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Party auf den Rängen: 1860 punktet in Aachen

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Party auf den Rängen
Party auf den Rängen

Ein ganz besonderes Traditions-Duell lieferten sich am Samstagnachmittag Alemannia Aachen und der TSV 1860 München am ausverkauften Tivoli. Unter den knapp 32.000 Zuschauern waren in Aachen auch etwa 3.500 Löwen-Fans. Party wurde auf den Rängen also von Beginn an groß geschrieben. Tristesse dagegen auf dem Rasen, die erste Halbzeit ging klar an die Hausherren, die verdient mit 1:0 führten. Durch einen späten Treffer von Hobsch (86.) kamen die Löwen zu einem 1:1 und nahmen so einen glücklichen Punkt aus der Domstadt mit nach Hause. Das komplette Spiel zum Nachlesen gibt es hier in unserem Live-Ticker.

Aachen beginnt stürmisch und trifft

Wie schon so oft gerieten die Löwen durch eine Schiedsrichter-Fehlentscheidung ins Hintertreffen. Das Foul von Kozuki an Baxter-Bahn war klar ausserhalb des Strafraums. Dennoch gab es Elfmeter und Aachen führte nach elf Minuten verdient mit 1:0, nachdem Baxter-Bahn selbst verwandelte. Zuvor hatten die Hausherren Sechzig früh attackiert und unter Druck gesetzt. Mehrmals hatten die Löwen Glück, bis der Aachener Führungstreffer fiel. Auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs hatten die Hausherren mehr von der Partie. Wirklich zwingend wurden aber beide Seiten nicht. So ging es mit dem leistungsgerechten 1:0 für die Alemannia in die Kabinen.

Aachen-Fans mit Spruchbändern

Wie schon rund um das Stadion ging es auch im Spiel zwischen den Fanlagern sehr friedlich zu. Nichts war zu sehen von einem Risikospiel. Die Fans beider Teams waren schon gemeinsam in den Shuttlebussen an die Krefelder Straße gereist und Mitte des ersten Durchgangs machten sich die Aachener Fans Freunde in München. Sie zeigten diverse Spruchbänder wie “Scheiß auf den Scheich”, “Freihheit für Sechzig” oder “Sechzig gehört ins Grünwalder”. Die Löwen-Fans stimmten sogleich die paasenden Fangesänge an.

Sechzig nach der Pause gefälliger

Nach der Pause kam Hobsch für Kozuki aufs Feld und die Löwen etwas besser ins Spiel. Nach einer Großchance der Hausherren, bei der Hiller stark geklärt hatte und die Löwen anschließend beim Nachschuss Glück hatten, hatte Schröter den Ausgleich auf dem Fuß. Doch sein Schuss aus spitzem Winkel landete nur am Außennetz. Fortan war die Begegnung ausgeglichen, mit den besseren Möglichkeiten für die Hausherren. Zehn Minuten vor Schluss bewahrte Hiller die Gäste bei einem Alleingang vor der frühen Entscheidung.

Ausgleich in der Schlussphasen

Die Löwenfans feuerten ihr Team weiterhin frenetisch an und wurden belohnt. So war es vier Minuten vor Ende Hobsch, der nach Vorarbeit von Wolfram in bester Mittelstürmermanier aus kurzer Distanz zum 1:1 einschob. Die Gästekurve stand nun natürlich Kopf. Am Ende nahmen die Löwen so einen glücklichen Punkt aus der Domstadt mit nach Hause. Die Party auf den Rängen konnte jedenfalls weitergehen.

 

Liveticker: Alemannia Aachen – TSV 1860 München (15.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen Alemannia Aachen und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen am 15.Spieltag der Saison 2024/25 im Tivoli aufeinander.

Auch wenn es schwer fällt, die Pokalniederlage gegen die SpVgg Unterhaching vom vergangenen Wochenende auszublenden, so muss man doch festhalten, dass die Löwen bei ihren letzten beiden Ligaspielen überzeugend auftraten und jeweils 3:0 gewannen. In der Kaiserstadt erwartet den TSV 1860 nicht nur ein hochmotivierter Gegner, sondern auch über 30.000 Zuschauer. Es ist angerichtet!

 

Aufstellung:
Hiller – Reich, Verlaat (C), Reinthaler (70. Schifferl), Bähr (85. Kwadwo) – Jacobsen (85. Frey), Deniz – Kozuki (46. Hobsch), Guttau (70. Schubert), Schröter – Wolfram

Bank:
Vollath (TW), Danhof, Kloss, Ott

Tore:
1:0 Baxter-Bahn (11./ FE), 1:1 Hobsch (86.)

Gelbe Karten:
Johnen, Hanraths, Heister, Yarbrough – Deniz, Jacobssen, Wolfram, Schubert

Zuschauer:
31.579 (ausverkauft)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Bangerter (Adduktorenbeschwerden), Avdija (U21)

Ausfälle bei Alemannia Aachen:
Schmidt (Kahnbeinbruch), Schell (Knie-OP), Gaudino (Rotsperre)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Thore Jacobsen hat bereits vier gelbe Karten gesehen. Bei einer weiteren Verwarnung muss er daher eine Partie aussetzen. Darüber hinaus haben Raphael Schifferl, Patrick Hobsch, Soichiro Kozuki, Maximilian Wolfram, Florian Bähr und David Philipp je zweimal eine gelbe Karte gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel Alemannia Aachen – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Match wird vom BR und WDR live im Free-TV übertragen. Außerdem ist MagentaSport natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gegnervorstellung: Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e.V.

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Tivoli Aachen

Die Achterbahn der Gefühle, sie fährt weiter bei den Löwen. Nach zwei überzeugenden Siegen musste ja folgerichtig wieder ein “Griff ins Klo” folgen. Und den gab es im Pokal gegen Haching. Ein seltsamer Tag, nicht nur hart für die Fans, sondern auch für die Vereinskasse. Lassen wir uns davon und von den vereinsinternen Querelen nicht entmutigen, es erwartet uns ein Highlight der aktuellen Saison. Es geht in den Westen, es geht zum Aufsteiger, es geht in die Kaiserstadt. Uns erwartet der Aachener Turn- und Sportverein Alemannia 1900 e.V..

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Besonders bei Aufsteigern ist nie wirklich abzusehen wie die Saison verlaufen wird. Nach einem Durchmarsch sieht es beim ATSV nicht aus, beschweren werden sich die Gelb-Schwarzen aber auch nicht. Aktuell seht Platz 12 mit 18 Punkten und einer Bilanz von 4-6-4 zu Buche. In der Liga lief es in den letzten Wochen gut, seit dem 7. Spieltag hatte man kein Pflichtspiel mehr verloren. Vor zwei Wochen war es dann aber soweit und die Mannen von Trainer Heiner Backhaus bekamen in Sandhausen mit 4:0 auf den Deckel. Hoffentlich werden wir nicht zum Aufbaugegner… Am Tivoli hapert es vor allem in der Offensive, mit 13 Buden hat man den schwächsten Angriff der ganzen Liga. Die Abwehr steht mit bisher 17 Gegentreffern recht stabil, hoffentlich kommen morgen einige Tore auf dieser Seite hinzu!

Kader & Transfers

Der Umbruch im ersten Kader nach der Rückkehr in den Profifußball hielt sich im Vergleich zu vielen Konkurrenten in Grenzen. So stehen in Aachen 16 Zugänge 10 Abgängen gegenüber. Daraus ergibt sich mit 35 Spielern ein sehr großer Kader, der im Winter wieder reduziert werden soll.

Auf der Abgangsseite springt niemand besonders ins Auge, fast alle Spieler gingen in die Regionalliga oder in die Vereinslosigkeit. So wechselte Verteidiger Franko Uzelac zum MSV Duisburg und Stürmer Mark Brasnic nach Bonn in die Mittelrheinliga.

Bekanntere Gesichter finden sich bei den Zugängen. Für Erfahrung und Torgefahr sollen Charlison Benschop (34, aus Wuppertal) und Bentley Baxter Bahn (31, vom Waldhof) sorgen. Aus Osnabrück kam Linksaußen Leandro Putaro, vom SV Stripfing (Ö, 2.Liga) Gianluca Gaudino. Der Mittelfeldmann ist aber aktuell gesperrt. Außerdem wurden drei Spieler aus der eigenen A-Jugend hochgezogen.

Vom Bestandskader sollte man in der Verteidigung besonders auf Kapitän Mika Hanraths und den aktuellen Toptorschützen Saša Strujć (4 Tore) schauen. Im Mittelfeld ist Lukas Scepanik eine Konstante, der 30-jährige hat auch schon zwei Treffer erzielt. Nicht zu vergessen noch Stürmer Anton Heinz, der jedem Fußballfan durch seine wunderbaren Freistöße in der letzten Saison in Erinnerung geblieben ist.

Löwenpower: Kevin Goden (2021-23)

Vereinsgeschichte

Im Dezember 1900 gründeten 18 Schüler den “Fußballclub Alemannia”, im Gegensatz zu vielen anderen Städten war der Fußball in Aachen zu dieser Zeit in den oberen Schulen schon etabliert. Wie hoch der erste Mitgliedsbeitrag war erfahrt ihr übrigens im letzten Talk. Da es schon einen 1. FC Aachen gab, suchte man sich den Beinamen “Alemannia” aus. Grund für die Gründung war, auch Nicht-Mitschülern ein Mitspielen zu ermöglichen.

Der erste richtige Sportplatz war 1901 der Innenraum der Radrennbahn am Zoologischen Garten. Um an Meisterschaftsspielen teilnehmen zu dürfen trat man 1903 dem Verband bei und zog ein Jahr später auf den Waldspielplatz im Stadtwald um. In der Saison 1904/05 nahm der Klub dann das erste Mal an Pflichtspielen teil, eine Jugendabteilung und Vereinszeitung wurden gegründet.

1907/08 wurde man Meister des 1. Bezirks und zog auf den Sportplatz hinter dem Forsthaus Siegel um. Dieser Platz wurde zwar von der Stadt errichtet, erwies sich aber nicht als tauglich und so spielten die Gelb-Schwarzen fortan auf dem Sportplatz am Tivoli. Das Gelände ist bis heute die Heimat des ATSV. 1909 qualifizierte man sich für die 1. Ligaklasse in der man bis 1913 spielte. Im ersten Weltkrieg kam der Spielbetrieb fast zum Erliegen, der Verein konnte sich aber in der Bezirksklasse halten und zum Ende hin wieder Erfolge feiern.

Im Jahre 1919 erfolgte dann eine Fusion mit den Aachener Turnverein von 1847. Der Verein hieß von da an wie heute, nur mit 1847 im Namen.  In der Saison 1920/21 wurde man Meister im Westkreis und qualifizierte sich für die Rheingauliga. 1924 wurde die Fusion mit dem ATV aufgrund von Unstimmigkeiten wieder aufgehoben und der heutige Vereinsname angenommen.

1925 begann der Bau des alten Tivoli und des weiteren Vereinsgeländes, was in der Eröffnung des Stadions im Jahre 1928 mündete. So ging es auch sportlich bergauf und man konnte gute Leistungen in der Rheinbezirksliga zeigen, 1931 wurde man Bezirksmeister. Dieser Erfolg konnte in Folge zweimal wiederholt werden. Zu Beginn der NS-Zeit stieg der ATSV aus der Gauliga ab und spielte zum ersten Mal bis 1937 im Unterhaus. Nach dem Aufstieg qualifizierte man sich für und wurde dritter der deutschen Meisterschaft.

Während des zweiten Weltkriegs musste man wie fast alle Vereine in Kriegsspielgemeinschaften den Notbetrieb aufrechterhalten. Das Stadion wurde beschädigt und musste 45 wiederaufgebaut werden. Der Verein startete ab 1947 in der Oberliga West, in der man sich zuerst schwertat. Ab 1952 wurden die sportlichen Leistungen besser und im Stadion stand ab 1957 Europas modernste Flutlichtanlage.

Im Jahre 1960 war die Alemannia dann Westdeutschlands größter Verein mit über 3 000 Mitgliedern, beflügelt vom tollen Stadion und anhaltenden Erfolgen in der Liga. Trotz alle- dem wurde der ATSV nicht in die Bundesliga aufgenommen und musste, nach einer verständlichen aber erfolglosen Klage, ab 1963 in der Regionalliga West antreten. Man wurde hier direkt überlegen Meister, blamierte sich aber in der Aufstiegsrunde. 1965 stieß man bis ins Finale des DFB-Pokal vor und wurde Zweiter in der Liga, der Aufstieg gelang abermals nicht. Dieser wurde dann 1967 realisiert, der Klassenerhalt geschafft und es ging als erster deutscher Klub auf Südamerika Tournee.

Mit teuren Neuverpflichtungen konnte in der zweiten Saison im Oberhaus dann sogar die Vizemeisterschaft errungen werden. Man hatte sich aber insgesamt, besonders finanziell, überhoben, musste 1970 absteigen und stand in der nächsten Zeit kurz vor der Insolvenz. Man konnte sich aber für die neu gegründete 2. Bundesliga qualifizieren. 1990 musste der Verein sogar den Gang in die Oberliga antreten, ab 1994 in der neuen Regionalliga, bis 1999 der Wiederaufstieg ins Unterhaus gelang.

Bis 2006 spielte man in der 2. Bundesliga gut mit und erreichte 2004 wieder das Pokalfinale. Als Pokalzweiter qualifizierte der ATSV sich damit für den UEFA-Cup. Durch die Einnahmen konnte sich der Verein wirtschaftlich erholen und man steig in der Saison 05/06 in die Bundesliga auf. Es folgte der direkte Wiederabstieg und man geriet im Zuge des Stadion-Neubaus wieder in finanzielle Schwierigkeiten. Trotz Hilfe der Stadt Aachen ging es turbulent weiter und die Alemannia fand sich 2012 in der 3. Liga wieder. Man wurde durchgereicht und stand 2013 in der Regionalliga am Abgrund.

Seitdem hat sich die Alemannia in der Regionalliga eher schwergetan und musste über 10 Jahre im Amateurbereich bleiben. Als negativer Höhepunkt bleibt ein weiteres Insolvenzverfahren, als positives Highlight stehen einige Zuschauerrekorde auf dieser Ebene. Im Herbst 2023 wurde dann Heiner Backhaus Trainer in Aachen. Dieser schaffte den “Turnaround” und brachte den ATSV, nach Platz 12 in der Vorsaison, wieder auf die Siegerstraße. 2024 gelang als Meister der Aufstieg in Liga 3 und damit die lang ersehnte Rückkehr in den Profifußball.

Die Alemannia vereint ca. 10 800 Mitglieder auf die Abteilungen Fußball, Frauenfußball, Handball (kein Spielbetrieb mehr), Leichtathletik, Tischtennis, Volleyball, Futsal, eSports und Tischfußball. Der Profifußball ist in die “TSV Alemannia Aachen GmbH” ausgegliedert, welche zu 100% dem Verein gehört.

Fanszene

Die Fanszene der Alemannia ist auf der Werner-Fuchs-Tribüne beheimatet und sorgte vor gut zehn Jahren und nun in diesem Jahr wieder für viel Aufsehen in Fanlandschaft und Medien.

Seit 1999 gab es am Tivoli die “Aachen Ultras”, welche den Support organisierten. Nach Konflikten innerhalb der Gruppe, welche sich auf die gesamte Fanszene ausweiteten, spaltete sich 2010 die “Karlsbande” von den “Ultras” ab. Laut “KBU” sollen Meinungsverschiedenheiten zur Supportgestaltung und verschiedene Auffassungen von “Ultra” der Hauptgrund gewesen sein. Laut Medien und “ACU” ging es aber um die antifaschistische Ausrichtung, welche nicht mehr mitgetragen werden wollte.

So teilte sich die Szene, wobei die “KBU” mehr Unterstützung von Fanclubs und Hooligans erhielt. Von da an gab es immer wieder tätliche Angriffe auf die übrigen “Ultras” unter reger Beteiligung von Hooligans aus dem rechtsextremen Milieu. Nach dem hier das Fass zum Überlaufen gebracht worden war, entschlossen sich die “Aachen Ultras 1999” zur Auflösung im Jahre 2013. Eigentlich hatte die “Karlsbande” zu diesem Zeitpunkt ein “Auftrittsverbot” im Tivoli, welches aber nach einiger Zeit und bis zum heutigen Tage ignoriert und nicht vom Verein durchgesetzt wird.

Die “Karlsbande” ist noch immer die Hauptgruppe im Stadion. Seit 2014 hatte sich daneben die “Yellow Connection” etabliert, welche sich nun vor einigen Wochen nach Streitereien um die Benutzung der neuen Mikrofonanlage und weiteren Machtkämpfen auflöste. Auch der Verein spielte, u.a. mit kurzfristigen Stadionverboten, wieder eine eher unrühmliche bzw. unpassende Rolle.

Weiters steht die Szene des ATSV wegen fortwährender Verbindungen in die rechtsextreme Szene im Fokus. Nach dem Aufstieg gab es mehrere Artikel und Dokumentationen des ÖRR zu dem Thema, in dem besonders die Rolle der Hooligans von der “Boxstaffel 520” beleuchtet wird, welche auch helfen sollen, die Führungsrolle der “KBU” zu festigen.

Zu diesem Thema lohnt sich auch ein Blick in die letzte Sonderausgabe des Stadionhefts der Aachen Ultras: “Mullejan”.

Der ATSV pflegt eine Freundschaft zum niederländischen Klub Roda Kerkrade. Wirklich große Feindschaften sind mir nicht bekannt, Abneigung gibt es aber zu fast allen Klubs aus dem näheren NRW. Besonders groß soll diese nach Gladbach, Essen und Wuppertal sein. Abseits von “Ultra” hat die Alemannia noch 79 offizielle Fanclubs.

Stadion

Der (neue) Tivoli in Aachen ist das größte Stadion der dritten Liga und bietet 32 960 Plätze sowie alle Schikanen, wie z.B. ein eigenes TV-Studio. Fertiggestellt wurde die Arena im Sommer 2009.  Für Fotos und genaueste Zahlen konsultiert am besten die Website des ATSV. In den Veranstaltungsräumen des Stadions befindet sich seit 2015 u.a. die “Spielbank Aachen”. Der Bau der Arena stürzte den Verein in eine schwere finanzielle Krise, welche in zwei Insolvenzverfahren mündeten.

Der Name der Aachener Stadien kommt vom Standort, welcher auf dem Grund des ehemaligen Gut Tivoli liegt. Das Stadion ist Teil des “Sportpark Soers” in dem auch das Reitstadion liegt in dem der “CHIO” ausgetragen wird. Weitere Infrastruktur sind ein Parkhaus und Trainingsplätze. Von den Kunstrasenplätzen, welche nach ausländischen Städten benannt sind, befindet sich u.a. der Platz “Alkmaar” oben auf dem Parkhaus. Die Namen sind die der Gegner aus der UEFA-Cup Saison 2005/06.

Wer sich noch für den alten Tivoli interessiert, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt: Tivoli Historie.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Mittelfeldspieler Ulrich Bapoh ist der Neffe von Samuel Eto‘o.
  • Die Tischfußballer der Alemannia spiel(t)en im November Champions League.
  • Der Aachener Dom samt Domschatz ist UNESCO-Welterbe.
  • Sportlich ist Aachen besonders für den Reitsport bekannt, der CHIO Aachen ist das weltgrößte Turnier für u.a. Springreiten.
  • Jährlich wird ein Seifenkistenrennen zwischen RWTH und FH Aachen ausgetragen.
  • Die “Aachener Printen- und Schokoladenfabrik Henry Lambertz GmbH & Co. KG” gilt als Weltmarktführer bei Herbst- und Weihnachtsgebäck.

Der 15. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904FC Energie Cottbus
Samstag 14:00 Uhr FC Hansa Rostock – DSC Arminia Bielefeld
14:00 Uhr SG Dynamo Dresden1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr Rot-Weiss Essen – SV Sandhausen
14:00 Uhr Aachener TSV Alemannia 1900 – TSV 1860 München
14:00 Uhr SC Verl – VfB Stuttgart II
16:30 Uhr SpVgg Unterhaching – SV Wehen Wiesbaden 
Sonntag 13:30 Uhr SV Waldhof Mannheim – Hannover 96 II
16:30 Uhr FC Ingolstadt 04 – VfL Osnabrück 
19:30 Uhr BV Borussia Dortmund II – FC Erzgebirge Aue

 

Sechzig am Wochenende: Fußball trotz Wintereinbruch!

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Wintereinbruch in Südbayern. Am Wochenende vor dem 1. Advent nichts ganz überaschendes. Die Frage ist, welchen Einfluss der jüngst erfolgte Schneefall auf den Spielbetrieb der verschiedenen Teams des TSV 1860 haben wird. Hier unser Überblick, was – zumindest – planmäßig auf dem Programm steht.

Profis in Aachen

Keine Spielabsage wegen Wintereinbruch, höchstens das eine oder andere Problem bei der Anreise der rund 3.000 Löwenfans dürfte für das Spiel der Profis in Aachen drohen. Wer sich nicht auf die Reise gen Westen macht, kann in unserem Liveticker mitverfolgen, wie für die Löwenfans der Tripp – und dann natürlich auch das Spiel bei der Alemannia am Tivoli – verläuft.

U19 gegen Augsburg, U16 und U17 gegen Orlando

Während die U19 nach Länderspiel-bedingter Pause am Samstag Mittag in das drittletzte Spiel der DFB-Nachwuchsliga gegen den FC Augsburg geht und ihren aktuell dritten Platz gegen den direkten Verfolger verteidigen will, hat die U17 den Nachwuchsliga-Betrieb ja schon abgeschlossen und bestreitet am Freitag Abend einen internationalen Vergleich mit der U18 des FC Orlando. Der jüngere B-Juniorenjahrgang (U16) des NLZ testet am Sonntag dann gegen die U17 der Amerikaner.

U12 und U13 gegen Sparta Prag

Ebenalls ein internationaler Testspielvergleich steht für die U12 und U13 auf dem Programm: Am Sonntag Vormittag bzw. Mittag kommt Sparta Prag an die Grünwalder Straße. Der Wintereinbruch sollte – Dank Kunstrasen an der Grünwalder Straße 114  – hier kein Problem darstellen. Und auch die Gäste aus Tschechien sind – wahrscheinlich anders als die oben Angesprochenen aus Florida – winterliche Verhältnisse gewohnt.

Löwinnen und Löwinnen U15

Bei den Löwinnen sind an diesem Wochenende nur die Erste (im Kreisligavergleich mit dem SC Bogenhausen) und die U15 am Ball.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 22.11.

19.30 Uhr: U17 FC Orlando U18  -:-

Samstag, 23.11.

10.00 Uhr: U14 AKA Ried  -:-
12.30 Uhr: U19 – FC Augsburg  -:-
14.00 Uhr: FC Augsburg II – U16  -:-
14.00 Uhr: Alemannia Aachen Profis  -:-
15.00 Uhr: SV Erlbach – Amas  -:-
15.30 Uhr: U15 – Greuther Fürth  -:-

Sonntag, 24.11.

10.00 Uhr: U12 – Sparta Prag U12  -:-
12.15 Uhr: U13 – Sparta Prag U13  -:-
14.00 Uhr: Löwinnen U15 – SVO Germaringen  -:-
15.00 Uhr: Black Forest Futsal Freiburg – Futsal-Löwen  -:-
15.00 Uhr: U16 FC Orlando U17  -:-
16.00 Uhr: Löwinnen – SC Bogenhausen  -:-
17.00 Uhr: U9 – DJK Ingolstadt U10  -:-

Außerdem nehmen die U10 und die U11 an zweitägigen Turnieren in Leipzig und Gilching teil.

Alemannia Aachen – TSV 1860: Ergebnistipp Manfred Starke

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Tsv 1860 Vfb Lübeck Manfred Starke 1

Auch wenn Manfred Starke nur eine Saison bei den Löwen spielte, ist der ehemalige namibische Nationalspieler derzeit wieder Stammgast an der Grünwalder Straße. Aktuell hält er sich bei der U21 fit, um nach der Winterpause hoffentlich wieder in den Profibereich (wenn auch andernorts) einsteigen zu können. Heute tippt der 33-Jährige das Ergebnis der Partie des TSV 1860 bei Alemannia Aachen.

Manfred Starke traut den Löwen drei Punkte zu

Auch wenn sich das Personalkarussell bei den Löwen vor der Partie wieder ordentlich gedreht hat, was auch Manfred Starke zu spüren bekam, so kennt der Mittelfeldspieler natürlich doch noch etliche Akteure, die für Sechzig auf dem Platz stehen. Seinen Ex-Kollegen traut Starke in Aachen einiges zu:

“Ich tippe auf ein 1:3, also einen Sieg der Löwen.
Torschützen: Wolfram, Schröter und Guttau – oder eine Überraschung mit Kwadwo!”

Nach der Heimniederlage gegen die SpVgg Unterhaching wäre das natürlich Balsam für die geschundene Löwenseele!

Nationalspieler in zwei Sportarten

Sieben A-Länderspiele absolvierte Manfred Starke in seine Karriere für Namibia, doch nicht nur im Fußball war er für sein Heimatland im Einsatz. In seiner Jugend war der in Windhoek geborene Starke auch begeisterter Faustballer und nahm sogar im Januar 2009 sogar an der U18-Weltmeisterschaft teil.

Zu dieser Zeit war er allerdings schon seit einigen Jahren nach Deutschland übergesiedelt und arbeitete bei Hansa Rostock auf seine Profi-Karriere im Fußball hin. Über die Stationen Carl Zeiss Jena, 1. FC Kaiserslautern, FSV Zwickau und VfB Oldenburg landete Manfred Starke im Jahr 2023 an der Grünwalder Straße. Für den TSV 1860 absolvierte er 25 Partien in der 3. Liga, in denen ihm ein Treffer gelang.

Fun Fact: Auch seine Schwester Sandra ist Fußballprofi und kickt derzeit bei RB Leipzig in der Bundesliga. Mehr Länderspiele hat allerdings Manfred absolviert, denn Sandra trug “nur” sechs Mal das Trikot der deutschen Nationalmannschaft.

Titelbild: Oliver Rabuser

Heute vor 33 Jahren: TSV 1860 – Hallescher FC 1:1

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Es müssen nicht immer Gala-Auftritte oder die typischen Löwen-Dramen sein, an die wir unsere Leser mit unseren historischen Rückblicken erinnern. Ein ganz banales und vielleicht nur noch wenigen Löwenfans in Erinnerung gebliebenes Zweitligaspiel 1860 gegen Hallescher FC möchten wir Euch heute näher bringen.

Die ganz spezielle 2. Bundesliga Süd 1991/92

Nach der Wiedervereinigung des deutschen Fußballs zu Saisonbeginn 1991/92 wurde die 2. Bundesliga für eine Spielzeit in eine Nord- und eine Südgruppe mit je zwölf Teams geteilt, die bis zur Winterpause in einer Doppelrunde ermittelten, welche jeweils sechs Teams aus dem Norden und dem Süden dann im Frühjahr – erneut mit Hin- und Rückspielen und weiterhin regional getrennt – die zwei Aufsteiger in die Bundesliga ermitteln würden. Die jeweils sechs schlecht platzierten Mannschaften würden analog die Absteiger in die Amateuroberligen ausspielen. Man konnte in dieser speziellen Saison also theoretisch schon unter dem Christbaum den Klassenerhalt feiern. Dies war das erklärte Ziel des Aufsteigers aus der Bayernliga, 1860 München.

Offensichtliche Defizite beim Aufsteiger

Heute vor 32 Jahren war man von diesem Ziel allerdings ziemlich weit entfernt. Nach einem desaströsen 0:4 beim Chemnitzer FC eine Woche zuvor war Sechzig auf den vorletzten elften Tabellenplatz zurückgefallen. 15:21 Punkte (damals galt noch die Zwei-Punkte-Regel) und nur 14 erzielte Löwentore sprachen nach 18 Saisonspielen eine deutliche Sprache. Absoluter Minusrekord in beiden Staffeln der 2. Liga! Selbst der zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlagene Tabellenletzte Rot-Weiß Erfurt hatte seine kläglichen fünf Punkte mit drei Treffern mehr erreicht. Die Thüringer hatten allerdings auch schon satte 52 Tore kassiert… Ein weiteres Problem der Mannschaft von Karsten Wettberg waren die vielen Unentschieden, über die man daheim im Sechzgerstadion nicht hinausgekommen war: Von neun Heimspielen hatte man bis zu diesem Zeitpunkt zwar immerhin zwei gewonnen (gegen Waldhof Mannheim und den FC Homburg) und nur eines verloren (gegen Darmstadt 98). Aber sechsmal auch nur Remis gespielt – sage und schreibe fünfmal mit einem ernüchternden 0:0.

TSV 1860 – Hallescher FC

An einem nasskalten Freitag Abend fanden sich – entsprechend dieser sportlichen Bilanz – dann auch nur 7.500 Fans auf Giesings Höhen ein.Minusrekord in der ersten Zweitligasaison seit 1982. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt, zu Saisonbeginn noch zu den letzten Europapokalteilnehmern der alten DDR gehörend, lagen nur einen Punkt besser, als 1860 auf dem achten Tabellenplatz. Der Heimmannschaft konnte man Einsatz und Willen nicht absprechen – allein Zählbares kam im ersten Abschnitt nicht heraus. Nach der Pause erhöhten die Löwen den Druck auf das Tor des HFC – und kassierten vier Minuten nach dem Wiederanpfiff prompt das 0:1. Nach einer Flanke des späteren Bundesligastars Dariusz Wosz sorgte Dirk Wüllbier für blankes Entsetzen auf den Rängen. 1860 rannte an, aber – eigentlich typisch Löwen-like – das Glück war uns nicht hold: Mehrere 100%ige Chancen, ein nicht anerkanntes Tor von Armin Störzenhofecker… Es war wie verhext!

Als die frierenden Zuschauer schon der Verzweiflung nahe waren, passierte es dann doch: Rainer Maurer erlöste Giesing in der 74. Minute nach insgesamt 548 torlosen Minuten. Und das Tor passte zur Gesamtsituation: Einen eigentlich eher harmlosen Schuss aus 35 Metern ließ Hallescher FC-Torwart Jens Adler – eigentlich schon sicher pariert – durch die Finger rutschen. Ganz bitter für den damals 26jährigen letzten Torhüter der DDR-Nationalmannschaft. Mehr passierte an diesem Abend nicht. Schon wieder ein Unentschieden. Aber wenigstens nicht torlos.

Wettberg wackelt

Erwähnenswert zu diesem Spiel ist dann noch die Berichterstattung in den Münchner Zeitungen am Montag danach: Nachdem die tz eine Woche zuvor, nach dem – oben erwähnten – 0:4 in Chemnitz noch getitelt hatte “Wettberg sitzt fest im Sattel”, konnte man nun in der Abendzeitung von Gerüchten um eine geplante Entlassung Wettbergs lesen. Und welcher Name tauchte damals erstmals als möglicher Nachfolger auf? – Richtig: Der bei Viktoria Aschaffenburg unter Vertrag stehende Werner Lorant.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Karsten Wettberg setzte am 22.11.1991 auf folgende Elf der Löwen:

Berg – Hainer, Miller, Maurer, Hecht (46. Motzke) – Zeiler, Störzenhofecker, Ziemer, Kneißl – Pingel, Heisig (55. Gröber)

Tore:
0:1 Wüllbier (49.)
1:1 Maurer (74.)

Löwenrunde: “Dagegen halten und Räume finden”

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Löwenrunde: "Dagegen halten und Räume finden"
Löwenrunde: "Dagegen halten und Räume finden"

Freund und Leid liegen beim TSV 1860 München bekanntlich nah beisammen. Nach der bitteren 1:3-Heimpleite im Toto-Pokal gegen die SpVgg Unterhaching steigt bei den Löwen bereits wieder die Vorfreude auf das nächste Drittliga-Match bei Alemannia Aachen am Samstag. “Ich kenne das Stadion, hatte dort schon zwei Spiele. Es werden über 30.000 Leute dort sein, darunter fast 4.000 von unseren Fans. Das ist super und eine klasse Unterstützung”, sagte Löwen-Trainer Argirios Giannikis bei der Löwenrunde vor dem nächsten Auswärtsspiel. Sein Team müsse dagegen halten und Räume finden, um erfolgreich zu sein, forderte Giannikis für das nächste Match.

Schnell den Fokus auf Aachen gelegt

“Wir haben das Spiel gegen Unterhaching analysiert und besprochen, was nicht gut gelaufen ist”, berichtete Giannikis weiter. Danach sei das Pokalspiel abgehakt gewesen. Auch Rene Vollath habe gut trainiert. “Wir können es nicht mehr ändern und schauen nach vorne”, sagte der Löwen-Coach. Sein Team habe den Fokus schnell auf das Aachen-Spiel gelegt. “Wir sind jetzt wieder in einem anderen Wettbewerb, in dem wir 20 Punkte aus den letzten elf Spielen geholt haben”, erläuterte der Franke.

Bangerter fällt aus – Philipp fraglich

Personell sieht es ordentlich aus bei den Löwen. Max Reinthaler musste gegen Unterhaching mit Rückenschmerzen in der Pause vom Feld, konnte aber wieder voll trainieren und steht zur Verfügung. Sicher ausfallen wird Moritz Bangerter, der wegen Hüftproblemen aber noch mehrere Wochen fehlen wird. Zudem musste David Philipp das Abschlusstraining vorzeitig abbrechen, hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen.

“Enge Spiele sind in enger Liga normal”

Eine Trotzreaktion der Mannschaft sei nicht planbar, erklärte der Chef-Anweiser. Vielmehr verwies er auf die Ausgeglichenheit der Liga. “Auf und Abs haben alle Mannschaften. Wir haben es nach schwachem Start zuletzt geschafft, Punkte zu holen. Die Liga ist sehr eng, da sind auch enge Spiele normal”, erklärte Giannikis. Der Ausflug am Dienstag nach Bad Tölz zum Eishockey sei gut für den Mannschaftsgeist gewesen. “Das gehört dazu, um die Gruppe zu stärken”, sagte Giannikis weiter.

Hohes Pressing und intensive Spielweise

Auch auf den nächsten Gegner haben sich die Löwen natürlich schon vorbereitet. Aachen komme mit einer “sehr intensiven Spielweise” und “hohem Pressing” auf die Münchner zu. “Wir müssen dagegenhalten und Räume finden. In dieser Saison haben wir auswärts schon mehrmals gezeigt, dass wir mit großen Kulissen klarkommen”, sagte der TSV-Trainer. Man müsse “maximale Intensität” auf den Platz bringen, um zu bestehen.

Spiel im BR oder im Live-Ticker

Nach dem Abschlusstraining machen sich die Löwen am Freitag auf den Weg in den West der Republik, die Fans folgen zumeist erst am Samstag morgen. Anpfiff ist im neuen Tiivoli um 14:03 Uhr. Das Bayrische Fernsehen (BR) und der WDR, sowie MagentaSport übertragen live. Natürlich berichten wir ab den frühen Morgenstunden des Samstags auch wieder für Euch in unserem Live-Ticker!

30-60-1860: Legendenabend der Abteilung Vereinsgeschichte

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claus melchior mit bernhard winkler

Unter dem Titel “30-60-1860 – Ein Feierabend der großen Löwenerfolge 1964 und 1994” fand gestern in der Fußballkneipe “Stadion an der Schleißheimerstraße” ein Historien- und Legendenabend der Abteilung Vereinsgeschichte statt. Anlass waren die Jubiläen 60 Jahre Pokalsieg und 30 Jahre Bundesligaaufstieg. Rund 70 Löwen fanden sich bei der Veranstaltung, welche größere Aufmerksamkeit verdient gehabt hätte, ein, um zwei Höhepunkte der Vereinsgeschichte Revue passieren zu lassen.

Prominente Gäste

Besonderes Highlight des abends waren natürlich die Ehrengäste. Schon im Vorfeld hatten sich die Aufstiegshelden Rainer Maurer, Roland “Magic” Kneißl, Bernhard Winkler und Jahrhundertlöwe Thomas Miller angekündigt. Zusätzlich gab es auch noch einen Überraschungsgast. Der frühere Löwenverteidiger Martin Pfanzelt (1957-62, 188 Spiele) gab sich mit mittlerweile 93 Jahren die Ehre und berichtete von den Anfängen der Mannschaft, welche später den Pokalsieg erringen sollte. Dies geschah leider ohne ihn, das Verhältnis zu Trainer Max Merkel war nicht das Beste und er beendete Sommer 1962 seine aktive Karriere…

Schwungvoller Beginn und launige Anekdoten

Durch den Abend führten Claus Melchior, 2. Vorsitzender der Abteilung Vereinsgeschichte und der frühere FA-Leiter Thomas Bohlender. Den Namen des Veranstaltungsort nahm letzterer gleich zum Anlass und begrüßte sowohl Publikum als auch Gäste in Stadionsprecher-Manier.

Nun begann die Reise in die Vergangenheit, welche durch historische Videoaufnahmen und Fotos illustriert wurde. Besonders die Filmausschnitte von der Reise der Anhänger zum Pokalfinale und die Bilder von der 94er-Aufstiegsfeier – inklusive giftgrünen Sakkos – bleiben in Erinnerung. Im weitern Verlauf kamen dann die Protagonisten selbst zu Wort und gaben einige Anekdoten von Früher zum besten. Besonders für mich als jüngeren Löwenfan, welcher diese Zeiten nicht miterleben konnte, war es schön, die oft beschworene Vergangenheit nun einmal mit Leben gefüllt zu sehen. Als einziger Wehrmutstropfen blieb der doch recht straffe Zeitplan, wodurch die Ausführungen der Legenden recht kurz blieben – den Erzählungen hätte ich stundenlang zuhören können.

Gemütlicher Ausklang und Autogramm”jagd”

Nach dem offiziellen Teil blieb noch genügend Zeit mit den anderen anwesenden Löwen zu ratschen und auch das ein oder andere Wort mit den Stars von früher zu wechseln. Zu erstehen gab es auch das Buch, das die beiden Moderatoren zum Jubiläum der FA dieses Jahr herausgegeben haben. Dieses wurde gleich als geeignetes Weihnachtsgeschenk ausgemacht und mit den Unterschriften der Ehrengäste veredelt. Da fühlte man sich wieder wie ein kleiner Bub…

Alles in allem bleibt nur, sich bei den Organisator*innen für den gelungenen Abend zu bedanken und zu hoffen, dass noch einige Veranstaltungen dieser Art folgen werden. Hoffentlich dann vor noch mehr Löwenfans, obwohl man dann wiederum leider auf das wunderbare Ambiente des “Stadions” verzichten müsste.

Wunschaufstellungen zu Alemannia Aachen – TSV 1860 München

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Torwart Trikot Tsv 1860 Löwen redaktion wunschaufstellung wunschaufstellungen

Die letzten beiden Ligaspiele haben die Löwen mit unveränderter Startelf jeweils überzeugend gewonnen. Im Pokal hingegen wurde auf einer Position getauscht, das Ergebnis ist bekannt. Wirft diese Niederlage die generellen Überlegungen von Argirios Giannikis über den Haufen oder darf sich die selbe Elf wie zuletzt gegen Sandhausen und Mannheim präsentieren? Gleich fünf Redakteure von sechzger.de präsentieren ihre Wunschaufstellungen für das Match des TSV 1860 bei Alemannia Aachen.

Wunschaufstellungen zu Alemannia Aachen – TSV 1860

Thomas Enn & Peter Gratz

Thomas und Peter setzen auf das Team, das zuletzt zwei deutliche Siege einfahren konnte. Heißt: Im Vergleich zum Pokal-Aus wird lediglich auf der Torhüterposition gewechselt.

Stefan Kranzberg

Auch bei Stefan rückt Marco Hiller wieder zwischen die Pfosten, zudem ersetzt David Philipp auf dem rechten Flügel Morris Schröter.

Thomas Spiesl

Thomas wechselt ebenfalls nicht nur im Tor, sondern auch im Mittelfeld. Statt Tunay Deniz kommt bei ihm der defensivere Marlon Frey von Beginn an zum Zug.

Florian Buch

Flo setzt im Defensivbereich den Hebel an und wechselt neben dem Torhüter auch einen der Innenverteidiger aus. Anstelle von Max Reinthaler steht bei ihm Raphael Schifferl von Beginn an auf dem Platz.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Faninformationen zu Alemannia Aachen – TSV 1860 München

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Alemannia Aachen Faninformationen

Über ein Jahrzehnt ist es her, dass die Löwen auf dem Tivoli zu Gast waren. Entsprechend groß ist das Interesse der ohnehin reisefreudigen Giesinger Anhängerschaft, in der Kaiserstadt dabei zu sein. Wir präsentieren Euch die Faninformationen zum Spiel des TSV 1860 bei Alemannia Aachen.

Faninformationen zu Alemannia Aachen – TSV 1860

Die beiden für Löwenfans reservierten Blöcke N1 und N2 sind bereits restlos ausverkauft. Über 3000 Weiß-Blaue wollen sich den Auftritt des TSV 1860 in der Kaiserstadt nicht entgehen lassen. Der Eingang befindet sich im Nordwesten des Stadions in Richtung Reitstadion. Die Gästekasse wird als Clearing-Schalter für Fragen und Probleme geöffnet sein.

Anreise / Parken

Die Parkflächen hinter dem Parkhaus sowie der Soerser Weg sind am Samstag ausschließlich den Gästefans vorbehalten. Diese Bereiche werden durch Sperrstellen und Sicherheitsdienst kontrolliert.

So findet Ihr den Gästeparkplatz:
Ausfahrt Aachen-Zentrum – rechts auf die Krefelder Straße Richtung Zentrum – rechts in den Eulersweg – 2. links in den Soerser Weg – links Am Sportpark Soers.

Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens rund um den Tivoli wird eine frühzeitige Anreise empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Ab 11:30 Uhr setzt die ASEAG u.a. ab Hauptbahnhof und Bushof (alle 5 Minuten) zusätzliche Busse ein. Genauere Informationen zu den Abfahrtzeiten und Haltestellen sind unter www.aseag.de/alemannia-aachen zu finden.

Tages- und Dauerkarten gelten innerhalb der Städteregion Aachen kostenlos als Fahrausweis mit Bus und Bahn für die An- und Abreise.

Stadionöffnung & Verpflegung

Der Tivoli öffnet um 12 Uhr seine Pforten, eine frühzeitige Anreise wird dringend empfohlen.

Für das leibliche Wohl sind im Umlauf alle Kioske geöffnet. Ab sofort gibt es am Kiosk O4 ausschließlich vegane und vegetarische Speisen. Wichtig: Weiterhin dürfen pro Bestellung nur noch sechs Getränke bestellt werden.

Im Stadionumlauf ist die Stadionzeitung “Tivoli Echo” für 1€ erhältlich.