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Saisonrückblick 2025/26: Christoph Baumer

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Spät, aber nicht zu spät präsentieren wir Euch noch den Saisonrückblick unseres Redaktions-Neuzugangs Christoph. Dass dieser bereits vor dem großen Knall der vergangenen Tage verfasst wurde, erkennt Ihr vermutlich ziemlich bald. Viel Spaß damit!

Saisonrückblick 2025/26: Christoph Baumer

Welches war Dein Löwenspiel der Saison?

Ganz klar der Last-Minute-Heimsieg gegen Havelse. Was für eine Stimmung im Grünwalder Stadion nach dem 3:2-Siegtreffer von Patrick Hobsch. Nach diesem Sieg waren die Löwen übrigens Zweiter…

Wer war Dein Spieler der Saison?

Thomas Dähne und Sigurd Haugen. Auf Dähne war immer Verlass. Er hat konstant Leistung gezeigt. Und ohne die Treffer von Sigurd Haugen würde die Abschlusstabelle wohl ganz anders aussehen. Noch dazu sind beide sehr sympathisch.

Was oder wer war für Dich die Überraschung (positiv/negativ) der Saison?

Enttäuschend ist nicht nur die Bilanz von unseren Rückkehrern Volland und Niederlechner, sondern auch die Leistung von einigen Spielern, die ihr Potential nicht ansatzweise ausgeschöpft haben. Immer wieder holen wir Spieler, die zuvor und danach performen, nur bei uns nicht.

Positiv finde ich, dass wieder mehrere junge Spieler den Sprung in den Profikader geschafft haben. Darauf lässt sich aufbauen.

Was war für Dich das schönste Tor der Saison?

Der 1:2-Anschlusstreffer von Max Christiansen im Heimspiel gegen Viktoria Köln.

Am Ende steht Platz 8. Bist Du zufrieden mit dieser Saison?

Absolut nicht. Die Anfangs-Euphorie hat viele träumen lassen. Aber schon in den ersten Spielen der Saison hat man gesehen, dass es (große) Defizite gibt. Richtig unzufrieden über die Platzierung bin ich nicht, eher über die spielerische Leistung, v.a. in den letzten Wochen der Saison. Das war wirklich unterirdisch. Umso erstaunlicher ist es immer wieder, dass so viele Auswärtsfahrer dabei sind. Aber das ist halt so bei Münchens großer Liebe.

Wie schätzt Du die Arbeit von Markus Kauczinski und seinem Trainerteam ein?

Sie haben es anfangs geschafft, die Mannschaft zu stabilisieren. Die Folge waren viele Punkte durch knappe Siege. Dass das nicht ewig funktioniert, war auch klar. Gerade in der letzten Saisonphase mit der Sieglosserie haben mir die nötigen Impulse gefehlt. Für die neue Saison wünsche ich mir die Rückkehr zur 4er-Kette. Das System mit 3er-Kette hat mit diesem Kader überhaupt nicht funktioniert.

Was wird Dir von der Saison 2025/26 besonders in Erinnerung bleiben?

Negativ: Das 1:5 gegen Hoffenheim. Traumwetter, ausverkauftes Grünwalder Stadion und große Euphorie. Ich hatte zum ersten Mal meinen Sohn (3) im Stadion dabei und er wollte nach 30 Minuten heim. Er hatte wohl schon so eine Vorahnung. Zu diesem Zeitpunkt stand’s übrigens noch 0:0. Ich bin ihm dankbar, dass wir gegangen sind.

Positiv: Mein Start bei sechzger.de. Es macht großen Spaß mit dem Team über die Löwen zu sprechen und zu schreiben.

Was rechnest Du Dir in der kommenden Saison aus?

Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich das schwer sagen. Ich habe gelernt, nicht zu euphorisch zu sein und den Saisonstart abzuwarten, wenn alle Fragen geklärt sind. Ich gehe aber davon aus, dass deutlich weniger Budget zur Verfügung steht und dass man dadurch eher nicht vorne mitspielen wird. Generell freue mich auf viele Spiele im Stadion, die ich mit meinen Freunden erleben darf. Jedes Heimspiel in Giesing ist für uns ein Feiertag.

Von welchem Spieler erwartest Du Dir in der Saison 2026/27 besonders viel?

Ich möchte keine zu hohen Erwartungen formulieren. Ich freue mich aber auf die jungen Spieler und wie sie sich weiterentwickeln. Althaus oder Kiefersauer könnte ich mir durchaus als Stammspieler vorstellen.

Was ist Dein dringendster Wunsch in Bezug auf den TSV 1860?

Ausbau des Grünwalder Stadions und endlich Freiheit für Sechzig!

Alle Saisonrückblicke 25/26 

In diesem Frühsommer 2026 erschienen bereits folgende Saisonrückblicke unserer Redaktion:

Saisonrückblick 2025/26: Stefan Kranzberg
Saisonrückblick 2025/26: FloBu
Saisonrückblick 2025/26: Thomas Spiesl
Saisonrückblick 2025/26: Thomas Enn  
Saisonrückblick 2025/26: Christian Jung
Saisonrückblick 2025/26: Leon Kleemann

Rugby und Running sind nun offiziell Abteilungen des e.V.

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Tsv 1860 Wir Sind Der Verein

Auch abseits des Fußballs bewegt sich etwas im Verein. Seit dem gestrigen Abend sind Rugby und Running die 19. und 20. Abteilung des TSV München von 1860 e.V.

Rugby

Innerhalb nichtmal eines Jahres haben die Rugby-Löwen, unter Leitung von Timo Seidel, es geschafft von einer Sparte innerhalb der Fußballabteilung zur eigenen Abteilung aufzusteigen. Am Dienstagabend wurde es im Löwenstüberl offiziell. Es waren Vizepräsident Christian Dierl, sowie für den Wahlausschauss Christian Poschet anwesend.

Am kommenden Samstag lädt die neue Abteilung dann zum Saisonabschluss ein. Auf der BSA Ramersdorf (Görzerstr. 55) findet ab 13 Uhr ein Verbandsligaturnier statt. Gespielt wird bis ca. 17 Uhr, danach findet ab 18 Uhr die Season Closing Party im Löwenstüberl statt. Weitere Infos zur Rugbyabteilung findet ihr auf der e.V.-Homepage und auf Instagram.

Running

Kurz nach der Gründung der Rugby-Abteilung wurde mit 1860 Running eine weitere junge Sparte zur Abteilung. Im Bamboleo fanden sich die Mitglieder sowie wieder Christian Dierl, Christian Poschet sowie auch Wahlausschussmitglied Michael Huber ein um die Abteilungsgründung zu vollziehen. 1860 Running, erst im Januar diesen Jahres gestartet, zählt zur Abteilungsgründung passenderweise exakt 60 Mitglieder.

Neben Community Runs am Wochenende, nimmt 1860 Running auch regelmäßig an Wettkämpfen teil. Das nächste Laufevent findet am 05. Juli beim Sportcheck Run statt. Weitere Infos zu 1860 Running findet ihr auf der e.V.-Homepage und auf Instagram.

Der Verein lebt!

Auf seinen Kanälen beglückwünscht der e.V. beide Abteilungen zu ihrer tollen Entwicklung und wünscht beiden weiterhin viel Erfolg. Diesen Glückwünschen schließt sich sechzger.de natürlich an! Danke, dass ihr unseren Verein mit Leben füllt und mit Stolz das Wappen tragt!

10.06.1995: Einziges Spiel von Roland Kneißl in der Bundesliga

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TSV 1860 Trikot Bundesliga 1994/95 redaktion Wunschaufstellungen
"Stempeltrikot" des TSV 1860 München

Eigentlich hatte Roland Kneißl seine aktive Laufbahn bereits beendet, doch nach dem feststehenden Klassenerhalt der Löwen durfte der langjährige Mittelfeld-Regisseur im Spätherbst seiner Karriere heute vor 31 Jahren doch noch in der Bundesliga ran.

Klassenerhalt der Löwen stand bereits fest

Durch das vielumjubelte 2:1 gegen den 1. FC Köln hatte der TSV 1860 den lange nicht für möglich gehaltenen Klassenerhalt bereits in der 32. Spielrunde gesichert. Am vorletzten Spieltag gastierte am 10.06.1995 der 1. FC Kaiserslautern an der Grünwalder Straße. Aufstiegsheld Peter Pacult wurde tränenreich verabschiedet und Roland “Magic” Kneißl kam zu seinem einzigen Einsatz in der Bundesliga.

Auf dem Rasen sorgten die Pfälzer für das Highlight, als Marco Haber (heute im NLZ der Löwen beschäftigt) in der 13. Minute zum 0:1 traf. Nur vier Minuten später glich Bernhard Winkler für den TSV 1860 aus, doch noch vor der Pause brachte Pavel Kuka den FCK wieder in Führung (41.).

Co-Trainer Kneißl debütiert in der Bundesliga

Sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen herrschte eher Freundschaftsspiel-Atmosphäre und da beide Vereine ihr Saisonziel bereits erreicht hatten – 1860 den Klassenerhalt und Lautern die Europacup-Qualifikation – hatte Trainer Werner Lorant die glorreiche Idee, in der 56. Minute Roland Kneißl einzuwechseln.

Magic hatte 1994 seine Karriere beendet und arbeitete nun als Co-Trainer bei den Löwen. Der Fitnesszustand des Mittelfeldspielers, der seit 1986 als Spieler bei den Löwen gewesen war und schon als Aktiver nichts als Laufwunder galt, war – um es vorsichtig auszudrücken – ausbaufähig. Umso schwerer fiel ins Gewicht, dass die Löwen nach der Roten Karte für Alexander Kutschera ab der 61. Minute auch noch in Unterzahl agieren mussten.

Kuka nutzt die Überzahl zum Doppelpack

Pavel Kuka nutze die Überzahl umgehend zum 1:3 (66.), ehe beide Teams die Partie schiedlich friedlich ausklingen ließen. Jeder Ballkontakt Kneißls wurde frenetisch gefeiert, das Ergebnis war an diesem denkwürdigen Tag absolut zweitrangig.

Die Aufstellung des TSV 1860

Trainer Werner Lorant schickte am 10.06.1995 vor 28.500 Zuschauern im Grünwalder Stadion folgende Mannschaft aufs Feld:

Meier – Strogies, Trares, Kutschera – Miller, Rydlewicz, Störzenhofecker, Nowak (72. Erhard), Dowe – Winkler, Bodden (56. Kneißl)

Tore:
0:1 Haber (13.), 1:1 Winkler (17.), 1:2 Kuka (41.), 1:3 Kuka (66.)

Rote Karte:
Kutschera (61., TSV 1860)

TSV 1860 Trikot Nummer 10

Blutkrebs: Stammzellenspender für Löwenfan Jakob (8) gesucht

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stammzellenspender jakob

In all den sportlichen und wirtschaftlichen Turbulenzen rund um unseren TSV 1860 München soll und darf die menschliche Komponente natürlich nicht zu kurz kommen. Der an Blutkrebs erkrankte Jakob aus Giesing ist auf der Suche nach einem Stammzellenspender, am Wochenende finden Typisierungsaktionen statt.

Stammzellenspender für Jakob gesucht

Aus diesem Grund wendete sich Korbinian an uns und bat uns um Hilfe:

“Ich bin Jugendtrainer beim TSV Turnerbund in Untergiesing, selbstverständlich auch Lebensmitglied bei den Löwen und treuer sechzger.de-Leser.

Für den kleinen Bruder von einer unserer Spielerinnen (8 Jahre alt, glühender Löwenfan), der an Blutkrebs erkrankt ist, werden Stammzellenspender*innen gesucht. Dazu finden am Samstag, 13.6. von 9 bis 18 Uhr beim TSV Turnerbund und am Sonntag, 14.6. von 9 bis 12 Uhr beim DJK Fasangarten Typisierungsaktionen statt.”

Wenn Ihr also am Wochenende Zeit habt, lasst Euch typisieren. Vielleicht könnt Ihr Jakob oder einem anderen Menschen damit das Leben retten!

BR ABENDSCHAU: Gernot Mang verbreitet Zuversicht

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Zum ersten Mal seit dem Tag, an dem das Lizenz-Aus für die Löwen in der 3. Liga aufgrund der Nichterfüllung eines zugesagten und dann sehr kurzfristig verweigerten Darlehens von KGaA-Gesellschafter Hasan Ismaik feststand, also heute vor einer Woche, äußerte sich Löwenpräsident Gernot Mang am Mittwoch Abend zur aktuellen Situation beim TSV 1860. Und der BR bot ihm dafür gleich die ganz große Bühne: Im Studio der ABENDSCHAU führte der Oberlöwe ein Gespräch mit Moderator Roman Röll.

Mang spürt Aufbruchstimmung

Durch die ganze rund siebenminütige Unterhaltung zog sich Zuversicht, die Gernot Mang im Hinblick auf die Zukunft des TSV 1860 verbreitete. Mehrfach sprach er von “Aufbruchstimmung” und betonte, der “schwarzen Mittwoch”, von dem man heute noch spreche, könne vielleicht zu einem “Aufbruchstag für Sechzig” werden.

Man merkt auch eine Aufbruchstimmung im Verein. Der Verein wächst mehr und mehr zusammen. Wir ziehen an einem Strang und schauen, dass wir eine sehr sehr gute Lösung für den TSV finden werden. (…) Das sind wir auch den Fans schuldig.

“Schlagkräftige Truppe mit dem Löwen auf der Brust”

Befragt nach der schon bald beginnenden Saison 2026/27 und den Möglichkeiten, die 1860 überhaupt habe, dann auch eine Mannschaft für den Spielbetrieb zu stellen, sagte Mang: “Wir sind jetzt dran, Lösungen zu finden. Das werden noch harte Verhandlungen werden, harte Tage. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir hier wirklich eine vernünftige Lösung haben werden und dass wir dann auch zu Beginn der Regionalliga Bayern eine schlagkräftige Truppe haben werden”, die dann, so Mang “mit dem Löwen auf der Brust (…) und in den Farben weiß und blau spielen” werde.

Beim Stadion kommt Mang ins Schwärmen

Angesprochen auf das Sechzgerstadion geriet Gernot Mang ins Schwärmen und sagte: “Das ist einfach Familie, Gänsehaut, Leidenschaft, Tradition. (…) Der Stadtteil, der blüht auf, der lebt auf. Die Straßen sind voll mit weißen und blauen Fahnen. (…) Das ist einfach wunderbar, das zu erleben. Das ist unsere DNA, das ist unsere Zukunft. Und unabhängig von dieser Situation planen wir auch in Zukunft im Grünwalder Stadion, im Sechzgerstadion zu spielen. Die Heimat bleibt auf jeden Fall!

Zum Auftakt ein Heimspiel

In dieser Heimat würde Mang übrigens auch gerne die bevorstehende Saison beginnen. Für den Saisonauftakt in der Regionalliga wünscht sich Gernot Mang ein Heimspiel. Da ist er in der Löwenfamilie sicher nicht alleine! Vor neun Jahren war der erste Auftritt nach dem Doppelabstieg – ebenfalls herbeigeführt von Hasan Ismaik – das offizielle Liga-Saisoneröffnungsspiel beim FC Memmingen, das alle, die damals dabei waren als extrem emotionalen Abend in Erinnerung haben, wie hier in unserem Rückblick nachzulesen ist. Die lang ersehnte Rückkehr nach Giesing – nach den vielen Jahren in der Frötmanninger Tristesse – stieg dann erst eine Woche später.

Engagement von Gauweiler irritiert Mang

Auf die erst gestern bekannt gewordenen Übernahme der Mandantschaft Hasan Ismaiks durch den bekannten CSU-Politiker und Rechtsanwalt Dr. Peter Gauweiler angesprochen, brachte Mang seine Verwunderung zum Ausdruck. Dass Gauweiler an der Seite von Hasan Ismaik nun gegen “einen der traditionsreichsten Vereine Deutschlands” vorgehe, sei durchaus seltsam: “Da passt doch irgendwas nicht zusammen!” Im Hinterkopf dürfte Mang dabei wohl die provokativen, ausgrenzenden und fremdenfeindlichen Positionen und Äußerungen gehabt haben, für die Gauweiler schon vor Jahrzehnten bundesweit bekannt geworden war.

Anschließendes Gespräch mit BR24Sport

Direkt nach seinem Auftritt in der Abendschau führte Gernot Mang dann noch ein Gespräch mit der Redaktion von BR24Sport, das in einem schlanken, knapp zweiminütigen Zusammenschnitt hier angesehen werden kann. Darin blickte Mang auch nochmal kurz auf den vergangenen Mittwoch zurück und schilderte das Ende der Verhandlungen mit der HAM über eine mögliche Rettung der Drittliga-Lizenz für 1860: “…dann hat sein Bruder die Verhandlungen abgebrochen, ist vom Verhandlungstisch aufgestanden, hat uns eine Email zukommen lassen und hat gesagt: ‘So, der Deal ist gestorben'”.

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Titelbild: Scrennshot der BR ABENDSCHAU vom 09.06.2026

Wildmoser-Anwalt und Finck-Berater: Peter Gauweiler soll für Ismaik das KGaA-Aus abwenden

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TSV 1860 München Ismaik

Im eskalierten Machtkampf mit dem Stammverein des TSV 1860 München zieht Investor Hasan Ismaik ein neues juristisches Register: Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, lässt Ismaiks Firma HAM ihre Interessen ab sofort von dem ehemaligen CSU-Spitzenpolitiker und Rechtsanwalt Peter Gauweiler vertreten. Mit dem 76-Jährigen betritt ein Akteur die Löwen-Bühne, dessen Ruf ebenso laut wie beschädigt ist.

Der Auslöser: Wie die Investorenseite die wirtschaftliche Geschäftsgrundlage zerstörte

Um Gauweilers Auftrag zu verstehen, muss man die Chronologie der Ereignisse der letzten Wochen genau betrachten. Wie wir bereits auf sechzger.de berichteten, hat das Präsidium des e.V. den Kooperationsvertrag mit der HAM aus wichtigem Grund gekündigt. Diese Kündigung war jedoch keineswegs der Auslöser des wirtschaftlichen Kollapses – sie war die unumgängliche Reaktion auf eine zuvor von der HAM ausgelöste Krise.

Der eigentliche Auslöser war die kurzfristige Kündigung von bestehenden Darlehensverträgen durch die Investorenseite, welche nach Ansicht der Vereinsvertreter und der Geschäftsführung der KGaA rechtswidrig erfolgte. In den anschließenden Last-Minute-Verhandlungen knüpfte Ismaik die erneute Zahlung der Lizenzsumme an Forderungen, die wohl nicht verbandskonform waren und somit vom e.V. gar nicht erfüllt werden durften. Da Ismaik die fehlenden 2,7 Millionen Euro für die Drittliga-Lizenz schlussendlich blockierte, wurde den Löwen die Zulassung entzogen. Der Zwangsabstieg in die Regionalliga war die Folge.

Erst durch diesen von der HAM provozierten Lizenzverlust wurde außerdem Sponsoren und Fans plötzlich die Geschäftsgrundlage entzogen. Die Partner und Anhänger hatten schließlich für Leistungen der 3. Liga bezahlt: Die Fans für den Profifußball, die Sponsoren für hochwertige Werbeleistungen, die insbesondere durch die dortige TV-Präsenz im frei empfangbaren Fernsehen und im Pay-TV generiert werden – eine mediale Reichweite, die die Regionalliga Bayern schlicht nicht bieten kann.

Sponsoren-Flucht und Dauerkarten-Exodus

Die wirtschaftliche Quittung für dieses Verhalten folgte prompt und traf die KGaA hart: Hauptsponsor Die Bayerische machte sofort von einem vertraglich verankerten Sonderkündigungsrecht Gebrauch, das explizit für den Fall eines Zwangsabstiegs galt. Viele andere Sponsoren besaßen vermutlich ähnliche Klauseln und zogen ebenfalls die Reißleine. Gleichzeitig verloren auch die Dauerkartenkäufer ihre Geschäftsgrundlage: Es wird gemunkelt, dass bereits in den ersten 24 Stunden nach dem Lizenzentzug rund 3.000 Rückforderungsanträge für die Tickets der Saison 2026/27 bei der Geschäftsstelle eingingen.

Angesichts dieses umfangreichen Entzugs an Geldern wuchs die Finanzlücke der ohnehin von der Insolvenz bedrohten KGaA stark an. Doch statt zu retten, was er beschädigt hatte, erteilte Ismaik am 4. Juni (Fronleichnam) gegenüber der Süddeutschen Zeitung weiteren Finanzspritzen nach dem Zwangsabstieg eine Absage:

„Ich glaube, mittlerweile ist allen klar, dass es keine Lösung sein kann, Jahr für Jahr einfach nur neues Geld zur Verfügung zu stellen.“

Die Reaktion des Vereins: Rettung des Spielbetriebs

Nach diesem wirtschaftlichen Offenbarungseid und der vermutlich endgültigen Zahlungsverweigerung der HAM handelte das Präsidium des e.V. am Donnerstagabend, um den Profifußball vor dem Untergang zu bewahren. Das Präsidium um Gernot Mang kündigte den Kooperationsvertrag mit sofortiger Wirkung. Nur durch diesen Schritt kann das Spielrecht im Stammverein gehalten werden und unabhängig von der nun faktisch handlungsunfähigen und wertlosen KGaA (mit einer neue Spielbetriebsgesellschaft) eine Mannschaft für die Regionalliga gemeldet werden. Hier war der Abstieg sogar von Vorteil, da der BFV die Spielrechte nur an die Vereine und nicht direkt an ausgegliederte Gesellschaften vergibt.

Dies ist der juristische Knackpunkt, an dem Gauweiler ansetzen soll: Der Kooperationsvertrag aus dem Jahr 2011 enthält eine folgenschwere Klausel, nach welcher der e.V. unter keinen Umständen – selbst im Falle einer KGaA-Insolvenz – in den Ligen 1-4 eine eigene Mannschaft melden durfte. Da der e.V. diesen Vertrag nun wegen Ismaiks vorheriger, schwerer Pflichtverletzungen für hinfällig erklärt hat, sieht Ismaik seine Felle und den gesamten Wert seiner Gesellschaft davon schwimmen. Er kündigte an, über Gauweiler „alle vertraglichen Rechte wahren“ zu wollen.

Der Auftrag für Gauweiler: Ein „Mann fürs Grobe“ für schmutzige Fälle

Dass Ismaik ausgerechnet auf Gauweiler setzt, verwundert kaum: In Justiz- und Politikkreisen gilt der 76-Jährige als Spezialist für Klienten, bei denen der mediale Gegenwind ohnehin schon orkanartig weht. So verteidigte Gauweiler beispielsweise die Interessen der Warburg-Bank und ihrer Gesellschafter im gewaltigen Cum-Ex-Steuerskandal. Auch den Regisseur Dieter Wedel, der sich im Zuge der #MeToo-Bewegung massiven Missbrauchsvorwürfen ausgesetzt sah, vertrat er juristisch.

Dass Reputationsrisiken in seiner Kanzlei ohnehin eine untergeordnete Rolle spielen, zeigt auch ein Blick auf das Kanzleischild: Seine aktuelle Sozietät („Gauweiler & Sauter“) betreibt er gemeinsam mit dem ehemaligen bayerischen Justizminister Alfred Sauter. Dieser geriet 2021 als eine der zentralen Figuren in den Fokus der CSU-Maskenaffäre, nachdem er in der Hochphase der Corona-Pandemie fragwürdige Millionen-Provisionen bei der Vermittlung von überteuerten Schutzmasken abkassiert hatte.

Die Verbindung zum rechten Finck-Imperium und internationale Mandate

Besonders schwer wiegt in diesem Zusammenhang auch Gauweilers jahrelange Verbindung zum verstorbenen Multimilliardär August von Finck junior. Während seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter kassierte Gauweiler über seine Kanzlei zweifelhafte Millionenhonorare für Beratungstätigkeiten für das Finck-Imperium – ein Umstand, der ihm massive Kritik wegen der unklaren Trennung von politischem Mandat und privaten Wirtschaftsinteressen einbrachte.

Noch brisanter ist jedoch der politische Hintergrund des Geldgebers: Investigative Recherchen deckten auf, dass August von Finck junior über Jahrzehnte hinweg als einer der wichtigsten verdeckten Finanziers der radikalen Rechten und der AfD in Deutschland agierte. Der Spiegel verabschiedete Gauweiler bei seinem politischen Abgang folgerichtig nicht als „liebenswürdigen Querkopf“, sondern als „finsteren Reaktionär und eitlen Selbstdarsteller“. Auch international schreckte Gauweiler nicht zurück: 2015 vertrat er das autokratische, wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen in der Kritik stehende Emirat Katar im juristischen Feldzug gegen den ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger.

Prominente Niederlagen: Erinnerungen an den Fall Wildmoser

Dass Gauweilers polterndes Auftreten vor Gericht keineswegs ein Garant für Erfolg ist, zeigen seine historischen Niederlagen. Eine seiner bittersten Pleiten ist dabei direkt mit der Vergangenheit des TSV 1860 München verknüpft: Gauweiler vertrat Karl-Heinz Wildmoser junior im spektakulären Revisionsprozess um die Schmiergeldaffäre beim Bau der Allianz Arena. Gauweiler versprach viel, scheiterte jedoch 2006 vor dem Bundesgerichtshof (BGH) vollumfänglich. Wildmosers Revision wurde abgeschmettert und er musste seine viereinhalbjährige Haftstrafe antreten.

Auch in jüngerer Vergangenheit demontierte sich Gauweiler teilweise selbst, als er sich in erbitterte, öffentlich ausgetragene Kanzlei- und Honorarstreitigkeiten mit seinem ehemaligen Partner Wolf-Rüdiger Bub verstrickte.

Hasan Ismaik hat sich mit Peter Gauweiler genau den Rechtsbeistand geholt, der zu seiner aktuellen Eskalationsstrategie passt: Ein streitbarer Jurist, dem ein schlechter Ruf des Klienten völlig egal ist, und der auch vor aussichtslosen, langjährigen Schlammschlachten nicht zurückschreckt. Ob Gauweiler im Dickicht der Kündigungsklauseln eine Lücke findet, um den rechtmäßigen Neuanfang des e.V. zu torpedieren, oder ob sich der TSV 1860 demnächst in die lange Liste von Gauweilers prominenten verlorenen Prozessen einreiht, werden die kommenden Monate vor Gericht zeigen.

Haugen zum Medizincheck beim Glubb

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Haugen zum Medizincheck beim Glubb

Der Top-Torjäger der vergangenen Drittliga-Saison, Sigurd Haugen, wird den TSV 1860 München verlassen. Das war spätestens seit dem Zwangsabstieg in die Regionalliga klar. Während aber zuletzt spekuliert wurde, er würde in Richtung Dynamo Dresden tendieren, so deutet sich nun an, dass Haugen wohl zum Glubb wechselt. Wie das Portal clubfokus.de berichtet steht der Stürmer vor der Unterschrift beim 1. FC Nürnberg.

Haugen zum Medizincheck beim Glubb

Am heutigen Dienstag soll Haugen bereits zum Medizincheck nach Nürnberg gereist sein. Die Franken könnten den Norweger ablösefrei unter Vertrag nehmen und werden dies wohl auch heute noch tun, wie auch das Portal transfermarkt.de spekuliert. Dies dürfte auch den einen oder anderen Löwen-Fan freuen. Denn der Fanliebling würde dann zu einem Verein wechseln, mit dem einige Fangruppen der Löwen zuletzt ein freundschaftliches Verhältnis pflegten.

Rahmenspielplan der Regionalliga Bayern steht fest

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Zum zweiten Mal in seiner Historie muss der TSV 1860 München in der vierthöchsten Liga antreten und wird dort selbstverständlich das große Zugpferd sein. Nun hat der BFV auch den Rahmenspielplan der Regionalliga Bayern veröffentlicht. Demnach steigt das Eröffnungsspiel der neuen Saison am 23.07. und es wäre schon sehr überraschend, wenn die Löwen nicht daran beteiligt wären.

Erinnerungen an den Neustart in Memmingen

Wer erinnert sich nicht an den 13.07.2017, als die Löwen nach dem Doppelabstieg beim Auswärtsspiel in Memmingen eine Art Wiedergeburt erfuhren? Damals siegte das neu formierte Team von Daniel Bierofka mit 4:1 und fachte die Euphorie in Giesing weiter an.

Auch in diesem Jahr startet der TSV 1860 wieder in der Regionalliga Bayern, die Gründe dafür wurden in den vergangenen Tagen ausführlich dargelegt. Zwar wurde öffentlich noch nicht bekanntgegeben, welche Spieler unter Vertrag sind bzw. genommen wurden/werden, es liegt jedoch nahe, dass der bisherige U21-Coach Alper Kayabunar als Trainer auf der Bank sitzen dürfte.

Rahmenspielplan der Regionalliga Bayern steht fest

Wie bereits 2017 wird der TSV 1860 München auch in der bevorstehenden Spielzeit wieder das große Zugpferd der Regionalliga Bayern sein. Zum Vergleich: Während sämtliche Partien der abgelaufenen Regionalliga-Saison 287.096 Zuschauer anzogen, sahen 285.000 Fans die 19 ausverkauften Spiele im Grünwalder Stadion.

Es wäre also alles andere als verwunderlich, wenn der TSV 1860 das Eröffnungsspiel am 23.07.2026 bestreiten würde. Der genaue Spielplan wird laut BFV erst Ende Juni folgen, der Rahmenspielplan hingegen ist bereits einsehbar. Da der Aufstieg der Würzburger Kickers ja erst via Relegation erfolgte, hatte der Verband zur Sicherheit bereits eine Variante mit 19 Vereinen erstellt, die nun aufgrund des Abstiegs der Löwen zum Zuge kommt.

DFB Pokal statt 5. Spieltag

Demnach erfolgt am 10.07. die Auslosung für den Toto Pokal, am darauf folgenden Wochenende steht dann bereits die 1. Runde des Landespokals auf dem Programm und in der Folgewoche der Ligastart. Am eigentlichen 5. Spieltag (21.-23.08.) treffen die Löwen im DFB Pokal auf Holstein Kiel, eine Verlegung des Ligaspiels ist folglich unumgänglich.

Bis zur Winterpause werden 22 Spieltage absolviert, die letzte Partie findet geplantermaßen am Wochenende um den 05.12. statt. Eventuelle Nachholspiele können auch am Wochenende danach stattfinden.

Stressiger Mai für die Löwen?

Nach der langen Winterpause steht am Wochenende um den 13. Februar ein weiterer potentieller Nachholspieltag im Kalender, der erste reguläre Spieltag wird dann eine Woche später ausgetragen. Der 38. und letzte Spieltag der Regionalliga-Saison 2026/27 ist für den 22.05.2027 angesetzt.

Danach könnte es terminlich eng werden, denn bereits für den 25. und 28.05. sind die Relegationsspiele gegen den Meister der Regionalliga Nord angedacht. Zudem findet am 29.05. der Finaltag der Amateure statt, an dem auch das Endspiel des Toto Pokals ausgetragen wird.

2. Gedenkturnier zur Erinnerung an die Opfer des OEZ-Attentats

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LfgR beim Gedenkturnier zum OEZ-Attentat

Auch wenn bei den Löwen grad eine neue Zeitrechnung anzubrechen scheint, geht das Leben im Rest der Welt immer weiter. Auch für die Angehörigen der neun Opfer des rechtsterroristischen OEZ-Attentats im Jahre 2016, musste es irgendwann weitergehen und der Verlust von Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç und Sevda Dağ verarbeitet werden.

Da viele der Getöteten das Fußballspielen liebten – Guiliano Kollmann kickte sogar bei den Löwen – gab es dieses Jahr zum zweiten Mal ein Gedenkturnier zur Erinnerung an die “neun Engel”, wie sie in der Initiative “München Erinnern” genannt werden. Dieses fand wieder auf der Sportanlage des TSV Moosach-Hartmannshofen statt, dem Heimatverein von Can Leyla. (Mehr zu den Hintergründen findet ihr in diesem schönen Artikel in der taz.)

Meist ging es leider in Richtung des LfgR-Tores…

Ein Gedenken in Freude und Solidarität

Auch die Löwenfans gegen Rechts stellten wieder eine der 16 Mannschaften und brachten sich, wie auch andere Mitglieder der Löwenfamilie, in der Organisation und Durchführung des Veranstaltung mit ein. Dabei sprang zwar nur der vorletzte Platz heraus, was jedoch immerhin eine Steigerung zum vergangenen Jahr darstellte. Aber der sportliche Erfolg stand an diesem Samstag bei bestem Wetter im Münchner Norden sowieso nicht im Fokus.

Nachdem Hasan Leyla, Vater des verstorbene Can, eine Eröffnungsrede gehalten hatte und mit einer Schweigeminute gedacht wurde, ging es in vier Vierergruppen darum die verbindende Kraft des Sports zu zelebrieren und ein Gedenken in Freude und Solidarität zu feiern. Bei Gutem vom Grill, fantastischen Kuchen und einer tollen Tombola erlebte man zusammen mit den anderen Teams einen schönen Tag im Zeichen des Fußballs und der Erinnerung.

Im letzten Spiel konnte man dann aber die Null halten und den ersten Sieg erringen!

Der Kampf geht weiter

Im Rahmen des zehnten Jahrestages sind aber noch weitere Veranstaltungen geplant. Wer die Initiative in ihrem Kampf für einen würdigen Umgang mit den Opfern und echte Aufarbeitung unterstützen möchte, kann nicht nur im kommenden Jahr zur hoffentlich dritten Ausgabe des Turniers kommen, sondern schon im Juli auf die Straße gehen. Das offizielle Gedenken zum 10. Jahrestag findet am 22. Juli 2026 ab 17:30 Uhr am OEZ statt. Bereits drei Tage davor, am 19. Juli um 14:00 Uhr, startet am Gärtnerplatz eine große Demonstration unter dem Motto “Zehn Jahre offene Fragen: München OEZ erinnern!” zum bayerischen Landtag. 

Wer spielt für 1860? Acht Verträge und viele Fragezeichen!

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Verträge 1860 Kiefersauer

Während es in der Außendarstellung für 1860-Verhältnisse relativ ruhig zugeht, wird hinter den Kulissen unter Hochdruck an der Zukunft von Münchens großer Liebe gearbeitet. Wer wird Trainer, welche Spieler werden auf dem Platz stehen? Laut AZ stehen acht Spieler weiterhin unter Vertrag (bei der KGaA wohlgemerkt, nicht beim e.V.), andere haben angeblich signalisiert, den Löwen treu bleiben zu wollen.

Acht Verträge und viele Fragezeichen

Die spezielle Konstellation, dass diesmal – im Gegensatz zu 2017 – der Verein sein Spielrecht in der Regionalliga ausüben wird, stellt Geschäftsführer Manfred Paula vor große Herausforderungen. So konnte Daniel Bierofka damals immerhin auf den Kern der damaligen U21 zurückgreifen, um ein neues Team zu formen. Diesmal jedoch stehen sämtliche Spieler aus dem Profikader, der U21 und der U19 bei der KGaA unter Vertrag – und eben nicht beim e.V.!

Nach Angaben der AZ besitzen lediglich acht Spieler aus dem bisherigen Kader einen (KGaA-) Vertrag für die Regionalliga: Samuel Althaus, Damjan Dordan, Lasse Faßmann, Loris Husic, Xaver Kiefersauer, Emre Erdogan, Paul Bachmann und Sean Dulic. Dass Letzterer in der Profibereich wechseln wird, steht freilich außer Frage. Neben Zweitligist VfL Bochum haben auch die Bundesligisten FC Augsburg, Hamburger SV und Schalke 04 bereits Interesse am U20-Nationalspieler bekundet.

Bleiben Niederlechner, Deniz, Maier, Reinthaler und Dähne?

Neben eventuellen Neuzugängen steht zudem noch in den Sternen, welche erfahrenen Spieler dem TSV 1860 erhalten bleiben werden. Florian Niederlechner soll bereit sein, den Weg in die Regionalliga mitantreten zu wollen und auch Tunay Deniz, Philipp Maier und Max Reinthaler sollen einer weiteren Zusammenarbeit gegenüber nicht abgeneigt sein. Bei Kevin Volland ist wohl noch einiges offen, ein (trauriges) Karriereende dürfte jedoch eine ernsthafte Option darstellen.

Etwas anders gestaltet sich die Situation bei Thomas Dähne: Der Torhüter sei, so heißt es, „tief in der Region verwurzelt“. Demnach könne er sich einen Verbleib beim TSV 1860 gut vorstellen, doch auch RB Salzburg zeige wohl Interesse.

Wird Alper Kayabunar neuer Trainer?

Während noch vor wenigen Tagen die Rückkehraktionen von Julian Guttau und Dennis Dressel als sehr wahrscheinlich galten, sieht es nun natürlich etwas anders aus. Guttau wechselt wahrscheinlich zu Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus, Dressel prüft weitere Optionen oberhalb der Regionalliga.

Es bleibt also spannend an der Grünwalder Straße und noch scheint völlig unklar, welches Gesicht die Mannschaft haben wird. Als Trainer kristallisiert sich indes Alper Kayabunar heraus, der die U21 des TSV 1860 zur Meisterschaft in der Bayernliga Süd geführt hatte.