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Neues vom Trainingsplatz – Memmingen-Vorverkauf gestartet – Heute Abend Veranstaltung im Sechzgerstadion

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Rund zwei Dutzend Kiebitze waren beim heutigen Vormittagstraining zugegen, einige davon waren vor allem gekommen um sich mit Karten für das Pokalspiel in Memmingen einzudecken: Pro Mitglied werden ab sofort zwei Karten verkauft.

 

Nicht vergessen: Heute Abend ist die Veranstaltung “25 Jahre Kampf ums Sechzgerstadion” in der Stadionwirtschaft – Beginn: 18:60 Uhr

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Heute um 10:30 Uhr & 14:30 Uhr – letztes öffentliches Training diese Woche. Heute Abend: Stadiontalk – 25 Jahre Kampf ums Sechzgerstadion

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Die Löwen trainieren heute morgen um 10:30 Uhr und um 14:30 Uhr das letzte mal für diese Woche öffentlich. Beim gestrigen Nachmittagstraining hielt sich das öffentliche Interesse bei diesigem Wetter sehr in Grenzen, das wird heute vermutlich nicht anders sein.

Mehr Besucher werden dann vermutlich heute Abend ins Sechzgerstadion kommen

1860-Präsidium stellt klar: Ismaik ist kein Diskriminierungsopfer

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Die Löwen-Woche im Überblick ++ sechzger.de-User spenden 375,- Euro für die Jugend ++ zum Schnäppchenpreis nach Jena

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Gestern gab es für die Löwen trainingsfrei, ab heute geht es ganz normal weiter an der Grünwalder Straße – die Löwen trainieren heute um 14:30 Uhr öffentlich, am morgigen Mittwoch um 10:30 Uhr. Die restlichen Trainingseinheiten finden diese Woche nicht öffentlich statt.

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Zudem hat sich dann ebenfalls gestern noch Hasan Ismaik zu Wort gemeldet

Hopp und die Heuchler

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Eines vorweg: Die andauernden Beleidigungen gegen Dietmar Hopp auf unterstem Niveau finde ich persönlich absolut daneben – und das ist noch harmlos ausgedrückt: Ohnehin bin ich der Meinung, dass mit dem Wort „Hurensohn“ inzwischen äußerst inflationär umgegangen wird:

Wird Ismaik wie Hopp beleidigt? Unser Brief an Armin Gastl

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Servus Armin Gastl,

Sie  befinden sich aktuell vermutlich im Wahlkampfmodus und das kann Ihnen niemand übel nehmen: In rund zwei Wochen ist Stadtratswahl in München, Sie kandidieren auf Platz 17 der CSU, bei der letzten Wahl erreichte die CSU 23 Sitze im Münchner Stadtrat. Nach der Politik der letzten Jahre der großen Parteien bzw. der Schwesterpartei könnte es also auf Platz 17 durchaus etwas eng werden mit dem Sitz im Stadtrat.

War es der Wahlkampfmodus, eine echte Überlegung oder waren Sie noch berauscht vom Löwensieg, als Sie Sonntag morgen um 00:39 Uhr folgendes Posting auf Facebook abgesetzt haben:

“Was mit Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp gemacht wurde, ist ein Skandal

TSV 1860 München – Chemnitzer FC 4:3 – noch einmal zum genießen in Bildern und Videos

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Spieltag, 11:30 Uhr – 2,5 Stunden vor dem Anpfiff. Wären da nicht die Ordner vor dem Stadion die auf ihren Einsatz warten und hin- und wieder ein vereinzeltes Trikot – niemand würde merken, dass hier in 150 Minuten ein ausverkauftes Fussballspiel mit .15 000 Zuschauern stattfindet. Die Einschränkungen für die Anwohner sind also ein einem zeitlich äußerst begrenztem Rahmen.

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Um kurz vor 12 am Trainingsgelände: Die Jugend spielt, das Stüberl hat geöffnet, es wird in der Hütte gegrillt und Mannschaft und Präsident sind bei 1860 noch zum anfassen.

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Es geht Richtung Anpfiff: Das Stadion ist ausverkauft, die Stimmung ist sehr gut: Die Löwenfans übersingen die eingespielten Lieder.

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[vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=r_Ahg0b6BXo&t=2s” title=”TSV 1860 München – Chemnitzer FC – Stadion zum 1:2″]
[vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=_BIqQLTy3o4″ title=”TSV 1860 München – Chemnitzer FC – 60. Minute – Mit Leib und Seele”]
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[vc_video link=”https://www.youtube.com/watch?v=sHza8aHCu3c” title=”TSV 1860 München – Chemnitzer FC Torjubel 4:3 und Schlusspfiff”]

Der Löwen-Plan für´s Wochenende – Einschränkungen bei der Bahn

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Samstag bzw. 1860 – Chemnitz: Sitzplatz-Tickets gibt es heute noch bis 18:00 Uhr an der Geschäftsstelle, morgen auch ab 09:00 Uhr morgens. Sollten dann noch Tickets übrig sein, gibt es die ab 12:00 Uhr an der Stadionkasse.

Achtung: der MVV baut weiterhin um – U-Bahnen entfallen! Das bedeutet konkret:

Es liegt einiges im argen bei der ARGE des TSV 1860

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Es liegt einiges im argen bei der ARGE des TSV 1860 München

Der Wahlkampf um den Vorsitz in der ARGE des TSV 1860 ist entbrannt. Die ARGE ist die Arbeitsgemeinschaft der eingetragenen Fan-Clubs beim TSV 1860 München.

Oskar Dernitzky hat seinen Hut als Kandidat für den Vorsitz bereits in den Ring geworfen. Bevor wir uns jedoch mit den einzelnen Personen und der Geschichte der ARGE beschäftigen, beschäftigen wir uns erst einmal mit dem derzeitigen Ist-Zustand – und der scheint nicht gerade rosig zu sein.

Laut Löwenmagazin vom 01. Februar 2020 hat es die ARGE im Jahr 2019 versäumt, eine Jahreshauptversammlung zu organisieren und der Fall liegt mittlerweile beim Gericht.

Sind 50 000 Löwenfans in der ARGE organisiert?

Auch ansonsten ist es eher schlecht um die ARGE bestellt. In der Vergangenheit hat man gerne für sich reklamiert, für 50 000 in der ARGE organisierte Löwenfans zu sprechen. Die Realität dürfte eine andere sein.

Wie groß ist die ARGE (noch)?

Geht man die Regionen auf der ARGE-Homepage durch, sind dort aktuell noch etwas mehr als 400 Fanclubs eingetragen. Die Mitgliederzahlen der einzelnen Fanclubs dürften schwer nachvollziehbar sein, geschweige denn die der “aktiven” Mitglieder.

Eine Zahl lässt allerdings tief blicken: zum 40jährigen Bestehen der ARGE im Jahr 2017 waren viele hochkarätige Gäste geladen. Unter anderem das Präsidium um Robert Reisinger, die Meisterspieler Fredi Heiß und Peter Grosser, Aufstiegstrainer Karsten Wettberg, Ex-1860-Torhüter Michael Hofmann, Volker Rech, Ansprechpartner auf der Löwen-Geschäftsstelle von die Bayerische, Anthony Power und Kabarettist Christian Springer.

Trotz des stattlichen Jubiläum und der hochkarätigen Gäste waren gerade einmal 62 Vertreter von Fanclubs anwesend – nachzulesen hier:

http://www.arge-tsv.de/40-jahre-arge/

Für wieviele Leute spricht die ARGE dementsprechend?

Das ist schwer nachvollziehbar. Man kann aber davon ausgehen: für deutlich weniger als oftmals angenommen. Einige Fan-Clubs bestehen vermutlich nur noch auf dem Papier, bei weitem nicht alle Fan-Clubs sind mit den Äußerungen der ARGE-Vorstandschaft einverstanden.

Schaut man z.B. die Facebook-Gruppe “ARGE TSV 1860” an, so ergibt sich auch hier – wie beim 40jährigen Jubiläum – ein eher trauriges Bild. Obwohl die Gruppe seit über 5 Jahren besteht, hat sie gerade einmal um die 1200 Mitglieder – inklusive Robert Reisinger.

Streitereien bei der ARGE sind im übrigen nichts neues und auch nicht erst seit der Ära Wildmoser bzw. der Stadionfrage vorhanden. Bereits in den frühen 90ern gab es Fan-Clubs, die mit dem damaligen Führungsstil des damaligen Präsidiums (lange vor Gerhard Schnell) nicht einverstanden war.  Man wollte die Fanclubs in einer FIG – Fan-Interessen-Gemeinschaft – sammeln. Das Vorhaben scheiterte, aber Kritik an der ARGE gab es schon damals.

Für einen ausführlichen Artikel benötigen wir noch mehr Informationen über eure Erfahrungen mit der ARGE: wenn ihr etwas berichtenswertes habt – bitte per Mail an stephan@sechzger.de. Dankeschön. 

Philipp Hosiner – das Interview mit dem Ex-Löwen und CFC-Stürmer

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Philipp Hosiner

Philipp Hosiner wurde unter anderem mit den Löwen-A-Junioren Deutscher Pokalsieger. Er ist seit September 2019 beim Chemnitzer FC und hat in 17 Spielen 15 Tore geschossen.

Der CFC der kurz nach Saisonbeginn wie ein sicherer Absteiger aussah, hat die Abstiegsränge mittlerweile verlassen. Sechzger.de stand Philipp Hosiner netterweise für ein Interview zur Verfügung.

von Stefan Kranzberg

Sechzger.de:

Servus Philipp, zunächst mal herzlichen Dank, dass Du Dir Zeit nimmst für dieses Interview und herzlich willkommen zurück in Giesing. An was denkst Du spontan als Erstes, wenn Du an die Löwen denkst?

Philipp Hosiner:

An eine gute Zeit damals

Ich bin mit 17 Jahren von zu Hause ausgezogen, um in die große Welt des Fußballs aufzubrechen. Ich habe dort in der A-Jugend und der zweiten Mannschaft gespielt und hatte drei Jahre lang eine schöne Zeit. Ich bei bei Sechzig viele Freunde kennengelernt, mit denen ich heute noch im Kontakt bin.

Pokalsieger mit den A-Junioren

Sechzger.de:

Vielen ist ja gar nicht bewusst, dass Dein Name eng verknüpft ist mit einem der größten Triumphe der Vereinsgeschichte. Dein Tor in der 90. Minute bescherte den Löwen 2007 in Berlin den Pokalsieg bei den A-Junioren. Wie sind Deine Erinnerungen daran?

Philipp Hosiner:

Das war einfach ein extrem geiler Moment – eigentlich mein schönster
Moment bei Sechzig. Es hatte damals über 30 Grad, wir waren eigentlich schon alle ausgepowert. Dann fiel das Tor in der letzten Minute zum Pokalsieg. Das war ein besonderes Gefühl, das sind extrem schöne Momente, die man nie vergisst.

Sechzger.de:

Anschließend von der Jugend zu den Amateuren

Von der Jugend gings anschließend direkt zu den Amateuren, wo Du in 31 Spielen satte 12 Tore erzieltest und etliche Assists verbuchen konntest. Für einen Profivertrag reichte es trotzdem nicht und Du wechseltest nach Sandhausen. Wie kam es dazu? Wie groß war die Enttäuschung, dass es nicht bei 1860 weiterging?

Philipp Hosiner:

Natürlich war es enttäuschend, weil ich denke, dass die Leistungen schon entsprochen hätten, um einen Profivertrag zu bekommen. Das war auch immer mein Ziel. Ich wäre gerne geblieben, mir wurde aber nur ein Amateurvertrag angeboten. Ich wollte jedoch den Schritt in den Profifußball machen und bin dann nach Sandhausen gewechselt.

Sechzger.de:

Auch in Sandhausen lief es leider nicht komplett nach Wunsch. Ich erinnere mich an ein Treffen am Rande eines Spiels mit der 2. Mannschaft, wo Du des Öfteren in der 7. Liga aushelfen musstest.

Rückkehr nach Österreich

Wie hast Du die Rückkehr nach Österreich empfunden? War der Wechsel zur Vienna eine Erlösung, eine Flucht oder eine bewusste Entscheidung für einen Neuanfang in der 2. österreichischen Liga?

Philipp Hosiner:

Das Jahr in Sandhausen war aufgrund der großen Konkurrenz für mich als jungen Spieler schwierig. Wir hatten damals fünf oder sechs Stürmer, wovon ich der Jüngste war. Ich hatte Kaliber wie Sreto Ristic und Regis Dorn vor mir. Der Neuanfang bei Vienna war für mich der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Von da an ging es die nächsten Jahre nur bergauf.

Sechzger.de:

Nach der Vienna gings weiter zu Admira und schließlich zur Austria, wo Du nicht nur Meister, sondern auch Torschützenkönig und Nationalspieler wurdest und in der Champions League spieltest. Wie erklärst Du Dir diese Leistungsexplosion im Nachhinein?

Philipp Hosiner:

Ich habe in den Jahren das bekommen, was man als junger Spieler braucht: Nämlich Spielzeit. Ich habe mich bei jedem Verein extrem wohlgefühlt, meine Tore gemacht und konnte so meine Qualitäten ausspielen. Wenn man sich als Stürmer in einen Lauf spielt und wohlfühlt, sind Tore meistens das Ergebnis daraus.

Weiter ging es in Frankreich

Sechzger.de:

Es folgte eine Station in Frankreich bei Stade Rennes, wo es dann leider nicht so prickelnd lief. Ich habe Dich zu der Zeit ja zweimal besucht: Beim Testkick in Günzburg gegen Heidenheim warst Du bärenstark, hast getroffen und schienst inmitten der vielen Neuzugänge voll integriert. Beim Ligaspiel in Metz hingegen ging bei der Mannschaft und auch bei Dir recht wenig. War der Wechsel nach Rennes aus heutiger Sicht ein Fehler?

Philipp Hosiner:

Auf jeden Fall nicht. Ich konnte mich auf internationalem Fußballniveau weiterentwickeln, eine andere Kultur und Sprache kennenlernen. Ich habe da sehr viele Erfahrungen mitnehmen können.

Die Entdeckung des Tumor

Für mich war der Wechsel der richtige Schritt, weil ein halbes Jahr später meine die Krankheit entdeckt wurde. Wenn ich nicht in Frankreich gespielt hätte, wäre ich später wahrscheinlich nicht zum Medizincheck nach Köln gekommen, wo der Tumor entdeckt wurde. Deshalb bin ich im Nachhinein sehr dankbar.

Sechzger.de:

Du hast es selber angesprochen: Danach geriet der Fußball erstmal in den Hintergrund, als ein großer Tumor bei Dir festgestellt wurde. Hast Du damals damit gerechnet, nochmal in den Profibereich zurückkehren zu können? War das evtl. sogar eine Antriebsfeder, um die schwere Zeit zu überstehen?

Philipp Hosiner:

Für mich war immer klar, dass ich zurückkommen werde und das so schnell wie möglich. Ich habe alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die perfekte Reha zu absolvieren. Ich war bei sehr guten Leuten in Behandlung und elf Wochen nach der Operation wieder auf dem Trainingsplatz.

Sechzger.de:

Beim 1. FC Köln und Union Berlin konntest Du anschließend Erst- und Zweitligaluft schnuppern. Was war Dein Highlight aus dieser Zeit?

Philipp Hosiner:

In Köln war mein erstes Bundesliga-Spiel und damit auch das erste Spiel nach meiner Krankheit das Highlight. Wir haben zu Hause gegen den HSV gespielt und ich habe nach meiner Einwechslung das Tor zum 1:1 erzielt und später das Siegtor zum 2:1 vorbereitet. In Berlin hatte ich viele schöne Momente.

Was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist, ist der Siegtreffer gegen Nürnberg an der alten Försterei. Wir standen dadurch im Frühjahr an der Tabellenspitze und haben eine richtige Euphorie entfacht.

Zurück nach Österreich

Sechzger.de:
Anschließend wechseltest Du wieder nach Österreich: Sturm Graz war das Ziel. Wie kam es dazu?

Philipp Hosiner:

Ich hatte damals die Chance einen längerfristigen Vertrag in Graz zu unterschreiben. Ich hatte auch einen ziemlich guten Start. Danach gab es aber ein paar Probleme, weil wir aus den internationalen Wettbewerben ausgeschieden sind. Es kam ein neuer Trainer, der nicht an mich geglaubt hat, der mir den Profifußball nicht mehr zugetraut hat. Daran sieht man, wie wichtig es ist, einen Trainer zu haben, der an einen glaubt. Training allein macht für einen Fußballer keinen Spaß.

Philipp Hosiner und der Wechsel zum Chemnitzer FC

Sechzger.de:

Und jetzt also Chemnitz! Dass Du Sturm verlassen wolltest, lag auf der Hand, dass Du dann aber den Schritt nach Chemnitz machst, wo der CFC zu der Zeit in der 3. Liga doch ziemlich abgeschlagen auf den Abstiegsrängen lag, war dann aber doch überraschend. Gabs denn keine anderen Angebote? Und was gab den Ausschlag für den CFC?

Philipp Hosiner:

Ich habe erst ziemlich spät meinen Vertrag in Graz aufgelöst. Es kam wieder ein Trainer, der mir eine Chance geben wollte. Dann hat sich der Verein aber doch entscheiden, den Vertrag mit mir aufzulösen. Bei Chemnitz hatte ich durch den damaligen Co-Trainer Sreto Ristic ein gutes Gefühl. Ich wollte wieder einen Verein finden, bei dem ich die Chance bekomme, wieder regelmäßig zu spielen, um an meine Leistungen anzuknüpfen. Der Wechsel nach Chemnitz ist für mich der richtige Schritt.

Sechzger.de:

Ich hätte Dich natürlich sehr gerne wieder bei 1860 gesehen. War das gar nicht im Gespräch?

Philipp Hosiner:

Nein. Ich hatte von 1860 kein Angebot vorliegen.

Sechzger.de:

Mit dem Chemnitzer FC schreibst Du aktuell ja eine besondere Erfolgsgeschichte. Ihr habt die Abstiegsränge zwischenzeitlich verlassen, Du triffst am Fließband und durch die sportlichen Erfolge wird auch das negative Image, das dem Verein in den letzten Monaten angeheftet wurde, beiseite gewischt. Könnte kaum besser laufen, oder?

Philipp Hosiner:

Die Ergebnisse in den letzten Monaten sind das Resultat ehrlicher harter Arbeit. Unsere Mannschaft hat die Qualität in der Liga zu bleiben. Wir haben uns gemeinsam zurückgekämpft und sind auf einem guten Weg.

Sechzger.de:

Aber jetzt mal unter uns… Sollte der CFC doch noch absteigen, wovon ich allerdings nicht ausgehe:  Magst zurückkommen nach Giesing? Wir würden Dich mit offenen Armen empfangen.

Philipp Hosiner:

Mit so etwas beschäftige ich mich nicht! Ich will mit dem CFC die Klasse halten. Die Konstellation Abstieg beschäftigt mich überhaupt nicht.

Sechzger.de:

Vielen Dank Philipp, dass Du uns Rede und Antwort gestanden bist. Für die restliche Saison wünsche ich Dir alles Gute und viel Erfolg – mal abgesehen vom kommenden Spiel im Grünwalder Stadion natürlich…

Philipp Hosiner:

Danke. Ich freu mich auch.

Das Interview führte Stefan Kranzberg