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Fotogalerie zu TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04

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Fotogalerie TSV 1860 FC Ingolstadt 04

Letztes Heimspiel, Traumwetter, Grünwalder Stadion – es hätte alles so schön sein können, wenn nicht auch Fußball gespielt worden wäre. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch einige Impressionen von der Heimniederlage des TSV 1860 München gegen den FC Ingolstadt 04.

Fotogalerie zu TSV 1860 – FC Ingolstadt 04

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

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Sechzig um Sieben: Löwinnen sind Meisterinnen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Alles rund um den TSV 1860 München und die 3. Liga haben wir euch hier wie gewohnt bei Sechzig um Sieben zusammengetragen. Während die Profis der Herren am Samstagnachmittag gegen Ingolstadt verloren haben, wurden die Löwinnen am Samstag Meisterinnen.

1860 unterliegt zu Hause Ingolstadt

Am Samstagnachmittag empfing der TSV 1860 München den FC Ingolstadt 04 zum letzten Heimspiel der Saison 25/26 im Stadion an der Grünwalder Straße. Nach einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit konnte Ingolstadt die Pausenführung der Münchner Löwen drehen und einen nicht ganz unverdienten Auswärtssieg in Giesing feiern. Bisher erschienen der Spielbericht, die Stimmen zum Spiel sowie die (sich nicht um das Spiel drehenden) Giesinger Gedanken. Morgen könnt ihr euch dann bereits auf den sechzger.de Talk freuen.

Löwinnen sind Meisterinnen

Mit einem 3:0 Auswärtssieg gegen die SG Grafing/Aßling konnten sich die Löwinnen am Samstagnachmittag bereits vier Spieltage die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga sichern. Im Nachgang an das Spiel wurde am Sechser-Platz noch verdientermaßen gefeiert. Auch von der sechzger.de Redaktion: Herzlichen Glückwunsch, Löwinnen!

News aus der 3. Liga

Wiedersehen mit Preußen Münster nächste Saison

Nach einem 1:1 gegen SV Darmstadt stehen die Münsteraner nach zwei Saisons in der zweiten Liga als erster Absteiger eben dieser fest. Mit sechs Punkten hinter dem Relegationsplatz haben die Preußen keine Chance mehr auf die Rettung am letzten Spieltag. Rein rechnerisch könnte am letzten Spieltag noch Braunschweig, Düsseldorf, Bielefeld oder Fürth absteigen. Magdeburg und Dresden könnte es in die Relegation verschlagen.

Spannung am letzten Spieltag

Während die Absteiger aus der 3. Liga gefühlt seit Ewigkeiten fix sind, bietet der letzte Spieltag noch Spannung in der Frage wer aufsteigt. Cottbus würde auswärts in Regensburg ein Unentschieden reichen um den zweiten Tabellenplatz zu sichern. Die Erzrivalen Duisburg und Essen stehen mit jeweils 67 Punkten auf den dritten bzw. vierten Platz, die Meidericher haben es aufgrund des besseren Torverhältnis selber in der Hand den Relegationsplatz zu verteidigen. Theorethische Chancen hat Hansa Rostock mit 64 Zählern, falls Duisburg und Essen beide verlieren.

Damit startet ihr Topinformiert in die Woche. Die sechzger.de Redaktion wünscht euch einen guten Wochenstart!

 

Giesinger Gedanken: Sechzig muss bezahlbar sein!

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Mindestens 330€ darf man als Vollzahler*in nächste Saison blechen – und gleich mal das Doppelte, sobald man sitzen möchte, ohne einen völlig unnötigen Zaun vor dem Gesicht zu haben. Das entspricht im Vergleich zu den Dauerkartenpreisen in dieser Saison einer Preisteigerung von 8,2% für Steher und 5,2% für Sitzer.

Die erste Version dieser Giesinger Gedanken war noch deutlich bissiger formuliert. Bei manchen Themen konnte ich mich in der Zwischenzeit etwas beruhigen und zumindest teilweise Verständnis entwickeln, bei anderen trifft das eher weniger zu.

Selbst bei gutem Fußball ist dieser Preis nicht hinnehmbar

In einigen Kommentaren heißt es sinngemäß: “Für so einen schlechten Fußball soll ich so viel zahlen?”. Dem möchte ich entgegenhalten, dass man für keinen noch so guten Fußball so viel zahlen sollte, geschweige denn muss. Für Bundesliga-Fußball zahlte man in der Saison 25/26 durchschnittlich 214€ für eine Stehplatzdauerkarte. Fans der Borussia aus Dortmund mussten dabei mit 260€ am tiefsten in die Tasche greifen – satte 45€ weniger als Fans der Löwen in der Saison 25/26 zahlen mussten. In der 2. Bundesliga lag der Durchschnittspreis für eine Stehplatzdauerkarte vergangene Saison bei 230€.

Während also andere Vereine ihre Preise fanfreundlich niedrig halten oder nur leicht erhöhen, gibt es beim TSV 1860 München wohl eine andere Philosophie, wie man mit seinen treuen – und zahlenden – Fans umgeht. Seit der Rückkehr in das Grünwalder Stadion hat sich beispielsweise der Preis für eine Dauerkarte in der Stehhalle um etwa 110% erhöht. Nun könnte man denken, dafür hätte sich wenigstens infrastrukturell etwas verbessert, aber im Gegenteil: Selbst das inkludierte Nahverkehrsticket wurde in der Saison 24/25 gestrichen.

Um die Preispolitik der Löwen vollends einordnen zu können, muss man aber auch ein Blick auf die strukturellen Unterschiede im deutschen Profifußball werfen. Der wohl größte Faktor ist die TV-Geld-Verteilung: Während Erstligisten in der Saison 25/26 zwischen ca. 25 und 80 Millionen Euro aus den Medienrechten erhielten, bekamen Zweitligisten von der DFL im Schnitt noch etwa 8–12 Millionen Euro – Drittligisten hingegen nur rund 2–3 Millionen Euro aus einem separaten, deutlich kleineren DFB-Topf. Dass Ticketeinnahmen in der 3. Liga deshalb eine deutlich größere Rolle spielen, ist nachvollziehbar. Das rechtfertigt aber meiner Meinung nach nicht diesen eklatanten Preisunterschied – auch im Vergleich zu anderen Drittligisten, die in dieser Saison im Schnitt (uns herausgerechnet) rund 220 € für eine Stehplatzdauerkarte verlangten.

Sozialverträgliche Preisgestaltung? Fehlanzeige!

Hier beginnt dann übrigens der Teil, bei dem ich mich eher weniger beruhigen konnte: Schwerbehinderte bekommen eine “moderate” Preiserhöhung von bis zu 30% zu spüren. Dafür fehlen mir ehrlich gesagt einfach nur die Worte. Den Gedankengang, ausgerechnet hier preislich so hart anzuziehen, soll mir mal bitte jemand erklären. Denkt man, das würde nicht so auffallen, weil es den Großteil nicht betrifft?

Ähnlich wenig Verständnis habe ich für die Entscheidung, Schülern, Studierenden, Azubis, usw. eine – wie ich finde – Alibi-Ermäßigung vorzusetzen. Ganze 15€ Ersparnis wird ihnen auf den Stehplätzen zugestanden. Sorry, aber das ist doch eine Farce! Das ist weder fair noch sonderlich hilfreich, um kommende Fangenerationen an den Verein zu binden.

Das Image des Arbeitervereins, des Vereins der kleinen Leute, trifft halt höchstens noch auf die Fans zu. Die KGaA tut jedenfalls ihr Bestes, genau dieses Klientel durch ihre Preispolitik auszusperren.

60 Jahre Deutscher Meister – Glückwunsch Braunschweig!

Wer sich nun über die Dauerkartenpreise noch nicht genug aufgeregt hat – wie ich zum Beispiel –, kann sich zusätzlich über die Vermarktung der neuen Dauerkarten ärgern. In der laut KGaA “Jubiläumssaison” wurden zwar 1966/67 auch Löwen Deutscher Meister, nur leider irgendwelche aus Braunschweig. Naja, kann ja mal passieren – München oder Braunschweig, Hauptsache Löwen, wird man sich wohl gedacht haben.

Ach, und bitte nicht wundern: Den Radi hat es durch den (mutmaßlichen) Einsatz von KI beim Design der Dauerkarte etwas entstellt. Ein schönes Andenken und echte Wertschätzung für die Legenden unseres Vereins.

Ausgebautes Grünwalder Stadion als Chance

Wieder beruhigen und zurück zu den Gründen der Preispolitik bei den Löwen: Man wird nicht drumherumkommen, die aktuelle Situation rund um das Grünwalder Stadion als zusätzlichen Faktor für die hohen Preise zu betrachten. Nun kann man darauf schimpfen – oder man macht sich Gedanken, was die realistischen(!) Alternativen sind. Wie würde es zum Beispiel im Olympiastadion ausschauen? Würden dort über 11.000 Dauerkarten vor Saisonbeginn verkauft werden? Hätte die KGaA dort dieses Level an Planungssicherheit und finanziellen Mitteln durch Dauerkartenverkäufe? Sicherlich nicht. Und aus Fansicht: Wären die Ticketpreise dort niedriger? Schwer vorstellbar.

Eher bin ich hoffnungsvoll auf ein ausgebautes Grünwalder Stadion, von den Löwen per Erbpacht übernommen. Inklusive neuen Vermarktungsmöglichkeiten und Logen, die helfen die Preise für normalsterbliche Stadionbesucher*innen wieder zu senken. Die Hoffnung auf kreative und fanfreundliche Lösungen in der aktuellen Situation ist aber mittlerweile passé.

Ja mei, huift ja nix

Jetzt habe ich mich hier mehr aufgeregt als ich eigentlich wollte, nur um dann doch wieder eine Dauerkarte zu kaufen. Ziemlich inkonsequent – und ich merke selbst, wie meine Kritik ziemlich verblasst angesichts dessen, dass ich trotzdem wieder ein braver Kunde bin. Ich weiß auch gar nicht, welcher Preis aufgerufen werden müsste, damit ich nicht mehr ins Stadion gehe. Das ist ja die ganze Krux an der Sache. Ich bin Fan, der Verein ist ein großer Teil meines Lebens und Heimspieltage sind ein Anker in meiner Woche. Wie sehr kann man also eine solche emotionale Bindung ausreizen? Ich hoffe, ich erfahre es nicht.


Die Giesinger Gedanken erscheinen regelmäßig als Kommentar und sind die persönliche Meinung eines Mitglieds unserer Redaktion oder eines Gastautors. Sie spiegeln nicht grundsätzlich die Meinung der gesamten Redaktion wider.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – FC Ingolstadt 04

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. An dieser Stelle geht es um das letzte Heimspiel des TSV 1860 München in der Saison 2025/26 gegen den FC Ingolstadt, das am Samstag Nachmittag mit 1:2 verloren wurde.

Sabrina Wittmann (Trainerin Ingolstadt nach dem Spiel in der PK):

Ich finde, dass wir sehr gut in die Partie gekommen sind. Haben dann auch relativ früh die erste Großchance zum 1:0 durch Cello. Und dann, nach 20 Minuten sind wir ein bisschen in Passivität gefallen, haben verpasst, aus der Kette raus zu verteidigen, haben dann zu viele Strafraumszenen zugelassen, sind immer wieder ins Rückwärtsverteidigen gekommen. Was dann schon auch ne Phase war, wo wir viel aushalten mussten. Und in der zweiten Halbzeit wars ein offener Schlagabtausch. Ich hab trotzdem das Gefühl gehabt, dass wir unglaublich viel gelaufen sind, unglaublich viel gefightet haben, viele Spieler auch auf Positionen, die ihnen jetzt nicht bekannt waren. Und deswegen würd ich in Summe sagen, dass wir uns den Sieg heute verdient erkämpft haben.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir haben gut kombiniert. Wir haben viele Chancen gehabt. Wir müssen das Spiel… wir dürfen das Spiel hier auf keinen Fall verlieren. Wir haben einfach ne Phase in der zweiten Halbzeit, wo wir Unordnung haben, wo wir die beiden Tore kassieren. Wir müssen mindestens ein Tor noch machen. Ich bin nicht unzufrieden, die Jungs haben gut kombiniert, gut gespielt. Insgesamt – hört sich doof an – bin ich mit dem Auftritt zufrieden. Aber du darfst das nicht verlieren. Das zieht sich durch, dass wir einfach aus unseren Chancen viel zu wenig Tore machen.

Holger Kreitmayr (aus dem jahrelangen Kampf ums Stadion bekannter Löwenfan, gestern extra angereist):

Gemischte Gefühle in Giesing. Bitteres Ergebnis beim letzten Heimspiel, passend zum unterm Strich mal wieder enttäuschenden Saisonverlauf. Leider heute auch nicht ganz unverdient verloren. Einiges an Wehmut bei der Verabschiedung verdienter Spieler. Nicht alle Abgänge muss man verstehen.

Christian Jung (sechzger.de-Redakteur): 

Die große Freude über das Startelfdebüt des Ama-Kapitäns Xaver Kiefersauer wurde durch einen über weite Strecken erneut leider sehr uninspirierten Auftritt getrübt. Das erste Saisontor vom Youngster Althaus war ein Highlight. Die Phase, in der die zwei Gegentore fielen, dann wieder frustrierend. Die letzten Minuten hat einer meiner Lieblingslöwen der letzten Jahre, Morris Schröter, nochmal rechts vorne gewirbelt. Das war gut. Leider waren seine beiden Abschlüsse aber nicht erfolgreich. Gestern also wieder ein auf und ab – wie die ganze Saison im Zeitraffer. Irgendwie folgerichtig, dass mit dieser Niederlage die Heimbilanz nicht zur besten seit dem Aufstieg führte – was bei einem Sieg nach Punkten der Fall gewesen wäre. Danach ging’s direkt nach Nürnberg, wo die Gäste auch eine eher dürftige Leistung zeigten. Die waren aber halt auch schon vorher Meister und Aufsteiger in die erste Liga.

Peter Gratz (sechzger.de-Redakteur):

Eine Niederlage gegen Ingolstadt nach eigener Führung. Das gestrige Spiel war ein Sinnbild für die gesamte Saison. Es gab gute Phasen (erste Halbzeit), aber insgesamt ist das einfach viel zu wenig. Die Lustlosigkeit der Mannschaft in der zweiten Hälfte übertrug sich auch auf mich und so ist mir diese Niederlage ziemlich egal.  Positiv war der Auftritt von Xaver Kiefersauer der offensiv wie defensiv viel Verantwortung übernahm. Ein Wermutstropfen ist die anscheinend verletzungsbedingte Auswechslung von Samuel Althaus, hoffentlich ist da nix Gröberes passiert! Die Lethargie zum Saisonende, die unsere Mannschaft nun schon zum wiederholten Male an den Tag legt, macht mir Sorgen. Nun schafft es schon der nächste, der dritte (?) Trainer nicht, die Spannung hochzuhalten. Keine Ahnung, was es braucht, damit endlich wieder ein Team auf dem Rasen steht, das immer geil auf Sieg und Kampf ist – egal welcher Tabellenplatz oder Spieltag.

Xaver Kiefersauer (Startelfdebütant im Löwentrikot nach dem Spiel bei MagentaSport):

Es hat mich sehr gefreut, hier zu spielen, vor den ganzen Fans. War schon immer ein Traum von mir. Und auch die Vertragsunterschrift freut mich sehr, dass ich jetzt hier noch länger bleib. Da freu ich mich sehr drauf. Und dass wir nächste Saison Großes schaffen. (…) Schade, dass wir heute nicht gewonnen haben. Wir hatten die Chancen dazu. Wir hatten in der zweiten Halbzeit so 15 Minuten, wo wir’s verloren haben, weil wir einfach nicht mehr richtig reingekommen sind und dann zwei Tore kassiert haben. Ist leider so gewesen. Kann man nicht ändern, leider!

 

1860 unterliegt zu Hause Ingolstadt

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Heute Nachmittag empfing der TSV 1860 München den FC Ingolstadt 04 zum letzten Heimspiel der Saison 25/26 im Stadion an der Grünwalder Straße. Nach einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit konnte Ingolstadt die Pausenführung der Münchner Löwen drehen und einen nicht ganz unverdienten Auswärtssieg in Giesing feiern.

Verabschiedung von sieben Spielern vor dem Spiel

Gut 20 Minuten vor dem Anpfiff wurden die sechs scheidenden Spieler verabschiedet, deren Verträge nicht verlängert wurden. Auch Clemens Lippmann, der seinen Vertrag nicht verlängerte und wahrscheinlich nach Paderborn wechseln wird, wurde im Stadion gebührend verabschiedet. Mit Maximilian Wolfram stand nur einer der scheidenden Spieler in der Startelf. Raphael Schifferl und Morris Schröter bekamen immerhin noch einen Platz auf der Bank. Nach ihren Einwechslungen durften sie sich immerhin auf dem Rasen von den Löwenfans verabschieden. Nicht im Kader standen Thore Jacobsen, David Philipp und Kapitän Jesper Verlaat, der bei seiner Verabschiedung mit den Tränen zu kämpfen hatte.

Drei Eigengewächse in der Startaufstellung

Kauczinski wirbelte die Startaufstellung nach dem 1:1 in Schweinfurt gehörig durch. Er erstetzte Schifferl, Jacobsen, Dordan und Volland durch Althaus, Kiefersauer, Steinkötter und Wolfram. So ging 1860 mit drei Eigengewächsen in das Spiel gegen Ingolstadt. Die Partie begann verhalten und spielte sich weitgehend zwischen beiden Strafräumen ab. Die 15.000 Zuschauer bekamen kaum Chancen zu sehen. Ausnahme war ein langer Ball auf Costly, der in der 6. Minute alleine vor Dähne zu überhastet abschloss.

Althaus bringt 1860 mit Premierentreffer in Führung

Ab der 25. Minute übernahm 1860 dann mehr und mehr die Spielkontrolle. Besonders Niederlechner und Haugen fielen in dieser Spielpahse als Aktivposten auf. So war es auch Haugen, der nach einem Ballgewinn von Kiefersauer im Mittelfeld schnell schaltete und den gestarteten Althaus perfekt einsetzte. Althaus behielt vor dem Tor die Nerven und schob den Ball rechts am Ingolstädter Keeper Klein vorbei zum 1:0 ins Netz. Bis zur Halbzeit passierte nichts mehr, so dass 1860 mit einer knapen, aber verdienten Führung in die Kabinie ging.

Ingolstadt dreht die Partie

Beide Teams kamen aktiver aus den Kabinen. 1860 schaltete direkt den Vorwärtsgang ein und Steinkötter setzte einen Kopfball nach ansprechender Danhof-Flanke knapp am Kasten vorbei. Danach erhöhte Ingolstadt die Schlagzahl und riss die Spielkontrolle in der Folge an sich. Eine erste Chance ergab sich für den FCI in der 56. Minute, als Sturm nach einem Pass von Besuschkow das Tor von Dähne knapp verfehlte. Eine Minute später fiel dann wirklich der Ausgleich. Die Ingolstädter brachten mit Sturm und Hoppe eine sehenswerte Kombination auf den Giesinger Rasen. Am Ende legte Hoppe überlegt quer auf Costly, der vollkommen frei vor dem Tor den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Nur sieben Minuten später drehten die Ingolstädter das Spiel. Dieses mal glänzte Costly als Vorbereiter mit präziser Flanke für Besuschkow, der quer in der Luft stehend per Seitfallzieher den Ball zum 1:2 in die Maschen jagte. Dähne hatte keine Abwehrchance. Damit hatte der FCI das Spiel gedreht.

1860 kommt nicht zurück ins Spiel

Der Ingolstädter Doppelschlag warf die Löwen sichtbar aus der Bahn. 1860 wirkte gegen die sicher stehenden Defensive von Ingolstadt lange einfallslos. Zwar hatte Sechzig deutlich mehr Ballbesitz und ließ diesen nicht mal schlecht um den Strafraum herum laufen, aber zu hochkarätigen Abschlussmöglichkeiten kam 1860 lange nicht. Erst in der Nachspielzeit gelang es den Löwen wieder, ernsthafte Torgefahr zu erzeugen. Schröter eröffnete die Schlussoffensive mit einem Distanzschuss kanpp über die Latte (91. Minute). In der 94. Minute gewann Haugen nach einer Flanke von rechts sein Kopfballduell gegen seinen Ingolstädter Gegenspieler und setzte den Kopfball an die Latte. Danach versuchte sich Schröter nochmal, konnte sich aber nicht mit dem Ausgleichstreffer von den Löwenfans verabschieden. So gelang es Ingolstadt, das Spiel zu drehen und einen insgesamt nicht unverdienten Dreier aus Giesing mitzunehmen. 1860 war nach ansehnlicher erster Hälfte in den zweiten 45 Minuten zunächst zu passiv und konnte nach dem Rückstand nicht wirklich Druck auf den Ausgleich machen. Immerhin besiegten die Würzburger Kicker die SpVgg Unterhaching zeitgleich mit 4:0, wodurch 1860 für den DFB-Pokal qualifiziert ist.

 

 

Liveticker: TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04 (37.Spieltag)

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Liveticker TSV 1860 FC Ingolstadt 04

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt 04! Die beiden Mannschaften treffen am 37. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Diese Saison hatten sich sicher beide Clubs anders vorgestellt: Während die Löwen derzeit auf Platz 8 der Drittligatabelle liegen, dümpeln die Schanzer auf Rang 15 herum und verloren zuletzt sogar trotz 3:1-Führung noch mit 3:5 gegen Absteiger Erzgebirge Aue. Entsprechend angefressen war Trainerin Sabrina Wittmann und möchte heute sicher ein anderes Gesicht ihrer Mannschaft sehen. Auch der TSV 1860 bekleckerte sich in Schweinfurt nicht gerade mit Ruhm und sollte seinen Fans heute einen leidenschaftlicheren Auftritt präsentieren als zuletzt. Bleiben die Löwen immerhin in der Rückrunde zuhause ungeschlagen? Ab 14 Uhr wissen wir mehr. Auf gehts, Löwen, kämpfen und siegen!

Statistik

mögliche Aufstellung:
Dähne – Danhof, Dulic, Voet – Steinkötter, Althaus, Kiefersauer, Pfeifer – Wolfram – Haugen, Niederlechner

Bank:
Bachmann (TW), Christiansen, Schröter, Jakob, Rittmüller, Faßmann, Hobsch, Schifferl, Husic

Tore:

Die Personalsituation

Es fehlen:
Volland, Jacobsen, Dordan, Maier, Verlaat (verletzt), Deniz, Reinthaler (alle Aufbautraining), Fuchs, Klose (beide U21), Erdogan (U19), Lippmann, Qela (beide nicht berücksichtigt), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle beim FC Ingolstadt 04:
G. Christensen (Gelbsperre), Costly, Deichmann, Ponath, Toye (alle verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Kevin Volland steht bereits bei neun Verwarnungen und muss deshalb ebenso aufpassen wie Sigurd Haugen, Jesper Verlaat und Max Reinthaler, die bereits vier Mal den gelben Karton gesehen haben. Bei der nächsten gelben Karte heißt es ein Spiel Pause. Darüber stehen Manuel Pfeifer, Tim Danhof und Marvin Rittmüller bereits bei drei Mal Gelb.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04 außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Das Löwenradio berichtet ebenfalls live aus dem Grünwalder Stadion.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Stadt München: Ausbau des Grünwalder Stadions im Koalitionsvertrag verankert

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Blick Auf Leere Westkurve Im Grünwalder Stadion 1860

Die politische Weichenstellung für die Zukunft des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße nimmt konkrete Formen an. Nach den jüngsten Koalitionsgesprächen hat sich die neue Münchner Stadtregierung – bestehend aus Grünen, SPD, FDP, Freien Wählern und Rosa Liste – auf ein gemeinsames Arbeitspapier geeinigt. Für den TSV 1860 München und die Ausbaupläne in Giesing enthält der Koalitionsvertrag eine zentrale, richtungsweisende Passage.

Ausbau des Grünwalder Stadions im Koalitionsvertrag

Im Abschnitt zur städtischen Sportförderung und Infrastruktur (Seite 28 des Papiers) bekennt sich die neue Rathauskoalition explizit zur sportlichen Heimat der Löwen. Wörtlich wurde folgender Satz im Vertragswerk verankert:

“Wir setzen uns für die Modernisierung und den ligatauglichen Ausbau des Grünwalder Stadions ein und prüfen eine Erbpachtlösung.”

Der Begriff des “ligatauglichen Ausbaus” ist in diesem politischen Kontext als klares Signal zu werten. Nach übereinstimmenden Informationen ist damit nicht die bloße Sicherung des Status quo gemeint, sondern der Ausbau für die höchstmögliche Spielklasse, die am Standort Giesing rechtlich und baulich zulässig ist. Den Maßstab hierfür wird die aktuell noch laufende Machbarkeitsstudie liefern, deren Ergebnisse in den kommenden ein bis zwei Monaten erwartet werden. Das Bündnis signalisiert damit die Bereitschaft, das baurechtliche Maximum zugunsten des Profifußballs auszuschöpfen.

Politisches Fundament für die Stadiongesellschaft

Der entscheidende Hebel für den TSV 1860 München verbirgt sich im zweiten Teil des Satzes: der Prüfung einer Erbpachtlösung. Wie zuletzt intensiv diskutiert, plant der Verein die Gründung einer eigenen Stadiongesellschaft, um den Ausbau in Eigenregie finanzieren und umsetzen zu können.

Die schriftliche Fixierung im Koalitionsvertrag bestätigt nun von höchster politischer Ebene, dass die Stadt München gewillt ist, das Grundstück und Stadion per Erbbaurecht an den Verein zu übergeben. Damit rückt der für den Verein essenzielle Wechsel vom reinen Mieter hin zum verantwortlichen Bauherrn in greifbare Nähe.

Sondertrikot 60 Jahre Deutscher Meister jetzt online erhältlich

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Am vergangenen Dienstag gab die Fußballabteilung des TSV 1860 München bekannt, dass es ein Sondertrikot zum Jubiläum 60 Jahre Deutscher Meister geben wird. Das Trikot ist ab sofort online erhältlich. Darüber hinaus gibt es in einem eigens dafür eingerichteten Web-Shop weitere Produkte rund um den größten Erfolg des TSV 1860 zu kaufen.

Sondertrikot 60 Jahre Deutscher Meister im Web-Shop erhältlich

Die Fußballabteilung bietet das Trikot ab sofort in einem extra für das Jubiläum aufgebauten Web-Shop an. Den Shop erreicht Ihr unter der treffenden URL 60jahremeister.shop. Dort gibt es das Sondertrikot zum 60. Jubiläum der deutschen Meisterschaft für groß und klein. Und das kann man durchaus wörtlich nehmen, denn das Sondertrikot ist von der Größe 104 für Kleinkinder bis zur Größe 10 XL für stattlich gebaute Löwen erhältlich. Die Trikots in den Kindergrößen kosten 44,00 Euro, die Erwachsenengrößen gehen für dem Anlass angemessene 66,00 Euro über den virtuellen Ladentisch. Wer seine Beflockung (Rückennummer und Name) wünscht, kann diese für einen Aufpreis von 10,00 Euro pro Stück tun. Außerdem gibt es ein Babytrikot für 29,90 Euro (individuelle Beflockung zusätzlich 6,00 Euro). Im Shop wird die Produktionszeit der Sondertrikots mit 4-6 Arbeitstagen angeben und die Lieferzeit mit 3-4 Tagen.

Weitere Produkte zum Jubiläum der Meisterschaft von 1966

Im Shop kann man nicht nur das Sondertrikot zum 60. Jubiläum der Meisterschaft erstehen sondern weitere Memorabilia rund um den größten Erfolg der Löwen. Für männliche Löwen gibt es in drei Farben (blau, schwarz und weiß) ein entsprechendes T-Shirt. Für die Löwinnen gibt es das T-Shirt nur in einer Farbe. Nämlich in weiß. Möglicherweise legt die Fußballabteilung als Shop-Betreiber hier aber noch nach, damit die Ladies auch eine entsprechende Auswahl zur Verfügung haben.

Trikots morgen ab 11:00h rund ums Stadion erhältlich

Wer sein Sondertrikot gleich morgen beim Spiel gegen den FC Ingolstadt stolz präsentieren will, kann das tun. Die Fußballabteilung hat bereits 500 Stück produzieren lassen. Diese werden ab 11:00h beim Fantreff auf dem Candidplatz und beim Bamboleo verkauft. Wer eins haben will, sollte früh dran sein! Und nochmals zur Erinnerung: Käufer des Sondertrikots tun Gutes, denn die kompletten Erlöse gehen an das NLZ, damit 1860 weiter hoffnungsvolle Nachwuchstalente ausbilden und fördern kann.

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: Fußballclub Ingolstadt 04 e.V.

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Ingolstadt im Gästesektor des GWS 24/25

Letztes Heimspiel auf Giesings Höhen für diese Saison. Die Vorfreude ist groß bei hoffentlich gutem Wetter noch einmal einen Tag mit Freunden in Giesing zu verbringen. Aber es ist auch schön das diese kräftezehrende und aber auch enttäuschende Saison endgültig auf die Zielgeraden einbiegt. Vielleicht reißt sich die Mannschaft ja noch einmal zusammen und macht auch auf dem Platz mal wieder Spaß. Auf jedenfall den Spielverderber machen wollen sicher die Gäste aus einer oberbayerischen Festungsstadt die sportlich vor allem für ihren Eishockeyklub bekannt ist. Die Löwen empfangen den Fußballclub Ingolstadt 04 e.V. !

Aktuelles – die Ausgangssituation

Der FC Ingolstadt steht aktuell auf Platz 15, was noch Spannung versprechen könnte. Da man aber schon elf Punkte Abstand auf den ersten Abstiegsplatz hat, geht es auch im Duell gegen die Mannschaft aus der Stadt des reinen Bieres nur noch um Punkteprämien für die Spieler und für die Fans um einen versöhnlichen Saisonabschluss im heimischen Grünwalder Stadion.

Die Schanzer sind mit der aktuellen Saison überhaupt nicht zufrieden und man trennte sich vor kurzem (im Einvernehmen) von Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer. Ein zwischenzeitlicher Erfolgslauf, welcher den FCI vor dem Abstiegskampf bewahrt, lässt Trainerin Sabrina Wittmann noch fest im Sattel sitzen. Nächste Spielzeit wird sie dann aber bessere Ergebnisse liefern müssen, denn trotz einiger Sparmaßnahmen sieht man sich in der Audi-Stadt mindestens in der oberen Tabellenhälfte zuhause.

Problemzone ist hierbei die Defensive, welche schon 54 Gegentreffer hinnehmen musste. Offensiv ist man an der Donau gewohnt stark und überflügelt mit 58 erzielten Toren auch unsere Löwen. In München muss man morgen aber auf Marcel Costly, der sich zuletzt in Topform befand, und Yannick Deichmann verzichten. Dagegen könnte die Auswärtsstärke der Donaustädter helfen. In der entsprechenden Tabelle stehen die Schanzer auf Platz 7!

Aktuell ist man aber allgemein schlecht in Form und konnte aus den letzten acht Partien nur drei Punkte (Sieg vor zwei Wochen in Hoffenheim) holen. Speziell die Niederlage gegen Aue am letzten Wochenende, als man eine 3:1 Führung aus der Hand hab könnte noch Nachwirkungen haben.

Wintertransfers

Die Schanzer holen oft Spieler von eher ungewöhnlichen Orten und dies war auch wieder im Winter zu sehen. Während auf der Abgangsseite nur zwei Leihen von Perspektivsspielern stehen, verpflichtete man drei Neue. Georgios Antzoulas (26, IV) kam von HJK Helsinki, Mason Toye (27, ST) aus der MLS von Sporting Kansas City und Emilio Kehrer (23, LA) von Willem II Tilburg. Eher nicht die normalen Jagdreviere abstiegsbedrohter Drittligisten, letztere wird aber auch von Bernd Winninger als interessante Aktie für unseren TSV gesehen!

Das Hinspiel

Das Hinspiel wird – zumindest mir – als eines der Highlights der ablaufenden Saison in Erinnerung bleiben. Zum einen wegen der tausenden Löwenfans in der Audi-Stadt, der tollen Stimmung, meinem tollen Stehplatz ganz vorne und der schönen Choreo der BBF.

Choreo in Ingolstadt 25/26

Zum anderen aber auch aufgrund des Fußballspiels. Die Sechziger starteten gut, aber Kaygin brachte die Schanzer in Führung, nachdem Jacobsen in der Defensive eine Rotation verschlafen hatte und man in der Mitte offen war wie ein Scheunentor. Doch unsere Kicker steckten nicht auf und drehten die Partie. Der Jubel – speziell von Phillip Maier – direkt vor unserer Gruppe brachte das Faß zum überlaufen und die Ekstase war perfekt. Wenn die Löwen nur immer so spielen würden wie an diesem Tag in Ingolstadt.

Da konnte auch die ungerechtfertigte Gelb-Rote gegen Kevin Volland und die schwere Verletzung von Sigurd Haugen nichts daran ändern. Im Nachhinein wäre es mir natürlich auch lieber gewesen, wenn er nicht ohne Rücksicht auf Verluste in Kai Eisele hineingerannt wäre.

Der 37. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr FC Erzgebirge Aue – MSV 02 Duisburg
Samstag 14:00 Uhr FC Energie Cottbus – SV Wehen 1926
14:00 Uhr Rot-Weiss Essen – SC Verl 1924
14:00 Uhr FC Hansa Rostock – VfB Stuttgart 1893 II
14:00 Uhr TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – SSV Ulm 1846 Fußball
16:30 Uhr SV Waldhof Mannheim 07 – SSV Jahn Regensburg
Sonntag 13:30 Uhr TSV Havelse 1912 – 1. FC Schweinfurt 05
16:30 Uhr FC Viktoria Köln 1904 – Aachener TSV Alemannia
19:30 Uhr TSG Hoffenheim 1899 II – 1. FC Saarbrücken

 

Löwenrunde vor Ingolstadt: „Für die Fans alles geben“

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Löwenrunde vor Verl: Mit Rumpftruppe „gut verkaufen“

Mit einer neuformierten Aufstellung werden die Profis des TSV 1860 München am morgigen Samstag um 14:00 Uhr ins letzte Heimspiel gegen den FC Ingolstadt gehen. Zahlreiche Spieler fallen verletzt oder angeschlagen aus. Das kann zugleich die Chance für junge Kicker wie Kiefersauer oder Althaus sein, um sich von Beginn an zu beweisen. „Für die Fans alles zu geben, das ist es was ich von den Jungs erwarte“, erklärte 1860-Trainer Markus Kauczinski in der Löwenrunde vor der Begegnung. Kurioserweise fiel dabei kein einziges Wort über den morgigen Gegner aus der Audi-Stadt.

Volland fällt aus – Dähne kann spielen

Nicht mit dabei sein werden neben den Langzeitverletzten Deniz, Reinthaler, Maier und Verlaat auch Jacobsen, der einen Schlag abbekommen hat, Volland, den Muskelprobleme plagen und Dordan, der im umgeknickt ist und für den Rest der Saison ausfällt. Dafür stehen Christiansen, Jakob und Fassmann im Aufgebot. Auch Husic wird trotz Abitur-Stress zum Spieltags-Kader gehören.

Kiefersauer, Althaus plus Niederlechner denkbar

„Das schließt sich gegenseitig nicht aus“, sagte Kauczinski auf Rückfrage von sechzger.de, ob er sich Kiefersauer und Althaus gemeinsam mit Niederlechner im Zentrum vorstellen könne. „Es wird sich etwas verschieben beim Personal. Gerade im Mittelfeld haben wir nicht mehr so viele Möglichkeiten“, erklärte der Sechzger-Coach, der mit dem letzten Auftritt in Schweinfurt nicht zufrieden war. „Die ersten 20 Minuten waren okay, dann haben wir nicht mehr gut Fußball gespielt“, sagte Kauzcinski weiter.

„Für die Fans alles geben“

Im Hinblick auf Samstag fügte er an: „Für die Fans alles geben, das ist es, was ich von der Mannschaft erwarte“. Bereits um 13:40 Uhr werden einige Spieler auf dem Rasen verabschiedet, dies gibt der DFB so vor, erklärte Pressesprecher Rainer Kmeth. Für Kapitän Jesper Verlaat werde es aber noch eine gesonderte Verabschiedung geben. Dennoch lohnt es sich für die Fans also, frühzeitig ins natürlich ausverkaufte Grünwalder Stadion zu kommen.

Althaus: „Das ist ein normaler Prozess“

Dass Althaus zuletzt nicht mehr so zum Zug gekommen war, erklärte der Löwen-Coach so: „Am Anfang hat er überzeugt, dann gab es Dinge, die mir nicht so gefallen haben. Es geht darum, sich weiterzuentwickeln. Das ist ein normaler Prozess“. Am Samstag dürfte der Youngster aber wohl seine nächste Chance in der Startelf bekommen.

Würzburg-Spiel: „Schauen nicht aufs Handy“

Das parallel stattfindende Regionalliga-Spiel zwischen Würzburg und Unterhaching könnte den Löwen bei einem Sieg der Hausherren den Einzug in den DFB-Pokal bescheren. Dazu sagte Kauczinski: „Das sind Dinge, die wir nicht in der Hand haben. Wir werden nicht aufs Handy schauen, sondern machen unser Ding“.

Unzufriedenheit der Fans ist verständlich

Angesprochen von sechzger.de, ob er die aktuelle Unzufriedenheit der Fans verstehen könne, sagte Kauczinski: „Ja, das kann ich insgesamt verstehen. Mit der Englischen Woche in Cottbus ist der Faden gerissen. Da ist ein Bruch reingekommen. Auch ich erwarte mir mehr Mut und Initiative“. Man wolle wieder „besseren Fußball spielen“.

Kurze Wege zwischen den Amas und Profis

„Es ist ein kurzer Weg zu Alper und zum Staff“, erklärte der Profi-Coach über die Absprachen mit dem Übungsleiter der Amateure, die um die Meisterschaft in der Bayernliga kämpfen. „Wir nehmen aufeinander Rücksicht“, sagte Kauczinski weiter. So habe man beispielsweise Kiefersauer Spielzeit in der U21 gegeben, obwohl er bereits an Kandidat für den Profi-Kader gewesen wäre. Über Erdogan sagte Kauczinski: „Wir hatten das Gefühl, dass er eine Heimat braucht, um sich entwickeln zu können“, daher habe er vorwiegend bei den Amateuren trainiert und gespielt.

Fazit: Stabiler aber nicht konstant

Das letzte Heimspiel gegen Ingolstadt nahm der Cheftrainer zudem zum Anlass, ein erstes Zwischenfazit seiner Zeit bei 1860 zu ziehen. Er sagte: „Das ist kein Spaziergang, dass es Baustellen gibt, war klar. Wir hatten gute Phasen, haben es geschafft, uns zu stabilisieren. Aber wir sind leider nicht wirklich konstant geworden, haben es nicht geschafft die letzte Energie hochzuhalten. Außerdem hatten wir jede Menge verletzte Spieler und einige Herausforderungen. Leider haben wir nicht alles umsetzen können“.

Live dabei im sechzger.de-Ticker

Ob es den Löwen gelingt, sich morgen mit einer überzeugenden Leistung im Grünwalder Stadion zu verabschieden, könnt ihr gerne wieder im sechzger.de-Liveticker verfolgen, den wir ab dem Vormittag mit allen wichtigen Infos aus Giesing füttern.