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TSV 1860 U21 weiter ungeschlagen – Sieg gegen FC Deisenhofen

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TSV 1860 München U21Teamfoto 24 25

Nach dem spielfreien Wochenende war die U21 des TSV 1860 München am gestrigen Samstag gegen den bis dato punktgleichen FC Deisenhofen gefordert. Die beeindruckende Serie der Mannschaft von Felix Hirschnagl hat auch nach acht gespielten Partien weiter Bestand. Den Löwen gelang ein klarer Heimsieg.

Klose bringt Löwen in Führung

Parallel zu den Profis in Ingolstadt – und damit ohne Besuch eines sechzger.de Redakteurs – war die U21 des TSV 1860 München gestern gegen den FC Deisenhofen im Einsatz. Nach dem Unentschieden gegen den FC Memmingen, auf den die Profis am kommenden Dienstag im Toto-Pokal treffen, hatten die Löwen am vergangenen Wochenende spielfrei. Der nächste Konkurrent, der FC Deisenhofen, gewann gegen den FC Ismaning mit 2:0 und holte den fünften Saisonsieg. Vor dem Duell gegen den TSV 1860 II lagen beide Teams in der Bayernliga Süd also nach Punkten gleich auf. 15 Zähler hatten die beiden Mannschaften jeweils gesammelt.

Gegen die Gäste aus Deisenhofen präsentierte sich die U21 des TSV 1860 von Beginn an spielbestimmend. Gute Torchancen und damit die Möglichkeit in Führung zu gehen gab es zunächst jedoch nicht. Nach 35 Minuten war es dann soweit: Cristian Leone tankte sich über rechts durch und legte für Noah Klose auf. Aus drei Metern hatte dieser keine Mühe zum 1:0 einzuschieben. Kurz darauf hätten die Gäste jedoch um ein Haar direkt den Ausgleich erzielt. Die Hintermannschaft der Löwen präsentierte sich etwas unkonzentriert und hatte bei einem Lupfer Glück, dass dieser am Tor vorbei ging (37.). Mit der knappen Führung ging der TSV 1860 II in die Halbzeitpause.

TSV 1860 U21 schlägt FC Deisenhofen mit 3:0

Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste auf den Ausgleich. Erion Avdija konnte diesen zehn Minuten nach Wiederanpfiff gerade noch verhindern. Stattdessen erhöhten die Löwen dann auf 2:0. Nach einem Foul an der Strafraumgrenze brachte Brahim Moumou den fälligen Freistoß in den Strafraum, wo Sean Dulic am zweiten Pfosten einlief und verwandelte. In der Folge blieben beide Teams aktiv und hatten gute Chancen auf weitere Treffer. Deisenhofen scheiterte am Pfosten (67.), die U21 des TSV 1860 traf in Person von Raphael Wach den Außenpfosten (80.). In der Schlussphase boten sich den Löwen zahlreiche weitere Möglichkeiten zum 3:0. Arin Garza war es schließlich, der in der 90.Minute den Endstand erzielte. Damit blieb das Team von Felix Hirschnagl zum achten Mal ungeschlagen und bereits zum fünften Mal ohne Gegentreffer.

Entsprechend zufrieden zeigte sich der Coach auch nach Abpfiff wie auf der Homepage des TSV 1860 nachzulesen ist. Insbesondere Avdija verdiente sich mit seiner Leistung ein Sonderlob. “Dass wir erneut zu Null gespielt haben, ist der Verdienst unseres Torhüters” so Hirschnagl. Weiter geht es für die U21 am kommenden Wochenende beim TSV 1861 Nördlingen. Da die Profis aufgrund des Länderspielwochenendes spielfrei haben, könnte sich der ein oder andere Löwenfan auf den Weg zum Auswärtsspiel am Samstagnachmittag machen.

Bittere Heimniederlagen für TSV 1860 III & IV

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Spvgg 1906 Haidhausen Tsv 1860 Iii Dritte

Während die Vierte ihr erstes Spiel auswärts mit 9:5 (!) gewonnen hatte, startete die Dritte bereits mit einer 3:6-Niederlage im Gepäck in den 2. Spieltag. Dieser hatte leider wenig Gutes für die Amateur-Löwen in petto. Für den TSV 1860 III und IV setzte es am Samstag bittere Heimniederlagen.

Heimniederlagen für TSV 1860 III & IV

Super gekämpft und dann doch noch verloren – so lässt sich der Auftritt der Dritten zusammenfassen. Bereits nach einer guten Viertelstunde lag der TSV 1860 III mit 0:2 gegen den TSV Großhadern zurück, rappelte sich dann jedoch auf und schaffte das Comeback. Salif Boubacar (54.) und Julian Schleich (58.) glichen für Sechzig aus, doch tief in der Nachspielzeit gelang Jeffrey Addae noch der Lucky Punch noch der Lucky Punch für die Gäste zum 2:3-Auswärtssieg.

Die Vierte lieferte das nächste Eishockeyergebnis an und steht nach zwei Spieltagen beim sensationellen Torverhältnis von 11:11. Gegen den TSV Milbertshofen setzte es eine 2:6-Heimniederlage, wobei vor allem das 0:2 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das Team ins Mark traf. Die Tore für den TSV 1860 IV erzielten Alexander Petö (65., Elfmeter) und Seymen Celik (90.+2).

Giesinger Gedanken: Bremsmanöver erfolgreich – Jetzt bitte wenden!

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Mannschaft und Fans nach dem Spiel

Die Stimmung war an einem Tiefpunkt angekommen, gefühlt hatten viele keine Lust mehr. In meinem Dunstkreis wurden einige Karten kurzfristig angeboten, zum Beispiel das Dantestadion erschien manchen als angenehmere Alternative. Und dann die Meldung: Es sind mehr Auswärtskarten als letztes Jahr verkauft! Rund 6000 Löwenfans werden in Ingolstadt erwartet! Von (Ab)wenden also keine Spur!

Der leidensfähige Löwe lebt

Als wäre nichts gewesen, machten sich viele Löwenfans mit der Bahn auf den Weg. Auch ich konnte einen Sitzplatz im gesteckt vollen Regionalexpress 1 Richtung Ingolstadt ergattern. Die Stimmung im Zug war durchaus optimistisch. Ob Hoffnung oder Galgenhumor vermag ich nicht zu sagen, den Spaß lassen wir uns aber doch nicht nehmen und das in rauen Mengen mitgeführte Bier tat sein Übriges. Die Sonne knallte auf dem Weg ins Industriegebiet, ich war bereit, wieder enttäuscht zu werden. Als ich dann etwas länger vor dem Block auf meine Karte warten musste, ließ die Geräuschkulisse meine Vorfreude wieder steigen. Bitte wenden? Nein, danke!

Das Trikot bringt die Wende

Dann kam die Mannschaft aufs Feld, und das im blütenweißen Trikot. Das Ausweichtrikot, das einzige, dass noch nicht vom bisherigen Ligaalltag belastet war. “Das Trikot bringt die Wende” teilte ich den Redaktionskolleg*innen siegessicher mit. Ein gewisser Aberglaube gehört ja dann doch zum Fußball… Als dann noch wirkliche offensive Außen auf dem Feld erkennbar waren – auch der KICKER erkannte ein 4-2-3-1 – konnte ja nichts mehr schief gehen.

Trainerfrage? – Mir egal

Anfangs wollte ich das mit dem geänderten System nicht glauben. Es wirkt ein bisschen wie ein Eingeständnis des Trainers, dass seine Ideen nicht fruchten. Andererseits beweist er Anpassungsfähigkeit und wenig Eitelkeit. Heute alles scheißegal. 3 Punkte. Endlich. Eine Diskussion können wir aber wirklich begraben. Die Mannschaft spielt FÜR den Trainer! Es ist nicht plötzlich alles perfekt, Baustellen bleiben offen, aber der Kampf ist endlich da. Die Grätsche von Guttau in der Nachspielzeit, symptomatisch für den plötzlichen Wandel.

Kehrtwende – Aber auf welches Kommando?

Sind es die viel beschworenen Nuancen? Ist es der Druck, den die Mannschaft braucht, der sogenannte “Ernst der Lage”? Oder mussten die Löwen wirklich nur endlich mal in Führung gehen, wie der Trainer auf der PK nach dem Spiel meinte? Egal woran es lag, hoffen wir, dass es kein Strohfeuer war. Wir wissen jetzt, die Mannschaft will und die Mannschaft kann. Besonders gefallen hat mir auch das Feuer der Ersatzspieler zum Ende. Trotz Auswechslung war keinem Wurscht, was auf dem Platz passierte. Das wollen wir sehen, dieses Feuer, dann verkraftet der Löwenfan auch Stockfehler und ungenaue Pässe auf fünf Meter.

60 und die Schiris – Das Blatt wendet sich nie

Zum Glück waren die “What the fuck ist this now?“-Momente heute auf den Schiedsrichter beschränkt. Eigentlich kein schlechtes Spiel vom Mann in Gelb. Dass er gefühlt keinem Ingolstädter eine Karte geben wollte, mag eher Stadionillusion gewesen sein. Der Scheiß-Elfer hätte uns aber auch die ganze Partie kosten können! Das zweite Unparteiischen-Ei in Folge. Die Zunft mag uns irgendwie nicht. Sagt aber wahrscheinlich jeder Fan der Welt. Naja.

Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude – Ausruhen verboten!

Die Freude in den Gesichtern der Sechzger*innen neben mir nach den Toren. Die Erleichterung nach Abpfiff. Mit den ganzen Steinen, die da von Herzen fielen, könnten wir das Grünwalder locker ausbauen. Nach diesem Spiel sehe ich, als erklärter Hiller-Fan, wirklich keinen Grund mehr für einen Tormanntausch. Ein Redaktionsmitglied meinte gestern, Vollath sei wie ein Stiefvater: erst will man ihn nicht und dann beweist er sich doch immer mehr…

Schlussendlich lässt sich konstatieren: Darauf kann man aufbauen. Das macht Spaß. Jetzt heißt es weitermachen, das Feuer weiter anfachen. Höre ich jemanden was von “Serie” sagen? Das Bremsmanöver ist geglückt. Jetzt bitte weiter dem Navi folgen: Gegen Dresden, bitte wenden!

Giannikis: “Freue mich für die Mannschaft”

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Giannikis: "Freue mich für die Mannschaft"
Giannikis: "Freue mich für die Mannschaft"

Die Erleichterung im Lager der Löwen war groß nach dem ersten Saisonsieg durch das 2:1 beim FC Ingolstadt. Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Trainer Giannikis bei der Pressekonferenz nach dem Spiel und sagte: “Ich freue mich für die Mannschaft, dass sie sich belohnt hat”.

“Es gibt leichtere Aufgaben”

Vor knapp 13.000 Zuschauern lieferten die Münchner von Beginn an ab. “Es gibt wahrlich leichterte Aufgaben, als nach diesem Start nach Ingolstadt zu kommen”, erklärte Giannikis und sagte weiter: “Ingolstadt war erwartet schwer zu verteidigen. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben aktiv gewirkt und das Tor gemacht. Die Führung gibt dann natürlich Sicherheit. Dann haben wir bei einem Konter das schöne 2:0 gemacht und am Ende alles reingeworfen, um den Sieg über die Zeit zu bringen”.

Giannikis: “Freue mich für die Mannschaft”

Weiter erklärte Giannikis: “Ich freue mich für die Mannschaft, dass sie sich belohnt hat. Wir mussten hin und da auch leiden. Aber ich habe einige gute Phasen von uns gesehen und wir haben unsere Chancen gemacht.”
Weniger zufrieden war erwartungsgemäß Ingolstadts Trainerin Sandra Wittmann. “Wir sind auf viel Wucht gestoßen in den ersten 15 Minuten und sind verdient in Rückstand gegangen. Dann hatten wir ein, zwei Chancen und hätten auch mit einem Unentschieden die Seiten wechseln können. Nach der Pause sind wir zu vielen Chancen gekommen und das 1:1 lag auf dem Fuß. Vor dem 2:0 gab es ein klares Foul, aber wir dürfen nicht aufhören Fußball zu spielen”, erklärte Wittmann.

Wittmann: “Unglückliche Niederlage”

“Nach dem 2:0 war es ein Spiel auf ein Tor und das 2:1 war verdient. Es tut weh, dass wir verloren haben, bis auf die zwei Momente war es offensiv ein gutes Spiel für uns und eine unglückliche Niederlage”, sagte Wittmann weiter. Die Punkte nahmen aber dennoch die Löwen mit nach Giesing.

 

Die Wende kommt in Ingolstadt – 1860 siegt 2:1

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Die Wende kommt in Ingolstadt
Die Wende kommt in Ingolstadt

Irgendwie war es schon auf der Anreise ein komisches Gefühl… Irgendwie waren alle Löwenfans im Zug so optimistisch… Irgendwie klappte die Anreise zu gut… Komischerweise fuhren sogar die Shuttle-Busse (wenn auch auf der anderen Seite des Bahnhofs). Irgendwas war anders in Ingolstadt, als in den letzten Jahren…
Und das Gefühl sollte nicht trügen. Nach drei Niederlagen zum Auftakt punkteten die Löwen ausgerechnet in der Audi-Stadt beim FC Ingolstadt zum ersten Mal in dieser Saison und das dank des 2:1-Erfolgs gleich dreifach. Gerade in Ingolstadt, wo man sich in den letzten Jahren besonders schwer getan hatte. Hier könnt ihr die Partie im Detail in unserem Live-Ticker nachlesen.

Löwen beginnen spielbestimmend

Die Löwen begannen mutig und gingen mit einer offensiven Grundausrichtung und einigen Halbchancen in die Partie. Anders als in den ersten drei Spielen konnten sich die Münchner dieses Mal für ihre sehr aktive Spielweise auch mit einem Treffer belohnen. Nach einem mehrfach abgewehrten Ball traf Maximilian Wolfram vom langen Strafraumeck sehenswert in die Maschen. Im Anschluss hatte auch Ingolstadt Torchancen, doch die Sechzger standen gut und hatten bei einem Kopfball auch Glück, dass Malone Keeper Vollath genau auf die Brust köpfte. 1860 spielte auch nach der Führung munter nach vorne. Wirklich gefährlich wurde man in der ersten halben Stunde aber nicht mehr.

Szenenapplaus aus der Fankurve

Die Löwen kämpften um jeden Fall und wurden dafür mit Szenenapplaus aus der Fankurve bedacht. Auch in der Offensive waren die Gäste weiterhin die aktivere Mannschaft. Von den Zuschauern der Hausherren war wenig zu hören und auch nach vorne agierten die Gastgeber nur selten zwingend. Auf dem Feld wirkten die Ingolstädter streckenweise überrascht von der Aktivität der Münchner. So gingen die Löwen mit einer durchaus überraschenden aber verdienten 0:1-Führung in die Katakomben.

Hellwach in die zweite Halbzeit

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Löwen hellwach. Während die Hausherren wechselten, spielen die Münchner wie zuvor weiter und ließen den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren. Schifferl klärte bei der ersten nennenswerten Chance der Hausherren nach 56 Minuten stark. Dann war Schubert durch, es dauerte aber zu lange bis er Unterstützung erhielt. Anschließend hatten die Löwen riesengroßes Glück, dass die Hausherren völlig frei über das Tor schossen, ehe Hobsch für Schubert ins Spiel kam und Guttau  zugleich Philipp ersetzte.

Guttau versetzt die Löwen in Extase

Nach einer Stunde reckten die etwa 6.000 mitgereisten Löwen-Fans die Schals in die Höhe und sangen aus voller Kehle. Nur vier Minuten später folgte grenzenloser Jubel. Die Münchner konterten stark, Wolfram legte überlegt zurück und der soeben eingewechselte Guttau schob ein zum 0:2. Man konnte nicht nur den Fans, sondern auch den Verantwortlichen auf der Bank die Steine förmlich vom Herzen plumpsen sehen. Was folgte war erst einmal eine weiß-blaue Party, bei der Ingolstadt nur Zuschauer war.

Sechzig bleibt weiter am Drücker

Die Gäste blieben auch weiter das spielbestimmende Team und “verschanzten” sich keineswegs nur in der Defensive. So waren die Sechzger dem 0:3 bis zur Trinkpause näher, als die verdutzen Schanzer dem Anschlusstreffer. Ingolstadt versuchte es im Anschluss noch einmal heranzukommen. Daran änderte sich auch in der Schlussphase nichts mehr. An diesem sonnigen Samstag waren es die Löwen, die nicht mehr viel zuließen und am Ende auch das eine oder andere Mal das Glück des Tüchtigen hatten. Mit viel Einsatz und Kampfgeist war man sich in jeden Zweikampf und bot den Ingolstädtern Paroli. Hinten fing ein starker Vollath herunter, was zu in die Box segelte.

Clevere Löwen bringen Führung über die Zeit

In Ballbesitz ließen die Münchner den Ball laufen und kamen auch bei den Angriffen der Heimischen nicht mehr in große Bedrängnis. Aus dem Nichts gab es fünf Minuten vor Ende plötzlich Elfmeter für die Hausherren – Marke “Kann man geben – muss man aber nicht”. Testroet trat an und verwandelte zum 1:2. Es wurde also noch einmal spannend. Die Löwen spielten weiter nach vorne und ließen nur wirklich nichts mehr zu. So war es mit dem Schlusspfiff ein ohrenbetäubender Jubel der Mannschaft, der Verantwortlichen und vor allem der Fans. Der Bann ist gebrochen und der erste Saisonsieg in trockenen Tüchern! Geht doch Löwen, alles richtig gemacht und am Trainer festgehalten. Die Mannschaft hat eindeutig gezeigt, dass sie hinter dem Coach und dem System steht. Nun geht es mit einer ganz breiten Brust in die Länderspielpause! Dem Fußball-Gott sei Dank…

Liveticker: FC Ingolstadt – TSV 1860 München (4.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem FC Ingolstadt und dem TSV 1860 München! Die beiden Teams treffen am 4.Spieltag der Saison 2024/25 im Audi Sportpark aufeinander.

Es läuft alles andere als rund bei den Löwen – drei Niederlagen in den ersten drei Spielen und vor allem die Art und Weise, wie diese zustande kamen, sprechen eine deutliche Sprache. Nun geht es zum FC Ingolstadt 04, der in der neuen Saison bereits zwei Siege auf dem Konto hat. Kann der TSV 1860 im Audi-Sportpark endlich den heißersehnten ersten Dreier einfahren? sechzger.de berichtet live aus Ingolstadt!

1 2 Spielstand Auswärtsspiel TSV 1860 München Liveticker Sechzger.de

Aufstellung:
Vollath – Reich, Verlaat, Schifferl, Kwadwo – Frey (77. Kloss), Jacobsen – Philipp (58. Guttau), Deniz (87. Reinthaler) – Wolfram (77. Muteba), Schubert (58. Hobsch)

Bank:
Hiller (TW), Ott, Bähr, Bangerter

Tore:
0:1 Wolfram (5.), 0:2 Guttau (64.), 1:2 Testroet (86., Foulelfmeter)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Tim Danhof, Moritz Schröter (beide verletzt), Avdija (U21)

Ausfälle beim FC Ingolstadt:
keine

Diesen Löwen droht eine Sperre

Karten werden nicht in die neue Spielzeit übertragen, daher droht keinem Spieler eine Sperre im Falle einer gelben Karte.

In der laufenden Saison wurden Max Reinthaler, Raphael Schifferl, Fabian Schubert, Florian Bähr und Thore Jacobsen bislang je einmal verwarnt.

Wo könnt ihr das Spiel FC Ingolstadt – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Match wird vom BR im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Faninformationen zu FC Ingolstadt 04 – TSV 1860

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FC Ingolstadt 04 TSV 1860

Morgen reisen die Löwen zum oberbayerischen Duell zu den Schanzern und werden einmal mehr von zahlreichen Fans unterstützt, die das Match im Audi-Sportpark (hoffentlich) stimmungsmäßig zum Heimspiel machen. Wir präsentieren Euch die Faninformationen zum Spiel des TSV 1860 beim FC Ingolstadt 04 (sechzger.de berichtet live).

Faninformationen zu FC Ingolstadt 04 – TSV 1860

Vor Ort wird es keine Tageskasse am Gästeeingang geben, der Ticketkauf ist also nur im Vorverkauf möglich. Der Audi-Sportpark öffnet seine Tore um 12.30 Uhr, der Anpfiff erfolgt um 14 Uhr. Bitte beachtet, dass Löwenfans bei den Eingängen 7/8 der Einlass verwehrt wird.

Da es wieder heiß werden dürfte, auch eine Info zum Catering: Im Stadion wird Vollbier ausgeschenkt, Zahlungen sind nur bargeldlos möglich.

Anreise per Auto/Bus/Bahn

Im Navi bitte folgende Adresse angeben, um ans Ziel zu kommen: Am Sportpark 1, 85053 Ingolstadt

Solltet Ihr per Bahn anreisen, nutzt bei der Anreise bitte die Regionalbahn mit den Zugnummern 59068/59150/59094. Bei der Abreise sind die Zugnummern 59183/59099 zu präferieren.

Shuttlebusse zum/vom Stadion

Das Stadion wird am Samstag ab 1 1/2 Stunden vor Anpfiff von der Stadtmitte aus zusätzlich zum regulären Linienverkehr (Linie 21 und 51) von kostenlosen Shuttlebussen (Linie 902) angefahren. Diese starten am Zentralen Omnibusbahnhof und fahren auf direktem Weg im 30-Minuten-Takt zum Stadion.

Vom Hauptbahnhof aus stehen Shuttlebusse ab ca. 11.15 zur Verfügung, die Euch direkt zum Stadion bringen.

Nach dem Match fahren die Shuttlebusse solange, bis alle Fans das Stadion verlassen haben, der letzte Bus jedoch 90 Minuten nach Abpfiff.

Ansprechpartner vor Ort

Sollte es vor Ort zu Problemen oder Unstimmigkeiten kommen, dürfte Ihr Euch gerne an die beiden Fanbeauftragten des TSV 1860 wenden.

Jamie Jesse: + 49 175 1860 004
Christian Poschet: +49 1520 5309989

Gegnervorstellung: Fußballclub Ingolstadt 04 e.V.

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Brachland Audi-Sportpark

Positives zur aktuellen Situation fällt mir nicht ein. Geschimpft wurde die Mannschaft auch schon genug. Zum Glück darf ich über die Gegner schreiben, da ist mehr Positives zu holen. Falls das Wetter passt, kann man sich in der historischen Stadt an der Donau gut die Zeit vertreiben und die Zeit um das Spiel wenigstens gewinnbringend nutzen.  Am Samstag geht es auf die Schanz zum Fußballclub Ingolstadt 04 e.V..

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Bei den Schanzern schaut es aktuell recht rosig aus. Drei Spiele, sechs Punkte und im Landespokal weitergekommen. Allein im DFB-Pokal war gegen den FC Kaiserslautern Endstation, was gegen einen höherklassigen Gegner auch kein Beinbruch ist. Ein deutlicher Sieg sprang zwar bisher nicht heraus, aber besonders der Auswärtssieg in Saarbrücken letztes Wochenende sollte den Löwen Respekt einflößen.

Die eher spärliche Vorbereitung, was die Testspiele angeht, wurde anscheinend gut genutzt. Da der Aufstieg aber das erklärte Ziel der Donaustädter ist, kann man mit einer Niederlage gegen Haching natürlich nicht zufrieden sein. Da diese durch ein Traumtor besiegelt wurde, welches man alle Jahre einmal bekommt, wird diese besser zu verschmerzen gewesen sein. Hoffnung könnte vielleicht machen, dass der TSV letztes Jahr mit vier Toren mehr im Pokal gegen die DJK Hain gewonnen hat als der FCI in dieser Saison.

Kader & Transfers

Endlich mal eine überschaubare Transferperiode! Ingolstadt hatte bei 9 Ab- nur 6 Zugänge zu verzeichnen. Trotz ein paar Einnahmen wurde für keinen neuen Spieler Geld ausgegeben.

Die eben benannten Einnahmen in Höhe von 600 000€ gab es für den Wechsel des Torschützenkönigs der letzten Drittligasaison Jannik Mause, der in die zweite Liga nach Kaiserslautern ging. Sonst scheinen die Abgänge alle gewollt bzw. sind nur auf Leihbasis.

Auf der Zugangsseite wurden besonders junge Spieler forciert. 21-Tore-Mann Tim Heike aus Cottbus ist mit 24 Jahren der Älteste. Als Mause-Ersatz sieht Trainerin Wittmann aber eher Dennis Borkowski, der nach einigen Leihen diesmal fix aus Leipzig weggeht und dreimal in der Startelf stand. Auch Außenverteidiger Niclas Dühring von St. Pauli II durfte sein Können schon zweimal von Beginn an zeigen.

Alles in Allem lässt sich aber konstatieren, dass in Ingolstadt auf Bewährtes vertraut wurde. Es wurden wenig tragende Säulen abgegeben und der Kader punktuell ergänzt. Auch auf der Bank hält man an der vormaligen Interimslösung fest. Trainerin Sabrina Wittmann ist die erste Cheftrainerin im deutschen Profifußball und folgte dem klassischen Weg aus der Jugend (in Ingolstadt) nach oben.

Löwenpower: Yannick Deichmann, Simon Lorenz (2018/19 aus Bochum geliehen gewesen)

Vereinsgeschichte

Nach letzter Woche haben wir es schon wieder mit einem Fusionsverein zu tun. Der FCI ging 2004 aus den Fußballabteilungen des “MTV 1881 Ingolstadt” und des “ESV Ingolstadt” hervor. Der MTV spielt mittlerweile wieder selbst Fußball, auch an alter Wirkungsstätte am Kreuztor, während der nun “ESV Ingolstadt-Ringsee” genannte ESV keine Balltretabteilung mehr unterhält. Beide Klubs hatten ihre Höhepunkte in der 2. Bundesliga, 1979/80 gab es sogar Derbies. Danach ging es für beide Vereine bergab und besonders finanziell gab es Probleme. Unter Beteiligung des heutigen Präsidenten und Unternehmers Peter Jackwerth und Offiziellen der Stadt Ingolstadt wurde die Fusion beschlossen, um den Fußballstandort Ingolstadt zu erhalten.

Nach dem Start in der Bayernliga konnte nach zwei Spielzeiten der Aufstieg in die Regionalliga erreicht werden. Die Spiele fanden im MTV-Stadion – heute Bezirkssportanlage Mitte – statt. Im Jahre 2008 erfolgte schließlich die Rückkehr der Audistädter in den Profifußball. Bereits in der zweiten Drittligasaison gelang auch schon der Aufstieg in die 2. Liga durch einen Relegationserfolg gegen Hansa Rostock.

Bis zur Fertigstellung des heutigen Stadions wichen die Schanzer dann ins ESV-Stadion aus, was aber auch nur mit einer Sondergenehmigung möglich war. Nach schwierigen Jahren gelang dann 2015 die Krönung dieses Projekts. Der FCI stieg in die Bundesliga auf und konnte sich dort zwei Jahre lang halten.

Von da an ging es 2017 erst mal wieder ins Unterhaus, nach zwei Spielzeiten sogar in die dritte Spielklasse. In der Saison 20/21 gelang die Rückkehr in Liga 2 für ein Jahr, welche aber mit dem sofortigen Wiederabstieg endete. Seitdem kommen auch wir Löwenfans wieder in den Genuss dieses Oberbayern-Duells…

Aktuell vereint der FC Ingolstadt ca. 2500 Mitglieder auf die Sparten Fußball, Jugend, Frauenfußball, eSport und Blindenfußball. Mit der Blindenfußballmannschaft ist man sogar als einziger bayerischer Verein in der Bundesliga vertreten. Vielleicht wäre ein Schritt in Richtung Inklusionssport auch mal was für unsere Löwen…

Schanzer heißen die Ingolstädter wegen der gleichnamigen Wehranlagen in Ingolstadt, welche zur Sicherung der wichtigen Lage an der Donau im Zuge des Ausbaus zur Festungsstadt errichtet wurden.

Fanszene

Obwohl sich immer wieder etwas tut, kann die Fanszene in Ingolstadt als überschaubar bezeichnet werden. Die Stadt an der Donau ist halt einfach eine Eishockeystadt. Die größte Gruppe auf der Südtribüne sind die “Supporters Ingolstadt”, welche im Jahr 2008 aus den “Red-Rebelz” hervorgingen. Freundschaften gibt es zu “Supremus Dilectio” von Wehen Wiesbaden und “MNK 96” aus Caen.

Stadion

Der Audi-Sportpark in Ingolstadt. Zweckmäßig im Nirgendwo an der Autobahn auf dem alten Raffineriegeländer der “Bayernoil”. Kapazität 15 200, davon ca. 6000 Stehplätze, die meisten im Auswärtsbereich.  Die Stadionwebsite gibt Folgendes zum Besten: “Schon die Außenansicht des Audi-Sportpark fasziniert mit ihrer mondänen Architektur, die den typischen Charakter eines Fußballstadions nicht vermissen lässt.” Eingeweiht wurde es standesgemäß in einem Blitzturnier gegen Augsburg und Wolfsburg…

Das 2010 eröffnete Stadion gehört einer Tochtergesellschaft der Audi AG und löste das ESV-Stadion, heute Bezirkssportanlage Süd-Ost, am Hauptbahnhof ab. (Das alte Stadion hat richtig Charakter und kann mit der 2. Mannschaft der Schanzer in der Bayernliga Nord oder vielleicht sogar unserer A-Jugend besucht werden.) Wie bei vielen modernen Arenen ist es möglich die Kapazität durch Aufstocken auf bis zu 30 000 Zusehende zu erweitern. Es ist erstligatauglich und sah sogar einmal ein Länderspiel der deutschen Frauen gegen Nordkorea.

Trivia – Unnützes Wissen

  • Craftbeer-Liebhaber aufgepasst! In der Innenstadt finden sich mit der Bar “ZwØlf” der Brauerei “Yankee & Kraut” und der Brauerei “Grießmüller” zwei Top-Adressen für leckeres Bier. Letztere hat aber leider gerade Betriebsurlaub…
  • Ingolstadt ist die “Geburtsstadt” der Figur “Frankenstein” aus dem Roman von Mary Shelley.
  • Der FCI war “Trikotmeister der Bundesligasaison 2015/16”.

Der 4. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – FC Hansa Rostock
Samstag 14:00 Uhr Alemannia Aachen – FC Erzgebirge Aue
14:00 Uhr SV Waldhof Mannheim – 1. FC Saarbrücken
14:00 Uhr SG Dynamo Dresden – VfB Stuttgart II
14:00 Uhr DSC Arminia Bielefeld – SV Sandhausen
14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München
16:30 Uhr BV Borussia Dortmund II – VfL Osnabrück
Sonntag 13:30 Uhr SV Wehen Wiesbaden – FC Energie Cottbus
16:30 Uhr SpVgg Unterhaching – Rot-Weiss Essen
19:00 Uhr Hannover 96 II – SC Verl

 

Giannikis: “An Willen und Fitness scheitert es nicht”

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Giannikis: "Haben sehr erwachsen gespielt"
Giannikis: "Haben sehr erwachsen gespielt"

Die Löwen gehen nach drei Niederlagen mit viel Druck im Gepäck ins Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt am Samstag um 14:00 Uhr (live im BR, auf MagentaSport oder bei uns im Live-Ticker). Hier geht es zur Gegnervorstellung! Über 5.000 Löwen-Fans werden die Mannschaft in den Sportpark begleiten. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel sagte Trainer Argirios Giannikis: “An Willen und Fitness scheitert es nicht”.

Danhof und Schröter fehlen auch in Ingolstadt

Wie schon gegen Viktoria Köln müssen die Münchner auch in Ingolstadt auf Danhof (Ferse) und Schröter (Muskel) verzichten, ansonsten sind alle Mann an Bord. Über die Kritik an seiner Person sagte Giannikis: “Damit befasse ich mich nicht. Ich habe die Mannschaft im Winter in akuter Abstiegsgefahr übernommen, dann haben wir die Klasse aus eigener Kraft gehalten”. Entsprechend soll auch jetzt der Turn-around geschafft werden.

“Die Unzufriedenheit ist gerechtfertigt”

Den Unmut der Fans, der insbesondere auf einschlägigen kommerziellen Blogs teils weit unter der Gürtellinie zum Ausdruck kam, kann der Löwen-Coach nachvollziehen. “Der Unmut ist klar, aber wir sind gegen Köln 130,1 Kilometer gelaufen. Das ist ein Spitzenwert und höher als der Wert von Köln. An Willen und Fitness kann es also nicht liegen. Abstimmung und Timing passen noch nicht. Dennoch ist die Unzufriedenheit gerechtfertigt”, sagte Giannikis.

“Es gibt drei Punkte – wie in jedem Spiel”

Von einem Derby wollte der Löwen-Trainer nicht sprechen. “Die Regionalität ist gegeben. Ich verstehe aber die Fans hinsichtlich der Tradition. Es gibt auch dieses Mal nur drei Punkte wie in jedem Spiel. Wir wollen variabel und erfolgreich agieren”, erklärte der Franke. Die Aufgabe des Führungsspieler, müssten erfahrene Spieler übernehmen, ergänzte Giannikis und sagte weiter: “Wir wollen, dass möglichst jeder unbekümmert ins Spiel geht und nicht die jungen Spieler mit Verantwortung überfrachten. Bei jungen Spielern wie Reich oder Ott sind Leistungsschwankungen normal, wir werden aber auch weiter den Mut haben, sie auch in schwierigen Phasen zu bringen.”

Ingolstadt “sehr variabel und zielstrebig”

Der Gegner aus Ingolstadt habe zuletzt im 4-2-2-2 “sehr variabel und zielstrebig” agiert und fällt auf durch seine “sehr intensive Spielweise”, erläuterte der Löwen-Trainer. Auch bei Standards wie langen Einwürfen, Freistößen und Ecken müsse man auf der Hut sein. Die Rolle des Kämpfers können beispielsweise ein Wolfram “er hat sehr intensiv gespielt” oder Philipp “er ist sehr dynamisch” übernehmen. Weiter sagte Giannikis: “Jeder Spieler ist in der Verantwortung, vor allem wenn der Zugriff auf das Spiel nicht mehr da ist”. Die Verantwortung könnten Spieler wie Verlaat, Schifferl oder auch Vollath übernehmen, erklärte der Münchner Chefanweiser.

Statistiken sprechen für die Löwen

Nicht nur der direkte Vergleich mit Ingolstadt spricht für die Löwen. Auch eine kuriose Statistik der ersten drei Spiele legte Giannikis auf den Tisch. “Den Zahlen nach sind wir auf einem guten Weg, aber am Ende zählen nur die Punkte. Unsere Gegner haben aus zwölf guten Torchancen sieben Tore gemacht, wir aus 19 Großchancen nur zwei”, erklärt Giannikis und folgerte: “Wir müssen in den beiden Strafräumen giftiger und aggressiver werden”. Mit einer Führung im Rücken, könnte man das Spiel natürlich einfacher “auf unsere Seite ziehen”.

“Wir sind dankbar über jeden Fan der ins Stadion kommt”

Nicht fehlen durfte natürlich die Frage zur leidensfähigen Löwenfanbase, die mit mehr als 5.000 Frauen und Männern nach Norden ausrücken wird. Dem Stadion fern bleiben, entgegen der vollmundigen Ankündigungen auf so manchem Portal, nur die wenigsten. “Es gibt ganz wenig Teams in der dritten Liga mit einer solchen Fan-Base. Wir sind froh über diese Unterstützung und dankbar über jeden Fan, der ins Stadion kommt”, sagte Giannikis. Und fordert sein Team auf, die Unterstützung zurückzuzahlen. “Wir sind auf dem Platz in der Verantwortung, dass der Funke auf das Publikum überspringt”, erklärte Giannikis.

“An Willen und Fitness scheitert es nicht”

Aktuell mangelt es noch am Übertrag der Trainingsleistungen auf den Platz beim Spiel, erklärte der Franke. “Die Spieler sind fit, es hapert noch beim Timing und den Abläufen. An Willen und Fitness scheitert es nicht. In den ersten Spielen haben wir zu viele leichte Gegentore bekommen. Jetzt müssen wir die Sinne schärfen und noch öfter in die Box kommen und die Qualität der Abschlüsse zu erhöhen”, forderte Giannikis.

Die Taktikfrage im Wortlaut

Wie immer gibt es die Taktikfrage von sechzger.de auch heute wieder im Wortlaut:

Sie haben die Saison mit einem 4-2-2-2 System begonnen und zuletzt auf ein 3-5-2 umgestellt. Sind die Spieler mittlerweile so verunsichert, dass sie sich schwertun, eine solche Umstellung schnell umzusetzen? Wollen Sie sich langfristig auf ein Spielsystem einspielen, oder fordern sie von ihrem Team die nötige Flexibilität, mit verschiedenen System auf den jeweiligen Gegner zu reagieren?

Giannikis: “Wir haben in der Vorbereitung, wie übrigens auch Ingolstadt, das 4-2-2-2 trainiert. Das ist unsere Basisordnung. Letzten Sonntag haben wir im 3-4-1-2 und im 4-2-3-1 gespielt. Aber es geht nicht um die Grundordnung, sondern um die Verhaltensweisen. Diese sind viel wichtiger, als die Raumaufteilung.”

 

Gegner PK: Der FC Ingolstadt schaut nur auf sich

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Bereits zu Beginn der Woche gab der Ex-Löwe Yannik Deichmann ein Interview zum anstehenden oberbayerischen Duell zwischen dem TSV 1860 und den Ingolstädtern. Einen Tag vor dem vierten Spiel der Löwen steht auch die Pressekonferenz der Gastgeber an.

Sabrina Wittmann, die erste Trainerin der Liga, spricht über die anstehende Partie ihrer Ingolstädter Mannschaft gegen die Löwen. Im Gegensatz zu den Kölnern sitzt neben der Cheftrainerin keiner von den früheren Spielern des TSV 1860.

Cheftrainerin des FC Ingolstadt, Sabrina Wittmann, über …

… die geschwächten Löwen und ihre Erwartungshaltung:

“Ich glaube, wir tun ganz gut daran, vor unserer eigenen Haustür zu kehren, weil wir selbst noch genug zu tun haben. Klar haben wir uns auf den Gegner eingestellt, natürlich haben wir ihn analysiert. Wir wissen um die Situation, aber lassen uns davon nicht blenden und werden nicht emotional – weder in die eine, noch in die andere Richtung – dieses Spiel angehen. Für uns ist es wichtig, dass wir uns auch nicht von unseren Siegen und Niederlagen blenden lassen. Für uns steht der Prozess im Fokus. Da hätte jetzt kommen können, wer will. Daran wird jetzt weitergearbeitet.”

… ihren Umgang mit der Menge an reisefreudigen Sechzgern, die wahrscheinlich die Mehrheit im Stadion bilden werden:

“Wir freuen uns erstmal, dass das Stadion voll ist. Wobei, ein paar plätze gibt es ja noch? Also, wer noch Bock hat: Es gibt noch die ein oder andere Karte. Wir freuen uns auf ein volles Haus. Wir waren auch gegen Saarbrücken in der Unterzahl. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Anzahl der Fans uns in die eine oder andere Richtung treibt. Ich fand es gegen Mannheim auch sehr bemerkenswert und schön, wie unsere Fans uns nach vorne gepeitscht haben und bin mir sehr sicher, dass sie das am Samstag auch wieder tun werden.”

… die Einschätzung von Trainer Giannikis und die Auswirkungen der instabilen Lage des TSV auf die Mannschaftsleistung:

“Ich habe natürlich die Spiele geguckt. Wenn man die Statistiken ansieht, wenn man auch die Spiele isoliert betrachtet, hätte das ein oder andere auch anders laufen können. Wenn man zum Beispiel sieht, wie die Mannschaft gut aus der Pause geht, dann noch einen Nackenschlag bekommt… Also ich würde jetzt auch nichts reininterpetieren. Ich glaube, sie werden etwas schlechter gemacht, als sie es tatsächlich sind. Es gibt schon richtig gute Ansätze. Die Löwen haben im Sommer einen unfassbar großen Umbruch erlitten. Das ist natürlich etwas, was ein bisschen Zeit und Geduld braucht. Natürlich weiß ich, dass es im Münchner Süden schon etwas mehr Druck ist als woanders. Aber wir bewerten die Arbeit an dem, was wir in Spielen sehen. Natürlich fühlt man schon etwas mit Trainer-Kollegen mit, aber wie eingangs schon gesagt: Wir wollen uns auf uns konzentrieren, auf unseren Prozess. Ob da jetzt ein Trainer unter Druck steht, das ist nicht unser Thema. Wir haben genug selbst zu tun.”

Was erwartet den TSV 1860?

Beim FC Ingolstadt werden die Löwen auf einen starken Gegner treffen. Es gibt bereits eine Gegnervorstellung unseres Redakteurs Peter, sowie die übliche Taktiktafel vor dem Spiel.