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Sechzig um Sieben: Knapper Heimsieg gegen Hansa Rostock

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Drei Punkte gingen gestern mit einem Heimsieg gegen Hansa Rostock auf das Konto des TSV 1860 München. Außerdem waren unter anderem die U21 und die U17 im Einsatz. Was es ansonsten Neues rund um die Löwen zu berichten gibt und wie die Konkurrenz in der 3.Liga am Wochenende abgeschnitten hat, gibt es nun bei Sechzig um Sieben auf einen Blick zu lesen.

TSV 1860 feiert Heimsieg gegen Hansa Rostock

Grund zum Jubeln gab es am gestrigen Sonntagnachmittag im Sechzgerstadion. Die Löwen feierten mit einem knappen 1:0 einen Heimsieg gegen Tabellennachbar Hansa Rostock. Jacobsen konnte kurz nach dem Seitenwechsel den einzigen Treffer des Tages erzielen. Beide Mannschaften zeigten sich in einer kampfbetonten Partie nur selten vor den gegnerischen Toren.

U21 mit Unentschieden vor dem Ligastart

Eine Woche vor dem Re-Start in der Bayernliga Süd hat die U21 am Samstag auf dem Trainingsgelände eine Generalprobe absolviert. Gegen den Ligakonkurrenten Heimstetten sah die Mannschaft von Trainer Alper Kayabunar längere Zeit wie der Verlierer der Partie aus, ehe quasi mit dem Schlusspfiff doch noch der Ausgleich gelang. Am Samstag ist dann der FC Sportfreunde Schwaig ab 14 Uhr am Trainingsgelände zu Gast.

U17 baut kleine Siegesserie aus

Bestens läuft es derzeit für die B-Jugend der Löwen in der Hauptrunde der U17 DFB Nachwuchsliga. Am Wochenende konnte das Team in Darmstadt den nächsten Sieg feiern. Manuel Curic brachte den TSV 1860 im ersten Durchgang per Strafstoß auf die Siegerstraße. Nach dem Seitenwechsel machten es David Matijevic, Loic O’Bryant, Maximilian Riedelsberger und Julius Peters deutlich. Darmstadt gelang kurz vor Schluss lediglich noch der Ehrentreffer zum 1:5 aus Sicht der Gastgeber. Am kommenden Sonntag ist dann der FC Ingolstadt am Trainingsgelände zu Gast.

Neue Homepage für Podcast neun30

Mit einer rundum erneuerten Homepage ist der Podcast neun30 seit kurzem ausgestattet. Damit ist es ab sofort möglich, die Folgen auch ohne Abo bei Spotify oder Apple Podcasts zu hören. Außerdem können alle bisherigen Folgen nach Schlagwörtern durchsucht werden. Die Ausgabe zum Heimsieg gegen Hansa Rostock ist natürlich auch schon online verfügbar.

Gemeinsamer Start beim München Marathon

Seit kurzem ist beim TSV München von 1860 e.V. eine neue Abteilung in Planung. Genauer gesagt geht es um 1860 Running. Mittlerweile werden die ersten Laufveranstaltungen geplant, bei denen Löwinnen und Löwen zusammen an den Start gehen sollen. Ein erster Auftakt ist dabei ein Event in Forstenried im März. Nun wurde dazu aufgerufen, sich für den München Marathon anzumelden. Ein Schwerpunkt soll dabei auf der Halbmarathon-Distanz liegen. Gelaufen wird am 11.Oktober.

News aus der 3.Liga

Der 25.Spieltag

Cottbus und Duisburg marschieren im Gleichschritt in Richtung 2.Bundesliga. Die Lausitzer setzten sich am frühen Sonntagabend durch einen späten Treffer bei Erzgebirge Aue durch, die weiterhin in akuter Abstiegsgefahr stecken. Duisburg konnte sich am Samstag gegen Schweinfurt durchsetzen. Neuer Tabellendritter ist der VfL Osnabrück nach einem 3:0-Heimsieg gegen Essen, da Verl in Aachen verlor. Im Tabellenkeller verlor außerdem Havelse, Ulm holte gegen Saarbrücken zumindest einen Zähler. Der nächste Löwen-Gegner Hoffenheim II musste sich in der letzten Partie des 25.Spieltags mit 1:3 gegen Viktoria Köln geschlagen geben.

Der TSV 1860 München belegt mit 39 Punkten derzeit Rang 8.

 

Erster Sieg seit 16 Jahren: 1860 erkämpft Sieg gegen Hansa Rostock

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Eine 16 Jahre lange Durststrecke fand heute Nachmittag in Giesing ein Ende: der TSV 1860 München besiegte Hansa Rostock in einem ausgeglichenen Spiel mit 1:0. Den Siegtreffer erzielte Thore Jacobsen in der 48. Minute per Handelfmeter.

Nur eine Änderung in der Startelf

Am 22.01.2010 gelang es 1860 München letztmals, einen Sieg gegen Hansa Rostock zu feiern. Die Torschützen für 1860 waren vor 16.800 Zuschauern in einem Stadion nördlich von München Benni Lauth und Stefan Aigner, der Rostocker Schöneberg steuerte ein Eigentor bei. Heute schickte Markus Kauczinski bis auf eine Position die selbe Startelf wie beim 5:0-Auswärtssieg gegen Havelse ins Rennen, um die Negativserie gegen die Kogge zu beenden. Volland kehrte für Hobsch nach Gelbsperre in die erste Elf zurück und agierte mit Philipp als eine Doppelzehn hinter Haugen als einziger Spitze.

Ausgeglichene erste Halbzeit

Beiden Teams war anzumerken, dass sie im Verfolgerduell wenig Fehler machen wollten und dennoch drei Punkte mitnehmen wollten. Hansa versteckte sich als Auswärtsmannschaft nicht und spielte bei Ballbesitz munter nach vorne. Die erste Chance hatte Voet für 1860, als er einen Kopfball nach Philipp-Flanke knapp am Tor der Hanseaten vorbei setzte. Danach beharkten sich beide Teams in Mittelfeld, so dass hüben wie drüben keine Torchancen zu verzeichnen waren. Einzig bemerkenswert in dieser Phase war eine dunkelgelbe Karte gegen Voglsammer, der Reinthaler mit hohem Bein brachial foulte.

Schifferl rettet das 0:0

Ernst wurde es erst wieder in der 28. Minute, als Schifferl nach einem Fernschuss von Gürleyen für den schon geschlagenen Dähne zwei Meter vor der Linie den Ball noch aus dem Strafraum befördern konnte. Bis zur Pause schenkten sich beide Teams weiterhin nichts und standen vor Allem in der Defensive bombensicher, so dass die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Sechzgerstadion keine Torchancen mehr bestaunen konnte. Eine intensive, aber höhenpunktarme Partie ging mit einem gerechten 0:0 in die Pause.

Jacobsen nutzt Handelfmeter zur Löwenführung

Direkt nach der Pause spielte 1860 couragiert nach vorne. Philipp flankte in der 48. Minute von links in den Strafraum, Gürleyen sprang in Philipps Flanke und erwischte den Ball mit dem angelegten Arm. Schiri Jürgensen zeigte mit kurzer Verzögerung nach einem Hinweis des Linienrichters auf den Punkt. Sagen wir es mal so: es gab in dieser Saison schon klarere Handspiele gegen 1860, die keinen Elfmeter zur Folge hatten… Das war Thore Jacobsen wahrscheinlich egal, als er zum Elfmeter antrat und ihn per Panenka in die Tormitte zur 1:0-Führung für 1860 in die Maschen lupfte. Uphoff hatte sich für die rechte Ecke entschieden.

 

Jacobsen versenkt den Elfmeter per Panenka zum 1:0

Rostock mit wenigen Ausgleichschancen

Der Kogge blieb noch fast eine ganze Halbzeit, um wenigstens noch einen Punkt aus Giesing mizunehmen. Aber die Offensivbemühungen der Norddeutschen waren insgesamt zu harmlos, um die Defensive der Löwen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Stattdessen hatte Danhof fast auf 2:0 für Sechzig gestellt. Haugen brachte den Ball von rechts in den Strafraum, wo er keinen Abnehmer fand. In der Folge landete der Ball bei Danhof, der ihn vom linken Strafraumeck knapp über den Querbalken schlenzte (65. Minute). Rostocks Trainer Brinkmann brachte in der 65. Minute Krauß für Mejdr und stellte auf Dreierkette um. Fortan machte Krauß über linke Rostocker Angriffsseite mehr Betrieb und sorgte für einige Unruhe in der Löwenabwehr.  In der 77. Minute kam Fatkic in aussichtreicher Position an die Kugel, setzte diese aber deutlich über den Kasten von Dähne.

Steinkötter sorgt für Entlastung

Kauczinski brachte Steinkötter für Philipp und Dordan für den angeschlagenen Torschützen Jacobsen. Vor allem Steinkötter fügte sich gut ins Spiel ein brachte viel Wind in die Umschaltsituationen des TSV 1860. In der 84. Minute konnte er eine flache Hereingabe von Haugen leider nicht zum erlösenden 2:0 verwerten. Eine letzte Ausgleichschance ließ Hansa in der 86. Minute ungenutzt, als Krauß den Ball von links flach ins Zentrum brachte und Hummel ihn knapp am langen Pfosten vorbei setzte.

1860 feiert Arbeitssieg gegen Hansa Rostock

Danach passierte nichts mehr und 1860 fuhr nach 16 Jahren den ersten Sieg gegen Hansa Rostock ein. Bei den Löwen fielen besonders der couragierte Danhof und “Dauerrenner” Haugen positiv auf. Auch Steinkötter zeigte nach seiner Einwechslung viel Übersicht und hätte mit etwas mehr Fortune sein erstes Heimtor erzielen können.

Gemeinsam feiern Mannschaft und Westkurve den ersten Sieg gegen Hansa Rostock seit 16 Jahren

Vor den beiden noch ausstehenden Sonntagsspielen liegt Sechzig mit 39 Punkten sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz. Diesen belegt aktuell Energie Cottbus, das heute noch in Aue punkten kann. Am Freitag geht es für 1860 in Hoffenheim weiter. Das Spiel könnt Ihr natürlich im sechzger.de Liveticker wieder hautnah miterleben.

 

 

 

 

 

 

Liveticker: TSV 1860 München – Hansa Rostock (25.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 hansa rostock

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und Hansa Rostock! Die beiden Mannschaften treffen am 25. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Lange haben die Löwenfans auf den ersten Sieg im Jahr 2026 warten müssen, gegen Havelse war es dann endlich soweit. Mit einem Kantersieg kehrte der TSV 1860 München aus Hannover zurück. Den Schwung will die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski nun mitnehmen und auch im heutigen Heimspiel gegen Hansa Rostock punkten. Unterstützen können dabei Kevin Volland und Florian Niederlechner, die nach absolvierter Gelbsperre in den Kader zurückkehren. Einen weiteren Kantersieg wird es gegen Rostock derweil wohl kaum geben. Vielmehr stellt sich die Frage: wer nimmt die drei Punkte mit, die Löwen oder der weitangereiste FCH?

Statistik

Aufstellung:
Dähne – Schifferl, Reinthaler, Voet – Jacobsen (76. Dordan), Maier – Danhof, Volland (83. Rittmüller), Philipp (76. Steinkötter), Lippmann – Haugen (92. Hobsch)

Bank:
Bachmann (TW), Verlaat, Niederlechner, Steinkötter, Schröter, Dordan, Rittmüller, Faßmann, Hobsch

Tore:
1:0 Jacobsen (48. Minute, Handelfmeter)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Jakob, Deniz, Althaus, Christiansen (alle verletzt), Pfeifer, Dulic (alle Aufbautraining), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle bei Hansa Rostock:
Brozowski (Aufbautraining), Stock (verletzt)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Thore Jacobsen, David Philipp und Philipp Maier haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause. Darüber hinaus haben Sigurd Haugen und Marvin Rittmüller bereits drei Mal gelb gesehen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – Hansa Rostock außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

U21: Remis bei Generalprobe

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Eine Woche vor dem Re-Start der Bayernliga Süd bestritt die U21 des TSV 1860 ihr letztes Testspiel. Bei der Generalprobe rettete die Elf von Alper Kayabunar in letzter Minute noch ein Remis gegen den SV Heimstetten.

Remis bei Generalprobe

Nachdem zuerst kommuniziert worde war, dass das Spiel aufgrund des Abschlusstrainings der Profis unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden würde, waren kurzfristig doch Zuschauer auf dem Trainingsgelände zugelassen. Diese sahen über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe – kein Wunder, denn beide Teams kicken ja in der Bayernliga Süd und hatten sich auch dort spannende Duelle (1:1 und 2:0 für 1860 II) geliefert.

Diesmal erzielten die Gäste aus Heimstetten den ersten Treffer und gingen in der 54. Minute durch Daniel Steimel in Führung. Für den Sieg reichte dies jedoch nicht, da der zur Pause eingewechselte Luis Pereira de Azambuja quasi mit dem Abpfiff noch den Ausgleich für die Löwen erzielte.

Für den TSV 1860 II geht es am kommenden Samstag (14 Uhr, Trainingsgelände) wieder um Punkte, der SV Heimstetten empfängt zeitgleich den TSV Kottern.

Fotogalerie: TSV 1860 U15 beim Sightseeing in England

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Die C-Junioren der Löwen weilen derzeit in England und bestreiten heute ihr zweites Testspiel bei Brighton & Hove Albion. Natürlich blieb für die U15 des TSV 1860 auch Zeit für Sightseeing. In unserer Fotogalerie nehmen wir Euch mit auf die Reise nach Manchester, Liverpool und London.

Fotogalerie: TSV 1860 U15 beim Sightseeing

Nach dem Testspiel bei Manchester City (1:3) besichtigte die U15 der Löwen unter anderem die legendäre Anfield Road in Liverpool, ehe sie nach London weiterreiste. Dort stand natürlich Sightseeing auf dem Programm und auch das Emirates Stadium von Arsenal wurde besucht.

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben. Darüber hinaus könnt Ihr uns auch auf Instagram oder mittels der sechzger.de App (Android & iOS) folgen!

Der Mann an der Pfeife (gegen Rostock): Luca Jürgensen

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Luca Jürgensen pfeift am Sonntag Mittag das Heimspiel des TSV 1860 gegen Hansa Rostock (13.30 Uhr – im sechzger.de Liveticker). Die Erinnerungen der Löwenfans an Einsätze des inzwischen 29jährigen Hamburgers bei Spielen des TSV 1860 sind nicht die allerbesten. Weder in der Vergangenheit, noch in der laufenden Saison. Am 8. Spieltag pfiff er die 2:0-Niederlage in Aue, die das letzte Spiel von Trainer Patrick Glöckner an der Seitenlinie darstellte. Tags darauf wurde dieser freigestellt.

Fehlentscheidung in Aue nach fünf Minuten

Die – auch von Babak Rafati bei liga3-online als Fehlentscheidung eingestufte – Aberkennung des Führungstreffers für Sechzig in der 5. Minute im Erzgebirgstadion haben  viele Anhänger in weiß und blau noch in schmerzhafter Erinnerung. Ein Stürmerfoul an Aues Torhüter Martin Männel nach einer Ecke von Kevin Volland wollte Jürgensen gesehen haben – und lag damit klar falsch.

An den müßigen Spekulationen, wie das Spiel in Aue und die folgenden Partien wohl verlaufen wären, wenn der frühe Treffer für 1860 gezählt hätte, ob die Entlassung von Glöckner vielleicht gar nicht erfolgt, die Geschichte komplett anders weiter gegangen wäre und die Löwen heute womöglich als souveräner Tabellenführer der 3. Liga dastünden, wird sich an dieser Stelle aber nicht beteiligt! Die Leistung der Mannschaft in Aue war in den noch folgenden 92 Minuten absolut enttäuschend und das 0:2 bedeutete – nach den Niederlagen in Rostock (1:2) und gegen Hoffenheim II (1:5) – bereits die dritte Pleite in Folge. Für seinen Auftritt in Aue erhielt Jürgensen vom kicker übrigens die Gesamtnote 3,0. Trotz der offensichtlichen Fehlentscheidung nach fünf Minuten.

Zuletzt keine Platzverweise und Elfmeter

An der sehr zurückhaltenden Linie von Jürgensen – was Platzverweise und Elfmeter anbelangt – hat sich in den fünf Drittligaspielen, die er seit seiner letzten Vorstellung hier bei uns im September gepfiffen hat, nichts geändert. Zu den zwei Gelb-Roten, sechs glatt Roten Karten und den sechs Strafstößen, die er bislang in seinen vier Spielzeiten in der 3. Liga verhängt hatte, kam nichts entsprechendes mehr hinzu. Seine 163 Gelb-Verwarnungen in insgesamt 41 Spielen sind – ebenfalls und weiterhin – ein leicht unterdurchschnittlicher Wert.

Jürgensen – der Löwen-Trainer-Schreck

Die Bilanz der Löwen bei Spielen unter der Leitung von Luca Jürgensen ist – wie wir schon vor dem Spiel in Aue in Wort und Bild dokumentiert hatten und woran sich ja im Erzgebirge auch nichts ändern sollte – bemerkenswert schlecht. Keinen einzigen Punkt konnte 1860 in diesen inzwischen vier Partien holen. Kein einziges Tor war zu bejubeln. Aber acht Gegentreffer zu bedauern.

Und schon zweimal war nach einem Einsatz von Jürgensen bei einem Spiel von Münchens großer Liebe für den jeweiligen Löwendompteur Schluss an der Grünwalder Straße. Im Januar 2024 für Argirios Giannikis (nach dem 0:4 in Saarbrücken) und – wie schon erwähnt – für Patrick Glöckner nach dem Spiel in Aue. Beruhigenderweise ist – egal wie das Duell mit Hansa Rostock am Sonntag ausgeht – mit einer Entlassung von Markus Kauczinski aktuell definitiv nicht zu rechnen. Und dennoch wäre es natürlich wünschenswert, wenn die Löwen unter der Spielleitung von Jürgensen endlich mal punkten würden. Am liebsten dreifach!

Eingespieltes Unparteiischen-Gespann

Sechs seiner sieben Drittligspiele in dieser Saison hat Luca Jürgensen mit den beiden Linienrichtern bestritten, die sich auch am Sonntag auf den Weg mit nach Giesing machen. Fabian Porsch und Gerhard Alexander Ludolph. Auch das hier schon mehrfach angesprochene Spiel in Aue. Beim Spiel zwischen Ingolstadt und Saarbrücken im Oktober, bei dem zwar Porsch nicht dabei war, hieß aber der vierte Offizielle – wie am Sonntag – Manuel Bergmann. Viel Kontinuität rund um das Spielfeld.

Beide Linienrichter zuletzt gegen Essen in Giesing…

Fabian Porsch ist 36 Jahre alt und kommt aus dem schleswig-holsteinischen Barsbüttel. Er agiert schon seit 2015 in inzwischen 117 Drittligaspielen an der Seitenlinie. Hinzu kommen 24 Zweitligapartien zwischen 2020 und 2022. Den Löwen begegnet er am Sonntag zum insgesamt zwölften Mal. Zuletzt war er vor gut einem Monat beim 1:1 gegen Essen – unter Schiedsrichter Felix Weller – in Giesing im Einsatz. Genauso wie der Assistent auf der anderen Seite, Gerhard Alexander Ludolph aus Hoisbüttel – ebenfalls in deutschlands nördlichstem Bundesland gelegen. Auch er war beim Rückrundenauftakt gegen RWE dabei. Dies war – nach dem Spiel in Aue im September – aber erst die zweite Begegnung mit dem TSV 1860. Insgesamt blickt er erst auf neun Drittligaspiele Erfahrung zurück.

…wie der vierte Offizielle

Manuel Bergmann aus Erbach im südhessischen Odenwaldkreis ist 35 Jahre alt und war schon 138 Mal in der zweiten und 86 Mal in der dritten Liga als Linienrichter oder als vierter Offizieller im Einsatz. Den Löwen begegnete er in einer dieser beiden Funktionen auch schon zwanzig Mal. Zuletzt – wie die beiden Linienrichter – am 17. Januar gegen Rot-Weiss Essen.

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Titelbild: Das Schiedsrichterteam um Luca Jürgensen (links hinten) vor dem Spiel in Aue am 27. September letzten Jahres. Mit drei der vier hier abgebildeten Personen gibt es am Sonntag ein Wiedersehen im Sechzgerstadion. Lediglich Johannes Drößler (rechts hinten) ist am Sonntag nicht mit von der Partie.

 

 

 

“Das hoffe ich nicht”: Brinkmann will TSV 1860 auf Distanz halten

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FC Bayern II FC Hansa Rostock

Auf der Pressekonferenz in Rostock äußerte sich Trainer Daniel Brinkmann zur morgigen Partie im Sechzgerstadion. Die Unentschieden zuletzt sind weiterhin ein Thema beim FCH, dennoch sieht der 40-Jährige dem Duell mit dem TSV 1860 München optimistisch entgegen. Man wolle die Löwen mit einem Auswärtssieg in Giesing auf Distanz halten.

Defensive mit Schwächephase

Die gute Laune von Geburtstagskind Markus Kauczinski aus der Löwenrunde schwappte nicht ganz bis in den hohen Norden zu Daniel Brinkmann über. Zu ärgerlich waren die beiden Duelle gegen Hoffenheim II und Osnabrück zuletzt verlaufen, wo Hansa Rostock jeweils in den Schlussminuten der Partien noch den Ausgleichstreffer hinnehmen musste. Die Ergebnisse der letzten Wochen beschäftigten auch am Freitag vor dem Auswärtsspiel in München Giesing (Sonntag 13:30 Uhr, sechzger.de Liveticker) die anwesenden Journalisten und den Trainer des FCH, der vor kurzem eine “Schein-Krise” attestiert hatte.

Nicht von der Hand zu weisen ist allerdings, dass das bisherige Prunkstück von Hansa etwas nachgelassen hat. Sieben Gegentore fing sich die Rostocker Defensive in den letzten drei Duellen ein – davor waren es in 21 Spielen gerade einmal 20 Gegentreffer. Doch es gibt auch positive Aspekte: nach dem millionenschweren Abgang von Ryan Naderi in Richtung Glasgow sind natürlich viele Augen auf die Stürmer gerichtet, zumal keine Neuzugänge in diesem Bereich verkündet wurden. Speziell Emil Holten zeigte mit seinen Saisontreffern fünf und sechs, das die Defensive der Löwen definitiv ein Auge auf ihn haben sollte.

Brinkmann: Platzverhältnisse kommen Rostock entgegen

Deutlich positiver ist außerdem die Personalsituation an der Ostsee: Nico Neidhart kränkelte zuletzt etwas, könnte aber am Sonntag für Daniel Brinkmann dennoch eine Option darstellen. Ansonsten kann der Trainer des FCH nach eigenen Angaben “aus dem Vollen schöpfen“.

Bei der aktuellen Wetterlage sind die Platzverhältnisse auch in Rostock ein Thema. Beim TSV 1860 München wurde am gestrigen Freitag fleißig der Platz vom Schnee befreit. Brinkmann zufolge leiden viele Elemente des Hansa-Spiels unter den aktuellen Bedingungen. Umso erfreuter ist der 40-Jährige, dass die Lage am Sonntag eine andere sein wird.

Wir wissen aber auch, dass wir jetzt in München auf einem sehr ordentlichen Platz spielen, wo auch fußballerisch das ein oder andere mehr wieder möglich ist – was uns natürlich entgegen kommt.

Mit 1.500 Fans im ausverkauften Gästeblock im Rücken will der FCH den TSV 1860 München im Aufstiegsrennen auf Distanz halten. Angesprochen auf die Restchancen der Löwen und ob er glaube, dass die Mannschaft von Markus Kauczinski noch ein Wörtchen in Sachen 2.Bundesliga mitsprechen könne, sagte Brinkmann: “Das hoffe ich nicht.” Am Sonntag haben die Rostocker es in der eigenen Hand, in Giesing die Gewissheit weiter anwachsen zu lassen, dass Sechzig München ein weiteres Jahr in der 3.Liga verbringen könnte. Für den FCH ist das Duell am Sonntag derweil der Auftakt in mehrere Wochen mit Spitzenduellen. Bis Ende März lauten die weiteren Gegner Essen, Havelse, Cottbus, Duisburg und Wiesbaden.

Gegnervorstellung 25/26 Teil 2: Fußballclub Hansa Rostock e. V.

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Choreo der Hansa Rostock Fans im GWS 24/25

Nach dem Sieg in Havelse ist die Stimmung im Löwenkosmos wieder auf dem aufsteigenden Ast. Doch nun kommt ein anderes Kaliber auf die aktuell schneebedeckten Gipfel auf Giesings Höhen. Die Weichen für den Saisonendspurt werden nun endgültig gestellt, weshalb man gegen motivierte Ostseeanrainer bestenfalls drei Punkte holt. Schau ma mal, was vor allem Sigurd Haugen gegen seinen früheren Arbeitgeber gelingt, den Fußballclub Hansa Rostock e. V.!

Aktuelles – die Ausgangssituation

Nachdem man in den letzten Wochen Abstecher in die unteren Tabellenregionen gemacht hatte, steht nun ein direkter Tabellennachbar vor der Tür. Hansa Rostock rangiert aktuell einen Platz vor den Löwen auf Tabellenrang 7 und hat dabei mit 40 Punkten vier Punkte Vorsprung auf den TSV 1860. Die defensivstarke Kogge weist außerdem mit +14 die zweitbeste Tordifferenz der Liga auf, was sich aus 41 erzielten und nur 27 kassierten Toren ergibt. Unangefochtener Spitzenreiter in dieser Kategorie ist Verl mit +24, während die Löwen bei +4 stehen. Die 27 Gegentreffer machen die Hintermannschaft aus Rostock zur drittbesten Defensive der Liga hinter Osnabrück und Wiesbaden – ein harter Brocken für unsere Stürmer.

Zu allem Überfluss präsentiert sich der FCH auch noch sehr auswärtsstark und belegt mit 20 Punkten aus 11 Spielen den dritten Rang der Auswärtstabelle. Bisher musste man in der Fremde nur eine Niederalge hinnehmen. Etwas Hoffnung könnte die aktuelle Form der Rostocker machen. Die ersten zwei Partien nach der Winterpause konnte man noch gewinnen, wartet nun aber seit drei Partien auf einen Sieg. Nach einer 0:3 Heimniederlage gegen Ingolstadt gab es zwei 2:2 Unentschieden gegen Hoffenheim II und Osnabrück. Vielleicht können wir ja endlich den ersten Sieg gegen Hansa in Liga 3 einfahren!

Wintertransfers

Im Winter gab es am Deadline-Day einen Kracher an der Ostsee. Mit dem Transfer von Ryan Naderi zu den Glasgow Rangers, welcher der Kogge rund 5,5 Mio. € einbringt, sorgte man für einen neuen Verkaufsrekord in der dritten Liga. Vor zwei Jahren hatte man für den 22-jährigen Stürmer noch 200.000 € an Gladbach überwiesen. Diese Ablöse soll laut transfermarkt.de nun aber aufgrund einer Weiterverkaufsbeteiligung auf 950.000 € gestiegen sein.

Davor waren nur einige Anpassungen am von Daniel Brinkmann betreuten Kader vorgenommen worden. Mit Tim Krohn (20, MS, Oberhausen) und Dario Gebuhr (22, IV, Chemnitz) verlieh man zwei Talente für mehr Spielpraxis in die Regionalliga, während Dominik Lanius (28, IV) aufgrund fehlender Perspektiven fix zum 1. FC Bocholt in die Regionalliga West wechselte. Von Arminia Bielefeld kam außerdem etwas Erfahrung nach Rostock und man lieh Lukas Kunze (27, ZM), der schon mit Osnabrück und Bielefeld ins Unterhaus aufgestiegen ist.

Das Hinspiel

Insbesondere die Ansetzung an einem Mittwochabend wird den mitgereisten Löwenfans in Erinnerung bleiben. So konnte man leider nur mit einer höheren dreistelligen Anzahl an Löwenfans den Auswärtssektor bevölkern, was aber auch großen Spaß machte. Weniger Spaß machte das Spiel der Mannschaft auf den Rasen im Ostseestadion. Streckenweise ging überhaupt nix und man musste ab der 30. Minute einen Doppelschlag des FCH hinnehmen.

Erst in der Schlussphase konnte man sich etwas berappeln und Dulic machte in der 89. den Anschlusstreffer. Danach gab es sogar noch die Chance auf den Ausgleich, der aber höchst unverdient gewesen wäre. Die erste Saisonniederlage war somit besiegelt, doch damit nicht genug. Nach dem Spiel wurde das alte Flutlicht des Stadions verabschiedet und ein Kind wurde durch herabfallende Feuerwerkskörper verletzt.

Der 25. Spieltag im Überblick

Freitag 19:00 Uhr VfB Stuttgart 1893 II SV Waldhof Mannheim 07
Samstag 14:00 Uhr FC Ingolstadt 04 – TSV Havelse 1912
14:00 Uhr VfL 1899 Osnabrück – Rot-Weiss Essen
14:00 Uhr SSV Jahn Regensburg – SV Wehen Wiesbaden
14:00 Uhr MSV 02 Duisburg – 1. FC Schweinfurt 05
14:00 Uhr Aachener TSV Alemannia – SC Verl 1924
16:30 Uhr SSV Ulm 1846 Fußball – 1. FC Saarbrücken
Sonntag 13:30 Uhr TSV 1860 München – FC Hansa Rostock
16:30 Uhr FC Erzgebirge Aue – FC Energie Cottbus
19:30 Uhr TSG 1899 Hoffenheim II – FC Viktoria Köln 1904

 

Löwenrunde: “Freuen uns auf einen Kracher”

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Löwenrunde: "Freuen uns auf einen Kracher"

Am Sonntag um 13:30 Uhr empfängt der TSV 1860 München den FC Hansa Rostock zum nächsten Heimspiel im ausverkauften Grünwalder Stadion. Inzwischen scheint sich auch das Verletztenlager aber etwas zu lichten. So stehen die zuletzt angeschlagenen David Philipp, Raphael Schifferl und Thore Jacobsen allesamt zur Verfügung. Auch Kevin Volland und Florian Niederlechner kehren nach abgesessener Sperre zurück in den Kader. Somit hat Trainer Markus Kauczinski, der heute seinen 56. Geburtstag feiert, die Qual der Wahl. Einzig Kilian Jakob fällt aufgrund einer Verletzung im Becken-Bereich mehrere Wochen aus. Bei der Löwenrunde sagte Kauczinski: “Wir freuen uns auf einen echten Kracher”.

Personalupdate nach dem Training

Direkt nach dem Training am Freitagvormittag nahm der Sechzger-Coach bei der Löwenrunde die Geburtstags-Glückwünsche der Pressevertreter entgegen. In seinem Personalupdate informierte er darüber, dass Deniz, Christiansen, Dulic, Pfeifer und Althaus weiter ausfallen. Verlaat konnte zwar unter der Woche voll trainieren, wird aber am Sonntag wohl noch nicht im Kader stehen. “Er hat einen guten Eindruck gemacht, aber eine Woche würde ihm noch guttun. Wir lassen uns das noch offen”, erklärte Kauczinski.

Angeschlagenes Trio ist mit dabei

Entwarnung gab es hingegen für David Philipp, zu dem er erklärte: “Er ist Anfang der Woche umgeknickt, es hat sich aber als nicht so schlimm herausgestellt, wie wir befürchtet haben. Er wird dabei sein”. Auch die zuletzt angeschlagenen Jacobsen und Schifferl, die Anfang der Woche noch individuell trainiert hatten, stehen beide zur Verfügung. “Ohne das richtungsweisende Spiel in Havelse gäbe es das richtungsweisende Spiel gegen Rostock jetzt nicht”, scherzte ein gut aufgelegter Trainer in der Löwenrunde.

“Freuen uns auf einen Kracher”

“Rostock ist körperlich sehr stark. Sie sind natürlich anders besetzt als Havelse, das ist ein Top-Gegner. Wir freuen uns auf einen echten Kracher”, erläuterte Kauczinski. Ob Philipp wie in Havelse im Zentrum agierten wird, oder ob Volland auf seine angestammte Position zurückkehrt, ließ Kauczinski offen. “Wir haben uns Gedanken gemacht, etwas anzupassen. Es kann auch sein, dass beide spielen. Wolfram hat auch sehr gut trainiert. Es war überhaupt eine energiegeladene Woche”, berichtete der Sechzger-Coach.

Gute Kauczinski-Bilanz gegen die Kogge

Während die Sechzger seit neun Spielen ohne Sieg gegen Rostock sind, hat der 1860-Trainer noch kein Heimspiel gegen Hansa verloren. “Man kann es manchmal nicht erklären, warum es solche Serien gibt”, sagte der TSV-Coach. Man sei froh, wieder in guter Besetzung antreten zu können. Anteil an den letzten Ausfällen, habe auch der schlechte Zustand des Einser-Platzes auf dem Trainingsgelände. “Der Zustand ist schlecht, das ist auch ein Puzzle-Teil. Der Platz ist sehr hart, die Belastung für die Spieler sehr hoch”, berichtete Kauczinski. Kurzfristig könne man darauf aber nicht reagieren.

“Rostock ist ein anderes Kaliber”

Auf Nachfrage von sechzger.de, wie er und die Mannschaft auf den jüngsten Kantersieg reagiert haben, sagte der Löwen-Trainer: “Ich freue mich auch über einen Sieg. Die zehn Stunden im Bus sind natürlich mit einem guten Gefühl wesentlich angenehmer. Rostock ist ein anderes Kaliber. Aber wir haben zu Hause auch Cottbus und Duisburg geschlagen. Wir müssen auf den Punkt da sein, es wird wieder ein Abnutzungskampf”. 

Live-Ticker bei sechzger.de

Im Hinblick auf den Zustand des Rasens im Grünwalder Stadion nach dem Wintereinbruch der letzten Nacht sagte Presse-Sprecher Felix Hiller: “Wir sind im Austausch mit der Stadt und gehen davon aus, dass am Sonntag dort Fußball gespielt wird”. Am morgigen Samstag soll das Stadion geräumt werden, zudem ist Tauwetter angesagt. Es ist also angerichtet für das Verfolger-Duell am Sonntag. Verfolgen könnt ihr die Partie natürlich gerne wieder bei uns im Live-Ticker auf sechzger.de.

20.02.1965: TSV 1860 besiegt Hertha BSC bei Torspektakel in Giesing

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TSV 1860 Hertha BSC Berlin Ticket

Zehn Tore bekamen die 17.000 Zuschauer am 20.02.1965 im Grünwalder Stadion zu sehen. Sowohl der TSV 1860 als auch Hertha BSC ließen es an diesem Samstag Nachmittag in Giesing ordentlich krachen. Am Ende setzte sich Münchens große Liebe mit 6:4 durch und knüpfte in der Folgewoche an den Torrausch an…

Klangvolle Namen auf Giesings Höhen

Die glorreichen Löwen der 60er-Jahre können wir ja eh alle gebetsmühlenartig aufzählen, oder? Aber wie sieht es mit der Hertha aus? Wusstet Ihr beispielsweise, dass heute vor 61 Jahren auf Seiten der Berliner u.a. Wolfgang Fahrian, Calli Rühl, Willibert Kremer, Uwe Klimaschefski und Otto Rehhagel im Grünwalder Stadion aufliefen?

Die Gäste reisten als Tabellenvorletzter nach München, während der amtieren Pokalsieger aus Giesing auf Platz 4 der Bundesligatabelle rangierte. Die Favoritenrolle war folglich klar verteilt, aber ein Spaziergang sollte es für den TSV 1860 gegen die Hertha keinesfalls werden.

TSV 1860 besiegt Hertha BSC

Zu Beginn lief es jedoch absolut wunschgemäß für die Löwen. Nach 27 Minuten stand es durch Fredi Heiß, Peter Grosser und Rudi Brunnenmeier bereits 3:0 für 1860, doch Otto Rehhagel verkürzte noch vor der Pause für die Hertha.

Nach dem Seitenwechsel ging das muntere Scheibenschießen weiter und den Löwen drohte das Match nach dem 5:4-Anschlusstreffer der Gäste (68.) doch noch zu entgleiten. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Fredi Heiß mit seinem zweiten Treffer jedoch für die endgültige Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Eine Woche später ging es dann übrigens ähnlich torreich zu, als der TSV 1860 den KSC im Sechzgerstadion mit 9:0 deklassierte.

Die Aufstellung der Löwen

Folgender Elf des TSV 1860 schenkte Trainer Max Merkel am 20.02.1965 gegen Hertha BSC sein Vertrauen.

Tepe – Wagner, Patzke – Zeiser, Reich, Luttrop – Küppers, Grosser, Heiß, Brunnenmeier, Rebele

Tore:
1:0 Heiß (10.), 2:0 Grosser (15.), 3:0 Brunnenmeier (27.), 3:1 Rehhagel (35., Elfmeter), 4:1 Rebele (53.), 4:2 Krampitz (54.), 5:2 Rebele (60.), 5:3 Krampitz (63.), 5:4 Klimaschefski (68.), 6:4 Heiß (85.)