Marco Mannhardt war sowohl für die Löwen als auch für den FV Illertissen am Ball und somit für uns der logische Ansprechpartner, als es um den Ergebnistipp für das bevorstehende Wochenende ging. Wem traut der 24-Jährige den Sieg zu?
Marco Mannhardt tippt das Duell der Ex-Vereine
31 Pflichtspiele bestritt der gebürtige Trostberger für die 1. und 2. Mannschaft des TSV 1860, 62 Mal stand er für den FV Illertissen auf den Platz und gewann insgesamt bereits drei Mal den Toto Pokal. Im anstehenden Duell in der Regionalliga Bayern sieht der Mittelfeldspieler die Löwen als Favorit:
“Ich tippe auf ein 1:0 für Sechzig.
Tor: Hoppe!”
Für Benedikt Hoppe wäre es der erste Treffer für die Löwen – und noch dazu ein ganz wichtiger!
Seit Monaten außer Gefecht
In der 3. Liga durfte sich Marco Mannhardt drei Mal im Trikot der Löwen präsentieren, nach der Zwischenstation beim FV Illertissen ging es für ihn weiter zum SC Verl. Dort kamen acht weitere Einsätze in der dritthöchsten deutschen Spielklasse hinzu. Seine Torgefährlichkeit konnte der Mittelfeldspieler jedoch vor allem in der Regionalliga Bayern (32 Scorerpunkte in 53 Spielen) und Bayernliga Süd (15 Scorerpunkte in 25 Spielen) unter Beweis stellen.
In den vergangenen 1 1/2 Jahren wurde es allerdings ruhig um das einstige Talent. Krankheitsbedingt ist er seit vielen Monaten nicht einsatzbereit, die Fortsetzung der Karriere ist ungewiss, zumal sein Vertrag in Verl im Sommer 2026 auslief.
sechzger.de wünscht für die Zukunft selbstverständlich nur das Allerbeste!
In direkter Stadionnähe stehen nur begrenzt Parkpkätze zur Verfügung. Am Spieltag darf auch das Feld an der Gottfried-Hart-Straße, angrenzend am Kreisverkehr, als Parkplatz genutzt werden.
Busse sollen zunächst das Stadion über die Gottfried-Hart-Straße anfahren, und die Stadionbesucher aussteigen lassen. Danach kann der Bus am Festplatz an der Friedhofstraße geparkt werden, um nach dem Spiel die Stadionbesucher wieder in der Gottfried-Hart-Straße abzuholen.
Hinweise zum Stadionbesuch
Der Einlass öffnet um 12:00 Uhr, Anpfiff ist um 14 Uhr.
Taschen bis zur Größe DIN A4 sind im Stadion erlaubt. Für größeres Gepäck gibt es bei der Abgabestelle am Stadion nur sehr begrenzte Kapazität.
An sämtlichen Kiosken im Stadion kann ausschließlich bar bezahlt werden.
Wetter
In Illertissen ist es Samstagmorgens leicht regnerisch (10–12 °C) und mittags meist bewölkt mit einzelnen Schauern (12–15 °C). Abends wechseln sich Wolken und wenig Sonne ab (10–12 °C), nachts gibt es Wolken mit seltenen klaren Momenten bei 8 °C. Der Wind weht in Böen mit 13 bis 35 km/h.
Anprechpartner vor Ort
Jamie Jesse: +49 175 / 1860 004
Christian Poschet: +49 152 / 0530 9989
Livestream und Liveticker
Das Spiel zwischen dem FV Illertissen und dem TSV 1860 München wird von DF1 im Livestream übertragen.
sechzger.de ist in Illertissen natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion. Wir wünschen allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Reise!
Anmerkung: In einer früheren Version stand, dass der Gästeblock ausverkauft ist – das ist (noch) nicht richtig. Es gibt online noch wenige Karten.
Am Samstag um 14:00 Uhr sind die Löwen in der Regionalliga Bayern beim FV Illertissen zu Gast. Neben Ott, der wie berichtet einige Wochen ausfallen wird, stehen hinter etlichen weiteren Spielern noch Fragezeichen. Sicher ist hingegen, dass eine vierstellige Zahl an Löwenfans die Sechzger in Illertissen unterstützen werden. Bei der Löwenrunde vor dem Spiel am Freitagvormittag gab Trainer Alper Kayabunar ein Personalupdate und blickte voraus auf die nächste Aufgabe. Kayabunar sagte: “Auf uns wartet ein sehr schweres Auswärtsspiel. Wir wollen die Leistung der zweiten Halbzeit gegen Ansbach bestätigen.”
Personalupdate für Illertissen
Nicht mit dabei sein kann in Illertissen Ott, der in Ansbach verletzt vom Feld musste. „Er hat etwas am Sprunggelenk und wird mehrere Wochen ausfallen“, berichtete Kayabunar. Für ihn hatte unter der Woche bereits Efe Karacoc aus dem NLZ mittrainiert. Bei Eberwein gibt es Hoffnung, dass er in Illertissen wieder im Kader stehen kann. „Er ist ein wichtiger Spieler im Spiel gegen den Ball und er hat schon bewiesen, dass er Tore machen kann. Ich hoffe, dass er in Illertissen eine Option ist“, sagte der Löwen-Coach. Auch Kapitän Dressel wird am Abschlusstraining teilnehmen. Danach wird das Trainerteam den Kader endgültig zusammenstellen, zumal laut Kayabunar auch „zwei bis drei Spieler etwas kränkeln“.
Schwierige Aufgabe in Illertissen
Am Samstag wartet mit dem FV Illertissen ein Gegner, der in der Regionalliga-Tabelle nur knapp hinter Münchens großer Liebe steht. „Ich hatte schon einige Duelle mit Illertissen. Ihre Spielweise hat sich verändert, weil sich der Kader verändert hat. Das ist eine sehr gute Mannschaft, die viel Qualität in der Offensive und die einen klaren Plan hat“, erklärte Kayabunar. Zudem fügte er an: „Sie haben einen Stoßstürmer, der den Ball gut festmacht und können mit Tempo über außen kommen. Auch in den Umschaltmomenten sind sie sehr gut“. Die Löwen werden sich wie gewohnt am Samstagvormittag mit dem Bus in Richtung Schwaben aufmachen.
Webers Vorstöße mit Absicherung
Auf Nachfrage von sechzger.de bestätigte Kayabunar, dass die Vorstöße von Felix Weber, wie zuletzt bei seinem Tor gegen Ansbach, durchaus zum Spiel-Konzept seines Teams gehören. „Es war ja schon aus der letzten Saison bekannt, dass er Tore machen kann. Wir hatten vor dem Tor schon in der ersten Halbzeit einen guten Angriff mit ihm, als Ott aus dem Rückraum zum Abschluss kam. Wir haben Abläufe für eine Absicherung, wenn er mit nach vorne geht“, sagte Kayabunar. Generell werde trotz der vier Tore gegen Ansbach auch weiter an der Chancenverwertung gearbeitet. „Wir haben in jedem Spiel sehr gute Torchancen, wenn wir diese nutzen, dann gewinnen wir“, erklärte Kayabunar.
Reger Austausch mit Bierofka
Seit einigen Wochen ist Kayabunar in regem Austausch mit Aufstiegstrainer Bierofka. „Ich kenne ihn vom BFV. Wir haben vor ein paar Wochen telefoniert und wir sind jetzt regelmäßig in Kontakt“, berichtete der Sechzger-Coach. Für ihn sei es „eine Ehre“, wenn er in den Medien mit Bierofka verglichen werde.
Gesprochen wurde dabei sicher auch über den Shootingstar des letzten Spiels, Fabio Wagner. Über den Youngster sagte der Sechzger-Trainer: „Ich weiß aus der U21, was Fabio drauf hat und das zeigt er auch im Training. Er hat sich seit Saisonstart weiterentwickelt und steht jetzt mit einem anderen Selbstvertrauen auf dem Platz.“.
Verfolgt das Spiel im Live-Ticker
3.500 der insgesamt 5.000 Tickets in Illertissen gingen an die Löwen, davon sind noch etwa 160 verfügbar. Die Sechzger dürfen sich also auf ein weiteres Heimspiel auf des Gegners Platz einstellen. Für alle Löwen-Fans, die am Samstag nicht mit nach Illertissen fahren können, wird das Match auf DF1 im Free-TV übertragen. Wirklich live dabei seid ihr ab den Vormittagsstunden aber natürlich nur bei uns im Live-Ticker.
In Zusammenarbeit mit Sponsor Hacker-Pschorr bietet der TSV 1860 München für das Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth Tickets zum Sonderpreis an. Beim Spezl-Spieltag kosten zwei Eintrittskarten im Stehplatzbereich nur 18,60 €. Pro Sitzplatz in der Stehhalle werden auch lediglich 18,60 € fällig.
Spezl-Spieltag gegen Bayreuth
Seit Jahren sind Tickets für Löwen-Heimspiele Mangelware und Sebastian Schäch kann für das Grünwalder Stadion „ausverkauft“ vermelden. Gelingt das auch am kommenden Dienstagabend? Noch sind reichlich Tickets vorhanden, sodass auch diejenigen, die sonst keine Eintrittskarte ergattern konnten, diesmal live dabei sein können.
Sichert Euch ab heute, Freitag, 9. Oktober 2026 um 12 Uhr den Hacker-Pschorr Spezl-Preis und seid dabei, wenn die Löwen am kommenden Dienstag um 18:60 Uhr unter Flutlicht auf Bayreuth treffen. sechzger.de berichtet natürlich im Liveticker von Giesings Höhen.
Eine weitere Woche geht dem Ende zu und entsprechend näher rückt das nächste Löwenspiel. Am Samstag um 14:00 Uhr ist der TSV 1860 München beim FV Illertissen zu Gast. Wir haben eine Expertenrunde – nämlich Euch – gefragt, wie das Spiel ausgeht. Mehr als zwei Drittel glauben an einen knappen Sieg, nur fünf Prozent erwarten eine Niederlage. In Sechzig um Sieben fassen wir alles zusammen, was gestern rund um Münchens große Liebe passiert ist.
Die Wunschaufstellungen für Illertissen
Aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Raphael Ott muss Alper Kayabunar seine Startelf im Vergleich zum Heimsieg gegen die SpVgg Ansbach auf jeden Fall verändern. Kommt Fabio Wagner von Beginn an zum Zug? Kehren Dennis Dressel und Damjan Dordan, die zuletzt fehlten, in die erste Elf zurück? Oder Michael Eberwein, der bisher beste Torschütze der Löwen? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim FV Illertissen aus? Hier geht’s zur Auflösung!
Zwischen Regionalliga-Alltag und Nations League
In unserer (losen) Reihe der Vorstellung einzelner Spieler des nächsten Löwengegners blicken wir heute nach Illertissen. Nach Felix Bachschmid (Wacker Burghausen) und Eric Weeger (SpVgg Ansbach) geht es heute mal nicht um einen Ex-Löwen. Auch stellen wir Euch nicht die Topscorer Denis Milic und Elidon Qenaj vor, sondern Alessio Hasler, der einen bemerkenswerten Spagat zwischen Regionalliga Bayern und UEFA Nations League hinlegt. Hier geht’s zur kompletten Geschichte!
Auf Rollschuhen ins Wochenende
Wer am kommenden Samstag nicht die Profis oder Amateure gen Westen begleitet, aber dennoch Bock auf Action hat, kann beim Roller Derby Schnuppertraining der Abteilung Rollsport vorbeischauen. Beim Schnuppertraining bieten einem die Munich Rolling Rebels erste Einblicke in die Welt des Skatens. Was dort genau geboten ist, haben wir für Euch zusammengefasst.
Die Olympiasieger mit dem Löwen auf der Brust
Nach dem ersten und dem zweiten Teil unserer Serie zu 1860 und Olympia, in welchen die Sportarten Badminton bis Rugby vorgestellt wurden, folgt hier und heute nun der dritte Streich. Neben der Vorstellung weiterer olympischer Sportarten bei den Löwen – von Segeln bis Volleyball werden wir dann zu einer Art Erfolgfans und beschäftigen uns noch ein wenig mit Olympiasiegern, die der TSV 1860 hervorgebracht hat. Sechzig ist eben viel mehr, als nur Fußball. Aber lest selbst…
Top-informiert ins Wochenende
Damit geht es nun top-informiert in den letzten Arbeitstag der Woche, zumindest für die meisten von Euch, und dann direkt ins Wochenende! Heute erwarten Euch weitere spannende Berichte, unter anderem aus der Löwenrunde, die bereits am Vormittag stattfindet. Wir sehen uns am Samstag in Illertissen!
Aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Raphael Ott muss Alper Kayabunar seine Startelf im Vergleich zum Heimsieg gegen die SpVgg Ansbach auf jeden Fall verändern. Kommt Fabio Wagner von Beginn an zum Zug? Kehren Dennis Dressel und Damjan Dordan, die zuletzt fehlten, in die erste Elf zurück? Oder Michael Eberwein, der bisher beste Torschütze der Löwen? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim FV Illertissen aus?
Wunschaufstellungen zu FV Illertissen – TSV 1860
Thomas Spiesl
Für den verletzten Raphael Ott darf Fabio Wagner auf dem rechten Flügel starten. Darüber hinaus sieht Thomas keinerlei Veranlassung, weitere Wechsel vorzunehmen.
Peter Gratz & Tobias Taprogge
Fabio Wagner ist auch bei Peter und Tobi der Ersatz für Raphael Ott. Zudem würden die beiden Redakteure im defensiven Mittelfeld gerne Damjan Dordan neben Eric Uhlmann sehen. Sollte Dordan nach seiner Erkrankung nicht rechtzeitig fit werden, würden auch sie auf Raphael Wach setzen.
Stefan Kranzberg
Bei Stefan hingegen kehrt Kapitän Dennis Dressel nach seinem Ausfall gegen Ansbach in die Startelf der Löwen zurück. Auch er hofft auf einen weiteren Sahnetag von Fabio Wagner auf der Rechtsaußen-Position.
Max Brunner
Damjan Dordan steht auch bei Max hoch im Kurs, um zusammen mit Eric Uhlmann die Doppelsechs zu bilden. Im Angriff setzt er jedoch diesmal auf Michael Eberwein und gönnt Florian Niederlechner zu Beginn der englischen Woche eine Pause.
Florian Buch
Flo setzt im defensiven Mittelfeld auf die Achse Uhlmann und Wach, überrascht jedoch in der Abwehrkette mit der Nominierung von Benedikt Hoppe. Bei ihm erhält Felix Weber vor den Herausforderungen gegen Bayreuth und den Nachwuchs der Seitenstraßler eine Verschnaufpause.
Thomas Enn
Thomas Enn hingegen wählt fast die selbe Startelf wie Stefan, nimmt jedoch auf der Torhüterposition einen Wechsel vor. Statt Routinier Vitus Eicher steht bei ihm Paul Bachmann zwischen den Pfosten und kommt zu seinem zweiten Einsatz in der Regionalliga.
Deine Meinung ist gefragt!
Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!
Wer am kommenden Samstag nicht die Profis oder Amateure gen Westen begleitet, aber dennoch Bock auf Action hat, kann beim Roller Derby Schnuppertraining der Abteilung Rollsport vorbeischauen.
Roller Derby Schnuppertraining der Munich Rolling Rebels
Beim Schnuppertraining bieten einem die Munich Rolling Rebels erste Einblicke in die Welt des Skatens. Egal ob man schon mal Rollern gestanden hat oder nicht, es sind alle über 18 Jährigen eingeladen. Skates, Helm und Schoner werden von den Rebels kostenlos zur Verfügung gestellt.
Wer sich mehr über den packenden Vollkontaktsport informieren möchte findet auf der e.V.-Homepage und der Instagramseite der Munich Rolling Rebels alles wissenswerte. Neue Gesichter sind – völlig unabhängig von Erfahrung und persönlicher Identität – immer gerne gesehen!
Nach dem ersten und dem zweiten Teil unserer Serie zu 1860 und Olympia, in welchen die Sportarten Badminton bis Rugby vorgestellt wurden, folgt hier und heute nun der dritte Streich. Neben der Vorstellung weiterer olympischer Sportarten bei den Löwen – von Segeln bis Volleyball werden wir dann zu einer Art Erfolgfans und beschäftigen uns noch ein wenig mit Olympiasiegern, die der TSV 1860 hervorgebracht hat. Sechzig ist eben viel mehr, als nur Fußball.
Ein nochmaliger Dank für die Inspiration und die Vorarbeit an dieser Artikelserie geht an Stefan Markt und Claus Melchior von der Abteilung Vereinsgeschichte!
Segeln – auf dem Starnberger See
Auch beim Segeln sind die Löwen aktiv. Die Sportart gehört zur Wassersportabteilung, die auf eine lange Geschichte zurückblickt. Die heutige Wassersportabteilung geht auf die 1922 gegründete Faltbootabteilung zurück. Das eigene Bootshaus an der Floßlände wurde 1927 von Mitgliedern in Eigenregie errichtet und steht noch heute. Beim Segeln reicht das Angebot heute ausdrücklich vom Einsteiger bis zum Regattasegler. Zur Flotte gehören unter anderem eine Dyas, ein Hobie Kat 16, ein 470er und mehrere Laser. Gesegelt wird auf dem Starnberger See. Die Mitgliederzahl der gesamten Wassersportabteilung lag zuletzt bei rund 140. Eine separate aktuelle Zahl für die Segelsparte wird nicht ausgewiesen.
Die olympischen Segelwettbewerbe würden im Fall eines Zuschlags der Spiele für die Stadt München – wie schon 1972 – hoch im Norden, nämlich in Kiel stattfinden.
Tennis – sechs Sandplätze an der Grünwalder Straße
Tennis hat bei 1860 – vielleicht etwas überraschend – ebenfalls eine relativ junge Geschichte. Die Aufnahme einer Tennisabteilung wurde im November 1972 beschlossen, gegründet wurde sie im Februar 1973 mit zunächst 30 Mitgliedern. Innerhalb weniger Monate entstand an der Grünwalder Straße eine eigene Anlage. Sieben Plätze wurden 1973 eröffnet, ein Jahr später folgte das Klubhaus. Heute stehen noch sechs Sandplätze zur Verfügung.
Sportlich reicht das Angebot vom Anfänger bis zum Mannschaftsspieler. Die Löwen treten mit ihren Mannschaften in den bayerischen Ligen an. In den vergangenen Jahren gab es unter anderem Erfolge in der Bayernliga und den Aufstieg eines Damen-30-Teams in die Landesliga.
Eine aktuelle Gesamtmitgliederzahl veröffentlicht die Tennisabteilung auf ihrer Seite nicht. Fest steht allerdings: Der Zulauf ist so groß, dass neue Mitglieder derzeit nur im Rahmen der normalen Fluktuation aufgenommen werden können.
Nicht zur Tennisabteilung, sondern – aus organisatorischen Gründen – zum Radsport, gehört die Sparte Padle, die erst seit rund vier Monaten bei 1860 existiert. Padle ist ein aus Mexiko stammendes, vom Tennis abgeleitetes Rückschlagspiel, das sich vor allem in Südamerika, aber auch in Spanien, Frankreich und Italien großer Beliebtheit erfreut. Nachdem bei den nächsten Spielen in Los Angeles erstmals Squash ins olympische Programm aufgenommen wird, wäre eine Aufnahme von Padel in der ferneren Zukunft sicher auch denkbar. Allerdings erfüllt diese Sportart aktuell noch nicht alle Voraussetzungen des IOC für eine olympische Disziplin.
Tischtennis – „nur zum Spaß, aber mit Ernst“
Auch Tischtennis gibt es beim TSV 1860. Die Idee dafür geht zurück ins Jahr 2011, als fünf Familienväter bei einem Fest ihrer Kinder feststellten, dass sie früher selbst begeistert Tischtennis gespielt hatten. Zunächst wurde im Freien gespielt, im Winter suchten sich die Löwen eine Halle. Daraus entstand dann die Tischtennissparte. Heute sind rund 25 Spielerinnen und Spieler aktiv. Es gibt freies Spiel ebenso wie Trainingseinheiten mit Trainer. Einen klassischen Ligabetrieb gibt es aber nicht. Die offizielle Vereinsseite bringt es deshalb schön auf den Punkt: “Es wird nur zum Spaß gespielt – das aber mit Ernst”.
Triathlon – drei Sportarten in einer!
Beim Triathlon wird es interessant, denn eigentlich steckt hier ja ein ganzer olympischer Dreikampf drin: Schwimmen, Radfahren und Laufen. Der TSV 1860 bietet Triathlon als eigene Sportart an und ermöglicht seinen Mitgliedern unter anderem die Beantragung eines Startpasses bei der Deutschen Triathlon Union. Ein eigenes Schwimmtraining kann aktuell allerdings nicht angeboten werden. Radfahren und Laufen können über die entsprechenden Löwenangebote abgedeckt werden. Damit ist Triathlon bei 1860 etwas anders organisiert als klassische Abteilungen. Wer für die Löwen an den Start gehen möchte, setzt sein Training aus den vorhandenen Angeboten zusammen. Ein schönes Beispiel dafür ist Sebastian Paulik, der 2024 für 1860 beim Nürnberger Triathlon an den Start ging.
Unser derzeitiger Präsident Gernot Mang war in der Vergangenheit bekanntermaßen ebenfalls Triathlet. Wir wissen jedoch nicht, ob das Ende seiner Aktivitäten in dieser wirklich fordernden Sportart mit der durch das 2025 übernommene Amt stark eingeschränkten zur Verfügung stehenden Trainingszeit zu tun hat.
Turnen & Rhythmische Sportgymnastik – eine Geschichte, die älter ist als der TSV
Jetzt kommen wir zum historischen Kern unsere Vereins.
Turnen gehört zu den Gründungswurzeln der Löwen. Bereits 1848 wurde der Münchner Turnverein gegründet. Nach dessen Verbot erfolgte 1860 die Neugründung. Schon früh entwickelte sich das Turnen zur zentralen sportlichen Betätigung im Verein. In den 1920er Jahren wurde daraus zunehmend Wettkampf- und Leistungssport.
Der größte olympische Erfolg gelang Innozenz Stangl, der bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin Gold im Mannschafts-Mehrkampf gewann. Damit gehört er – neben Josef Straßberger, auf den wir gleich unten noch zu sprechen kommen – zu den ganz großen Olympiasiegern der Löwen.
Heute steht beim klassischen Turnen vor allem das Kinder- und Eltern-Kind-Turnen im Mittelpunkt.
Dazu kommt die Rhythmische Sportgymnastik (RSG). Sie verbindet gymnastische und tänzerische Elemente mit Musik und verschiedenen Handgeräten – Seil, Reifen, Ball, Keule und Band. Bei 1860 wird sie als Wettkampf- und Leistungssport betrieben. Die RSG hat aktuell sogar wieder eine Bundeskader-Athletin in ihren Reihen.
Volleyball
Volleyball gehört zu den großen, heute allerdings etwas in Vergessenheit geratenen Erfolgsgeschichten des TSV 1860. Die Abteilung wurde 1968 gegründet und stieg innerhalb weniger Jahre in die deutsche Spitze auf. 1974 gehörten die Löwen zu den Gründungsmitgliedern der Volleyball-Bundesliga. Insgesamt wurde 1860 viermal Deutscher Meister (1973, 1975, 1978 und 1980) und gewann fünfmal den DVV-Pokal. Damit gehörten die Löwen in den 1970er Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Volleyballvereinen. Eine prägende Figur dieser Zeit war Stelian Moculescu, der von 1977 bis 1980 als Spielertrainer bei 1860 tätig war, nachdem er 1972 bei den olympischen Spielen in München mit Rumänien Fünfter geworden war.
1989 wechselte die Mannschaft des TSV 1860 geschlossen zum TSV Milbertshofen.
Der Name 1860 kehrte 2021 durch die Kooperation mit dem TSV Unterhaching zumindest vorübergehend wieder in die Bundesliga zurück. Heute wird Volleyball beim TSV 1860 nicht mehr als Bundesliga-Leistungssport betrieben – die vier Meisterschaften und fünf Pokalsiege bleiben aber Teil der großen Sportgeschichte der Löwen. Die Kooperation mit dem TSV Unterhaching wurde im Sommer 2026 beendet.
Die Volleyballer des TSV Haching München traten in der Saison 21/22 in der 1. Bundesliga an.
Und dann ist da noch Josef Straßberger…
Wer sich mit Olympia bei den Löwen beschäftigt, der kommt an Josef Straßberger nicht vorbei.
Der 1894 in Kolbermoor geborene Gewichtheber startete für den TSV 1860 und dominierte über Jahre hinweg die deutsche Schwergewichtsklasse. 1928 reiste er zu den Olympischen Spielen nach Amsterdam und gewann dort Gold. Damit wurde Straßberger zum ersten Olympiasieger der Löwengeschichte. Vier Jahre später trat er in Los Angeles erneut an und holte Bronze.
Straßberger war allerdings nicht der einzige erfolgreiche Gewichtheber der Löwen. Hans Wölpert gewann – im Federgewicht – 1928 Bronze, 1932 Silber und wurde 1933 Weltmeister.
Und noch eine kuriose Verbindung gibt es: Josef Straßberger war von 1929 bis 1945 sogar Wirt des Vereinsheims des TSV 1860 in der Auenstraße. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete er dann die Sportschule Grünwald. Im Olympischen Dorf in München erinnert bis heute eine nach ihm benannte Straße an den ersten Olympiasieger der Löwen. Die bewegte und bewegende Lebensgeschichte Straßbergers, die unter anderem zwei Weltkriege umfasste, hat sein Enkel Andreas Lechner in dem sehr lesenswerten im Jahr 2019 veröffentlichten Roman “Heimatgold” niedergeschrieben.
Olympische Medaillen: Die Löwen waren schon früh dabei
In unserer Vereinsgeschichte finden wir bislang acht durch Athleten des TSV 1860 gewonnenen Medaillen. Begonnen hat das Ganze mit den Gewichthebern und es endet – vorerst – bei den Winterspielen.
Josef Straßberger: Gold 1928, Bronze 1932 im Gewichtheben Hans Wölpert: Bronze 1928, Silber 1932 im Gewichtheben Rosa Kellner: Bronze 1928 in der Leichtathletik mit der 4×100-m-Staffel Innozenz Stangl: Gold 1936 im Turnen Marina Kiehl: Gold 1988 in der Alpinen Ski-Abfahrt (Winterspiele) Linus Straßer: Silber 2022 im alpinen Mannschaftswettbewerb (Winterspiele)
Olympische Teilnehmer*innen des TSV 1860
“Dabei sein ist alles!” Diesem (olympischen) Gedanken folgend, listen wir an dieser Stelle zum Abschluss unserer dreiteiligen Serie alle Olympiateilnehmer*innen auf, die für den TSV 1860 in der Vergangenheit an den Start gegangen sind. Die Liste reicht von den frühen Leichtathleten über Boxer, Gewichtheber und Turner bis zu den Skirennfahrer*inen.
In unserer (losen) Reihe der Vorstellung einzelner Spieler des nächsten Löwengegners blicken wir heute nach Illertissen. Nach Felix Bachschmid (Wacker Burghausen) und Eric Weeger (SpVgg Ansbach) geht es heute mal nicht um einen Ex-Löwen. Auch stellen wir Euch nicht die Topscorer Denis Milic und Elidon Qenaj vor, sondern Alessio Hasler, der einen bemerkenswerten Spagat zwischen Regionalliga Bayern und UEFA Nations League hinlegt.
Alessio Hasler: Nationalspieler in Illertissen
Mit 21 Jahren steht Alessio Hasler sicher noch am Beginn seiner Laufbahn, hat jedoch bereits 16 Länderspiele auf dem Buckel. Der defensive Mittelfeldspieler begann seine Karriere beim FC Ruggell, ehe er bereits kurz vor seinem 15. Geburtstag zum FC Vaduz, dem Aushängeschild des Fußballs in Liechtenstein wechselte. Dass Alessio überhaupt Interesse am Fußball entwickelte, war jedoch kein Zufall: Vater Daniel Hasler war ebenfalls Profi, kickte für den FC Vaduz, den FC Wil, bestritt 78 Länderspiele und ist heute Leiter der Liechtensteiner Fußballschule.
Doch zurück zum Filius: Bereits mit 14 debütierte er in der U17-Nationalmannschaft, kam auch in der U19 zum Einsatz und stand im zarten Alter von 16 Jahren und 11 Monaten zum ersten Mal für die U21 Liechtensteins auf dem Platz. Alles schien gerichtet für eine große Karriere, doch so richtig zünden wollte diese dann vorerst nicht.
Zwischen Regionalliga Bayern und UEFA Nation League
Zwar fand Hasler den Weg in den Profikader des FC Vaduz, doch abgesehen vom Liechtensteiner Cup blieben ihm Einsätze zunächst verwehrt. Erst in der letzten Saison kam der defensive Mittelfeldspieler in der Challenge League (2. Liga Schweiz) an der Seite der beiden Ex-Löwen Niki Lang und Milos Cocic drei Mal zum Einsatz (1 Tor) und konnte sogar den Aufstieg in die Super League feiern. Darüber hinaus stand Hasler im nationalen Pokalwettbewerb des Fürstentums im Achtel-, Viertel- und Halbfinale auf dem Platz, wurde jedoch für Finalkader nicht berücksichtigt.
Im Sommer 2026 folgte nun der Wechsel zum FV Illertissen in die Regionalliga Bayern, wo er sofort zum Stammspieler wurde und an den ersten zehn Spieltagen stets in der Startelf stand. Erst am 11. Spieltag riss diese Serie, weil Hasler mit der Nationalmannschaft unterwegs war. Während der Spielbetrieb in der Regionalliga weiterlief, absolvierte der 21-Jährige insgesamt vier Länderspiele für Liechtenstein. So kam er in der UEFA Nations League gegen Litauen (0:2), Aserbaidschan (0:0) sowie in den Freundschaftsspielen gegen Malta (0:2) und Gibraltar (0:2) zum Einsatz.
Nun ist Hasler zurück in Illertissen und freut sich sicher auf die Partie gegen den TSV 1860 München.
Das Wochenende steht schon wieder fast vor der Tür. Das heißt natürlich auch wieder Spieltag für die Mannschaften des TSV 1860 München. Gestern begannen wir auf die anstehenden Spiele der Profis und Amateure vorauszublicken. Außerdem blicken wir über den Tellerrand hinaus, wenn Martin uns mit auf seine Reise zu einem weniger bekannten Verein in der französischen Hauptstadt nimmt. All das findet ihr wie immer für einen informierten Start in euren Löwentag bei Sechzig um Sieben!
Amas im Allgäu
Die zweite Mannschaft setzt sich am Samstag ebenfalls gen Westen in Bewegung, muss aber etwas südlicher als die Profis in Kottern ran. Christian blickt auf die anstehende Partie in der Bayernliga Süd:
Unser Leser Martin hat ein Herz für den Red Star FC aus Paris. Dort hat sich – wie bei den Löwen – im Sommer viel getan, weshalb sein Reisebericht aus dem Frühjahr nun mit etwas Verspätung erscheint. Viel Spaß in der Pariser Vorstadt:
Auch gegen Illertissen gibt es wieder eine Ausgabe der beliebten Rubrik, die damit diese Woche unsere Vorberichterstattung zum Spieltag der Profis einleitet:
Die in der Tabelle abgestürzten Aubstädter wechseln den Trainer. Nach fünf Liga-Niederlagen in Serie setzten die Grabfelder der Ära von Claudiu Bozesan im Einvernehmen ein Ende. Josef Francic – ein bekanntes Gesicht beim TSV Aubstadt – springt wie schon oft zuvor ein.