Start Blog Seite 321

Heute vor 33 Jahren: TSV 1860 – Hallescher FC 1:1

0

Es müssen nicht immer Gala-Auftritte oder die typischen Löwen-Dramen sein, an die wir unsere Leser mit unseren historischen Rückblicken erinnern. Ein ganz banales und vielleicht nur noch wenigen Löwenfans in Erinnerung gebliebenes Zweitligaspiel 1860 gegen Hallescher FC möchten wir Euch heute näher bringen.

Die ganz spezielle 2. Bundesliga Süd 1991/92

Nach der Wiedervereinigung des deutschen Fußballs zu Saisonbeginn 1991/92 wurde die 2. Bundesliga für eine Spielzeit in eine Nord- und eine Südgruppe mit je zwölf Teams geteilt, die bis zur Winterpause in einer Doppelrunde ermittelten, welche jeweils sechs Teams aus dem Norden und dem Süden dann im Frühjahr – erneut mit Hin- und Rückspielen und weiterhin regional getrennt – die zwei Aufsteiger in die Bundesliga ermitteln würden. Die jeweils sechs schlecht platzierten Mannschaften würden analog die Absteiger in die Amateuroberligen ausspielen. Man konnte in dieser speziellen Saison also theoretisch schon unter dem Christbaum den Klassenerhalt feiern. Dies war das erklärte Ziel des Aufsteigers aus der Bayernliga, 1860 München.

Offensichtliche Defizite beim Aufsteiger

Heute vor 32 Jahren war man von diesem Ziel allerdings ziemlich weit entfernt. Nach einem desaströsen 0:4 beim Chemnitzer FC eine Woche zuvor war Sechzig auf den vorletzten elften Tabellenplatz zurückgefallen. 15:21 Punkte (damals galt noch die Zwei-Punkte-Regel) und nur 14 erzielte Löwentore sprachen nach 18 Saisonspielen eine deutliche Sprache. Absoluter Minusrekord in beiden Staffeln der 2. Liga! Selbst der zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlagene Tabellenletzte Rot-Weiß Erfurt hatte seine kläglichen fünf Punkte mit drei Treffern mehr erreicht. Die Thüringer hatten allerdings auch schon satte 52 Tore kassiert… Ein weiteres Problem der Mannschaft von Karsten Wettberg waren die vielen Unentschieden, über die man daheim im Sechzgerstadion nicht hinausgekommen war: Von neun Heimspielen hatte man bis zu diesem Zeitpunkt zwar immerhin zwei gewonnen (gegen Waldhof Mannheim und den FC Homburg) und nur eines verloren (gegen Darmstadt 98). Aber sechsmal auch nur Remis gespielt – sage und schreibe fünfmal mit einem ernüchternden 0:0.

TSV 1860 – Hallescher FC

An einem nasskalten Freitag Abend fanden sich – entsprechend dieser sportlichen Bilanz – dann auch nur 7.500 Fans auf Giesings Höhen ein.Minusrekord in der ersten Zweitligasaison seit 1982. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt, zu Saisonbeginn noch zu den letzten Europapokalteilnehmern der alten DDR gehörend, lagen nur einen Punkt besser, als 1860 auf dem achten Tabellenplatz. Der Heimmannschaft konnte man Einsatz und Willen nicht absprechen – allein Zählbares kam im ersten Abschnitt nicht heraus. Nach der Pause erhöhten die Löwen den Druck auf das Tor des HFC – und kassierten vier Minuten nach dem Wiederanpfiff prompt das 0:1. Nach einer Flanke des späteren Bundesligastars Dariusz Wosz sorgte Dirk Wüllbier für blankes Entsetzen auf den Rängen. 1860 rannte an, aber – eigentlich typisch Löwen-like – das Glück war uns nicht hold: Mehrere 100%ige Chancen, ein nicht anerkanntes Tor von Armin Störzenhofecker… Es war wie verhext!

Als die frierenden Zuschauer schon der Verzweiflung nahe waren, passierte es dann doch: Rainer Maurer erlöste Giesing in der 74. Minute nach insgesamt 548 torlosen Minuten. Und das Tor passte zur Gesamtsituation: Einen eigentlich eher harmlosen Schuss aus 35 Metern ließ Hallescher FC-Torwart Jens Adler – eigentlich schon sicher pariert – durch die Finger rutschen. Ganz bitter für den damals 26jährigen letzten Torhüter der DDR-Nationalmannschaft. Mehr passierte an diesem Abend nicht. Schon wieder ein Unentschieden. Aber wenigstens nicht torlos.

Wettberg wackelt

Erwähnenswert zu diesem Spiel ist dann noch die Berichterstattung in den Münchner Zeitungen am Montag danach: Nachdem die tz eine Woche zuvor, nach dem – oben erwähnten – 0:4 in Chemnitz noch getitelt hatte “Wettberg sitzt fest im Sattel”, konnte man nun in der Abendzeitung von Gerüchten um eine geplante Entlassung Wettbergs lesen. Und welcher Name tauchte damals erstmals als möglicher Nachfolger auf? – Richtig: Der bei Viktoria Aschaffenburg unter Vertrag stehende Werner Lorant.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Karsten Wettberg setzte am 22.11.1991 auf folgende Elf der Löwen:

Berg – Hainer, Miller, Maurer, Hecht (46. Motzke) – Zeiler, Störzenhofecker, Ziemer, Kneißl – Pingel, Heisig (55. Gröber)

Tore:
0:1 Wüllbier (49.)
1:1 Maurer (74.)

Löwenrunde: “Dagegen halten und Räume finden”

0
Löwenrunde: "Dagegen halten und Räume finden"
Löwenrunde: "Dagegen halten und Räume finden"

Freund und Leid liegen beim TSV 1860 München bekanntlich nah beisammen. Nach der bitteren 1:3-Heimpleite im Toto-Pokal gegen die SpVgg Unterhaching steigt bei den Löwen bereits wieder die Vorfreude auf das nächste Drittliga-Match bei Alemannia Aachen am Samstag. “Ich kenne das Stadion, hatte dort schon zwei Spiele. Es werden über 30.000 Leute dort sein, darunter fast 4.000 von unseren Fans. Das ist super und eine klasse Unterstützung”, sagte Löwen-Trainer Argirios Giannikis bei der Löwenrunde vor dem nächsten Auswärtsspiel. Sein Team müsse dagegen halten und Räume finden, um erfolgreich zu sein, forderte Giannikis für das nächste Match.

Schnell den Fokus auf Aachen gelegt

“Wir haben das Spiel gegen Unterhaching analysiert und besprochen, was nicht gut gelaufen ist”, berichtete Giannikis weiter. Danach sei das Pokalspiel abgehakt gewesen. Auch Rene Vollath habe gut trainiert. “Wir können es nicht mehr ändern und schauen nach vorne”, sagte der Löwen-Coach. Sein Team habe den Fokus schnell auf das Aachen-Spiel gelegt. “Wir sind jetzt wieder in einem anderen Wettbewerb, in dem wir 20 Punkte aus den letzten elf Spielen geholt haben”, erläuterte der Franke.

Bangerter fällt aus – Philipp fraglich

Personell sieht es ordentlich aus bei den Löwen. Max Reinthaler musste gegen Unterhaching mit Rückenschmerzen in der Pause vom Feld, konnte aber wieder voll trainieren und steht zur Verfügung. Sicher ausfallen wird Moritz Bangerter, der wegen Hüftproblemen aber noch mehrere Wochen fehlen wird. Zudem musste David Philipp das Abschlusstraining vorzeitig abbrechen, hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen.

“Enge Spiele sind in enger Liga normal”

Eine Trotzreaktion der Mannschaft sei nicht planbar, erklärte der Chef-Anweiser. Vielmehr verwies er auf die Ausgeglichenheit der Liga. “Auf und Abs haben alle Mannschaften. Wir haben es nach schwachem Start zuletzt geschafft, Punkte zu holen. Die Liga ist sehr eng, da sind auch enge Spiele normal”, erklärte Giannikis. Der Ausflug am Dienstag nach Bad Tölz zum Eishockey sei gut für den Mannschaftsgeist gewesen. “Das gehört dazu, um die Gruppe zu stärken”, sagte Giannikis weiter.

Hohes Pressing und intensive Spielweise

Auch auf den nächsten Gegner haben sich die Löwen natürlich schon vorbereitet. Aachen komme mit einer “sehr intensiven Spielweise” und “hohem Pressing” auf die Münchner zu. “Wir müssen dagegenhalten und Räume finden. In dieser Saison haben wir auswärts schon mehrmals gezeigt, dass wir mit großen Kulissen klarkommen”, sagte der TSV-Trainer. Man müsse “maximale Intensität” auf den Platz bringen, um zu bestehen.

Spiel im BR oder im Live-Ticker

Nach dem Abschlusstraining machen sich die Löwen am Freitag auf den Weg in den West der Republik, die Fans folgen zumeist erst am Samstag morgen. Anpfiff ist im neuen Tiivoli um 14:03 Uhr. Das Bayrische Fernsehen (BR) und der WDR, sowie MagentaSport übertragen live. Natürlich berichten wir ab den frühen Morgenstunden des Samstags auch wieder für Euch in unserem Live-Ticker!

30-60-1860: Legendenabend der Abteilung Vereinsgeschichte

1
claus melchior mit bernhard winkler

Unter dem Titel “30-60-1860 – Ein Feierabend der großen Löwenerfolge 1964 und 1994” fand gestern in der Fußballkneipe “Stadion an der Schleißheimerstraße” ein Historien- und Legendenabend der Abteilung Vereinsgeschichte statt. Anlass waren die Jubiläen 60 Jahre Pokalsieg und 30 Jahre Bundesligaaufstieg. Rund 70 Löwen fanden sich bei der Veranstaltung, welche größere Aufmerksamkeit verdient gehabt hätte, ein, um zwei Höhepunkte der Vereinsgeschichte Revue passieren zu lassen.

Prominente Gäste

Besonderes Highlight des abends waren natürlich die Ehrengäste. Schon im Vorfeld hatten sich die Aufstiegshelden Rainer Maurer, Roland “Magic” Kneißl, Bernhard Winkler und Jahrhundertlöwe Thomas Miller angekündigt. Zusätzlich gab es auch noch einen Überraschungsgast. Der frühere Löwenverteidiger Martin Pfanzelt (1957-62, 188 Spiele) gab sich mit mittlerweile 93 Jahren die Ehre und berichtete von den Anfängen der Mannschaft, welche später den Pokalsieg erringen sollte. Dies geschah leider ohne ihn, das Verhältnis zu Trainer Max Merkel war nicht das Beste und er beendete Sommer 1962 seine aktive Karriere…

Schwungvoller Beginn und launige Anekdoten

Durch den Abend führten Claus Melchior, 2. Vorsitzender der Abteilung Vereinsgeschichte und der frühere FA-Leiter Thomas Bohlender. Den Namen des Veranstaltungsort nahm letzterer gleich zum Anlass und begrüßte sowohl Publikum als auch Gäste in Stadionsprecher-Manier.

Nun begann die Reise in die Vergangenheit, welche durch historische Videoaufnahmen und Fotos illustriert wurde. Besonders die Filmausschnitte von der Reise der Anhänger zum Pokalfinale und die Bilder von der 94er-Aufstiegsfeier – inklusive giftgrünen Sakkos – bleiben in Erinnerung. Im weitern Verlauf kamen dann die Protagonisten selbst zu Wort und gaben einige Anekdoten von Früher zum besten. Besonders für mich als jüngeren Löwenfan, welcher diese Zeiten nicht miterleben konnte, war es schön, die oft beschworene Vergangenheit nun einmal mit Leben gefüllt zu sehen. Als einziger Wehrmutstropfen blieb der doch recht straffe Zeitplan, wodurch die Ausführungen der Legenden recht kurz blieben – den Erzählungen hätte ich stundenlang zuhören können.

Gemütlicher Ausklang und Autogramm”jagd”

Nach dem offiziellen Teil blieb noch genügend Zeit mit den anderen anwesenden Löwen zu ratschen und auch das ein oder andere Wort mit den Stars von früher zu wechseln. Zu erstehen gab es auch das Buch, das die beiden Moderatoren zum Jubiläum der FA dieses Jahr herausgegeben haben. Dieses wurde gleich als geeignetes Weihnachtsgeschenk ausgemacht und mit den Unterschriften der Ehrengäste veredelt. Da fühlte man sich wieder wie ein kleiner Bub…

Alles in allem bleibt nur, sich bei den Organisator*innen für den gelungenen Abend zu bedanken und zu hoffen, dass noch einige Veranstaltungen dieser Art folgen werden. Hoffentlich dann vor noch mehr Löwenfans, obwohl man dann wiederum leider auf das wunderbare Ambiente des “Stadions” verzichten müsste.

Wunschaufstellungen zu Alemannia Aachen – TSV 1860 München

11
Torwart Trikot Tsv 1860 Löwen redaktion wunschaufstellung wunschaufstellungen

Die letzten beiden Ligaspiele haben die Löwen mit unveränderter Startelf jeweils überzeugend gewonnen. Im Pokal hingegen wurde auf einer Position getauscht, das Ergebnis ist bekannt. Wirft diese Niederlage die generellen Überlegungen von Argirios Giannikis über den Haufen oder darf sich die selbe Elf wie zuletzt gegen Sandhausen und Mannheim präsentieren? Gleich fünf Redakteure von sechzger.de präsentieren ihre Wunschaufstellungen für das Match des TSV 1860 bei Alemannia Aachen.

Wunschaufstellungen zu Alemannia Aachen – TSV 1860

Thomas Enn & Peter Gratz

Thomas und Peter setzen auf das Team, das zuletzt zwei deutliche Siege einfahren konnte. Heißt: Im Vergleich zum Pokal-Aus wird lediglich auf der Torhüterposition gewechselt.

Stefan Kranzberg

Auch bei Stefan rückt Marco Hiller wieder zwischen die Pfosten, zudem ersetzt David Philipp auf dem rechten Flügel Morris Schröter.

Thomas Spiesl

Thomas wechselt ebenfalls nicht nur im Tor, sondern auch im Mittelfeld. Statt Tunay Deniz kommt bei ihm der defensivere Marlon Frey von Beginn an zum Zug.

Florian Buch

Flo setzt im Defensivbereich den Hebel an und wechselt neben dem Torhüter auch einen der Innenverteidiger aus. Anstelle von Max Reinthaler steht bei ihm Raphael Schifferl von Beginn an auf dem Platz.

Eure Meinungen sind gefragt

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt Eurer Wunschelf am nächsten? Oder habt Ihr ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf Eure Vorschläge!

Grafiken: meineaufstellung.de

Faninformationen zu Alemannia Aachen – TSV 1860 München

12
Alemannia Aachen Faninformationen

Über ein Jahrzehnt ist es her, dass die Löwen auf dem Tivoli zu Gast waren. Entsprechend groß ist das Interesse der ohnehin reisefreudigen Giesinger Anhängerschaft, in der Kaiserstadt dabei zu sein. Wir präsentieren Euch die Faninformationen zum Spiel des TSV 1860 bei Alemannia Aachen.

Faninformationen zu Alemannia Aachen – TSV 1860

Die beiden für Löwenfans reservierten Blöcke N1 und N2 sind bereits restlos ausverkauft. Über 3000 Weiß-Blaue wollen sich den Auftritt des TSV 1860 in der Kaiserstadt nicht entgehen lassen. Der Eingang befindet sich im Nordwesten des Stadions in Richtung Reitstadion. Die Gästekasse wird als Clearing-Schalter für Fragen und Probleme geöffnet sein.

Anreise / Parken

Die Parkflächen hinter dem Parkhaus sowie der Soerser Weg sind am Samstag ausschließlich den Gästefans vorbehalten. Diese Bereiche werden durch Sperrstellen und Sicherheitsdienst kontrolliert.

So findet Ihr den Gästeparkplatz:
Ausfahrt Aachen-Zentrum – rechts auf die Krefelder Straße Richtung Zentrum – rechts in den Eulersweg – 2. links in den Soerser Weg – links Am Sportpark Soers.

Aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens rund um den Tivoli wird eine frühzeitige Anreise empfohlen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Ab 11:30 Uhr setzt die ASEAG u.a. ab Hauptbahnhof und Bushof (alle 5 Minuten) zusätzliche Busse ein. Genauere Informationen zu den Abfahrtzeiten und Haltestellen sind unter www.aseag.de/alemannia-aachen zu finden.

Tages- und Dauerkarten gelten innerhalb der Städteregion Aachen kostenlos als Fahrausweis mit Bus und Bahn für die An- und Abreise.

Stadionöffnung & Verpflegung

Der Tivoli öffnet um 12 Uhr seine Pforten, eine frühzeitige Anreise wird dringend empfohlen.

Für das leibliche Wohl sind im Umlauf alle Kioske geöffnet. Ab sofort gibt es am Kiosk O4 ausschließlich vegane und vegetarische Speisen. Wichtig: Weiterhin dürfen pro Bestellung nur noch sechs Getränke bestellt werden.

Im Stadionumlauf ist die Stadionzeitung “Tivoli Echo” für 1€ erhältlich.

Spitzenspiel in der Bayernliga: TSV 1860 II beim SV Erlbach

3
Sv Erlbach Tsv 1860 U21
Nichts zu holen gab es am Freitag für die U21 in Erlbach

Trotz der 1:4-Niederlage beim TSV Landsberg grüßt die U21 der Löwen noch von der Tabellenspitze der Bayernliga Süd. Am Samstag steht dem TSV 1860 II beim amtierenden Meister SV Erlbach jedoch bereits die nächste schwere Aufgabe bevor.

Spitzenspiel: SV Erlbach – TSV 1860 München II

Nach sehr ordentlichen ersten 40 Minuten inklusive Führungstreffer, eines verschossenen Elfmeters und einiger guter Gelegenheiten, den zweiten Treffer folgen zu lassen, hatten die Löwen am vergangenen Wochenende nach dem Schlusspfiff eine deutliche Niederlage zu verdauen. Neben dem 1:4 schmerzte vor allem der Platzverweis für Arin Garza, der die ohnehin schwierige personelle Situation der Mannschaft von Trainer Felix Hirschnagl weiter verschärft.

Ob die zuletzt angeschlagenen Martin Zentrich, Noah Klose, Luan Klose, Ivan Martinovic und Justin Thönig wieder mitwirken können, steht noch nicht fest. Die langzeitverletzten Collin Beutel, Anian Brönauer, Brahim Moumou und Damjan Dordan werden dieses Jahr ohnehin nicht mehr zurückerwartet. Immerhin kehrt Torhüter Erion Avdija, der zuletzt bei der U21 des Kosovo weilte und zwei Länderspiele in Nordmazedonien gewann, zwischen die Pfosten der Löwen zurück.

Keine Option ist natürlich Manfred Starke, der sich derzeit bei der U21 des TSV 1860 fit hält.

Meister diesmal mit Aufstiegsambitionen

Etwas überraschend errang der SV Erlbach in der Vorsaison die Meisterschaft in der Bayernliga Süd, verzichtete aus infrastrukturellen Gründen jedoch auf den Aufstieg in die Regionalliga Bayern. Auch in der laufenden Spielzeit mischt der Verein aus dem Landkreis Altötting wieder vorne mit und belegt derzeit Platz 4. Sollte erneut der ganz große Wurf gelingen, ist man diesmal gewappnet und wäre bereit für den Aufstieg.

Schritt für Schritt wird die heimische Holzbau-Grübl Arena ausgebaut und regionalligatauglich gemacht. Zuletzt wurden die Kapazität der Tribüne mittels einer Stehplatzreihe um ca. 200 Plätze erweitert, die am Samstag gleich genutzt werden kann.

Sportlich muss sich das Team von Trainer Johann Grabmeier ohnehin vor keinem verstecken. Erfolgreichster Torschütze des SVE in der laufenden Saison ist Tobias Steer, der in der Saison 2017/18 beim TSV 1860 aktiv war, mit bislang fünf Treffern.

Sechzig um sieben: Tickets für Essen ab heute erhätlich

0
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

Noch fünf Spiele sind es bis zur Winterpause für den TSV 1860 München und seine Fans. Am Samstag geht es nach Aachen, außerdem stehen noch die Auswärtsspiele in Essen und Aue vor Weihnachten auf dem Programm. Ab heute können sich die reisefreudigen Löwenfans mit Tickets für das Spiel in Essen eindecken.

Tickets für Essen ab heute 14:00h

Ab heute Nachmittag um 14:00h können Löwenfans die Tickets für das Spiel bei Rot-Weiss Essen (Sonntag, 08.12, 13:30h) eindecken. Tickets sind über den Ticket-Shop des TSV 1860 erhältlich. Stehplätze gibt’s für 15,50 Euro (ermäßigt 13,50 Euro) und Sitzplätze sind für 26,00 Euro erhältlich.

1860 sorgt für Rekordbesuch auf dem Tivoli

Dass die Löwen trotz allem ein attraktiver Gegner sind, zeigt das Spiel am kommenden Samstag (live bei sechzger.de im Liveticker) bei Alemannia Aachen. Der neue Tivoli wird höchstwahrscheinlich ausverkauft sein. Damit werden über 31.000 Zuschauer den Auftritt der Löwen beim Aufsteiger aus der Karlsstadt verfolgen. Man rechnet mit der größten Kulisse bei einem Heimspiel der Alemannia seit über zwölf Jahren. Damals waren 31.736 Zuschauer beim DFB-Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach im Stadion. 1860 wird von über 3.000 Fans begleitet werden.

News aus der dritten Liga

RW Essen: Wintzheimer fällt bis zur Rückrunde aus

Beim RWE werden die Stürmer langsam knapp. Nach Moussa Doumbouya verletzte sich nun auch Angreifer Manuel Wintzheimer. Der 25-Jährige riss sich im Training das Syndesmoseband an und kann erst in der Rückrunde wieder eingreifen.

Mehr Catering Einnahmen für Dynamo Dresden

Ab der kommende Saison soll Dynamo Dresden an den Einnahmen des Stadion Caterers beteiligt werden. Im Gegenzug hat sich Dynamo dazu bereit erklärt, 1,5 Mio. Euro in die VIP-Infrastruktur des Stadion zu investieren. Die so erreichbaren Einnahmen sollen sich so für die SGD auf 3,5 Mio. Euro pro Saison summieren.

Ein Verletzter und ein Rückkehrer beim SV Waldhof

Platztausch im Lazarett des SV Waldhof Mannheim. Das Lazarett verlassen hat Samuel Abifade, der nach seinem Nasenbeinbruch ab sofort mit Maske wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen kann. Stattdessen fällt nun Niklas Hoffmann aus. Der 27-jährige Abwehrspieler verletzte sich am Innenband und wird “mehrere Wochen” ausfallen. Besonders bitter für Hofmann: Er zog sich die Verletzung bei seinem Comeback nach der langwierigen Heilung seines Plantarsehnenanrisses zu.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Donnerstag! Alles Wichtige rund um den TSV 1860 findet ihr immer aktuell bei sechzger.de!

Manni Starke: Prominenter Trainingsgast bei der U21

1
Manfred Starke Tsv 1860 Waldhof Mannheim

Nach seinem Abschied vom TSV 1860 ist es ruhig geworden um Manni Starke. Einen neuen Verein hat der 33-Jährige bislang nicht gefunden und hält sich deshalb seit dieser Woche bei der U21 der Löwen fit.

Manni Starke zurück an der Grünwalder Straße

In der vergangenen Drittligasaison stand Manfred Starke in 25 Partien für den TSV 1860 auf dem Platz und erzielte dabei einen Treffer. Nach nur einer Spielzeit im Löwendress trennten sich die Wege jedoch schon wieder, der Kontakt blieb jedoch bestehen. Nun hat der ehemalige Nationalspieler Namibias die Möglichkeit, sich bei Felix Hirschnagl fit zu halten, um sich im Winter womöglich wieder bei einem Profiverein vorstellen zu können.

Bislang absolvierte der Mittelfeldspieler 5 Spiele in der 2. Bundesliga und 262 Partien in der 3. Liga, in denen ihm 31 Tore gelangen. Das wohl schönste erzielte er im Trikot des VfB Oldenburg ausgerechnet gegen unsere Löwen…

Titelbild: Oliver Rabuser

Aachen gegen 1860 München vor größter Kulisse seit August 2012

19
Alemannia Aachen Rot Weiß Ahlen Regionalliga West August 2022 Choreografie Und Pyrotechnik 1860

Wenn Aufsteiger Alemannia Aachen am Samstag gegen den TSV 1860 antritt, wird der Tivoli die größte Kulisse seit über 12 Jahren empfangen. Das liegt nicht zuletzt auch an den reisefreudigen Gästen aus Giesing. sechzger.de berichtet natürlich live aus der Kaiserstadt!

Aachen gegen 1860 München vor über 30.000 Zuschauern

Erstmals seit dem Frühjahr werden wieder über 30.000 Zuschauer ein Heimspiel der Mannschaft von Heiner Backhaus besuchen. Bis Montagabend waren bereits 30.100 Tickets für die Partie auf dem Tivoli abgesetzt. Insgesamt können seitens der Kaiserstädter etwas über 31.000 Karten für die Partie von Alemannia Aachen gegen den TSV 1860 verkauft werden.

Im Frühjahr kamen 31.034 Zuschauer zum Aufstiegsspiel gegen den 1. FC Bocholt, diesmal werden es voraussichtlich noch einige Zuschauer mehr werden. Der Grund: Die Löwen reisen mit einem vollen Gästeblock an. Daraus resultiert die größte Aachener Heimspielkulisse seit August 2012. Damals waren 31.736 Zuschauer beim DFB-Pokalspiel der Alemannen gegen Borussia Mönchengladbach zugegen.

Reisemeister Sechzig München

Münchens große Liebe wird am Samstag von über 3.000 Fans nach Aachen begleitet. Für den TSV 1860 wird es der größte Gästeanhang der Saison außerhalb Bayerns werden.

Mit durchschnittlich 3.077 Auswärtsfahrern führt der Deutsche Meister von 1966 die Auswärtsfahrer-Tabelle der 3. Liga an. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass man diesbezüglich massiv von den Lokalduellen in Unterhaching und Ingolstadt profitierten. Bei beiden Partien waren jeweils über 6.000 Löwenfans dabei.

Tickets für Rot-Weiss Essen ab Donnerstag erhältlich

2
Tickets Essen Donnerstag
Tickets Essen Donnerstag

Auch wenn die Ansetzung sicherlich nicht optimal ist – die Hafenstraße ist immer einen Besuch wert. Am Sonntag, 8. Dezember 2024, sind die Münchner Löwen um 13:30 Uhr bei Rot-Weiss Essen zu Gast. Am Donnerstag startet der Vorverkauf für die Gästetickets!

Tickets für Essen ab Donnerstag, 14 Uhr

Um 14 Uhr gehen die Tickets für die Auswärtsfans des TSV 1860 online. Die erste Verkaufsphase richtet sich wie immer an die Mitglieder des TSV 1860. Pro Mitglied sind insgesamt vier Eintrittskarten buchbar. Sollten nach dem Mitglieder-Verkauf noch Restkarten verfügbar sein, so gehen diese ab 28.11.2024 um 14 Uhr in den freien Verkauf.

Humane Preise an der Hafenstraße

Die aufgerufenen Preise für die Gästekarten sind durchaus human. Stehplätze kosten für Vollzahler 15,50 Euro, ermäßigt 13,50 Euro. Sitzplätze sind für 26,00 Euro erhältlich. Die Print@Home-Tickets gibt es auf der offiziellen Ticketing-Seite der Löwen unter www.tsv1860-ticketing.de