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Bayernliga: TSV 1860 U21 verliert beim TSV Landsberg

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Tsv 1882 Landsberg Tsv 1860 U21

Es war heute nicht der Tag der Torhüter bei den Löwen. Während Rene Vollath bei der Niederlage der Profis ein böser Patzer unterlief, gehen bei der Niederlage der U21 des TSV 1860 in Landsberg gleich zwei Gegentreffer auf Keeper Paul Bachmann. Am Ende verlor die Elf von Felix Hirschnagl mit 1:4.

TSV 1860 U21 verliert beim TSV Landsberg

40 Minuten lang sah es wirklich gut aus für die Löwen, die trotz eines verschossenen Elfmeters von Mike Gevorgyan durch ein Tor von Eliot Muteba (23.) mit 1:0 führten und mit ein wenig mehr Konsequenz auch einen zweiten oder gar dritten Treffer hätten folgen lassen können. Stattdessen aber kam der von Ex-Löwe Alexander Schmidt trainierte TSV Landsberg durch Haist zum Ausgleich (40.) und legten nur drei Zeugerumdrehungen später durch Bazdrigiannis nach. So gingen die Löwen mit einem knappen Rückstand in die Kabine, wollten die Partie nach dem Seitenwechsel jedoch wieder drehen.

Leider kam es jedoch anders und daran hatten auch Löwentorwart Paul Bachmann seinen Anteil, der in Abwesenheit von Erion Avdija, der bei U21-Nationalmannschaft des Kosovo weilt, zwischen den Pfosten stand. Sowohl beim dritten als auch beim vierten Gegentreffer machte der 19-Jährige keine glückliche Figur. Mulas (52.) und Sgodzaj (77.) war es egal und so stand es plötzlich 4:1. Zu allem Überfluss sah Arin Garza in der 71. Minute auch noch glatt Rot und so war es ein gebrauchter Tag für 1860.

Amateure bleiben Tabellenführer

Kleiner Trost: Trotz der Niederlage bleiben die kleinen Löwen Tabellenführer der Bayernliga Süd. Trainer Felix Hirschnagl hakte die Partie schnell ab und richtet den Blick bereits nauf die nächsten Aufgaben:

“Für mich am Ende eine vermeidbare Niederlage, die wir uns größtenteils selbst zuschreiben müssen – aber – gegen einen sehr guten Gegner. Blicke gehen nach vorne.”

Katastrophaler Vollath-Patzer leitet Toto-Pokal-Aus ein

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Katastrophaler Vollath-Patzer kostet den Toto-Pokal
Katastrophaler Vollath-Patzer kostet den Toto-Pokal

Mitte November, Viertelfinale im Toto-Pokal, doch keine Spur von Tristesse im Grünwalder Stadion – wenigstens vor dem Spiel. Bei gut zehn Grad und strahlendem Sonnenschein kamen fast schon Frühlingsgefühle auf, als der TSV 1860 München die SpVgg Unterhaching empfing. Wie angekündigt stand bei den Löwen Vollath statt Hiller zwischen den Pfosten, ansonsten begann die gleiche Elf, die gegen Mannheim mit 3:0 gewonnen hatte. Und Vollath sollte später eine Schlüsselrolle einnehmen, denn er verschuldete mit einem katastrophalen Patzer das 0:1 nach einer halben Stunde. Am Ende unterlagen die Löwen mit 1:3 und schieden erneut im Viertelfinale aus dem Landespokal aus.

Mäßiger Beginn auf Rasen und Tribüne

Es dauerte seine Zeit, bis die Teams in Schwung kamen. In der ersten halben Stunde war Abtasten abgesagt auf dem Rasen und auf der Tribüne. Wie angekündigt gab es keinen organisierten Support aus der Westkurve, dennoch wurden die Löwenfans von Minute zu Minute ein bisschen lauter. Die Gästekurve war nur gut zur Hälfte gefüllt. Insgesamt waren knapp 13.000 Zuschauer im schönsten Stadion der Welt. Torchancen gab es in den ersten 25 Minuten hüben wir drüben keine.

Peinlicher Vollath-Patzer gegen Ex-Club

Dann machten sich die ersten fünf Ersatzspieler der Löwen warm. Ob es daran lag, dass Giannikis frühe Wechsel geplant hatte, oder dass er mit der Leistung der Startelf unzufrieden war, ist schwer zu sagen. Es sollte noch schlimmer kommen. Ein vollkommen harmloser Freistoß von Geis von kurz über der Mittellinie führte zum 0:1. Vollath warf sich die Kugel in katastrophaler Manier ins eigene Netz, ohne dabei gegen die Sonne zu schauen. “Rene Vollath” skandierten die Fans der Bobfahrer schadenfroh – “Hiller, Hiller, Hiller” schallte es aus der Westkurve. Die erste Chance der Löwen hatte wenig später Guttau der den Kasten aus zwölf Metern knapp verfehlte. Das war es dann auch im ersten Durchgang, es ging mit dem 0:1 in die Katakomben.

Schifferl kommt zur Pause für Reinthaler

Zur zweiten Halbzeit brachte Trainer Giannikis dann Schifferl für Reinthaler, der eine ordentliche erste Halbzeit gespielt hatte. Die Löwen agierten weiterhin ideenlos und fingen sich nach einer Stunde das zweite Gegentor. Flanke von rechts, Kopfball von Kügel und drin war er. Vollath war dieses Mal schuldlos. Nach drei weiteren Wechsel wachten die Löwen wenigstens ein bisschen auf und versuchten mehr Schwung ins eigene Spiel zu bekommen. Haching zog sich in Anbetracht der Zwei-Tore-Führung verständlicherweise weiter zurück.

Bis auf einen Lattenschuss wenig Produktives

Die Löwen fanden aber nicht mehr zurück ins Spiel. Die gefährlichste Aktion war eine verunglückte Flanke von der rechten Seite von Schröter die an der Querlatte landete. Sechzig war zwar für eine Viertelstunde bemüht, doch Haching stand hinten sicher und verteidigte seine Führung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Durch einen Fernschuss von Lamby, den Schifferl ins eigene Tor abfälschte, machten die Gäste eine Viertelstunde vor Schluss endgültig den Sack zu und nahmen die Hausherren den letzten Funken Hoffnung. In der Nachspielzeit betrieb Verlaat mit einem Kopfballtreffer noch etwas Ergebniskosmetik zum 1:3-Endstand.

Blutleerer Auftritt führt zum Pokalaus

Bitter aber wahr, nach einer blutleeren Vorstellung fliegen die Löwen wie in der letzten Saison im Viertelfinale aus dem Toto-Pokal, das 1:3 war am Ende auch verdient. Eingeleitet wurde die Niederlage durch einen katastrophalen Patzer von Vollath, ohne den Haching wohl eher nicht so leicht zu einer Führung gekommen wäre. Seis drum, die Leistung war durch die Bank schwach, Mund abwischen, am Samstag geht es in Aachen in der Liga weiter – dann sicherlich wieder mit Hiller zwischen den Pfosten.

Liveticker: TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching (Toto Pokal)

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Herzlich willkommen zum Liveticker vom Viertelfinale im Toto Pokal zwischen dem TSV 1860 München und der SpVgg Unterhaching!

Erst vor wenigen Wochen kreuzten die Löwen und der Verein aus dem Vorort im Hachinger Sportpark und teilten sich damals in der 3. Liga die Punkte. Diesmal muss es einen Sieger geben und sei es im Elfmeterschießen, das bei einem Remis nach 90 Minuten unmittelbar folgen würde. Können die Löwen ihre Serie nach zuletzt zwei überzeugenden Siegen fortsetzen und der Qualifikation zum DFB Pokal einen Schritt näher kommen?

Aufstellung:
Vollath – Reich (63. Danhof), Verlaat (C), Reinthaler (46. Schifferl), Bähr – Jacobsen, Deniz – Schröter (74. Ott), Guttau (63. Wolfram), Kozuki – Hobsch (63. Philipp)

Bank:
Hiller (TW), Kloss, Kwadwo, Frey

Tore:
0:1 Vollath (31., Eigentor), 0:2 Kügel (61.), 0:3 Lamby (78.), 1:3 Verlaat (90.+2)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Schubert (Gelb-Rot-Sperre), Avdija (U21 Nationalmannschaft), Bangerter (verletzt)

Ausfälle bei der SpVgg Unterhaching:
Heide (U19 Nationalmannschaft), Obermeier (Aufbautraining), Ihorst (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Im Toto Pokal droht derzeit keinem Löwen eine Gelb-Sperre. Fabian Schubert sah beim 2:1 in Memmingen Gelb-Rot und muss diesmal pausieren.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching außer im Liveticker noch verfolgen?

Für das Pokalspiel der Löwen gibt es noch reichlich Tickets, die Tageskassen am Grünwalder Stadion werden ab 12 Uhr werden geöffnet sein. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder zudem bis kurz vor Anpfiff noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird vom BR live im Free-TV übertragen.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Markus Schwabl: “Freu’ mich auf das ekelhafte Spiel”

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Gut gelaunt und optimistisch präsentierten sich Trainer Marc Unterberger und Kapitän Markus Schwabl am Donnerstag den Medienvertretern bei der Pressekonferenz der SpVgg Unterhaching vor dem Totopokal-Viertelfinale beim TSV 1860 (Samstag, 14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker). Die positive und zuversichtliche Grundstimmung ist angesichts der Situation der Hachinger in der 3. Liga durchaus bemerkenswert. Seit dem 1. September und zehn Spielen wartet man auf den nächsten, erst dritten Sieg, in der Tabelle steht man mit zwölf Punkten auf dem vorletzten Platz. Die Löwen dagegen haben sich zuletzt – nach holprigem Beginn – in der Liga stabilisiert und zweimal mit 3:0 gewinnen können.

Schwabl zur Stimmung in der Hachinger Mannschaft

Entsprechend dieser sportlichen Bilanz ist Hachings Übungsleiter, als der die letzten Wochen  der beiden Kontrahenten Revue passieren lässt, “froh, dass es am Samstag nicht um Punkte geht, sondern ein k.o-Spiel ist, wo nur ein Spiel entscheidend ist, wer ins Halbfinale einzieht.” Markus Schwabl beschreibt die Stimmung in der Mannschaft im Training als gut und “griffig”. Zwar sei die Vorfreude auf das Spiel nicht so zu spüren, wie vor dem Ligaspiel vor knapp vier Wochen, weil man sich innerhalb der Mannschaft aktuell mehr mit sich selbst beschäftige, aber für ihn handelt es sich bei dem Duell am Samstag um ein “50:50-Spiel”:

“Dass Sechig jetzt davor zweimal gewinnt, gibt dem Ganzen keinen entscheidenden Impuls. (…) Ich erwarte ein hitziges Spiel, ein ekeliges Spiel, ein aggressives Spiel. Es wurde Schneeregen angesagt und ein Grad. Ich glaub, das kam uns schon mal zu Gute, letztes Jahr. (…) Ich freu’ mich auf das ekelhafte Spiel. Ich liebe solche Alles-oder-Nichts-Spiele.”

Unterberger über die Löwen

Angesprochen auf die Aufstellung des TSV 1860 und ob Unterberger mit einer Rotation in der zuletzt erfolgreichen Mannschaft der Löwen rechne, gibt er sich gelassen: “Das ist mir fast egal.” Später schildert er, auf die veränderte Statik des Gegners seit dem letzten Duell am 20. Oktober angesprochen, seine Beobachtungen:

Sie haben in meinen Augen ein Änderung vorgenommen: Sie bringen Tunay Deniz viel mehr ins Spiel, als sie es zum damaligen Zeitpunkt gemacht haben. (…) Sie haben mit Guttau jemanden drinnen, der auch situativ in die Spitze reinstößt. Ich finde, dass sie ihren Weg gefunden haben, wo sie vielleicht auch ein bisschen auf der Suche waren. Aber so, wie es gerade im Moment wirkt, wirkt es gefestigt. Sie schaffen es, aus Situationen, wo du vielleicht kein Tor erwartest, Tore zu schießen. Das ist das, was uns gerade nicht gelingt.

Das mögliche Elfmeterschießen

Auch ein mögliches Elfmeterschießen, das – nochmal zur Erinnerung – im Totopokal nicht erst nach einer Verlängerung, sondern direkt nach 90 Minuten ansteht, beschäftigt die in der Presserunde versammelten Protagonisten. Nicht zuletzt deshalb, weil am Samstag bei Sechzig aller Voraussicht nach der Ex-Hachinger Rene Vollath wieder im Tor stehen wird, der im Ligabetrieb ja nach dem Spiel in Cottbus (1:5) seinen Platz als Stammkeeper zu Gunsten Marco Hillers räumen musste. Die Frage, ob die nicht allzulange zurückliegende Vergangenheit  Vollaths in die Vorstadt nun eher ein Vorteil für ihn oder die potenziellen Hachinger Schützen sei, gibt Marc Unterberger direkt an seinen Kapitän weiter: “Kann der Elfmeter halten?”. Lachend erinnert darauf Schwabl direkt an das letzte Ligaspiel zwischen den beiden Teams auf Giesings Höhen im November 2023, als Rene Vollath im Trikot der Gäste einen Elfer von Moritz Schröter entschärfte und den Vorstädtern den 1:0-Sieg sicherte. Dies sei aber der einzige gehaltene Elfer Vollaths, an den sich Schwabl erinnern könne.

Titelbild: Youtube-Kanal der SpVgg Unterhaching

Löwenrunde: “Wir wollen den Pokal gewinnen”

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Löwenrunde: "Wir wollen den Pokal gewinnen"
Löwenrunde: "Wir wollen den Pokal gewinnen"

Am Samstag um 14:03 Uhr empfängt der TSV 1860 München im Viertelfinale des Toto-Pokals die SpVgg Unterhaching. Eines steht bereits fest: Es wird einen neuen Zuschauer-Rekord im Landespokal geben, denn 11.300 Tickets sind verkauft. Es gibt aber noch Karten über die Ticket-Webseite der Löwen und auch an der Tageskasse. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sagte Löwentrainer Argirios Giannikis: “Wir wollen den Pokal gewinnen”.

Löwenrunde: “Wir wollen den Pokal gewinnen”

Gut besucht war die Löwenrunde am Freitagnachmittag, nicht nur die Journalisten, sondern auch die Fans freuen sich nach dem 3:0-Heimsieg gegen Mannheim auf das nächste Match auf Giesings Höhen. “Wir wollen den Pokal gewinnen. Es gibt sportliche und finanzielle Aspekte”, sagte Trainer Giannikis. Nicht mit dabei sein wird am Samstag Bangerter, der nach wie vor Hüft-Probleme hat. “Wir sind im normalen Wochen-Rhythmus. Daher kommt jeder Spieler von der Belastung her in Frage. Wir werden die bestmöglichen Entscheidungen für das Spiel treffen”, erklärte der Löwen-Coach zur personellen Situation und der Zusammenstellung des Kaders.

Vollath (wohl) statt Hiller im Tor

Auch wenn es Giannikis nicht ausdrücklich bestätigen wollte, so wird gegen die Bobfahrer wieder Rene Vollath statt Marco Hiller im Tor stehen. Damit setzen die Löwen die Rotation der ersten Pokal-Runden auf der Torhüter-Position fort. “Wir haben zwei sehr gute Torhüter. In den letzten Runden haben wir das so gehandhabt, dass im Pokal der Torwart spielt, der in der Liga nicht gespielt hat”, bestätigte Giannikis.

“Liga nicht als Maßstab nehmen”

Trotz der Unterhachinger-Sieglos-Serie von inzwischen zehn Spielen und der jüngsten 2:3-Niederlage der Vorstädter beim VfB Stuttgart II warnte Giannikis davor, die Gäste zu unterschätzen: “Es ist ein anderer Wettbewerb, man darf die Liga nicht als Maßstab nehmen. Beide Teams sind sicher maximal motiviert und für beide ist es ein wichtiges Spiel. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Wir wollen die Leistung des Spiels gegen Mannheim bestätigen und die Erfahrungswerte aus dem Ligaspiel mit ins Spiel nehmen”. Man wisse, welche Räume man gegen Unterhaching bespielen müsse, fügte der Franke später an.

“Kein Pokalspiel ist einfach…”

Giannikis erinnerte, dass im Landespokal bereits Landesliga-Teams Drittligisten geschlagen hatten. “Kein Pokalspiel ist einfach. Wir nehmen jeden Gegner ernst. Wer den Pokal gewinnen möchte, muss jeden Gegner schlagen”, sagte Giannikis – eigentlich wären also mindestens fünf Euro ins Phrasenschwein fällig. “Wir sind ein Riesen-Club, jedes Spiel hat eine Bedeutung. Den Jungs ist bewusst, dass es der Anspruch ist, den Pokal zu gewinnen”, erklärte der Löwen-Coach auf Nachfrage von sechzger.de.

Erfahrungswerte sind wichtig für das Team

Ebenfalls auf Nachfrage unseres Vertreters ging Giannikis näher darauf ein, warum die Mannschaft zehn Spiele gebraucht habe, um sich zu finden: “Wir hätten es natürlich auch gerne früher gehabt, aber das sind normale Prozesse nach so einem großen Umbruch. Die Abläufe in Offensive und Defensive müssen sich entwickeln, je nach Gegner und Spielsystem. Dabei gibt es verschiedene Einflussfaktoren und die Mannschaft muss diese Erfahrungswerte sammeln. Die Spieler müssen sich kennenlernen. Jetzt haben wir nach 14 Spielen die Option, eine ordentliche Hinrunde zu spielen. Aber wir müssen uns alles erarbeiten und dürfen kein Prozent nachlassen. Wir müssen die Konstanz in Offensive und Defensive beibehalten. Ein Entwicklungsprozess ist nicht linear und er ist nie abgeschlossen”, erklärte Giannikis.

“Wir haben tolle Fans und sie haben eine wichtige Rolle”

Über 10.000 Löwen-Fans werden auch am Samstag wieder hinter ihrem Team stehen. Dazu sagte der Löwen-Coach: “Wir haben tolle Fans, in jedem Spiel. Sie haben eine wichtige Rolle und wir konnten letzte Woche mit einem sehr guten Spiel etwas zurückgeben. Die Mannschaft wird alles dafür tun, dass das am Samstag wieder der Fall sein wird”, sagte Giannikis weiter.

Qual der Wahl: Stadion, BR oder Live-Ticker?

Diese Frage müssen sich die Fans selbst beantworten. Tickets gibt es am Samstag auch noch an der Tageskasse. Zudem wird die Partie auch im Bayrischen Fernsehen live übertragen. Natürlich berichten wir auch wieder ausführlich ab dem frühen Vormittag in unserem Live-Ticker vom Toto-Pokal-Viertelfinale gegen die Vorstädter.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – SpVgg Unterhaching (Toto Pokal)

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Wappen 1860 Trikot 92/93 Löwen Wunschaufstellungen
Der Löwe auf einem Trikot des TSV 1860

Vor einigen Wochen trennten sich die Löwen und der Club mit dem Bob im Vereinswappen im Hachinger Sportpark mit 2:2. Seitdem haben sich die Vorzeichen etwas geändert: Während die Elf von Argirios Giannikis die letzten beiden Ligaspiele mit 3:0 gewann, wartet die Mannschaft von Marc Unterberger seit zehn Partien auf ein Erfolgserlebnis. Vier sechzger.de Redakteure präsentieren ihre Wunschaufstellungen, mit denen der TSV 1860 die SpVgg Unterhaching morgen im Toto Pokal in die Schranken weisen könnte.

Wunschaufstellungen zu TSV 1860 – Unterhaching

Auch wenn Argirios Giannikis in den letzten Tagen bereits angedeutet hatte, dass Rene Vollath im Pokal ins Tor der Löwen zurückkehren könnte, setzen die vier Redakteure auf Marco Hiller. Nach nur zwei gemeinsamen Spielen wäre das Match gegen einen Gegner auf Augenhöhe für den Defensivverbund durchaus eine Möglichkeit, sich weiter einzuspielen.

Thomas Enn

Thomas setzt (verständlicherweise) auf die Elf, die zuletzt zwei überzeugende Siege eingefahren hat und nimmt folglich keine Veränderungen vor.

Peter Gratz

Bei Peter darf Maximilian Wolfram von Beginn an ran und ersetzt Morris Schröter. Dadurch wechselt Soichiro Kozuki vom linken auf den rechten Flügel.

Florian Buch

Auch Florian sieht Maximilian Wolfram in der Startelf, bei ihm erhält jedoch der zuletzt starke Soichiro Kozuki eine Verschnaufpause. Wolfram soll hinter Patrick Hobsch wirbeln, Julian Guttau rutscht auf den linken Flügel.

Stefan Kranzberg

Eine personelle Änderung nimmt auch Stefan vor: Statt Morris Schröter darf Tim Kloss von Beginn an ran und bildet mit Thore Jacobsen das defensive Mittelfeld. Tunay Deniz rückt auf die 10, Julian Guttau bekleidet die linke Offensivposition, Kozuki kommt über rechts.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

JHV der Unternehmer für Sechzig: Peter Lechner neuer erster Vorstand

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Gestern Abend fand im Bamboleo die Jahreshauptversammlung (JHV) der Unternehmer für Sechzig statt. Der Förderverein blickt auf ein Jahr mit erfolgreich abgeschlossenen Projekten zurück und finanziert mittlerweile acht Routen, die im Fahrdienst junge Talente nach Giesing und wieder nach Hause chauffieren. Außerdem trat Josef Wieser nicht wieder als erster Vorstand zur Wahl an. Zum neuen ersten Vorstand wurde Peter Lechner gewählt.

Emotionale Abschiedsrede von Josef Wieser

Die Veranstaltung begann mit einer sehr persönlichen Rückschau von Josef Wieser auf zehn Jahre als erster Vorstand der Uf60. Wieser sprach vor den etwa 50 anwesenden Mitgliedern von der Idee zur Gründung des Fördervereins, die er in einem Bus zum einem Auswärtsspiel beim KSC gemeinsam mit Jürgen Lanzl hatte. Er berichtete von den Anfangstagen, zu überwindenden Widerständen und schließlich dem guten Standing beim TSV 1860 München e.V. und seinen Abteilungen, das die Unternehmer sich mittlerweile aufgebaut haben. Während Wiesers Amtszeit wurden insgesamt etwa 800.000 € an den e.V. gespendet, ein Großteil davon ging ins NLZ. Für sein Wirken wurde Gründungsmitglied Jürgen Lanzl zum allerersten Ehrenmitglied der Unternehmer für Sechzig ernannt.

Josef Wieser überreicht Jürgen Lanzl die Urkunde seiner Ehrenmitgliedschaft

Kein Dank von Hasan Ismaik

Wieser berichtete, dass die Uf60 sich von Beginn an vereins- und parteipolitisch neutral verhalten wollten. Gerade in schwierigen Zeiten konnten sie oft “als Ruhepol dienen und den Verein stützen”. Besondere Highlights für Wieser waren die Bereitstellung von Winterjacken für die U19 im Winter 2021/22, “als die KGaA die Mittel für Winterjacken der U19 nicht bereitstellen konnte oder wollte.” Auch die Organisation internationaler Reisen der Jugendteams nach Portugal oder England listete Wieser als wichtige Ereignisse auf, die von den Uf60 gefördert wurden. “Eine Geste der Dankbarkeit seitens des Investors Hasan Ismaik blieb leider all die Jahre aus – obwohl unser Engagement den Wert seines Investments erhalten und gesteigert hat”, kommentierte Wieser das Verhältnis zu Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik. Am Ende seiner Rede wurde Josef Wieser von anwesenden Mitgliedern mit Standing Ovations gefeiert.

Standing Ovations für Josef Wieser für zehn Jahre Vorsitz der Unternehmer für Sechzig

Projekte der Unternehmer für Sechzig

Danach stellte Gerhard Neumann, Beiratsmitglied der Unternehmer für Sechzig, die laufenden und abgeschlossenen Projekte des Fördervereins vor. Neumann koordiniert viele der Aufgaben am Trainingsgelände, die die Unternehmer für 1860 meist unentgeldlich erbringen. Der vom ebenfalls anwesenden NLZ-Leiter Manfred Paula sehr gelobte Fahrdienst wurde im vergangenen Jahr mit 95.000 € unterstützt. Wegen sinkender Spendenbereitschaft musste beschlossen werden, die Leistungen für den Fahrdienst auf 90.000 € zu deckeln. Wie wichtig der Fahrdienst für Spieler, Eltern und 1860 ist, zeigt dieses Video:

Außerdem leisteten Mitglieder noch direkte Unterstützung für den Fahrdienst. Zum Beispiel Heiko Eschner, der den Transport mit vier Tankkarten persönlich sponsort. Außerdem förderten die Uf60 weitere Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen an den Gebäuden des NLZ. Hier sind beispielhaft die Küche, ein Meeting- und Essraum sowie der Austausch des Kunstrasens in der Soccer-Arena zu nennen. Bei der Sanierung des NLZ wurden die Verwaltungsräte Christian Dierl und Martin Obermüller sowie Tom Bauer, Erik Altmann, Christian Ammon, Florian Urban, Frank Lachner, Johannes Rumpfinger, Peter Lechner, Alexander Hofmann und Wolfgang Leuschner für ihren Einsatz mit besonderem Dank bedacht. Außerhalb des NLZ wurden besonders die Fecht-Abteilung, der Aufbau des Bamboleo und der Frauenfußball gefördert.

Peter Lechner neuer erster Vorstand

Weil Wieser sich nicht erneut zur Wahl stellte, musste ein Nachfolger gewählt werden. Einziger Kandidat war Peter Lechner, der mit überwältigender Mehrheit zum neuen ersten Vorstand gewählt wurde. Josef Wieser tat sozusagen eine Reihe zurück und wurde zum zweiten Vorstand gewählt. Michael Brand wurde in dieser Funktion von den Mitgliedern bestätigt ebenso wie Frank Hettrich als Kassier. Eine Hauptaufgabe des neuen Vorstands wird es sein, die Spendenbereitschaft der Mitglieder aufrecht zu erhalten, um den TSV 1860 München weiterhin in gewohnten Umfang unterstützen zu können.

Die Vorstandschaft der Unternehmer für Sechzig mit dem neuer ersten Vorstand Peter Lechner (3. von rechts)

 

TSV 1860 – SpVgg Unterhaching: Ergebnistipp Niels Schlotterbeck

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Niels Schlotterbeck TSV 1860

Am vergangenen Wochenende trafen mit dem TSV 1860 München und dem SV Waldhof Mannheim zwei Clubs aufeinander, für die Niels Schlotterbeck während seiner Karriere die Fußballstiefel schnürte. Heute tippt der mittlerweile 57-Jährige das Ergebnis des Pokalspiels der Löwen gegen die SpVgg Unterhaching.

Niels Schlotterbeck tippt auf knappen Heimsieg

Knapp 250 Ligaspiele (1. Bundesliga bis Bayernliga) absolvierte der gebürtige Stuttgarter in Deutschland und war zudem in Österreich, Saudi-Arabien und auf Zypern aktiv. Ein Pflichtspiel gegen die SpVgg Unterhaching bestritt er dabei nie. Für die Partie der Löwen gegen die Vorstädter ist Schlotterbeck optimistisch:

“2:1 für 1860!”

Der Einzug ist Halbfinale des Toto Pokals wäre ein wichtiger Schritt, um sich womöglich auf diesem Wege für den DFB Pokal zu qualifizieren. Eins ist klar: Ein Unentschieden wie zuletzt in der Liga kann es diesmal nicht geben. Es würde nach 90 Minuten direkt ein Elfmeterschießen folgen, um einen Sieger zu ermitteln.

Heute Betreiber einer Fußballschule

Obwohl Niels Schlotterbeck 36 Bundesligaspiele bestritt und sogar einmal im Pokalfinale auf dem Platz stand, verbindet man den Namen heute in erster Linie mit seinen Neffen. Keven Schlotterbeck hält derzeit für den FC Augsburg die Knochen hin, dessen Bruder Nico für Borussia Dortmund und die deutsche Nationalmannschaft.

Niels war 1992 von Hansa Rostock an die Grünwalder Straße gewechselt und absolvierte dann 25 Spiele (7 Tore) in der Bayernliga, 2 Partien (1 Tor) in der Aufstiegsrunde und 35 Matches in der 2. Bundesliga (4 Tore) für den TSV 1860. Nach dem Durchmarsch fand er keine Berücksichtigung mehr und zog weiter zu Hannover 96.

Heute betreibt Schlotterbeck, der bei den Löwen meist als Libero agierte, aber auch in der Offensive seine Stärken hatte, eine Fußballschule in der Nähe von Stuttgart.

Sechzig am Wochenende: Keine Länderspielpause für Sechzig!

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Programm Spielplan Dritte Vierte Löwinnen U19 U17 III IV Profis

Länderspielpause in der 3. Liga – und dennoch ein sehr wichtiges Spiel für die Profis. Der Landespokal macht’s möglich. Und auch zahlreiche andere Mannschaften des TSV 1860 sind am Wochenende im Einsatz. Von wegen Länderspielpause…

Wieder Doppelspieltag der Dritten & Vierten

Wie am vergangenen Wochenende bestreiten die Amateurteams des e.V. auch diesmal am Samstag einen Doppelspieltag am Sechzserplatz. Die Vierte empfängt um 15 Uhr den Tabellenzweiten FC Espaniol. Um 17.30 Uhr versucht dann die Dritte sich für das 2:8 gegen Pasing am Dienstag Abend zu rehabilitieren. Gegner ist der Tabellenletzte der Kreisliga Gruppe 2, der TSV Solln. Viele Tore sind bei der Dritten eigentlich garantiert: In 11 Saisonspielen fielen bislang insgesamt 61 Treffer!

U19 mit Testspiel in Suttgart

Nachdem die U19-Nationalmannschaft derzeit Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft in Andorra absolviert, pausiert die DFB-Nachwuchsliga. Die Junglöwen sind aber nicht untätig und reisen nach Stuttgart zu einem Vergleich mit den Kickers.

Löwinnen am Sonntag im Einsatz

Den weiblichen Teams des TSV 1860 gehört an diesem Wochenende der Sonntag. Die Löwinnen I treten mittags um halb zwölf beim FC Teutonia an, die Löwinnen II eine Stunde später in Röhrmoos bei der dortigen Spielgemeinschaft aus Schwabhausen und Röhrmoos. Keine Spiele bestreiten die Nachwuchslöwinnen der U15 und U17.

Amas in Landsberg

Ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Löwentrainer Alexander Schmidt steigt am Samstag Nachmittag – leider zeitgleich mit den Profis – in Landsberg. Der TSV Landsberg empfängt den Tabellenführer TSV 1860.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 16.11.

10.00 Uhr: U10 FC Unterföhring U11  -:-
11.30 Uhr: U11 – FC Wacker U12  -:-
12.00 Uhr: SV Planegg-Krailing – U13  -:-
14.00 Uhr: Profis – SpVgg Unterhaching -:-
14.00 Uhr: TSV 1882 Landsberg – Amas  -:-
15.00 Uhr: Vierte – FC Espanol  -:-
15.00 Uhr: Stuttgarter Kickers – U19  -:-
15.30 Uhr: U15 – Viktoria Aschaffenburg  -:-
16.00 Uhr: Futsal Panthers Ingolstadt – Futsal-Löwen  -:-
17.30 Uhr: Dritte – TSV Solln  -:-

Sonntag, 17.11.

10.30 Uhr: Jahn Regensburg U11 – U11  -:-
11.00 Uhr: U14 – Akademie Tirol U14 -:-
11.30 Uhr: FC Teutonia – Löwinnen  -:-
12.30 Uhr: SG Schwabhausen/Röhrmoos – Löwinnen II  -:-
14.00 Uhr: U16 SpVgg GW Deggendorf  -:-

Außerdem nimmt die U12 am Sonntag Nachmittag an einem Turnier beim FC Ingolstadt teil und trifft dabei auf den FSV Frankfurt und den Gastgeber. Die U9 reist am Samstag nach Frankfurt, um an einem zweitägigen Turnier bei der Eintracht teilzunehmen.

Präsidium: Geschäftsführer nicht mehr Teil des Darlehensvertrages

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In einem offenen Brief wandte sich das Präsidium heute Morgen an den Verwaltungsrat sowie die interessierte Öffentlichkeit. Darin wird u.a. thematisiert, dass die Frage nach dem neuen Geschäftsführer nicht mehr Teil des Darlehensvertrages sei.

Geschäftsführer nicht mehr Teil des Darlehensvertrages

Die Stellungnahme im Wortlaut:

Liebe Mitglieder, liebe Fans und Unterstützer unseres Vereins,

die nur durch eine öffentliche Mitteilung des Verwaltungsrats vom 08.11.2024 an uns herangetragenen Bitte, hinsichtlich der Darlehensvereinbarung in einen weiteren Dialog mit unserem Mitgesellschafter zu treten, ist das Präsidium nachgekommen.

In Gesprächen mit Vertretern von HAM International wurde nunmehr vereinbart, die Personalie des Geschäftsführers Finanzen nicht weiter, wie ursprünglich von dem Darlehensgeber zwingend gefordert, in der Darlehensvereinbarung zu verankern.

Beide Gesellschafter sind sich einig, dass die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA einen fachlich geeigneten Finanzexperten benötigt. Mit der Nachbesetzung der vakanten Position ist der Beirat der TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH betraut.

Das Präsidium wird, wie in der Vergangenheit stets geschehen, satzungsgemäß die vorherige Zustimmung des Verwaltungsrats des TSV München von 1860 e. V. einholen, wenn es über die Bestellung eines Geschäftsführers für die Tochtergesellschaft entscheidet.

Um Missverständnissen in der öffentlichen Wahrnehmung entgegenzuwirken, verweisen wir noch einmal auf Ziffer 11.3.2 der Satzung des TSV München von 1860 e. V., nach der dem Präsidium die Geschäftsführung des Vereins obliegt. Der Verwaltungsrat ist kein „Kabinett“ einer „Regierung“. Maßnahmen der Geschäftsführung können nicht dem Verwaltungsrat übertragen werden.

Der Verwaltungsrat darf sich nicht in den operativen Bereich einmischen. Auch die Entwicklung von Strategien fällt allein in die Zuständigkeit des Präsidiums. Satzungsgemäß überwacht der Verwaltungsrat die Arbeit des Präsidiums. Er kann dieser Aufgabe aber schlecht nachkommen, wenn er selbst die Linie vorgeben will.

Präsidium des TSV München von 1860 e. V.
Robert Reisinger, Karl-Christian Bay, Norbert Steppe