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Nächster Neuzugang? Patrick Hobsch soll bei 1860 vor Unterschrift stehen

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Wunschaufstellungen TSV 1860

Es wurde schon vor Wochen über einen Wechsel von Patrick Hobsch zum TSV 1860 München spekuliert. Nun bekommt das Gerücht neue Nahrung.

Patrick Hobsch angeblich vor Unterschrift beim TSV 1860 München

Der für gewöhnlich gut informierte Sport-Reporter Florian Plettenberg verkündet auf seinem X-Account (vormals Twitter), dass Unterhachings Stürmer Patrick Hobsch zu 1860 wechseln wird. Demnach soll Hobsch in der kommende Woche einen Vertrag für zwei Jahre mit einer Option für ein weiteres Jahr unterschreiben. Hobschs Vertrag beim Verein mit dem Bob im Wappen läuft am Saisonende aus. Somit könnte Hobsch ablösefrei 9 Kilometer nach Norden weiterziehen und an der Grünwalder Straße auf Torejagd gehen. Patricks Vater Bernd stürmte von 1998 – 1999 für Sechzig. Er brachte es in 40 Spielen auf immerhin 18 Tore.

Empfehlung von 13 Saisontoren

Patrick Hobsch wurde von Hachings Trainer Marc Unterberger in allen 38 Saisonspielen eingesetzt. Hobsch ist ein klassischer Strafraumstürmer, dem in der abgelaufenen Saison 13 Treffer für die SpVgg Unterhaching gelangen. Assist konnte er sich übrigens keinen gut schreiben lassen. Beim lustlosen Auftritt der Löwen in Haching am 35. Spieltag konnte er sich auch in die Torschützenliste eintragen. Hobsch wechselte 2021 vom VfB Lübeck nach Unterhaching, wo er mit zum Aufsteigerteam der Saison 22/23 gehörte. Nun scheint Hobschs Zeit in der Vorsatnd zu Ende zu gehen. Ob durch die mögliche Verpflichtung von Hobsch einer der beiden Stürmer, die für die kommende Saison mit Vertrag ausgestattet sind, gehen muss, ist unklar. Überraschend wäre das aber nicht, nachdem in den letzten drei Saisonspielen Fynn Lakenmacher totz feststehendem Wechsell gesetzt war, während Zwarts sich auf die Bank setzen musste und Güler gar nicht mehr im Kader stand.

 

BILD meldet: Tunay Deniz zu 1860

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TSV 1860 Trikot Nummer 10 Rückennummern II moumou Wunschaufstellung Wunschaufstellungen

Ein zweiter Neuzugang für die Löwen für die kommende Saison soll bereits feststehen. Wie die BILD berichtet, soll Tunay Deniz vom Halleschen FC zum TSV 1860 München stoßen.

Zentraler Mittelfeldspieler für die Löwen?

Nach der Bekanntgabe der Leihe von Linksverteidiger Florian Bähr vom VfL Osnabrück, sickerte der zweite Neuzugang für die kommende Saison durch. Mittelfeldspieler Tunay Deniz soll den TSV 1860 München in der kommenden Saison verstärken. Der 30-jährige gebürtige Berliner kommt nach Informationen der BILD vom Absteiger Hallescher FC an die Grünwalder Straße. Dort stand Deniz zwei Saisons unter Vertrag. In der vergangenen Saison brachte er es auf 37 Spiele für die Hallenser. Ein verpasste lediglich ein Spiel wegen einer Gelbsperre. Deniz scheint ein guter Scorer zu sein. Er traf zehn Mal für den Absteiger und steuerte sieben Vorlagen bei.

Füllt Deniz die Lücke im zentralen Mittelfeld von 1860?

In der Saison 22/23 konnte Deniz beim HFC in 32 Spielen sieben Tore erzielen und zwei Vorlagen geben. Vor seiner Zeit in Halle stand Tunay Deniz bei den Offenbacher Kickers in der Regionalliga Südwest unter Vertrag. Seine fußballerische Ausbildung durchlief er in seiner Heimatstadt Berlin beim SV Tasmania und beim Berliner AK. Eine offizielle Bestätigung zum Transfer von Deniz Tunay steht noch aus. Aber er könnte eine durchaus sinnvolle Verstärkung sein, um das zentrale Mittelfeld besonders in der Offensive in der nächsten Saison wieder torgefährlicher aufzustellen.

 

Florian Bähr ist der erste Neuzugang bei den Löwen

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Florian Bähr ist der erste Neuzugang bei den Löwen
Florian Bähr ist der erste Neuzugang bei den Löwen

Gerade einmal zwei Tage ist die Saison 2023/24 (endlich) vorbei, schon präsentiert der TSV 1860 München den ersten Neuzugang für die nächste Spielzeit. Nach dem 0:2 gegen Bielefeld waren die meisten Löwen-Fans froh, dass eine relativ lange Sommerpause bevorsteht. Mit dem ersten neuen Spieler steigt nun bereits wieder die Vorfreunde auf die nächste Spielzeit – auch dem aktuell laufenden Dauerkartenverkauf dürfte die erste Verpflichtung dienlich sein.

Florian Bähr ist der erste Neuzugang

Der Name des ersten Neuzugangs ist Florian Bähr. Der 21-Jährige Außenverteidiger kommt auf Leihbasis vom VfL Osnabrück in die bayrische Landeshauptstadt. Der Linksfuß ist ein vielversprechendes Talent, das im Nachwuchs des FC Dossenheim und des SV Sandhausen ausgebildet wurde. Die letzten Jahre im Jugend-Bereich durchlief der dann bei der TSG Hoffenheim. Durch seine Schnelligkeit und sein gutes Spielverständnis wurde er in die deutsche Junioren-Nationalmannschaft berufen. Zweimal spielte er im Jahr 20218 für die U16 des DFB, einmal in der U15. Zur letzten Spielzeit wechselte er aus der zweiten Hoffenheimer Mannschaft, die kürzlich erst knapp am Aufstieg in die 3. Liga vorbeigeschrammt ist, zum damaligen Zweitligisten VfL Osnabrück. Dort kam er aber nur zu fünf Einsätzen und insgesamt 42 Minuten Spielzeit. Durch den Osnabrücker Abstieg kommt es für Bähr also bald zu einem Wiedersehen mit seinen ehemaligen Teamkollegen.

Löwen wollen jungen Talenten eine Chance geben

„Florian Bähr ist ein hochtalentierter junger Außenverteidiger mit einem sehr starken linken Fuß, der sich mit viel Offensivdrang in die Vorwärtsbewegung einschalten kann“, sagt Dr. Christian Werner. „Mit ihm gehen wir den aufgezeigten Weg, junge deutsche Talente in unser Team einzubauen.“

Bähr: “Jedes Kind kennt die Löwen

„Ich freue mich sehr, dass ich künftig für den TSV 1860 München auflaufen darf“, sagt Florian Bähr. „Jedes Kind kennt die Löwen und das Grünwalder Stadion. Ich freue mich darauf, meine Mitspieler und die Fans kennenzulernen und in Weiß und Blau auflaufen zu dürfen.“

13 Abgänge und weitere werden folgen

Damit ist Bähr, der natürlich nichts mit dem ehemaligen Löwen-Torjäger Marcel Bär zu tun hat, der erste Neuzugang. Am letzten Spieltag hatte der TSV 1860 noch 13 Abgänge vermeldet und verabschiedet. Weitere Ab- und Zugänge dürften in den nächsten Tagen folgen.

Bildquelle: TSV 1860 München

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Arminia Bielefeld

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Titelbild Fotogalerie Tsv 1860 Arminia Bielefeld

“Ein rechter Scheißdreck war’s! Altmodisch bis provinziell war’s! Des war’s!” Recht viel ist den weisen Worten vom Monaco Franze nicht hinzuzufügen, wenn man auf die 0:2-Niederlage der Löwen am Samstag zurückblickt. Dennoch präsentieren wir Euch in unserer Fotogalerie die schönsten Impressionen der Partie TSV 1860 gegen Arminia Bielefeld.

Fotogalerie zu TSV 1860 München – Arminia Bielefeld

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Titelbild: Anne Wild

Video- und Fotogalerie zu FC Sonthofen – TSV 1860 U21

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Titelbild Fotogalerie Fc Sonthofen Tsv 1860 U21

Anders als die Profis gewannen die Amateure ihr letztes Saisonspiel und übertrafen die Erwartungen, die man vor der Saison in die Mannschaft gesteckt hatte. Mit Platz 7 in der Bayernliga Süd darf man an der Grünwalder Straße sehr zufrieden sein. Wir präsentieren Euch in unserer Video- und Fotogalerie die schönsten Impressionen vom Auswärtssieg der U21 des TSV 1860 in Sonthofen.

Frank Schmöller im Interview

Nach seinem letzten Spiel als Trainer des TSV 1860 baten wir Frank Schmöller zum Interview – eine gewohnt witzige und emotionale Angelegenheit! Noch mehr Bewegtbilder rund um die Löwen findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu FC Sonthofen – TSV 1860 U21

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Sechzig am Wochenende: Löwinnen I steigen als Meister auf

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Tsv 1860 Frauen Löwinnen I

Der Aufstieg der Löwinnen I stand ja bereits fest, am Sonntag stellten die Frauen des TSV 1860 durch einen deutlichen Heimsieg sicher, dass sie sogar als Meister aufsteigen.

Löwinnen I steigen als Meister auf

Gegen den FC Fasanerie-Nord ließ das Team von Mariano Frate nichts anbrennen und feierte einen ungefährdeten 8:0-Heimsieg. Nachdem die Gäste die erste Viertelstunde noch ohne Gegentreffer gestalten konnten, brach Stefanie Stepberger mit dem 1:0 den Bann (16.). Danach ging es Schlag auf Schlag und so führten die Löwinnen durch Treffer von Sofia Endrizzi (19.), Katharina Geßner (22./31.) und erneut Stepberger (45.+1) zur Pause bereits mit 5:0. Nach dem Seitenwechsel legten Endrizzi (46.), Kira Winter (75.) und Michelle Le Nguyen (82.) noch zum 8:0-Endstand nach.

Mit 16 Siegen aus 16 Spielen (67: 5 Tore) ist den Löwinnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Herzlichen Glückwunsch!

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 14.05.

18.30 Uhr: U14 – FC Augsburg 4:7

Mittwoch, 15.05.

18.00 Uhr: Auswahl Bayerischer Fußballverband – U16 -:- (in Oberhaching)
18.30 Uhr: U12 – FC Bayern München 0:0

Donnerstag, 16.05.

19.00 Uhr: FC Bayern München – Senioren A 3:2

Freitag, 17.05.

20.00 Uhr: Senioren C – FC Bayern München 0:1

Die U11 nahm von Freitag bis Sonntag an einem Turnier in Düsseldorf teil, die U10 war im gleichen Zeitraum in Mönchengladbach im Einsatz und erreichte Platz 2.

Samstag, 18.05.

13.30 Uhr: Profis – Arminia Bielefeld 0:2
14.00 Uhr: 1. FC Sonthofen – U21 1:2
15.00 Uhr: Vierte – FC Anadolu Bayern 2:2
16.30 Uhr: SG München-Ost/Team München/MSV Bajuwaren – Löwinnen II 1:3
17.30 Uhr: Dritte – FC Fürstenried 4:4

Die U15 tritt von Samstag bis Montag beim 38. Internationalen Pfingstturnier in Hollage (Niedersachsen) an. 2022 konnten die Junglöwen das Turnier zuletzt gewinnen, im Vorjahr belegte der TSV 1860 Rang 10.

Die U12 nahm am Samstag an einem Turnier in Bad Häring (Tirol) teil, die U9 gewann den Attimo Cup in Untertürkheim. Herzlichen Glückwunsch!

Sonntag, 19.05.

11.00 Uhr: Löwinnen I – FC Fasanarie-Nord 8:0

Bild: TSV München von 1860 e.V.

VfB Stuttgart II, Energie Cottbus & Hansa Rostock in Liga 3

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Energie Cottbus

Mit dem VfB Stuttgart II, Energie Cottbus und Hansa Rostock stehen seit dem Wochenende drei weitere Teilnehmer an der kommenden Drittliga-Saison fest. Somit sind bereits 18 der 20 künftigen Drittligisten bekannt.

VfB Stuttgart II und Energie Cottbus steigen auf

Am letzten Spieltag zog der VfB Stuttgart II noch am Lokalrivalen Stuttgarter Kickers vorbei und sicherte sich den Titel in der Regionalliga Südwest. Während die Zweite des VfB die Reserve der TSG Hoffenheim mit 2:0 besiegte, kamen die Blauen beim FC 08 Homburg mit 0:3 unter die Räder. Somit überflügelte der VfB das Team aus Degerloch am letzten Spieltag und stellte den Aufstieg in die 3. Liga sicher.

Spannend ging es auch im Nordosten zu, wo Energie Cottbus mit drei Punkten Vorsprung in den letzten Spieltag startete. Während Verfolger Greifswalder SC zuhause den ZFC Meuselwitz mit 4:1 besiegte, ließen die Lausitzer bei Hertha BSC II nichts anbrennen und gewannen mit 2:0. Nachdem das Team von Pele Wollitz im Vorjahr in der Relegation an der SpVgg Unterhaching scheiterte, gelang diesmal also der direkte Aufstieg.

Zuvor stand bereits Alemannia Aachen aus der Regionalliga West als Aufsteiger in die 3. Liga fest. Den vierten Aufsteiger machen die Würzburger Kickers und Hannover 96 II in der Relegation untereinander aus.

Hansa Rostock steigt in die 3. Liga ab

Neben dem VfL Osnabrück steht mit Hansa Rostock nun auch der zweite Fix-Absteiger aus der 2. Bundesliga fest. Hansa Rostock unterlag zuhause dem SC Paderborn mit 1:2 und konnte kein Profit aus der 1:2-Niederlage des SV Wehen Wiesbaden gegen Bundesliga-Aufsteiger FC St. Pauli schlagen.

Die Hessen belegen somit den Relegationsrang und können den Klassenerhalt in den Play-Offs gegen Jahn Regensburg noch aus eigener Kraft schaffen.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Bielefeld: Sommer, Sonne, Kaktus

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Der TSV 1860 München beendet die Saison als 15. der dritten Liga mit sechs Punkten Vorsprung auf den Abstieg. Ich bin heilfroh, dass es endlich vorbei ist und freue mich jetzt auf ein paar Wochen Sommer, Sonne, Kaktus ohne 1860.

1860 verliert zu Hause gegen Arminia Bielefeld

Ich war gestern nicht im Sechzgerstadion und habe mir die achte Heimniederlage (!) in dieser Saison erspart. Deswegen kann ich über das Spiel gar nicht viel sagen, aber natürlich habe ich mir die Zusammenfassung angeschaut und unseren Liveticker verfolgt. Da konnte man schon sehr gut merken, wie meinen Kollegen im Stadion mehr und mehr der Kragen platzte ob des Auftritts der Löwen. Ich will keine großen Worte über ein Spiel verlieren, das ich nicht gesehen habe. Sehr bemerkenswert finde ich das Interview von Verlaat bei Magenta Sport. “Heute war dann einfach wieder so ein bisschen saisonbeschreibend. Man will, aber man kann dann irgendwie nicht. Es hängt noch so ein bisschen, obwohl man heute theoretisch befreit hätte aufspielen können. Das hat Bielefeld heute besser gemacht, denen hat man diese Lockerheit ein bisschen mehr angesehen als bei uns.” Ob man gestern gewollt hat, kann ich nicht wirklich beurteilen. Aber bei den Spielen in Haching und gegen Dortmund II konnte ich beim besten Willen kein “Wollen” erkennen. Und damit hat mir die Mannschaft im Endeffekt schon ziemlich das Kraut ausgeschüttet. Daher war es bei mir umgekehrt als von Verlaat geschildert. Ich hätte ins Stadion gehen können, wollte aber irgendwie nicht. Ein ziemlich seltener Gemütszustand bei mir!

Abschied von Frank Schmöller

Natürlich kam ein Samstagnachmittag ohne 1860 trotzdem nicht in Frage. So fuhr ich nach Sonthofen, um das letzte Spiel von Frank Schmöller als Trainer der U21 anzuschauen. Ein Ausflug, der sich mehr als gelohnt hat. Die U21 schenkte ihrem Coach zum Abschied einen 2:1-Auswärtssieg und Frank Schmöller gab uns ein wirklich emotionales Interview zu seinem Abschied. Der Mann ist einfach trotz der Vorbehalte, die er hatte, bevor er nach Giesing kam, zu einem Vollblutlöwen geworden. Für mich verkörpert er auch die Werte von 1860 vorbildlich. Er ist gerade heraus, offen, emotional und auf eine gewisse Weise ein Malocher. Schmöller lud uns nach dem Spiel noch auf ein Bier mit der Mannschaft ein und so durften wir mit den Jungs vor dem Mannschaftsbus ein wenig das Saisonende feiern.

Die U21-Spieler bei der Saisonabschlusspizza in Sonthofen

Die acht Spiele ohne Niederlage auch ein Verdienst von Frank Schmöller?

Was mir beim lockeren Gespräch mit Frank Schmöller auffiel, war seine Leidenschaft für 1860. Man merkte ihm an, dass auch er unter den schlechten Leistungen der Profis litt. Er erzählte uns, auf was er beim Fußball wert legt und wie er seine Mannschaften spielen lassen will. Dabei kam mir folgender Gedankengang: Lag es vielleicht (auch) an der Rückrundenvorbereitung von Frank Schmöller, dass die Profis so rasant in die Rückrunde starteten und die überlebenswichtige Serie mit den acht Spielen ohne Niederlage auf den Rasen bringen konnten? Ist schwer zu sagen, dazu ist der Fußball und das Innenleben einer Profimannschaft wahrscheinlich zu komplex. Aber möglich ist es.

Aufräumarbeiten bei den Profis

Dass bei Sechzig mit der Zusammenstellung der Mannschaft einiges im Argen liegt, wurde gestern vor dem Spiel deutlich. Nicht weniger als 13 (!) Spieler wurden kurz vor Anpfiff verabschiedet, das spricht nicht gerade für eine gute Kaderplanung. Um es mal vorsichtig zu formulieren. Auch dass mit Ouro-Tagba, einem hoffnungsvollen Eigengewächs, nicht verlängert wurde, ist mittlerweile traurige Tradition an der Grünwalder Straße. Der Fall Marius Wörl lässt grüßen. Schade, dass uns immer wieder vielversprechende Talente ablösefrei verlassen können. Dass Rieder und Greilinger trotz auslaufender Verträge nicht verabschiedet wurden, bedeutet wohl, dass beiderseits ein Interesse an Vertragsverlängerung besteht. Mir gibt auch sehr zu denken, dass Fynn Lakenmacher zuletzt im Sturm gesetzt war. Jedoch nicht wegen seiner Leistungen, sondern weil er den Verein verlässt und wir zwei Stürmer im Kader haben, die Vertrag für die kommende Saison haben. Hätte man denen nicht Spielpraxis geben können oder müssen? Zwarts fand sich nach seinem offensiv lustlosen Auftritt in Haching komplett auf der Bank wieder, Güler (erst in der Winterpause geholt) stand gar die letzten drei Spiele nicht mal im Kader. Mir schwant, dass da hinter den Kulissen einiges nicht stimmt. Ich habe es schon mal geschrieben: Es liegt jetzt an Dr. Christian Werner, dem neuen Kaderplaner Stephan Engels und Trainer Argirios Giannikis eine schlagkräftige Truppe für die kommende Saison zusammenzustellen.

Wir wollen wieder eine Mannschaft sehen

Dabei scheint es mir wichtig zu sein, dass darauf geachtet wird, dass man wieder eine stimmige Mannschaft zusammenstellt. Viel zu oft hatte man diese Saison den Eindruck, dass da elf Einzelspieler auf dem Platz stehen, die als Mannschaft nicht funktionieren. Das mag daran gelegen haben, dass gewisse Positionen nicht ideal besetzt gewesen sein mögen. Aber auch charakterlich scheint es irgendwie nicht gepasst zu haben. Das zentrale Mittelfeld sei hier als Beispiel genannt. Im 4-2-3-1 System ist es wichtig, dass im Angriff die Mittelfeldspieler nachrücken und Anspielstationen für den Zielspieler bieten. Das ist aus meiner Sicht die ganze Saison über viel zu wenig passiert. Die Spieler der Doppelsechs klebten hinten viel zu sehr fest und schalteten sich zu wenig in die Offensive ein. Ob das nun vom Trainer vorgegeben war oder an den Spielertypen selbst liegt, mag ich nicht beurteilen. Es muss auf jeden Fall besser werden, wenn man nicht wieder das Team mit den drittwenigsten Toren der Liga sein will.

Jetzt Sommer, Sonne, Kaktus!

Aber jetzt mache ich einen Haken hinter die zweite extrem unbefriedige Saison in Folge und widme mich die nächsten Wochen hauptsächlich Sommer, Sonne, Kaktus! Einfach mal das Leben und den Sommer genießen und 1860 1860 sein lassen. “Sommer, Sonne, Kaktus – Playing Federball on the beach – Blauer Himmel, gute Laune – And a beautiful Girl auf’m Schoß – Never, never go to work, lieber Holiday“, singt Helge Schneider. Nur um Ende des Liedes zum Schluss zu kommen: “Ach, wie wär’ das schön – Doch leider hier in Duisburg – Muss ich ins Hallenbad gehen“. Und unser “Hallenbad in Duisburg” ist die anstehende MV am 16.06., auf der wichtige Weichenstellungen anstehen und die es uns nicht erlaubt, mal ein paar Wochen von Sechzig abzuschalten. Ich wünsch Euch allen trotzdem eine möglichst erholsame Sommerpause mit viel Sommer, Sonne, Kaktus!

U21 siegt 2:1 bei Schmöller-Abschied

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Während sich die Zuschauer im Sechzgerstadion über eine 0:2 Niederlage des Profis des TSV 1860 München ärgern musste, hatten einige wenige Fans der Amateure das Vergnügen einen Auswärtssieg der U21 beim FC Sonthofen miterleben zur dürfen. Die U21 schenkte Frank Schmöller zum Abschied einen 2:1-Sieg.

1860 mit erster Chance

In der ersten Halbzeit sahen die etwa 350 Zuschauer bei freiem Eintritt in der Sonthofener BauMIT-Arena ein munteres Spielchen, in dem der TSV 1860 ein Chancenübergewicht hatte. In der Anfangsphase hätten die Junglöwen gleich in Führung gehen können. Thies setzte sich auf dem rechten Flügel gut durch und brachte eine scharfe, flache Hereingabe an den Fünfer. Dort scheiterte zunächst Brönauer und auch Moumou konnte den Nachschuss nicht über Linie bugsieren. Danach wäre Sonthofen fast aus heiterm Himmel in Führung gegangen, als Riedmüller nach einem Rückpass einen Sonthofener Stürmer anschoss und der abprallende Ball um Zentimeter am Löwen-Tor vorbei kullerte.

Sonthofen legt bei Schmöller-Abschied vor

Dies läutete die stärkste Phase der Hausherren ein. In der 19. Minute verteidigten die Junglöwen eine Ecke unzureichend, so dass Kevin Haug keine Probleme hatte, den Ball zu 1:0 über die Line zu drücken. Nur eine Minute später knallte Faller den Ball aus etwa 20 Metern an die Querlatte. Glück für die Löwen, die sich danach wieder stärker präsentierten. Samir Neziri glich in der 24. Minute zum 1:1 aus. Bis zur Pause vergaben die Löwen weitere Chancen auf das 2:1 dann reihenweise. Besonders die vergebene Chance von Neziri in der 33. Minute als er alleine auf Zettler zulief, hätte genutzt werden müssen. In der 44. Minute war die beste Szene des Spiel zu bestaunen, als 1860 mit perfekter Volleyabnahme nach einer Flanke von links hätte einnetzen müssen. Aber Zettler im Sonthofener Tor packte eine Traumparade aus und hielt das 1:1 fest. Damit ging es auch in die Kabinen.

Sommerfußball in der zweiten Hälfte

Wie auch Frank Schmöller im sechzger.de Interview nach dem Spiel äußerte, sahen die Zuschauer im zweiten Abschnitt einen weitgehend vor sich plätschernden “Sommerkick”. Acht Minuten vor Schluss sorgte Matija Radonjic noch für das Siegtor für 1860. Danach gab es noch einen Heber der Junglöwen zu bestaunen, den Zettler erneut sehenswert über die Latte lenken konnte. Außerdem gab Daniel Winkler nach seinem Kreuzbandriss sein Comeback, als er für Brönauer eingewechselt wurde. So bescherten die Amas ihrem Trainer Frank Schmöller nach fünf Jahren beim TSV 1860 München einen erfolgreichen Abschied.

Frank Schmöller im sechzger.de Interview

Entsprechend zufrieden zeigt sich der scheidende Amas-Coach im sechzger.de-Interview nach dem Spiel. Insgesamt ist er mit dem 7. Platz nach dieser Saison sehr zufrieden. Am Ende blickte Frank Schmöller sehr emotional auf seine fünf Jahre bei 1860 zurück. Der Club ist ihm sehr ans Herz gewachsen. Und Frank Schmöller ist uns sehr ans Herz gewachsen.

Vielleicht gibt es ja irgendwann ein Wiedersehen. Der Mann passt einfach zu Sechzig. Vielen Dank für fünf Jahre, lieber Frank!

13 Abschiede und ein lauer Sommerkick

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13 Abschiede und ein lauer Sommerkick
13 Abschiede und ein lauer Sommerkick

Beim letzten Heimspiel der Saison 2023/24 zwischen dem TSV 1860 München und der DSC Arminia Bielefeld bekamen die 15.000 Zuschauer auf Giesings Höhen einen müden Sommerkick zu sehen. Bei strahlendem Sonnenschein verabschiedeten die Sechzgern 15 Minuten vor der Begegnung 13 Spieler, die den Verein verlassen werden. Namentlich sind das: Schmid, Kurt, Ludewig, Tarnat, Starke, Zejnullahu, Nankishi, Sür, Cocic, Ouro Tagba, Vrenezi, Lakenmacher und Steinhart! Am Ende kann man nur festhalten, gut dass sich die Löwen schon am letzten Spieltag den Klassenerhalt mit dem 1:0-Sieg in Essen gesichert haben.

Bielefeld schwungvoller in Durchgang eins

Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt – zumindest aus Löwensicht. Die Arminen gingen bereits nach wenigen Minuten in Führung. Ex-Löwe Lannert brauchte den Ball vom rechten Flügel in die Gefahrenzone und Momuluh konnte am langen Fünfer unbedrängt einschieben zum 0:1 Die Hausherren kamen nur selten in gefährliche Abschlusspositionen. Die besten Möglichkeiten hatten Guttau und Muteba aus der Distanz. Auf der anderen Seite musste Richter – der zum Abschluss statt Stammkeeper Hiller zwischen den Pfosten stand – einige Male sein ganzes Können aufbieten, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Mit dem 0:1 zur Pause waren die Münchner noch gut bedient.

Ouro Tagba kommt zu einem Abschiedsspiel

Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam Ouro Tagba für Muteba ins Spiel und damit zu einer Abschiedsvorstellung im ausverkauften Grünwalder Stadion. Die Löwen begannen etwas druckvoller, ohne aber wirklich zwingend zu werden. Die beiden Fanlager feierten ohnehin, unabhängig vom lauen Sommerkick auf dem Rasen, sich selbst und die beiden Teams, die am vorletzten Spieltag im Gleichschritte den Ligaverbleib fix gemacht hatten. Eine knappe Stunde war gespielt, als Bielefeld mit dem 0:2 für die Vorentscheidung sorgte. Ex-Löwe Biankadi traf nach einem geblockten Schuss von Klos im zweiten Abschluss per Bogenlampe von der Strafraumgrenze aus für die Gäste.

Viel zu viele einfache Fehler

Die Löwen versuchten es zwar noch, sich noch einmal ins Spiel zurückzukämpfen. Doch daraus wurde nichts. Viel zu viele einfache Fehler machten die Münchner, daran konnten auch die zahlreichen Wechsel nichts ändern. In der letzten halben Stunde durfte Steinhart noch einmal mit der Kapitäns-Binde ran und kam so zu einem würdigen Abschied. Am Ende steht eine verheerend schlechte Heimbilanz, aber immerhin der Klassenerhalt. Kurz und bündig: Es kann nur besser werden. Rein sportlich ist das 0:2 für Bielefeld das leistungsgerechte Ergebnis des letzten Löwenheimspiels der Saison 2023/24.

Schnell abhaken und nach vorn blicken

Das Minimalziel hat Giannikis mit seiner Mannschaft in der Rückrunde erreicht, der Trainerwechsel und die Trennung von Jacobacci verhinderten im Nachhinein wohl den Gang in die Viertklassigkeit. Die Löwen spielen somit auch in der nächsten Saison in der dritten Liga. Für die Verantwortlichen heißt es jetzt schnell: “Abhaken und nach vorne blicken”. Die Fans ließen den letzten Samstag der Spielzeit trotz der schwachen Vorstellung und der verdienten Niederlage noch gemeinsam am Candidaplatz und am Grünspitz ausklingen. Auf gut Bayrisch: Schwoam mas obe!