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Sechzig um Sieben: Termine ++ Sechzger-Deifen ++ News aus der 3.Liga

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Löwen Sechzig um Sieben

Guten Morgen, Löwen!

Gestern gab es die erste Spielabsage in der 3.Liga, die mal nicht mit Corona im Zusammenhang stand. Fast schon erfrischend diese Abwechslung… Ansonsten wurden weitere Spieltage terminiert, ein Löwe hatte Geburtstag und trainiert wird natürlich auch.

Terminierungen

Die spannendste Meldung des Tages kam gestern vom DFB. Die Spieltage 22 bis 26 wurden terminiert. Dabei kann man aus Fansicht absolut nicht meckern. Alle Auswärtsfahrten wären ohne einen Urlaubstag machbar. Hach, Auswärtsfahrten…
Wir haben uns gefragt, wann eigentlich die Terminierungen immer erfolgen. Auf Anfrage beim DFB bekamen wir folgende Antwort:

“Aufgrund der notwendigen Verzahnung (u. a. aus Sicherheitsgründen) können wir erst nach der Bekanntgabe der Bundesliga-Spielpläne mit den Planungen für die 3.Liga beginnen.

Bei den Ansetzungen in der 3.Liga müssen sehr umfangreiche Vorgaben umgesetzt werden, oberste Priorität haben dabei die Hinweise der Sicherheitsbehörden. Aber auch die Vereinbarungen aus dem Vermarktungsvertrag der TV-Rechte müssen von uns erfüllt werden.”

Somit wissen wir zumindest schon einmal, dass immer zuerst die Bundesliga-Terminierungen veröffentlicht werden müssen.

Vorstellung Fanclubs

Der Fanclub “Die Sechzger-Deifen” hat sich gestern bei uns vorgestellt. Die Gründung erfolgte 1997 und wie der Name bereits vermuten lässt, spielen Verbindungen zum 1.FC Kaiserslautern eine wichtige Rolle.  Was es sonst noch zu erzählen gab, könnt ihr hier herausfinden.
An dieser Stelle noch einmal der Hinweis: Wenn auch ihr euren Fanclub vorstellen möchtet, schreibt uns gerne eine E-Mail oder kontaktiert uns auf unseren Kanälen in den sozialen Medien.

Happy Birthday, Tim Linsbichler!

Tim Linsbichler wurde gestern 21 Jahre jung. Aufgrund einer langwierigen Verletzung kam er bisher nicht für den TSV 1860 München zum Einsatz. Wir hoffen, dass es im neuen Lebensjahr dann mit dem Debüt klappt – vielleicht ja auch gleich mit einem Tor?!

Training

Da unsere Jungs erst am Montag ran müssen, stehen heute gleich zwei Einheiten auf dem Programm. Da kann man davon ausgehen, dass sie nahezu den gesamten Tag gemeinsam verbringen. Sicher nicht schlecht für den Teamgeist!

Spielabsagen in der 3.Liga

Wie bereits gestern in SuS prognostiziert, wurde die Partie zwischen Tabellenführer Dynamo Dresden und Wehen Wiesbaden verlegt. Auch die gestern angesetzte Nachholpartie Saarbrücken – Zwickau konnte nicht ausgetragen werden. Zum allerersten Mal war daran aber nicht Corona Schuld, sondern die Unbespielbarkeit des Platzes. Für Zwickau ist das die sechste (!) Spielabsage bzw. – verlegung der laufenden Saison. Insgesamt sind das die Spielabsagen Nummer 19 und 20. Die 3.Liga ist deutlich stärker von Spielabsagen betroffen als die beiden anderen Profiligen 1 und 2.

Der 19.Spieltag

Heute Abend eröffnen Viktoria Köln und Türkgücü München den 19.Spieltag der 3.Liga. Anpfiff ist um 18:60 Uhr im Sportpark Höhenberg. Mit einem Sieg kann Türkgücü nach Punkten gleich ziehen mit unseren Löwen bei dann gleicher absolvierter Spieleanzahl (18).

TSV 1860 Fanclub-Vorstellung: Die Sechzger-Deifen im Portrait!

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Es war im Februar 1997, also ziemlich genau vor 24 Jahren, als sich drei Löwenfans dazu entschieden, einen eigenen TSV 1860 Fanclub zu gründen: die Sechzger-Deifen! Heute stellt sich der Fanclub auf sechzger.de vor:

Zu viel Rot im Wappen?

Ganz einfach hatte es der neue Fanclub zu Beginn nicht: Einen Namen hatten wir zwar schnell gefunden, doch das gewählte Wappen war vielen anderen Fans einfach „zu rot“. Für den Sechzger-Tom und den Burghauser-Tom, die das Logo entworfen hatten, war das allerdings kein Problem. Schließlich sollte das Wappen die Freundschaft zu den Lautrer-Betze-Freunden Neustadt/Weinstraße symbolisch untermauern. Und wie sich heute zeigt: Aller Unkenrufe zum Trotz gibt es die Sechzger-Deifen noch immer!

Starke Bande in die Pfalz

Auf einer Jubiläumsfeier der Lautrer-Betze-Freunde bekam unsere Fanclubmutter Lilo, welche auch Fahnen für die Freunde aus der Pfalz fertigte, die Zusage von einem ehemaligen 1.FCK-Präsidenten, dass sie 50 Freikarten erhalten würde. Wir dachten nur kurz nach und entschlossen, die Lautrer bei einem Zweitliga-Spiel gegen Wolfsburg vor Ort zu unterstützen. Ein Fünfzig-Mann-Bus war natürlich gleich voll und so ging es ab nach Neustadt/Weinstraße. An einem Autobahnrasthof empfingen uns zahlreiche Fans der Roten Teufel und begrüßten uns mit großen Schwenkfahnen. Anschließend fuhren wir zum Fan-Club-Gebäude und alle fünfzig Sechzger-Fans hatten Getränke und Essen frei. Das Spiel selber bekamen einige dann gar nicht mehr mit, weil sie im Stadion schliefen und erst bei der Heimfahrt das Ergebnis erfuhren.

Verwurzelt im Löwen-Kosmos

Bereits kurz danach sendeten wir unseren Mitgliedsantrag an die ARGE. Da die Hoffnung, die in die ARGE gesetzt wurden, leider nicht erfüllt wurde, war die Mitgliedschaft nicht von langer Dauer. Für die regelmäßigen Treffen neben den Spielbesuchen fanden wir schnell ein Vereinsheim, die Mitgliederzahl wuchs zur Überraschung der Gründer sehr schnell. Im Durchschnitt waren immer 25 aktive Mitglieder mit dabei. Wir wurden zu vielen Partys und Turnieren anderer Fanclubs eingeladen und zeigten uns immer von unserer besten Seite – mal mehr und mal weniger. Natürlich veranstalteten wir auch selber entsprechende Feiern, welche sehr schnell zum Gesprächsstoff bei anderen Fanclubs gereichten. Am Wichtigsten war und ist dabei immer noch die Fanfreundschaft mit den Blue Lions Forstenried, den Rebels of Lions und den Königslöwen. In unser aller Erinnerung blieb die private Abschiedsfeier von Paul Agostino, welche durch die Cosa Nostra organisiert wurde.

Gel(i)ebte Routine

In der Anfangszeit fuhren wir immer mit der Bahn zu den Heimspielen. Von der Abfahrt bis zur Ankunft füllten wir den Waggon mit immer mehr bekannten Gesichtern aus der Löwenszene. Einige dieser Gesichter vertrauten uns an, dass sie – wenn sie einmal im Leben auch Kutte tragen würden – sich die mit unserem Wappen überstreifen würden. Nach der Ankunft im Ostbahnhof wurde zuerst die U-Bahn zum Marienplatz genommen. Dort drängten wir uns mit lautem “Mia san mia, mia san mia, mia san stärker wia de Stier, mia san stärker wia de Bam, weil ma Sechzger-Deifen san” am Viktualienmarkt in den Marktstadl zu unseren Freunden, den Marktstadl-Löwen. Danach kehrten wir meist auf dem Weg ins Oly über das Olyzentrum entweder beim Griechen oder in den Dorfkrug ein. Leider blieb da manchmal der ein oder andere zur Liveübertragung hängen, während der Rest unsere Mannschaft tatkräftig unterstützte. Unsere Fahne, die von unserem Ehrenmitglied und der Gründungsmutter Lilo selbst angefertigt wurde, lag zu jedem Heimspiel auf der Tartanbahn. Auch das Grünwalder besuchten wir regelmäßig, um die Amateure zu unterstützen. Dementsprechend waren auch die X-Tausend-Aktionen für uns mehr als nur Pflichtprogramm.

Legendäres Jubiläum

Wie nicht anders zu erwarten, feierten wir unser 10-jähriges Jubiläum im großen Stil in Lehen. Für viele ein unbekannter Ort, aber es wurden alle vom Bahnhof abgeholt und am nächsten Tag wieder dort abgeliefert, nachdem sie ausgeschlafen waren oder mit uns durchgefeiert haben. Dass diese Feier mal zur Legende reicht, hätten wir uns niemals ausgemalt.

Unbeliebte Arena

Mit dem Umzug in die Allianz Arena konnten wir uns gar nicht anfreunden und reduzierten den Besuch der Heimspiele auf ein Minimum. Seit dem Zwangsabstieg sind wir jedoch wieder in alter Stärke in unserer Heimat. Es ist eine wahre Freude, dort alte, neue und bekannte Gesichter im Stadion zu entdecken. Die Reise treten wir nun jedoch nicht mehr mit der Bahn, sondern mit dem Bus an. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an die Mitterskirchner Löwenfreunde für die super Organisation. Ja, auch wir werden älter und fauler…

Neue Zaunfahne

Deswegen tauschten wir unsere alte Fahne auch gegen eine kleinere und leichterte aus. Unsere alten Herren sollen sich ja schließlich nicht immer so am Zaun abplagen müssen. Und für alle (vor allem niederbayrische Löwenfanclubs nahe der Simbacher Grenze), die nicht wissen, woher wir kommen: Deifen liegt im Landkreis Altötting! 😉

Bei den Heimspielen unserer Löwen in Giesing sind wir immer im Block F2 ganz oben anzutreffen. Natürlich ist der Fanclub auch im Internet aktiv und freut sich auf Besuch – sowohl auf der eigenen Hompage, als auch bei Facebook!

Interesse geweckt?

Wenn Du Deinen Fanclub ebenfalls bei sechzger.de vorstellen möchtest, dann schreib uns doch einfach an! Wir sind gespannt und freuen uns auf Deine Nachricht!

DFB terminiert Spieltage 22 bis 26 – TSV 1860 dreimal samstags

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Der DFB hat die Spieltage 22 bis 26 in der dritten Liga für die Saison 2020/21 terminiert. Der TSV 1860 bestreitet drei der fünf Spiele am Samtag.

Wäre dies eine reguläre Spielzeit, so wäre das ein Grund zur Freude für die Auswärtsfahrer unter den Löwen-Fans. Sowohl das Auswärtsspiel in Lübeck als auch beim 1. FC Saarbrücken findet am Samstag statt. So dürfte es für die meisten keine große Rolle spielen und nur für die Reiseplanung der Profis wichtig sein. Wann die nächsten Spieltage durch den DFB terminiert werden, wissen wir derzeit noch nicht.

Die genauen Termine:

TSV 1860 München – FSV Zwickau am Sonntag, 31. Januar 2021 um 14 Uhr

VfB Lübeck – TSV 1860 München am Samstag, 6. Februar 2021 um 14 Uhr

TSV 1860 München – FC Hansa Rostock am Samstag, 13. Februar 2021 um 14 Uhr

1. FC Saarbrücken – TSV 1860 München am Samstag, 20. Februar 2021 um 14 Uhr

TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching am Freitag, 26. Februar 2021 um 18.60 Uhr

Happy Birthday, Tim Linsbichler! sechzger.de gratuliert!

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Tim Linsbichler

Tim Linsbichler vom TSV 1860 wird heute 21 Jahre jung!

Der gebürtige Wiener, der – ganz standesgemäß – im Alter von zehn Jahren innerhalb seiner Geburtststadt vom Post SV zum SK Rapid wechselte und dann sechs Jahre lang im NLZ des österreichischen Rekordmeisters ausgebildet wurde, kam Mitte September aus Hoffenheim zum TSV 1860. Dort hatte er nach der U17 und der U19 zuletzt die zweite Mannschaft der TSG in der Regionalliga Südwest verstärkt. Bis zum Corona-bedingten Saisonabbruch im März 2020 kam er im Kraichgau zu 14 Einsätzen in der Startelf. Er wurde fünfmal eingewechselt und erzielte drei Tore.

Bei den Löwen wartet der Mittelstürmer derzeit noch auf seine erste Kadernominierung. Ende des letzten Jahres berichtete Michael Köllner in der Pressekonferenz, dass seine Nummer 22 nach ihrer Ankunft in München im Training zunächst einen sehr guten Eindruck gemacht hatte und für das Spiel in Zwickau am 3. Oktober eigentlich eine Kadernominierung vorgesehen war. Leider verletzte sich Tim Linsbichler jedoch kurz vorher am Schambein und ist seither dauerhaft im Aufbautraining.

Wir wünschen dem “Wiener Buam”, dass es mit seinem Aufbau weiter bergauf geht und dass er sich bei uns in München – trotz aller coronabedingten Einschränkungen – wohl fühlt. Zudem wünschen wir uns, dass er schon bald zu seinem ersten Spieltags-Kaderplatz, dann zum Premiereneinsatz im Löwentrikot und in der Folge möglichst schnell zu seinem ersten Tor für den TSV 1860 kommt!

Ois Guade, Tim!

Foto: TSV 1860

Sechzig um Sieben: Marco Hiller ++ Italien ++ Alles aus Liga 3

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TSV 1860 München Sechzgerstadion

Guten Morgen, Löwenfans!

Den Tritt mit Folgeschäden hat Marco Hiller wohl besser weggesteckt, als man das beim ersten Anblick hätte ahnen können. Belohnt wird sein Durchhaltevermögen nicht nur mit dem Sieg gegen Bayern II, sondern auch mit Auszeichnungen. Außerdem gibt es alle Neuigkeiten aus der 3.Liga – jetzt bei Sechzig um Sieben.

Marco Hiller Spieler des Tages

Nachdem bereits der kicker Marco Hiller (und zwei weitere Löwen) ausgezeichnet hatte, haben nun auch die Leser von liga3-online unseren Torwart als Spieler des 18.Spieltags ausgezeichnet. Die Folge aus der schmerzhaften Szene mit Bayern-Spieler Zirkzee war unter anderem ein blutverschmiertes Trikot. Genau dieses Stück Vereinsgeschichte kann nun bis zum 24.Januar ersteigert werden. Der Preis ist allerdings bereits jetzt schon nicht ohne: während gestern Nachmittag noch 226€ das Höchstgebot markierten, hat sich der Preis bereits mehr als verdoppelt.

Bella Italia

Winter in Deutschland – so manch einer sehnt sich nach wärmeren Gefilden. Passend dazu reisen wir mit euch nach Italien, aber leider ist die Handlung bereits 23 Jahre her. Der TSV 1860 begab sich damals in ein Trainingslager im Süden und netzte ordentlich ein.

Penta 1860

Bei der eSport Abteilung des TSV 1860 München eV stand gestern ein Media Day auf dem Programm. Für die Jungs von Penta 1860 geht´s am 19.01.2021 los, die Prime League Pro Division startet. Viel Erfolg!

Training

Nachdem die Vorbereitung auf den 19.Spieltag gestern startete, geht es heute mit einer weiteren Einheit an der Grünwalder Straße weiter.

Dynamo Dresden in Quarantäne

Verhältnismäßig lange war es ruhig in der 3.Liga, was neue Spielverlegungen aufgrund des Corona-Virus’ betrifft. Nun aber könnte es bald wieder so weit sein. Dynamo-Trainer Markus Kauczinski sowie eine weitere Person aus dem Mannschaftsumfeld sind positiv getestet worden. Für die Betroffenen, die bisher beide symptomfrei sind, bedeutet dies eine Quarantäne von 10 Tagen. Da die Mannschaft sich in einer freiwilligen, fünftägigen Quarantäne befindet, stellt Dynamo einen Antrag zur Absetzung des Spiels gegen Wiesbaden am 19.Spieltag.

Neues von Türkgücü und Uerdingen

Die Meldungen um Türkgücü München und den KFC Uerdingen reißen nicht ab. Während der Widerspruch der Stadt München noch eher harmlos ist, gehen die Lichter in Krefeld allem Anschein nach am Saisonende aus. Gestern Abend verkündete Investor Mikhail Ponomarev zudem seinen vorzeitigen Rücktritt als Präsident des Vereins.

Diese mahnenden Beispiele haben auch die Münchner Löwen zum Anlass genommen, um eine Stellungnahme zu verfassen.

Transferaktitivitäten

Bereits am Dienstag konnte der 1.FC Kaiserslautern einen Transfer-Coup verkünden: Jean Zimmer kehrt aus Düsseldorf zurück an den Betzenberg. In einem Interview hat sich der Verteidiger, der einen Marktwert von 1,6 Millionen Euro besitzt, nun zu den Gründen geäußert. Außerdem bahnt sich bei Unterhaching ein wahrer Geldsegen an. Torwart Nico Mantl wechselt wohl nach Österreich.

Ergebnisse 3.Liga

Während der kommende Spieltag eventuell nicht komplett absolviert werden kann, gab es am gestrigen Abend zwei weitere Nachholspiele. In der Nachholpartie vom 13.Spieltag konnte Waldhof Mannheim knapp mit 1:0 auswärts beim VfB Lübeck gewinnen. Zwickau verlor gegen unseren nächsten Gegner, den FC Ingolstadt, mit 0:2. Diese Partie komplettiert den 15.Spieltag.

Damit sind lediglich die Spieltage 8 (Verl – Zwickau), 14 (Türkgücü – Haching, Bayern II – Zwickau) und 17 (Duisburg – Magdeburg, Halle – Mannheim) noch unvollständig. Langsam nähern wir uns einer aussagekräftigen Tabelle an.

3. Liga am Mittwoch: Zwickau – Ingolstadt & Lübeck – Mannheim

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Auch am Mittwoch Abend wurde in der 3. Liga Fußball gespielt; dabei empfing der VfB Lübeck den SV Waldhof Mannheim und der FC Ingolstadt 04 (nächster Gegner der Löwen) reiste zum FSV Zwickau.

Ingolstadt mit Auswärtssieg

Mit dem FSV Zwickau und den Schanzern trafen zwei Mannschaften aufeinander, die am Sonntag siegreich geblieben waren und entsprechend viel Selbstvertrauen mitbrachten. Dennoch traf das zweitschwächste Heimteam auf den 15. der Auswärtstabelle. Ingolstadt ließ mit Elva und Krauße zwei Spieler auf der Bank, denen gegen 1860 eine Gelbsperre drohte, Kapitän Kutschke fehlte nach fünf Verwarnungen im bisherigen Saisonverlauf. Dessen etatmäßiger Sturmpartner Eckert Ayensa sorgte in der 37. Minute für das 0:1, bis dahin konnten die Westsachsen die Partie ausgeglichen gestalten. Im Anschluss verdiente sich der FCI jedoch die Führung und hätte durchaus bis zum Pausenpfiff noch erhöhen können.

Nach dem Seitenwechsel knüpften die Schanzer dort an, waren dem zweiten Treffer näher als die Gastgeber dem Ausgleich und nach einer Stunde traf Kaya tatsächlich zum 0:2. Auch danach agierten die Sachsen zu keiner Zeit auf Augenhöhe, sodass Ingolstadt ungefährdet den Dreier einfahren konnte. Der FCI rückt somit bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Dynamo Dresden heran. 1860 liegt vier Zähler hinter den AUDI-Städtern, möchte den Rückstand am kommenden Montag aber natürlich reduzieren.

Lübeck zu harmlos

Auf dem Spielacker an der Lübecker Lohmühle war nicht zwingend ein Fußballfest zu erwarten. Mit dem heimischen VfB und dem Waldhof trafen zudem zwei Teams aufeinander, die sich tabellarisch sicher etwas mehr vorgestellt hatten. Die ersten zwanzig Minuten verliefen ziemlich unspektakulär, dann übernahmen die Gäste die Kontrolle und gingen durch ihren Top-Stürmer Martinovic in Führung (25.). Erst fünf Minuten vor der Pause fanden die Norddeutschen ins Spiel und erarbeiteten sich gute Chancen – ohne Erfolg!

Auch in Halbzeit zwei bestimmten zunächst die Hansestädter das Geschehen, blieben jedoch im Abschluss weitestgehend harmlos. Kurz zusammengefasst: Lübeck konnte nicht, der Waldhof musste nicht. Während sich die Kurpfälzer auf Rang 12 verbesserten, steckt der VfB im Tabellenkeller fest und belegt aktuell Platz 18.

Marco Hiller: Spieler des Tages am 18. Spieltag & Trikot-Auktion

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Nachdem Marco Hiller bereits vom kicker für seine herausragende Leistung am 18. Spieltag ausgezeichnet worden war, wählten ihn nun auch die Leser von Liga3-Online zum “Spieler des Tages”. Dabei setzte er sich deutlich gegen Torhüter-Kollege Erik Domaschke (SV Meppen) durch.

52 % für Hiller

Die Null stand am vergangenen Sonntag bei den Löwen und einen großen Anteil daran hatte auch Keeper Marco Hiller. Ohne Rücksicht auf Verluste warf er sich nach einer knappen halben Stunde Joshua Zirkzee vor die Füße, der durchzog und unserer Nummer 1 zwei Cuts im Gesicht verpasste. Während der Stürmer anschließend unter die Dusche durfte, hielt Hiller bis zum Ende durch und bewahrte sein Team vor dem drohenden Ausgleich. Bei der Wahl des Drittligaportals erhielt er folglich zurecht 52 % aller Stimmen und distanzierte Eric Domaschke, der 40 % für sich verbuchen konnte. Marc Stendera (Ingolstadt) und Lars Ritzka (Verl) landeten mit jeweils 4 % abgeschlagen auf den Rängen 3 und 4.

Trikot-Auktion beim Ama-Lion

Ein ganz besonderes Schmankerl erwartet Euch auf der Homepage des Ama-Lion. Dort wird das Derby-Trikot von Marco Hiller versteigert, das er bis zu seiner Verletzung in der 28. Minute trug. Nach dem Foul und der erlittenen Verletzung musste sich unser Keeper aufgrund des ausgetretenen Blutes umziehen. Aktuell (Stand 13.01., 16:26 Uhr) müssen für das Torwart-Trikot bereits 226 € hingelegt werden. Ein Stück Vereinsgeschichte ist nicht ganz billig… Die Auktion endet am 24. Januar um 20:00 Uhr.

Heute vor 23 Jahren: Zweistelliger Sieg des TSV 1860 in Italien

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TSV 1860 Löwen Historie

Während des Trainingslagers in Italien schlug der TSV 1860 München am 13.01.1998 den toskanischen Amateurverein U.S.D. San Vincenzo standesgemäß mit 15:2. Am Saisonende wurde der Abstieg aus der Bundesliga nur knapp vermieden.

Europapokal-Abenteuer mit den Löwen

Es hätte alles so schön sein können: Die Löwen waren als UEFA-Cup-Teilnehmer in die Spielzeit 1997/98 gestartet und strebten (mal wieder) nach Höherem. Die Schwabl-Affäre hatte jedoch einen Keil in die Mannschaft bzw. in das Verhältnis des Teams zu Trainer Lorant und Präsident Wildmoser getrieben. Fast folgerichtig fand man sich zur Winterpause auf Rang 15 der Bundesliga-Tabelle wieder. Auf europäischer Ebene setzte man sich souverän gegen Jazz Pori durch (1:0, 6:1), ehe das Aus gegen Rapid Wien (0:3, 2:1) folgte.

Vorbereitung in Italien

Es konnte also quasi nur besser werden in der Rückrunde und die Basis dafür sollte im Trainingslager in Italien gelegt werden. Heute vor 23 Jahren traf der TSV 1860 dabei auf den italienischen Amateurverein U.S.D. San Vincenzo und deklassierte diesen mit sage und schreibe 15:2 (8:0). Tags darauf folgte ein tatsächlicher Härtetest und prompt unterlag man dem damaligen Erstligisten FC Empoli im Stadio Carlo Castellani mit 1:2.

Aufstellung des TSV 1860

Trainer Werner Lorant ließ gegen San Vincenzo folgende Spieler ran:

Hofmann – Schröder, Hofschneider, Gorges, Greilich – Borimirov, Bender (58. Hasi), Malz, Fröhlich – Agostino, Barlecaj

Tore:
0:1 Agostino (1.), 0:2 Borimirov (14.), 0:3 Bender (20.), 0:4 Fröhlich (22.), 0:5 Borimirov (26.), 0:6 Agostino (35.), 0:7 Borimirov (36.), 0:8 Bender (41.), 0:9 Agostino (56.), 0:10 Borimirov (57.), 0:11 Barlecaj (69.), 1:11 Corsi (71.), 1:12 Barlecaj (74.), 1:13 Agostino (75.), 1:14 Barlecaj (79.), 2:14 Corsi (80.), 2:15 Agostino (81.)

Mühsamer Klassenerhalt

Auch die Rückrunde verlief bei den Löwen äußerst zäh und so sicherte man sich erst am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt. Schlüssel dazu war jedoch der überauswichtige Auswärtssieg beim 1. FC Köln in der 32. Runde. Michael Hofmann, der den Platz von Bernd Meier zwischen den Pfosten übernommen hatte (Stichworte: Fehler gegen Carsten Jancker), machte dort das Spiel seines Lebens und hielt den Sieg fest.

Stellungnahme der “Münchner Löwen” zur 50+1 Regel

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Grundsatzurteil - Hannover Kind
Choreographie der Münchner Löwen - 50+1 unverhandelbar! Quelle: muenchnerloewen.de

Die Ultras der Münchner Löwen haben sich heute via dem “Weiß-Blauer Blog” zur 50+1 Regel zu Wort gemeldet und nochmals deutlich positioniert. Grund hierfür sind die aktuellen Vorkommnisse beim KFC Uerdingen sowie Türkgücü München.

Die Situation beim KFC Uerdingen

Wie der Kicker aus der Infoveranstaltung des KFC Uerdingen mit Ponomarev vom Montag berichtete, sei diese sehr denkwürdig gewesen. Ponomarev habe realisiert, dass niemand 3 bis 4 Millionen pro Saison zahlen möchte, um allein gegen den Abstieg zu spielen. Uerdingen sei kein attraktives Investment, da der Verein weder ein eigenes Stadion noch vernünftige Trainingsplätze habe.

Der kolportierte Einstieg der armenischen Investorengruppe hat sich somit wohl zerschlagen. Da aktuell das Lizensierungsverfahren für die nächste Drittligasaison läuft, darf bezweifelt werden, dass der Verein eine Lizenz erhält, nachdem Ponomarev klar gemacht hatte, dass er keinen Cent mehr in der Verein investieren werde. Er erklärte weiterhin: “Unsere Kostenstruktur sieht so aus, dass wir keinerlei Geldzufluss von außerhalb haben”. Eine Rückkehr in die Regionalliga scheint somit unvermeidlich, sollten sich nicht doch noch Investoren finden.

Die Situation bei Türkgücü München

Auch hier gibt es Neues, denn die Stadt hatte im Münchner Merkur Investor Hasan Kivran widersprochen, eine Zusage für ein Grundstück zur Errichtung eines Nachwuchsleistungszentrums gegeben zu haben. Dies war von Kivran als Grund für seine Kehrtwende in Sachen Ausstieg als Investor bei Türkgücü gewesen.

Es bleibt auch hier spannend, wie es hier noch weitergeht.

Die Stellungnahme der Münchner Löwen im Wortlaut

 

50+1=60: Positionierung 50+1 Debatte

Die letzten Wochen gab es gleich bei zwei Vereinen in unserer Liga massive Probleme mit den (Haupt-) Investoren und den betroffenen Clubs droht(e) ein finanzielles Desaster. In Krefeld kündigte Ponomarev einen Abschied zum Saisonende an, suchte allerdings vorher noch einen Nachfolger für seine Anteile. Nun sind die Mitglieder quasi dazu gezwungen, mittels Briefabstimmung dem Anteilverkauf an einen unbekannten Investor zuzustimmen, um so den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Bei Türkgücü verlor Kivran nach bereits relativ kurzer Zeit die Lust an seinem Projekt, der Verein kündigte seinen Rückzug an und nun doch die Kehrtwende. Jetzt wird sogar spekuliert, ob es sich bei dem angekündigten Rückzug um eine Finte aus taktischem Kalkül handelte. Diese Vorgänge zeigen uns mal wieder auf: Trotz 50+1 Regel sind bereits jetzt Vereine von einzelnen Investoren massiv abhängig und werden zu deren Spielbällen.

Als aktive Fans von Sechzig München verfolgen wir die Entwicklungen rund um das Thema 50+1 mit besonders großem Interesse. Wir sehen uns dazu gezwungen und auch in der Pflicht zu betonen, warum die 50+1 Regel auf keinen Fall gelockert oder gar abgeschafft werden darf. Dies ist zum einen generell aufgrund der aktuellen Debatte rund um mögliche Lockerungen oder Abschaffungen der 50+1 Regel der Fall. Zum anderen, weil wir als Sechzig München deutschlandweit der erste Profiverein mit einem ausländischen Investor in diesem Ausmaß waren und in den letzten zehn Jahren mehrheitlich eher negative Erfahrungen jeglicher Ausprägung damit machen durften und uns daher in der Pflicht sehen, als mahnendes und aufklärendes Beispiel voran zu gehen sowie für eine Stärkung bzw. dem Erhalt der Regelung einzustehen.

An dieser Stelle eine kurze Erinnerung für was die 50+1 Regel steht. Durch diese Regel bei der Lizensierung für den Spielbetrieb soll sichergestellt werden, dass Vereine bei einer Ausgliederung der Fußballabteilung in eine andere Rechtsform (bei uns KGaA) die Entscheidungshoheit weiter besitzen. Somit bleibt die Mitgliederversammlung der Stammvereine auch das höchste Entscheidungsgremium für den Profifußball. Wer auch immer durch ein finanzielles Engagement oder eine strategische Partnerschaft ein Mitsprache-Recht eingeräumt bekommt, darf wie alle anderen Vereinsmitglieder mitentscheiden, niemals aber über sie hinweg einen Verein dominieren.

Wenn die 50+1 Regel fallen sollte, ist der Weg offiziell offen für Investoren-Vereine bzw. deren ausgegliederten Kapitalgesellschaften komplett zu übernehmen. In diesem unwiderruflichen Prozess verlieren die Mitglieder eines Vereins gänzlich jegliche Entscheidungsgewalt zu Vereinsbelangen, während Investoren freie Hand besitzen. Diese Investoren sehen den Verein und das eingebrachte Kapital im Gegensatz zu herkömmlichen Sponsoren nicht als Unterstützung, sondern in den meisten Fällen als reine Investition mit Gewinnbestreben. So werden Mitgliedervereine zu Spekulationsobjekten!

Die Pandemie und der Rolle des Profifußballs innerhalb dieser scheint ein passabler Vorgeschmack auf die neueren Entwicklungen des modernen Fußballs zu sein. Faninteressen werden hintenangestellt, Geisterspiele zu Vermarktungszwecken werden durchgeführt und der eigentliche sportliche Wettbewerb samt Stadionerlebnis rücken weiter in den Hintergrund. Dagegen gilt es stets anzukämpfen und die Interessen der Fans und Mitglieder zu vertreten. 50+1 ist eines der wenigen Instrumente in Deutschland, die den Fußball und die Vereine vor einem endgültigen Ausverkauf an Investoren schützt. Deswegen darf die 50+1 Regel keinesfalls gelockert werden, sondern gehört gefestigt!

Vereine den Mitgliedern! Fußball gehört den Fans! 50+1 muss bleiben!

Münchner Löwen im Januar 2021 / www.muenchnerloewen.de

Stadt München widerspricht Türkgücü + KFC Uerdingen vor dem Aus?

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Türkgücü Kivran
Hasan Kivran - Präsident von Türkgücü München

Türkgücü München hat den Rückzug vom neulich verkündeten Rückzug unter anderem damit begründet, dass man von der Stadt die Zusage für ein Grundstück für ein NLZ bekommen hätte. Die Stadt München hat dem jetzt widersprochen. Unterdessen scheint der nächste von Investoren geführte Verein vor dem Aus zu stehen: Der KFC Uerdingen.

Türkgücü München

Türkgücü hat am Montag ja erst den Tabellenführer Dynamo Dresden besiegt und damit nach dem Rückzug von Hasan Kivran wieder für positive Schlagzeilen gesorgt. Kurz zuvor war bereits verkündet worden, dass es bei Türkgücü weiter gehen würde. Unter anderem, weil man von der Stadt die Zusage für ein eigenes Grundstück für ein Nachwuchsleistungszentrum bekommen hätte.

Dem widersprach die Stadt jetzt laut Münchner Merkur. Eine solche Zusage würde es nicht gegeben.

Nicht wenige Menschen halten den angekündigten Rückzug von Hasan Kivran ohnehin nur für ein taktisches Manöver.

 

KFC Uerdingen

Unterdessen schaut es schlecht aus beim KFC Uerdingen. Dort hat Investor und Präsident Ponomarev seinen Rückzug erklärt. Unter anderem, weil es von der Stadt zu wenig Unterstützung gäbe. Der KFC Uerdingen hat kein eigenes Stadion und keine eigenen Trainingsplätze. Ponomarev spricht von einem Minus von rund drei bis vier Millionen Euro und dass dies niemand zahlen wollen würde.

„Please don´t kill me“ sagte er, als er davon sprach dass der KFC wohl in die Oberliga müsste. Die neulich angesprochenen Investoren sind wohl abgesprungen. Nun steht die Lizenzierung für die kommende Drittliga-Saison an – und ohne Geld keine Lizenz. Immerhin soll der e.V. und somit die Jugendabteilung nicht gefährdet sein.

In der Regionalliga könnte der Verein eigene Strukturen aufbauen. Viel deutlicher kann man das Scheitern eines Projektes nicht zugeben.

Beide Vereine sind hervorragende Beispiele für ein weiteres Kapitel unserer Serie Investoren bei Fussballvereinen