Start Blog Seite 114

VfL Osnabrück – TSV 1860 München: Ergebnistipp Simon Pearce

0
simon pearce

Eigentlich ist Simon Pearce ja als Comedian, Schauspieler und Synchronsprecher bekannt. Ende August 2025 feierte der bekennende Löwenfan jedoch auch sein Debüt als Stadionsprecher bei Münchens großer Liebe. Heute tippt der 44-Jährige das Ergebnis des Auswärtsspiels des TSV 1860 München beim VfL Osnabrück.

Simon Pearce hofft auf Auswärtssieg

Auch wenn die Löwen nicht zuletzt aufgrund der Personalsorgen als Außenseiter ins Duell mit den Niedersachsen starten, bleibt Pearce optimistisch und traut dem Team von Markus Kauczinski einen Auswärtsdreier zu.

“Ich tippe auf ein 3:1 für 1860.
Für die Löwen treffen Hobschi, Volland und Maier.”

Im Aufstiegskampf wären das natürlich Big Points für die Löwen!

Nervosität beim Debüt als Stadionsprecher

An sein Debüt als Stadionsprecher gegen den VfB Stuttgart II im Duett mit Claudia Pichler erinnert sich der gebürtige Münchner – trotz Nervosität – gerne:

“Wir waren schon gut nervös beide. Is ja schon ne Ehre. Mein Bruder hat ne halbe Stunde vor Anpfiff noch geschrieben “Papa schaut bestimmt vom oben zu. Er wäre stolz auf dich!” Das hat mir dann endgültig as Kraut ausgeschüttet. Unser Papa hat uns ja 1987 oder 88 zum ersten Mal zu den Löwen mitgenommen und auch zu Fans “gemacht” quasi. Glaub, es ist schon noch Luft nach oben, aber wir ham das ganz solide gemacht. Beim nächsten Mal werd ich gleich mit mehr Emotion reingehen. Ich hab mich bissl zurückgehalten; man will sich dann ja irgendwie auch nicht aufspielen, wenn man das für einmal vom Schächi übernimmt. Primär will man nix falsch machen.”

Über seinen eigentlichen Job berichtet Pearce:

“Ich schreib gerade an meinem neuen Programm “funny bones”, das im März starten wird. Aktuell kann man noch die Sketch-Comedy-Show “bappas” von und mit Sebastian Winkler und mir in der ARD Mediathek schauen.”

Titelbild: Marvin Ruppert

Sechzig um Sieben: “Rise&Fall” für den Grimme-Preis nominiert

0
Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

Weil der Spielplan der 3. Liga es so will, können wir Euch, liebe sechzger.de-Leser*innen an diesem Freitag Morgen leider nicht mit der Aussicht auf “nur noch einmal schlafen bis zum nächsten Auftritt der Löwen” begrüßen. Nein, zweimal werden wir noch wach – dann ist wieder Spieltag. Entsprechend ist auch die bekannte und bewährte Vorberichterstattung bei uns am gestrigen Donnerstag etwas langsamer, als sonst angelaufen.

Der Mann an der Pfeife in Osnabrück

Vorgestellt haben wir Euch am Donnerstag Nachmittag schon Mal den Schiedsrichter der Partie an der Bremer Brücke, Nico Fuchs. Der Mann an der Pfeife begegnet den Löwen in dieser Saison zum ersten, den Osnabrückern zum zweiten Mal. Alles Wissenswerte über Fuchs und das ihn unterstützende Unparteiischen-Team findet Ihr hier.

Spinnradl-Cup in Hausham

Wer am Samstag noch nichts vorhat und vielleicht sowieso im bayerischen Oberland daheim ist, dem können wir den Auftritt der Vierten des TSV München von 1860 e.V. beim diesjährigen Spinnradl-Cup, dem Hallenturnier des TSV Schliersee ans Herz legen. Gespielt wird in Hausham. Details über den Ort des Geschehens, die genauen Spieltermine der Amateur-Löwen und den weiteren Turnierverlauf, sowie zur abendlichen Siegerehrung in der dem legendären Turnier seinen Namen gebenden Location findet Ihr im zugehörigen Artikel.

“Rise & Fall” für den Grimme-Preis nominiert

Unter den Löwenfans ist die Begeisterung für die ARD-Doku über die letzten Jahrzehnte Vereinsgeschichte beim TSV 1860, die seit Herbst schon mehrmals im linearen Programm des BR ausgestahlt wurde und natürlich weiterhin über die ARD-Mediathek abgerufen werden kann, unbestritten. Aber der unglaublich akribisch gestalteten Fünfteiler hat nun auch die Jury des Grimme-Preises auf den Plan gerufen. “Rise&Fall” wurde für die wichtigstes Auszeichnung für Qualitätsfernsehen in Deutschland nominiert. Wir von sechzger.de gratulieren schon mal herzlich! Wir hatten das Glück, in unserem Podcast- & Youtubeformat, im sechzger.de Talk 237 im November zwei der Autoren der Dokumentation ausführlich zu ihrem Werk befragen zu dürfen. Und gestern haben wir von genau diesen Autoren erfahren, dass die Nomnierung nach deren Bekanntwerden am Mittwoch Abend schon ein wenig gefeiert wurde. An einem Ort, der auch in der Doku ein Schauplatz der Erzählung ist…

Heimspiel gegen Aachen im Free-TV zu sehen

Um’s Fernsehen ging es in einer weiteren Meldung auf sechzger.de am Donnerstag. Das nächste Heimspiel der Löwen gegen Alemannia Aachen am 31. Januar wird im Free-TV übertragen. Allerdings nicht im Bayerischen Fernsehen, sondern im WDR. Da ist der Kommentator dann möglicherweise nicht ganz objektiv. Wir empfehlen auf jeden Fall die parallele Nutzung unsere Livetickers, um strittige Szenen im Spiel gegen die Alemannia ggf. auch durch die blaue Brille geschildert zu bekommen.

Wir wünschen ein angenehmes Wochenfinale!

Damit geht Ihr nun bestens informiert in den letzten Arbeitstag dieser Woche. Im Laufe dieses Freitags erwartet Euch dann unter anderem der Ergebnistipp für das Spiel an der Bremer Brücke am Sonntag. Er kommt von einer prominenten Stimme aus dem Löwenumfeld. Außerdem natürlich der Bericht aus der LÖWENRUNDE vor der Reise von Kauczinski & Co. nach Osnabrück und auch die Vorstellung des VfL. Und alle Artikel, die heute nicht erscheinen, sind dann am Samstag hier zu finden. Der Spieltermin am Sonntag macht’s möglich.

Der Mann an der Pfeife (in Osnabrück): Nico Fuchs

0

Nico Fuchs aus Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis pfeift am Sonntag Nachmittag (16.30 Uhr – im sechzger.de Liveticker) das erste Auswärtsspiel der Löwen im Jahr 2026 beim VfL Osnabrück. Es ist die erste Begegnung des 30jährigen mit dem TSV 1860 in der laufenden Spielzeit. Die Gastgeber hatten in dieser Saison schon einmal an der Bremer Brücke das Vergnügen mit Fuchs.

Ein eher milder Schiedsrichter?

In der Regionalliga West, in der er seit Sommer 2017 – und mit ein paar wenigen Spielen pro Saison auch noch heute – pfeift, kommt Fuchs auf 49 Einsätze. Zwei Partien mehr hat der für die DJK Dürscheid aktive Schiri bereits in der 3. Liga geleitet. Er befindet sich aktuell in seiner fünften Saison in der Drittklassigkeit. Bemerkenswert ist dabei, dass Fuchs in diesen über fünfzig Partien noch nie einen Spieler per Ampelkarte vom Platz gestellt hat. Fünfmal zückte er glatt rot, was leicht unterdurchschnittlich häufig ist. Auf den Elfmeterpunkt deutete er bislang alle 3,6 Spiele, was wiederum dem Ligaschnitt entspricht. Auch bei den Gelben Karten bewegt er sich mit gut vier pro Spiel nur ganz knapp unter der üblichen Anzahl. Fuchs kann also als eher milder und geduldiger Referee bezeichnet werden.

Sieben Begegnungen mit Fuchs

Und der TSV 1860 kann genau diesen Befund aus seiner eigenen Erfahrung bestätigen! Sieben Mal begegnete Münchens Große Liebe Nico Fuchs bislang auf dem Platz. Dabei kam es zu vier Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen. Aus einer solchen stammt auch der einzige Elfmeter, den er bei seinen Löwenspielen verhängte – für Sechzig! Der aus Fuchs’ Pfiff resultierende Ehrentreffer änderte allerdings an der Schmach der 1:4-Heimniederlage gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund im März 2023 nichts mehr. Platzverweise musste Fuchs gegen 1860 noch nie aussprechen und die insgesamt elf Gelben Karten für die Löwen bedeuten eine niedrige Anzahl an Verwarnungen. Für Sonntag wünschen sich die Löwenfans in dieser Hinsicht sicherlich Kontinuität.

Ende März 2023: Albion Vrenezi wird im Strafraum von Borussia Dortmund II unter den Augen von Schiri Nico Fuchs behandelt. Den fälligen Strafstoß wird Raphael Holzhauser gleich zum 1:4-Endstand verwandeln.

Herbst 2024: Zwei Siege für die Löwen

Wie auch eine Fortsetzung der Serie bei den finalen Resultaten, wenn Fuchs Sechzig pfeift. Im Herbst des vorvergangenen Jahres war dies zuletzt zweimal der Fall. Zunächst beim 1:0-Auswärtserfolg auf der Bielefelder Alm, als Thore Jacobsen das Tor des Monats September erzielte. Knapp zwei Monate später leitete der Mann aus dem Bergischen Land dann noch den 3:0-Sieg über Waldhof Mannheim. Vom kicker erhielt er für beide Einsätze jeweils die hervorragende Note 2,0.

Osnabrück zweimal torlos unter Fuchs

Dem VfL Osnabrück begenete Schiedsrichter Fuchs in seiner Karriere an der Pfeife erst zweimal. Beide Spiele blieben torlos. In dieser Saison handelt es sich dabei um die Partie der fünften Runde gegen Hansa Rostock. Damals übrigens noch ein Spiel zwischen dem Tabellenachten und -zwölften. Babak Rafati ermittelte in seiner damaligen Analyse eine Fehlentscheidung zu Ungunsten der Gastgeber.

Zwei junge Männer an der Seitenlinie

Unterstützung von der Seitenlinie erhält Nico Fuchs am Sonntag zum einen von Tobias Esch aus Königswinter im Kreis Rhein-Sieg. Der inzwischen 24jährige war im Sommer 2022 mit gerade erst 21 Jahren der jüngste Regionalliga-Spielleiter. Seitdem sind 28 Partien als Hauptschiedsrichter in der West-Liga hinzu gekommen. Als Linienrichter ist er seit der vergangenen Saison im Einsatz und dabei den Löwen – unter Schiri Fuchs – bei den oben genannten Siegen in Bielefeld und gegen den Waldhof begegnet. Auf der anderen Seite des Spielfelds wird an der Bremer Brücke Christoph Kluge (25) aus Bremen unterwegs sein. Er ist als Schiri in der Regionalliga Nord aktiv und fungiert in seiner dritten Saison als Linienrichter in der 3. Liga. Mit den Löwen hatte er dabei bislang nur einmal – in seiner Premierensaison – im Oktober 2023 im Rahmen einer 1:2-Niederlage bei Viktoria Köln zu tun.

Der vierte Offizielle ohne Löwenerfahrung

Vierter Offizieller wird beim vorletzten Spiel dieses 21. Spieltags Henry Schröder aus Hiddensen, einem Ortsteil der ost-westfälischen Stadt Detmold sein. Sein genaues Alter ist nicht zu ermitteln, allerdings seine Vita als Unparteiischer. Er ist als Schieds- und Linienrichter seit drei Jahren in der Regionalliga West im Einsatz. Als vierter Offizieller in der 3. Liga ist Schröder seit Sommer 2024 aktiv. Bislang führte ihn diese Aufgabe insgesamt zweimal an die Bremer Brücke. Zu den Löwen gibt es dagegen noch keine Berührungspunkte.
– – – – –

Titelbild: Schiedsrichter Nico Fuchs im Einsatz. In der 32. Minute der Partie 1860-Waldhof zeigt er dem Mannheimer Lukas Klünter Gelb. Eine von drei Verwarnungen in diesem Spiel.

Vierte am Samstag beim Spinnradl-Cup in Hausham

1
Vierte am Samstag beim Spinnradl-Cup in Hausham

Einen Ausflug ins schöne Oberland mit dem Anfeuern der Löwen verknüpfen können alle Sechzger-Fans am kommenden Wochenende. Die Vierte des TSV 1860 München nimmt am Samstag, 24. Januar, am Spinnradl Cup des TSV Schliersee teil. Dieser wird ab 9:30 Uhr in der Haushamer Landkreis-Turnhalle (Agatharieder Straße 5, 83734 Hausham) ausgetragen. Gespielt wird klassischer Hallenfußball mit Rundum-Bande.

Vierte beim Spinnradl-Cup in Hausham

Insgesamt nehmen 16 Mannschaften teil, die Vierte der Sechzger trifft in der Vorrunden-Gruppe B auf den TSV Hartpenning (9:52h), Titelverteidiger TSV Ebersberg (11:20h) und den SC Wörnsmühl (12:59h). Die beiden besten Teams jeder Gruppe ziehen ins Viertelfinale des traditionsreichen Hallen-Cups ein, das um 14:00 Uhr beginnt. Für die Verpflegung der Zuschauer ist durch den Ausrichter bestens gesorgt. Die Halle ist vom Bahnhof Hausham aus in etwa 10-15 Minuten Fußweg zu erreichen.

Siegerehrung im Spinnradl

Das Spinnradl am Spitzensee ist nicht nur der Namensponsor des Turniers. Dort findet ab etwa 20 Uhr auch die Siegerehrung statt. Neben den Spielern aller Teams sind dort auch Fans herzlich willkommen.

“Rise & Fall: 1860 München” für Grimme-Preis 2026 nominiert

2
Jahresrückblick Thomas Spiesl Rise Fall

Die BR-Dokumentation “Rise & Fall: 1860 München” ist für den Grimme-Preis 2026 nominiert. Damit rückt eine der bislang prominentesten TV-Aufarbeitungen der jüngeren Vereinsgeschichte des TSV 1860 München in den Fokus eines Preises, der in Deutschland als eine der wichtigsten Auszeichnungen für Qualitätsfernsehen gilt.

“Rise & Fall” für Grimme-Preis nominiert

Der Grimme-Preis steht seit Jahrzehnten für journalistische und erzählerische Standards, für sorgfältige Recherche, relevante Themen und eine unabhängige Juryentscheidung. Eine Nominierung ist deshalb mehr als ein bloßer Eintrag auf einer Liste: Sie ist ein Signal, dass eine Produktion inhaltlich, handwerklich und in ihrer gesellschaftlichen Einordnung als besonders gelungen bewertet wird.

Inhaltlich zeichnet “Rise & Fall: 1860 München” die wechselvolle Entwicklung des Klubs in den letzten drei Jahrzehnten in fünf Teilen nach und spannt dabei den Bogen von sportlichen Hoffnungen über strukturelle Brüche bis hin zu den Konfliktlinien, die den Verein über Jahre geprägt haben. Im Mittelpunkt stehen zentrale Wegmarken und Debatten, die auch innerhalb der Löwen-Familie immer wieder diskutiert werden: die Stadionfrage mit den Stationen Grünwalder Stadion, Olympiastadion, Allianz Arena und der Rückkehr nach Giesing, ebenso wie prägende Figuren und Machtkonstellationen in der Vereinsführung. Ergänzt wird das Ganze durch reichlich Archivmaterial und Stimmen aus dem Umfeld, wodurch die Reihe sowohl sportliche Entwicklungen als auch die politischen und wirtschaftlichen Dimensionen des Klubs nachvollziehbar macht.

Erinnerung an den sechzger.de Talk 237

Für sechzger.de ist die Nominierung ein guter Anlass, die Doku erneut in den Blick zu nehmen und auch auf den Talk mit den Autoren von “Rise & Fall” zu verweisen. Wer sich für die jüngere Geschichte des TSV 1860 München interessiert, bekommt hier eine kompakte, zugleich detailreiche Erzählung über Aufstieg, Krise und Identitätssuche – und nun auch das Prädikat, in der Spitzengruppe deutscher Fernsehproduktionen des Jahrgangs 2025 angekommen zu sein.

Traditions-Duell gegen Aachen im Free TV

0
Aachen Free TV

Es ist das Aufeinandertreffen von zwei Clubs mit viel Geschichte. Das Match zwischen dem TSV 1860 München und Alemannia Aachen am Samstag, 31.01.2026, um 14:00 Uhr im Grünwalder Stadion. Wie nun bekannt wurde, wir das Traditions-Duell gegen Aachen im Free TV übertragen. Für alle Löwen-Fans die kein Ticket mehr ergattern konnten und über kein MagentaSport-Abo verfügen, überträgt der WDR live und kostenlos von Giesings Höhen.

WDR überträgt live aus Giesing

Das Spiel zwischen Aachen und 1860 ist das erste Live-Spiel der Löwen im Free TV im Jahr 2026. Das Auftaktmatch gegen Rot-Weiss Essen, das mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden endete, live nur im PayTV. Selbiges gilt auch für das erste Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr. MagentaSport überträgt natürlich auch am Sonntag von der Bremer Brücke und die besten Infos bekommt ihr selbstverständlich wieder bei uns im Live-Ticker. Hier geht es zu allen bisher bekannten TV-Übertragungen bei liga3-online.de.

Sechzig um Sieben: Kommt der VAR light?

0
Sechzig um Sieben: Landsberg

Wir waren wahrscheinlich das erste deutschsprachige Medium, das die mögliche Einführung eines VAR light nach dem Vorbild der italienischen Serie C für die 3. Liga vorgeschlagen hatte. Nun scheinen sich die Zeichen zu verdichten, dass dieser Video-Beweis schon zur kommenden Spielzeit Realität werden könnte. Mehr Informationen hierzu und alles Wichtige rund um den TSV 1860 München haben wir wie gewohnt für Euch in Sechzig um Sieben zusammengefasst.

Kommt der VAR light nur Saison 2026/27

Die Klubverantwortlichen der 3. Liga wollen bei einem Treffen im Februar über eine aktive Nutzung, des ohnehin bei jedem Spiel vorhandenen Videomaterials beraten. In “abgespeckter Form” und mit einem “Challenge-System” könnte der Videobeweis zur Klärung fehlerhafter oder zumindest strittiger Schiedsrichterentscheidungen schon in der kommenden Spielzeit 2026/27 eingeführt werden. Alle Infos dazu findet ihr hier!

Haugen zurück auf dem Trainingsplatz

Für einen Einsatz am Sonntag beim VfL Osnabrück wird Sigurd Haugen wohl noch nicht in Frage kommen, dennoch ist beim Top-Torschützen der Löwen Land in Sicht. Er steht bereits wieder mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz. Vielleicht reicht es beim Heimspiel gegen Aachen schon wieder für einen Joker-Einsatz. Das Personal-Update aus der Grünwalder Straße 114 findet ihr hier.

Überblick zu den Wintertransfers

Der TSV 1860 München scheint in der aktuellen Phase auf externe Wintertransfers zu verzichten. Welche Spieler in den Wintermonaten dennoch das Leibchen gewechselt haben und welche Clubs noch Nachbesserungsbedarf sehen, haben wir für Euch im Überblick zu den Wintertransfers zusammengeschrieben. Diesen Bericht haben wir gestern wieder für Euch upgedated. Hier geht es zur Transferübersicht!

Volland im BR-Podcast zu 1860

Kürzlich war 1860-Rückkehrer Kevin Volland zu Gast beim BR-Podcast “Pizza & Pommes” und plauderte mit den beiden Moderatoren Felix Neureuther und Philipp Nagel ein wenig aus dem Nähkästchen. Was das Aushängeschild der Löwen über seine Rückkehr nach Giesing und seinen Lieblingsverein erzählt hat, könnt ihr hier nachlesen. 

Bei Führung (fast) immer Sieg

Eine interessante Auswertung der Vorrunde haben gestern unsere Kollegen von liga3-online präsentiert. Wer hat die meisten Punkte nach einer Führung verspielt? Diese Wertung führt der FC Ingolstadt unangefochten an. 20 Punkte gaben die Schanzer nach Führung noch ab. Bei den Löwen lautet das Motto hingegen “Bei Führung (fast) immer Sieg”. Nur drei Punkte gaben die Sechzger nach einem Führungstreffer noch ab. Hier geht es zur Tabelle!

Bestens informiert in den Donnerstag

Damit geht ihr wieder Bestens informiert in den Donnerstag. Langsam blicken wir heute für Euch auf das Auswärtsspiel in Osnabrück nach vorne. Zudem warten auf Euch die nächsten Live-Spiele im Free TV und ein interessanter Termin für alle Anhänger der Vierten am kommenden Wochenende, sowie natürlich vieles mehr rund um Münchens große Liebe.

Kommt schon zur nächsten Saison der Videobeweis in der 3. Liga?

16

Wir hatten bereits vor über vier Monaten, im September letzten Jahres darüber berichtet. Nun vermelden Sky und Reviersport, dass die Klubverantwortlichen der 3. Liga bei einem Treffen im Februar über eine aktive Nutzung, des ohnehin bei jedem Spiel vorhandenen Videomaterials beraten wollen. In “abgespeckter Form” und mit einem “Challenge-System” könnte der Videobeweis zur Klärung fehlerhafter oder zumindest strittiger Schiedsrichterentscheidungen schon in der kommenden Spielzeit 2026/27 eingeführt werden.

Videobeweis in Italiens Serie C

Nochmal zur Erinnerung: In der dritten italienischen Liga (Serie C) wird seit dieser Spielzeit eine modifizierte Form des international und auch in der ersten und zweiten deutschen Bundesliga eingesetzten VAR (Video Assistant Referee) getestet. Football Video Support (FVS) heißt das Ganze. Dabei steht am Spielfeldraum ein Unparteiischer an einer Video-Station und hat Zugriff auf die Bewegtbilder, die von den im Stadion vorhandenen Fernsehkameras aufgezeichnet werden. Bei Bedarf kann sich der Schiedsrichter dort strittige Szenen nochmal anschauen, seine Entscheidungen überprüfen und ggf. revidieren. Der Bedarf entsteht zum Beispiel, wenn einer der beiden am Spiel beteiligten Trainer eine sogenannte “Challenge-Karte” (von der vor dem Spiel je zwei pro Trainer ausgegeben werden) wirft und die Überprüfung einer kritischen Szene einfordert. Aber auch der Schiedsrichter kann – bei Unsicherheit – selbst entscheiden, eine Szene nochmal zu überprüfen.

Kostengünstigere Variante

“Der Ruf ist zuletzt auch in der 3. Liga laut geworden,” zitiert Reviersport den DFB-Schiedsrichterboss Knut Kircher. Allerdings ist der Einsatz des Videobeweises natürlich auch ein Kostenfaktor, der bei den ohnehin nicht auf Rosen gebetteten Drittligisten bislang wohl eher für Skepsis gegenüber seiner Einführung sorgte. Die beschriebene abgespeckte Variante sollte deutlich günstiger zu realisieren sein, als der VAR mit seinem bekannten Kölner Keller. Einen interessanten Aspekt zur Einflussnahme der Trainer verrät Kircher auch noch: Bei einem voll ausgestatteten VAR-System erlaube die FIFA gar keine Trainer-Challenge, bei der FVS-Variante aber schon.

Was sagen die Fans?

Und wie beurteilen eigentlich die Fans der Vereine der 3. Liga die Diskussion? Man darf gespannt sein, ob und wie die aktiven Kurven in den nächsten Wochen darauf reagieren. Bislang wird – auch von Anhängern jener Teams, die in den letzten Jahren sowohl der 2. Bundesliga (mit Videobeweis), als auch der 3. Liga (ohne Videobeweis) angehört haben – positiv hervorgehoben, dass es in Deutschlands dritthöchster Profiliga noch möglich sei, die echte Stadionemotion auszuleben, weil man keine Angst haben müsse, dass z.B. ein Tor nach einer Videoübeprüfung wieder kassiert werde. Andererseits häufen sich aktuell die Diskussionen über klare Fehlentscheidungen der Unparteiischen. Der TSV 1860 kann ein Lied davon singen.

Diskussion im Talk

Auch im sechzger.de Talk 242 griff Moderator Jan mit seinen Gästen Peter und zweimal Thomas das Thema auf. Während sich Thomas Spiesl – bei aller Ablehnung des VAR, wie man ihn aus den höheren Ligen kennt – für die Einführung des einfachen Videobeweises stark machte, hielt Peter mit eher ablehnender Haltung dagegen. Genau diese Diskussion dürfte in den kommenden Wochen Fahrt aufnehmen.

Kevin Volland: “Den Verein macht einfach das Familiäre aus”

0
kevin volland

Kürzlich war 1860-Rückkehrer Kevin Volland zu Gast beim BR-Podcast “Pizza & Pommes” und plauderte mit den beiden Moderatoren Felix Neureuther und Philipp Nagel ein wenig aus dem Nähkästchen. Dabei stellte er unter anderem heraus, dass insbesondere das Familiäre den TSV 1860 ausmache.

Kevin Volland bei “Pizza & Pommes”

Im Laufe des Interviews äußerte sich der 33-jährige Allgäuer, der einst 15 Länderspiele für Deutschland absolvierte, …

…zu seinem Wechsel zur TSG Hoffenheim in die Bundesliga:

“Wenn ich auf mein Herz gehört hätte damals, weil wir hatten echt eine geile Gemeinschaft bei Sechzig in der Saison 2011/2012, dann wäre ich jetzt immer noch bei 60, hätte ich da wahrscheinlich mein Leben lang gespielt. Aber irgendwann musst du natürlich als Spieler auch den nächsten Schritt gehen.”

…über seine Rückkehr zu den Löwen:

“Was im Sommer los war bei der Rückkehr, wie viele Fans kamen, die mich noch damals aus der Allianz Arena kennen oder aus der Jugend – das ist schon echt ein schönes Gefühl. Und da kriegt man dann auch echt Gänsehaut. Und du sagst auch: Boah ja, dass du dann sowas zurückgeben kannst, das erfüllt einen selbst natürlich auch. Das macht einen selbst dann auch glücklich. Und ich glaube, wenn du den Fußball siehst, in den letzten Jahren, wie er sich entwickelt hat, war es dann schon an dem Punkt, wo ich unbedingt diese Fußballromantik auch ein Stück weit wieder gebraucht habe.”

“Den Verein macht einfach das Familiäre aus”

…über das gewisse Etwas beim TSV 1860:

“Was 1860 ausmacht, ist das Familiäre in erster Linie. Was man auch spürt, so an den Spieltagen, die Boazn ums Grünwalder drum herum. Ich glaube, das Normale, den vielleicht ein Stück weit normaleren Fußball noch zu haben, den ehrlichen Fußball zu haben, das hast du bei Sechzig. Klar sind dann die Strukturen nicht so wie jetzt in der Bundesliga. Muss man ja auch ganz klar sagen, deswegen gehst du in 3. Liga.”

…über die Unterstützung durch die Fans:

“Es passieren diese Situationen, wo es dann echt ins Extreme geht und dass dann trotzdem bei jedem Spieltag das Grünwalder voll ist. Und vor allem dieses Jahr haben wir die meisten Auswärtsfans und du kutschierst da trotzdem durch ganz Deutschland. Ja, das muss man den Fans schon hoch anrechnen. Und ich glaube, die Fans tragen ja den Verein auch ein Stück weit. (…) Den Verein macht einfach das Familiäre aus, das Emotionale, die Leidensfähigkeit auch von den Fans, das muss man ja ganz hoch anrechnen.”

TSV 1860 U11 trifft auf starke internationale Konkurrenz

0
tsv 1860 u11 hallenturnier

Auf namhafte internationale Konkurrenz trifft die U11 des TSV 1860 München am Wochenende im Rahmen des TAS-Finanz-Cups in Burgkirchen. Die Junglöwen gehen bei dem renommierten Hallenturnier als Titelverteidiger an den Start.

TSV 1860 U11 beim TAS-Finanz-Cup

Burgkirchen wird am kommenden Wochenende zum Zentrum des Jugendfußballs. In der Gemeinde an der Alz findet nämlich der TAS-Finanz-Cup statt, zu dem sich zahlreiche namhafte Teams aus ganz Europa angekündigt haben. Der TSV 1860 startet als Titelverteidiger ins Turnier und hofft trotz starker internationaler Konkurrenz auf eine Wiederholung des Turniersieges.

In Gruppe B treffen die Junglöwen am Samstag auf Galatasaray, Viktoria Pilsen, Sturm Graz, die SpVgg Unterhaching, Qualifikant SV Manching und Gastgeber SV Gendorf Burgkirchen. In der anderen Vorrundengruppe treten u.a. Leeds United, RB Salzburg, der SK Rapid, Jahn Regensburg und der FC Augsburg an.

Duelle mit Galatasaray und Sturm

Die Spiele (1 x 12 Minuten) der Junglöwen am Samstag:

14.44 Uhr: SpVgg Unterhaching
15.40 Uhr: Viktoria Pilsen
16.36 Uhr: SV Manching
17.32 Uhr: Sturm Graz
18.28 Uhr: Galatasaray
19.10 Uhr: SV Gendorf Burgkirchen

Der Sonntag beginnt mit den Entscheidungsspielen für die Fünft- bis Siebtplatzierten ab 8.00 Uhr. Ab Mittag folgen dann die Platzierungsspiele der jeweils ersten Vier der beiden Vorrundengruppen. Das erste Viertelfinale ist für 15.00 Uhr angesetzt, das Endspiel steigt laut Spielplan um 17.12 Uhr.