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sechzger.de Talk 175: Aus von Oliver Mueller & Vorschau Dresden

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sechzger.de Talk Folge 175: Sieg beim FC Memmingen im Toto-Pokal, Aus von Geschäftsführer Oliver Mueller, Vorschau TSV 1860 München - SG Dynamo Dresden

Dank Länderspielpause gibt es eigentlich nicht viel zu besprechen könnte man meinen – doch Pustekuchen! Deutlich über eine Stunde unterhält sich Jan mit zwei Gästen im sechzger.de Talk Nummer 175. Neben Eindrücken aus Frankreich und Memmingen geht es natürlich auch um die Spiele der Profis. Das sind der Auftritt in Memmingen sowie das bevorstehende Heimspiel gegen die SG Dynamo Dresden.

Löwen siegen in Memmingen und ziehen in das Viertelfinale ein

Zu Beginn der Sendung dominiert das Nachbarland Frankreich die aktuelle Ausgabe des Podcasts. Christian war dort im Urlaub, hat das ein oder andere Fußballspiel besucht und entsprechend viel zu berichten. Umgedrehte Trikots begegneten ihm dabei immer wieder. Bei einem Fußballspiel war Peter ebenfalls – allerdings mit Löwen-Beteiligung. Vergangene Woche siegte der TSV 1860 München beim FC Memmingen und zog damit in das Toto-Pokal Viertelfinale ein. Peter berichtet von seinen Eindrücken aus dem Stadion und der Stimmungslage unter den Löwenfans nach dem Auftritt gegen den Bayernligisten.

Aus von Oliver Mueller

Freiwillig räumte Herbert Bergmaier bei PRO1860 seinen Posten, was ebenfalls im sechzger.de Talk Nummer 175 kurz angesprochen wird. Nicht freiwillig gegangen ist dagegen ein anderer bei den Löwen. Die Rede ist von Oliver Mueller, der bis vor kurzem Geschäftsführer Finanzen beim TSV 1860 München war. Nicht die Hintergründe, aber viel mehr die Kommunikation in diesem aktuellen Fall wird im Talk ausführlich besprochen. Die drei sind sich dabei einig, dass man das hätte besser regeln können oder sogar müssen. Einen passenden Nachfolger wollen die beiden Gesellschafter nun gemeinsam finden.

Vorschau SG Dynamo Dresden

Abschließend regiert dann wieder voll und ganz der Fußball die Sendung. Jan blickt mit seinen Gästen auf das nächste Heimspiel voraus. Gegner ist am Samstag (14 Uhr, sechzger.de Liveticker) im Grünwalder Stadion die SG Dynamo Dresden. Die Sachsen liegen derzeit auf Rang 3 und haben bislang nur das Duell mit Erzgebirge Aue verloren. Da kommt also durchaus eine schwierige Aufgabe auf die Löwen zu. Nicht weniger einfach ist die Einschätzung zum 5.Spieltag, die Jan abschließend von Christian und Peter in Erfahrung bringt.

Der sechzger.de Talk 175 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Marco Hiller: “Fällt nicht schwer, mich zu motivieren”

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Marco Hiller: "Fällt nicht schwer mich zu motivieren"
Marco Hiller: "Fällt nicht schwer mich zu motivieren"

In der 3. Liga muss sich Torwart Marco Hiller aktuell mit der Rolle der Nummer zwei zufrieden geben, im Toto-Pokal steht er im Tor und trifft dort im Viertelfinale im heimischen Grünwalder Stadion auf die SpVgg Unterhaching. Gespielt wird wohl am Samstag, 12. Oktober, sofern das BR die Partie live überträgt. Im Rahmen einer Sponsorenveranstaltung auf dem Trainingsgelände stand Marco Hiller den ausgewählten Pressevertretern Rede und Antwort. Wir waren für Euch live vor Ort, die spannenden Antworten des Kult-Löwen findet ihr hier. Unter anderem sagte Hiller: “Es fällt mir nicht schwer, mich jeden Tag zu motivieren”.

Marco Hiller über die Länderspielpause

“Die zwei Siege vor der Pause waren wichtig, wenn man mit einer Niederlage in die Pause geht, weißt Du nicht, ob Du überhaupt eine Pause hast. Es ist für den Kopf schon gut, dass wir in Ingolstadt gewonnen haben.”

… den Druck beim Spiel in Ingolstadt

“Mit vier Niederlagen will man nicht starten, drei waren eh schon Wahnsinn. Außerdem ist es ein Derby und es war schon sehr viel Druck auf dem Kessel. In den letzten Jahren haben wir in Ingolstadt auch nie so gut ausgesehen. Deswegen hat es schon echt gut getan, dass wir den Dreier geholt haben.”

… den Schlüssel zum ersten Saisonsieg

“Wir hatten etwas mehr Spielglück. In den ersten Spielen haben wir unsere Chancen nicht verwertet und der Gegner hat immer gleich ein Tor gemacht. Das war dieses Mal nicht so. Die Spiele davor hätten auch in unsere Richtung kippen können. Ich glaube nicht, dass es am System lag. Man hat die Emotionen gesehen beim zweiten Tor. Jeder hat gefight, wir wollten es vielleicht mehr als Ingolstadt.”

… das Pokalspiel in Memmingen

“Jeder erwartet von uns, dass wir so ein Spiel gewinnen. Wir sind nicht gut in die zweite Halbzeit gestartet und haben das Spiel aus der Hand gegeben. Das Tor in der Nachspielzeit war wichtig für die Mannschaft, auch wenn es gegen einen unterklassigen Gegner war. Die Mannschaft hat gesehen, wir können auch schlecht spielen und gewinnen. Wir sind eine Runde weiter und abgehakt.”

… die Stimmung in der Kabine

“Ich hatte  bei unserer Mannschaft nie die Sorge, dass die Stimmung kippt. Das sind alles gute Typen. Das sind Top-Jungs, deshalb war die Gefahr nicht gegeben. Aber klar, wenn die Mannschaft nicht stimmt, kann es nach drei Niederlage schon schwierig werden. Wir haben positive Jungs, da machen wir auch nach drei Niederlagen keine schlechte Stimmung. Schon alleine durch die Breite im Kader und den Konkurrenzkampf ist es normal, dass es auch Reibung gibt. Auf dem Platz knallt es, aber in der Kabine ist es harmonisch.”

… die Zuversicht vor den nächsten Spielen

“Dresden ist natürlich ein neuer Gradmesser. Wenn Du da punktest, dann kann das nochmal einen Push geben. Wir haben eine gute Vorbereitung gespielt, dann die drei Niederlagen. Das hat nicht widergespiegelt, was die Mannschaft kann. Ich denke wir können in der Liga jede Mannschaft schlagen und es würde uns gut tun, da anzuknüpfen, wo wir aufgehört haben.”

… die Unruhe im Umfeld

“Bei Sechzig geht es immer schnell in beide Richtungen. Deshalb wäre es wichtig, an das Ingolstadt-Spiel anzuknüpfen. Die Mannschaft ist gut drauf und ich bin guter Dinge.”

… seine aktuelle Rolle als Nummer zwei

“Ich habe nicht für mich den Anspruch, in der 3. Liga auf der Bank zu sitzen. Aber ich muss es akzeptieren, aktuell ist es so. Schauen wir, was die Zukunft bringt. Das ist natürlich ein Rückschlag und man überlegt, woran das liegt, hinterfragt sich selber. Das geht im Fußball vielen Spielern so und man muss damit umgehen. Klar hat es an mir genagt, aber mit der Zeit kann man es auch akzeptieren. Ich werde natürlich weiter alles geben.”

… seinen auslaufenden Vertrag

“Man muss sich immer seine Gedanken machen, wenn der Vertrag ausläuft, will ich hier verlängern, oder will ich wo anders hin. Da ist es natürlich nicht optimal, wenn man auf der Bank sitzt. Das ist nicht die beste Verhandlungsgrundlage. Ich habe viele Jahre auf Top-Niveau gespielt und ich kann es verkraften, auch mal auf der Bank zu sitzen. Ich mache mir da noch nicht die großen Gedanken.”

… seine Zukunft bei den Löwen

“Man will natürlich spielen, vor allem als Torhüter. Das ist anders bei einem Spieler, der mal eingewechselt wird. Da muss man schauen, wie sich die Situation entwickelt und auch privat schauen, was ist am Besten. Im Fußball ändern sich Situationen schnell und man muss schnell reagieren, ich bin offen für alles. Ich habe Familie und werde nicht bis zum Tag davor warten, man muss schon schauen, wo man bleibt. Ich fühle mich wohl in München und im Verein, aber es wird noch etwas dauern, bis die Gespräche losgehen.”

… die Bedeutung des Toto-Pokals

“Für den Torhüter ist es immer wichtig zu spielen, auch wenn es nicht in der Liga ist. Der Toto-Pokal ist wichtig für die Spielpraxis, damit man nicht voll raus ist. Wir haben ja hoffentlich noch genug Spiele im Toto-Pokal.”

… das Positiv-Bleiben als Nummer zwei

“Am Anfang ist es schon schwer, aber es ist mein Job hier Fußball zu spielen. Er kann sich verletzen, man muss ja immer da sein. Es macht keinen Sinn, den Miesepeter zu machen. Man macht es ja für sich selber. Es ist nicht schwer, mich zu motivieren und jeden Tag im Training alles zu geben. Es war klar, dass nach dem Abgang von Richter ein neuer Torwart kommt, aber zu den Hintergründen der Entscheidung wurde nichts gesagt. Mir wurde ein zwei Tage vor dem Spiel mitgeteilt, wie die Situation ist.”

… seine Führungsrolle

“Man kann ja immer noch vorangehen, im Training oder rund um die Spiele. Klar, im Spiel geht es nicht mehr, aber man kann die Jungs auch von der Bank aus mitnehmen. Es ist jetzt nicht so, dass man nur in der Kabine sitzt und eine Nebenrolle hat. Der Mannschaftsrat wurde ja auch neu gewählt, das war ein gutes Feedback von der Mannschaft.”

… das Leben als junger Papa

“Das ist natürlich etwas ganz anderes mit Kind. Es ist eine wunderschöne Zeit. Es ist wirklich das Schönste auf der Welt, da sieht man, was wirklich wichtig ist im Leben, dass alle gesund sind und es der Familie gut geht. Man nimmt sich vielleicht nicht mehr alles so zu Herzen und die schlechte Laune nach einer Niederlage nimmt man nicht mit nach Hause. Wenn man seine Tochter lachen sieht, relativiert das viel.”

… den ersten Familienurlaub

“Wir waren auf Mauritius. Mit dem Babybett im Flieger ist es mit einem Kleinkind einfacher, als wenn mit einem Kind von zwei bis drei Jahren. Es war wirklich sehr entspannt.”

… die Aussichten in der Saison

“Es ist so ein kleiner Re-Start gewesen, wir haben uns kein genaues Ziel gesetzt. Wir wollen den Toto-Pokal gewinnen und in der Liga besser abschneiden als im letzten Jahr. In der 3. Liga ist nach drei oder vier Spieltagen schwer zu sagen, wer vorne dabei ist. Man hat ja an Münster letzte Saison gesehen, was möglich ist.”

… die Wiesn

“Es ist englische Woche, daher bleibt weniger Zeit für die Wiesn. Es gibt ja wieder die Oide Wiesn, da kann man auch mal mit der Familie hinschauen. Da wird sich bestimmt wieder ein Termin für einen Besuch finden.”

Sechzig um Sieben: Löwinnen heute Abend im Pokal

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Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe
Sechzig um Sieben: Neuzugänge unter der Lupe

Wochenmitte! Die Löwenprofis bereiten sich auf Ihre Partie gegen Dynamo Dresden vor (Samstag, 14 Uhr – im sechzger.de-Liveticker). Und wir versorgen Euch bei Sechzig um Sieben zum Start in den Tag – wie gewohnt – mit den relevanten Informationen rund um unseren Verein und die 3. Liga. Und wir können versprechen: Es geht um die Wurst!

30 Jahre her – DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen

In unserer beliebten Rubrik der historischen Spiele haben wir gestern an ein Ereignis erinnert, das exakt 30 Jahre zurück liegt. Ein DFB-Pokal-Zweitrundenspiel gegen Bayer Leverkusen, das die frisch gebackenen Bundesliga-Löwen auf Giesings Höhen im Elfmeterschießen für sich entscheiden konnten. Die älteren Semester, die an jenem 10. September 1994 live dabei waren, schwelgen in Erinnerungen – die jüngeren Leser*innen beschäftigen sich wissbegierig mit einer weiteren Facette der glorreichen Geschichte unseres TSV 1860.
Beides ist hier möglich.

sechzger.de Talk 175 online

Auch wenn die Profis des TSV 1860 am Wochenende kein Spiel absolviert haben – der sechzger.de Talk geht dennoch auf Sendung. Seit heute Nacht kann die Folge 175 auf Youtube und den anderen bekannten Plattformen angeschaut und – gehört werden. Viel Spaß und gute Unterhaltung.

Löwinnen im Pokal beim SV 1880

Wem heute Abend – trotz des angekündigten Regens – nach Live-Fußball zumute ist, der sollte sich zur Sportanlage Tübinger Straße aufmachen. Dort bestreiten die Frauen des TSV 1860 um 19.30 Uhr ihr Kreispokalspiel der 2. Runde gegen den hier im innnestadtnahen Münchner Westen beheimateten SV 1880. Die 1. Runde hatten die Löwinnen – weil der SV Laim nicht antreten konnte – kampflos überstanden.

Luca Mack trainiert bei 1860 mit

Nachdem zu Beginn dieser Woche auf dem Einserplatz an der Grünwalder Straße 114 ein aktiver Trainingsgast gesichtet wurde, haben wir uns mit dem Akteur beschäftigt. Hier könnt Ihr die Details nachlesen. Löwentrainer Giannikis äußert sich gegenüber dem Münchner Merkur zu dem Spieler.

News aus der 3.Liga

liga3-online vergleicht die Bier- und Bratwurstpreise

Sechzig ist  Spitze! Nicht nur bei den Dauerkartenpreisen, sondern auch bei den für kulinarische Verpflegung im Stadion anfallenden Kosten. Das Portal liga3-online hat sich mit den Preisen für die Halbe und die Stadionwurst beschäftigt und eine entsprechende Tabelle veröffentlicht.

Damit wünschen wir allen Löwenfans einen erfolgreichen und erfreulichen Mittwoch!

Heute vor 30 Jahren: Löwen werfen Leverkusen aus dem Pokal

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Allerhand Großartiges durften die Löwenfans Mitte der 1990er-Jahre mit ihrem Lieblingsverein miterleben. So auch genau heute vor 30 Jahren, als die erst im Sommer in die Bundesliga aufgestiegene Mannschaft in der zweiten Runde das Spitzenteam von Bayer Leverkusen aus dem Pokal Wettbewerb kegelte.

Schwieriger Saisonstart für den Durchmarsch-Aufsteiger

Nach dem sensationellen Durchmarsch aus der damals drittklassigen Bayernliga in die Beletage des Deutschen Fußballs war der Saisonauftakt im Sommer 1994 zunächst nicht sonderlich erfolgreich verlaufen. Erwartungsgemäß zahlte das Team von Werner Lorant in den ersten Partien viel Lehrgeld und hatte aus vier Bundesligaspielen nur ein Pünktchen (beim Mitaufsteiger in Uerdingen) geholt. Die beiden ersten Heimspiele hatten – entsprechend der in jener Saison angewendeten “13+4”-Regelung – im unbeliebten Olympiastadion stattgefunden und waren – gegen den VfB Stuttgart und Schalke 04 – kläglich verloren gegangen. Das Derby gegen die Seitenstraße stand für Ende September auf dem Spielplan. Erst danach würde man für die folgenden Heimspiele ins Sechzgerstadion zurückkehren.

Pokal gegen Leverkusen im Sechzgerstadion

Das Pokalspiel gegen die Werkself, zuletzt selbst Cupsieger im Jahr 1993, fand aber schon an jenem 10. September in Giesing statt. Bemerkenswert, dass auf der Eintrittskarte – siehe Titelbild über diesem Beitrag – das Olympiastadion als Austragungsort ausgewiesen wurde. Drunter dann irritierenderweise aber “Block G” und “Stehplatz Westkurve” stand.

Bernd Meier – Elfmeterheld in Leipzig

Für die zweite Runde im Pokal qualifiziert hatte sich 1860 – ein wenig glücklich – erst im Elfmeterschießen beim Nordost-Regionalligisten Sachsen Leipzig. Der unvergessene und leider viel zu früh verstorbene Bernd Meier war – welch genialer Schachzug von Trainer Lorant – in der 118. Minute für Rainer Berg auf den Rasen des Alfred-Kunze-Sportparks gekommen und rettete seiner Mannschaft das Aus gegen einen Drittligisten als frisch gebackener Bundesligist.

Premiere für Schwabl im Löwendress

Auch heute vor 30 Jahren stand Meier – diesmal von Anfang an – zwischen den Pfosten. Und wieder sollte er der Elfmeter-Held werden. Danach löste er den dreifachen Aufstiegskeeper Rainer Berg auch in derl Liga als Nummer 1 ab. Und erstmals streifte an diesem Nachmittags ein gewisser Manni Schwabl – im besten Fußballeralter von 28 Jahren – das weißblaue Trikot über. Eine der zentralen Fragen lautete: Wie würden die Löwenfans den ehemaligen Roten aufnehmen? – Nun, die Entwicklung dieses Pokalspiels sollte helfen, dass der Holzkirchner schnell als ein Löwen akzeptiert wurde.

Unentschieden nach 90 und 120 Minuten

In der regulären Spielzeit erarbeiteten sich von Beginn an bissige und willige Löwen zahlreiche Torchancen, ohne zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen. Der gelang den Gästen nach einer Stunde, als der Ex-Lauterer Tom Dooley eine Ecke vom ehemaligen DDR-Nationalspieler Andreas Thom per Kopf verwandelte. Der Favorit war auf der Siegerstraße. Aber es dauerte nur zehn Minuten und die Löwen kamen zurück. Bernhard Winkler umkurvte im Strafraum Bayer-Torwart Rüdiger Vollborn und glich aus. Riesenjubel auf Giesings Höhen! Nachdem in den verbliebenen 20 Minuten nichts mehr passierte und auch in der Verlängerung die Löwen ihre weiterhin vorhandenen Torchancen nicht nutzen konnten, musste erneut das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen.

Völler und Wörns erfolglos im Elfmeterschießen

Während mit Pacult, Winkler, Seeliger und Trares alle Löwenschützen ihre Aufgabe sicher erledigten, konnte für die Werkself nur Ian Lupesco zum zwischenzeitlichen 2:2 im Gesamscore ausgleichen. Danach scheiterte Christian Wörns an Bernd Meier und Rudi Völler setze seinen Strafstoß vor der Westkurve gegen den Pfosten. Ausgerechnet der für 1860 zehn Jahre zuvor in der 2. Liga so erfolgreiche Ruuudi, dem danach eine Weltkarriere beschieden war und der spätere U19-Löwentrainer Wörns waren an diesem Nachmittag die beiden Unglückraben auf Seite der Leverkusener.

Positives Presse-Echo für’s Stadion

Die 18.000 Zuschauer im Sechzgerstadion – etwas überraschend waren viele Plätze frei geblieben – feierten ihre Pokalhelden. Auch die Münchner Presse erkannte am Montag danach, wie dem TSV 1860 die Pokalsensation gelungen war: “Neuer Glanz im alten Stadion” titelte die tz und die BILD gab direkt eine Prognose für die weitere Bundesligasaison aus: “Nur auf Giesings Höhen kommt 1860 aus dem Keller”. Gut erkannt!

Aus im Pokal leider schon eine Runde später

Der Klassenerhalt gelang den Löwen im Frühjahr 1995, im Pokal kam leider schon in der nächsten Runde das Aus. Erneut im Sechzgerstadion scheiterte man eineinhalb Monate nach dem Leverkusen-Triumph mit 1:2 nach Verlängerung an Schalke 04. Womit 1860 in dieser Saison tatsächlich das Kunststück gelang, vier mal gegen die Gelsenkirchener zu verlieren. Neben den beiden Bundesligapartien (0:1 und 2:6) war auch noch ein Testspiel als Generalprobe kurz vor Saisonbeginn im Olympiastadion missglückt (0:2).

Die Aufstellung der Löwen

Diese Elf schickte Trainer Werner Lorant am 10. September 1994 auf den Rasen:

Meier – Schmidt – Strogies, Miller – Störzenhofecker (106. Seeliger), Trares, Yanyali, Schwabl, Stevic (68. Lilienberg) – Pacult, Winkler

Tore:
0:1 Dooley (60.), 1:1 Winkler (70.)

Elfmeterschießen:
1:0 Pacult
1:1 Lupescu
2:1 Winkler
Meier hält gegen Wörns
3:1 Seeliger
Völler schießt gegen den Pfosten
4:1 Trares

Deutlich verjüngt: Fanvereinigung PRO1860 wählt neuen Vorstand

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Pro1860 Vorstand Nach Wahl Bei Mitgliederversammlung 2024

Am heutigen Montag hat PRO1860 einen neuen Vorstand gewählt – und dabei den Altersschnitt deutlich gesenkt. Mit Alexander Zeilhofer, Hans Schmöller und Maurizio Scelsi ist eine neue Generation bei der Fanvereinigung dabei.

Mitgliederversammlung bei PRO1860 wählt Vorstand neu

Nachdem es seit der Corona-Zeit vergleichsweise ruhig geworden war um die Fanvereinigung PRO1860, spielte sie bei der zurückliegenden Mitgliederversammlung wieder eine große Rolle. Neben einem Treffen mit Hasan Ismaik gab man vor der Wahl für den neuen Verwaltungsrat eine Empfehlungsliste ab. Sie diente als Alternativvorschlag zu der Initiative Bündnis Zukunft. Das Ergebnis ist bekannt: alle neun vorgeschlagenen Kandidaten von PRO1860 wurden von den Mitgliedern in das Gremium gewählt.

Am heutigen Montag nun stand ein durchaus wichtiger Termin auf der Agenda der Fanvereinigung. Bei der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung wurde in diesem Jahr ein neuer Vorstand gewählt. Bei Facebook wurde öffentlich zu der Veranstaltung eingeladen, auch interessierte Löwenfans durften als Gäste an der Veranstaltung teilnehmen. Einige der bisherigen Vorstandsmitglieder (Herbert Bergmaier, Alexander Graf und Nikolaus Schmitt-Walter) traten dabei nicht mehr an. Vor allem der 1.Vorsitzende Bergmaier, der sich jahrelang enorm bei der Vereinigung sowie dem TSV München von 1860 e.V. engagiert hatte und aus eigener Stücken nicht mehr kandidierte, wurde mit langem Applaus für sein Engagement bedacht. Unter anderem hatte er gemeinsam mit Roman Beer die Satzung der Löwen grundlegend mitgestaltet.

Neu präsentierte sich im Bamboleo als Nachfolger ein junges Trio. Alexander Zeilhofer, Hans Schmöller und Maurizio Scelsi kandidierten für verschiedene Posten, sie stammen allesamt aus der Fanszene der Löwen. Die Versammlung wählte sie einstimmig. Auch vier bisherige Amtsträger wurden von den anwesenden Mitgliedern bestätigt.

Mit der Wahl einher geht auch eine neue Ausrichtung von PRO1860. Über die neuen Zielsetzungen will die Vereinigung künftig deutlich transparenter in der Öffentlichkeit informieren.

Der gewählte Vorstand im Überblick

  • 1.Vorstand: Alexander Zeilhofer
  • 2.Vorstand: Eva Modlmayr
  • Kassier: Hans Vonavka
  • Schriftführerin: Ulla Hoppen
  • Beisitzer: Petra Wagenbüchler, Maurizio Scelsi, Hans Schmöller

Titelbild: Eva Modlmayr, Ulla Hoppen, Alexander Zeilhofer, Petra Wagenbüchler, Hans Schmöller, Maurizio Scelsi

Trainingsgast an der 114: Kommt noch einer für die Zentrale?

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Mannschaft am Trainingsplatz

Eine neue Woche hat begonnen, das spielfreie Wochenende liegt hinter uns. Wie schaut es bei den Löwen aus?

  • Die Partie gegen Dresden ist offiziell ausverkauft.
  • Tickets für das Wiesnheimspiel gegen Hannover II sind erhältlich.
  • David Philipp, Tim Danhof, Florian Bähr und Morris Schröter trainieren individuell.

Die spannendste Neuerung ist aber ein Trainingsgast: Luca Mack.

Mögliche Verstärkung für das defensive Mittelfeld

Der 24-jährige Schwabe aus Bietigheim-Bissingen ist aktuell vereinslos, nachdem er seit Sommer 2021 bei Újpest FC aus Budapest unter Vertrag stand. Für die Dunkelrosanen aus der ungarischen Hauptstadt bestritt er 66 Spiele in der ersten Liga und gehörte in der letzten Spielzeit zur erweiterten Stammformation.

Seine fußballerische Ausbildung erhielt der defensive Mittelfeldspieler beim VfB Stuttgart, wo er seit 2012 alle Nachwuchsmannschaften bis zu den Profis durchlief. In der U19 war er Kapitän der Mannschaft, die bis ins Finale der A-Jugend Meisterschaft vorstieß und den DFB-Pokal in dieser Altersklasse holte. Danach wurde er in den Profikader der Cannstatter aufgenommen, kam aber erstmal nur für die Zweitvertretung zum Einsatz.

Für den TSV wäre dieser Spieler wahrscheinlich nie in Reichweite gekommen, wenn dieser steile Aufstieg nicht jäh gestoppt worden wäre. Kurze Zeit nach der erstmaligen Berufung in die U20 Nationalelf zog er sich in einem Oberligaspiel im September 2019 einen Knöchelbruch zu. Nach der Genesung konnte er zwar noch sein Debüt für die Profis des VfB feiern, um aber wirklich im Profifußball Fuß zu fassen erfolgte der Wechsel nach Ungarn. Insgesamt wurden in Stuttgart aber große Stücke auf ihn gehalten.

Vom Profil her könnte Mack eine gute Verstärkung für den Kader der Löwen sein, Sportchef Werner war ja schon länger nicht abgeneigt einen weiteren 6er zu verpflichten. Ein recht junger, aber erfahrener und mit Führungsqualitäten ausgestatteter Spieler würde uns sicher gut zu Gesicht stehen. Zu hohe Kosten dürfte dieser ablösefreie Wechsel aus der Vereinslosigkeit auch nicht verursachen, der TSV soll aller Voraussicht nach eine Bühne sein, um in Deutschland wieder aufs Radar zu kommen. Eine mögliche Win-Win Situation, wenn Luca Mack sein Potential auch an der Grünwalderstraße abrufen könnte… Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung.

Sechzig um sieben: Haching im Toto-Pokal

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Gestern am frühen Abend wurde das Viertelfinale im Toto-Pokal ausgelost. Und der TSV 1860 München dürfte nicht unbedingt sein Traumlos bekommen haben. Denn die Löwen bekommen es mit Haching als Viertelfinalgegner im Toto-Pokal zu tun.

Haching kommt nach Giesing im Toto-Pokal

Die SpVgg Unterhaching wird voraussichtlich am 02.10. im Viertelfinale des Toto-Pokals im Sechzgerstadion zu Gast sein. Das ergab die gestrige Auslosung der Viertelfinalspiele des Toto-Pokals. Damit haben die Löwen nach dem FC Ingolstadt wohl das sportlich schwerste Los gezogen. Immerhin hat 1860 ein Heimspiel auf Giesings Höhen, was sicherlich ausverkauft sein wird und beiden Vereinen ein paar dringend gebrauchte zusätzliche Euros in die Kassen spülen dürfte. “Das ist ein geiles Los! Wir freuen uns drauf – vor sicher ausverkauftem Haus. Und wer den Cup gewinnen möchte, muss auch einen Drittligisten schlagen”, äußerte sich Dr. Christian Werner gegenüber sechzger.de zum nächsten Gegner im Toto-Pokal. Klar ist, dass der TSV 1860 eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Achtelfinalspiel in Memmingen zeigen muss, um eine Runde weiter zu kommen.

Löwinnen ungeschlagen am Wochenende

Während die Profis pausierten, waren am vergangegen Wochenende fast alle anderen weiß-blauen Fußballteams in Einsatz. Dabei wussten vor allem die weiblichen Mannschaften zu überzeugen. Die Löwinnen I zerlegten die SG Post SV/Milbertshofen mit 7:3, die Zweitvertetung der Damen besiegte den TSV Hohenbrunn-Riemerling mit 1:0. Die U15 siegte beim FC Augsburg mit 2:1 und die U17 kehrte mit einem 3:3 vom SC Huglfing heim. Die männlichen Löwen waren weniger erfolgreich. Die U21 musste die erste Saisonniederlage beim TSV 1861 Nördlingen einstecken. Die e.V.-Mannschaften holten ein 2:2 beim MTV (Dritte) bzw. unterlagen dem BSC Sendling 3:4 (Vierte). Alle Ergebnisse der Löwenmannschaften vom Wochenende findet Ihr hier.

Mitgliederversammlung von PRO 1860

Gestern Abend fand die Mitgliederversammlung von PRO 1860 statt. Auf der Versammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt, da Einige der bisherigen Vorstandsmitglieder (Herbert Bergmaier, Alexander Graf und Nikolaus Schmitt-Walter) nicht mehr antraten, wurde neuen Vorstandsmitglieder gewählt. Als Nachfolger wurden einstimmig Alexander Zeilhofer, Hans Schmöller und Maurizio Scelsi in den Vorstand gewählt.

News aus der dritten Liga

Alemannia Aachen will Wiebe verpflichten

Auch nach Ende des offiziellen Transferfensters können bekanntlich noch vereinslose Spieler verpflichtet werden. Das könnte nun bei Alemannia Aachen passieren. Der Aufsteiger möchte Danilo Wiebe unter Vertrag nehmen, der nach Auslaufen seinen Vertrages in Braunschweig vereinslos ist. Wenn man sich beim Gehalt einigt, wird Wiebe zukünftig für die Alemannia auflaufen.

Unschöne Szenen in Babelsberg

Am spielfreien Wochenende trat Energie Cottbus zu einem Testspiel bei Babelsberg 03 an. Von Freundschaftsspiel kann man bei Aufeinandertreffen dieer beiden Mannschaften sicher nicht sprechen. Das zeigte sich prompt erneut. Nach dem Spiel soll die Frau des Cottbusser Spielers Niko Brettschneider auf der Tribüne körperlich angegriffen worden sein. Der genaue Tathergang ist aktuell Gegenstand polizeilicher Untersuchungen.

Drittligisten im Landespokal

Drei Drittligisten standen am Wochenende in ihren jewiligen Landespokalen im Einsatz. Dabei gab es folgende Ergebnisse:

SC Peckeloh – Arminia Bielefeld 0:1

FC Grünsfeld – SV Sandhausen 0:4

FSV Kühlungsborn – Hansa Rostock 0:5

Damit wünschen wir Euch einen guten Start in den Tag und Euren schulpflichtigen Kindern einen guten Start ins neue Schuljahr! München ist blau – auch auf den Schulhöfen!

 

Toto-Pokal 2024/25: Viertelfinale ausgelost!

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TSV 1860 Toto-Pokal
Der TSV 1860 gewinnt den Toto-Pokal 2019/20!

Am heutigen Montag Abend wurde im Münchner Haus des Fußballs das Viertelfinale im diesjährigen Toto-Pokal Wettbewerb ausgelost. Das Prozedere konnte live auf Youtube verfolgt werden. Der TSV 1860 München trifft in der Runde der letzten acht auf den Ligakonkurrenten SpVgg Unterhaching. Die Partie soll in gut drei Wochen am 2. oder 3. Oktober oder am nächsten Länderspielwochenende, also um den 12.10. auf Giesings Höhen stattfinden. Ins Viertelfinale eingezogen waren die Löwen durch zwei souveräne Siege beim SSV Kasendorf und beim FC Thalhofen und einem – aufgrund der dramatischen Schlussphase durchaus als etwas glücklich zu bezeichnenden –  Erfolg beim Bayernligisten FC Memmingen in der vergangenen Woche.

Toto-Pokal: Alle Mannschaften in einem Topf

Im einen Lostopf in dem nun alle acht noch im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften lagen, waren die drei bayerischen Drittligisten und fünf Teams aus der Regionalliga Bayern zu finden. Vorab war klar, dass dem TSV 1860 nur bei einem Duell mit Haching oder den Schanzern ein mögliches Heimspiel vergönnt war, wozu aber die Kugel mit dem Löwen-Logo als erste gezogen und danach dann einer der beiden genannten Drittligisten gezogen werden musste. Und so kam es dann auch.

Der nächste Löwengegner im Toto-Pokal

Als letzte Paarung wurde das – auch an dieser Stelle nicht zum Pokal-S-Bahn-Derby stilisierte – Duell zwischen den Vorstädtern und unseren Löwen gezogen. Laut Bayerischem Fußballverband müssen die Partien des Viertelfinals bis Ende Oktober absolviert worden sein. Über den ganz konkreten Austragungstermin wird aber noch in Absprache mit den Vereinen beratschlagt. Ein heißer Terminkandidat ist der 2./3. Oktober (am Vorabend des Feiertags oder eben am Tag der Deutschen Einheit). Möglicherweise soll eine Partie im bayerischen Fernsehen übertragen werden. 1860-Geschäftsführer Christian Werner zeigte sich vom Los begeistert und meinte gegenüber sechzger.de:

Das ist ein geiles Los! Wir freuen uns drauf – vor sicher ausverkauftem Haus. Und wer den Cup gewinnen möchte, muss auch einen Drittligisten schlagen.

Frühes Ausscheiden in den letzten Jahren

Um sich über den Toto-Pokal für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal 2025/26 zu qualifizieren, wo dann ein Heimspiel auf Giesing Höhen gegen einen lukrativen Gegner (wie im Sommer 2022 gegen Borussia Dortmund) winkt, müssen die Löwen im laufenden Wettbewerb noch weitere drei Runden überstehen. Und dies ist wahrscheinlich der deutlich einfachere Weg in den attraktiven Wettbewerb, als über eine entsprechende Drittliga-Platzierung unter den ersten vier Teams. Wir erinnern die Mannschaft von Argirios Giannikis an dieser Stelle also mahnend, wenn auch ungern an die wenig erbaulichen Ergebnisse im Toto-Pokal der letzten Spielzeiten. Im November letzten Jahres war das Viertelfinale in Pipinsried die letzte Station auf der bayerischen Pokal-Reise. Im Herbst 2022 ebenfalls das Viertelfinale in Illertissen, im Frühjahr desselben Jahres immerhin das Halbfinale in Aubstadt. Den Totopokal gewinnen konnten die Löwen zuletzt im Corona-Herbst 2020 – im leeren Sechzgerstadion gegen die Würzburger Kickers.

Das Viertelfinale im Toto-Pokal in der Übersicht:

FC Eintracht Bamberg – 1. FC Schweinfurt 05
Türkgücü München – FC Ingolstadt 04
FV Illertissen – DJK Vilzing
TSV 1860 München – SpVgg Unterhaching

 

09.09.1964: TSV 1860 schenkt Union Luxembourg ein halbes Dutzend ein

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Rudi Brunnenmeier Tsv 1860

Im Europapokal der Pokalsieger trafen die Löwen heute vor 60 Jahren auf einen Vertreter aus Luxemburg und hielten sich schadlos. Nach dem 4:0 im Hinspiel schenkte der TSV 1860 dem Widersacher Union Luxembourg im Grünwalder Stadion beim 6:0-Sieg gleich ein halbes Dutzend Gegentore ein.

TSV 1860 besiegt Union Luxembourg deutlich

Bereits im Hinspiel hatten die Löwen die Weichen deutlich auf Weiterkommen gestellt. Mit 4:0 hatte der TSV 1860 bei Union Luxembourg gesiegt, wobei sich Rudi Brunnenmeier (2), Hennes Küppers und Otto Luttrop in die Torschützenliste hatten eintragen können.

Das Rückspiel auf Giesings Höhen war also mehr oder weniger eine Pflichtübung, die die Löwen jedoch mit Bravour meisterten. Knapp 15.000 Zuschauer hatten sich im Grünwalder Stadion eingefunden und wurden belohnt.

Rudi Brunnenmeier trifft wieder doppelt

Torjäger Rudi Brunnenmeier eröffnete den Torreigen (11.) und legte direkt nach der Pause den zweiten Treffer nach (46.). Otto Luttrop (54.) und Hansi Rebele (60.) erhöhten auf 4:0, ehe Peter Grosser (69.) und erneut Rebele (74.) das halbe Dutzend vollmachten.

Der Rest ist Geschichte: Über die weiteren Stationen FC Porto, Legia Warschau und AC Turin zogen die Löwen ins Europapokalfinale ein, wo sie West Ham United in London mit 0:2 unterlagen.

Auslosung des Viertelfinals im Totopokal: Heute Abend um sechs

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Am heutigen Montag Abend findet um 18.00 Uhr im Haus des Fußballs in München die Auslosung des Viertelfinals im bayerischen Landespokal statt. Wie gewohnt wird die Veranstaltung live auf Youtube übertragen. Auf welchen Gegner der TSV 1860 am Donnerstag, den 3. Oktober im Totopokal treffen wird, erfahrt Ihr natürlich auch unmittelbar nach der Ziehung hier auf sechzger.de.

Im Schnitt zehn Tore pro Runde

Drei Runden haben die Löwen in der laufenden Saison im Totopokal bereits erfolgreich hinter sich gebracht, dabei satte dreißig Tore erzielt – und nur ein einziges kassiert. Allerdings war es im Achtelfinale denkbar knapp, dass das Team von Argirios Giannikis den Bayernligisten Memmingen bezwingen konnte. Zuvor hatte man gegen die unterklassigen Gegner aus Kasendorf und Tallhofen mit 18:0 bzw. 10:0 gewonnen.

Auslosung unter Dritt- & Regionalligisten

Nun liegen bei der heutigen Auslosung – neben den Löwen – zwei weitere Drittligisten und fünf Mannschaften aus der Regionalliga Bayern im Lostopf. Diesmal übrigens in einem einzigen – eine regionale Aufteilung, wie noch in der Runde der letzten 16 wird es diesmal nicht geben. Allerdings hat der unterklassige Verein – egal in welcher Reihenfolge gezogen wird – auf jeden Fall Heimrecht. Bei gleichklassigen Teams entscheidet die Reihenfolge der Ziehung. Sechzig könnte sich also am Tag der Deutschen Einheit in zwei Fällen auf ein Heimspiel freuen. Wenn uns der FC Ingolstadt oder die SpVgg Unterhaching zugelost wird. In fast allen anderen Fällen gehen Jesper Verlaat & Co. auf Reisen. Einzig bei einem Duell mit Türk Gücü München – wie übrigens vor ziemlich genau zwei Jahren im Achtelfinale – könnte der Austragungsort ebenfalls das Sechzgerstadion sein. Formal dann ein Auswärtsspiel für die Löwen.

Die nachfolgend genannten Teams sind zur heutigen Auslosung im Lostopf zu finden:

TSV 1860 München (aktuell 18. der 3. Liga)
SpVgg Unterhaching (aktuell 10. der 3. Liga)
FC Ingolstadt 04 (aktuell 8. der 3. Liga)
1. FC Schweinfurt 05 (aktuell 1. der Regionalliga Bayern)
FV Illertissen (aktuell 3. der Regionalliga Bayern)
FC Eintracht Bamberg (aktuell 10. der Regionalliga Bayern)
DJK Vilzing (aktuell 12. der Regionalliga Bayern)
Türkgücü München (aktuell 18. der Regionalliga Bayern)

 

Wer Lust hat, kann hier bei uns an der aktuellen Umfrage zur Auslosung teilnehmen und sein Wunschlos für heute Abend anklicken!