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Sechzig um Sieben: TSV 1860 München e.V. strebt Stadiongesellschaft an

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die 3. Liga lest ihr wie immer bei uns kurz und kompakt in Sechzig um Sieben. Heute findet ihr hier unter anderem alles rund um die angestrebte Stadiongesellschaft, das letzte Auswärtsspiel der Löwinnen und interessante News aus der 3. Liga.

TSV 1860 e.V. plant Gründung einer Stadiongesellschaft

Der TSV München von 1860 e.V. treibt die Pläne für eine langfristige Nutzung und den Ausbau des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße weiter voran. Wie das Präsidium in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gab, beabsichtigt der Verein die Gründung einer eigenen Stadion-Betriebsgesellschaft in Form einer GmbH. Die finale Entscheidung darüber obliegt den Mitgliedern auf der kommenden Mitgliederversammlung am 21. Juni 2026. Alles wichtige dazu hat euch Bene zusammengefasst.

sechzger.de Talk 260 ist online

Diesmal haben sich neben Moderator Peter drei Gäste eingefunden um über die aktuellen Vorkommnisse rund um den TSV 1860 zu sprechen. Christian berichtet ebenso wie Neu-Redakteur Christoph aus dem Stadion, während Thomas die TV-Perspektive einbringt. Außerdem richtet sich der Blick auf das kommende Auswärtsspiel beim FC Schweinfurt. Den sechzger.de Talk findet ihr wie gewohnt auf YouTube oder auf Spotify.

Löwinnen gewinnen schon wieder

Gelingt den Frauen des TSV 1860 die perfekte Saison? Auch gegen Centro Argentino de Munich setzten die Löwinnen I ihre imposante Siegesserie fort und gewannen völlig ungefährdet mit 8:0. Hier kommt ihr zum Spielbericht.

Vorschau auf die Amas

Am 30. April, also am Feiertags-Vorabend um 18.60 Uhr empfangen die Amas den FC Sturm Hauzenberg auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Nach zuletzt drei Duellen mit Teams aus dem oberen Tabellendrittel der Bayernliga Süd ist mit dem Aufsteiger aus Niederbayern wieder mal ein echtes Kellerkind zu Gast. Christians Vorbericht könnt ihr hier nachlesen.

News aus der 3. Liga

Hansa Rostock steht im Landespokalfinale

Die Rostocker taten sich über das ganze Spiel hinweg schwer gegen den Greifswalder Defensivblock. Erst in der ersten Minute der Nachspielzeit wurde der Favorit durch Andreas Voglsammer erlöst. Im Finale wartet dann Sechstligist SV Pastow oder der Fünftligist Anker Wismar.

SSV Ulm hat neuen Sportdirektor – Dr. Werner kein Thema mehr

Vor einigen Wochen pfeiften – Achtung – die Spatzen von den Dächern, dass Ex-Löwe Dr. Christian Werner neuer Sportdirektor in Ulm werden soll. Dem ist nicht so, die Ulmer haben gestern Murat Isik (TSG Balingen) als neuen Sportlichen Leiter vorgestellt. Auch ein neuer Trainer soll feststehen: Der 44-Jährige Daniel Jungwirth, momentan U17-Trainer des VfB Stuttgart, soll die Spatzen zur neuen Saison übernehmen.

Verl bestätigt Clausen-Transfer

Wie Verl selber meldet, hat der Sportclub Mika Clausen zur kommenden Saison ablösefrei verpflichtet. Der 23-jährige Rechtsaußen spielt seit 2024 bei den Veilchen und bestritt bisher 67 Drittligapartien.

Eric Hottmann ist liga3-online.de Spieler des 35. Spieltages

Der Regensburger schoss die Kogge am vergangen Samstag fast schon alleine ab, vier Tore und eine Vorlage standen nach 90 Minuten auf seinem Konto. Die liga3-online.de Leser wählten ihn mit 28% zum Spieler des Spieltages. Thomas Dähne erhielt übrigens 6% der Stimmen.

 

Damit startet ihr top informiert in den Mittwoch. sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag!

 

Löwinnen I mit Kantersieg bei Centro Argentino de Munich

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Gelingt den Frauen des TSV 1860 die perfekte Saison? Auch gegen Centro Argentino de Munich setzten die Löwinnen I ihre imposante Siegesserie fort und gewannen völlig ungefährdet mit 8:0.

Löwinnen I siegen bei Centro Argentino de Munich

Verlustpunktfrei reisten die Löwinnen in die Görzer Straße, um sich mit den Damen des argentinischen Vereins zu messen. Julia Ennen setzte Münchens große Liebe schon bald mit dem 0:1 auf die Spur Richtung Auswärtssieg. Kira Winter erhöhte per Doppelschlag auf 0:3 und auch eine kurze Unterbrechung nach 40 Minuten konnte die Löwinnen nicht stoppen. Was war passiert? Der Schiedsrichter bestand darauf, dass das Flutlich unbedingt noch vor der Pause eingeschaltet werden müsse.

Nach dem Seitenwechsel legten die Löwinnen weiter nach: Paula Höfler, erneut Kira Winter und Nicole Zühlke machten das halbe Dutzend voll, ehe Stefanie Stepberger zum 0:7 einnetzte. Den Schlusspunkt beim deutlichen Auswärtssieg des TSV 1860 setzte dann wieder Paula Höfler mit dem achten Treffer.

Wieder Tickets für das Totopokal-Finale in Würzburg erhältlich

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Groß war die Aufregung in der vergangenen Woche, als die Gästetickets für das Finale im bayerischen Landespokal in den Verkauf gingen und das Kontingent innerhalb kürzester Zeit vergriffen war. Was zum einen natürlich an der etwas seltsamen Kartenpolitik des Ticketings lag (womit sich dann auch unsere Giesinger Gedanken beschäftigten), zum anderen aber natürlich auch an der riesigen Nachfrage der Löwenfans an Billets für dieses Endspiel. Bei den Gastgebern scheint das Interesse nicht ganz so groß zu sein, wie in München. Seit heute sind die Tickets frei für jeden zu erwerben. Interessierte Löwenfans können sich noch versorgen.

Stehplätze sind verfügbar

Im Online-Ticketshop der Würzburger Kickers gibt es noch Karten. Sowohl für den Stehplatzblock I (auf der nordwestlich gelegenen Seite des Stadions hinter dem Tor), als auch auf der Gegengerade im “Familienstudio Würzburg Stehblock” und im Stehplatzblock 3a. Diese Bereiche des Stadions sind im Titelbild über diesem Artikel in der Bildmitte und am rechten Rand zu finden. 15 EURO kostet der Steher jeweils regulär, es gibt auch Ermäßigungen. Hinzu kommt eine Servicegebühr von 2 EURO pro Bestellung. Wo bekommt man heute noch zu diesem Preis Karten für ein echtes Endspiel?

Kein Zutritt in weiß und blau

Die Würzburger weisen als Veranstalter auf der Ticket-Website darauf hin, dass der Block I ein Heimblock der Würzburger Kickers ist. “Das Tragen von Fanutensilien der Gastmannschaft ist hier untersagt.” An dieser Vorgabe sollte aber ein Besuch des vielleicht wichtigsten Spiel der Saison für unsere Löwen nicht scheitern, oder? Schließlich geht es am Samstag, den 23. Mai aller vorraussicht nach – neben dem Landespokal – um nicht weniger, als die Qualifikation für den DFB-Pokal 2026/27. Bleibt der Löwenschal halt daheim, im Auto oder – zumindest am Einlass – in der Jacken- oder Hosentasche.

Anstoßzeit ist noch nicht fixiert

Von der auf der Website (und auch auf den Tickets) noch angegebenen Uhrzeit 8.00 Uhr sollte sich niemand irritieren lassen. Das Spiel ist Teil des großen “Finaltags der Amateure” des DFB, an dem fast alle Endspiele um die jeweiligen Landespokale stattfinden. Und der Verband wird noch festlegen, um welche Uhrzeit welche Partien angepfiffen werden. Bei uns erfahrt Ihr das dann umgehend.

Alle zum Dalle!

Also, Löwenfans: Deckt Euch mit Tickets ein und lasst uns das Spiel am Dallenberg zu einem Heimspiel für Münchens Große Liebe machen!

sechzger.de Talk 260: 3:2 gegen Ulm, vor Schweinfurt

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Sommer, Sonne, Sechzig hieß es schlussendlich am Samstag auf Giesings Höhen. Die Geschehnisse der letzten Woche und die anstehenden Aufgaben sind Thema im sechzger.de Talk #260. Diesmal finden sich neben Moderator Peter drei Gäste ein um über die aktuellen Vorkommnisse rund um den TSV 1860 zu sprechen. Christian berichtet ebenso wie Neu-Redakteur Christoph aus dem Stadion, während Thomas die TV-Perspektive einbringt.

3:2 gegen die Ulmer Spatzen

Am Ende konnte das vergangene Heimspiel doch noch versöhnlich enden. Über die harten ersten 75 Minuten sprechen die Teilnehmer genauso wie über die torreiche Schlussviertelstunde. Außerdem werden die verschiedenen Einschätzungen zum Foulspiel an Thomas Dähne diskutiert. Wirklich zufrieden war keiner der vier, soviel kann man schonmal verraten. Wie die Meinungen zu z.B. dem provokanten Jubel von Florian Niederlechner ausfallen müsst ihr aber selbst nachhören…

Personalentscheidungen

Das große Thema, welches das aktuelle sportliche Geschehen fast überlagerte war die Bekanntgabe der Spieler, deren Verträge in jedem Fall nicht verlängert werden. Die personellen Entscheidungen, sowie ihre Kommunikation werden anhand der Umfrageergebnisse auf unserer Website auf Herz und Nieren und den “Bebensfaktor” geprüft. Mehr als ein kleines Ruckeln war für die Talker aber nicht auszumachen.

Schnellraterunde

Etwas später im Sendungsverlauf als sonst, wurde deshalb die obligatorische Schnellraterunde absolviert. Thomas Spiesl hat sich wieder einmal Gedanken gemacht und präsentierte ein neues Fragenformat. Daran scheiterten die drei Ratenden zwar grandios, Christian bewies aber ansonsten wieder einmal sein Fachwissen und kürte sich zum Sendungssieger.

Vorschau Schweinfurt

Gegen den Fix-Absteiger treten die Löwen am kommenden Samstag Nachmittag im nordbayrischen Mainfranken an. Der 1. FC Schweinfurt 05 ist mit aktuell 20 Punkten auf dem Weg die schwächste Drittligamannschaft aller Zeiten zu werden. Genaueres um die Schnüdel wird aufgrund der fortgeschrittenen Zeit in der nächsten Folge besprochen, wo auch ein Experte aus der Kugellagerstadt zu Gast sein wird. Jedenfalls freuen sich alle Gäste auf das Spiel, wobei Christoph leider daheim bleiben muss, während die anderen drei den Weg in den Norden Bayerns antreten werden.

Der sechzger.de Talk 260 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

TSV 1860 e.V. plant Gründung einer Stadion-Betriebsgesellschaft für das Grünwalder Stadion

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Grünwalder Stadion TSV 1860

Der TSV München von 1860 e.V. treibt die Pläne für eine langfristige Nutzung und den Ausbau des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße weiter voran. Wie das Präsidium in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gab, beabsichtigt der Verein die Gründung einer eigenen Stadion-Betriebsgesellschaft in Form einer GmbH. Die finale Entscheidung darüber obliegt den Mitgliedern auf der kommenden Mitgliederversammlung am 21. Juni 2026.

Aufgabengebiet der neuen Stadion-Betriebsgesellschaft

Die geplante Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) soll künftig alle wesentlichen operativen und baulichen Aufgaben rund um das Stadion bündeln. Laut Mitteilung des Präsidiums umfasst der Gegenstand der Gesellschaft den Bau, Umbau, die Sanierung sowie die Instandhaltung des Stadions. Zudem soll die GmbH für den Abschluss von Erbpachtverträgen zuständig sein und den laufenden Stadionbetrieb sicherstellen.

Den Anlass für diesen strukturellen Schritt bilden die positiven Zwischenergebnisse der laufenden Machbarkeitsstudie. Diese wurde von der eigens ins Leben gerufenen Stadionkommission in Auftrag gegeben und befindet sich im Zeitplan. Eine Veröffentlichung der finalen Studienergebnisse wird in den kommenden zwei bis drei Monaten erwartet.

Finanzierung und Eigentumsverhältnisse: e.V. behält die Mehrheit

Ein zentraler Punkt der geplanten GmbH-Satzung regelt die Besitzverhältnisse und die Finanzierung. Das Stammkapital zur Gründung der Gesellschaft soll vollständig aus externen Zuwendungen aufgebracht werden; Mitgliedsbeiträge des TSV 1860 e.V. werden dafür nicht angetastet.

Um die Finanzierung künftiger Bau- und Sanierungsmaßnahmen breiter aufzustellen, sieht die Satzung vor, dass sich Dritte unter bestimmten Voraussetzungen an der Gesellschaft beteiligen können. Dabei gilt jedoch eine strikte Obergrenze: Der TSV München von 1860 e.V. muss zu jedem Zeitpunkt mindestens 51 Prozent der Gesellschaftsanteile halten. Dies garantiert, dass der Verein dauerhaft die Mehrheitsverhältnisse und damit die Kontrolle über das Stadionprojekt behält.

Chronologie der vergangenen neun Monate

Mit der geplanten Gründung der Betriebsgesellschaft setzt das amtierende Präsidium den Kurs der vergangenen Monate fort. Innerhalb von neun Monaten seit Amtsantritt wurden damit mehrere formelle Schritte vollzogen:

  • Zunächst erfolgte die grundsätzliche Einigung mit der Stadt München auf die Erbpachtvariante.
  • Daraufhin wurde in enger Abstimmung mit der Stadt eine Stadionkommission gebildet.
  • Diese gab die aktuell laufende Machbarkeitsstudie in Auftrag.
  • Nun folgt die Schaffung der gesellschaftsrechtlichen Grundlagen für den potenziellen Ausbau.

Mitgliederversammlung im Juni entscheidet

Gemäß der Vereinssatzung bedarf die Gründung einer solchen Gesellschaft der Zustimmung zweier Gremien. Der Verwaltungsrat hat seine Zustimmung bereits offiziell erteilt.

Der letzte und entscheidende Schritt ist das Votum der Mitglieder. Das Präsidium wird den Antrag auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 21. Juni 2026 zur Abstimmung stellen. Erforderlich ist hierfür eine Dreiviertelmehrheit. Offene Fragen zur Ausgestaltung der Gesellschaft sollen im Rahmen der Versammlung vom Präsidium beantwortet werden.

Sechzig um sieben: Unternehmer für Sechzig übergeben Spendenscheck

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Nach dem Sieg des TSV 1860 München gegen den SSV Ulm am vergangenen Samstag blicken die Löwen bereits auf das vorletzte Auswärtsspiel der Saison bei Schweinfurt 05. Bis das Spiel bei den Schnüdeln ansteht, halten wir Euch natürlich mit allem Wissenswerten rund um die Münchner Löwen auf dem Laufenden. Heute haben wie die Übergabe eines großen Spendenschecks, die Vorschau auf den sechzger.de Talk, einen Blick über die südlichen Stadtgrenzen hinaus und die wichtigsten Kurznews aus der dritten Liga.

Unternehmer für Sechzig übergeben fetten Spendenscheck an 1860

Die Unternehmer für Sechzig organisierten im März einen großen Kabarettabend im Hofbräukeller zu Gunsten des NLZ. Zusammengekommen sind bei der Veranstaltung mit Michael Altinger, Claudia Pichler und dem Wiggerl insgesamt 20.000 €. In der Halbzeit des Spiels gegen Ulm fand nun die feierliche Übergabe des entsprechend großen Spendenschecks statt. Überreicht wurde der Scheck vom 1. Vorstand der Unternehmer, Peter Lechner, an Präsident Gernot Mang und GF Manfred Paula. Das Geld soll vor Allem dazu dienen, den Fahrdienst sicherzustellen und die Infrastruktur am NLZ weiter zu modernisieren.

Peter Lechner von den Unternehmern für Sechzig übergibt den Spendenscheck an Gernot Mang und Manfred Paula

Unterhaching verzichtet auf Aufstieg

Bis gestern am frühen Nachmittag war das Rennen um den Platz für die Aufstiegsspiele in der Regionalliga Bayern noch mit Spannung verbunden. Dann sickerte durch, dass die SpVgg Unterhaching trotz Lizenzantrag für die dritte Liga ihr Aufstiegsrecht nicht wahrnehmen wird und somit die Würzburger Kickers als bayerischer Vertreter an den Aufstiegsspielen teilnehmen wird. Als Grund führt der Verein mit dem Bob im Wappen an, dass das “Ergebnis einer ehrlichen Anaylse” zum freiwilligen Verbleib in der Regionalliga geführt habe. Warum ist das für Löwenfans interessant? Weil es tatsächlich keine Auswirkung auf die Quali für den DFB-Pokal hat. Sollte 1860 das Finale gegen die Würzburger Kickers verlieren, wäre es nur Nachrücker im DFB-Pokal, wenn Würzburg vor Haching in der Liga steht. Das wäre aber auch so gewesen, wenn sich die Bobfahrer entschieden hätten, in die Aufstiegsspiele zu gehen.

sechzger.de Talk 260 geht online

Moderator Peter empfing gestern Christian, Thomas und unseren neuen Redakteur Christoph zur zweihundertSECHZIGsten Ausgabe des sechzger.de Talks. Natürlich wurde das phasenweise sehr zähe Spiel gegen die Spatzen thematisiert, der kommende Ausflug nach Schweinfurt steht natürlich auch im Mittelpunkt und die Schnellraterunde darf selbstredend auch nicht fehlen. Eine besondere Einordnung der Trennung von den sechs Spielern, die letzte Woche bekanntgegeben wurde, wird auch noch vorgenommen. Kommen die vier zu dem Ergebnis, dass ein Transfer-Beben an der Grünwalder Straße passiert ist oder dass dies ein halbwegs normaler Vorgang im Profifußball ist? Hört’s oder schaut Euch an auf unserem YouTube-Kanal oder eine Podcast-Plattform, wie zum Beispiel:

News aus der dritten Liga

Osnabrück de facto aufgestiegen

Einen Blick auf das aktuelle Aufstiegsrennen in der dritten Liga hat Stefan Kranzberg für Euch geworfen. Osnabrück ist de facto durch (auch wenn es mathematisch noch nicht ganz sicher ist). Dahinter kämpfen Essen, Cottbus und Duisburg um den zweiten direkten Aufstiegsplatz und den Relegationsplatz. Außerdem schauen wir, wer nächste Saison aus der zweiten Liga in die dritte absteigen könnte und geben ein Update, wer aus den nach wie vor fünf Regionalliga nach opben schaffen könnte. Hinweis: der Artikel vor der Bekanntgabe des Hachinger Aufstiegsverzichts (s. oben) veröffentlicht.

Unerwünschter Co-Kommentator bei Essen-Saarbrücken

Bei der Live-Übertragung des Spiels Essen-Saarbrücken gab es im Hintergrund deutlich vernehmbare Kommentare eines Fans, die sprachlich in einer Fankurve durchaus vorkommen, aber normalerweise nicht Teil der offiziellen Übertragung sind. Urheber dieser Kommentare war Marc Mühlenbeck, in der Essener Fanszene als “Titan” bekannt. Wir hoffen, dass dieser Spitzname auf Ähnlichkeiten zu Oliver Kahn beruht. Jener Titan wurde offenbar gebeten, seine Kommentare etwas leiser zu äußern. Dies nahm Mühlenbeck “überrascht – und ehrlich gesagt auch befremdet” zur Kenntnis. Mühlenbeck kommentierte seine Äußerungen entsprechend: “Als Fußballfan sehe ich es nicht nur als Recht, sondern geradezu als Pflicht an, meinen Verein lautstark und leidenschaftlich zu unterstützen”. Dem ist nichts hinzufügen!

Badjie und Kehl vor Vereinswechsel?

Mit dem VfL Osnabrück geht es für Ismael Badjie und Lars Kehl so gut wie sicher in die zweite Liga. Für die beiden könnte es aber noch etwas weiter nach oben gehen. Badjie steht offenbar bei Borussia Mönchengladbach auf der Wunschliste. Kehl soll das Interesse des VfL Bochum geweckt haben.

Damit geht Ihr gut informiert in den Dienstag dieser kurzen Woche!

 

 

Rafati: Ulms Röser hätte Rot sehen müssen

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1860 ulm röser dähne

“Brutales Einsteigen von Röser gegen Dähne! Hat der komplett den Verstand verloren?” So kommentierte der sechzger.de Liveticker am Samstag das Foul des Ulmer Stürmers gegen den Torwart des TSV 1860 in der 51. Minute. Ex-Schiedsrichter Babak Rafati hätte Röser für seine rücksichtlose Aktion sogar Rot statt Gelb gezeigt.

Ulms Röser hätte Rot sehen müssen

In einer eigentlichen harmlosen Aktion setzte Röser gegen Dähne nach, rammte ihn um und sorgte für einen gewaltigen Schreckmoment im Grünwalder Stadion. Für Babak Rafati war das Einsteigen gar rotwürdig, wie er auf liga3-online.de ausführt:

“Nach einer langen Flanke will Röser den Ball erlaufen, allerdings ist Keeper Dähne früher am Ball und fängt das Spielgerät ab. Gleichzeitig springt Röser den Keeper an und trifft ihn mit angezogenem Bein am Körper. Zudem trifft er ihn durch das Anspringen voll am Kopf, und dieser kommt sehr stark auf dem Boden auf. Das ist ein brutaler Einsatz, bei dem die Gesundheitsgefährdung des Keepers billigend in Kauf genommen wird. Insbesondere der Kopftreffer ist sehr gefährlich und schwerwiegend, sodass eine rote Karte eine viel bessere Entscheidung gewesen wäre. Somit liegt eine Fehlentscheidung vor, lediglich die gelbe Karte gegen Röser zu zeigen.”

Dass Luca Bazzoli wegen des Fouls an Justin Steinkötter vor dem 1:0 nur Gelb sah, war laut des ehemaligen Bundesligaschiedsrichters hingegen ebenso korrekt wie die Ampelkarte für Ulms Niko Vukancic.

Kein Harakiri – Unterhaching verzichtet auf die 3. Liga

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Kein Harakiri Unterhaching

Während die die Zukunft der Aufstiegsregelung zur 3. Liga weiter eines der meist-diskutierten Themen im deutschen Fußball ist, verzichtet wohl schon das zweite Team aus der Regionalliga Bayern auf den Aufstieg, die damit auch wenig Argumente für einen Erhalt der fünf Regionalligen liefert. Nach dem 1. FC Nürnberg II, der die Tabelle anführt, will auch die SpVgg Unterhaching nicht zurück in Liga drei. Man wolle kein Harakiri, sondern ein stabiles Fundament schaffen, das berichtet heute das Ippen-Portal FuPa. Die Hachinger kämpfen seit vielen Jahren mit finanziellen Problemen und peilen die Rückkehr in den Profi-Fußball erst wieder für die Saison 2027/28 an, heißt es in dem Artikel.

Sportlich heißester Kandidat verzichtet

In der Tabelle der Regionalliga Bayern liegt Haching aktuell mit 67 Zählern auf Platz zwei hinter dem 1. FC Nürnberg II (69), der bereits seinen Aufstiegsverzicht erklärt hatte. Damit dürften die Würzburger Kicker als Dritter (66 Punkte) freie Bahn auf dem Weg in den Profi-Fußball haben. Das direkte Regionalliga-Duell zwischen Unterhaching und Würzburg am 9. Mai, dürfte darüber entscheiden, wer sich Bayrischer Amateur-Meister nennen darf.

Keine Auswirkungen auf DFB-Pokal-Qualifikation

Wie schon ausführlich berichtet hat diese Entscheidung der Vorstädter keine Auswirkung auf eine mögliche DFB-Pokal-Qualifikation des TSV 1860 München. Der Sieger des Toto-Pokal-Finals zwischen Würzburg und den Löwen am 23. Mai hat einen Platz im DFB-Pokal sicher. Wird Würzburg beste erste Mannschaft der Regionalliga und gewinnt das Pokal-Finale gegen den TSV 1860, dann und nur dann, rücken die Löwen nach. Bleibt Haching die beste erste Mannschaft der Regionalliga, so schafft den Sprung in den DFB-Pokal nur der Sieger des Toto-Pokal-Endspiels.

Wirtschaftliche Gründe für den Aufstiegsverzicht

Im Artikel von FuPa heißt es wörtlich:

Die Vorstädter werden wohl vorerst auf einen möglichen Aufstieg verzichten. Das hat sich in den letzten Wochen schon angedeutet, nun haben sich die Anzeichen verdichtet. Kein Hauruck-Entschluss, sondern Ergebnis einer ehrlichen Analyse.

Bei den Bobfahrern möchte man sich auch weiterhin auf die Ausbildung von Talenten und die Jugendarbeit konzentrieren, sowie die Durchlässigkeit in den Herren-Kader optimieren.

Kein Harakiri – Unterhaching verzichtet auf die 3. Liga

Weiter schreibt FuPa:

Kein wirtschaftliches Harakiri, sondern der bodenständige Aufbau eines stabilen Fundaments. Dafür wird weiter der Beton angemischt. Den Weg gehen nicht nur Vereinsumfeld, sondern auch Fans und Sponsoren mit. Das ist Präsident Manni Schwabl wichtig. Haching ist keine One-Man-Show, die SpVgg zieht an einem Strang, steht hinter einer Idee.

Auf den Ausflug ins benachbarte Unterhaching werden die Löwen-Fans also in der nächsten Spielzeit verzichten müssen. Doch damit können nach den organisatorischen Desastern in den letzten Auswärtsspielen im Vorort wohl auch alle ganz gut leben.

Giesinger Gedanken: Ist das ein „personeller Kahlschlag“?

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TSV 1860 Forderungen 50+1

Letzte Woche meldete sich Geschäftsführer Manfred Paula zu Wort: Neben Clemens Lippmann, der die Löwen vermutlich in Richtung Paderborn verlassen wird, haben auch Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, David Philipp, Maximilian Wolfram, Raphael Schifferl und Morris Schröter keine Zukunft mehr beim TSV 1860 München. Wird hier ein “personeller Kahlschlag” vorgenommen, wie er in den Medien bezeichnet wird? Oder ist das ein geläufiger Vorgang im Profisport?

Sechs auf einen Streich

Während die Abgänge des langzeitverletzten Schröter sowie von Philipp und Wolfram, die sich trotz starker Anlagen zu keiner Zeit dauerhaft in Giesing durchsetzen konnten, von einem Großteil der Fans akzeptiert und respektiert werden, werfen die anderen drei Personalien Fragen auf. Auch wir wurden (v.a. per Social Media) kontaktiert und um unsere Einschätzung gebeten und nicht zuletzt deshalb nutze ich diese Giesinger Gedanken, um meine Sicht auf die Dinge zu präsentieren.

Deshalb gleich zu Beginn die Quintessenz: Ich kann die Entscheidung in allen sechs Fällen nachvollziehen, auch wenn ich persönlich vielleicht im Einzelfall anders gehandelt hätte.

Publikumsliebling, Leader – und dauerverletzt

“Jetzt rollen die Köpfe”, “personeller Kahlschlag”, “Löwen-Beben”: Die Medien überboten sich gestern und heute regelrecht in ihren Formulierungen – und dabei habe ich den Boulevard sogar noch außer Acht gelassen. Aber trifft das denn wirklich zu? Oder ist das nicht einfach ein ganz regulärer Vorgang im Profisport?

Natürlich ist es bemerkenswert, wenn nach einer Saison sowohl der Kapitän als auch dessen Stellvertreter den Verein verlassen müssen. Nüchtern betrachtet kann man die Entscheidung der Verantwortlichen jedoch vermutlich verstehen.

Jesper Verlaat war über Jahre hinweg DAS Gesicht des TSV 1860, ist Publikumsliebling, ein Leader – aber seit September ohne Einsatz. Auch in der Saison 2024/25 war der Niederländer bereits wochenlang ausgefallen und dürfte sicherlich zu den Besserverdienern im Kader der Löwen zähen.

Verlässlichkeit vs Wirtschaftlichkeit?

Dies trifft vermutlich auch auf Thore Jacobsen zu, der vor zwei Jahren von Zweitligist SV Elversberg an die Grünwalder Straße gewechselt war. Seitdem ist er Stammspieler, nach Verlaats Ausfall auch Kapitän der Löwen. Lässt man so einen gehen, der zudem als Inbegriff der Verlässlichkeit gilt?

Ich persönlich mag seine Spielweise, seine sachliche Art und hätte mir den Norddeutschen schon auch gut weiterhin bei 1860 vorstellen können. Dennoch kann ich die Entscheidung der Löwen nachvollziehen – sowohl aus sportlicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht, wenn man bedenkt, dass man auf dieser Position breit aufgestellt ist und somit jüngeren (und günstigeren) Spielern eine Perspektive bieten kann und will.

Ersatz vom Ersatz vom Ersatz

Kommen wir zu Raphael Schifferl, der zuletzt in Saarbrücken anstelle des verletzten Max Reinthaler eine herausragende Leistung zeigte. Und da sind wir vermutlich auch schon beim Punkt: Der Österreicher kam als Ersatz des Ersatzes zum Einsatz. Ja, Schifferl ist verlässlich und man kann ihn immer bringen.

Tatsächlich hat er es in den vergangenen beiden Jahren jedoch selten geschafft, sich in der ersten Elf des TSV 1860 zu etablieren – nicht bei Giannikis, nicht bei Glöckner und auch bei Kauczinski nicht. Dazu kommt, dass auch er immer wieder von Verletzungen geplagt wurde. Sicherlich ein Härtefall, aber gerade auch in Hinsicht auf Schifferls Defizite im Spielaufbau eine Entscheidung, die man durchaus mittragen kann.

Potenzial ausreichend ausgeschöpft?

Dass David Philipp, Maximilian Wolfram und Morris Schröter Fußball spielen können und vom Potenzial her in den oberen Regalfächern der 3. Liga anzusiedeln sind, steht wohl außer Frage. Schröter fiel jedoch fast ein Jahr lang aus und es ist nicht absehbar, inwiefern der Flügelspieler wieder zu alter Stärke und zu altem Selbstvertrauen zurückfindet.

Philipp und Wolfram hingegen wussten v.a. in der laufenden Saison nur punktuell zu überzeugen, pendelten zwischen Spielfeld, Bank und Tribüne – und das in einer Mannschaft, die verletzungsgeplagt war und nur selten überzeugen konnte.

Ist das ein “personeller Kahlschlag”?

Ist das nun ein “Löwen-Beben”? Oder ein “personeller Kahlschlag”? Aus meiner Sicht kann davon keine Rede sein, denn auch in der Vergangenheit verließen zum Saisonende stets mehrere namhafte Spieler den TSV 1860. Natürlich schmerzt es, wenn Identifikationsfiguren wie Verlaat oder zuletzt Hiller verabschiedet werden – es bietet jedoch auch anderen die Möglichkeit, in deren Fußstapfen zu treten.

Wenn man nun noch bedenkt, mit welch großen Erwartungen wir alle – sei es Mannschaft, Umfeld, Fans, Medien – in die Saison gestartet sind und wie sehr wir alle enttäuscht wurden, liegt es nahe, dass Veränderungen erfolgen (müssen). Und wenn man dann noch die wirtschaftliche Situation des TSV 1860 berücksichtigt, sollte man dafür Verständnis aufbringen und der sportlichen Führung um Markus Kauczinski und Manfred Paula die Chance geben, den Kader 2026/27 nach ihren Vorstellungen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zu gestalten.


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

3. Liga: Aufstieg des VfL Osnabrück so gut wie sicher

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Vfl Osnabrück

Das Saisonende naht und auch das Teilnehmerfeld der nächsten Spielzeit in der 3. Liga nimmt langsam Formen an. Beim VfL Osnabrück kann der Aufstiegsschampus schon mal kaltgestellt werden.

VfL Osnabrück so gut wie aufgestiegen

Drei Spieltage vor Schluss haben die Lila-Weißen 9 Punkte und 15 Tore Vorsprung auf den aktuellen Tabellendritten Rot-Weiss Essen. Ein Abrutschen auf den Relegationsrang ist somit nur noch theoretisch möglich. Hinter dem VfL geht es aber noch immer knapp zu: Energie Cottbus hat nach dem Sieg bei Viktoria Köln die Nase vorne, da sich RWE eine überraschende Heimniederlage gegen den 1. FC Saarbrücken leistete.

Auch der MSV Duisburg ist noch dick im Geschäft, zumal die Zebras am kommenden Wochen den FC Energie an der Wedau empfangen. Hansa Rostock muss nach der 2:5-Packung gegen Jahn Regensburg auf ein mittleres Fußballwunder hoffen, um noch in den Aufstiegskampf eingreifen zu können.

Im Tabellenkeller der 3. Liga gehen aller Voraussicht nach für den TSV Havelse, den SSV Ulm 1846 sowie die bereits feststehenden Absteiger Erzgebirge Aue und FC Schweinfurt 05 die Lichter aus.

Spannender Abstiegskampf in der 2. Bundesliga

Während man in Osnabrück also bereits in Feierstimmung ist, schaut die Welt 60 km entfernt deutlich düsterer aus. Preußen Münster hat drei Spieltage vor Ende in der 2. Bundesliga fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und deren sechs aufs rettende Ufer. Tendenz: Abstieg!

Davor wird es in den kommenden Wochen jedoch richtig spannend, denn mit Dynamo Dresden (35), Arminia Bielefeld (35), Eintracht Braunschweig (34), Fortuna Düsseldorf (34), dem 1. FC Magdeburg (33) und der SpVgg Greuther Fürth (33) liegen gleich sechs Teams innerhalb von zwei Punkten.

Ein Blick in die Regionalligen

Nord

Der SV Meppen macht im Norden das Rennen und führt die Tabelle drei Runden vor Schluss mit neun Punkten Vorsprung an. Zudem haben die Emsländer eine um 30 Treffer bessere Tordifferenz als der SV Drochtersen/Assel. Theoretisch hat auch der VfL Oldenburg noch eine Chance, der bei zwölf Punkten Rückstand noch ein Nachholspiel zu absolvieren hat. Allerdings ist auch die Tordifferenz des VfL derzeit um 23 Treffer schlechter. Fazit: Meppen kehrt in die 3. Liga zurück!

Nordost

Carl Zeiss Jena verlor am Wochenende beim 1. FC Magdeburg II und hat nun fünf Punkte und neun Tore Rückstand auf Lok Leipzig. Das dürfte sich Lok – auch angesichts des vermeintlich leichten Restprogramms – nicht mehr nehmen lassen. In der Relegation wartet der Vertreter aus Bayern.

West

Im Westen läuft es wohl auf eine Rückkehr von Fortuna Köln in die 3. Liga hinaus. Die Südstädter (31 Spiele, 66 Punkte) führen das Klassement vor Rot-Weiß Oberhausen (30 Sp., 58 Pkt.) an und haben die deutlich bessere Tordifferenz. Das sollte der Fortuna reichen, die sich somit in der kommenden Saison auf zwei Derbies gegen die Viktoria freuen darf.

Südwest

Die SG Sonnenhof Großaspach braucht nur noch einen Punkt, um den Durchmarsch aus der Oberliga in die 3. Liga perfekt zu machen. Andrea Berg freut sich vermutlich, verzichtet aber hoffentlich darauf, ein Lied darüber zu schreiben. Sollte der VfB Stuttgart II seine Heimspiele auch weiterhin in der WIRmachenDRUCK-Arena austragen, müssen wir das in der Saison 2026/27 gleich zwei Mal hin.

Bayern

Die einzige Regionalliga, in der es noch spannend zugeht, ist die in Bayern. Tabellenführer 1. FC Nürnberg II (69 Pkt.) will bekanntlich nicht aufsteigen, dahinter streiten sich die SpVgg Unterhaching (67 Pkt.) und die Würzburger Kickers (66 Pkt.) um die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation gegen den Teilnehmer aus dem Nordosten. Am vorletzten Spieltag empfangen die Kickers den direkten Konkurrenten am Dallenberg. Aus Löwensicht wäre es kurzfristig wohl besser, wenn die Unterfranken vor Haching landeten, weil der TSV 1860 somit automatisch für den DFB Pokal qualifiziert wäre, das Finale um den Toto Pokal also nicht zwingend gewonnen werden müsste.