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Liveticker: TSV Aubstadt – TSV 1860 München (5. Spieltag)

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Liveticker Aubstadt 1860

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV Aubstadt und dem TSV 1860 München! Die beiden Mannschaften treffen in einer vorgezogenen Partie des 5. Spieltags der Regionalliga Bayern in der NGN-Arena aufeinander.

Nach dem 3:0-Sieg beim FC Memmingen geht es für die Löwen Schlag auf Schlag weiter. Mit dem TSV Aubstadt erwartet ein äußert unangenehmer Gegner auf Münchens große Liebe. Dass die Unterfranken sich besonders zuhause durchaus in einen Rausch spielen können, musste beispielsweise der FC Schweinfurt 05 erleben, der zu Saisonbeginn mit 1:5 in Aubstadt unter die Räder geriet. Wollen wir hoffen, dass Alper Kayabunar seine Elf auch diesmal wieder gut auf den Gegner einstellt. Auf geht’s, Löwen, kämpfen und siegen!

Statistik

Mögliche Aufstellung:
Eicher – Bell, Faßmann, Hoppe, Fiedler – Dressel (C), Deniz (60. Wach) – Wagner (80. Seiffert), Eberwein, Erdogan (60. Leone) – Niederlechner (73. Ortivero Calderon)

Bank:
Bachmann (TW), Collins, Gevorgyan, Seiffert, Husic, Estermann

Tore:
0:1 (23.) Erdogan, 0:2 (45.) Wagner, 1:2 (78.) Helmer, 1:3 (83.) Ortivero Calderon, 2:3 (89.) Nickel

Die Personalsituation

Es fehlen:
Weber (verletzt), Moumou, Dordan, Klose (alle Trainingsrückstand), Musa, Krasniqi (beide 2. Mannschaft)

Ausfälle beim TSV Aubstadt:
Grimm (Gelb-Rot-Sperre), Kireski, Heinze, Zelenskiy, Fischer (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Noch sind keine Löwen von einer Gelbsperre bedroht. Julian Bell wurde in der laufenden Spielzeit bereits zwei Mal verwarnt.

Wo könnt ihr das Spiel TSV Aubstadt – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Das Duell der Löwen mit den Unterfranken wird bei BR24Sport im Stream live übertragen.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Regionalligareform: Kompassmodell im Aufwind – Kern nicht bereit die Regionaliga Bayern aufzugeben

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DFB Stellungnahme Lizenz 3.Liga

Die Reform der Regionalliga ist nach wie vor nicht vom Tisch. Im Gegenteil: Das Kompassmodell gewinnt bei immer mehr Vereinen an Zustimmung. BFV-Präsident Christoph Kern hält allerdings weiterhin am Erhalt der eigenständigen Regionalliga Bayern fest – und nimmt auf einmal die 3. Liga in die Verantwortung.

Kompassmodell findet immer mehr Befürworter

Das Kompassmodell sieht künftig vier Regionalligen vor. Die derzeit rund 90 Vereine würden dabei nach geografischer Nähe auf die neuen Staffeln verteilt. Mithilfe von KI soll anhand der kürzesten Fahrtstrecken jährlich eine möglichst sinnvolle Einteilung vorgenommen werden. Dadurch könnten die Zusammensetzungen der Ligen von Saison zu Saison leicht variieren.

Neben Fans und Vereinen aus dem Osten, bei denen die Unterstützung seit jeher hoch ist, machen sich nun auch immer mehr Vereine im BFV für das Kompassmodell stark: Felix Magath, Sportvorstand von Viktoria Aschaffenburg, bezeichnete das Kompassmodell als „guten und sicher richtigen Ansatz“. Auch die SpVgg Bayreuth soll sich eine Zuordnung zur neuen Ost-Staffel vorstellen können. Die Oldschdod erhofft sich so mehr Einnahmen durch höhere Zuschauerzahlen.

In Bayern wächst der Druck – während der BFV querschießt

Damit gerät ausgerechnet der Bayerische Fußballverband zunehmend unter Druck. BFV-Präsident Christoph Kern hält aber augenscheinlich stur am Erhalt der Regionalliga Bayern fest. Dafür spricht auch, dass der BFV im Frühjahr, nachdem man sich in der AG Regionalligareform eigentlich schon auf zwei Modelle geeinigt hatte, eigene Überlegungen ins Spiel gebracht und ein sogenanntes Zwei-Phasen-Modell vorgeschlagen hat. Dabei sollten die fünf Regionalligen zunächst bestehen bleiben, und im Laufe der Saison die oberen Tabellenhälften in vier Aufstiegsstaffeln zusammengeführt werden. Ein Querschuss, der bei anderen Landesverbänden und der Aufstiegsinitiative für Unmut sorgte.

Anschließend fand sich bei einer, von weiteren Störfeuern begleiteten, bundesweiten Abstimmung Ende Juni keine Mehrheit für eine Umsetzung der Reform. Nach einer kurzfristigen Änderung der Abstimmungsregeln bekamen einzelne Regionalverbände de facto ein Vetorecht, welches dazu führte dass das Kompassmodell trotz einer absoluten Mehrheit unter den Vereinen von den Verbänden aus Bayern und Südwest verhindert werden konnte.

Christoph Kern: “Nicht bereit, die Regionalliga Bayern einfach so aufzugeben.”

Gegenüber der AZ lässt BFV-Präsident Kern verlauten: “Wir haben unsere Vereine schon mehrfach zusammengeholt, aber bei uns hat keines der Modelle eine überzeugende Mehrheit gefunden. Entsprechend bin ich nicht bereit, die Regionalliga Bayern einfach so aufzugeben.” Proteste gegen die aktuelle Regelung hält Kern dabei ebenfalls für den falschen Weg.

Stattdessen bringt er erneut einen anderen Lösungsansatz ins Spiel. „Kurzfristig ist eine Lösung meiner Meinung nach nur über die 3. Liga zu finden“, sagte er der AZ. Eine Lösung über die 3. Liga wäre höchstwahrscheinlich nur über eine Aufstockung auf 22 Teams und 5 Absteiger zu realisieren. Ein Vorschlag, der jedoch von der 3. Liga bereits vor ein paar Wochen abgeschmettert wurde. In einer gemeinsamen Erklärung hieß es: „Die 20 Clubs der 3. Liga weisen im Zuge der geplanten Regionalliga-Reform nochmals darauf hin, dass die 3. Liga mit der Einführung eines vierten Abstiegsplatzes bereits 2018 ihren Beitrag zu einem Lösungsprozess geleistet hat. Dieser Schritt bedeutete erhebliche sportliche Konsequenzen für die Drittligisten sowie eine erschwerte Planbarkeit und erfolgte in dem Vertrauen, dass im Gegenzug auf Ebene der Regionalligen eine tragfähige Reform umgesetzt wird. Eine entsprechende Gegenleistung ist jedoch bis heute ausgeblieben.“

Streit um Macht und Interessen

Der Konflikt beschränkt sich natürlich nicht nur auf Bayern. Vor allem Vereine und Funktionäre aus dem Osten verlieren zunehmend die Geduld mit den Regionalverbandspräsidenten Christoph Kern (Bayern), Stephan Schaffert (Nord) und Peter Frymuth (West).

Besonders deutlich wurde das zuletzt bei Daniel Meyer, Sportdirektor des Halleschen FC. Er warf den Verantwortlichen vor, es gehe „nur um Macht und persönliche Interessen“, sprach von einem „Boykott von innen“ und einem „fatalen Zeichen“ für den deutschen Fußball.

Auch die DFB-Spitze soll weiterhin hinter dem Kompassmodell stehen.

Drei Wege zur Reform

Trotz der bisherigen Blockade ist die Regionalligareform noch lange nicht vom Tisch. Der NOFV hat dafür einen Drei-Stufen-Plan vorgelegt:

Zunächst sollen sich die Regionalverbände ohne Beteiligung des DFB noch einmal zusammensetzen und über das Kompassmodell sowie weitere Reformvarianten beraten. Parallel soll DFB-Präsident Bernd Neuendorf das Gespräch mit den Verbandschefs suchen und zwischen den Parteien vermitteln.

Sollte auch dieser Versuch scheitern, will der NOFV einen Antrag auf Einführung des Kompassmodells bei einem außerordentlichen DFB-Bundestag stellen. Dieser müsste innerhalb von neun Wochen einberufen werden. Nach den derzeitigen Stimmenverhältnissen wäre dort sogar eine Zwei-Drittel-Mehrheit für das Kompassmodell möglich – vorausgesetzt, die Verbände aus West und Nord orientieren sich am Votum ihrer Vereine.

Rot-Weiss-Erfurt Chef Franz Gerber, prominenter Verfechter einer Reform und des Kompassmodells, gibt sich kämpferisch: „Es kann passieren, dass wir Stufe drei benötigen. Keinesfalls werden wir aufgeben – und das steht felsenfest.“

Amas wieder zeitgleich zu Niederlechner und Co.

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SpVgg Landshut U17 TSV 1860 U16

Die zweite Mannschaft des TSV München von 1860 muss diesen Dienstag zum Tabellendritten zur SpVgg Landshut. Damit findet das Spiel erneut zeitgleich mit dem Regionalliga-Match der ersten Mannschaft in Aubstadt statt. Anpfiff für die Amas ist im ebmpapst-Stadion am Hammerbach um 18:30 Uhr.

Aufstieg in die Bayernliga Süd

Nach zehn Jahren in der Landesliga ist die Spielvereinigung Landshut zurück in der Bayernliga. Mit nur drei Niederlagen stieg Landshut mit fünf Punkten Vorsprung vor dem TSV Seebach auf. Doch mit dem Aufstieg hatten nicht alle in Niederbayern gerechnet. Zwar wurde der Kader im Sommer mit den Verpflichtungen von Dominik Weiß, den Brüdern Tobias und Andreas Steer und Spielertrainer Sebastian Maier gezielt verstärkt, doch dass sich die Mannschaft so schnell zusammenfinden und eine derart dominante Saison spielen würde, war nicht abzusehen.

Spielertrainer Sebastian Maier

Ein Mann, der maßgeblich am Aufstieg beteiligt war, ist Spielertrainer Sebastian Maier, der im Juli 2025 von der einen Spielvereinigung aus Unterhaching zur anderen wechselte. Der gebürtige Landshuter bestritt 18 Spiele und sorgte für sechs Scorerpunkte. Eine ähnlich gute Leistung zeigte Maier bereits bei der zweiten Mannschaft der Löwen. In 32 Spielen kam der variable Mittelfeldspieler auf insgesamt acht Scorerpunkte.

Maier wurde 2004 in die Jugend der Löwen geholt und durchlief fast alle Jugendmannschaften. Schließlich schaffte er den Durchbruch zu den Profis in der Saison 2011/12. Ein Jahr später spielte er sowohl in der ersten Mannschaft als auch bei den Amas, mit denen er in dieser Saison Meister wurde und sich nur in den Aufstiegsspielen gegen Elversberg nicht durchsetzen konnten. Maier erzielte im Rückspiel das 0:1, was jedoch in einer 3:2-Niederlage endete. In der Saison 2013/14 wechselte Maier zum FC St. Pauli und verließ die Löwen nach neun Jahren.

Die ersten Spiele in der Bayernliga

Nach zwei Siegen gegen Kirchanschöring und Erlbach mussten sich die Landshuter gegen Ismaning mit 1:3 geschlagen geben. Danach folgte ein Unentschieden gegen den TSV 1860 Rosenheim. Im letzten Spiel in Kottern sicherte Spielertrainer Maier der Spielvereinigung mit dem entscheidenden Tor zum 0:1 den nächsten Dreier.

Doch nicht nur auf Maier müssen sich die jungen Wilden der Amas aufpassen. Mittelfeldspieler Tobias Steer und Stürmer Florentin Seferi sind derzeit gut in Form. Lucas Biberger, der in der vergangenen Saison maßgeblich am Aufstieg beteiligt war, fehlt aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre.

Anreise und allgemeine Informationen

Gespielt wird im ebm-papst-Stadion am Hammerbach in der Sandnerstraße 7 in Landshut. Von München aus ist das Stadion mit dem Auto über die A92 in Richtung Deggendorf gut zu erreichen, die Fahrt dauert je nach Ausgangspunkt rund eine Stunde. Auch mit der Bahn ist Landshut gut angebunden. Vom Landshuter Hauptbahnhof geht es mit dem Bus oder Taxi weiter zum Sportzentrum West. Das Stadion selbst bietet Platz für rund 8.150 Zuschauer und ist die traditionelle Heimstätte der SpVgg Landshut.

Das Aufeinandertreffen mit der U21 der Löwen ist dabei alles andere als alltäglich. Das letzte Duell der beiden Mannschaften liegt bereits einige Jahre zurück und fand 2019 als Testspiel statt. Dieses Spiel ging mit 0:5 klar an die Sechzger Amateure.

sechzger.de meint: Wem die Strecke nach Aubstadt unter der Woche zu weit ist, kann eine Abkürzung in Richtung Landshut nehmen und den Löwen dort unterstützen.

Gegnervorstellung 26/27: TSV Aubstadt e.V.

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Ortsschild Aubstadt

So sieht man sich wieder 2.0! Und dann auch wieder in Franken, nun sogar noch ein Stück nördlicher. Nachdem man bisher zweimal im Toto-Pokal im Landkreis Rhön-Grabfeld gespielt hat, trifft man sich nun zum ersten Mal in einem Ligaspiel. Große Lust, an einem Dienstag in die nordbayrische Grenzregion zu fahren, haben die wenigsten Löwenfans, aber was nimmt man für den DFB-Pokal und den Neustart des Profifußballs nicht alles in Kauf. Für alle Auswärtsfahrer – aber auch die verständlicherweise Daheimgebliebenen – gibt es hier allerlei Wissenswertes rund um den TSV Aubstadt e.V.!

Wo spielen wir da eigentlich?

Aubstadt ist eine Gemeinde in Unterfranken, liegt im Landkreis Rhön-Grabfeld und ist eine der kleinsten selbständigen Gemeinden Bayerns. Da der Ort nur 736 Einwohner zählt, ist man Teil der Verwaltungsgemeinschaft Bad Königshofen. In der sind noch sechs weitere Gemeinden Mitglied, nicht aber die namensgebende Stadt. Die hätte sportlich auch einiges zu bieten: So sind die Frauen des örtlichen Schachklubs mehrfacher Mannschaftsmeister und die Herren des TSV Bad Königshofen spielen in der Tischtennis-Bundesliga. Aber zurück zu Aubstadt, wo es bis auf den Fußball nicht viel Interessantes gibt. Dafür ist der Ort recht alt.

Aubstadt wurde erstmals 904 erwähnt und gehörte zunächst zum Kloster Fulda. Im Mittelalter besaßen verschiedene Klöster und Adelige Land in Aubstadt, der “Perle des Grabfelds“, wie Aubstadt insbesondere wegen seiner guten Bodenqualität genannt wird. Um 1350 entstand der Kirchturm, der heute noch eine alte Glocke aus dem Jahre 1530 beherbergt. Die damalige Kirche war Bestandteil einer Kirchenburganlage. Der Turm, der den Eingang zu der Anlage bildet, ist als Überbleibsel noch vorhanden. Die heutige Gemeinde entstand im Zuge des Gemeindeedikts 1818.

Aktuelles – Die Ausgangssituation

Der TSV Aubstadt ist aktuell Tabellennachbar unseres TSV. Aufgrund der um einen Treffer besseren Tordifferenz stehen die Franken auf Platz 9 unmittelbar vor den Löwen. Die bisherig geholten fünf Punkte sind umso beachtlicher, da man es bisher ausschließlich mit ambitionierten Konkurrenten zu tun hatte. Mit einem 5:1 startete man perfekt gegen den Lokalrivalen Schweinfurt in die Spielzeit. Danach reichte es gegen Buchbach und Burghausen zu Unentschieden. Am zweiten Spieltag hatte “die Macht aus dem Grabfeld” spielfrei.

Vorteilhaft für die Löwen ist, dass Top-Scorer Max Grimm (22, MS), der 2024 aus Jena gekommen war, nach einer Gelb-Roten-Karte in Buchbach heute gesperrt ist. Auch im Landespokal ist man weiterhin dabei, in der letzten Runde setzte man sich in Aschaffenburg mit 4:2 gegen Regionalligaabsteiger Viktoria durch. Noch immer plagen die Gastgeber einige Verletzungssorgen. So ist der etatmäßige Kapitän Steffen Behr Teil der fünfköpfigen Ausfallliste.

Kader & Transfers

Verhältnismäßig wenige Transfers tätigte der TSV Aubstadt vor der Saison. Interessanterweise verließen fünf von sechs Abgängen den Verein gen Schweinfurt. In die andere Richtung zog es Königstransfer Joshua Endres (29, LA), der in der Aufstiegssaison des FCS eine große Rolle gespielt hatte. Sonst spielen die anderen acht Neuzugänge noch keine große Rolle. Einzig Trainersohn Fabio Bozesan (25, MS), der von der University of South Florida kam, absolvierte alle drei Partien. Aufpassen müssen die Löwen in der Offensive auf Severo Sturm (27), der schon drei Treffer erzielen konnte.

Vereinsgeschichte

Nach der Gründung 1921 war der TSV jahrelang auf Kreisebene aktiv. 1981 gelang erstmals der Aufstieg in die Bezirksliga. Dort konnte man sich aber nicht halten und stieg wieder ab. Anfang der 90er hielt der Leistungsgedanke in Aubstadt Einzug. Nach dem Meistertitel in der A-Klasse 1993 stieg der Verein binnen dreier Jahre in die Landesliga auf. Dort blieb der Verein in den Jahren seiner Zugehörigkeit meist in der unteren Tabellenhälfte. Zwei Abstiegen aus der Landesliga 1999 und 2004 folgten Wiederaufstiege 2000 und 2008.

In der Saison 2011/12 gelang dann der Aufstieg Bayernliga Nord. Dort errang der Verein in der Saison 2013/14 die Vizemeisterschaft, wodurch er sich für die Aufstiegsspiele zur Regionalliga Bayern qualifizierte, in denen er dem 1. FC Schweinfurt 05 unterlag. In der Saison 2017/18 wurde man mit 70 Punkten hinter der SV Viktoria Aschaffenburg Vizemeister und qualifizierte sich somit für die Relegation zur Regionalliga Bayern. Dort scheiterte man nach zwei Unentschieden (2:2/1:1) an der SpVgg Bayreuth. In der Saison 2018/19 gelang dem Verein schließlich als Meister der Bayernliga Nord der Aufstieg in die Regionalliga Bayern. Dort hält man sich bisher mit beachtlichem Erfolg.

Verein

Der TSV Aubstadt wurde 1921 gegründet und hat aktuell 589 Mitglieder. Neben dem Fußball gibt es noch Abteilungen für Tennis, Damengymnastik und Darts. Die Vereinsfarben sind rot-weiß. Der Verein betreibt auch eine Jugendabteilung mit mittlerweile 17 Mannschaften. Haupt-, Trikot- und Stadionsponsor ist das ortsansässige Unternehmen NGN Fiber Network, das im spezialisierten Glasfaserausbau tätig ist.

Für einen Verein dieser Größe ist man sehr professionell aufgestellt und hat die ersten beiden Herrenteams mittlerweile in die TSV Aubstadt Fußball GmbH ausgegliedert. Das war aber auch notwendig, nachdem im Jahre 2023 ein – man könnte sagen Amateurfußball-typisches – System aus Schwarzgeldzahlungen und Sozialversicherungsbetrug aufgedeckt wurde. Die 1-2 Millionen an Beiträgen und Steuerschulden wurden aber mittlerweile nachgezahlt. Verurteilungen erfolgten nur auf Bewährung.

Das Stadion

Die Haupttribüne

Der Sportplatz in Aubstadt heißt NGN-Arena und fasst rund 3000 Plätze. Es gibt eine kleine Haupttribüne, hinter dem einen Tor ein Funktionsgebäude mit VIP-Bereich im oberen Stock und hinter dem anderen Tor den Gästebereich mit ein paar Betonstufen.

Funktiongebäude an dessen VIP-Balkon man hervorragend Zaunfahnen anbringen könnte...
Funktionsgebäude, an dessen VIP-Balkon man hervorragend Zaunfahnen anbringen könnte…

Sonst ist der Platz von einer Böschung umgeben. Die Zuschauer sitzen dort oder stehen auf dem umlaufenden Fußweg. Die Bratwurst ist in Aubstadt nicht nur frankentypisch sehr gut, sondern mit 3,50 € auch sensationell günstig.

Der Gästeblock

Trivia – Unnützes Wissen

  • Im Wald westlich Aubstadts gibt es einen sehenswerten Bestand von Wildkirschbäumen. Wegen der guten Holzqualität werden die Kerne als Saatgut an Baumschulen weitergeliefert.
  • Der TSV Aubstadt nennt sich Die Macht im Grabfeld, da er eine Klasse höher spielt als der benachbarte Dauer-Rivale TSV Großbardorf, welcher aktuell in der Bayernliga Nord antritt.
  • Unter dem Punkt “Läden & Gaststätten” auf der Gemeinde-Webseite ist nur QUEISIS LADENECK aufgeführt.
  • Die nebenberufliche Bürgermeisterin Ute Hußlein ist im Brotberuf Vertreterin für Balkone, Zäune und Geländer.

Der 5. Spieltag im Überblick

Dienstag, 18.08. 19:00 Uhr TSV Aubstadt – TSV München von 1860
Freitag 18:00 Uhr TSV Landsberg – VfB Eichstätt
18:00 Uhr TSV Schwaben Augsburg – FC Augsburg II
18:00 Uhr 1. FC Nürnberg II – SV Wacker Burghausen
18:30 Uhr SpVgg Ansbach – TSV Buchbach
19:00 Uhr SpVgg Bayreuth – FC Illertissen
19:00 Uhr SC Eltersdorf – SpVgg Greuther Fürth II
Samstag 14:00 Uhr DJK Vilzing – 1. FC Schweinfurt 05 
Dienstag 25.08. 18:30 Uhr Seitenstraße 1b – FC Memmingen 1907
Spielfrei SpVgg Unterhaching

 

Die Frau an der Pfeife (in Aubstadt): Angelika Söder

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Neue Liga – alte Rubrik. Trotz Zwangsabstiegs in die Regionalliga Bayern wollen wir an der in der vergangenen Saison begonnenen Tradition festhalten und unsere geneigten Leser und Leserinnen vor den Spielen des TSV 1860 ein wenig über die Vita des oder der im folgenden Spiel eingeteilten Unparteiischen informieren. Heute geht es hier um Angelika Söder aus dem mittelfränkischen Schwarzenbruck, die das dritte Auswärtsspiel der Löwen in der noch Saison 2026/27 in der Regionalliga Bayern pfeifen wird. Sie ist die Spielleiterin in Aubstadt.

Erste Frau die ein Regionalliga-Spiel in Bayern leitete

Die 37-Jährige, die mit einem als Food-Blogger bekannten Franken im Maximilianeum weder verwandt noch verschwägert ist, legte mit zwölf Jahren ihre Schiedsrichter-Prüfung ab. Seit 2007 pfeift sie in der 2. Frauen-Bundesliga und stieg ein Jahr später in die Frauen-Bundesliga auf. Unter anderem pfiff sie das Damen-DFB-Pokalfinale zwischen dem SC Sand und dem VfL Wolfsburg. Seit 2008 ist sie FIFA-Schiedsrichter-Assistentin und seit 2015 FIFA-Schiedsrichterin. 2022 war sie die erste Frau, die ein Spiel in der Regionalliga Bayern pfiff, damals bei der Partie zwischen dem SC Eltersdorf und der SpVgg Greuter Fürth II. Insgesamt war sie in 89 Regionalliga- und 53 Bayernliga-Spielen im Einsatz, zum Teil als Schiedsrichterin, zum Teil als Assistentin.

Die Statistik von Angelika Söder

Bislang gibt es keine Berührungspunkt mit der ersten Mannschaft der Löwen. Lediglich vier Einsätze bei den Amas des TSV 1860 stehen bislang für Söder zu Buche. Kurios ist dabei, dass die Sechzger alle diese vier Spiele verloren haben. Sie war beim 1:2 gegen Ingolstadt II, dem 0:2 in Memmingen (beide 2015), dem 2:4 in Bayreuth (2016) und dem 0:2 in Dachau (2018) im Einsatz. Angelika Söder stand dabei jeweils an der Linie.

Die Linienrichter in Aubstadt

In Aubstadt wird Angelika Söder von Daniel Reich und Luca Fritsch begleitet, die an der Seitenlinie assistieren. Der 27-jährige Daniel Reich pfeift selbst in der Bayernliga. Der 26-jährige Luca Fritsch ist als Hauptschiedsrichter in der Landesliga im Einsatz. Wir wünschen den Unparteiischen ein gutes Händchen für das Spiel zwischen dem TSV Aubstadt und dem TSV 1860 München.

TSV Aubstadt – TSV 1860: Ergebnistipp Thomas Ziemer

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thomas ziemer

Letzte Woche war Thomas Ziemer als Zuschauer beim Pokalauftritt der Löwen beim FC Wendelstein als Zuschauer zugegen. Natürlich ließen wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, den einstigen Publikumsliebling beim TSV 1860 nach seinem Ergebnistipp für die Partie beim TSV Aubstadt zu fragen.

Thomas Ziemer traut den Löwen einen Punkt zu

Angesichts der Heimstärke der Unterfranken wäre Ziemer, der heute seinen 57. Geburtstag feiert (ois Guade!), bereits mit einem Löwen-Punkt in Aubstadt zufrieden:

“Ich glaub, das wird nicht einfach, denn Aubstadt ist auch ganz gut gestartet. Aber ich denke schon, dass wir mit der Fanbase im Rücken – das war ja damals schon unser Faustpfand bei beiden Aufstiegen (…) – mit einem 1:1 rausgehen. (…) Natürlich würde ich mich aber über einen Sieg mehr freuen.”

Und wer trifft für den TSV 1860?

“Was ich (…) gesehen habe: Calderon. Guter Typ, gute Figur, guter Abschluss!”

Publikumsliebling bei den Löwen

Der gebürtige Nürnberger wechselte 1991 vom FC Homburg nach Giesing und wurde schon bald zum Publikumsliebling an der Grünwalder Straße. Sein lockeres Auftreten und seine spektakuläre Spielweise kamen gut an bei den Fans. Nicht ganz so begeistert war Werner Lorant, der nur sporadisch auf den Offensivspieler zurückgriff. Insgesamt bestritt er 65 Pflichtspiele für die Löwen, in denen er 8 Mal einnetzte. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga verließ Ziemer den TSV 1860 und wechselte zum FSV Mainz 05.

Später lief Ziemer im Profibereich noch für Hansa Rostock, den 1. FC Nürnberg und Austria Lustenau auf, ehe er seine Karriere auf Amateurebene im Nürnberger Umland ausklingen ließ. Heutzutage kickt der einstige Offensivspieler noch für die Traditionsmannschaft der Glubberer und feierte mit dieser bereits beachtliche Erfolge.

Thomas Ziemer

Sechzig um sieben: 1860 heute in Aubstadt

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Die englischen Wochen für den TSV 1860 München gehen weiter. Nach dem ersten Saisonsieg am Freitag muss 1860 bereits heute Abend in Aubstadt antreten.

Vorschau auf das Auswärtsspiel des TSV 1860 in Aubstadt

Da die Löwen am Samstag im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel antreten, wurde das Auswärtsspiel von Sechzig auf den heutigen Abend vorverlegt. 1860 reist als 10. der Tabelle in den Landkreis Rhön-Grabfeld, wo der um einen Rang besser platztierte TSV Aubstadt wartet. Beide Teams haben nach drei Spielen 5 Punkte auf dem Konto. Die Gastgeber schieben die Favoritenrolle den Gästen aus Giesing zu. Wohl auch weil insgesamt sechs Spieler fehlen. 1860 hingegen muss ohne Routinier Felix Weber die Reise nach Franken antreten. Alper Kayabunar erwartet einen unangenehmen Gegner und fordert von seiner Mannschaft “von Anfang an voll dagegenzuhalten”. Wer in der glücklichen Lage ist, unter der Woche die über 300km nach Aubstadt fahren zu können, findet hier alle Infos für die Auswärtsfahrer. Für Alle anderen sind wir ab heute Nachmittag mit unserem Liveticker online und bringen Euch hautnah alle Infos aus Aubstadt auf’s Endgerät.

Zweite Dauerkartenverkaufsphase startet morgen

Wer noch keine Dauerkarte hat, kann sich morgen ab 14:00h noch eine bestellen. Dann nämlich startet die zweite Verkaufsphase. Mitglieder können pro Nase zwei Jahreskarten erwerben. Dabei wird der Preis um ein Spiel reduziert sein.

News aus der Regionalliga

Bucher zum TSV Landsberg

Der TSV Landsberg verpflichtete Leon Bucher von Liga-Konkurrent SpVgg Bayreuth. Der 22-jährige Abwehrspieler ist der Sohn von Ralf Bucher, der einst für die Elf mit dem Bob im Wappen in der Bundesliga aktiv war.

Tavra fällt verletzt aus

Der TSV Buchbach muss vorerst auf Abwehrchef Rocco Tavra verzichten. Tavra zog sich im Training eine Verletzung am Oberschenkel zu. Es besteht Verdacht auf einen Muskelbündelriss. Dieser würde Tavra zu einer Pause von sechs bis acht Wochen zwingen.

Damit geht Ihr bestens informiert in diesen Dienstag, der auch ein Spieltag ist. Wir lesen uns heute Nachmittag im Liveticker! Aus -, Aus-, Auswärtssieg!!!

 

 

Aubstadt-Trainer Bozesan: “Sind extrem heiß auf das Spiel”

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TSV Aubstadt TSV 1860

Morgen treffen in der NGN-Arena vermeintlich zwei Fußball-Welten aufeinander: Auf der einen Seite der Deutsche Meister von 1966, Europapokalfinalist von 1965 und zweifache Deutsche Pokalsieger, auf der anderen Seite ein Verein aus einer 750-Seelen-Gemeinde. Und doch geht es um Regionalliga-Punkte und Claudiu Bozesan, Trainer des TSV Aubstadt, gibt sich selbstbewusst: „In einem Spiel hast du immer die Chance. 1860 hat in der Liga eigentlich nichts zu suchen, aber wir sind extrem heiß auf das Spiel.“

Favoritenrolle bei den Löwen

Im Gespräch mit FuPa weist der Rumäne die Favoritenrolle zwar klar den Gästen aus München-Giesing zu.

“Sie bringen eine unglaubliche Wucht mit. (…) Auch wenn sie vielleicht noch ein wenig Zeit brauchen, haben sie einfach wahnsinnig viel Qualität.”

„Extrem heiß auf das Spiel“

Dennoch traut er seinem Team zu, für eine Überraschung sorgen zu können, zumal man zuletzt trotz Unterzahl noch einen Zähler aus Buchbach entführen konnte:

“Eine super Reaktion der Mannschaft in Unterzahl. Wir standen defensiv stabil und haben uns den Punkt absolut verdient. (…) Wir müssen jetzt extrem flexibel sein – aber wir wissen, wo unsere Stärken liegen. (…) In einem Spiel hast du immer die Chance. 1860 hat in der Liga eigentlich nichts zu suchen, aber wir sind extrem heiß auf das Spiel.”

Gegen den TSV 1860 muss Bozesan neben dem gesperrten Topscorer Marc Grimm auch auf die verletzten Steffen Bähr, Adrian Kireski, Leon Heinze, Marcel Fischer und Egor Zelenskiy verzichten.

Faninformationen TSV Aubstadt – TSV 1860 München

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Aubstadt

Keine Pausen für die Löwen. Nach dem Auswärtssieg in Memmingen steht die weiteste Fahrt für die Löwen in dieser Saison an. Für alle Auswärtsfahrer*innen, die in Aubstadt live mit dabei sind, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen.

Faninformationen TSV Aubstadt – TSV 1860 München

Tickets

Das Spiel ist restlos ausverkauft, eine Tageskasse öffnet daher nicht.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet wie folgt: Schulstraße 6, 97633 Aubstadt

Am Spieltag herrscht in Aubstadt eine Einbahnstraßenregelung. Bei Anreise aus München sollte man daher über Breitengüßbach bis nach Bad Königshofen über die St2282 fahren, und von dort aus die Abzweigung Richtung Aubstadt nutzen. Die örtliche Feuerwehr wird ab dem Ortseingang den Verkehr regeln.

Busse können auf dem Feld neben dem Gästeeingang parken. Auch hier wird die Feuerwehr einweisen.

Eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nicht zu empfehlen.

Hinweise zum Stadionbesuch

Der Einlass öffnet um 17:30 Uhr. Der Zugang zu den Heimblöcken in Fankleidung der Löwen kann verweigert werden, weshalb man in diesem Fall den Gästeblock nutzen soll. Wie realisierbar das vor Ort ist wird sich zeigen.

Taschen bis zur Größe DIN A4 sind im Stadion erlaubt. Für größeres Gepäck gibt es in Aubstadt keine Abgabestelle.

An sämtlichen Kiosken im Stadion kann ausschließlich bar bezahlt werden.

Ansprechpartner vor Ort

Fanbetreuung:

Jamie Jesse: +49 0175 1860 004
Moritz Wagner: +49 0151 22128235

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem TSV Aubstadt und dem TSV 1860 München wird von BR24 Sport in der ARD Mediathek im Livestream übertragen.

sechzger.de ist in Aubstadt natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion. Wir wünschen allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Reise!

Zweite Dauerkarten-Verkaufsphase startet am Mittwoch

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TSV 1860 Dauerkarte dauerkarten

Wie der TSV 1860 München auf seinen Kanälen mitteilte, startet die zwei Verkaufsphase für Dauerkarten am Mittwoch, den 19. August um 14 Uhr. Der Erwerb ist ausschließlich Mitgliedern vorbehalten und beschränkt sich auf maximal zwei Tickets pro Mitglied.

Dauerkarten werden etwas günstiger

Aufgrund der Tatsache, dass das erste Heimspiel der Saison bereits stattgefunden hat, ist der Preis für die Dauerkarte leicht gesunken. Der Verein hat eine entsprechende proportionale Preisanpassung berechnet. Die genaue Differenz wurde bisher nicht bekanntgegeben.

Mitglieder können die Dauerkarte sowohl online über den Ticketshop, vor Ort am Trainingsgelände als auch telefonisch beim Ticketdienstleiter LMS (01806 / 601860) bestellen.