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Sechzig um Sieben: Lippmann nach Paderborn

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Clemens Lippmann verlässt die Löwen zum Saisonende (wohl) in Richtung Paderborn, das war die wichtigste Meldung des gestrigen Tages. Das, und alles Weitere, haben wir wie immer für Euch in Sechzig um Sieben zusammengefasst, damit ihr mit einem guten Gefühl in den Donnerstag starten könnte. Weitere Themen in SuS heute sind: der neue Sportliche Leiter im NLZ, unsere Suche nach Zeitzeugen der Meisterschaft, News zur Regionalliga-Reform und die Fan-Informationen zum nächsten Spiel beim 1. FC Saarbrücken.

Lippmann wechselt (wohl) nach Paderborn

Die Zeichen verdichten sich, dass Clemens Lippmann die Löwen verlässt. Der 19-jährige Außenverteidiger schließt sich wohl dem SC Paderborn an, wie das Westfalen-Blatt heute berichtet. Damit könnte der Löwen-Youngster seinen persönlichen Durchmarsch in die Bundesliga starten, denn Paderborn hat als Tabellenzweiter der 2. Bundesliga fünf Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Warum der Wechsel trotz des Vertragsendes trotzdem Geld in die Löwen-Kasse spülen könnte, lest ihr hier!

Wir stellen den neuen Sportchef im NLZ vor

Das Warten hat ein Ende: Der TSV 1860 München hat die Schlüsselposition im Nachwuchsleistungszentrum neu besetzt. Wie der Verein heute per Pressemitteilung bestätigte, übernimmt Steffen Winter ab Mai die sportliche Leitung der Junglöwen im NLZ. Ein Mann, der nicht nur geballte Kompetenz mitbringt, sondern das Löwen-Trikot bereits bestens kennt. Wie der Kontakt nach Giesing entstanden ist, könnt ihr hier nachlesen!

Regionalliga-Reform droht (erneut) zu scheitern

Seit jeher gibt es Bestrebungen die Aufstiegsregelung aus der Regionalliga in die 3. Liga, die ursprünglich als Übergangslösung gedachte war, zu reformieren. Nachdem man in der Arbeitsgruppe Regionalligareform zuletzt so nah an einer Lösung war wie nie zuvor, droht das Vorhaben nun erneut an den Partikularinteressen einzelner Landesverbände zu scheitern. Welches die Kritikpunkte sind, lest ihr hier!

Fan-Informationen zum Spiel in Saarbrücken

Wie komme ich zum Stadion? Wo kann man Taschen abgeben? Braucht man im Stadion Bargeld? Wichtige Fragen für alle Löwenfans, die sich am Samstag auf den Weg ins Saarland machen, wo der TSV 1860 München um 14:03 Uhr beim 1. FC Saarbrücken zu Gast ist. Die passenden Antworten darauf findet ihr in unseren Fan-Informationen.

sechzger.de sucht Zeitzeugen der Meisterschaft

In diesem Mai jährt sich die einzige Deutsche Meisterschaft in der Geschichte des TSV 1860 München zum sechzigsten Mal. Am 28. Mai 1966 konnte durch ein die Saison abschließendes 1:1 gegen den Hamburger SV im strömenden Regen von Giesing der Titel realisiert werden. Wir von sechzger.de planen, diesem Jubiläum in der letzten Woche im Mai diesen Jahres die angemessene Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Was geplant ist, können und wollen wir an dieser Stelle (noch) nicht verraten. Aber wir starten hiermit einen Aufruf: Zeitzeugen, meldet Euch!

Löwen sind der Sonntag-16:30 Uhr-Meister

Eine interessante Statistik haben unsere Kollegen von liga3-online.de veröffentlicht: Die Verteilung der Anstoßzeiten in der bald zu Ende gehenden Saison. Wenigstens in einer Disziplin sind die Löwen Meister, kein Team spielte so oft am Sonntag um 16:30 Uhr, wie der TSV 1860 München. Die komplette Statistik findet ihr hier!

Freut Euch auf die Wunschaufstellungen

Heute richtet sich der Blick bereits intensiv auf das Spiel in Saarbrücken, freut Euch auf die Wunschaufstellungen, das Schiedsrichter-Portrait “Der Mann an der Pfeife” und den Bericht aus der Löwenrunde, sowie vieles mehr. Damit geht ihr wieder top informiert in den Donnerstag! Genießt die Sonne liebe Löwen!

Lippmann wechselt (wohl) zum SC Paderborn

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"Keine Identifikation aufgebaut" - Lippmann-Abgang fix

Die Zeichen verdichten sich, dass Clemens Lippmann die Löwen verlässt. Der 19-jährige Außenverteidiger schließt sich wohl dem SC Paderborn an, wie das Westfalen-Blatt heute berichtet. Damit könnte der Löwen-Youngster seinen persönlichen Durchmarsch in die Bundesliga starten, denn Paderborn hat als Tabellenzweiter der 2. Bundesliga fünf Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Lippmanns Vertrag in Giesing läuft zwar zum Ende der aktuellen Saison aus, laut transfermarkt.de aber mit einer einseitigen Verlängerungsoption des Vereins. Ganz kostenlos wird man den Außenverteidiger also, neben der ohnehin fälligen Ausbildungsentschädigung, nicht in den Westen der Republik ziehen lassen müssen.

Lippmann stand gegen Regensburg nicht im Kader

Der bevorstehende Wechsel nach Paderborn dürfte wohl auch der Grund sein, warum Lippmann bereits beim 2:2-Unentschieden am vergangenen Sonntag gegen den SSV Jahn Regensburg nicht mehr im Kader der Löwen gestanden hatte. Coach Markus Kauczinski dürfte auch in den letzten Drittliga-Spielen eher die Chance nutzen, anderen Talenten mit Löwen-Perspektive die Gelegenheit geben, sich zu zeigen.

27 Spielen und ein Tor sind Lippmanns Bilanz

Insgesamt 24 Mal stand Lippmann in der dritten Liga für Münchens große Liebe auf dem Feld, dabei erzielte er ein Tor. Hinzu kommen drei Einsätze im Toto-Pokal. Der 19-jährige Defensiv-Spezialist ist ausgebildeter Außenverteidiger und spielte seit 2023 im Nachwuchs der Sechzger. Durch seine defensiven Qualitäten spielte er sich streckenweise auch in der Stammelf fest. Allerdings offenbarte er im Offensiv-Spiel, gerade was die Flanken angeht, auch noch Schwächen. Sofern sich die Gerüchte weiter verdichten und sich der Wechsel bestätigt, bleibt zu hoffen, dass die Löwen aufgrund der vereinsseitigen Verlängerungsoption wenigstens einen ordentlichen Betrag für das Budget der Saison 2026/27 erlösen können.

Aufruf: Zeitzeugen der Meisterschaft 1966 gesucht!

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In diesem Mai jährt sich die einzige Deutsche Meisterschaft in der Geschichte des TSV 1860 München zum sechzigsten Mal. Am 28. Mai 1966 konnte durch ein die Saison abschließendes 1:1 gegen den Hamburger SV im strömenden Regen von Giesing der Titel realisiert werden. Wir von sechzger.de planen, diesem Jubiläum in der letzten Woche im Mai diesen Jahres die angemessene Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Was geplant ist, können und wollen wir an dieser Stelle (noch) nicht verraten. Aber wir starten hiermit einen Aufruf: Zeitzeugen, meldet Euch!

Keine Zeitzeugen der Meisterschaft in der Redaktion

Die Altersspanne in unserer Redaktion ist durchaus weit. Allerdings sind selbst die älteren Mitglieder bei Weitem nicht alt genug, jene Ereignisse vom Mai 1966 selbst live miterlebt zu haben und insofern aus erster Hand darüber berichten zu können. Aus diesem Grund suchen wir in unserer Leser*innenschaft nun auf diesem Weg nach Zeitzeugen der Meisterschaft 1966. Ob als Kind oder Jugendlicher im Stadion oder zumindest vor dem Radio mitfiebernd ob in irgendeiner offiziellen Funktion im Sechzgerstadion dabei – wir freuen uns über jede Rückmeldung. Schreibt einfach eine Email an redaktion@sechzger.de und wir melden uns zeitnah bei Euch.

Ins Gespräch kommen

Im nächsten Schritt wollen wir dann darüber sprechen, wie Ihr Zeitzeugen in unsere Berichterstattung eingebunden werden könnt und so mithelfen, die Erinnerung an sicherlich einen der schönsten und wichtigsten Tage in der Geschichte unseres Lieblingsvereins aufleben zu lassen. Der Vater von Stefan Kranzberg, der 1964 beim Pokalsieg live dabei war und auf sechzger.de darüber berichtete, hat bereits zugesagt, einen Artikel über die Meisterschaft 1966 beizusteuern.

Weitersagen!

Da wir davon ausgehen, dass auch in unserer Leser*innenschaft mehrheitlich jüngere Löwenfans zu finden sind, die vor sechzig Jahren noch keine aktiven Anhänger waren, geht natürlich an diese die Aufforderung unseren Aufruf im Bekannten- und Verwandtenkreis weiter zu tragen und uns ggf. bei der Kontaktherstellung zu unterstützen. Gemeinsam sollten wir doch in der Lage sein, den einen oder anderen Zeitzeugen der Meisterschaft 1966 aufzuspüren, der Lust hat, die Erinerungen mit vielen anderen Löwenfans zu teilen.

Wird die Regionalligareform erneut torpediert?

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Hoffenheim Ball Rahmenspielplan 3. liga

Es ist wohl eines der umstrittensten Themen des deutschen Fußballs: Die Ligastruktur zwischen den Regionalligen und der 3. Liga, also zwischen Amateurfußball und Profigeschäft. Dadurch, dass es nur vier Absteiger, aber fünf Regionalligameister gibt, müssen jedes Jahr zwei Vereine, die sich den Aufstieg über die Saison hinweg verdient haben, in zwei Entscheidungsspielen gegeneinander antreten. Zusätzlich betrifft diese Regelung nur Vereine aus den Regionalligen Nordost, Nord und Bayern. Die Staffeln West und Südwest haben hingegen immer einen Aufsteiger sicher.

Seit jeher gibt es Bestrebungen dieses – ursprünglich als Übergangslösung gedachte – System zu reformieren. Nachdem man in der Arbeitsgruppe Regionalligareform zuletzt so nah an einer Lösung war wie nie zuvor, droht das Vorhaben nun erneut an den Partikularinteressen einzelner Landesverbände zu scheitern.

Initative Auftsiegsreform 2025 als Reaktion auf Ungleichbehandlung

Im Februar 2025 taten sich 17 Vereine der Regionalliga Nordost zusammen, um den NOFV zum Handeln aufzufordern. Nach dem Start der Kampagne solidarisierten sich mehrere Fanszenen mit dem Vorhaben der Ost-Clubs, und drängten auch ihre Vereine, sich dem Vorhaben anzuschließen. Im September letzten Jahres schloss sich unter anderem auch der TSV 1860 München an.

Arbeitsgruppe Regionalligareform formiert sich

Das Vorhaben Aufstiegsreform 2025 trug erste Früchte: Im August 2025 setzte der DFB nach einer Konferenz der Regional- und Landesverbände eine Arbeitsgruppe ein. Diese sollte mögliche Lösungen erarbeiten.

Mit der Zeit kristalisierte sich das Kompassmodell heraus: Vier Regionalliga-Staffeln mit je zwanzig Teams und einer dynamischen Zuordnung, die sich an den Entfernungen zwischen den Spielorten orientiert. Auf dieses Modell wollte man sich im Februar 2026 eigentlich einigen – doch die Landesverbände verweigerten ihre Zustimmung.

Nachdem bei der letzten Sitzung – ohne selber einen Gegenvorschlag vorzulegen – das Kompassmodell abgelehnt wurde, konnte man sich im März vorerst auf zwei Modelle verständigen: Das Kompassmodell sowie ein Regionenmodell, bei dem die Regionalligen Nord, Nordost und Bayern in zwei neue Staffeln zusammengeführt werden. Die Regionalligen West und Südwest bleiben hingegen in ihrer bisherigen Form bestehen.

Partikularinteressen und Verschleppungstaktiken

Den Verbänden aus West und Südwest dürfte das Regionenmodell entgegenkommen – für sie würde sich nichts ändern. Besonders die Regionalliga Südwest – die als GmbH organisiert ist – fiel bereits in der Anfangsphase der Arbeitsgruppe immer wieder mit Bedenken auf. Es darf angenommen werden dass das Regionenmodell ein weiterer Versuch war eine echte Lösung zu verhindern.

Bayerischer Fußballverband verwirrt mit eigenem Vorschlag

Der BFV schlägt nach einem Treffen von 25 Vertretern bayerischer Klubs aus der 3., 4. und 5. Liga überraschenderweise ein eigenes Modell vor. Im Zwei-Phasen-Modell sollen die fünf bestehenden Staffeln nach der Vorrunde geteilt werden: Die jeweils besten Teams würden in vier neuen Staffeln um die Aufstiegsplätze spielen, während die übrigen Klubs in regionalen Ligen um den Klassenerhalt kämpfen.

Entgegen den Medienberichten behauptet der BFV dass das Kompass- oder Regionenmodell zu keinem Zeitpunkt konsensfähig war. Welche bayerischen Vereine an der Konferenz teilnahmen, ließ der Verband offen. Nicht wenige Beobachter sehen in diesem Vorgehen einen bewussten Versuch, die Reform zu verzögern oder zu verhindern. Der Sprecher der Initative Aufstiegsreform und Geschäftsführer des Chemnitzer FC, Tommy Haeder, äußerte sich deutlich:

Drei Wochen nachdem die DFB-Arbeitsgruppe monatelang gearbeitet und zwei konkrete Modelle vorgelegt hat, plötzlich mit einer neuen Idee zu kommen, wirkt wie eine gezielte Nebelkerze. Für mich entsteht der Eindruck, dass hier der Prozess der Lösungsfindung bewusst gestört werden soll. Genau das dürfen wir jetzt nicht zulassen. Wir sollten uns auf das konzentrieren, was jetzt auf dem Tisch liegt – alles andere führt nur dazu, dass der Prozess einer Regionalliga-Reform zerfasert wird. Das ist nicht akzeptabel.

Warum der BFV in seiner Pressemitteilung davon spricht,  eine Lösung anzustreben “die dem Anspruch ‘Der Meister muss aufsteigen!’ gerecht wird”, gleichzeitig aber alle – mit breiter Mehrheit ausgearbeiteten – Lösungsvorschläge der Arbeitsgruppe ablehnt und ein eigenes Modell präsentiert, bleibt offen.

Um zu einer echten Reform zu kommen, müssen alle Landesverbände Priviligien aufgeben. Solange aber niemand bereit ist, Kompromisse – auch zum eigenen Nachteil – einzugehen, bleibt eine Lösung in weiter Ferne. Der anfängliche Erfolg der Initative Auftsiegsreform 2025 hat gezeigt, das Druck zur Veänderung erzeugt werden kann.

 

 

 

Offiziell: Steffen Winter wird neuer sportlicher Leiter der Junglöwen im NLZ

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steffen winter nlz 1860

Das Warten hat ein Ende: Der TSV 1860 München hat die Schlüsselposition im Nachwuchsleistungszentrum neu besetzt. Wie der Verein heute per Pressemitteilung bestätigte, übernimmt Steffen Winter ab Mai die sportliche Leitung der Junglöwen im NLZ. Ein Mann, der nicht nur geballte Kompetenz mitbringt, sondern das Löwen-Trikot bereits bestens kennt.

Paula lotst Winter nach Giesing

Seit der Freistellung von Dr. Christian Werner und der Beförderung von Manfred Paula zum alleinigen Geschäftsführer der KGaA war die Doppelfunktion für Paula eine enorme Belastung. Mit der Verpflichtung von Steffen Winter wird dieses Vakuum nun hochkarätig gefüllt.

Paula selbst hat den 43-jährigen Fußball-Lehrer an die Grünwalder Straße gelotst – ein logischer Schritt, da sich beide durch ihre Arbeit im bayerischen Fußball bestens kennen.

Ein “Fußball-Lehrer” mit Stallgeruch

Steffen Winter ist weit mehr als ein bloßer Funktionär. Der studierte Sportwissenschaftler verfügt über die UEFA-Pro-Lizenz (erworben 2015 an der Hennes-Weisweiler-Akademie) und bringt wertvolle Erfahrung aus Frankfurt (U17-Bundesliga) und Fürth (NLZ-Leitung) mit. Zuletzt war er als leitender Verbandstrainer beim BFV tätig.

Was die Löwen-Fans besonders freuen dürfte: Winter ist an der Grünwalder Straße kein Unbekannter. Er war regelmäßig als Aktiver bei der Sechzger-AH im Einsatz. Er weiß also genau, wie sich der Löwe auf der Brust anfühlt. Diese Mischung aus fachlicher Exzellenz und persönlichem Bezug zum Verein passt perfekt ins Anforderungsprofil.

Winter, Matthes und Lex – die neue Struktur im NLZ

An der Spitze des NLZ bildet Winter künftig ein Duo mit Roy Matthes, der weiterhin für die Organisation verantwortlich zeichnet. Diese Aufgabenteilung soll sicherstellen, dass sich Winter voll auf die sportliche Weiterentwicklung der Talente konzentrieren kann.

Ein entscheidender Baustein in der neuen Philosophie ist zudem Stefan Lex. Als Bindeglied zwischen den Junglöwen und der Profimannschaft soll er dafür sorgen, dass der Übergang für die Top-Talente reibungsloser funktioniert. Die Strategie ist klar: Der TSV 1860 will wieder vermehrt auf das eigene “Tafelsilber” setzen und junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs fest im Profikader integrieren.

Paula: “Ein wichtiger Baustein”

Manfred Paula zeigte sich sichtlich erleichtert über die prominente Unterstützung:

“Die vergangenen Wochen und Monate waren aufgrund der Mehrfachbelastung sehr anspruchsvoll. Ich bin daher froh und glücklich, auf kompetente Unterstützung bei den Junglöwen bauen zu können.”

Dass Paula selbst jahrelang das NLZ leitete, ist für die neue Ausrichtung ein unschätzbarer Vorteil. Er kennt die Basis in Giesing wie kein Zweiter und kann Winter somit ideal in die neue Philosophie einbinden. Mit einem Geschäftsführer, der die Nachwuchsarbeit im Blut hat, und einem sportlichen Leiter, der bereits für die AH der Löwen auflief, scheint der “Giesinger Weg” für die Zukunft fest zementiert.

Wir sagen: Herzlich Willkommen (zurück), Steffen Winter! Auf eine erfolgreiche Zeit bei den Junglöwen.

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Sechzig um Sieben: NLZ hat einen neuen sportlichen Leiter

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Während ein Löwe klare Worte nach dem verpatzten Aufstieg findet, findet ein Ex-Löwe wohl zu einem neuen Arbeitgeber. Außerdem hat das Nachwuchsleistungszentrum der Löwen mit Steffen Winter einen neuen sportlichen Leiter. Mehr dazu und weitere News zum TSV 1860 München sowie der 3. Liga findet ihr nun wie immer hier kompakt bei Sechzig um Sieben.

Steffen Winter wird neuer sportlicher Leiter der Junglöwen im NLZ

Das Warten hat ein Ende: Der TSV 1860 München hat die Schlüsselposition im Nachwuchsleistungszentrum neu besetzt. Wie der Verein heute per Pressemitteilung bestätigte, übernimmt Steffen Winter ab Mai die sportliche Leitung der Junglöwen im NLZ. Ein Mann, der nicht nur geballte Kompetenz mitbringt, sondern das Löwen-Trikot bereits bestens kennt. Mehr zum neuen Leiter des NLZ erfahrt ihr hier.

Dr. Christian Werner zum SSV 1846 Ulm?

Ende September war Christian Werner beim TSV 1860 zusammen mit Trainer Patrick Glöckner entlassen worden. Nun winkt dem 44-Jährigen ein neues Engagement, wenn auch in der kommenden Spielzeit voraussichtlich eine Liga tiefer. Laut der Südwest-Presse soll der ehemalige Geschäftsführer der Löwen ein heißer Kandidat für die vakante Stelle als Sportchef beim SSV Ulm 1846 sein.

Volland spricht Klartext nach verpasstem Aufstieg

Der Traum vom Aufstieg ist auch in dieser Saison vorzeitig geplatzt. Während Kevin Volland in einem BR-Interview deutliche Worte zur fehlenden Mentalität findet, richtet sich der Blick an der Grünwalder Straße bereits auf die kommende Spielzeit. Das Positive: Erstmals seit Jahren steht ein stabiles Gerüst, das nun punktuell und strategisch verstärkt werden muss. Hier lest ihr mehr!

TSV 1860 Concept Kits 2026/27 gehen in die Verlängerung

Nachdem wir Euch bereits die Vorschläge für die Heimtrikots, Auswärtstrikots und Wiesn- bzw. Torwarttrikots präsentiert haben, gehen die Concept Kits des TSV 1860 für die Saison 2026/27 nun in die Verlängerung. Hier findet ihr alle Einsendungen.

News aus der 3. Liga

BfV präsentiert eigenes Regionalligamodell

Eigentlich hatte sich die Arbeitsgruppe des DFB in der Diskussion um die Regionalliga-Reform bereits auf zwei Vorschläge geeinigt, der Bayerische Fußballverband hat nun jedoch ein eigenes, komplett neues Modell ins Spiel gebracht. Nach Vorschlag des Bayerischen Fußballverbands sollen die Staffeln nach der Vorrunde in eine Aufstiegs sowie Abstiegsrunde geteilt werden.

Damit startet ihr top informiert in den Mittwoch. sechzger.de wünscht Euch einen schönen Tag!

Neuanfang bei den Spatzen: Dr. Christian Werner zum SSV 1846 Ulm?

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TSV 1860 GF Werner Christian Abschiedsworte
Inwiefern steht auch Geschäftsführer Dr. Christian Werner in der Verantwortung?

Laut der Südwest-Presse soll der ehemalige Geschäftsführer der Löwen, Dr. Christian Werner, ein heißer Kandidat für die vakante Stelle als Sportchef beim SSV Ulm 1846 sein.

Dr. Christian Werner zum SSV 1846 Ulm?

Ende September war Christian Werner beim TSV 1860 zusammen mit Trainer Patrick Glöckner entlassen wurden. Nun winkt dem 44-Jährigen ein neues Engagement, wenn auch in der kommenden Spielzeit voraussichtlich eine Liga tiefer. Beim SSV Ulm 1846 würde Werner angesichts des drohenden Abstiegs in die Regionalliga vor einem großen Haufen Arbeit stehen. Derzeit ist völlig unklar, welche Spieler den Gang in die Viertklassigkeit mit antreten würden und auch die Zukunft von Trainer Pavel Dotchev in Ulm ist fraglich.

Bei den Spatzen würde Christian Werner die Nachfolge des ehemaligen 1860-Scouts Stephan Schwarz antreten, der nach nur drei Monaten im Amt Anfang März den Dienst quittierte. Werner wäre nach Schwarz und Markus Thiele bereits der dritte Sportchef in dieser Saison bei den Domstädtern. Letzterer ist mittlerweile für den 1. FC Saarbrücken tätig, wo Werner im Winter ebenso gehandelt worden war wie bei Rot-Weiss Essen.

“Mentalität hat gefehlt”: Kevin Volland spricht Klartext

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kevin volland

Der Traum vom Aufstieg ist auch in dieser Saison vorzeitig geplatzt. Während Kevin Volland in einem BR-Interview deutliche Worte zur fehlenden Mentalität findet, richtet sich der Blick an der Grünwalder Straße bereits auf die kommende Spielzeit. Das Positive: Erstmals seit Jahren steht ein stabiles Gerüst, das nun punktuell und strategisch verstärkt werden muss.

Kevin Volland im BR: “Sachen, aus denen wir lernen müssen”

Es ist die bittere Erkenntnis nach einer Spielzeit mit zu vielen Wellenbewegungen: Der TSV 1860 München wird auch im nächsten Jahr drittklassig bleiben. In einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (BR) analysierte Routinier Kevin Volland nun gewohnt offen, woran es in den entscheidenden Momenten gehapert hat.

Laut Volland war es weniger ein spielerisches als vielmehr ein psychologisches Problem, dass die Löwen im Aufstiegsrennen letztlich abreißen lassen mussten. Besonders die fehlende Konstanz unter Druck bemängelte der 33-Jährige: “Als der Druck weg war, haben wir eine Serie gestartet”, so Volland. Für ihn ein klares Indiz dafür, dass die Mannschaft in den “Big Points”-Spielen mental nicht stabil genug war. Das sei etwas, “was wir im Kopf etwas ändern müssen.”

Kontinuität statt Kahlschlag: Das Fundament steht

Doch trotz der verpassten Ziele gibt es einen entscheidenden Unterschied zu den Vorjahren: Die Zeit der großen Massen-Abgänge und des kompletten Neuaufbaus scheint vorbei zu sein. Das letzte Heimspiel gegen Regensburg lieferte dafür den statistischen Beweis: In der Startelf standen gleich zehn Spieler, die auch für die kommende Saison einen gültigen Vertrag an der Isar besitzen.

Das bedeutet: Endlich herrscht eine sportliche Basis. Statt wie so oft 15 Neuzugänge integrieren zu müssen, geht es im kommenden Sommer um gezielten Feinschliff an den richtigen Stellstellen.

Die Marschroute: Verjüngung, Qualität und der “Löwen-Weg”

Nun liegt der Ball bei Sport-Geschäftsführer Manfred Paula und Trainer Markus Kauczinski. Die beiden verantworten erstmals gemeinsam ein Sommer-Transferfenster. Ihre Aufgabe ist klar umrissen: Der Kader soll nicht nur punktuell verstärkt, sondern auch verjüngt und verschlankt werden. Ein zu aufgeblähter Kader soll vermieden werden, um den Fokus auf Qualität und Schnelligkeit zu legen.

Ein zentraler Baustein bleibt dabei die Durchlässigkeit zum eigenen Nachwuchs. Unter Kauczinski hat die Integration von Spielern aus dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) bereits hervorragend funktioniert. Diesen Weg gilt es nun konsequent fortzuführen, um hungrige Talente fest im Profikader zu verankern.

Schnelligkeit, Kreativität, Mentalität & Identifikation

Für den Transfer-Sommer stehen 3-4 Attribute ganz oben auf dem Wunschzettel:

  • Schnelligkeit & Kreativität: Um offensiv variabler und im Umschaltspiel gefährlicher zu werden.
  • Mentalität: Um genau jene Drucksituationen zu bestehen, an denen man in dieser Saison gescheitert ist.
  • Identifikation: Junge Talente aus dem NLZ, die den “Löwen-Weg” verinnerlicht haben.

Der Grundstein für den neunten Anlauf ist gelegt. Wenn Paula und Kauczinski die richtigen Puzzleteile finden, um die vorhandene Stabilität mit neuer Dynamik zu mischen, könnte die aktuelle Enttäuschung die Geburtsstunde für einen erfolgreichen neuen Anlauf sein.

Abwehr: Reinthaler verletzt, Dulic wieder auf der Bank?

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Tsv 1860 Max Reinthaler

Als der TSV 1860 mit sechs gelernten Innenverteidigern in die Saison startete, war beim besten Willen nicht abzusehen, dass jeder einzelne des halben Dutzends auf ordentlich Spielzeit kommen würde. Nachdem Max Reinthaler – vor der Saison vermeintlich die Nummer 5 der Rangliste – gegen Jahn Regensburg verletzt vom Platz musste, kommt es gerade recht, dass Sean Dulic bald wieder einsatzbereit sein dürfte.

Leistungsträger Reinthaler an der Leiste verletzt

Vor der Saison hatte sich das Abwehrtrio Voet – Verlaat – Dulic als die Formation herauskristallisiert, mit der die Löwen (damals noch unter Patrick Glöckner) in den Aufstiegskampf eingreifen wollten. Einige Wochen später brach zunächst Kapitän Verlaat weg, der zunächst durch Raphael Schifferl und nur kurze Zeit später durch Max Reinthaler ersetzt wurde.

Gerade die Personalie Reinthaler beweist, wie schnell es im Profifußball gehen kann. Vom Wechselkandidaten mutierte der Südtiroler innerhalb weniger Wochen zum Leistungsträger beim TSV 1860. Sieben Nominierungen für die kicker “Elf des Tages” sprechen eine deutliche Sprache.

Faßmann in der Startelf, Dulic wieder auf der Bank?

Nach der Auswechslung Reinthalers gegen Jahn Regensburg ist zu befürchten, dass der 31-Jährige aufgrund seiner Verletzung an der Leiste auch in Saarbrücken nicht zur Verfügung stehen wird. Raphael Schifferl steht als Vertreter in der Abwehrzentrale bereit, der junge Lasse Faßmann wusste bei seinen Einsätzen zuletzt zu überzeugen.

Und Verlaat und Dulic? Während der Kapitän verletzungsbedingt vermutlich weiterhin pausieren muss, könnte der deutsche U20-Nationalspieler im Ludwigspark in den Spieltagskader zurückkehren. So schließt sich der Kreis, nachdem Dulic seit seiner Verletzung aus dem Testspiel gegen den FC Winterthur zum Abschluss des Trainingslager hatte pausieren müssen.

Titelbild: CR-Fotos

sechzger.de Talk 258: 2:2 gegen Regensburg, vor Saarbrücken

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sechzger.de Talk Folge 258 nach dem Unentschieden gegen Jahn Regensburg und Vorschau 1.FC Saarbrücken - TSV 1860 München

Im sechzger.de Talk 258 treffen sich am Montag Abend Christian, Thomas Spiesl, FloBu und Peter, um unter anderem das 2:2 der Löwen gegen Jahn Regensburg zu besprechen. Damit haben wir fast die gleiche Runde im Einsatz, wie Mitte der vergangenen Woche nach dem 0:3 bei Energie Cottbus. Die Laune ist allerdings deutlich besser, als noch in der letzten Sendung.

2:2 gegen Jahn Regensburg

Nicht unzufrieden mit den Darbietungen der Löwen auf dem Platz und auf den Rängen ist die Runde. Entsprechend beschäftigen sich unsere vier Protagonisten recht ausführlich mit dem Spiel gegen den Jahn und reden auch über einzelne Akteure auf dem Feld, die positiv aufgefallen sind. Ob es aktuell noch um mehr geht, als die berühmte “Goldene Ananas” wird zu Beginn ausführlich diskutiert. Und leider muss auch wieder einmal klar gestellt, werden, dass es sich bei dieser Partie um kein Derby handelt! Punkt!

Schnellraterunde

Auch diese Woche hat Thomas Spiesl ein paar knifflige Fragen vorbereitet, die sich mit Statistiken rund um den TSV 1860 und die 3. Liga beschäftigen. Wer beweist in der beliebten Schnellraterunde die überzeugendsten Schätzkompetenzen.

Vorschau Saarbrücken

Obwohl sich tatsächlich keiner der im sechzger.de Talk 258 versammelten Protagonisten am kommenden Wochenende auf den Weg ins Saarland machen will, um den Löwen beim 1. FC Saarbrücken beizustehen, blicken wir in unserem Podcast natürlich voraus auf die Partie des 34. Spieltags. Die für die Gastgeber – die im letzten Sommer noch in der Relegation zur zweiten Liga an Eintracht Braunschweig gescheitert waren – absolut ernüchternde Saison wird ebenso thematisiert, wie der Mann an der Seitenlinie beim FCS. Ein gar nicht so alter Bekannter.

Der sechzger.de Talk 258 als Video und Podcast

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