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Sechzig um Sieben: Neues am 26.11.2020

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Der gestrige (Fußball-) Tag wurde überschattet vom Tod Diego Maradonas. Möge er in Frieden ruhen! Dennoch wollen wir versuchen, den Fokus wieder auf unsere Löwen zu lenken. Schließlich steht am Samstag bereits das nächste Spiel auf dem Plan. Das erwartet euch heute bei sechzger.de:

Giesinger Gedanken

Thomas Enn hat nach dem zweiten Unentschieden in Folge seine Gedanken zu Papier (in diesem Falle wohl aber eher auf den Bildschirm) gebracht und ordnet das Ergebnis emotional ein.

TAKTIKTAFEL

Gegen Mittag erklärt euch Bernd Winninger, wie er das Spiel wahrgenommen hat und ob das 1:1 aus seiner taktischen Sicht ein akzeptables Ergebnis ist.

Fotogalerie

Vor Ort in Verl bzw. Paderborn haben wir wieder unsere Kamera mitgeführt. Im Laufe des Tages präsentieren wir euch unsere gesammelten Schnappschüsse.

Löwe des Spiels

Erneut sucht unser Hauptsponsor die Bayerische den Spieler des Spiels. Bis 15:00 Uhr habt ihr noch Zeit, eure Wahl zu treffen.

Sondertrikot

Ab heute gibt es das weiße Sondertrikot zu kaufen, in dem die Löwen am Samstag gegen Türkgücü auflaufen werden. Aber wird es in dieser Saison noch ein fünftes Trikotdesign geben?

Training

Nachdem die Spieler gestern frei hatten, geht es heute gegen Mittag wieder auf das grüne Geläuf. Zuvor gibt es noch eine kurze Videoanalyse.

Ergebnisse der Mittwochspartien

Gestern wurde der 12.Spieltag mit fünf Partien komplettiert, die Ergebnisse lauten wie folgt:

Bayern II – Ingolstadt 1:3

Kaiserslautern – Lübeck 1:0

Dresden – Haching 2:0

Köln – Zwickau 1:1

Magdeburg – Rostock 1:1

An der Tabelle ändert das nichts, Sechzig verbleibt auf Rang 4.

Spielen die Löwen diese Saison noch in einem weiteren Sondertrikot?

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Gestern wurde bekannt, dass der TSV 1860 am Samstag gegen Türkgücü München einmalig im weißen Weihnachtstrikot auflaufen wird, das ab heute auch käuflich im Fan- und Onlineshop zu erwerben ist.

Doch damit nicht genug:
Wie das Löwen-Radio bei Facebook in den Kommentaren zum Post über das aktuelle Sondertrikot andeutete, ist es den Vereinen möglich, pro Saison bis zu fünf verschiedene Trikotdesigns zu verwenden. Wörtlich heißt es dort, es seien “3 reguläre, 1 Sondertrikot plus ein weiteres an den letzten beiden Spieltagen” erlaubt.

In der Folge spekuliert das Löwen-Radio, dass beim TSV 1860 also durchaus das Herz-Trikot, das exklusiv für die Käufer der Dauerkarten-Variante “Herz” erhältlich ist, zum Einsatz kommen könnte. “Die meisten Teams präsentieren an den letzten Spieltagen ja schon das Trikot der neuen Saison. Bei uns könnte das dann aber auch z.B. das Herztrikot sein.“

Man darf gespannt sein, inwiefern die Löwen dies umsetzen werden oder ob an den letzten beiden Spieltagen evtl. doch schon das Trikot-Design 2021/22 präsentiert wird.

Sechzig@18:60 – Viel zu erzählen am Tag nach dem Verl-Spiel

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Heute am späten Nachmittag erreichte die Welt die traurige Nachricht, dass Diego Armando Maradona im Alter von nur 60 Jahren verstorben ist. Für eine ganze Generation von Fußballfans war und ist der Argentinier der beste Fußballer, den es jemals gab. Auch die  Redaktion von sechzger.de verneigt sich vor diesem außergewöhnlichen Sportler. In den nächsten Tagen werden sicher zahlreiche Nachrufe auf Maradonna zu lesen und zu sehen sein, weshalb wir uns am heutigen Abend – getreu dem Motto: Das Leben geht weiter –  nun dennoch dem Alltag zuwenden, der die eine oder andere interessante Meldung für Euch bereithält:

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Einen sehr lesenswerten Artikel über die jüngste Abteilung in unserem TSV München von 1860 e.V. konntet Ihr heute Vormittag bei sechzger.de vorfinden: Gerne legen wir Euch den Beitrag von Stefan Kranzberg über die Abteilung Vereinsgeschichte nochmal ans Herz. Hier findet Ihr ihn.

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Neben der herzerwärmenden Geschichte der Erlebnisse von Löwenfan Christian, den meisten besser bekannt unter dem Spitznamen Prinz Eisenherz, der unseren Löwen auch gestern nach Paderborn folgte, ohne eine realistische Chance auf Zutritt zur Benteler-Arena zu haben, möchten wir an dieser Stelle noch eine weitere Randgeschichte des Löwenausflugs nach Ostwestfalen zum Besten geben: Nachdem Bernd Winninger beim Gegnerstudium in der Vorbereitung auf die TAKTIKTAFEL aufgefallen war, dass der Verler Kapitän Julian Stöckner in den bisherigen Drittligaspielen des Aufsteigers bei der Platzwahl dem Gegner stets einen Wimpel überreicht hatte, wies der Vertreter von sechzger.de in der LÖWENRUNDE am Montag Sportdirektor Günter Gorenzel darauf hin, dass es doch nett wäre, wenn Sascha Mölders diese Geste erwidern könnte. “Daran soll es nicht scheitern,” versprach Gorenzel. Ein Mann – ein Wort: Wer gestern Abend gegen halb acht genau hingeschaut hat, wurde Zeuge, dass erstmalig in dieser Saison Wimpel getauscht wurden. Den ersten Verdacht, dass das Flugzeug der Löwen eigentlich gar kein technisches Problem hatte, sondern dass kurz vor dem Start aufgefallen war, dass man den Wimpel nun doch vergessen hatte und also jemandem aus dem Löwentross nochmal eiligst in die Grünwalder Straße zurück musste, um das Gastgeschenk zu holen, können wir an dieser Stelle aber sicher ins Reich der Phantasie verweisen. 🙂

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In der Regel eher weniger im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht der Fanbeauftragte des TSV 1860, Sebastian Weber. Er leistet im Hintergrund wertvolle Arbeit, die den vielen Fans und Fanclubs der Löwen zu Gute kommt. Für ein absolut unterstützenswertes Projekt ist Basti nun aber doch mal prominent in der Öffentlichkeit wahrzunehmen: Für das bundesweite Netzwerk Schule ohne Rassismus steht er schon seit 2019 als Pate zur Verfügung und zwar konkret für die Mittelschule Erdweg im Landkreis Dachau. Auf der Website der Initiative reiht er sich damit in eine lange Liste namhafter Pat*innen ein. Ob Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Ex-Nationalspieler und -trainerin Steffi Jones – sie sind Paten für verschiedene Schulen im Lande. “Weggeschaut wird viel zu oft, überhört wird viel zu gern. Hier aktiv ein Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Inklusion zu setzen ist nicht nur die Pflicht und Aufgabe eines jeden Einzelnen, sondern vor allem im Rahmen der schulischen Bildung unbedingt vermittelbar,” lautet Bastis Statement, das seit dieser Woche auf der Seite des Netzwerks zu finden ist. Wir finden: Lobenswert, dass sich unser Verein in Person des Fanbeauftragten an dieser Initiative beteiligt!

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Wer heute Abend noch nichts vorhat, sich trotz Magenta-Konto nicht mit den anstehenden Drittligapartien beschäftigen will, aber vielleicht – an einem traurigen Tag für die Fußballwelt – Interesse an einer ein wenig aufheiternden Lektüre hat, dem legen wir an dieser Stelle unseren gestrigen Ticker aus Paderborn ans Herz. Über die Startseite sind ja alle Infos zur jüngsten Partie der Löwen komfortabel aufrufbar. Unser Tickerteam hat das gestrige Spiel und die halbstündige Verzögerung mit der nötigen Portion Humor begleitet und wir finden, dass sich die Nachlese – obwohl die Löwen nicht gewinnen konnten – durchaus lohnt.

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Abschließend noch eine gute Nachricht, denn solche kann man an so einem Abend auch gut brauchen: Wie es aussieht, wird der heute zu Ende gehende 12. Spieltag in der 3. Liga der erste nach fünf Wochen sein, an dem wieder alle Partien stattfinden konnten – ohne eine coronabedingte Absage. Die letzte komplett absolvierte Runde war übrigens ebenfalls eine Englische Woche: Spieltag nummer sechs am 20./21. Oktober.

Diego Armando Maradona ist gestorben.

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Diego Maradona ist gestorben – die Nachricht von seinem Tod verbreitete sich heute wie ein Lauffeuer. Offensichtlich erlag der 60jährige der erst kürzlich operiert worden war einem Herzinfarkt.

Maradona – der Weltmeister von 1986, der bei dieser WM in Mexico nicht nur durch “die Hand Gottes” berühmt wurde, war auch mehrmals in München zu Gast: Unter anderem 2010, als er mit der argentinischen Nationalmannschaft beim TSV 1860 trainierte:

https://www.abendzeitung-muenchen.de/sport/tsv1860/diego-qualmt-an-der-gruenwalder-art-113872

Mir blieb er vor allem durch seinen Auftritt 1989 im Olympiastadion in München in Erinnerung: Der SSC Neapel war zu Gast beim FC Bayern – eine schöne Gelegenheit, Europa-Cup-Atmosphäre zu schnuppern.

Wie Maradona sich damals aufwärmte, verzauberte damals das ganze Stadion – und ist bis heute legendär. Das Video davon habe ich hier eingestellt.

Ruhe in Frieden, Diego Maradona. Du bist einer der Größten!

TSV 1860: Weißes Sondertrikot zur Weihnachtszeit / Weihnachtstrikot

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Der TSV 1860 München wird dieses Jahr anstelle des obligatorischen Wiesn-Trikot ein Sondertrikot zur Weihnachtszeit veröffentlichen. Die ersten Previews des Weihnachtstrikots sehen äußerst vielversprechend aus. Am Samstag gegen Türkgücü wird man einmalig in den weißen Jerseys auflaufen.

Das ist neben dem Herz-Trikot für die Käufer einer Herz-Dauerkarte bereits das zweite Sondertrikot in der Saison 2020/21 – dies ist in der 3. Liga unter der Schirmherrschaft des DFB möglich. In der 1. und 2. Bundesliga im Zuständigkeitsbereich der DFL ist aktuell jedoch nur ein Sondertrikot pro Spielzeit zugelassen. Trikotsammler des TSV 1860 wird dies jedoch freuen.

Zur Motivation der Löwen, eine besondere Edition des Trikots zu präsentieren, heißt es u.a bei Instagram:

“Danke an all diejenigen, die in den letzten Monaten für die Gesundheit in unserer Gesellschaft eingestanden sind. Unser Kampagne ist eine Hommage an die Ärzte, das Pflegepersonal und all jene, die sich selbst in den letzten Monaten zurückgenommen haben, um für uns da zu sein. Unser Weihnachtstrikot ist, wie ein gemeinsames Projekt mit der Stiftung Chirurgie, Teil von verschiedenen Aktionen, die wir in der Weihnachtszeit durchführen möchten.”

 

Insgesamt hat der TSV 1860 München mit den Trikots in der Saison 2020/21 ein gutes Händchen bewiesen. Das Auswärtstrikot ist bei den Löwen-Fans äußerst begeht. Wir haben es ja bereits schon ausführlich vorgestellt. Aber aus das Heimtrikot der Löwen oder das Ausweichtrikot in mint sind bei den Löwen-Fans hoch im Kurs.

TSV 1860-Fans: 25 Stunden unterwegs um vor dem Stadion zu sein – Prinz Eisenherz / Eisi

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Prinz Eisenherz TSV 1860 München Allesfahrer
Eisi, der Prinz Eisenherz vom TSV 1860

Prinz “Eisi” Eisenherz hat es auch beim Auswärtsspiel des TSV 1860 beim SC Verl in Paderborn wieder getan:

Wie bislang bei jedem Auswärtsspiel in dieser Saison ist der Prinz wieder alleine mit dem Zug zum Stadion gefahren, um wenigstens einen kurzen Blick auf die Löwen oder das Spielfeld zu erhaschen. Lediglich in Zwickau und Rostock – dies waren keine Geisterspiele – schaffte er es auch tatsächlich ins Stadion hinein.

Aus Kostengründen werden von ihm immer die günstigsten Zugverbindungen genommen – diese dauern halt dann entsprechend. Für das gestrige Spiel war er 25 Stunden unterwegs und wenn alles gut gegangen ist, dürfte er zu diesem Zeitpunkt (Mittwoch morgen, 10:45 Uhr) gerade daheim eintreffen.

Dass er inzwischen überregionale Bekanntheit erreicht hat und die Verantwortlichen des SC Verl das Herz am rechten Fleck haben, beweist eine kleine Anekdote vom gestrigen Abend.

Der sehr sympathische Stadionsprecher und Fanbeauftragte des SC Verl, Thorsten Nöthling, fragte einen der beiden anwesenden Münchner Pressevertreter vor Spielbeginn „ob diese den Prinz Eisenherz“ auch heute mit dabei haben.

Die Frage konnte sofort mit einem klaren “Ja” beantwortet werden, da der Eisi schon vor der Benteler-Arena gesehen wurde.

Thorsten Nöthling besorgte die Telefonnummer von Prinz Eisenherz und überreichte Eisi als Gastgeschenk einen Fanschal des SC Verl. Sehr gerne hätten sie ihn ins Stadion gelassen – das war aber leider nicht möglich.
Eine kleine aber sehr feine und sympathische Geste des SC Verl!
Fußball verbindet eben doch…
Bild:
Quelle: SC Verl, Thorsten Nöthling

TSV 1860: Vorstellung der Abteilung Vereinsgeschichte

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Die Abteilung Vereinsgeschichte ist der bisher letzte Neuzugang in der Löwenfamilie, hat aber aufgrund der 160-jährigen Historie unseres Vereins noch einiges vor sich. Doch wie kam es überhaupt zur Gründung dieser doch recht ungewöhnlichen Abteilung?

Auftrag ans Präsidium des Vereins

Wie sich manche sicherlich erinnern, wurde das Präsidium des TSV München von 1860 e.V. im Sommer 2018 von der Mitgliederversammlung beauftragt, eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, deren Ziel es sein sollte, die Planungen für ein Vereinsmuseum sowie einen Förderverein anzugehen. Im Herbst 2019 entwickelte dieser Arbeitskreis die Idee, eine eigene Abteilung für Vereinsgeschichte und Traditionspflege zu gründen. Ziel sollte es sein, die historische Forschung und Vermittlung über alle Abteilungen des Vereins hinweg zu bündeln, also explizit nicht nur die großen Abteilungen zu unterstützen, und sich nicht allein mit der Fußballgeschichte des Vereins zu beschäftigen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte kann über eine Abteilung direkt innerhalb des Vereins und durch die Vereinsmitglieder selbst stattfinden. Diese Idee fand starken Anklang und so konnten 27 Mitglieder am 18. Februar 2020 die neue Abteilung für Vereinsgeschichte gründen. Die Gründungsversammlung fand übrigens im Bootshaus statt – herzlichen Dank an dieser Stelle an die Abteilung Wassersport!

Die Löwen als Trendsetter

Im Vorfeld der Abteilungsgründung hat man sich natürlich über andere Vereinsarchive und -museen informiert und wie es aussieht, ist die Form einer Abteilung tatsächlich die Ausnahme. Eine Abteilung Vereinsgeschichte, die dem Profil der unseren entspricht, konnte man bei keinem anderen Verein finden. Die meisten Vereinsmuseen (mit Archiv und Sammlung) beschäftigen sich vorrangig mit der Fußballgeschichte und sind nicht selten auch organisatorisch beim ausgelagerten Profifußball angesiedelt. Das ist ein gewisser Unterschied zu den Löwen – auch finanziell. So leisten die Vereinsmitglieder der Abteilung Vereinsgeschichte ihre Arbeit selbstverständlich ehrenamtlich. Gerne würde man sich jedoch mit anderen Vereinen intensiv vernetzen und von deren Erfahrungen lernen.

Unterstützung der Abteilung

Mit ihrer Arbeit möchte die neue Abteilung dreierlei erreichen: die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit über das Thema der gemeinsamen Vereinsgeschichte, die Sammlung und Archivierung interessanter Archivalien und Objekte, mit dem Ziel, sie einem breiten Publikum zugänglich zu machen, und Vermittlungsarbeit zu leisten. Im Fokus steht es, die Geschichte unseres TSV aufarbeiten und der interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Deswegen freut sich die Abteilung stets über neue Mitglieder, die sich mit den Zielen der Abteilung identifizieren können. Gerne dürfen das auch Zweitmitgliedschaften sein, denn das stärkt den Zusammenhalt unter den Abteilungen ungemein. Wer Freude daran hat, ist dann herzlich eingeladen, sich in diversen Arbeitsgruppen zu engagieren. Die Abteilung organsiert einen monatlichen Stammtisch, der wegen der Pandemie allerdings momentan ruht. Sobald die Kontaktbeschränkungen es zulassen, wollen sind aber wieder jeden zweiten Freitag im Monat Treffen vorgesehen. Die Termine werden auf jeden Fall auf der Abteilungshomepage bekanntgegeben. Auch Sach- und Geldspenden sind natürlich gerne gesehen und geradezu existenziell wichtig für die Hobby-Historiker. Wenn also auf dem Speicher ein Fotoalbum mit Aufnahmen der Turner auftaucht oder ein Poster von einem Leichathletik-Wettkampf oder ein Wimpel der Fußballer – denkt bitte kurz an die Abteilung  Vereinsgeschichte, bevor Ihr es im Internet verkauft!

Räumlichkeiten gesucht

Doch wie und wo werden die Sammlerstücke derzeit aufbewahrt? Aktuell wird das Archiv der Fußballabteilung, ein kleines Kammerl in der Geschäftsstelle, genutzt und mit Regalen bis zur Decke vollgestellt. Dieses Archiv wurde in liebevoller Arbeit von Karl Margraf und Oliver Buch gepflegt und im Sommer 2020 an die Abteilung übergeben. Aktuell ist man jedoch auf der Suche nach Räumlichkeiten, bislang allerdings ohne Erfolg. Zu dem “wie” lässt sich sagen, dass die Objekte und Archivalien nach professionellen Sammlungsstandards aufbewahrt werden. Dazu gehören beispielsweise säurefreie Mappen und Kartons für die Aufbewahrung des Papiers. Dabei kann die Abteilung auf das Know-how ihrer Mitglieder zurückgreifen, die teilweise beruflich aus dem Archiv- oder Museumswesen kommen bzw. Erfahrung damit haben. Alle Sammlungsstücke werden mit einer Inventarnummer versehen und in eine digitale Datenbank aufgenommen – mit dem Ziel am Ende auch zielgerichtet in der Sammlung zu recherchieren. Das alles ist ob der Fülle der Dinge aber ein längeres Projekt! Eine besondere Herausforderung stellen Textilien wie Trikots dar. Um sie lange zu erhalten, bedarf es hier besonderen Aufbewahrungsstandards. Die Abteilung Vereinsgeschichte sammelt übrigens aktiv, d.h. es kommen ständig neue Dinge hinzu, auch aus dem aktuellen Vereinsleben und -umfeld. Umso schöner wäre es also, wenn die Abteilungen, aber auch die Mitglieder im Umfeld daran denken und entsprechend Stücke überließen, die mit der Gegenwart der Löwen zusammenhängen. Geschichte schreibt sich ja bekanntlich fort…

Hoffnung auf eine Ausstellung

Fast schon selbstredend hat die Abteilung schon viele Ideen für Ausstellungen zugetragen bekommen und auch selbst entwickelt, allerdings scheitert das zum Einen gerade natürlich an der Corona-Pandemie, zum Anderen aber auch – wie eben angedeutet – an fehlenden Räumlichkeiten dafür. Schließlich ist es ja nicht das Ziel, nur ein paar Schaukästen in der Geschäftsstelle aufstellen, sondern eine vollumfängliche Ausstellung der gesammelten Stücke. Insofern ist auch klar, dass die Verantwortlichen die Augen offen halten und die Zeit bis dahin zur Inventarisierung weiterer Stücke nutzen werden.

Virtuelles Museum geplant?

Als Alternative zu einer Präsenzveranstaltung würde sich in Corona-Zeiten natürlich ein virtuelles Museum anbieten, doch dies ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in Planung. Aktuell ist die Abteilung ordentlich damit beschäftigt, alles zu sichten, was bereits vorhanden ist. Klar ist: Ein virtuelles Museum muss sauber durchdacht sein und sollte nicht nur aus einer Webseite mit Bildern und Texten bestehen. Aktuell wird (wie bereits erwähnt) eine digitale Archiv-Datenbank erstellt, die auf lange Sicht auch interessierten Nutzern zugänglich sein soll.

Wie kann man sich einbringen?

Jeder, der die Abteilung Vereinsgeschichte unterstützen möchte, darf sich gerne an vereinsgeschichte@tsv1860.org wenden! Die Kontaktdaten der Ansprechpartner findet man auch auf der entsprechenden Sektion der Vereinswebseite.

Das Beitragsbild haben wir der Vereinshomepage entnommen.

 

Spielbericht SC Verl – TSV 1860 München, 12. Spieltag, 24.11.2020

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Am mittleren Spieltag der englischen Woche mussten die Löwen gestern die schwere Reise nach Paderborn zum spielstarken Aufsteiger SC Verl antreten. Bei den Löwen stand etwas überraschend Djayo für den gelb-rot gesperrten Tallig in der Startaufstellung, außerdem nahm Neudecker zunächst auf der Bank Platz und Erdmann stand in der Startformation.

Die Löwen traten erstmals in ihren mentafarbenen Trikots an, die einige Spieler durch knallgelbe Unterhemden zu ergänzen wussten. Schade, dass wir keine Modebloggerin unter den Spielerfrauen haben. Ihre Meinung zu dem dadurch entstehenden wellensittichartigen Outfit der Löwen hätte uns brennend interessiert.

Das Spiel begann aufgrund einer Verspätung des Flugs aus München mit einer halbstündigen Verzögerung. Sechzig ließ sich aber den Trouble der Anreise nicht anmerken und spielte gegen die technisch versierten und offensiv ausgerichteten Verler gut mit. Nach einer Verler Ecke setzte Sechzig dann einen wunderbaren schnellen Gegenangriff. Mölders versprang der Ball zunächst im gegnerischen Strafraum. Er erkämpfte sich diesen aber vorbildlich zurück, legte diesen sehr klug auf Daniel Wein zurück, der aus halbrechter Position genau auf Stefan Lex flankte. Dieser verlängerte den Ball überlegt per Kopf (!) ins lange Eck über Torwart Brüseke hinweg zum 0:1 ins Tor (20. Minute).

Leider verlieh das Tor den Löwen nicht mehr Stabilität und Sicherheit im Spiel. Ganz im Gegenteil, die Verler wachten auf und brachten bis zur Halbzeit ihre stärkste Phase im Spiel auf den Paderborner Rasen. In der 23. Minute hatten die Giesinger noch Glück als Sanders zum vermeintlichen Ausgleich einschob. Aber der Schiedsrichter entschied auf Abseits, was für die Löwen ehrlich gesagt ziemlich glücklich war.

Die nächste Großchance zum Ausgleich hatte die Westfalen nur 2 Minuten später. Einen Kopfball von Stöckner konnte Hiller noch klären, aber nicht festhalten. Den Nachschuss von Kurt aus etwa 12 Meter konnte Hiller mit einer  Glanzparade gerade noch über die Latte lenken. Die Mannschaft konnte sich bei ihrem Keeper bedanken, dass sie immer noch führte.

Einen großen Aufreger aus Münchner Sicht gab es dann in der 30. Minute, als Stöckner Lex nur per Notbremse von einem Alleingang auf das Tor abhalten konnte. Warum Schiri Willenborg nicht Rot zückte, war nicht wirklich nachvollziehbar. In der 38. Minute war dann sogar Marco Hiller machtlos. Nach einer Ecke der Verler konnte die blaue Verteidigung nicht entscheidend klären und Ex-Löwe Lannert kam aus etwa 18 Meter frei zum Abschluss. Der stramme Schuss schlug rechts unten zum Ausgleich ein, obwohl Hiller sogar noch die Finger an die Kugel brachte.

Der Treffer war zu diesem Zeitpunkt aber durchaus verdient, da Sechzig der Verler Offensivpower zu wenig Einsatz entgegenstellte. Mit 1:1 ging es in die Pause und ab der 46. Minute ersetzte Neudecker Djayo, der Gelb-Rot-gefährdet in der Kabine blieb.

Verl drückte in der zweiten Hälfte mehr und presste früher. Dadurch gerieten die Löwen das ein oder andere Mal unter Druck, aber ähnliche Großchancen wie in Halbzeit eins sprangen für die Verler nicht mehr heraus.

Zu Beginn der letzten Viertelstunde kam Sechzig dann zu zwei Großchancen auf den Führungstreffer. Zunächst setzte sich Lex auf dem rechten Flügel durch und zirkelte eine schöne Flanke in den Verler Fünfmeterraum. Dort konnte Keeper Brüseke in letzter Sekunde vor den einschussbereiten Neudecker und Steinhart den Ball ablenken (78. Minute). Eine Minute später köpfte dann Politker in spe Dennis Erdmann den Ball nach einer Neudecker-Flanke an die Latte. Das wären die zwei Möglichkeiten für den Lucky Punch gewesen!

Danach geschah nichts Nennenswertes mehr, so dass sich die Löwen mit einem Punkt aus Westfalen im Gepäck auf den Heimweg machten. Insgesamt ist die Punkteteilung gerecht, Paderborn hätte in der ersten Halbzeit in Führung gehen können, die Löwen ließen die zwei guten Möglichkeiten in der Schlussphase aus. Was dieser Punkt in der Endabrechnung wert sein wird, muss man sehen.

Am Samstag geht es auf Giesings Höhen weiter gegen Türkgücü. Hoffentlich gelingt dann der erste Sieg dieser englischen Woche mit Spielen gegen drei starke Gegner.

Live-Ticker SC Verl – TSV 1860 München, live aus dem Stadion, 12. Spieltag 2020/21, 24.11.2020

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

SC Verl : TSV 1860 München – der sechzger.de – Liveticker ist auch am 12. Spieltag in der Saison 2020/21 wieder live dabei, dieses mal aus der Benteler-Arena in Paderborn. In dieser trägt der SC Verl nämlich sein Spiel gegen den TSV 1860 München aus – warum das so ist, erfahrt ihr in unserem Vorbericht.

TAKTIKTAFEL – Unser nächster Gegner: SC Verl 1924

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Spiel des SC Verl gegen unseren TSV 1860 München.

Mit fünf Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen befindet sich der Aufsteiger aus Ostwestfalen trotz zweier coronabedingter Spielausfälle auf einem beachtlichen sechsten Platz in der Tabelle. Der vom Marktwert her billigste Kader der Liga hat mit 26 Profis genauso viele Spieler wie die Sechzger an Bord. Mit zwölf externen Neuzugängen, wurde das Team vor der Saison klug verstärkt. Das zeigt sich auch in den bisherigen Ergebnissen.

Was können wir am heutigen Dienstag von der Mannschaft aus der Ölbachstadt erwarten?

Die Antwort auf diese Frage ist eindeutig: Technisch anspruchsvoller Offensivfußball ist die Spielphilosophie des erst 38jährigen Trainers Guerino Capretti. In allen neun bisherigen Spielen brachten die Verler eine 4-3-3-Grundformation auf den Platz und auch in den Partien, die verloren gingen, dominierten sie mit viel Ballbesitz, einem sicheren und schnellen Passspiel und grandiosem Stellungsspiel gegen den Ball. Zwei Tore im Schnitt pro Spiel gegen zum Teil hochkarätige Gegner zeigen zudem, wie gefährlich die Offensive des Sport Clubs sein kann. Weniger als zwei Treffer wurden bisher nur zum Saisonauftakt in Wiesbaden und bei den unglücklichen Niederlagen gegen Ingolstadt und vergangenen Montag gegen Lübeck erzielt. Die Zweitvertretung von der Säbener Straße, der 1.FC Magdeburg und am letzten Freitag der MSV Duisburg mussten gegen Verl den Ball sogar drei bis viermal aus dem eigenen Kasten holen.

Bei Angriffen des SC Verl, die meist über die Flügel vorgetragen werden, rückt immer der Angreifer von der ballfernen Seite mit ins Sturmzentrum ein, während sich die beiden zentralen Mittelfeldspieler hinter die Spitzen schieben und die totale Offensive, die Capretti auf die gegnerische Abwehr loslässt, komplettieren. Gegen den Ball hingegen lassen sich die offensiven Außenspieler des SC Verl ins Mittelfeld fallen, um die Räume für den Gegner dort eng zu machen. So entsteht – wenn Verl gegen den Ball spielt – ein 4-1-4-1, bei dem ein Sechser zwischen den Ketten agiert.

Die bisherigen Durchschnittswerte des SC Verl

Ballbesitz 57%, Passquote 80%, 40% aller Schüsse der Verler gehen aufs Tor, und knapp jede vierte Flanke findet mit einen Abnehmer. Die Spieler des SCV entscheiden offensiv 38% (guter Wert) und defensiv 62% (eher schlecht) aller Zweikämpfe für sich. Absolut überragend ist mit 9,2 die PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) bei den Verlern. Wenn man hier den negativen Ausreißer gegen eine andere Münchner Mannschaft herausrechnet, käme man sogar auf einen Wert von 8,4. Angegriffen wird bei Verl über die Flügel, was bei einem 4-3-3 auch nicht weiter verwundert. 41.5% der Angriffe gehen über rechts, 37,5% über links, somit bleiben für das Zentrum als Angriffszone 21%.

Was kann man aus diesen Informationen für das Spiel heute herauslesen?

Die Abwehr des TSV 1860 darf sich absolut keine Fehler leisten, denn die bestraft der SC Verl gnadenlos. Die treffsicheren Stürmer zeichnen für fünfzehn der achtzehn Verler Treffer verantwortlich. Aygün Yildirim (#18) und Zlatko Jancic (#13) konnten bisher je sechsmal einnetzen, hinzu kommen bei Janjic vier und bei Yildirim zwei Vorlagen. Die im Wechsel eingesetzten Kasim Rabihic (#9) und Berkant Taz (#25) haben zusammen satte acht Scorerpunkte auf dem Konto. Wenn vor allem die Außenverteidiger der Löwen ihre Aufgaben nicht konzentriert und konsequent lösen, wird es gegen die quirligen, technisch versierten Angreifer des SC Verl im Münchner Strafraum des Öfteren lichterloh brennen.

Da der SC Verl – bisher zumindest – keine Anzeichen macht, mit einer tiefstehenden Abwehr zu agieren, dürfte es, im Spiel nach vorne, für die Löwen, sofern sie das Pressing des Sport Club überwinden können, besser ausgehen als zuletzt gegen Uerdingen oder andere Mannschaften, die gegen Sechzig den Bus vor dem Tor geparkt hatten. Generell versuchen die Verler dem spielerischen Aspekt gegenüber dem Kampf immer den Vorzug zu geben und fahren mit dieser Devise bisher erstaunlich gut.

Stärken und Schwächen im System des SC Verl

Stärken: Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel und somit leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante, die Verl auf den Platz bringt, also mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor, sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteigern, entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen: Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnützen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld. Verl versucht dieses Manko mit offensiven Flügelverteidigern, die aufrücken, zu kompensieren.

Gegen den Ball wird der heutige Gastgeber, da er defensiv mit einem 4-1-4-1 agiert, keine Schwächen, die nicht individuellen Fehlern entspringen, haben, sofern Mehmet Kurt (#7) im defensiven Mittelfeld seine Aufgaben gut erledigt.

Die Schlüsselspieler des SC Verl

Torhüter Robin Brüseke (#32) ist ein reflexstarker Schlussmann, mit einer Körpergröße von 1,84 m nicht unter den Größten seiner Zunft zu finden, allerdings hat er dennoch das Durchsetzungsvermögen und eine gute Strafraumbeherrschung, um den Gegenspielern auch bei hohen Bällen nicht die Oberhand zu überlassen. In bislang drei Spielen konnte er die Null halten.

Mehmet Kurt (#7): Der gegen den Ball zweikampfstarke defensive Mittelfeldspieler steuert die Richtung der Angriffe im Aufbau. Mit seiner guten Übersicht und seinem genauen Passspiel ist er in der Spieleröffnung die erste Anspielstation aus der Abwehr heraus.

Philipp Sander (#11) agiert als halbzentraler rechter Mittelfeldspieler. 80% erfolgreiche Pässe, ein gutes Auge für entstehende Situationen und geniales Zusammenspiel mit Aygün Yildirim (#18) dem rechten Flügelspieler zeichnen den kreativen Kopf der Verler im Mittelfeld aus. Er drückt sich  außerdem nicht vor defensiven Zweikämpfen. Für einen offensiv ausgerichteten Spieler gewinnt er davon mit knapp 63% überdurchschnittlich viele.

Schon angesprochener Aygün Yildirim (#18) ist der Turbo auf dem rechten Flügel. Dribbelstark wie kaum ein anderer Spieler der Liga und obendrein torgefährlich. 48% seiner Eins-gegen-Eins-Duelle im Dribbling gewinnt er. Sechs Treffer und zwei Vorlagen stehen zu Buche. Philipp Steinhart wird hier alle Hände voll zu tun haben.

Zlatko Janjic (#13) im Sturmzentrum ist sowohl Vorbereiter Nummer eins und zugleich, mit sechs Treffern bisher, ein eiskalter Vollstrecker vor dem Tor. Er ist Verls gefährlichste Waffe im Sturm. Auf seine Erfahrung und große Anzahl an Treffern in der 3. Liga in den letzten Jahren wurde auch in unserem Vorbericht für das heutige Spiel hingewiesen. Außerdem hat Janjic für das Portal liga3-online.de diesen Spieltag getippt. Seine Erwartung – und die einiger anderer – für den heutigen Abend in Paderborn könnt Ihr hier nachlesen.

Fazit

Der geballten Offensivkraft des SC Verl zu widerstehen wird ungemein schwer. Andererseits werden, gerade weil Verl so offensiv spielt, auch Chancen für den TSV 1860 heute Abend keine Mangelware sein. Speziell die Verler Innenverteidiger haben am Boden nicht die besten Zweikampfquoten, und je nachdem, wer neben Kapitän Julian Stöckner (#23) im Abwehrzentrum den Vorzug bekommt, kann es auch sein, dass 1860 über hohe Flanken zu Kopfballchancen kommt.

Gegen den Ball ist – man kann es gar nicht oft genug wiederholen – allerhöchste Konzentration und Vorsicht geboten. Verl hat hohes Spieltempo und technisch brillante Akteure in der Offensive zu bieten. Die Angriffe des SCV müssen – wenn möglich – schon im Ansatz unterbunden werden, damit erst gar keine Gefahr für die Hintermannschaft oder das Tor der Löwen entstehen kann.

Ich hoffe sehr, dass Michael Köllner defensiv das richtige Rezept findet, um Verls Offensive in Zaum zu halten. Bei eigenem Ballbesitz werden wir vor dem gegnerischen Tor gefährlichere Löwen sehen, als in den beiden vorangegangen Spielen.

Alles in allem wäre ich vor diesem Auswärtsspiel durchaus mit einem Punkt zufrieden. Wir werden sehen was die neunzig Minuten für uns bereithalten. Spannend wird es auf jeden Fall gegen den Aufsteiger aus Ostwestfalen.

Datenquelle: http://www.wyscout.com/

Mit voraussichtlich dieser Aufstellung werden die Gastgeber heute Abend in Paderborn auflaufen: