Die Profis gewannen souverän ihr Heimspiel gegen den Waldhof, das Wetter war gut und die Spielanalyse an der Tankstelle abgeschlossen. Der Spieltag scheint damit vorüber, aber weit gefehlt. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel und so machten sich drei Redaktionsmitglieder noch auf den Weg Richtung Ostfriedhof, um die dritte Mannschaft des TSV 1860 bei ihrem Spiel gegen den DSC Alte Haide zu unterstützen. Dort traf man auf viele bekannte und glückliche Gesichter, die ebenfalls noch nicht genug von Sechzig hatten. Jedem Löwenfan sei Samstag Abend ein Besuch am „Sechser“ nahegelegt, fast immer sind entweder Frauen oder Herren passend nach dem Profispiel angesetzt.
Schwungvoller Beginn gegen starken Gegner
Mit viel Elan ging es in die Partie und der TSV ließ einige hochkarätige Chancen aus. Besser machten es die Gäste und gingen in der 31. Minute in Führung. Circa 10 Minuten später konnte unser Kapitän vom Elfmeterpunkt ausgleichen, doch die Führung währte nicht lange und Alte Haide konnte kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:1 stellen. So ging es mit einem Rückstand in die Kabine, man merkte aber, da geht noch was.
Spektakel in der zweiten Halbzeit
Doch erst mal war davon wenig zu sehen. Es waren die Gäste aus Schwabing, welche auf 1:3 erhöhten. Die Löwen ließen sich aber nicht entmutigen und so startete ein wahrer Sturmlauf. Erst der Anschlusstreffer in der 58. durch Salif Boubacar, dann der Ausgleich zum 3:3 durch Schlüsselspieler Kenny Price. Die Gäste hatten sich schon in Sicherheit gewähnt, doch jetzt stand alles wieder auf Anfang. Für 1860 III kamen neue Kräfte und Joker Mario Krischel traf in Minute 78 zum umjubelten Führungstreffer. Fünf Minuten später wurde wieder Sally Boubacar prächtig in Szene gesetzt, lies den gegnerischen Torhüter lässig aussteigen und machte den Sieg perfekt. Ein wunderbarer Torjubel der ganzen Mannschaft direkt vor dem Biergarten war die Folge, bei dem vor lauter Ekstase ein Löwenspieler einen Cut im Gesicht davontrug.
Damit war der sprichwörtliche „Kas bissn“, unsere Amateure brachten den Sieg unter Mithilfe einiger Ergänzungsspieler souverän über die Zeit und feierten nach dem Schlusspfiff noch mit den Fans. Nach diesem mitreißenden Spiel ging es noch ins Bamboleo um den fantastischen Fußballtag ausklingen zu lassen. So machen die Löwen Spaß, was will man mehr!
Die Fußbballmannschaften des TSV 1860 München konnten am Wochenende einige Erfolge feiern, auf die wir zurückschauen. Außerdem schauen wir nach Vorne auf eine Jubiläumsveranstaltung der Abteilung Vereinsgeschichte und eine neue Folge sechzger.de Talk gibt es auch.
3:0 der Profis gegen Waldhof Mannheim
Mit dem zweiten 3:0 in Folge scheint 1860 der dringend benötigten Konstanz näher zu kommen. In der zweiten Hälfte zeigten die Löwen den Waldhöfern, wo der Hammer hängt und stellten von 0:0 auf 3:0. Waldhofs Keeper verhinderte einen Kantersieg des TSV 1860. Der “kicker” würdigte die Leistung der Löwen und nominierte den Torschützen und Vorlagengeber Tunay Deniz sowie Kapitän Jesper Verlaat in die “Elf des Tages”. Tunay Deniz steht außerdem bei liga3-online zur Wahl als Spieler der 14. Spieltags. Hier könnt Ihr für ihn abstimmen. Außerdem könnt Ihr den wunderbaren Nachmittag nochmals in unserer Bildergalerie Revue passieren lassen.
Jubiläumsveranstaltung der Abteilung Vereinsgeschichte
In diesem Jahr gibt es einige runde Geburtstage großer Löwenerfolge zu feiern. Der Sieg im DFB-Pokal wird 60 und der Bundesliga-Aufstieg von Meppen wird 30. Grund genug zu feiern und sich besserer Zeiten unseres TSV 1860 zu erinnern und zwar auf der Jubiläumsveranstaltung der Abteilung Vereinsgeschichte. Unter dem Motto 30-60-1860 wird 20. November ab 18:30 im Stadion an der Schleißheimer Straße gefeiert. Mit von der Partie sein werden Reiner Maurer, Bernhard Winkler, Roland Kneissl und Thomas Miller. Wer mitfeiern will, sollte unbedingt reservieren.
Löwenergebnisse vom Wochenende
Die Profis schlugen den SV Waldhof bekanntermaßen 3:0, die U21 verteidigte die Tabellenführung durch 1:0 gegen den FC Ismaning. Die U19 war spielfrei, die U17 verlor leider beim FC Augsburg mit 2:0 und konnte sich nicht für die überregionale Gruppenrunde qualifizieren. Die Ddritte drehte einen 1:3 Rückstand gegen den FC Alte Haide in einem denkwürdigen Spiel noch in ein 5:3. Die Löwinnen konnten einen Sieg feiern und kassierten eine Niederlage. Die Erste siegte 4:0 beim FC Fasanerie Nord, die Zweite musste sich dem SC Baldham-Vaterstetten 2:0 geschlagen geben. Alle Ergebnisse vom Wochenende findet Ihr hier. Das abgebroche Spiel der Dritten wird übrigens heute Abend in Pasing nachgeholt.
Sechzger.de Talk 184 geht online
Gut gelaunt lassen Christian und seine Gäste Florian, Peter und Thomas die Löwenwoche nochmal Revue passieren. Das diskussionslose 3:0 gegen Waldhof versetzt die vier in spürbar gute Laune. Diese kann auch die vereinspolitischen Querelen nicht beeinträchtigen, auch wenn die vier Teilnehmer den Themenkomplex kurz streifen. Zum Schluss diskutieren Christian und seine Gäste das Pokalspiel gegen die SpVgg Unterhaching, zu dem die Bobfahrer nun mit zehn sieglosen Ligaspielen in Folge antreten müssen. Den Talk findet Ihr auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen wie:
Zehn Ligaspiele in Folge ist die SpVgg Unterhaching nach dem 3:2 beim VfB Stuttgart II nun schon sieglos. Coach Unterberger hätte ein Unentschieden zwar gerecht gefunden, aber “zwei Eiertore” (Unterberger) brachten die Bobfahrer auf die Verlierer-Bahn. Doppeltorschütze Skarlatidis ließ verlauten, er “habe selten so eine Saison erlebt, in der man so viel auf die Fresse kriegt wie wir”. Die Löwenfans hätten sicher nichts dagegen, wenn die Hachinger am nächsten Samstag im Toto-Pokal Viertelfinale noch was “auf die Fresse” kriegen, um Skarlatidis’ Wortwahl aufzugreifen.
VfL Osnabrück: Situation bedrohlich
Auch für Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück läuft es alles Andere als gut. Der VfL steht auf dem letzten Tabellenplatz und hat schon fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Schlechte Vorzeichen für die am Freitag stattfindende 125-Jahrfeier des VfL. Die Statistik macht den Osnabrückern wenig Hoffnung: von acht Teams, die am 14. Spieltag fünf oder mehr Punkte Rückstand auf den Nicht-Abstiegsplatz hatten, stiegen sechs auch am Saisonende ab.
SV Sandhausen: Meier fällt lange aus
Nach dem 0:3 gegen die Löwen berappelte sich der SV Sandhausen schnell und besiegte Alemannia Aachen mit 4:0. Doch eine Verletzung von Richard Meier trübte die Freude der Sändhäuser. Meier zog sich eine Innenbandverletzung zu und wird frühstens zur Vorbereitung auf die Rückrunde wieder zur Verfügung stehen.
Damit geht Ihr gute informiert in diesem Dienstag. Noch vier Tage bis zum Spiel gegen Haching, für das es übrigens noch Tickets gibt.
1964 und 1994 – zwei Jahre an deren Erinnerung die Herzen der Löwenfans durchaus ein wenig höher schlagen. Vor sechzig Jahren holten Rudi Brunnenmeier & Co. den DFB-Pokal nach München. Und dreißig Jahre später gelang dem Team um Ösi-Bomber Peter Pacult der sensationelle Durchmarsch durch die 2. Bundesliga und die Rückkehr des TSV 1860 ins Fußball-Oberhaus nach – damals als sehr lang empfundenen – 13 Jahren der Abwesenheit. Wahrlich gute Gründe zum Jubeln. Und sich daran zu erinnern. Dies geschieht kommende Woche im Rahmen einer Verantstaltung.
Veranstaltung im Stadion an der Schleißheimer Straße
Die Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 e.V. veranstaltet am Mittwoch, den 20. November ab 19.30 Uhr einen “Feierabend der großen Löwenerfolge 1964 und 1994”.
Ort der Handlung wird die Gaststädte Stadion an der Schleißheimer Straße in der gleichnamigen Straße auf Hausnummer 82 sein. Einlass ist ab 18.30 Uhr und die beiden Moderatoren Thomas Bohlender und Claus Melchior freuen sich über zahlreichen Besuch. Der Eintritt ist frei, die Abteilung Vereinsgeschichte nimmt allerdings gern freiwillige Spenden entgegen. Damit bei all dem Jubel-Trubel alles geordnet abläuft, wird um eine vorherige Reservierung direkt beim Stadion an der Schleißheimer Straße per Email oder unter der Telefonnummer 089-529736 gebeten.
Prominente Gäste
Für die Veranstaltung konnten vier hochkarätige Protagonisten gewonnnen werden. Mit Reiner Maurer, Bernhard Winkler, Roland Kneissl und Thomas Miller werden vier Mitglieder der legendären Aufstiegself von 1994 sicher die eine oder andere launige Anekdote aus jener Zeit unter Trainer Werner Lorant zum Besten geben.
Die Profis siegen am Samstag zum zweiten Mal in Serie, die Amas bauen die Tabellenführung in der Bayernliga Süd aus. Die Dritte dreht ein spannendes Spiel am Sechserplatz, die Löwinnen triumphieren auswärts in der Fasanerie. Viele Teams des TSV 1860 hatten an diesem grauen Wochenende im November was zu feiern.
U17 zum Abschluss auf Platz 5
Dies galt leider nicht für die U17. Die Junglöwen mussten zum Abschluss der regionalen DFB-Nachwuchsrunde in ihrer Gruppe F zum Tabellendritten nach Augsburg fahren. Mit einem Sieg hätte das Team von Trainer Christian Stegmaier den FCA-Nachwuchs noch auf Platz vier verdrängen und die Qualifikation für die nächste, überregionale Gruppenrunde realisieren können. Daraus wurde leider nichts: 0:2 hieß es am Ende. In der Tabelle rutschte 1860 dadurch noch auf Platz 5 zurück.
Amas schlagen Ismaning
Mit dem 40. Saisontor im 19. Saisonspiel behielt die U21 von Felix Hirschnagl gegen den FC Ismaning die Oberhand und konnte die Tabellenführung in der Bayernliga Süd sogar ein wenig ausbauen. Weil Verfolger Memmingen gegen den Tabellenletzten Rain nicht über ein 1:1 hinauskam und auch Schalding-Heiding Punkte liegen ließ, haben die Amas nun vier Punkte Vorsprung auf ihre Verfolger. Und ein dramatisch besseres Torverhältnis, als die Konkurrenz!
Acht Tore am Sechserplatz
Einen durchaus erwärmenden Kick bekamen die Besucher am Sechserplatz am Samstag Abend um halb sechs geboten – die Temperaturen sanken zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits in einen wenig gemütlichen Bereich. Viele Löwenfans hatten sich nach dem 3:0 der Profis gegen Waldhof Mannheim in Richtung St.-Martin-Straße aufgemacht. Und sie mussten nach 55 Minuten und dem Zwischenstand von 1:3 mit einer Heimniederlage für die Dritte gegen den FC Alte Haide rechnen. Dann geschah Bemerkenswertes: Bis zur 78. Spielminute hatte Sechzig die Partie auf 4:3 gedreht – und setze am Ende noch das 5:3 obendrauf. Respekt, Löwen!
Beide Frauen-Teams des TSV 1860 waren am vergangenen Wochenende im Einsatz. Dabei gab es einen Sieg und eine Niederlage für die Löwinnen. Die erste Mannschaft siegte aufgrund einer starken Schlussphase mit 4:0 beim FC Fasanerie Nord. Die Zweite musste sich hingegen mit 0:2 beim SC Baldham-Vaterstetten geschlagen geben. Beide Teams liegen damit in ihrer Liga auf Rang drei.
Sieg und Niederlage für die Löwinnen
Die erste Mannschaft musste in der Kreisliga 1 auf der Bezirkssport-Anlage an der Lerchenauer Straße ein hartes Stück Arbeit verrichten, bis die drei Punkte sicher waren. Kira Winter hatte die TSV-Frauen kurz vor der Pause in Führung geschossen. Vor 40 Zuschauern ging es im zweiten Durchgang auf Kunstrasen hin und her. Weitere Treffer fielen aber erst in der Schlussphase, als die Gastgeberinnen aufmachten. Kira Winter stellte die Zeichen mit ihrem zweiten Treffer auf Sieg (75.). Dann schraubten Ejona Rexhepi und Saadet Tombul das Ergebnis noch auf 4:0 in die Höhe. Am kommenden Sonntag sind die Löwinnen um 11:30 Uhr beim FC Teutonia München zum Verfolgerduell zu Gast.
Knappe Niederlage für die Zweite
Mit einer knappen Niederlage kehrte die zweite Mannschaft vom Auswärtsspiel in der Kreisklasse 1 beim SC Baldham-Vaterstetten zurück. In Vaterstetten lieferten sich die beiden Teams vor ebenfalls 40 Zuschauern ein ausgeglichenes Duell. Alexandra Haage traf nach einer guten halben Stunde zum 1:0 für die Heimischen. Kurz nach Wiederanpfiff fiel das 2:0 für Baldham-Vaterstetten. Trotz einer Schlussoffensive mussten sich die Löwinnen am Ende mit 2:0 geschlagen geben. Weiter geht es auch für die zweite Mannschaft am kommenden Sonntag auf fremdem Geläuf. Das Spiel bei der SG Schwabhausen/Rohrmoos beginnt um 12:30 Uhr.
Nach dem überzeugenden 3:0 gegen den SV Waldhof Mannheim wurden Jesper Verlaat und Tunay Deniz in die kicker “Elf des Tages” berufen. Während der Kapitän bereits zum fünften Mal dabei ist, feiert Mittelfeldspieler Deniz seine Premiere in der laufenden Spielzeit.
Deniz und Verlaat in kicker “Elf des Tages”
Sowohl Deniz als auch Verlaat wurden vom kicker für ihre Leistung am Samstag mit der Note 1,5 bedacht. Darüber hinaus erhielten Max Reinthaler und Soichiro Kozuki eine glatte 2, wurden vom Fachmagazin jedoch nicht für die Spieltagsauswahl berücksichtigt.
Zwei Löwen in der Spieltagself
Neben den beiden aktuellen Löwen finden sich mit Simon Lorenz und Christoph Daferner noch zwei ehemalige Spieler des TSV 1860 in der “Elf des Tages” wieder.
Dank einer überragenden zweiten Halbzeit konnte der TSV 1860 am Samstag den zweiten 3:0-Sieg in Folge landen und bereitete den Fans im ausverkauften Grünwalder Stadion einen vergnüglichen Nachmittag. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimsieg der Löwen gegen den SV Waldhof Mannheim.
Fotogalerie zu TSV 1860 – SV Waldhof Mannheim
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TSV 1860 Waldhof Mannheim 20241109 (15)
TSV 1860 Waldhof Mannheim 20241109 (73)
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Videos rund um die Löwen
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Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter dem TSV 1860 München. Die Profis machten den Löwenfans mit dem zweiten Sieg in Folge große Freude. Auch die U21 konnte ein Sieg feiern.
Profis beim 3:0 gegen Waldhof mit zweitem Sieg in Folge
Es geht langsam aufwärts bei 1860. Am Samstag zeigten die Profis eine reife Leistung gegen den SV Waldhof Mannheim und fuhren einen rundum verdienten 3:0-Sieg ein. Guttau, Deniz und Wolfram trafen für die Löwen, Bartels im Mannheimer Tor verhinderte einen noch höheren Sieg für 1860. Damit gelang dem Team der zweite Sieg in Folge und die lange erhoffte Konstanz in den Leistungen stellt sich nun hoffentlich langsam ein. Trainer Giannikis war mit dem Gezeigten auch sehr zufrieden und attestierte seiner Elf eine “erwachsene Leistung”.
U21 besiegt den FC Ismaning
Der eingewechselte Cristian Leone erzielte das goldene Tor zum 1:0 für die U21, die damit den FC Ismaning besiegte. Durch den Sieg liegt 1860 nun mit vier Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Mike Gevorgyan scheiterte zunächst noch mit einem Handelemeter, ehe Leone den entscheidenden Treffer in der 78. Minute markierte.
News aus der dritten Liga
Sonntagsspiele der dritten Liga
Der FC Ingolstadt konnte einen 4:0-Auswärtssieg bei Hannover 96 landen. Kanuric, Lorenz, Grönning und Zeitler trafen für den Fusionsclub von der Donau. Das Bemerkenswerteste an diesem Spiel dürfte jedoch die Zuschauerzahl von 700 im Niedersachenstadion gewesen sein. Erzgebirge Aue besiegte Rot-Weiss Essen 2:1. Fallmann und Stefaniak brachte Aue noch vor der Pause in Führung, Arslan gelang das 2:1 in der Nachspielzeit. Direkt nach Essens Treffer pfiff Schiri Weller ab. Darüber erregte sich Brumme so sehr, dass er nach dem Schlusspfiff noch die gelb-rote Karte sah. Die SpVgg Unterhaching verlor beim VfB Stuttgart II mit 3:2. Damit kommen die Bobfahrer mit einer Serie von zehn sieglosen Spielen in der Liga am Samstag zum Toto-Pokal Viertelfinale ins Sechzgerstadion.
Zwarts sieht rot
Ex-Löwenstürmer Joel Zwarts sah am Samstag im Spiel Osnabrück-Dresden die rote Karte nach einer Tätlichkeit. Bemerkenswert ist, dass weder die TV-Kameras einfangen konnten noch Schiri Haslberger die Szene sah. Aber sein Assistent Endriß sah die Szene und informierte Haslberger, der sofort rot zückte.
Backhaus mit harter Schiri Kritik
Bereits n der dritten Minute sah Gianluca Gaudino die rote Karte beim Spiel der Aachener in Sandhause, als er mit gestreckten Bein und offener Sohle in einen Zweikampf ging. Trainer Backhaus war mit der roten Karte überhaupt nicht einverstanden und behauptete, das sei “weniger als nichts” gewesen. Aber Backhaus ging nicht nur mit dem Unparteiischen hart ins Gericht. AUch sein team kritisierte er wegen mengelnder Chancenverwertung hart.
Hinter den Fans des TSV 1860 München liegt mal wieder eine sehr bewegende Woche. Während es sportlich weiter aufwärts geht, geht es abseits des Platzes drunter und drüber. Eine Erklärung für das, was einem als Löwenfan ständig widerfährt, findet man vielleicht in der chinesichen Philosophie beim Konzept von Yin und Yang.
Es stammt aus der chinesischen Philosophie, genauer gesagt dem Daoismus. Verkürzt gesagt bedeutet das Konzept von Yin und Yang, dass zwei gegensätzliche Kräfte, die miteinander in einer gegensätzlichen Beziehung stehen und sich dabei gegenseitig beeinflussen. “Yin und Yang können nicht gleichzeitig ansteigen oder absinken. Wenn Yang sich vergrößert, verringert sich Yin und umgekehrt.” Was das für Löwenfans im Herbst 2024 bedeutet erleben wir gerade.
Sportliches Yin
Nachdem man nach dem Spiel gegen Osnabrück ratlos war und die Analyse des Spiels innerhalb unserer Redaktion doch ziemlich diametral auseinander ging, gibt es zum sportlichen Yin in den letzten zwei Wochen nur noch eine Meinung. Endlich geht es aufwärts und die Mannschaft zeigt ihr wahres Leistungsvermögen. Vielleicht sind die Spieltage 13 und 14 etwas spät, um erstmals in einer Saison zwei starke aufeinanderfolgende Leistungen zu zeigen, aber wollen wir mal nicht so sein. Dem saustarken 3:0 in Sandhausen, folgte gestern ein nicht minder starkes 3:0 gegen den SV Waldhof Mannheim.
Waldhof in der zweiten Hälfte zerlegt
Nach ausgeglichener erster Hälfte mit leichten Vorteilen für die Löwen, zerlegte 1860 den Waldhof in der zweiten Hälfte nach Lust und Laune. Dem 1:0 nach starker Willensleistung von Guttau folgte ein 2:0 wie aus dem Fußball-Lehrbuch. Schröter bracht den Ball über den rechten Flügel zu Hobsch, der ihn am rechten Fünfercke festmachte und genau in der richtigen Milisekunde auf den von hinten heranbrausenden Deniz ablegte. Dieser hämmerte den Ball wuchtigst hoch ins kurze Ecke. Eins der schönsten Löwentore der jüngeren Vergangenheit. Zum Zunge Schnalzen! Deniz legte dann noch punktgenau das 3:0 für Wolfram auf, der damit endgültig den Deckel drauf machte. Am Ende konnte sich der SVW bei Torwart Bartels bedanken, der noch drei astreine Fernschüsse der Löwen per Glanzparade entschärfte und so einen Kantersieg der Löwen verhinderte. So kann es weitergehen!
Gesellschafterpolitisches Yang
Nicht so weitergehen kann es abseits des Platzes. Hasan Ismaik ermöglichte der chronisch defizitären KGaA zum wiederholten Male auf den letzten Drücker eine positive Fortführungsprognose durch die Bereitstellung von weiteren Finanzmitteln. Diese verknüpfte er mit einer vergifteten Bedingung. (Ex-) Bayernfan Anton Hiltmair soll Finanzgeschäftsführer werden. Darüber hinaus ließ sich Ismaik wohl eine höchst umstrittene Klausel in den Vertrag schreiben. Diese Klausel soll besagen, dass die Besetzung von Geschäftsführerposten in der KGaA bei Patt im Beirat nicht mehr vom e.V. getroffen werden darf und 50+1 somit ausgeschaltet ist. Ebenso bestehen Meinungsverschiedenheiten über die satzungsgemäße Einbindung des Verwaltungsrates.
Mal wieder Streit auf offener Bühne
Wie es bei 1860 immer so ist, werden die Meingsverschiedenheiten nicht hinter verschlossenen Türen besprochen, sondern Streit auf offener Bühne zelebriert. Zunächst verkündete der Verwaltungsrat per Mitteilung seine Bedenken zur Unterschrift des Präsidiums auf dem neuerlichen Kreditvertrag mit HAM und traf bisher keine Entscheidung zu Zustimmung oder Ablehnung des selben. Stattdessen wurde im Statement das Präsidium aufgefordert, einen satzungsgemäßen Vertrag mit HAM auszuhandeln. Das Präsdium antwortete per Stellungnahme, dass aus seiner Sicht der Vertrag satzungsgemäß unterschrieben werden konnte und dadurch Schaden von KGaA und Verein abgewendet worden sei (nämlich die Insolvenz der KGaA). Mittlerweile ist aber klar, dass die Personalie Hiltmair wohl nur ein Bauer im Schachspiel um strategisch weit wichtigere Aspekte ist. Hasan Ismaik wird breit grinsend in Abu Dhabi sitzen und der zunehmenden Spaltung innerhalb der e.V.-Seite mit Freude zusehen. Die e.V.-Vertreter sollten sich fragen, ob sie sich nicht zusammenraufen können, um Hasans Grinsen etwas weniger breit werden zu lassen.
Yin und Yang bei 1860 zu Ende gedacht
Kommen wir zurück zu Yin und Yang. Sportlicher Erfolg (Yin) und Ruhe oder gar Einigkeit im Gesellschafterkreis (Yang) scheinen gemeinsam nicht möglich zu sein. Und somit wird langfristiger sportlicher Erfolg bei solider Finanzierung ein Wunschtraum für die 1860-Fans bleiben. Und das bringt mich von der fernöstlichen Philisophie zum christlich-abendländischen Bild des Fegefeuers, in dem man als Löwenfan ewig zu schmoren scheint…
Der 3:0-Heimsieg der Löwen gegen Waldhof Mannheim war absolut verdient. Mit einer bärenstarken zweiten Halbzeit erarbeiteten sich die Münchner den Heimdreier und stießen damit auch in die obere Tabellenhälfte vor. Entsprechend zufrieden war Löwen-Coach Argirios Giannikis bei der Pressekonferenz nach dem Spiel und sagte: “Wir haben sehr erwachsen gespielt”.
Trares bemängelt das Mannheimer Offensivspiel
Gäste-Coach Bernhard Trares zeigte sich mit den ersten 60 Minuten seines Teams zufrieden und erklärte: “Wir wussten, dass Sechzig nach dem 3:0 in Sandhausen mit viel Selbstbewusstsein ins Spiel geht und wollten das Spiel mitkontrollieren. Das ist uns bis zur 60. Minute ordentlich gelungen, beide Mannschaften hatten bis dahin wenig Chancen. Dann fällt nach einem Fehler das 1:0. Danach hatten wir zu wenig Druck nach vorne, das war mir zu wenig in der Offensive. Nach dem 1:0 und dem 2:0 kommt dann das Stadion und am Schluss hätte Sechzig sogar noch das eine oder andere Tor machen können, da waren wir chancenlos.”
Giannikis zufrieden mit dem Auftritt seines Teams
Löwen-Coach Giannikis stimmte weitgehend zu und sagte: “Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Dynamik erzeugt. Es war ein kontrolliertes Spiel beider Mannschaften. Das wollten wir nach der Pause besser machen und haben es ab der 55. Minute besser umgesetzt. Nach dem Tor hatten wir eine gute Kontrolle, haben uns Chancen erspielt und die Tore gemacht. In der Defensive haben wir gut gearbeitet.”
Giannikis: “Haben sehr erwachsen gespielt”
Weiter sagte Giannikis: “Wir haben sehr erwachsen gespielt, ich bin zufrieden mit dem Auftritt. Was mir gefallen hat, dass wir uns auch in der 93. Minute noch in die Bälle werfen, um ohne Gegentor zu bleiben. Jetzt werden wir in den nächsten Wochen an der Konstanz arbeiten und haben das Pokalspiel vor der Brust.”
“Hiller musste keinen Ball halten”
Angesprochen auf den Effekt des Torwart-Wechsels in den letzten beiden Spielen (ohne Gegentor) erklärte der Franke: “Marco Hiller musste in den letzten beiden Spielen keinen Ball halten. Wir haben nach dem 1:5 in Cottbus die richtigen Schlüsse gezogen”.
So kann es also weitergehen bei den Löwen, die Formkurve zeigt deutlich nach oben…