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Bündnis Zukunft 1860 e.V. – “die Bayerische” prominent vertreten

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Bündnis Zukunft 1860

Am vergangenen Freitag fand die Gründungsveranstaltung der neuen Fanvereinigung “Weiss & Blau für den TSV” in Olching statt. Zurück in die Bundesliga, raus aus dem Grünwalder Stadion, endlich wieder ein echtes Derby gegen den FC Bayern – man kennt das ja. Die Auflistung dieser Ziele führt fast automatisch zu einer anderen Gruppierung, die Mitte des Jahres versuchte, in den Verwaltungsrat des TSV München von 1860 e.V. gewählt zu werden. Und siehe da: Das Bündnis Zukunft 1860 besteht noch, ist ein eingetragener Verein und der Hauptsponsor der Löwen, “die Bayerische”, ist dort prominent vertreten.

Think Tank im Wartestand

Es ist ruhig geworden um das Bündnis Zukunft 1860. Nach der verlorenen Wahl meldete sich die Gruppierung nur noch zweimal auf Instagram und schrieb u.a.:

“(…) Dennoch wollen wir unsere inhaltliche Arbeit fortsetzen und die Idee des „Think Tank“ weiterverfolgen, um sinnvolle Beiträge zum Wohle des Vereins zu leisten. Für Gespräche und Unterstützung stehen wir jederzeit bereit. Es liegt nun an den handelnden Personen, zeitnah erste Schritte zu unternehmen, um die bestehenden Gräben zu überwinden und Lösungsansätze für eine sportlich und finanziell erfolgreiche Zukunft der KGaA, aber auch des e.V. zu entwickeln.”

Ob Klaus Josef Lutz dem Bündnis weiterhin angehört, darf bezweifelt werden; er löschte in den sozialen Medien all seine Konten und Beiträge mit Bezug zum TSV 1860. Auch Thomas Hirschberger und Klaus Ruhdorfer hatten angekündigt, nicht noch einmal für ein Amt zu kandidieren. Martin Gräfer hingegen ist als Vertreter des Hauptsponsors “die Bayerische” selbstverständlich weiterhin omnipräsent bei den Löwen.

Bündnis Zukunft 1860 e.V. & die Bayerische

Apropos Martin Gräfer: Seine Kandidatur für das Bündnis Zukunft 1860 war keineswegs ein rein privates Engagement. Vielmehr wurde bereits damals seitens des Hauptsponsors “die Bayerische” kommuniziert, dass man das Bündnis Zukunft 1860 und damit auch Gräfer unterstütze.

Insofern ist es nur konsequent, dass prominente Positionen im eingetragenen Verein Bündnis Zukunft 1860 e.V. durch Personen aus den Reihen des Versicherungsunternehmens besetzt wurden.

So fungiert Achim Steinhorst, Geschäftsführer der Pangaea Life GmbH, als 2. Vorsitzender und Dr. Philipp Scharner, Vorstandsassistent bei “die Bayerische”, dient dem Verein als Schatzmeister.

Auszug aus dem Vereinsregister

Kooperation mit “Weiß & Blau für den TSV”?

Inwieweit sich das Bündnis Zukunft weiterhin strategisch einbringen kann und will oder ob gar eine Kooperation mit “Weiß & Blau für den TSV” im Raum steht, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Die neue Fanorganisation wird unterstützt durch bekannte Namen wie die ehemaligen Vizepräsidenten Peter Helfer und Michael Hasenstab. Auch Saki Stimoniaris und Franz-Josef Obermaier waren bei der Gründungsveranstaltung anwesend, Vorsitzender der Gruppierung ist Jürgen Pusch.

Sechzig am Wochenende: Kein gutes Löwen-Wochenende!

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TSV 1860 Dritte

Wenn die Profis aus dem Landespokal ausscheiden, die Amas in der Bayernliga Süd in Landsberg verlieren und auch die Dritte und Vierte des TSV 1860 keine Siege einfahren können, dann kann man nicht wirklich von einem gelungenen Löwen-Wochenende sprechen. Einzig die ersten Löwinnen und die Nachwuchsteams aus dem NLZ konnten die negative Bilanz aufbessern. Unser Überblick über das Löwen-Wochenende.

U19 mit Testspiel in Suttgart

Auch im A-Jugend-Bereich war dieses Wochenende Länderspielpause. Die U19 nutze die Gelegenheit und reiste zu einem Vergleich mit dem Nachwuchs der Stuttgarter Kickers. Beim Tabellenfünften der DFB-Gruppe A siegte Sechzig mit 3:2. Nun geht es für die in ihrer eigenen Nachwuchsrundengruppe drittplatzierten Junglöwen in die letzten drei Partien gegen die Tabellennachbarn aus Augsburg (4.), Unterhaching (2.) und abschließend gegen den FC Ingolstadt. Platz 3 würde eine Qualifikation für die überregionale Gruppenrunde bedeuten.

Löwinnen mit Sieg und Niederlage

Bei den Löwinnen gab es am Löwen-Wochenende Licht und Schatten zu beobachten. Während die Erste beim FC Teutonia die Oberhand behalten konnte, unterlag die Zweite in Röhrmoos. Die beiden weiblichen Nachwuchsteams durften dieses Wochenende pausieren.

Amas verlieren in Landsberg

Zeitgleich mit den Profis von Argirios Giannikis unterlag das Team von Felix Hirschnagl beim TSV Landsberg mit 1:4, bleibt aber Tabellenführer der Bayernliga Süd. Kommenden Samstag (15.00 Uhr) geht es zum SV Erlbach, der in der Tabelle nur drei Zähler hinter den kleinen Löwen liegt, allerdings eine Partie weniger absolviert hat. Vor der langen Winterpause (bis Anfang März) empfangen die Amas dann am letzten Tag im November noch den Tabellenfünften aus Kottern. Also nochmal ein Spitzenspiel.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 16.11.

10.00 Uhr: U10 FC Unterföhring U11  4:2
11.30 Uhr: U11 – FC Wacker U12  5:1
12.00 Uhr: SV Planegg-Krailing – U13  2:14
14.00 Uhr: Profis – SpVgg Unterhaching  1:3
14.00 Uhr: TSV 1882 Landsberg – Amas  4:1
15.00 Uhr: Vierte – FC Espanol  2:2
15.00 Uhr: Stuttgarter Kickers – U19  2:3
15.30 Uhr: U15 – Viktoria Aschaffenburg  4:1
16.00 Uhr: Futsal Panthers Ingolstadt – Futsal-Löwen  5:4
17.30 Uhr: Dritte – TSV Solln  3:4

Sonntag, 17.11.

10.30 Uhr: Jahn Regensburg U11 – U11  2:6
11.00 Uhr: U14 – Akademie Tirol U14  4:3
11.30 Uhr: FC Teutonia – Löwinnen  1:2
12.30 Uhr: SG Schwabhausen/Röhrmoos – Löwinnen II  2:0
14.00 Uhr: U16 SpVgg GW Deggendorf  3:0

Außerdem nahm die U12 am Sonntag Nachmittag an einem Turnier beim FC Ingolstadt teil, unterlag den Gastgebern mit 1:2 und besiegte den FSV Frankfurt mit 1:0.
Die U9 belegte bei einem zweitägigen Turnier bei Eintracht Frankfurt den 2. Platz.

Bestätigt: Adventssingen am 7. Dezember im Grünwalder Stadion

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Adventssingen Grünwalder Stadion

sechzger.de hatte den Termin bereits vor über einem Monat angekündigt, nun wurde er offiziell bestätigt. Die Freunde des Sechz’ger Stadions e.V. und die Fußballabteilung des TSV München von 1860 e.V. veranstalten am Samstag, 7. Dezember 2024 ab 17.30 Uhr (Einlass ab 16.45 Uhr) das 10. Giesinger Adventssingen in der Stehhalle des Stadions an der Grünwalder Straße.

Adventssingen am 7. Dezember im Grünwalder Stadion

In der Pressemitteilung heißt es:

“Eingeladen sind wie immer nicht nur Löwenfans, sondern generell alle Münchner Bürger
und ganz besonders die Nachbarn aus dem Viertel”, so Martin Scherbel, der Vorsitzende der Freunde des Sechz’ger Stadions. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber gerne gesehen, da Kerzen, Nikolausmützen und Liederbücher an die Besucher verteilt werden. Ein etwaiger Überschuss geht an die Jugend des TSV 1860 und soziale Einrichtungen im Viertel.

Wie schon beim letzten Adventssingen spielen auch heuer wieder die Sechzger-Musikanten auf, die Blasmusiker der Musik-Sparte der Löwen. Mit von der Partie sind auch wieder der Giesinger Bud Spenzer Heart Chor und die Punk-Band Rauschangriff, die dem Adventssingen seit seiner Einführung im Jahr 2013 die Treue hält.

Auch Pastoralreferent Gerhard Wastl vom katholischen Pfarrverband Obergiesing wird wieder mit von der Partie sein und gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer Rolf Wohlfahrt einen christlichen Segen erteilen.

Veranstalter setzen auf Nachhaltigkeit

Glühwein, Tee, Softdrinks, Bier und die üblichen Stadionsnacks sind am Kiosk unter der
Stehhalle erhältlich. Auch wird es wieder verschiedene Fanartikel- und Infostände geben.
Die Besucher können dort auch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk erwerben.

Einige Bitten haben die Freunde des Sechz’ger Stadions an die Besucher: “Wer aus den
Vorjahren noch eine Nikolausmütze zuhause hat, sollte diese im Sinne der Nachhaltigkeit wieder mitbringen. Pyrotechnik ist aus feuerpolizeilichen Gründen auch heuer verboten und sollte am besten bis Silvester unter Verschluss gehalten werden. Wir verteilen aber wie in den letzten Jahren Kerzen und Wunderkerzen. Deren Abbrennen ist erlaubt”, so Martin
Scherbel.

Arin Garza – der nächste Nationalspieler des TSV 1860?

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Garza Arin Tsv 1860 U21

Am Samstag gab es für Arin Garza wenig Grund zur Freude. Mit der U21 der Löwen verlor er 1:4 beim TSV Landsberg, er selber sah die Rote Karte. Dennoch könnte der 19-Jährige schon bald der nächste Nationalspieler des TSV 1860 werden.

Von Murnau an die Grünwalder Straße

Der gebürtige Münchner begann beim SC Arcadia Messestadt mit dem Fußballspielen und ist seit 2020 für den TSV 1860 am Ball. Seine Familie stammt ursprünglich aus dem Irak, der dortige Fußballverband hat den 19-jährigen Offensivspieler bereits auf dem Radar.

Der Kontakt wurde von irakischen Journalisten und Verbandsmitgliedern initiiert, bereits im Juni wurde Arin Garza eingeladen, um sich bei den Juniorennationalmannschaften des Landes vorzustellen. Damals schlug der Spieler des TSV 1860, der aufgrund seiner Leistungen in der U19-Bundesliga in den Fokus des irakischen Verbandes geraten war, das Angebot aus, um sich auf die Saisonvorbereitung bei den Löwen konzentrieren zu können.

Arin Garza – der nächste Nationalspieler des TSV 1860?

Nun träumt Garza jedoch von einer Berufung in die A-Nationalelf und hat bereits Zeichen erhalten, dass sein Engagement in der fünftklassigen Bayernliga kein Hinderungsgrund ein dürfte, wie er gegenüber sechzger.de äußerte.

“Ich glaube, die Liga spielt keine so große Rolle. Für die ist eher der Name des Clubs und meine fußballerische Ausbildung entscheidend. Natürlich ist mein Ziel immer, ganz oben zu sein. Derzeit ist es leider nur die 5. Liga, aber die Arbeit bei der U21 ist ganz ordentlich.”

Hat der TSV 1860 bereits bald den nächsten Nationalspieler in seinen Reihen, nachdem zuletzt bereits Mansour Oura-Tagba (Togo) und Eliot Muteba (Angola) für die Heimatländer ihrer Eltern debütierten?

Fc Ehekirchen Tsv 1860 U21

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Sechzig um sieben: Pokal-Aus gegen Unterhaching

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Der DFB-Pokal 2025/26 wird ohne den TSV 1860 München stattfinden. Das Pokal-Aus der uninspirierten Löwen gegen elf motivierte Hachinger war diskussionslos.

Pokal-Aus gegen die SpVgg Unterhaching

Der TSV 1860 München ist nach wie vor auf der Suche nach Konstanz. Nach zwei starken Darbietungen in Sandhausen und gegen den SV Waldhof, verfielen die Löwen in alte Muster und hatten dem Hachinger Elan leider nichts entgegenzusetzen. Am Ende stand ein frustrierendes 1:3 für die Löwenfans. Vollath hatte seinen Ex-Verein mit einem dicken Patzer auf die Siegerstraße gebracht, aber Sechzig kam nur zwei Mal gefährlich vor das gegnerische Tor. So wurde dieses Pokal-Wochenende zu einer Enttäuschung auf ganzer Linie.

U21 verliert 4:1 in Landsberg

Auch bei der U21 patzte der Torwart. Bei zwei Gegentreffern der Landsberger sah Löwenkeeper Paul Bachmann nicht gut aus. So konnten die Junglöwen die 1:0-Führung durch Muteba nicht in einen Sieg ummünzen. Die Hausherren gingen noch vor der Pause mit 2:1 in Führung und legten in der zweiten Hälfte noch zwei Treffer nach. Trotz der 1:4-Niederlage bleiben die Amas Tabllenführer in der Bayernliga Süd.

Sechzig III und IV ebenfalls sieglos

Das sieglose Wochenende für den Herrenfußball eim TSV 1860 komplettierten die beiden Mannschaften des e.V. Die Dritte unterlag dem TSV Solln mit 3:4. Die Vierte konnte immer ein 2:2 gegen den FC Espanol über die Zeit retten und somit den einzigen Punkt für die Herrenmannschaften von 1860 eintüten.

Erik Tallig trainiert in Cottbus

Pechvogel Erik Tallig, der bereits zwei Kreuzbandrisse erlitten hat, ist auf dem Weg zum Comeback. Aktuell trainiert Tallig bei Energie Cottbus mit und hofft auf einen Vertrag in der Lausitz.

Straßer 7. in Levi

Linus Straßer holte beim ersten Slalom der Weltcup-Saison im finnischen Levi den 7. Platz. Nach dem ersten Durchgang lag der Skilöwe noch auf dem vierten Platz. Ein etwas “unrunder” zweiter Lauf kostete Straßer eine bessere Platzierung. Skilöwin Fabiana Dorigo war am Samstag beim Damen-Slalom nicht im Einsatz.

News aus der dritten Liga

Drittligisten im Landespokal

Besser als 1860 machten es im Landespokal Arminia Bielefeld, der 1. FC Saarbrücken, Rot-Weiss Essen, Hansa Rostock und Energie Cottbus. Bielefeld zog durch ein 5:0 bei Westfalia Herne ins Halbfinale des Westfalenpokals ein. Durch zwei Tore von Brünker schaltete der 1. FC Saarbrücken den SV Saar 06 aus und zog ins Viertelfinale des Saar-Pokals ein. Spannend machte es Rot-Weiss Essen beim SV Sonsbeck. Die Sonsbecker gingen in der ersten Minute in Führung. RWE konnte erste in der 87. Minute durch Brumme ausgleichen. Danach ging den Gastgebern die Luft aus und Eisfeld (90. Minute) und Safi (92. Minute) stellten auf 3:1 den Drittligisten. Hansa Rostock eliminierte die SpVgg Torgelow-Ueckermünde mit 2:0. Durch den ersten Sieg unter Trainer Daniel Brinkmann zogen die Rostocker ins Viertelfinale des Landespokals ein. Auch Energie Cottbus kam eine Runde weiter. Der FC Energie siegte beim Oranienburger FC Eintracht mit 2:0.

Dynamo Dresden: Präsident Scholze tritt zurück

Nachdem SGD-Präsident Scholze die Mitgliederrechte entzogen wurden und ihm somit eine Teilnahme an der Mitgliederversammlung verunmöglicht wurde, zog dieser nun die Konsequenzen und trat zurück. Wer Scholze nachfolgt ist derzeit offen.

Aachen will Kader in der Winterpause verkleinern

Der nächste Löwengegner hat aktuell 35 Spieler im Kader stehen und möchte diesen in der Winterpause verkleinern. Sportdirektor Sascha Eller kündigte Gespräche mit Spielern an. Gerüchteweise sollen Lars Oeßwein, Dustin Wilms, Sascha Marquet, Aldin Dervisevic und Frederic Baum Kandidaten für eine Vertragsausflösung sein.

Damit wünschen wir Euch trotz des verkorksten Wochenendes einen guten Start in die neue Woche!

Giesinger Gedanken: Enttäuschung auf der ganzen Linie

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Unser Leser Flexi60 fasste gestern Nachmittag in einem Kommentar unter unserem – übrigens extrem stark besuchten (das vielleicht einzig Erfreuliche an diesem gebrauchten Tag) – Liveticker vom Totopokalspiel gegen die SpVgg Unterhaching seine Gefühlslage so zusammen:

Noch nie empfand ich Vereinspolitik, Fanszene und Mannschaft zur gleichen zeit so armselig und enttäuschend.

So geht es wohl vielen Löwenfans gerade. Ich greife die Enttäuschung unseres Lesers auf und formuliere meine subjektiven Giesinger Gedanken zu den drei Punkten.

Zermürbende Vereinspolitik

Was soll man zu den Ereignissen der letzten zwei Wochen noch sagen? Gestern hörte man rund um das Spiel eigentlich überall, dass kein Löwenfan mehr darüber reden will. Sondern dass die an den aktuellen Konflikten Beteiligten miteinander reden müssen. Kommunikation löst nicht alles, aber vieles. Am wenigsten können leider die im Prinzip machtlosen Fans etwas an der offensichtlich völlig festgefahrenen Situation lösen. Es ist ermüdend und zermürbend. Passend zu der ganzen Gemengelage möchte ich Euch auch nicht vorenthalten, dass sich Hasan Ismaik gestern Vormittag mal wieder bei uns gemeldet hat. Er schickte uns per WhatsApp einen Ausschnitt aus unserer letzten sechzger.de Talk Sendung, in der der Verfasser dieser Zeilen, nachdem man sich zuvor mit den diversen Stellungnahmen von Verwaltungsrat und Präsidium beschäftigt hat, in einem Anflug von Selbstironie, Fatalismus und Ratlosigkeit sagt: “Der Hasan ist an allem Schuld.” Zwei Teilnehmer der Sendung stimmen scherzhaft ein. Dass diese Aussagen natürlich keineswegs ernst gemeint waren (so einfach ist die Welt dann leider nicht), dass ich selbst auch in Talk-Sendungen schon sehr häufig geäußert habe, dass für mich der ursprüngliche Quell aller Probleme, die wir heute haben, der Größenwahn rund um die Jahrtausendwende, die Beteiligung an der Arena und auch einige unglückliche sportliche Umstände waren, ging im Zuge der Übersetzung ins Arabische wohl leider verloren. Schade, aber passt irgendwie zur desaströsen Kommunikation bei und unter den Löwen.

Kritik an der aktiven Fanszene… und den anderen Fans

Nächstes Thema. Die aktive Fanszene, die aus den Blöcken G & H bei den Heimspielen die Stimmung im Sechzgerstadion anheizt, wird – speziell von älteren Anhängern, die aus einer Zeit kommen, in der Atmosphäre im Stadion spontan entstand – häufig kritisiert. Zu viel Lalala-Gesänge, zu wenig Spielbezug. Gestern gab es in dieser Hinsicht nichts zu kritisieren. Die Ultras verzichteten nämlich gänzlich auf aktiven und koordinierten Support. Nicht wirklich erschließt sich, warum man sich bei den aktiven Gruppen offensichtlich an eine selbst auferlegte Regel gebunden fühlt, im Totopokal erst ab dem Halbfinale für organisierte Unterstützung zu sorgen? Hätte man gestern gegen einen Ligakonkurrenten, der sehr wohl seine aktiven Fans dabei hatte, in einem für den TSV 1860 sehr wichtigen Spiel davon keine Ausnahme machen können und der Mannschaft die nötige Unterstüzung zukommen lassen? Berechtigte Frage. Allerdings müssen sich auch die “normalen” Fans (die die Ultras ja so gerne kritisieren) mal hinterfragen. Wäre gerade gestern nicht die Chance gewesen, einmal zu beweisen, dass es auch im Jahr 2024 möglich ist, wie in den 1990ern spontan und spielbezogen ein Feuerwerk auf den Rängen zu entfachen, das sich auf die teilweise lethargisch wirkende Mannschaft überträgt? Oder sind die Menschen inzwischen einfach gewohnt, dass ihnen im Stadion ein Vorturner vorgibt, wann was zu singen und zu schreien ist? Schade, da haben viele Kritiker eine Gelegenheit verpasst, einmal zu zeigen, dass es auch ohne die aktive Szene bedingungslose Unterstützung von den Rängen für das Team geben kann. Wobei man natürlich zugeben muss, dass auch die Leistung der weißblauen Elf nicht gerade dazu animiert hat, ihr zuzujubeln.

Ganz schwache Leistung auf dem Rasen

Apropos Leistung der Mannschaft: Was war denn das? Zum nun vierten Mal hintereinander scheitert eine Löwenelf gegen einen als schwächer eingestuften Gegner auf dem wohl einfachsten Weg, sich für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal zu qualifizieren, frühzeitig. Und zwar jeweils nicht unglücklich, sondern weil einfach der letzte Biss, dieses k.o-Spiel zu gewinnen, nicht zu erkennen war. Dachte man nach den beiden Siegen in Sandhausen und gegen den Waldhof, nun sei man endlich auf dem richtigen Weg und sportlich stabil, war das gestern ein Rückschlag, wie ich ihn persönlich die ganze Saison noch nicht gesehen habe. Ich habe auch in schwierigen Phasen dieser Saison auf Kontinuität auf der Trainerbank gesetzt und mich immer hinter Argirios Giannikis gestellt, aber ich muss mich schon fragen, ob seine Reaktion in der LÖWENRUNDE am Freitag Mittag auf mehrere Nachfragen der Journalisten, ob seinen Spielern die Bedeutung dieses Viertelfinals klar sei, symptomatisch für das Auftreten seiner Akteure auf dem Platz war. Es reicht nicht, die Qualifikation für den DFB-Pokal als “wünschenswert” zu bezeichnen. Und darauf zu verweisen, dass Profis jedes Spiel gewinnen wollen sollen. Da müssen sich alle Verantwortlichen mal hinterfragen!

Nach jeder Entäuschung geht es wieder aufwärts

Um nicht vollends in den Löwenblues im November zu verfallen, lässt sich vielleicht an dieser Stelle festhalten, dass es in den kommenden Tagen und Wochen eigentlich fast nicht mehr schlimmer werden kann. Vom Punkt der tiefsten Enttäuschung hoffen wir auf eine Woche ohne Stellungnahmen und Presseerklärungen, die die Vereinspolitik betreffen. Die Mannschaft hat offensichtlich verstanden, dass so eine Leistung nicht akzeptabel ist. Und am Samstag reisen wieder tausende Löwenfans nach Aachen in einen ausverkauften stimmungsvollen Gästeblock am Tivoli und hoffen auf drei Punkte. Schönen Sonntag allerseits!

 

Straßer in Levi auf Platz 7

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Ski-Löwe Strasser erneut im WM-Einsatz
Ski-Löwe Linus Straßer beim Training im Ötztal (13.01.2022)

Nachdem Linus Straßer beim Weltcup-Auftakt in Sölden mit einem 22. Platz im Riesenslalom aufhorchen ließ, ging er heute beim ersten Slalom des Welcup-Winters in Levi an den Start.

Straßer Vierter nach dem ersten Durchgang in Levi

Der Skilöwe ging mit Startnummer 2 ins Rennen und zeigte einen Lauf ohne erkennbare Fehler. Dafür wurde er mit dem vierten Platz nach dem ersten Durchgang belohnt. Straßer hatte einen Rückstand von 0,30 Sekunden auf den Führenden Clement Noel aus Frankreich. Noel hatte einen hauchdünnen Vorsprung von 0,02 Sekunden auf den Schweizer Loic Meillard. Auf Rang 3 folgte Steven Amiez (FRA) mit 0,21 Sekunden Rückstand auf Noel. Die ersten 10 lagen im Klassement innrhalb einer Sekunde, so dass große Spannung für den zweiten Lauf zu erwarten war. Rückkehrer Marcel Hirscher konnte sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren.

Straßer am Ende 7.

Leider gelangt Straßer im zweiten Durchgang nicht mehr so eine fehlerlose Fahrt wie im ersten. Der Skilöwe hatte einige Unsauberkeiten eingebaut und fiel im Gesamtklassement auf den 7. Rang zurück. Das Rennen gewann der Franzose Clement Noel, der seine Halbzeitführung nicht mehr aus der Hand gab. Der Norweger Henrik Kristoffersen konnte sich von Platz 11 nach dem ersten Lauf noch bis auf Rang 2 verbessern (+ 0,80 Sekunden). Das Stockerl komplettierte Loic Meillard mit 0,95 Sekunden Rükstand auf den Sieger.

Nächste Rennen in Gurgl

Skilöwin Fabiana Dorigo war am Samstag beim Frauen-Slalom auf der gleichen Piste nicht am Start Dennoch gelang den Damen ein respektables Ergebnis. Lena Dürr aus Germering wurde Dritte, Emma Aicher Neunte. Mikaela Shiffrin aus den USA feierte ihren 98. Weltcup-Sieg. Am Nächsten Wochenede geht es in Gurgl weiter. Die Damen und Herren Herren bestreiten jeweils einen Slalom im Ötztal.

Fotogalerie zu TSV 1860 – SpVgg Unterhaching

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Titelbild Fotogalerie 1860 Unterhaching

Was für ein furchtbarer Auftritt, den die Löwen gestern hingelegt haben! Nach zwei überzeugenden 3:0-Siegen in der Liga, schied die Elf von Argirios Giannikis sang- und klanglos aus dem Toto Pokal aus. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie einige Impressionen von der Niederlage des TSV 1860 gegen die SpVgg Unterhaching.

Fotogalerie zu TSV 1860 – SpVgg Unterhaching

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

René Vollath – Plädoyer für einen fairen Umgang

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Rene Vollath 1860 kicker

René Vollath hatte gestern Nachmittag im Sechzgerstadion vermutlich einen der schwärzesten Tage in seiner Karriere als Profifußballer. Unbestritten war der Fehler beim 0:1 haarsträubend und brachte die Löwen auf die Verliererstraße. Verloren hat aber nicht René Vollath alleine, die Mannschaft schaffte es die anschließenden 60 Minuten nicht, die Gäste aus Haching ernsthaft in Gefahr zu bringen.

René Vollath – verhöhnt und beleidigt

Dass es in einem Fußballstadion manchmal derber zugeht, ist völlig in Ordnung, gefällt uns so und gehört irgendwie auch dazu. Gestern Nachmittag wurden aber Grenzen überschritten. René Vollath wurde nach dem Gegentor von beiden Fanlagern beleidigt und verhöhnt.

Kurz vor dem Anpfiff zur zweiten Hälfte musste René Vollath in das Tor vor der Ostkurve. Die Hachinger Anhänger warfen mit Bechern nach ihm, bezeichneten René Vollath als “Wichser” und sangen anschließend höhnisch “René Vollath, du bist der beste Mann”. Viel mehr drauftreten, wenn einer am Boden liegt, geht eigentlich kaum. Wir reden da von einem Menschen!

Die Hachinger sind übrigens die vermeintlich “netten” Fans, der Verein wirbt mit dem Slogan “UNSschreibtmanWIR”, eine ähnlich sinn-, inhalts- und seelenlose Metapher der Marketingabteilung wie bei unserem zerstrittenen Haufen das “zamhoidn”.

Plädoyer für einen fairen Umgang

Die Gesänge der Löwenfans nach Marco Hiller sowie der höhnische Applaus nach jeder Ballberührung rundeten das Bild perfekt ab. Zu diesem Zeitpunkt hätten wir uns eine Durchsage des Stadionsprechers gewünscht, um die Fans beider Lager zum Nachdenken zu bewegen, diese blieb aber aus. Wir geben zu: Auch wir haben nach dem 0:1 geschimpft, irgendwann ist aber auch mal gut und das Hirn darf wieder eingeschaltet werden.

Ja, wir hätten gestern lieber Marco Hiller im Tor gesehen, um den Schwung der letzten Spiele mitzunehmen. Und nein, auch uns gefällt das Auftreten von René Vollath auf dem Platz (Gestik, Aggressivität, Unruhe etc.) oftmals nicht. Trotzdem hat auch er ein Recht auf einen halbwegs fairen Umgang, zumal er sich beim TSV 1860 bislang nichts zu Schulden hat kommen lassen, Marco Hiller einen fairen Konkurrenzkampf liefert und seine Degradierung klaglos hinnahm.

Aus dem tragischen Tod von Robert Enke und der daraufhin folgenden Diskussion um Respekt und Fairness gegenüber einem einzelnen Spieler haben wir Fans leider nichts, aber auch gar nichts gelernt. Die Menschlichkeit blieb gestern erneut auf der Strecke.

Einfach ein komplett gebrauchter Nachmittag.

sechzger.de & Groundhoppers 1860

Auch der TSV 1860 III verliert – Vierte verspielt 2:0-Führung

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Dritte Tsv 1860 Iii Tsv Solln

Als wenn die Niederlagen der Profis und der U21 nicht schon reichen würden, verlor auch die 3. Mannschaft des TSV 1860 ihr Spiel gegen den TSV Solln. Die Vierte trotzte dem FC Espanol zwar ein Remis ab, verspielte dabei jedoch eine 2:0-Führung.

Vierte verspielt 2:0-Führung

Bis kurz vor der Pause hatte der TSV 1860 IV den FC Espanol, der mit einem Sieg die Tabellenspitze der Kreisklasse hätte übernehmen können, völlig unter Kontrolle. Mehr noch: Alexander Petö (25.) und Andre Orbegozo Araujo hatten Sechzig mit 2:0 in Führung gebracht, ehe das Eigentor von Joachim Reichenauer die Gäste wieder ins Spiel brachte (41.).

Beka Kebadze glich für den FC Espanol aus (55.) und die Partie drohte ganz zu kippen. Am Ende stand es jedoch 2:2 und der bleibt damit auf Platz 10 der Tabelle.

TSV 1860 III verliert erneut

Nach dem 2:8 in Pasing setzte es die nächste Niederlage für die Dritte. Gegen den bisherigen Tabellenletzten TSV Solln verloren die Löwen auf dem Sechser-Platz vor 170 Zuschauern mit 3:4. Sebastian Henrici hatte die Gäste früh in Führung gebracht (5.), Peter Lettenbauer ausgeglichen (27.) und Tristan Römpp (44.) für die 1:2-Pausenführung für Solln gesorgt.

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Lettenbauer, der mit dem Ausgleich die Hoffnung auf einen Heimsieg der Löwen nährte (71.), doch in den Schlussminuten kam es ganz anders. Stefan Gerhard traf per Elfmeter zum 2:3 (89.), Luis Stephan machte per Konter den Deckel drauf (90.+1) und der Anschlusstreffer durch Jeffrey Ebert (90.+3, Elfmeter) kam zu spät.

Die Dritte liegt auf Platz 11 der Kreisliga und nur drei Zähler vor den Abstiegsplätzen.