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Liveticker: TSV 1860 München – Arminia Bielefeld (38.Spieltag)

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Herzlich willkommen zum Liveticker am 38.Spieltag der Saison 2023/24 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Arminia Bielefeld!

Letzter Spieltag auf Giesings Höhen und Gott sei Dank bleibt und ein Abstiegsendspiel im Grünwalder Stadion erspart. Durch den Sieg in Essen haben sich die Löwen am vergangenen Wochenende gerettet und auch die Arminen sicherten sich gegen den Halleschen FC den notwendigen Punkt, um auch in der kommenden Spielzeit in der 3. Liga an den Start gehen zu können. Beide Teams können also unbeschwert in die Partie gehen und vielleicht erwartet uns (und Euch) ja wieder ein Fußballfest wie zum Abschluss der Saison 2021/22, als der TSV 1860 mit 6:3 gegen Borussia Dortmund II siegte.

 

Aufstellung:
Richter  – Reich (80. Ludewig), Verlaat (C), Glück, Kwadwo (57. Greilinger) – Rieder, Bangerter (57. Steinhart) – Schröter, Guttau, Muteba (46. Ouro Tagba) – Lakenmacher (63. Zwarts)

Bank:
Hiller (TW), Zwarts, Greilinger, Reinthaler, Kloss, Ouro-Tagba, Ludewig, Steinhart, Frey

Tore:
0:1 (7.) Momuluh, 0:2 (59.) Biankadi

Die Personalsituation

Es fehlen:
Sulejmani (muskuläre Probleme), Kurt, Zejnullahu, Starke, Vrenezi, Nankishi, Sür, Winkler, Tarnat, Güler, Schmid (nicht berücksichtigt)

Ausfälle bei Arminia Bielefeld:
Belkahia (Knie-OP), Sarenren Bazee (Kreuzbandriss)

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Arminia Bielefeld außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Grünwalder Stadion ist wie gewohnt mit 15.000 Zuschauern ausverkauft. Über den offiziellen Zweitmarkt können Mitglieder mit etwas Glück bis kurz vor Anpfiff jedoch noch Karten in den Heimblöcken kaufen.

Das Match wird nicht im Free-TV übertragen, MagentaSport ist jedoch natürlich wie gewohnt vor Ort. Das Spiel wird vom Sender sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream angeboten.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Gestrauchelt und gerettet: Sechzig und die Arminia

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Gestrauchelt Gerettet Knia Mitch Arminia Bielefeld

Nach zwei Abstiegen in Folge konnte Arminia Bielefeld diesmal zwar den Super-GAU gerade noch so vermeiden, zufrieden dürfte man in Ostwestfalen mit der Saison jedoch keineswegs sein. Gestrauchelt und gerettet – so könnte man die Spielzeit der beiden heutigen Kontrahenten zusammenfassen.

Gestrauchelt und gerettet: Sechzig und die Arminia

Was man Arminia Bielefeld auf jeden Fall hoch anrechnen sollte, ist der Umstand, dass man trotz der sportlichen Misere an Trainer Mitch Kniat (siehe Titelbild) festhielt und letztendlich dafür belohnt wurde. Nicht nur, dass der DSC duch das 0:0 gegen den Halleschen FC am vergangenen Wochenende den Klassenerhalt sicherstellte, sogar die Qualifikation für den DFB-Pokal ist noch möglich. Im Landespokal Westfalen treffen die Arminen am kommenden Samstag im Finale auf den SC Verl. Die Löwen hatten sich im bayerischen Toto-Pokal ja bekanntlich frühzeitig beim FC Pipinsried aus dem Wettbewerb verabschiedet.

Für Arminia Bielefeld geht es heute also a) darum, sich mit einem Sieg ein gutes Gefühl für das bevorstehende Endspiel zu verschaffen, und b) möglichst verletzungsfrei aus der Partie zu gehen, um kommende Woche die bestmögliche Elf aufbieten zu können.

Fabian Klos vor dem Abschied

Apropos “bestmögliche Elf”: Zu dieser gehörte über Jahre hinweg Fabian Klos, die lebende Legende des DSC Arminia Bielefeld. Am Saisonende hängt der 36-Jährige die Fußballstiefel an den Nagel und wird eine große Lücke bei den Ostwestfalen hinterlassen – sowohl sportlich als auch emotional und menschlich.

2012 wechselte der Stürmer vom VfL Wolfsburg II auf die Alm und absolvierte seitdem 461 Pflichtspiele für die Arminia. Wir wünschen ihm, dass er in seinem 463. Spiel nochmal allen Grund zum Jubeln hat und sich mit einem Pokalsieg in den fußballerischen Ruhestand verabschieden kann.

Machs gut, Legende! Auch hier in Giesing würdigen wir Deinen Einsatz und Deine Vereinstreue.

Walch und Stimoniaris: Gemeinsame E-Mail an Hasan Ismaik

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Athanasios Saki Stimoniaris Aufsichtsratsvorsitzender TSV 1860 München Vorstellungsrunde PRO1860 Verwaltungsrat

Bei der Kandidatenvorstellung im Rahmen der Veranstaltung von “Pro1860” und der “Löwenheimat Giesing” einigten sich die beiden Beiratsmitglieder Nicolai Walch und Saki Stimoniaris darauf, Hasan Ismaik eine gemeinsame E-Mail zu schreiben.

Gespräche wieder aufnehmen

Beim vierten und letzten Teil der Vorstellungsrunde der Kandidierenden für den Verwaltungsrat saßen die beiden Beiratsmitglieder Saki Stimoniaris und Nicolai Walch (zudem Verwaltungsrat) auf dem Podium.

Stimoniaris betonte, dass es ihm um das Gemeinsam ginge und man beim TSV 1860 nur gemeinsam stark sein könne. Dies sei seine Motivation, für den Verwaltungsrat zu kandideren. Konfrontiert wurde der Aufsichtsratsvorsitzende der KGaA dann mit den vergangenen Blockadehaltungen und der nicht vorhandenen Kommunikation mit Mehrheitsgesellschafter Hasan Ismaik.

Seitens Walch wurde signalisiert, dass der e.V. jederzeit bereit war und nach wie vor ist, Gespräche aufzunehmen, jedoch sei die ursprünglich fruchtbare Zusammenarbeit im Beirat seit der Beurlaubung von Michael Köllner (Anfang 2023) auf einem nicht wünschenswerten Niveau.

Walch und Stimoniaris: gemeinsame E-Mail an Hasan Ismaik

Nicolai Walch schlug Stimoniaris vor der versammelten Zuhörerschaft vor, eine gemeinsame Einladung per E-Mail an Hasan Ismaik zu formulieren und abzusenden, um ein zeitnahes gemeinsames Gespräch zu ermöglichen. Stimoniaris willigte dem Vorschlag ein. Wird nun nach über sieben Jahren wieder ein persönliches Treffen der Gesellschafter erfolgen? Falls ja, dann hätte der gestrige Abend mehr bewirkt, als viele erahnt hätten.

Turnhalle: Seeböck schlägt Stimoniaris umgehende Aufsichtsratssitzung vor

Hinsichtlich der Hängepartie um die vereinseigene Turnhalle bekräftigten am gestrigen Abend mehrere Redner, dass die einzige Blockade bei der HAM International Ltd. liege. Auf Nachfrage bei Saki Stimoniaris, weshalb der Mehrheitsgesellschafter nicht zustimme und wieso er seine Rolle im Aufsichtsrat, wenn es ihm doch so sehr um ein gemeinsam ginge, nicht entsprechend einsetzte, meinte Stimoniaris:

Einer allein kann das nicht entscheiden.

Nun ist es jedoch so, dass die Geschäftsführung der KGaA für die notwendige Zustimmung zur Erbpachtteilung für den Turnhallenbau die Zustimmung des Aufsichtsrats benötigt. Neben drei vom e.V. und drei von HAM International Ltd. eingesetzten Mitgliedern ist Stimoniaris mit doppeltem Stimmrecht in Pattsituationen ausgestattet. Er ist also bei Abstimmungen das berühmte Zünglein an der Waage. Eine Abstimmung zur Turnhalle steht und fällt somit mit Stimoniaris’ Abstimmungsverhalten – nach den tatsächlichen Gegebenheiten kann es also momentan doch einer allein entscheiden, ob die Abstimmung pro oder contra Turnhalle ausfällt.

Am Ende der Diskussionsrunde unterbreitete Sebastian Seeböck, Verwaltungsrat und Mitglied im Aufsichtsrat der KGaA, gegenüber Stimoniaris den Vorschlag, am heutigen Freitag unter Verzicht auf Form und Frist eine Aufsichtsratssitzung abzuhalten und die entsprechende Zustimmung für die Geschäftsführung zu erwirken, um gemeinsam für e.V. und KGaA die Weichen für die Turnhalle zu stellen. Hierbei wollte sich Saki Stimoniaris jedoch zu keiner Aussage hinreißen lassen.

 

Wenige Umbesetzungen im NLZ für die kommende Saison

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Für die kommende Saison gibt es wenige Umbesetzungen im NLZ des TSV 1860 München. Grund dafür ist der Weggang von U21-Trainer Frank Schmöller, dem Felix Hirschnagl nachfolgen wird. Grundsätzlich herrscht aber große personelle Kontinuität im NLZ der Löwen.

Hirschnagl übernimmt die U21 des TSV 1860

Nachdem Frank Schmöller seinen Rücktritt als U21-Trainer zum Saisonende bekannt gegeben hat, wird der bisherige U17-Trainer Felix Hirschnagl Schmöllers Nachfolge bei der U21 übernehmen. Zu Frank Schmöllers letzten Spiel beim FC Sonthofen, gibt es morgen übrigens freien Eintritt. Durch diese Rochade sind einige Umbesetzungen im Trainerstab des NLZ notwendig.

Umbesetzungen im NLZ

Da Hirschnagl, der seit vergangenem Jahr im Besitz der A+ Lizenz, der höchsten Trainerlizenz im leistungsorientierten Nachwuchsfußball, ist, die U17 verlässt, sind ein paar personelle Neubesetzungen notwenig. Christian Stegmaier, der bisherige U15-Trainer, wird von Hirschnagl die U17 übernehmen. Der 33-Jährige, der seit 2021 bei den Junglöwen arbeitet, nimmt gerade an den Lehrgängen zur A+ Lizenz teil. Daher wird die  U15 von Aleksandar Stankovic als Chefcoach übernommen. Bisher war Stankovic Assistent von Hirschnagl bei der U17. Außerdem gibt es in der kommenden Saison einen neuen Trainer für die U13: Daniel Parker kommt vom Hamburger SV nach Giesing.

Große Kontinuität im NLZ

Ansonsten gibt es keine weiteren Änderungen in der Personalstruktur des NLZ. Manfred Paula geht mittlerweile ins sechste Jahr als NLZ-Leiter bei 1860. Roy Matthes, der für die Organisation im NLZ zuständig ist, arbeitet bereits seit 2007 für die Junglöwen. Auch Marco Haber bleibt weiterhin für den Bereich Talentsichtung und Kaderplanung verantwortlich. Außerem fungiert er als sportlicher Leiter der Mannschaften U15 bis U17.

Trainer der NLZ Mannschaften für die kommende Saison in der Übersicht

  • U21: Felix Hirschnagl
  • U19: Jonas Schittenhelm
  • U17: Christian Stegmaier
  • U16: Peter Ulbricht
  • U15: Aleksandar Stankovic
  • U14: Florian Sterner
  • U13: Daniel Parker
  • U12: Rui de Menezes
  • U11: Heico Kleinschmidt
  • U10: Julian Kothe
  • U9: Christian Hufnagel

 

Löwenrunde: Junge Spieler haben Vertrauen zurückgezahlt

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Löwenrunde: Junge Spieler haben Vertrauen zurückgezahlt
Löwenrunde: Junge Spieler haben Vertrauen zurückgezahlt

Am Samstag um 13:30 Uhr, also eine halbe Stunde eher als gewohnt, bitten die Löwen zum letzten Tanz der Saison 2023/24. Auf Giesings Höhen empfangen die Sechzger Arminia Bielefeld zur letzten Partie der Spielzeit, die für beide Seiten sportlich belanglos ist. Die Löwen wollen sich von dem einen oder anderen Spieler verabschieden und Trainer Giannikis betonte bei der Löwenrunde vor dem Spiel, man wolle sich auch bei den Fans für die Unterstützung bedanken. Gut möglich, dass wieder eine junge Truppe wie beim 1:0 in Essen auf dem Feld steht. Die Youngster hätten “das Vertrauen zurückgezahlt”, sagte Giannikis.

Rückrunde als Wechselbad der Gefühle

“Es war eine Rückrunde mit Auf und Abs – ein Wechselbad der Gefühle. Wichtig ist, dass wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft haben und ich bin froh, dass wir beim letzten Spiel nicht mehr darum kämpfen müssen”, sagte Trainer Giannikis. Man wolle den Fans einen “guten Saisonabschluss bereiten”, die das Team daheim und auswärts überragend unterstützt hätten. “So wurden die Auswärtsspiele für uns teilweise zu Heimspielen”, berichtete Giannikis weiter. Aus der misslungenen Verabschiedung der letzten Saison, bei der noch kaum Zuschauer im Stadion waren, hat man bei den Löwen gelernt. Um 13:15 Uhr, also 15 Minuten vor Anpfiff, ist die eine oder andere Verabschiedung geplant. Und auch Kurzzeiteinsätze für scheidende und verdiente Löwen-Spieler “sind denkbar, bei einem 30 Mann-Kader wird es aber nicht bei jedem gehen”, sagte Giannikis.

“Zufriedenheit ist Stagnation”

Nach dem Saisonende werde der Coach “ein paar Tage wegfahren”, sagte der Franke. Es gäbe aber noch viel aufzuarbeiten. “Wir haben viel zu tun. Zufriedenheit ist für mich Stagnation”, erklärte Giannikis. In der nächsten Drittliga-Saison soll es wieder aufwärts gehen für die Münchner.
Auch der Mannschaft sei nach dem Sieg in Essen die Erleichterung anzumerken gewesen, sagte Giannikis. “Die Mannschaft hat ein Ausrufezeichen gesetzt, hat leidenschaftlich gearbeitet und hatte auch das nötige Spielglück”, erklärte der Löwen-Trainer.

Junge Spieler “haben das Vertrauen zurückgezahlt”

“Die jungen Spieler wie Reich oder Bangerter waren bereit, in einem solchen Spiel zum Einsatz zu kommen und haben das Vertrauen zurückgezahlt”, freute sich Giannikis. Entsprechend wird wohl auch gegen Bielefeld wieder eine junge und erfolgshungrige Löwen-Elf auf dem Platz stehen. Lakenmacher, der bereits als Abgang feststeht, “hat sich in den letzten Wochen bestmöglich präsentiert, daher hat er gespielt und er hat es in Essen sehr gut gemacht. Er hat auch diese Woche wieder super gearbeitet”, berichtete Giannikis über die Trainingswoche.

Giannikis: “Wollen offensiv agieren”

Gegen Bielefeld wollen die Hausherren laut ihrem Coach “offensiv agieren. Aber wir müssen aufpassen, da Bielefeld spielstark ist. Wir wollen gewinnen und durchschlagskräftig nach vorne auftreten”. Möglicherweise wird zwischen den Pfosten auch noch einmal Richter Spielzeit bekommen. Wer am Ende im Löwen-Tor stehen wird, ließ Giannikis offen.
Verfolgen könnt ihr das Spiel morgen natürlich im Stadion oder auf MagentaSport. Zudem berichten wir ab den Morgenstunden über alles was in und rund um Giesing passiert in unserem Live-Ticker.

TSV 1860 – Arminia Bielefeld, Die Taktiktafel vor dem Spiel

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur Taktiktafel vor dem letzten Spiel dieser Saison. Unser TSV 1860 München trifft auf den DSC Arminia Bielefeld. Für beide geht es um nichts mehr.

Der TSV 1860 München trifft auf Arminia Bielefeld, und wieder, wie so oft in Liga drei, weht dabei am Samstag Nachmittag ein Hauch von Bundesliganostalgie durchs Stadion.

Ich könnte euch jetzt erzählen, dass die Arminen bei der Systemwahl in der letzten Zeit zwischen einem 4-2-3-1 und einem 4-3-3 in der Variante 4-3-1-2 abgewechselt haben, und dass die Linienwahl und herangehensweise im Pressing bei der Arminia auf die erwartete Offensivstärke des Gegners angelegt zu sein scheint, und dass die Arminen in den Spielen, die sie dominiert haben, im Zentrum stark waren. Das alles halte ich aber vor diesem letzten Spiel nicht für wichtig.

Irgendwelche taktische Fachbegriffe möchte ich in dieser, die Saison abschließende, Taktiktafel vor dem Spiel auch nicht strapazieren. Ich möchte heute mit Euch über etwas ganz anderes reden als über Taktik.

Nichtsdestotrotz gibt es, damit die Zahlenfüchse zufrieden sind, trotzdem die statistischen Werte der Arminia vor dem morgigen Spiel.

Statistische Werte des DSC Arminia Bielefeld

  • Ballbesitz 54%
  • Passgenauigkeit 80%
  • defensive Zweikampfquote 62%
  • Flankengenauigkeit 41%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 8,78

Fußball spielen!

Fußball ist wahrscheinlich gleichzeitig das einfachste und komplizierteste Spiel der Welt. Einfach einerseits deshalb, weil die Regeln nicht kompliziert sind, andererseits deshalb, weil es im Prinzip auch ein einfacher Sport ist, den jeder ausüben kann. Das Niveau variiert natürlich beträchtlich, aber egal ob Superstar oder Kreisklasse, es sind beide am Ende nur Fußballer. Gut, der eine beruflich, der andere „nur“ zum Spaß.

Und Kompliziert ist Fußball vor allem deshalb, weil es die Abseitsregel gibt. Ohne diese Regel wäre Fußball wahrscheinlich das langweiligste Spiel der Welt.

Durch diese eine Regel verkompliziert sich der Prozess des Toreschießens. Darum erfanden viele verschiedene Fußballweise über viele Jahrzehnte hinweg viele verschiedene taktische Konzepte und systematische Herangehensweisen, die der eigenen Mannschaft das Toreschießen und Toreverhindern erleichtern sollten.

Spiel und Spaß

Das Wichtigste ist aber: Fußball ist ein Spiel. Und wozu spielt man im Normalfall? Um Spaß zu haben. Spiele sollen Spaß machen.

Und da sind wir schon bei dem Punkt, der mir heute anstelle von Pressingintensitäten und Passfrequenzen wichtig ist.

In der vergangenen Spielzeit kam es mir wirklich selten vor, als hätte unsere Mannschaft als Kollektiv viel Spaß bei der Ausübung des Berufes gehabt. Dabei ist das doch, wenn man ein Spiel spielt, das A und O. Egal ob man es aus beruflichen Gründen tut oder zum Privatvergnügen. Wenn ich keinen Spaß am Spiel hab, werd ich vermutlich nicht erfolgreich spielen.

Um Spaß am Spiel zu haben, muss ich aber auch spielen dürfen. In vielen Spielen, vor allem in der Hinrunde, kam mir unsere Mannschaft zu sehr in ein Korsett gepresst vor. Man konnte zwar ahnen, was der eigentliche Plan gewesen wäre, es schien jedoch oft so, als hätten der ein oder andere Spieler Angst, aus dem Korsett auszubrechen. Unerwartete Aktionen, Geistesblitze auf dem Spielfeld, exzeptionelle Kreativmomente waren allesamt Mangelware, sofern sie überhaupt vorhanden waren. Wenn dem ein oder anderen Spieler öfter mehr Freiraum zum Spielen gegönnt worden wäre, hätten wir möglicherweise öfter fröhliche Gesichter nach Abpfiff gesehen.

Fazit

Auch am Samstag würde ich am Ende gerne lachende Gesichter sehen. Ergebnisunabhängig wäre es schön, am Samstag eine Mannschaft auf dem Platz zu sehen, die vor allem auf eines Bock hat: darauf, Fußball zu spielen.

Ganz ohne taktische Vorgaben geht das natürlich auch in diesem Spiel nicht. Es ist aber das letzte Saisonspiel und der Ausgang der Partie hat keinerlei Einfluss auf andere Vereine. Von daher erhoffe ich mir eine Partie, in der beide Teams Bock haben, Fußball zu spielen und am Ende jeder auf dem Platz und auf den Tribünen oder vorm TV, Spaß an diesem Spiel hat.

Dabei ist es mir diesmal vollkommen egal, ob Bielefeld eine gependelte Viererkette oder eine dynamische Dreierkette spielt, wer deren Schlüsselspieler sind und welche taktischen Kniffe Bielefeld mit oder gegen den Ball nutzt.

Ich hoffe, ihr nehmt mir diese Art, mich in den Sommer zu verabschieden, nicht krumm, aber unter den Voraussetzungen und mit dem eingetüteten Klassenerhalt im Gepäck aus Essen, halte ich eine akribische Vorbereitung auf Bielefeld und deren taktische und spielerische Ausrichtung nicht für wichtig.

Datenquelle: Wyscout

Nicolai Walch: feurige Wahlkampfrede in Richtung Bündnis Zukunft

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Verwaltungsratsmitglied Nicolai Walch hat seine Redezeit bei der Vorstellungsrunde der Verwaltungsratskandidaten für eine temperamentvolle Ansage an das Bündnis Zukunft 1860 genutzt.

Erster Wahlkampfauftritt

Während besonders die Kandidaten des Bündnis Zukunft 1860 mit Hilfe einer professionellen Werbeagentur, Personal des Versicherers “die Bayerische”, Zeitungs-Interviews und Freibier-Veranstaltungen bereits kräftig in den Verwaltungsratswahlkampf eingestiegen war, hattensich die amtierenden Verwaltungasratsmitglieder bislang zurückgehalten. Dies änderte sich am gestrigen Abend. In der Vorstellungsrunde fand Verwaltungsrat und Beiratsmitglied Nicolai Walch in seinen drei Minuten Redezeit in Richtung des Bündnis Zukunft deutliche Worte.

“Beendet diesen Zirkus, beendet den schädlichen Blockwahlkampf”

Walch wandte sich in seiner Vorstellungsrede direkt an das “Bündnis Zukunft 1860”:

Ich bin Löwenfan und Mitglied seit dem Jahr 1859. Ich bin Anwalt und hatte ursprünglich eine staubtrockene Rede vorbereitet. Aus aktuellem Anlass habe ich mich aber nun für eine
lebhaftere Variante entschieden.

Hier sind wir nun

Der Sumpf und Abschaum aus dem amtierenden Verwaltungsrat einerseits und das strahlende Bündnis von Oli Griss’ Gnaden mit dem vermeintlichen Geldkoffer aus Abu
Dhabi andererseits.

Liebes Bündnis,

genau solche Zuspitzungen sind das Resultat Eures Blockwahlkampfs. Leidtragende sind die übrigen neuen Kandidaten, sehr wertvolle Kandidaten, die Gefahr laufen, auf der Strecke zu bleiben. Euer Wahlkampf schadet Euch selbst und dem TSV 1860 München.

Lieber Martin Gräfer,

Die Bayerische war der beliebteste Sponsor aller Zeiten hochgeschätzt bei sämtlichen vermeintlichen Lagern der einzige Sponsor jemals, dessen Werbung die Fans aus Überzeugung nach außen getragen haben. Ein Fels in der Brandung des TSV 1860 München. All dies ist in Gefahr.

Von daher mein Apell:

Geht aufrichtig auf die Mitglieder zu. Es braucht keine Marketingagentur, es braucht auch kein Freibier. Stoppt das direkte Kommentieren auf Facebook. Das hat noch keinem Funktionär oder Bewerber etwas gebracht. Geht in die Westkurve – aber ohne Selfies. Diese sind dort, gelinde gesagt, nicht gerne gesehen. Sprecht mit dem amtierenden Verwaltungsrat. Dies hat bis heute nicht stattgefunden. Beschäftigt Euch mit den wirklichen Aufgaben des Verwaltungsrates

Beendet diesen Zirkus, beendet den schädlichen Blockwahlkampf

Unsere Tür und die Tür des gesamten e.V. steht jederzeit offen.

Mein Name ist Nicolai Walch und ich bin im Verwaltungsrat maßgeblich für rechtliche
Angelegenheiten zuständig. Bei Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung.

Den Rest meiner Redezeit wollte ich eigentlich an Klaus Ruhdorfer spenden.

Walch ist Ziel einer Rufmord-Kampagne

Nicolai Walch musste in der jüngeren Vergangenheit mehrere gezielte Attacken einstecken. “dieblaue24”-Gründer Oliver Griss hatte gegen Walch wegen einer Fotografie eines “ACAB-Stickers” erfolglos Strafanzeige gestellt (und sich selbst als Geschädigter angegeben) sowie den Juristen bei der Rechtsanwaltskammer München angeschwärzt. Zudem hatte die Polizeigewerkschaft aufgrund eines dort eingegangenen “Whistleblower”-Schreibens Kontakt aufgenommen.

Walch gab auf Rückfrage aus dem Plenum zu, dass ihn diese Kampagne gegen seine Person und berufliche Existenz in den letzten Monate mitgenommen habe. Auch wenn er kurz daran dachte, sich aus Eigenschutz zurückzuziehen, sei seine Motivation, für den TSV 1860 weiterhin einzustehen, gewachsen und nun noch stärker als zuvor. Dafür erntete er tosenden Applaus.

TSV 1860 – Arminia Bielefeld: Ergebnistipp Emanuel Biancucchi

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emanuel biancucchi tsv 1860

Als Cousin von Lionel Messi angepriesen zu werden, öffnet zwar sicher einige Türen, bringt jedoch auch eine riesige Bürde mit sich. Diese Erfahrung musste Emanuel Biancucchi im Laufe seiner Karriere einige Male machen, als Profi war er dann aber doch in Argentinien, Deutschland, Spanien, Brasilien, Peru und Paraguay aktiv. Heute tippt der Ex-Löwe die Partie des TSV 1860 gegen Arminia Bielefeld.

Emanuel Biancucchi tippt auf Heimsieg

Auch wenn er die Löwen nicht mehr explizit verfolgt, so denkt Emanuel Biancucchi doch gerne an Giesing zurück und streut auf seinem Instagram-Account immer wieder mal Bilder aus seiner Zeit beim TSV 1860 ein. Für das letzte Saisonheimspiel gegen Arminia Bielefeld zeigt sich der Argentinier optimistisch:

“TSV 1860 2
Arminia Bielefeld 0”

Was ganz anderes: Seid Ihr eigentlich auch so froh, dass das am Samstag kein Abstiegsendspiel ist?

Die Krux mit dem EU-Pass

Ganze 22 Pflichtspiele (15 für die Profis, 7 für die Amateure) bestritt Emanuel Biancucchi von 2008 bis Anfang 2011 für den TSV 1860. Grund dafür war nicht zuletzt die fehlende Spielgenehmigung für die U23, da der Argentinier keinen EU-Pass vorweisen konnte.

Biancucchi war bei den Löwen für die U23 vorgesehen, die Ausstellung eines EU-Passes wurde aufgrund der italienischen Vorfahren des Spielers als Formsache erachtet. Aber weit gefehlt: Zur Winterpause der Saison 2008/09 hatte er den italienischen Pass noch immer nicht erhalten, sodass er bisher noch nicht zum Einsatz gekommen war. In der Folge trainierte er bei den Profis mit, da ein Einsatz in der 2. Bundesliga auch ohne EU-Dokument möglich gewesen wäre.

Zu Beginn der nächsten Saison durfte Biancucchi dann mittels einer Sondergenehmigung des BFV und des SFV zwei Spiele für die U23 in der Regionalliga bestreiten, ehe der DFB diese Genehmigung widerrief. Eine Spielberechtigung für die U23 lag somit nicht mehr vor, stattdessen feierte er im Oktober 2009 sein Zweitliga-Debüt bei den Profis. Mit der Ausstellung des italienischen Passes dauerte es schließlich sogar bis Oktober 2010. Kurze Zeit später verließ der Argentinier die Löwen jedoch und wechselte zum FC Girona nach Spanien.

Nachdem er dort nicht zum Einsatz gekommen war, kehrte er nach Südamerika zurück und war für diverse Vereine in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Peru am Ball. Nein, die ganz große Karriere wie sein Cousin Lionel Messi hat Emanuel Biancucchi nicht gemacht, aber zu erzählen hat er sicher einiges.

Verwaltungsrat: 19 Kandidaten bei Vorstellungsrunde anwesend

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Vorstellungsrunde PRO1860 Sechzger Alm Trainingsgelände TSV 1860 München 16 05 2024

Am Donnerstagabend präsentierten sich 19 der insgesamt 24 Kandidaten für den Verwaltungsrat in einer Vorstellungsrunde in der Sechzger Alm. Rund 200 Anwesende nutzten die Gelegenheit, die möglichen künftigen Verwaltungsräte näher kennen zu lernen. Große Überraschungen blieben dabei aus – allerdings hatte Prof. Klaus Lutz eine interessante Information für die Zuhörer parat.

Vorstellungsrunde gut besucht: 19 Kandidaten präsentieren sich

Am gestrigen Donnerstag nutzten rund 200 Löwenfans die Gelegenheit, einen Großteil der Kandidaten für den Verwaltungsrat besser kennenzulernen. 19 Kandidaten, die sich am 16.Juni zur Wahl stellen, waren der Einladung der Veranstalter gefolgt. Durch den Abend führte Bernd Oswald, Mitglied der Abteilung Vereinsgeschichte und zuletzt auch Leiter der Pub Quiz-Veranstaltungsreihe, da der eigentlich eingeplante Peter Kveton krankheitsbedingt passen musste.

Während das Team der Sechzger Alm für Speis und Trank sorgte, startete die Vorstellungsrunde nahezu pünktlich um kurz nach 18:60 Uhr. Der Ablauf war dabei wie folgt: zunächst startete mit Beatrix Zurek die einzige weibliche Kandidatin und stellte sich den Anwesenden vor. Für diese erste Vorstellung bekam jeder drei Minuten Redezeit eingeräumt. Im Anschluss zog sie aus einem Lostopf mit allen 24 Kandidaten den nächsten Namen. Sofern diese Person anwesend war, durfte sie dann an das Mikrofon treten und sich den Zuhörern präsentieren. Nach vier bzw. fünf Kandidaten gab es dann eine Fragerunde, bei der das Plenum weitere Informationen oder Hintergründe erfahren konnte.

Stimoniaris überraschend in der Alm – Lutz telefoniert mit Ismaik

Dass die Organisatoren alle 24 Kandidaten für den Verwaltungsrat in den Lostopf getan hatten, stellte sich im Laufe der Veranstaltung als kluger Schachzug heraus. Entgegen der Ankündigung, dass sich 18 Bewerber bei der Vorstellungsrunde präsentieren würden, waren es gestern schlussendlich 19. Saki Stimoniaris war spontan ebenfalls anwesend – und stellte sich in der vierten und letzten Runde ebenfalls vor. Seine Vorstellung und auch später die Antworten in der Fragerunde waren sehr allgemein gehalten, zum Teil ging er zum Unmut des Publikums inhaltlich nicht auf die gestellte Frage ein. Seine Anwesenheit begründete der Aufsichtsratsvorsitzende dadurch, dass er überzeugt sei es gehe “nur mit“. Gemeint war damit eine Zusammenarbeit der beiden Gesellschafter des TSV 1860 München.

Sechzig ist stark mit- und nicht gegeneinander – dafür möchte ich mich einsetzen.

Auch seine Kandidatur, die in Teilen der Fanlandschaft aufgrund seiner Rolle in der KGaA kritisch gesehen wird, begründete Stimoniaris. Er wolle ein Zeichen setzen und warb erneut für ein Gemeinsam unter den Gesellschaftern. Diese Einladung nahm Nicolai Walch, der in der gleichen Vorstellungsrunde vor das Publikum trat, sogleich zum Anlass für einen Vorschlag. Walch und Stimoniaris könnten gemeinsam per E-Mail Hasan Ismaik zur nächsten Beiratssitzung einladen. Das Publikum reagierte mit Applaus auf die spontane Idee – und Stimoniaris stimmte dem Vorschlag zu.

Seeböck schlägt spontane Sitzung des Aufsichtsrats vor

Der Aufsichtsratsvorsitzende kam allerdings aufgrund einer Aussage von Prof.Klaus Lutz auch in Erklärungsnöte. Der Kandidat des Bündnis Zukunft, der sich noch einmal für die getätigte Aussage in Unterhaching “in aller Form” entschuldigte, wartete in der Fragerunde mit einer Überraschung auf. Er habe Hasan Ismaik angerufen und ihn für seinen Facebook-Post vom Montag kritisiert. Die Inhalte und Wortwahl helfe laut Lutz keinem weiter. Ismaik reagierte demnach zunächst einmal sprachlos auf die Kritik, nahm diese aber zur Kenntnis. Später bestätigte Lutz, dass Hasan Ismaik über die Inhalte des Posts Bescheid wusste, nachdem ein Mitglied skeptisch hinterfragt hatte, ob der Jordanier überhaupt wusste, worum es geht.

Stimoniaris konnte später nicht klar begründen, wieso Klaus Lutz unkompliziert ein Telefonat mit Ismaik führen kann, während die Kommunikation der offiziellen Gremien und der Statthalter mit dem Jordanier äußerst kompliziert wirkt. Abschließend trat Sebastian Seeböck als Aufsichtsratsmitglied an das Mikrofon und ging ebenfalls auf das von Stimoniaris geäußerte Angebot ein. Er schlug vor, am heutigen Freitag eine Sitzung des Aufsichtsrats “unter Verzicht auf Form und Frist” einzuberufen, um endlich eine wegweisende Entscheidung in Sachen Turnhalle herbeizuführen. Zuvor war mehrfach angeklungen, dass der e.V. seit längerer Zeit bereit sei und es lediglich an der Zustimmung des Mitgesellschafters scheitert, dass der Bau nicht wie geplant begonnen werden kann. Den Vorschlag, der tosenden Applaus der Anwesenden erntete, nahm Stimoniaris allerdings nicht an.

Ein Einzelner kann hier gar nichts bewirken.

In den kommenden Tagen folgen noch Artikel, die sich ausführlich mit den einzelnen Kandidaten der Vorstellungsrunde beschäftigen.

Sechzig um Sieben: 1860 präsentiert neues Heimtrikot

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Sechzig um Sieben, heute mit dem neuen Heimtrikot des TSV 1860 und weiteren Themen.

Ganz in Blau – 1860 präsentiert neues Heimtrikot

Ganz in hellblau werden die Löwen in der kommenden Spielzeit ihre Heimspiele bestreiten. In der Pressemitteilung legt der TSV 1860 auch Wert darauf, dass das neue Trikot in Sachen Nachhaltigkeit vorbildlich ist. “Durch den Schriftzug 1860 München, der auf dem Trikotrücken ganz oben über dem Spielernamen angebracht ist, unterstreichen wir die Tradition des TSV 1860 München und den Fakt, dass niemand über dem Verein steht. Zugleich tragen wir mit Stolz den Namen der Weltstadt mit Herz auf dem Trikot und zeigen somit unsere Verbundenheit zu Stadt und Region.” heißt es in der Pressemitteilung der Löwen. Hier geht’s zum Artikel.

“Irritierter” Ismaik wittert Verschwörung gegen ARGE durch Pro1860

Hasan Ismaik – bzw. dessen Ghostwriter – beschreibt in einem neuen facebook-Post, wie er sich über den TSV 1860 München informiert. Dies geschehe über einen “persönlichen Pressespiegel”. Zudem wittert er eine Verschwörung von “Pro1860” gegen die inzwischen aufgelöste “ARGE”: Warum existiert Pro1860 überhaupt und warum lassen sich die Ultras für deren Zwecke einspannen? Wurde die ARGE möglicherweise ins Abseits gedrängt, damit Pro1860 freie Hand hat? Auch darüber sollten die Fans nachdenken.

Was Ismaik zudem irritiert und wieso er die Geschäftsführung der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA attackiert, lest ihr hier.

Gräfer im Interview: “Angst, körperlich und verbal angegangen zu werden“

Martin Gräfer, Vorstand von 1860-Hauptsponsor “die Bayerische” und Verwaltungsratskandidat hat mit dem Merkur in einem Interview über den heute stattfindenden Informationsabend von Pro1860 sowire die kommende Mitgliederversammlung gesprochen.

Neben Hardliner-Themen und “Lagerdenken” sowie dem Appell, mit Hasan Ismaik auf Augenhöhe kommunizieren zu müssen, stach besonders eine Aussage von Gräfer ins Auge.

Sorge bereitet mir allerdings, dass mir viele Mitglieder zugerufen haben, sie hätten Angst, bei der Versammlung körperlich und verbal angegangen zu werden. Ich vertraue aber ganz darauf, dass der Wahlausschuss dafür Sorge trägt, dass das nicht passiert.

Mehr dazu hier.

Die Satzungs-Serie von sechzger.de: Eintracht Frankfurt

Die Satzungs-Serie von sechzger.de ist in vollem Gange. In der mehrteiligen Reihe stellen wir ausgewählte Satzungen von Erst- und Zweitligisten vor, stellen sie der Vereinssatzung des TSV München von 1860 e.V. gegenüber und wollen somit mit der Mär aufräumen, die Satzung der Löwen sei “undemokratisch”. Gestern haben wir uns die Satzung von Eintracht Frankfurt vorgenommen. Spoiler: die Mitglieder der Eintracht haben weniger Wahlmöglichkeiten und der gewählte Präsident stellt sein “Kabinett” selbst zusammen.