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Kommentar: Das Image des TSV 1860 leidet einmal mehr

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Gesellschafterversammlung bringt wenig Neues
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

Oliver Mueller ist also nicht mehr Geschäftsführer des TSV 1860 München. Bitter genug, dass sich die Löwen bereits nach sieben Monaten gezwungen sahen, das Geschäftsverhältnis mit einem leitenden Angestellten, von dem man sich Vieles erhofft hatte, bereits wieder beenden zu müssen. Es wird gute Gründe gegeben haben, das Image des TSV 1860 leidet aber in erster Linie nicht unter dieser Trennung, sondern vor allem unter der Art und Weise, wie diese kommuniziert bzw. nicht kommuniziert wurde. Ein Kommentar der Redaktion.

Reloaded: What the fuck is this now?

Vor gar nicht allzu langer Zeit schrieb ein sechzger.de Redakteur seine Giesinger Gedanken unter dem Titel What the fuck is this now? nieder. Damals bezog er sich vor allem auf die sportliche Situation, jetzt könnte man dieses Zitat von Ismaik-Statthalter Andrew Livingston auch bestens auf die Gesamtsituation an der Grünwalder Straße 114 anwenden.

Der TSV 1860 München zeigt sich in diesen Tagen leider von einer Seite, die man nie mehr sehen wollte. Die jüngste Beurlaubung von Geschäftsführer Oliver Mueller ist ein weiteres Beispiel dafür, wie schlecht sich die Löwen immer wieder in der Öffentlichkeit präsentieren. Was auf den ersten Blick wie eine nüchterne Personalentscheidung wirken mag, entpuppt sich als Desaster in der Außendarstellung – für Verein und KGaA.

Ungewohnte Zurückhaltung der Medien

Wie kann es sein, dass vermutlich alle Pressevertreter – sei es nun seriöse Tageszeitung, Boulevard oder diverse Blogs – bereits seit Ende letzter Woche vom Zerwürfnis mit Oliver Mueller wissen und es weder KGaA noch e.V. bis Donnerstagmittag geschafft haben, eine entsprechende Pressemitteilung zur Thematik zu veröffentlichen? Um es jedoch gleich klarzustellen: Diese Kritik richtet sich explizit nicht an die Pressestelle des TSV 1860, sondern ans Präsidium des Vereins und den Aufsichtsrat der KGaA!

Vermutlich scharrten spätestens seit Freitag alle Pressevertreter mit den Hufen, um ihre vorbereiteten Artikel zur Causa Mueller veröffentlichen zu können. Völlig ungewohnt preschte keiner voran, man wollte dem TSV 1860 die Möglichkeit geben, mit dieser unerfreulichen Nachricht zuerst an die Öffentlichkeit zu gehen.

Katastrophale Kommunikation seitens der Löwen

Erst am Mittwoch wagte die BILD den ersten Vorstoß und kündigte – zumindest ist das unser Wissensstand – dem TSV 1860 gegenüber die Veröffentlichung ihres Artikels für den Nachmittag an. Die Reaktion? Fehlanzeige.

Seitdem wird in den Medien und Kommentarspalten wild spekuliert, geschimpft, kritisiert, beleidigt und nach Schuldigen gesucht. Und warum? Weil die Kommunikation seitens des TSV 1860 katastrophal war und ist! Es stellt sich die Frage, wieso bei den Löwen in diesem Bereich nichts funktioniert, wie es bei professionellen Strukturen der Fall sein sollte.

Causa Mueller: Alleingang des Präsidiums?

Darüber hinaus drängt sich die Frage auf, wieso das Präsidium die Abberufung Muellers mutmaßlich im Alleingang entschieden hat, ohne dabei andere Gremien einzubeziehen oder zumindest zu konsultieren. Handelte das Führungsteam über die Köpfe des Beirats hinweg? Wenn ja, warum? Ein Verein wie 1860, der sich auf die Fahnen schreibt, professionell und zukunftsorientiert zu agieren, sollte in wichtigen Personalfragen mehr Transparenz und Rückhalt von allen Entscheidungsträgern zeigen.

Diese jüngste Episode um die Beurlaubung von Oliver Mueller erinnert stark an frühere Fehltritte und Missstände beim TSV 1860. Völlig zurecht wurden damals Funktionsträger für ihre Entscheidungen kritisiert und auch jetzt ist Kritik angebracht – völlig unabhängig davon, ob man die generelle Ausrichtung des Vereins nun unterstützt oder nicht.

Es gibt keine Gewinner

Dass die beiden Geschäftsführer bei der HAM keinen leichten Stand haben, ist vermutlich kein großes Geheimnis. Fakt ist zudem, dass es mehrere öffentliche Attacken seitens HAM in Richtung Dr. Christian Werner und Oliver Mueller gab. Bei unserem Treffen im Hotel mit Hasan Ismaik wurde uns der Vertrag mit dem Geschäftsführer Finanzen unter die Nase gehalten und gesagt, man werde alles dafür tun, dass Mueller nicht Geschäftsführer der Löwen bleibt.

Nun ist es also tatsächlich so weit, wenn auch aus anderen Gründen, die sich auf fachlicher und menschlicher Ebene befinden sollen. Aber darf sich da nun jemand als Gewinner fühlen? Mitnichten. Es gibt nur Verlierer, vor allem den TSV 1860 München.

Das Image des TSV 1860 leidet einmal mehr

Es bleibt zu hoffen, dass Sechzig endlich die richtigen Lehren aus diesen Vorkommnissen zieht. Man braucht eine klare Strategie, wie man den TSV 1860 aus dieser Spirale der Fehlentscheidungen herausführt – und vor allem eine stärkere Einbeziehung aller Gremien und eine größere Transparenz in Entscheidungsprozessen. Nur so kann das Vertrauen der Fans zurückgewonnen werden.

Solange aber gegeneinander gearbeitet wird, Funktionsträgern Strafanzeigen angedroht werden, wichtige Personalentscheidungen wie die Beurlaubung von Oliver Mueller hinter verschlossenen Türen getroffen werden und die Kommunikation nach außen katastrophal bleibt, wird der TSV 1860 weiter das Image eines chaotischen Vereins pflegen – zur großen Frustration seiner Anhänger.

TSV 1860 U16 verliert zum Auftakt der Bayernliga Saison

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TSV 1860 U16

Nachdem die U17 bereits vor einigen Wochen die Saison in der DFB Nachwuchsliga begann, startete gestern auch der jüngere Jahrgang der B-Junioren in die neue Spielzeit. Zum Auftakt der Bayernliga unterlag die U16 des TSV 1860 bei der U17 der Würzburger Kickers mit 0:2.

TSV 1860 U16 verliert in Bayernliga

Nach der Generalprobe bei Union Berlin am vergangenen Wochenende reisten die Junglöwen gestern nach Würzburg. Im Sportpark Sieboldshöhe ging es für die U16 des TSV 1860 zum Saisonauftakt in der Bundesliga gegen die U17 der Würzburger Kickers. Eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe für die Elf von Trainer Peter Ulbricht.

Vor rund 200 Zuschauern erwiesen sich die Unterfranken zu stark für die Löwen und sicherten sich durch zwei späte Tore von Elias (74. & 80.) die drei Punkte. Nach der 0:2-Niederlage in Würzburg geht es bereits am Freitag (13 Uhr) weiter mit einem Testspiel gegen den Linzer ASK.

Der nächste Auftritt in der Liga steht erst am 15.09. auf dem Programm, hat es aber in sich. Der Gegner heißt dann FC Bayern München U16.

Sechzig um Sieben: Oliver Mueller nicht mehr im Amt

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Sechzig um Sieben, alles Wichtige aus dem Löwenkosmos auf einem Blick. Oliver Mueller wird nicht länger an der Grünwalder Straße 114 tätig sein. Karten für das nächste Auswärtsspiel sind im Verkauf und Trainer Argirios Giannikis zeigt sich nach dem knappen Sieg gegen Memmingen nüchtern.

Oliver Mueller ist weg

Erst berichtete die BILD, dann schließlich auch die Sechzger.de Redaktion: Der bisherige Finanz-Geschäftsführer Oliver Mueller wird den Verein verlassen. Wer genau ihm nachfolgt oder aus welchen Gründen Mueller seinen Posten ablegte, ist bisher offiziell nicht bekannt.

Kartenvorverkauf für Bielefeld

Der Verkauf der Tickets für die anstehende Auswärtsfahrt nach Bielefeld hat gestern begonnen. Seit Mittwoch um 14 Uhr können Mitglieder Karten für den Steh- und Sitzbereich über das Ticketing des TSV 1860 erwerben. Alle Informationen dazu hier.

Sechzig-Trainer Giannikis bei der Pressekonferenz

Beim Toto-Pokal-Spiel gegen den FC Memmingen gingen die Löwen letztlich mit einem knappen 2:1-Sieg vom Platz. Die Partie überraschte viele, denn die Mannschaft von Trainer Argirios Giannikis tat sich gegen den Bayernligisten aus Memmingen schwer. Auf der Pressekonferenz nach der Partie analysierte der Coach von Sechzig die Fehler und Chancen genauer.

News aus der dritten Liga

  • Bei Absteiger Hansa Rostock geht es ebenfalls rund. Der Aufsichtsratschef Rainer Lemmer wehrte sich mit einer Anzeige wegen Verleumdung gegen die Behauptungen in einem Online-Beitrag. Laut des Kommentators habe er Vereinsinterna ausgeplaudert. Lemmer wehrt sich gegen diese Anschuldigungen deutlich.
  • Energie Cottbus suchte bis zum Schluss auch vergeblich nach Ergänzungen im Kader. Es fehlte an allen Ecken. Trainer Claus-Dieter Wollitz will nun nach “hochbegabten und unbekümmerten Talenten” suchen.

04.09.1960: Rudi Brunnenmeier trifft dreimal gegen den Jahn

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Rudi Brunnenmeier Tsv 1860

0:2 bei Eintracht Frankfurt, 2:5 gegen Bayern Hof und 1:7 beim VfR Mannheim – die Saison 1960/61 startete für den TSV 1860 absolut katastrophal. Da kam Jahn Regensburg heute vor 64 Jahren gerade recht. Mit 5:1 prügelten die Löwen die Oberpfälzer aus dem Grünwalder Stadion und Rudi Brunnenmeier traf gleich dreimal.

Rudi Brunnenmeier vom SC Olching zu den Löwen

Im Sommer 1960 wechselte Rudi Brunnenmeier vom SC Olching zum TSV 1860. Ihm eilte ein hervorragender Ruf voraus, nachdem er bei seinem Stammverein in einer einzigen Saison 87 von 107 Toren seiner Mannschaft erzielt hatte. Seine Mutter musste damals noch den Vertrag unterschreiben, als die Münchner Löwen den Stürmer verpflichteten.

Die vereinbarten Konditionen? Sagenhafte 17.000 Mark Handgeld für fünf Jahre, 400 Mark Grundgehalt monatlich, plus 150 Mark Siegprämie und einen Halbtagsjob bei Coca-Cola. Für beide Seiten war dieser Wechsel ein absoluter Glücksfall und entwickelte sich zu einer langjährigen und einmaligen Erfolgsgeschichte.

Drei Treffer gegen Jahn Regensburg

Bereits am 2. Spieltag der Oberliga Süd hatte Brunnenmeier gegen Bayern Hof getroffen und auch in Mannheim sorgte er beim Löwen-Debakel für den Ehrentreffer des TSV 1860. Auch gegen Jahn Regensburg sah es zunächst düster aus, denn Eralp traf in der 43. Minute zum 0:1 für die Oberpfälzer. Nur eine Minute später glich Steiner jedoch für die Löwen aus und nach der Pause schlug die große (Dreiviertel-)Stunde des Rudi Brunnenmeier.

In der 63. Minute brachte der spätere deutsche Meister, Pokalsieger und Nationalspieler den TSV 1860 in Führung und legte nur sieben Minuten zum 3:1 nach. Nachdem Fredi Heiß in der 73. Minute für den vierten Treffer gesorgt hatte, sorgte der gebürtige Olchinger acht Minuten vor dem Ende für den 5:1-Endstand.

Platz 6 in der Oberliga Süd

Der Heimsieg gegen den Jahn, der am Saisonende abgeschlagen Tabellenletzter werden sollte, war indes nur ein Strohfeuer. Es folgte eine 1:3-Niederlage beim SSV Reutlingen 05 und ein 0:0 gegen den FC Bayern. Erst am 7. Spieltag beim VfB Stuttgart sollte der nächste Sieg folgen. Beim 2:1 im Neckarstadion traf – na klar – Rudi Brunnenmeier doppelt für den TSV 1860…

Am Saisonende belegten die Löwen Platz 6 in der Oberliga Süd, der Titel ging an den 1. FC Nürnberg, der Eintracht Frankfurt deutlich distanzierte

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Hans Hipp setzte am 02.09.1960 auf folgende Elf der Löwen:

Hoffmann – Wagner, Pfanzelt – Metzger, Stemmer, Rahm – Heiß, Steiner, Brunnenmeier, Fallisch, Auernhammer

Tore:
0:1 Eralp (43.), 1:1 Steiner (44.), 2:1 Brunnenmeier (63.), 3:1 Brunnenmeier (70.), 4:1 Heiß (73.), 5:1 Brunnenmeier (82.)

Platzverweis:
Dirrigl (55., Jahn)

Die Statistik entstammt einmal mehr dem großartigen Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys.

Oliver Mueller nicht mehr Geschäftsführer des TSV 1860

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Oliver Mueller vor dem Löwenwappen

Der TSV 1860 München und Geschäftsführer Oliver Mueller haben die Zusammenarbeit überraschend beendet. Dies berichteten die Abendzeitung und die BILD. Die Nachricht deckt sich mit den Informationen, die sechzger.de bereits vergangene Woche erhielt. Der 46-Jährige war seit Anfang 2024 an der Grünwalder Straße tätig.

Oliver Mueller nicht mehr Geschäftsführer des TSV 1860

Nach nur knapp 7 Monaten ist das Kapitel Oliver Mueller bei den Löwen schon wieder vorbei. Die Beendigung des Engagements des kaufmännischen Geschäftsführers beim TSV 1860 soll demnach bereits am vergangenen Freitag stattgefunden haben und Muellers Büro bereits geräumt worden sein. Mueller war erst Anfang Februar in sein Amt berufen worden. Er folgte auf Marc-Nicolai Pfeifer, der mittlerweile bei Rot-Weiss Essen eine neue Aufgabe begonnen hat.

Genauere Gründe für die vorzeitige Trennung sind derzeit nicht bekannt. Laut BILD könnten private Gründe möglicherweise die Ursache sein.

Gerüchteweise soll es jedoch auch fachliche Differenzen gegeben haben. Zuletzt hatte die HAM-Seite die Geschäftsführung vermehrt scharf attackiert. Ob dies das Zünglein an der Waage für die Beendigung gewesen sein könnte?

Auf der Website des TSV 1860 München ist Mueller momentan noch als Geschäftsführer gelistet. Dies dürfte jedoch schon bald angepasst werden.

Eine Stellungnahme des TSV 1860 wird in den kommenden Tagen erwartet.

Dr. Christian Werner nun alleiniger Geschäftsführer

Dr. Christian Werner bleibt indes als Geschäftsführer Sport im Amt, sodass die KGaA auch ohne Mueller handlungsfähig bleibt. Doch auch Dr. Werner wurde zuletzt aufgrund der durchwachsenen sportlichen Situation der Profis kritisiert. Zudem kann der 43-Jährige bislang auf keine ausreichende Erfahrung im finanziellen Bereich zurückgreifen, die für die anspruchsvolle Aufgabe bei den Löwen von Nöten ist.

Wer wird neuer Geschäftsführer Finanzen?

Daher beginnt die Suche nach einem Nachfolger für Oliver Mueller. Es darf mit Spannung erwartet werden, ob sich die Gesellschafter der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA diesmal auf eine Personalie einigen können oder ob die Gesellschafterversammlung der TSV München von 1860 Geschäftsführung GmbH (= das Präsidium) erneut selbst eine Nachfolge für Mueller präsentieren wird. Der Beirat soll bei der Trennung zwischen dem TSV 1860 und Oliver Mueller nicht involviert gewesen sein.

Giannikis: “Sind in alte Muster verfallen”

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Giannikis: "Sind in alte Muster verfallen"
Giannikis: "Sind in alte Muster verfallen"

Mit einem zähen 2:1-Sieg beim FC Memmingen ist der TSV 1860 München am Dienstagabend ins Viertelfinale des bayrischen Toto-Pokals eingezogen. Nach dem Spiel sagte Trainer Giannikis: “Mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht zufrieden. Wir sind in alte Muster verfallen”.

“Leidenschaftlich verteidigender Gegner”

Weiter sagte Giannikis: “Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen, gegen einen leidenschaftlich verteidigenden Gegner. Mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht zufrieden, wir waren sehr handlungsarm, sind in alte Muster verfallen. Die Konter haben wir schlampig ausgespielt, zu wenig Courage nach vorne gezeigt. Es darf nicht sein, dass wir ein Gegentor durch einen Standard kriegen.”. Positiv sei hingegen die Reaktion nach dem Ausgleich gewesen und der späte Siegtreffer in der Nachspielzeit. “Wir haben nun zwei Spiele gewonnen, gegen Ingolstadt und in Memmingen, jetzt schauen wir nach vorne auf Dresden”, erklärte der 1860-Coach.

Spielfreies Wochenende wartet

Nach zwei Spielen in vier Tagen haben die Löwen nun mehr Zeit zur Regeneration. Aufgrund der Nations League ist das Wochenende spielfrei, weiter geht es erst am Samstag, 14. September, mit dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden. Trainiert wird am Donnerstag und Freitag jeweils öffentlich um 10:30 Uhr.

“Wir sind weitergekommen und das zählt”

“Ich bin erleichtert, das große Ziel war weiterzukommen. Das haben wir am Ende sehr glücklich geschafft. Die erste Halbzeit war echt ordentlich, wir haben gute Chancen herausgespielt und müssen schon höher führen. In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, was in so einem Pokalspiel passieren kann. Die spielen alle Bayernliga und können alle kicken. Dann kriegst Du nach einen langen Einwurf aus dem Getümmel auf einmal das 1:1 und stehst vor dem Elfmeterschießen. Mit dem letzten Ding konnten wir das Ding dann zum Glück auch entscheiden. Wir sind mit der Leistung in der zweiten Halbzeit nicht zufrieden, aber wir sind weitergekommen und das zählt”, erklärte Torschütze Patrick Hobsch nach dem Schlusspfiff.

Schubert: “Wir haben den Gegner unnötig stark gemacht”

Siegtorschütze Fabian Schubert meinte nach dem Spiel: “Niemand wollte ins Elfmeterschießen. Nach dem Gegentor haben wir eine gute Reaktion gezeigt und wollten das Spiel in der regulären Spielzeit beenden. Wir haben den Gegner unnötig stark gemacht. Im Pokal geht es darum, eine Runde weiterzukommen und das zählt. Deshalb abhaken und mitnehmen”.

 

Kartenvorverkauf für Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld startet

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DSC Arminia Bielefeld TSV 1860 20231217 (35)

Der TSV 1860 München startet am heutigen Mittwoch ab 14 Uhr den Kartenvorverkauf für das Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld. Die Partie wird am Samstag, den 21.September um 14:00 Uhr angepfiffen.

TSV 1860 startet Kartenvorverkauf für Bielefeld

Nach dem Heimspiel am übernächsten Samstag treffen die Löwen am 6.Spieltag der Saison 2024/25 auf Arminia Bielefeld. Die Partie auf der Bielefelder Alm ist das dritte Auswärtsspiel. Die kommenden Gastgeber starteten gut in die aktuelle Spielzeit. Aus den bisherigen vier Duellen resultieren zwei Siege und zwei Unentschieden. Der DSC ist damit eines von nur wenigen Teams, das in der 3.Liga bislang ungeschlagen ist. Zuletzt gab es ein 1:1-Unentschieden gegen den SV Sandhausen vor heimischer Kulisse.

Etwas mehr als 600 Kilometer müssen die Löwenfans zurücklegen, wenn sie live bei der Partie gegen die Arminia dabei sein wollen. Der Kartenvorverkauf für das Spiel in Bielefeld startet am heutigen Mittwoch ab 14 Uhr. Zunächst können sich Mitglieder bis zu vier Tickets im Gästeblock sichern. Eine Woche später startet dann der freie Verkauf wie die Löwen auf ihrer Homepage bekannt gaben. Auch hier ist die Anzahl pro Kunde auf vier begrenzt. Stehplätze auf der Bielefelder Alm kosten 16,50€ (ermäßigt 14,50€), für Sitzplätze werden 22€ (ermäßigt 16,50€) verlangt.

In der vergangenen Saison wurde die weite Fahrt nach Bielefeld nicht belohnt. Die Löwen unterlagen am 19.Spieltag kurz vor Weihnachten mit 0:2. Fabian Klos und Ex-Löwe Merveille Biankadi erzielten die Treffer für die Arminia. Auch im Rückspiel gab es im Grünwalder Stadion zum Saisonabschluss das gleiche Ergebnis zu sehen. Beide Mannschaften beendeten die Spielzeit 2023/24 punktgleich im unteren Tabellendrittel.

Fotogalerie zu FC Memmingen – TSV 1860 München (Toto Pokal)

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Titelbild FC Memmingen 1907 TSV 1860 Toto Pokal

Gerade in der 2. Halbzeit war das gestern schon wirklich schwer zu ertragen, was die Löwen im Achtelfinale des Toto Pokals auf den Rasen brachten. Nach fast 100 Minuten verließ die Elf von Argirios Giannikis den Platz denoch als 2:1-Sieger und hat noch immer alle Chancen, sich über Landespokal für den DFB Pokal zu qualifizieren. Wir präsentieren Euch in unserer Fotogalerie einige Schnappschüsse vom Match des TSV 1860 beim FC Memmingen.

Fotogalerie zu FC Memmingen – TSV 1860

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Sechzig um Sieben: Mit Hängen und Würgen ins Pokal-Viertelfinale

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Hauptsache in der nächsten Runde – das ist wohl der Gedanke bei den meisten Löwenfans an diesem Mittwochmorgen. Deutlich enger als erwartet verlief die Partie des TSV 1860 München beim FC Memmingen am gestrigen Abend. Immerhin: die Löwen stehen im Toto-Pokal Viertelfinale. Außerdem gibt es eine neue Podcast-Folge und einen Neuzugang, der gegen Dresden möglicherweise zum Einsatz kommen könnte.

Toto-Pokal in Memmingen: Löwen mit glücklichem Sieg

Die Hoffnung auf (langfristige) Besserung ist seit gestern abend wieder deutlich geringer. Gegen den FC Memmingen mühte sich der TSV 1860 München zu einem knappen Sieg. Fabian Schubert erzielte in der Nachspielzeit den Siegtreffer für die Löwen, die damit im Viertelfinale stehen. Kurioserweise musste der Sieg-Torschütze den Platz mit einer gelb-roten Karte dann noch vorzeitig verlassen.

Mögliche Gegner im Viertelfinale

Am gestrigen Abend wurden zudem die meisten weiteren Partien im Toto-Pokal Achtelfinale ausgetragen. Der FC Ingolstadt, gegen den die Löwen am Wochenende gewinnen konnten, zog mit einem 3:1-Auswärtssieg in Würzburg in die nächste Runde ein. Außerdem stehen als mögliche Gegner im Viertelfinale bereits der FC Eintracht Bamberg, der 1.FC Schweinfurt 05, Türkgücü, die DJK Vilzing und der FV Illertissen fest. Heute abend treffen dann noch der FC Deisenhofen und die SpVgg Unterhaching aufeinander. Die Auslosung findet am kommenden Montag ab 18 Uhr statt.

sechzger.de Talk Folge 174 online

Der nächste sechzger.de Talk ist seit gestern auf den üblichen Plattformen verfügbar. Darin wird unter anderem über das gestrige Spiel in Memmingen gesprochen. Vor allem aber analysiert Jan mit seinen Gästen ausführlich den Auswärtssieg in Ingolstadt. Dabei geht es nicht nur um das Geschehen auf dem Platz, sondern auch die Leistung der Löwenfans in der Gästekurve.

Soichiro Kozuki wechselt zum TSV 1860 München

Neben einigen weiteren Drittligisten waren auch die Löwen auf dem Transfermarkt noch einmal tätig. Vom FC Schalke wechselt Soichiro Kozuki nach Giesing und unterschreibt für zwei Jahre. Der 23-Jährige war zuletzt an Górnik Zabrze in Polen ausgeliehen, war dort aber dem Vernehmen nach unglücklich und strebte daher einen Wechsel an. Beim TSV 1860 erhält er die Rückennummer 14 und könnte im nächsten Heimspiel gegen Dynamo Dresden zum Einsatz kommen. Als Ablösesumme wurden vom merkur 20.000€ genannt.

News aus der 3.Liga

Zahlreiche Transfers am Deadline-Day

Seit Montagnacht sind keine Transfers in der 3.Liga mehr möglich. Das Fenster, in dem Verpflichtungen möglich waren, war in dieser Saison etwas länger als sonst geöffnet. Insgesamt sechs Verpflichtungen und 10 Abgänge gab es in der 3.Liga. Das Portal liga3-online hat alle Personalentscheidungen auf einen Blick zusammengefasst.

TSV 1860 mit den meisten Auswärtsfahrern

Bis zu 6.000 Fans folgten dem TSV 1860 München am Samstag nach Ingolstadt und sahen einen Auswärtssieg ihrer Mannschaft. Mit dieser Anzahl führen die Löwen die Wertung der Auswärtsfahrer natürlich erst einmal deutlich an. liga3-online zählte 5.500 Fans des TSV 1860 in Ingolstadt, sodass im Schnitt bislang 4.000 Anhänger bei den Auswärtsspielen dabei waren. Das bedeutet selbstverständlich derzeit Rang 1 in der Wertung der Auswärtsfahrer.

Toto Pokal: TSV 1860 zieht in Memmingen ins Viertelfinale ein

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Fc Memmingen Tsv 1860 Toto Pokal Titelbild

Geglänzt haben die Löwen keineswegs, am Ende zog der TSV 1860 beim FC Memmingen aber doch durch ein Tor in der Nachspielzeit ins Viertelfinale des Toto Pokals ein. Beim 2:1-Sieg trafen Patrick Hobsch und Fabian Schubert für Münchens große Liebe.

Hobsch sorgt für die Pausenführung

Mit Deniz, Reich, Verlaat und Frey standen nur vier Akteure in der Startelf, die auch bereits am Samstag in Ingolstadt von Beginn an mitgewirkt hatten. Einem der Neuen, Raphael Ott, sorgte bereits nach 14 Minuten für die erste Torchance der Löwen, verzog jedoch. Auch Max Reinthaler näherte sich bereits in der ersten Viertelstunde an, doch sein Kopfball verfehlte das Ziel ebenfalls deutlich (10.).

So entwickelte sich ein Geduldsspiel, bei dem sich der Bayernligist aus dem Allgäu hinten einigelte und die Elf von Argirios Giannikis verzweifelt versuchte, Lücken zu finden und sich Möglichkeiten zu erarbeiten. Das gelang mehr schlecht als recht und so blieben hochkarätige Torchancen Mangelware. Erst in der 41. Minute klingelte es – Bähr flankte, Hobsch köpfte und der Memminger Keeper machte beim 0:1 auch nicht die glücklichste Figur.

TSV 1860 gewinnt beim FC Memmingen

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der FC Memmingen deutlich mutiger, die Löwen hingegen bauten gewaltig ab. Ein Klassenunterschied war über weite Strecken nicht zu erkennen, die Allgäuer kamen tatsächlich zu Chancen. Auf der Gegenseite wurde es lediglich zweimal gefährlich (Guttau/53. bzw. Reich/64.), ansonsten bestimmte der Bayernligist das Geschehen und ließ den Löwenanhang zittern. Von der Leidenschaft des Sieges in Ingolstadt war nichts mehr zu erkennen.

Fast folgerichtig erkämpfte sich der FC Memmingen einige Gelegenheiten und kam in der 82. Minute tatsächlich zum verdienten Ausgleich. Sechzig schwamm, der FCM wollte mehr – wer hätte das zur Pause gedacht?

Und dann kam die Nachspielzeit und die Löwen zogen durch das 1:2 durch Fabian Schubert doch noch den Kopf aus der Schlinge. Tief durchatmen… Am Sieg des TSV 1860 konnte dann auch die lächerliche Gelb-Rote Karte für Schubert nur Sekunden später nichts mehr ändern.

Statistische Daten

Aufstellung:
Hiller – Reich, Reinthaler, Verlaat (C), Bähr – Frey, Kloss (68. Jacobsen) – Deniz, Guttau (78. Philipp) – Ott (57. Wolfram), Hobsch (78. Schubert)

Bank:
Vollath (TW), Kwadwo, Schifferl, Bangerter, Muteba

Tore:
0:1 Hobsch (41.), 1:1 Gräser (82.), 1:2 Schubert (90.+3)

Besondere Vorkommnisse:
Gelb-Rot: Schubert (90.+5)