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TSV 1860 München e.V. erhält nach Lizenz-Aus über 600 Anträge auf Mitgliedschaft

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Schal Tsv 1860 Wsdv Wir Sind Der Verein

Ein Redaktionskollege von sechzger.de meinte am Mittwochabend nach dem Lizenz-Aus, dass er auf Nachrichten aus anderen Fanlagern stets mit “Sechzig wird nie untergehen” antwortet. Einen Beweis dafür liefern die über 600 Anträge auf Mitgliedschaft, die in den letzten Tagen beim Verein eingegangen sind.

Hunderte Neumitglieder stellen sich hinter den Verein

Bereits in den Tagen nach der Kündigung des Kooperationsvertrags rief der TSV 1860 München e.V. dazu auf, den Verein unter anderem durch den Abschluss einer Mitgliedschaft zu unterstützen. Dass es am Ende jedoch über 600 Neuanträge innerhalb weniger Tage werden, hätte wohl niemand erwartet. Die Tendenz ist steigend!

Eine Mitgliedschaft beim TSV München von 1860 e.V. kann unkompliziert online auf der Homepage des e.V. abgeschlossen werden.

Wie kann ich den e.V. unterstützen?

Neben dem Abschluss einer Mitgliedschaft kann man den Verein auch durch Einkäufe im e.V.-Shop unterstützen (und nebenbei schick ausschauen). Zusätzlich besteht natürlich weiterhin die Möglichkeit, durch Spenden zu unterstützen – entweder über GoFundMe oder direkt an den Verein. Aber auch nicht-monetär kann man helfen: Tragt das Wappen und die Farben dieses Vereins mit Stolz nach außen, verbreitet Zuversicht und zeigt eure Unterstützung!

9. Juni 1992: Abstieg aus der 2. Liga

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Für die Fangeneration, die erst nach dem Zwangsabstieg 1982, also in den langen Bayernligajahren ihr Herz für den TSV 1860 entdeckte, war das hier beschriebene traurige Ereignis der erste aktiv miterlebte Abstieg einer Löwenmannschaft. Zehn Jahre nach der besagten – wirtschaftlich begründeten – Zwangsversetzung in die Bayernliga. Heute vor 34 Jahren unterlagen die Löwen an einem Dienstagabend bei Fortuna Köln mit 0:2 und stiegen – diesmal also sportlich – in die drittklassige Bayernliga ab. Am Ende einer Saison, die in vielerlei Hinsicht anders war, als jene zuvor und danach war allerdings schon vor der Partie im Südstadion die Hoffnung auf eine finale Rettung sehr gering. Den Klassenerhalt hatte man – typisch Sechzig vielleicht – in dieser Spielzeit vorher mehrfach leichtfertig liegen gelassen.

Aufstieg 1991 und Wiedervereinigung des deutschen Fußballs

Im Juni 1991 war der Jubel grenzenlos! Trainer Karsten Wettberg, danach direkt zum “König von Giesing” geadelt, hatte die Löwen wachgeküsst, zur Bayernligameisterschaft geführt und den TSV 1860 in einer nervenaufreibenden Aufstiegrunde, in der sich nur ein Team durchsetzen würde, gegen Borussia Neunkirchen, den 1. FC Pforzeheim und Hessen Kassel zurück in den bezahlten Fußball geführt. Aufgrund der im Sommer 1991 vollzogenen Wiedervereinigung des Fußballs der BRD und der DDR wurde die 2. Bundesliga in eine Nord- und eine Südstaffel mit jeweils zwölf Teams geteilt. Theoretisch hätte man schon vor der Winterpause mit einem sechsten Tabellenplatz den Klassenerhalt in der Tasche haben können. 1860 wurde aber aufgrund einer eklatanten Abschlussschwäche und mit elf Unentschieden aus 22 Spielen nur Zehnter und fand sich in der sogenannten Abstiegsrunde (mit fünf Konkurrenten aus der Hinrunde) wieder.

Weitere fünf Monate später stand der drittletzte Tabellenplatz dieser Abstiegsrunde zu Buche, der zwar den direkten Abstieg verhinderte, allerdings musste man mit dem drittletzten der Nordstaffel (Fortuna Köln) und dem zweitbesten aufstiegsberechtigten Team der Oberliga Nord (dem TSV Havelse) in eine Relegationsgruppe mit Hin- und Rückspiel. Aufstiegstrainer Karsten Wettberg wurde am Tag nach dem letzten regulären Spieltag, einem 0:1 im Leipziger Zentralstadion gegen den dortigen VfB (heute wieder Lokomotive Leipzig) entlassen.

Relegationsrunde mit Fortuna Köln und TSV Havelse

In der Dreiergruppe gelang dem dann von Co-Trainer Edi Stöhr betreuten Team ein 0:0 in und ein knapper 1:0-Sieg gegen Havelse. Das Heimspiel gegen Fortuna Köln wurde allerdings kläglich mit 1:4 verloren. “Jetzt hilft den Löwen nur noch ein Wunder” titelte tags darauf die Abendzeitung und brachte es damit auf den Punkt. Es bestanden am 9. Juni im für 1860 abschließenden Spiel in Köln nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Ein möglichst hoher Sieg musste her und die Kölner durften dann im vier Tage später abschließenden Spiel gegen Havelse bestenfalls unentschieden spielen bzw. mussten sie – je nach Torverhältnis – sogar verlieren.

Treueschwüre trotz (oder gerade wegen) des drohenden Abstiegs: Löwenfans vor dem Kölner Südstadion

Der bittere Abstieg in Köln

Trotz der wenig hoffnungsvollen Ausgangslage machten sich rund 500 Löwenfans auf den Weg nach Köln, was damals für einen Wochentag eine durchaus stattliche Anzahl bedeutete. Und die wurden auch an diesem Abend bitter enttäuscht. Zwar hielt das Team um Löwenlegenden, wie Thomas Miller oder Roland Kneißl die Partie lange offen, zeigte jedoch zu keinem Zeitpunkt den eigentlich angekündigten großen Kampf um den letzten Strohhalm. Dabei hatte der damals designierte Löwenpräsident Karl-Heinz Wildmoser noch eine klare Devise ausgegegeben: “Wir müssen in Köln gewinnen und die Fortuna dabei so fertigmachen, dass sie dann auch in Havelse verliert.”

Den 13.000 Zuschauern im Kölner Südstadion wurde allerdings ein ganz müder Kick geboten. Kaum Torchancen hüben wie drüben und ein überaus nervöses Ballgeschiebe. Kurz nach der Pause durften die Gastgeber dann aber jubeln, als sie mit 1:0 in Führung gingen. Eine halbe Stunde später folgte das 2:0 und der für die Fortuna im Frühjahr schon nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt. Die Löwen mussten zurück in die Bayernliga.

Hoffnung auf Lizenzentzug für Leipzig

Zwei Tage lang wurde – vor allem von den Münchner Boulevardzeitungen – noch eine kleine Flamme der Hoffnung auf den Klassenerhalt am Grünen Tisch am Lodern gehalten. Der VfB Leipzig hatte Schwierigkeiten die Lizenzauflagen für die 2. Bundesliga 1992/93 zu erfüllen und es drohte der wirtschaftlich begündete Abstieg. Letztlich brachten die Sachsen aber die fehlende Bürgschaft für Sponsorenerlöse von 1,4 Millionen D-Mark auf und stiegen im Sommer darauf gar für eine Saison in die Bundesliga auf. Der TSV 1860 lag im Juni 1992 nach dem Abstieg dagegen – mal wieder – in Trümmern. Und wie ging’s weiter? – Im Sommer heuerte auf der Trainerposition ein gewisser Werner Lorant an der Grünwalder Straße 114 an und führte die Löwen innerhalb von zwei Jahren selbst in die Bundesliga.

 

Die Aufstellung des TSV 1860

Interimstrainer Edi Stöhr schickte am 9. Juni 1992 folgende Mannschaft aufs Feld:

R. Berg – Miller, Hinterberger (80. Koutsoliakos), Maurer – Störzenhofecker, Ö. Berg, Kneißl (58. Schmidbauer), Zeiler, Ziemer – Heisig, Pingel

Tore:1:0 Schneider (52.), 2:0 Pfahl (82.)

TSV 1860 München e.V. informiert über Spendenmöglichkeit

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T-Shirt Wir sind der Verein TSV München von 1860 e.V. sieben jahre stillstand stadt verein menschen
Shirt des TSV 1860 e.V.: Wir sind der Verein

In einer früheren Version des Artikels war noch eine andere IBAN angegeben, welche zuerst auch auf der Website des e.V. stand. Von e.V.-Seite wurde uns mittgeteilt, dass diese IBAN zu einem Konto des Vereins gehörte, auf das aber nicht überwiesen werden kann. Die auf diese Nummer getätigten Transaktionen dürften nicht durchgehen und die Löwen sollten ihre Spende in einigen Tagen automatisch zurückerhalten.

Bereits gestern Abend berichteten wir über die von Löwenfans initiierte GoFundMe-Kampagne zu Unterstützung des Vereins. Bis zum heutigen Tag um 19 Uhr kamen dabei bereits über 77.000 Euro zusammen. Die Bereitschaft der Fans und Mitglieder, dem Verein zu helfen, ist ungebrochen. Nun hat auch der TSV 1860 München e.V. auf seiner Homepage darüber informiert, wie man den Verein per Spende unterstützen kann.

“Spende an den Verein”

Spenden kann man unkompliziert per Überweisung. Besonders in diesen Zeiten kann der Verein jede Unterstützung gebrauchen, um den Weg in eine selbstbestimmte Zukunft zu ebnen. Wir möchten euch deshalb auch hier das Spendenkonto mitteilen:

BANK: Stadtsparkasse München
IBAN: DE98 7015 0000 0000 2890 17
Verwendungszweck: “Spende an den Verein”

Unterstützung ist auf vielfältige Art möglich

Neben der Option, dem Verein über Spenden zu helfen, gibt es selbstredend auch noch andere Möglichkeiten: Nichtmitglieder können eine Mitgliedschaft abschließen, Fans welche bereits Mitglied können Familie und Freunde für eine Mitgliedschaft gewinnen. Im Shop des e.V. gibt es weiterhin einige Restgrößen bei Kleidung sowie brandneue Ware. Daneben kann man sich auch mit Gutscheinen eindecken, welche man zu einem späteren Zeitpunkt einlöst.

Vortrag: Löwenpfade durch die Stadtgesellschaft

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Am Ende dieser Woche, konkret am Freitag, 12. Juni 2026 schließt die Ausstellung in der Münchner Volkshochschule in Ramersdorf zur Geschichte des TSV München von 1860 e.V. und seiner Rolle in der Münchner Stadtgesellschaft, auf die wir Ende April in unserem Beitrag schon hingewiesen haben. Wer also bislang noch keine Gelegenheit gefunden hat, diese von der Abteilung Vereinsgeschichte konzipierte Ausstellung zu besuchen, hat nur noch vier Tage Gelegenheit dazu. Am Mittwoch Abend gibt es im Begleitprogramm außerdem noch einen Vortrag, auf den wir hier gerne hinweisen.

Vortrag in der Ausstellung “Stadt – Verein – Menschen”

Eine terminliche Kollision gibt es hier leider zur ebenfalls am Mittwoch Abend angesetzen Informationsveranstaltung von PRO1860 vor der diesjährigen Mitgliederversammlung der Löwen. Die Abteilung Vereinsgeschichte lädt auf jeden Fall mit den nachfolgenden Worten nach Ramersdorf:

Am Freitag, 12. Juni, endet die Präsentation der Ausstellung “Stadt – Verein – Menschen” der Abteilung Vereinsgeschichte des TSV 1860 in den Räumen der Münchner Volkshochschule in der Claudius-Keller-Straße 7.

Zuvor findet jedoch am Mittwoch, 10. Juni, ab 18.00 Uhr noch eine Führung durch die Ausstellung statt, gefolgt um 19.00 Uhr von einem Vortrag der Historikerin Luisa Rupprich mit dem Thema “Löwenpfade durch die Stadtgesellschaft: Stadtmuseumsdirektor Konrad Schießl und seine Rolle beim TSV München von 1860”.

Konrad Schießl war in den Jahren bis zum 1. Weltkrieg im Verein als Fußballer in der 1. Mannschaft aktiv und auch danach weiterhin in der Fußballabteilung tätig. Später wurde er zum Direktor des Münchner Stadtmuseums berufen und symbolisiert damit in hervorragender Weise die Beziehungen zwischen dem TSV 1860 und der Münchner Stadtkultur.

19.06.: Nachbarschaftsversammlung zur Zukunft des Grünwalder Stadions

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Stuhl 60 Sitzreihe Grünwalder Stadion TSV 1860 München

Die Entwicklungen rund um das Grünwalder Stadion nehmen weiter eine positive Dynamik an. Nachdem wir bereits am heutigen Vormittag über einen überparteilichen Vorstoß im Bundestag zur Erleichterung von Stadionausbauten berichtet haben, geht der TSV 1860 München nun auf lokaler Ebene in den direkten Austausch. Das Präsidium lädt am Freitag, den 19. Juni, zu einer öffentlichen Nachbarschaftsversammlung in die Sechzger Alm ein.

Nachbarschaftsversammlung zur frühzeitigen Einbindung der Anwohner

Unter dem Leitmotiv „Giesing spricht – wir hören zu! Zukunft Grünwalder Stadion“ richtet sich die Einladung insbesondere an Anwohnerinnen und Anwohner der Stadtbezirke 17 (Obergiesing-Fasangarten) und 18 (Untergiesing-Harlaching) sowie an lokale Gewerbetreibende und Vereine. Die Veranstaltung ist eng in die von Münchens Bürgermeisterin Verena Dietl geleitete Austauschrunde zur Zukunft der traditionsreichen Spielstätte eingebunden.

Der Verein wählt den Zeitpunkt des Treffens bewusst früh im Planungsprozess. Während sich die technische Machbarkeitsstudie zur Sanierung aktuell in der Schlussphase befindet, soll der Dialog gesucht werden, noch bevor die formell vorgeschriebene Bürgerbeteiligung der Stadt beginnt. Der TSV 1860 möchte die Phase nutzen, in der der Gestaltungsspielraum am größten ist. Das Alltagswissen der Menschen vor Ort soll so als wertvolle Grundlage in die anstehende Sozialraumanalyse und die weitere Stadionplanung einfließen.

Der Abend beginnt mit einem kurzen Informationsblock, in dem der aktuelle Stand der Machbarkeitsstudie und der Sanierungspläne skizziert wird. Im Anschluss steht der konstruktive Austausch im Mittelpunkt. Anwohner und Interessensgruppen sind eingeladen, Fragen zu stellen sowie konkrete Ideen und Wünsche zu äußern. Ein zentraler Aspekt wird dabei die Frage sein, wie das Stadiongebäude auch an spielfreien Tagen einen Mehrwert für das Viertel bieten kann – etwa durch die Integration von Vereinsräumen, einer Kindertagesstätte oder Angeboten zur ärztlichen Versorgung.

Expertise in der Moderation

Geleitet wird die Veranstaltung von BR-Moderator Roman Roell und Margarethe Stadlbauer, Mitglied der Stadionkommission. Die Beteiligung von Frau Stadlbauer unterstreicht den lösungsorientierten Ansatz des Abends: Mit ihrem beruflichen Hintergrund als Expertin für Mediation, Community Managerin und Expertin für Bürgerbeteiligung bringt sie wertvolle Erfahrungen mit, um den Dialog zwischen dem Verein, der Nachbarschaft und der Politik sachlich und konstruktiv zu moderieren. Ergänzt wird die Runde durch geladene Gäste aus Politik, Sport und Gesellschaft.

Alternative nach Absage 

Die Versammlung am Freitag bietet zudem die aktuell beste Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Planungen für’s Sechzgerstadion zu informieren, da dieser Teil auf der für den kommenden Mittwoch geplanten Informationsabend bei der Fanorganisation PRO1860 leider entfallen muss.
Wie PRO1860 in einem Statement mitteilte, hatte das Präsidium ursprünglich darum gebeten, dort interessierten Mitgliedern den aktuellen Stand der Stadion- und Turnhallenplanungen vorzustellen. Aufgrund der aktuell bekannten Herausforderungen musste das Präsidium die Teilnahme jedoch absagen. PRO1860 bedauerte die Absage und wünschte den Verantwortlichen viel Kraft für die anstehenden Aufgaben. Wer konkrete Fragen zum Stadionprojekt hat, findet somit bei der Versammlung in der Alm das passende Forum.

Hinweis: In einer vorangegangenen Version dieses Artikels wurde fälschlicherweise der Eindruck vermittelt, die ganze Informationsveranstaltung von PRO1860 am Mittwoch Abend (weitere Hinweise dazu hier) sei abgesagt worden, was nicht den Tatsachen entspricht. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen!

Alle Informationen im Überblick

  • Veranstaltung: Nachbarschaftsversammlung „Giesing spricht – wir hören zu! Zukunft Grünwalder Stadion“
  • Datum & Zeit: Freitag, 19. Juni, Beginn um 19.00 Uhr
  • Ort: Sechzger Alm, Grünwalder Straße 114, 81547 München
  • Anmeldung: Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 17. Juni erbeten.
  • Link zur Anmeldung: Online via Tally.so

Abstimmung über neue Spielbetriebs-GmbH auf der Mitgliederversammlung

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Mitgliederversammlung MV 2024 - Spielbetriebs-GmbH

Viel tut sich in den letzten Tagen rund um die Löwen. Die Vorbereitungen auf die anstehende Spielzeit unter neuen Rahmenbedingungen laufen auf Hochtouren. Nun wurde am Samstag (auf der Website steht aus uns nicht bekannten Gründen aber immer das aktuelle Datum) juristisch wirksam und insbesondere nicht verfristet ein neuer Punkt auf die Tagesordnung für die anstehende Mitgliederversammlung am 21.06. im Zenith gesetzt. Hier soll nun über die Gründung einer neuen Spielbetriebs-GmbH als Tochterfirma des e.V. abgestimmt werden.

Nun Gründung zweier Tochterfirmen unter TOP 13

Bisher war unter: “TOP 13 ZUSTIMMUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG”, nur die Abstimmung zur Gründung der Stadionbetriebsgesellschaft vorgesehen. Dies ist nun TOP 13 b):

“b) Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit dem Namen „Betriebsgesellschaft Sechzgerstadion mbH“, zustimmungspflichtig durch die Mitgliederversammlung gem. Ziffer 11.3.6 Abs. 1 b) Hs. 1 Var. 2 i.V.m. Abs. 3 der Vereinssatzung”

Unter TOP 13 a) steht nun ein Votum zur Gründung einer neuen Spielbetriebsgesellschaft auf dem Plan:

“a) Gründung oder Erwerb einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) für den Betrieb des Profifußballs beim TSV 1860 München, zustimmungspflichtig durch die Mitgliederversammlung gem. Ziffer 11.3.6 Abs. 1 b) Hs. 1 Var. 2 i.V.m. Abs. 3 der Vereinssatzung”

Die Strukturen zur Durchführung des zukünftigen Profibetriebs nehmen also Formen an. Weitere Informationen zum Vorgehen des Präsidiums werden sicherlich in den kommenden Wochen bis zur Versammlung öffentlich gemacht.

Ausgliederung ist nicht gleich neuer Investor!

Eine erneute Ausgliederung in eine vereinseigene Profibetriebsgesellschaft bedeutet nicht, dass es auch wieder einen oder mehrere Investoren geben muss. Möglich wäre dies natürlich, aber auch in einer eigenen Firma kann der e.V. alleine den Spielbetrieb gestalten. Zum Schutz der Gemeinnützigkeit und der finanziellen Integrität des e.V. ist eine rechtliche und finanzielle Trennung der beiden Bereiche aber durchaus sinnvoll.

Dass dieses Mal eine reine GmbH (ohne Co. KGaA) als Rechtsform gewählt werden soll, liegt an der größeren Flexibilität dieser Struktur. Über die dortige Satzung in Verbindung mit der e.V.-Satzung kann sichergestellt werden, dass nie wieder ein unliebsamer Investor einen Fuß in die Tür bekommen kann. Weiters ist davon auszugehen, dass die 50+1 Regelung direkt in der GmbH-Satzung implementiert wird, d.h., dass diese bei 1860 auch fortbestünde, wenn DFB/DFL diese irgendwann aufgeben sollte. Bei der KGaA in Verbindung mit dem Kooperationsvertrag war das Gegenteil der Fall. Die HAM bzw. jeder Nachfolgerinvestor hätten die Möglichkeit gehabt, bei Streichung der 50+1-Regelung jederzeit für einen geringen Betrag die gesamte Macht zu übernehmen

Außerdem könnten auch Fans in einer solcher Gesellschaft stärker finanziell unterstützen. So wäre es z.B. möglich einer (aktuell noch fiktiven!) Fan-Genossenschaft Anteile an der Spielbetriebs-GmbH zu verkaufen.

Grünwalder Stadion: Überparteilicher Vorstoß im Bundestag soll Ausbau erleichtern

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grünwalder stadion giesing
Die Reliefs hinter der Ostkurve

Trotz der aktuellen sportlichen und strukturellen Umbrüche beim TSV 1860 München schreiten die Planungen für die Zukunft des Grünwalder Stadions voran. Wie die Abendzeitung berichtet, setzen sich nun Abgeordnete der SPD und CSU im Bundestag dafür ein, bundesweite Hürden für die Modernisierung historischer Spielstätten abzubauen. Auch im Münchner Rathaus bleibt der Rückhalt für das Projekt bestehen.

Die Zukunft des traditionsreichen Standorts in Giesing hat inzwischen die Bundesebene erreicht. Die Münchner Bundestagsabgeordneten Sebastian Roloff (SPD) und Stephan Pilsinger (CSU) (den man auch unter den Spendern bei der gofundme-Kampagne findet) haben sich in einem gemeinsamen Schreiben an das Bau- und Umweltministerium gewandt, um die gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Stadionausbau zu verbessern.

Bundestag: Anpassung der Lärmschutzverordnung gefordert

Kern der Initiative ist die Sportanlagenlärmschutzverordnung. Bei der geplanten Kapazitätserweiterung auf mehr als 25.000 Zuschauer könnten die strengen Richtlinien für Neubauten zum Hindernis werden. Die Abgeordneten weisen in ihrem Schreiben auf einen „großen Widerspruch“ hin: Obwohl die geplanten Sanierungsmaßnahmen den Lärm für die Anwohner nachweislich um mindestens 50 Prozent senken würden, benachteilige die aktuelle Rechtslage Betreiber, die historische Anlagen modernisieren wollen.

Um diesen Fehlanreiz zu beheben, fordern Roloff und Pilsinger, dass Modernisierungen im Bestand nicht mehr als „wesentliche Änderung“ eingestuft werden. Zudem bringen sie Sonderregeln für über 100 Jahre alte, innerstädtische Stadien ins Spiel – darunter eine mögliche Verschiebung der Nachtruhe auf 23 oder 24 Uhr. Beide Politiker, selbst keine ausgewiesenen Löwen-Fans, betonen in ihrem Vorstoß die enorme städtebauliche und kulturelle Bedeutung des Grünwalder Stadions als identitätsstiftenden Ort für ganz München.

Rathaus begrüßt e.V.-Pläne und Erbpacht-Modell

Rückenwind gibt es weiterhin auch aus der Münchner Kommunalpolitik. Die jüngsten Turbulenzen rund um die Profi-KGaA haben den Rückhalt der Stadtpolitik für das Bauprojekt nicht geschmälert. Laut AZ-Informationen wird die geplante Gründung einer eigenen Stadiongesellschaft durch den TSV München von 1860 e.V. im Rathaus als große Chance und potenzieller “Glücksfall” gewertet. Dass der Verein das Projekt nun unabhängig vorantreibt, schaffe klarere Verhältnisse und eine bessere Basis für die angestrebte Erbpacht-Lösung.

Fraktionsübergreifend bekräftigen Stadträte ihre Unterstützung für den Standort. Beppo Brem (Grüne) betonte das gemeinsame Ziel eines starken TSV in seiner Giesinger Heimat. Auch Rathaus-CSU-Chef Manuel Pretzl sieht in den aktuellen Umbrüchen die Chance auf mehr Stabilität und Planungssicherheit für die mittel- und langfristige Zukunft der Sportstätte. Es gehe schließlich nicht nur um die nächste Saison, sondern um den Erhalt einer identitätsstiftenden Institution.

Anwohnerinformation und Olympia-Bewerbung

Ein weiterer positiver Faktor für die Sanierung könnte, wie wir auch schon berichteten, die nationale Vorentscheidung im September über eine mögliche Olympia-Bewerbung Münchens sein. Die Stadt plant, das Grünwalder Stadion in diesem Fall in das Konzept zu integrieren, was die Bereitstellung zusätzlicher Fördermittel beschleunigen könnte.

Den nächsten konkreten Schritt auf dem Weg zur Modernisierung geht der Verein jedoch im direkten Austausch mit der Nachbarschaft: Am 19. Juni um 19.00 Uhr findet in der 1860-Alm auf dem Trainingsgelände eine Informationsveranstaltung statt, bei der die Anwohner aus erster Hand transparent über die Planungen informiert werden sollen. Hierzu folgt noch ein gesonderter Artikel in den kommenden Tagen. Noch im Juni soll zudem auf der Mitgliederversammlung des TSV 1860 München e.V. über die Gründung der Stadiongesellschaft abgestimmt werden.

08.06.1980: TSV 1860 gewinnt Testspiel in Gambia (Afrika)

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Flagge Gambia Pixabay Chickenonline

Nachdem die Löwen bereits den Jahreswechsel 1975/76 in Afrika verbracht und dort Testspiele in der Republik Kongo, Gabun und Nigeria absolviert hatten, reisten sie zum Saisonabschluss 1980 erneut auf den schwarzen Kontinent. Diesmal zog es den TSV 1860 nach Gambia und auch diesmal standen zwei freundschaftliche Vergleiche auf dem Programm.

Klassenerhalt und Tour nach Afrika

Die Saison 1979/80 hatten die Löwen auf Rang 13 in der Bundesliga beendet, mussten aber bis zum vorletzten Spieltag zittern. Erst ein Last-Minute-Treffer von Herbert Scheller gegen den 1. FC Kaiserslautern sicherte den Klassenerhalt von Münchens großer Liebe. Es folgten noch etliche Freundschaftsspiele nach dem eigentlichen Saisonende, die das Team von Carl-Heinz Rühl u.a. bis nach Berlin reisen ließen.

Der größte Trip folgte jedoch zum Abschluss, als der TSV 1860 nach Gambia aufbrach, um dort zwei Testspiele zu absolvieren. Ob die Motivation innerhalb der Mannschaft sonderlich groß war, darf bezweifelt werden, die Ergebnisse ließen sich aber sehen.

TSV 1860 mit zwei Siegen in Gambia

Heute vor 46 Jahren trafen die Löwen in der Hauptstadt Gambias auf die Starlight Gunners Banjul, damals amtierender Meister des westafrikanischen Staates. Etliche Tausend Zuschauer hatten sich eingefunden, um die Gäste aus Deutschland zu sehen – und diese setzten sich am Ende durch. Grünther und Ellbracht sorgten für einen 2:0-Sieg der Löwen gegen das einheimische Spitzenteam.

Eine Woche später traf der TSV 1860 dann auf die Nationalelf von Gambia und verließ das Feld erneut als Sieger. Metzler und Sturz trafen beim 2:1-Erfolg und sorgten für einen gelungenen Saisonabschluss, denn danach durfte sich das Team tatsächlich in den Urlaub begeben.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Calli Rühl setzte am 08.06.1980 beim Sieg gegen die Starlight Gunners Banjul auf folgende Elf des TSV 1860:

Zander (Kleider) – Kapellmann, Grünther, Strack, Sturz (Herberth) – Raubold, Wohlers (Stering), Metzler, Ellbracht – Bitz, Senzen

Tore:
0:1 Grünther (42.), 0:2 Ellbracht (63.)

Die statistischen Daten wurden dem Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen.

Titelbild: Pixabay (Chickenonline)

Mitgliedschaften, leergekaufter Shop und GoFundMe: „Freiheit für Sechzig“

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GoFundMe Seite am Sonntag Abend

Die Kündigung des Kooperationsvertrags mit Hasan Ismaik hat im Umfeld des TSV 1860 München ein regelrechtes Beben ausgelöst – im positiven Sinne. Die konkrete Aussicht auf echte Freiheit und einen wieder eigenständig agierenden, selbstbestimmten Verein elektrisiert die Fanszene. Viele Löwenfans verspüren derzeit den großen Drang, genau jetzt in vielerlei Hinsicht zu helfen und dem Präsidium den Rücken zu stärken.

Neue Mitglieder und großer Andrang auf e.V.-Shop

Das zeigt sich auf beeindruckende Weise an gleich mehreren Fronten. So gibt es bereits hunderte Neueintritte in den e.V. – ein starkes Signal der Basis. An dieser Stelle deshalb der klare Aufruf: Jeder, der den eingeschlagenen Weg unterstützen möchte und noch kein Mitglied ist, sollte unbedingt eintreten! Die Zeit dafür war nie wichtiger als jetzt.

Aber auch abseits der Mitgliedsanträge brummt es gewaltig. Der Shop des e.V. wurde in den vergangenen Tagen von den Fans quasi leergekauft. Aktuell sind bei vielen Artikeln nur noch wenige Restgrößen verfügbar. Wer momentan leer ausgeht, muss sich jedoch keine Sorgen machen: Nachschub wird es mit Sicherheit bald geben.

Initiatoren der Kampagne
Die “Discord-Löwen” haben die Spendenkampagne ins Leben gerufen

GoFundMe-Kampagne: “Freiheit für Sechzig”

Wem das aber immer noch nicht reicht oder wer nach Wegen sucht, den Mutterverein auch abseits von Mitgliedschaft und Merchandising zu stärken, der ist vermutlich schon über eine bemerkenswerte neue Spendenaktion gestolpert.

Unter dem vielsagenden Motto „Freiheit für Sechzig“ sammeln Fans auf GoFundMe Geld, das dem e.V. zugutekommen soll. Stand heute, 19 Uhr, wurden bereits über 50.000 € gesammelt. Wir haben mit den Initiatoren der Kampagne ein kurzes Interview geführt, um mehr über ihre Beweggründe zu erfahren.

Interview mit den Initiatoren der Spendenkampagne

sechzger.de: Hallo zusammen und vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt. Eure GoFundMe-Kampagne „Freiheit für Sechzig“ sorgt aktuell für viel Gesprächsstoff. Was war der konkrete Auslöser, diese Aktion genau jetzt ins Leben zu rufen? Gab es einen bestimmten Moment, an dem für euch feststand, dass ihr aktiv werden müsst?

Initiatoren: Servus, sehr gerne! Wir haben uns überlegt, wie wir unseren e.V. abseits von Mitgliedschaften unterstützen können. Den konkreten Auslöser gab es tatsächlich: Vor ein paar Tagen erschien ein Artikel, in dem jemand angekündigt hatte, 500 Euro für die Rettung der KGaA spenden zu wollen. Daraufhin haben wir die GoFundMe-Aktion gestartet – allerdings nicht für die KGaA, sondern für den e.V.. So ist die Idee letztlich entstanden.

sechzger.de: Der Name eurer Kampagne trägt eine deutliche Botschaft. Wie blickt ihr persönlich auf die langjährige Zusammenarbeit und eine mögliche Trennung von Hasan Ismaik? Ist dieser Schnitt aus eurer Sicht unumgänglich für eine gesunde Zukunft von 1860?

Initiatoren: Wir sehen Hasan Ismaik äußerst kritisch. Er trägt nicht allein die Schuld, aber mit ihm fehlt es vor allem an Planbarkeit und Perspektive. Solange er beteiligt ist, kann keine Ruhe im Verein einkehren. Deshalb muss und wird es eine Zukunft ohne ihn geben.

sechzger.de: Der e.V. steht bekanntermaßen vor enormen strukturellen und finanziellen Herausforderungen. Wie genau soll das gesammelte Geld dem Mutterverein helfen?

Initiatoren: Zunächst einmal: Wir hätten niemals damit gerechnet, dass bereits jetzt ein so hoher Betrag zusammenkommt. Unser Ziel war es, ein Zeichen an das Präsidium und potenzielle Sponsoren zu senden, dass der Verein und seine Mitglieder geschlossen hinter der Entscheidung zur Kündigung des Kooperationsvertrags stehen. Das Geld, das wir sammeln, ist beim e.V. in besseren Händen und kann dort sinnvoller eingesetzt werden, als wir es selbst könnten.

sechzger.de: Könnt ihr garantieren, dass die Mittel dem e.V. zur völlig freien Verfügung stehen oder sind die Spenden an konkrete Bedingungen und Zwecke geknüpft?

Initiatoren: Selbstverständlich knüpfen wir die Spenden an keinerlei Bedingungen und werden sie auch nicht zurückziehen. Das gesammelte Geld wird direkt über GoFundMe an den e.V. weitergeleitet.

sechzger.de: Wie fielen die bisherigen Reaktionen aus der Fanszene aus? Seid ihr zufrieden mit dem bisherigen Zwischenstand?

Initiatoren: Wir sind extrem zufrieden. Mit einem derart positiven Zuspruch hätten wir nicht gerechnet. Aber das ist eben Sechzig. Selbst Menschen aus anderen Vereinen stehen der Aktion positiv gegenüber und unterstützen sie.

sechzger.de: Wenn ihr euch die Situation in einem Jahr vorstellt: Was erhofft ihr euch, wo der TSV 1860 München dann steht – auch dank eurer Initiative?

Initiatoren: Wir erhoffen uns vor allem mehr Struktur, Ruhe, Geschlossenheit und eine neue Aufbruchsstimmung. Der sportliche Erfolg muss zunächst leider in den Hintergrund treten. Wenn wir in einem Jahr sportlich erfolgreich sind, wäre das ein schöner Bonus – im Vordergrund steht jedoch, den Verein nachhaltig und stabil für die Zukunft aufzustellen.

Tunay Deniz bleibt auch in der Regionalliga bei 1860

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Tunay Deniz TSV 1860 MŸnchen Portaits 3 . Liga TSV 1860 MŸnchen Saison 2025 / 2026 Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 MŸnchen TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank MŸnchen Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC : HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : sampics.de

Nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga Bayern ist die erste Personalie für den Kader der kommenden Saison bekannt. Tunay Deniz wird in Giesing bleiben und auch in der Regionalliga für den TSV 1860 München spielen.

Erste Personalie geklärt: Deniz spielt auch in der Regionalliga für 1860

Wie die Bild-Zeitung heute vermeldet, möchte Tunay Deniz auch in der Saison 2026/27 seine Stiefel für den TSV 1860 schnüren. Der lange verletzte Mittelfeldspieler hatte erst im April seinen Vertrag bei der KGaA für eine Saison verlängert. Nach dem Zwangsabstieg und der Kündigung des Kooperationsvertrags ging das Spielrecht für die Regionalliga Bayern auf den e.V. über. Daher sind alle Spieler der KGaA (also Profis, U21 und U19) nun – vereinfacht gesagt – vertragslos und neue Verträge für die kommende Saison müssen geschlossen werden. Mit Tunay Deniz ist nun der erste Spieler aus dem aktuellem Kader der Profis bekannt, der auch nächste Saison in der Regionalliga für 1860 spielen will. Angeblich gibt es weitere acht Spieler, deren Verträge auch in der Regionalliga Gültigkeit haben. Deren Namen sind allerdings bisher nicht bekannt.

Deniz seit 2024 bei den Löwen

Tunay Deniz kam im Sommer 2024 vom Halleschen FC zum TSV 1860. Seither bestritt er 45 Spiele in der dritten Liga für die Löwen. Dabei erzielte der 32-jährige gebürtige Berliner sechs Tore und bereitete deren zehn vor. Zu seiner Vertragsverlängerung im April ließ Geschäftsführer Manfred Paula Folgendes verlauten: „Tunay kann mit seinem kreativen Potenzial weitere Qualität in unser Spiel bringen. Deshalb freuen wir uns, dass er so weit ist, bald wieder ins Training einzusteigen, und bereits zum Vorbereitungsstart wieder vollumfänglich zur Verfügung steht. Wir wissen um den sportlichen Mehrwert, den er für die Mannschaft bieten kann. Dass wir ihm ein neues Vertragsangebot unterbreitet haben, war für uns selbstverständlich. Wir freuen uns auf seine Rückkehr in die Mannschaft.” Deniz dürfte in der Regionalliga Bayern eine Stütze der Mannschaft werden und als Führungsspieler für die jungen Spieler fungieren.