht nicht mehr ganz so gut aus, wenn man merkt, daß der Gegner überhaupt nur zehn defensive Zweikämpfe in dieser Phase geführt hat. Die Löwen führten während dieser Phase 27 Defensivduelle und gingen 13 Mal als Sieger daraus hervor. 12 dieser 27 Duelle fanden in der gegnerischen Hälfte statt.

Die statistischen Zahlen der Anfangsphase

  • Ballbesitz: 56,5% :  43,5% zugunsten der Gastgeber
  • Passquote: TSV 1860 86%, Gegner 86%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 48%, Gegner 90%
  • Schüsse 5:2 (davon aufs Tor 3:1) aus Sicht der Löwen
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 10,9  –  Gegner 15,4

25. – 74. Minute

Nach dem Platzverweis für Zirkzee gelang es den Löwen, das Spiel nun komplett unter Kontrolle zu bringen. Grandiose Spielzüge, mehr Ballbesitz, permanenter Druck auf die Box des Gegners und ein schönes Eigentor der Roten nach einem Freistoß von Neudecker waren die Folge dieser Spielkontrolle. 1860 konnte seine numerische Überlegenheit wunderbar ausnutzen. Leider entsprangen der Überzahl auf dem Feld in dieser Phase nicht mehr zählbare Erfolge. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf den roten Strafraum zu. Beide Mannschaften änderten nichts an ihrer Spielweise. Beim TSV ist dieses Verhalten selbsterklärend, aber warum es die Mannschaft von Holger Seitz auch nach dem Platzverweis nicht schaffte, die defensiven Zweikämpfe anzunehmen und zu führen, was ja Voraussetzung für ein erfolgreiches Spiel wäre, verstehe ich nicht wirklich.

Hier muss man sich wieder die genauen Zahlen vor Augen halten: Der Nachbar ging in dieser Phase insgesamt 38 defensive Duelle ein und gewann davon 21. 32 dieser defensiven Zweikämpfe fanden in der eigenen Spielfeldhälfte statt. Wiederum 14 von diesen 32 gewannen die Spieler der Sechzger. Die defensive Zweikampfbilanz der Löwen sieht auf den ersten Blick schlechter aus. Nur die Hälfte aller defensiven Zweikämpfe konnte der TSV 1860 zwischen der 25. und 75. Minute für sich entscheiden. 52 defensive Zweikämpfe wurden geführt, 26 (also 50%) wurden gewonnen. In der eigenen Hälfte jedoch verloren die Sechzger nur acht mal einen defensiven Zweikampf während in dieser Phase dort 14 gewonnene Defensivduelle zu Buche stehen.

In der Spielfeldhälfte der Roten wurden von den Löwen im Zuge des Pressings, das Michael Köllner spielen lässt, 30 defensive Zweikämpfe von den Löwen geführt. Davon gewann man zwar nur 12, aber schon allein die Tatsache, dass man dadurch den Gegner in seiner Spielfeldhälfte so dermaßen unter Druck setzen kann, dass Fehler die Folge sind, die Sechzig dann wieder in Ballbesitz bringen, rechtfertigt auch jeden verlorenen Zweikampf. Daran sieht man wieder, dass eine Statistik ohne Kontext wenig wert ist! Die PPDA von 7,2 beim TSV und 54,2 bei der Zweitvertretung aus der Säbener Straße spricht hier Bände. Mit der Hereinnahme von Scott und Dajaku auf Seiten der Harlachinger in der 69. Minute bekam der Gegner dann etwas mehr Schwung, der sich aber erst in der nächsten Phase wirklich entfalten konnte.

Die Zahlen in der Zeit von Minute 25 bis 74

  • Ballbesitz 54% : 46% zugunsten des TSV 1860
  • Passquote: TSV 1860 80%, Gegner 79%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 50%, Gegner 55%
  • Schüsse 6:4 (davon aufs Tor: 2:1) aus Sicht der Löwen
  • PPDA TSV 1860 7,2  –  Gegner 54,2

Die Schlussphase

Nach der Auswechslung von Belkahia, der für Wein auf Seiten der Löwen den Platz verließ, gab Sechzig das Heft des Handelns aus der Hand. Beide Teams schienen wie ausgewechselt. Möglicherweise hat das hohe Tempo, das die Löwen zuvor an den Tag gelegt hatten, auch seinen Tribut gefordert. Die Roten machten nun auf und Sechzig verteidigte den knappen Tore Vorsprung mit Müh und Not. Die totale Dominanz, die der Gegner jetzt aufbaute, ließ wahrscheinlich nicht nur mich in dieser Phase stark am Sieg zweifeln. Ballbesitz und Ballkontrolle waren für den TSV in dieser Phase quasi nicht mehr vorhanden. Ganze zwei Angriffe konnten die Löwen bis zum Spielende noch bis ins letzte Drittel bringen. Mehr ließ der Gegner, der jetzt nach dem Motto “Angriff ist die beste Verteidigung” spielte, nicht zu.

Bis zum alle erlösenden 2:0 durch Biankadi musste man Angst haben, dieses Spiel möglicherweise doch nicht zu gewinnen. Nicht zuletzt durch den Einsatz von Marco Hiller, der den Sieg während der Schlussviertelstunde mit zwei Reflexparaden gegen Kern und Feldhahn, sowie einem gewonnenen Luftduell mit Feldhahn im Strafraum festhielt, dürfen wir diesen Sieg feiern. Dass Biankadi dann noch auf 2:0 stellte, war natürlich hochverdient, denn es hätten für die Löwen schon viel früher weitere Tore fallen müssen.

An den defensiven Zweikämpfen sieht man erneut sehr gut, was nun die Änderung ins Spiel brachte. Nur noch vier Defensivduelle führten die Sechzger in der gegnerischen Hälfte. Ohne Druck auf die Spieleröffnung einer spielstarken Mannschaft kann man also auch in Überzahl ganz schlecht aussehen. Der Gegner musste seinerseits auch kaum mehr versuchen, den Ball am Mann zu erobern. Denn die Passquote bei Vorwärtspässen der Löwen sank auf unter 50%. Nur noch Quer- und Rückpässe wurden präzise an den Mann gebracht.

Das zweite Tor

Nach einem Einwurf von der rechten Seite versucht erst Neudecker den Ball per Kopf in Richtung rechtes Strafraumeck über die Abwehrkette zu befördern, der Ball kommt jedoch zu Richards, der seinerseits per Kopf klärt. Diesen Kopfball schlägt der Eigentorschütze aus Halbzeit eins (Kern) unmotiviert und unkontrolliert auf die linke Spielfeldseite, wo Steinhart and den Ball kommt, der sofort versucht, nach vorn in die Spitze zu spielen. Wieder kommt Richards dem in die Quere. Er kann den Ball aber auch nur unkontrolliert wegschlagen. So gelangt das Leder schließlich zu Moll, der Biankadi überlegt und präzise anspielt. Biankadi ist genau im richtigen Moment in der Schnittstelle der hoch verteidigenden Abwehrkette der Gastgeber gestartet, bekommt den Ball und geht mit Gegenspieler Stanisic im Schlepptau diagonal in den Strafraum. Der Verteidiger kann nicht entscheidend stören und so versenkt der Neuzugang in weiß-blau das Spielgerät mit dem linken Fuß ins lange Eck.

Die Zahlen der Schlussphase

  • Ballbesitz 22% : 78% zugunsten der Gastgeber
  • Passquote: TSV 1860 62%, Gegner 77%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 54%, Gegner 65%
  • Schüsse 2:5 (davon aufs Tor 1:2) aus Sicht der Löwen
  • PPDA: TSV 1860 9  –  Gegner 5,1

Fazit

Hochverdient, aber angesichts der starken Schlussphase des Gegners dann doch ein bisschen glücklich hat der TSV 1860 München das sogenannte Derby gegen die Zweitvertretung von der Säbener Straße gewonnen. Der Einstand von Neuzugang Merveille Biankadi ist geglückt. Ebenso der Auftakt nach der kurzen Winterpause. Der erste Sieg gegen Rot II in Liga 3 ist perfekt. Die Kaderbreite ist kein Problem, sie war auch nie wirklich eines. Dieses Märchen wurde nur in die Welt gesetzt, um Unruhe zu säen. Wer einen Wein und einen Dressel zu Spielbeginn auf der Bank lassen kann und Lex und Erdmann verletzungs- bzw. sperrenbedingt nicht im Kader hat und trotzdem den in der Anfangsformation mit drei Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkten Vorjahresmeister 2:0 schlägt, ist auch in der Spitze breit genug aufgestellt. Das neue Jahr hat gut angefangen. Bitte im Heimspiel gegen Ingolstadt genauso weitermachen!

Datenquelle: http://www.wyscout.com/

Drei Spieler des TSV 1860 in der “Kicker Elf des Tages” – Marco Hiller Spieler des Tages

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Rudelbildung bei FC Bayern II - TSV 1860 München nach dem Foul an Marco Hiller

Nach dem Sieg des TSV 1860 beim Auswärtsspiel beim FC Bayern II hat das Magazin “kicker” gleich drei Löwen-Spieler in die Elf des Tages befördert.

Konkret handelt es sich um Marco Hiller, Quirin Moll und Merveille Biankadi.

Marco Hiller wurde darüber hinaus auch “Spieler des Tages”.

Um 12.00 Uhr folgt bei sechzger.de die Aufbereitung des kleinen Derbys mit der Taktiktafel von Bernd Winninger.