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FC Memmingen – TSV 1860: Ergebnistipp Quirin Moll

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Quirin Moll TSV 1860

Am vergangenen Freitag war Ex-Löwe Quirin Moll Augenzeuge des Heimspiels gegen den FC Augsburg II und erklärte sich bereit, den Ergebnistipp für das Spiel beim FC Memmingen abzugeben.

Quirin Moll tippt aus Auswärtssieg der Löwen

Vermutlich stand der ehemalige Mittelfeldspieler des TSV 1860 noch arg unter dem Eindruck der starken ersten Halbzeit, als er in der Pause einen deutlichen Auswärtssieg in Memmingen prognostizierte:

“Ich tippe auf ein 0:3 für die Löwen.
Tore: Eberwein, Dressel und Ortivero Calderon”

Vielleicht legt die Elf von Alper Kayabunar ja wieder los wie die Feuerwehr und macht diesmal den Sack auch zu…

Vom Spieler zum Berater

Dass Quirin Moll am Freitagabend im Grünwalder Stadion zugegen war, hatte natürlich nicht nur nostalgische Gründe. Der ehemalige Profi (Unterhaching, Dresden, Braunschweig, 1860) hat nach seinem Karriereende die Seiten gewechselt und ist nun als Spielerberater tätig. Zu den bekanntesten Klienten seiner Agentur Avantgarde zählen Nico Schlotterbeck, Tim Kleindienst, Brajan Gruda. Vom TSV 1860 stehen unter anderem Arian Ortivero Calderon, Noah Plöttner und Torwart-Trainer Marc Lamberger bei der Agentur unter Vertrag.

Für die Löwen stand Moll 103 Mal in der 3. Liga auf dem Platz, erzielte dabei drei Tore und leistete sieben Vorlagen. Immer wieder wurde der Mittelfeldspieler durch Verletzungen zurückgeworfen, sodass er seiner Karriere nach dem Vertragsende an der Grünwalder Straße im Jahr 2023 kein weiteres Kapitel hinzufügen konnte.

Sechzig um Sieben: “Kämpfen wie die Löwen” in Memmingen

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Sechzig um Sieben: DF1 überträgt Toto-Pokal-Match

Es ist Freitag, die Sonne scheint und es ist Spieltag! Was gibt es Schöneres zum Wochenausklang. Heute Abend um 18:60 Uhr sind die Löwen beim FC Memmingen zu Gast und wollen im dritten Regionalliga-Spiel den ersten Dreier einfahren. “Wir werden kämpfen wie die Löwen”, versprach Trainer Alper Kayabunar bei der Löwenrunde vor dem Spiel. Was gestern sonst noch alles passiert ist rund um unsere Löwen findet ihr wie gewohnt in Sechzig um Sieben.

Löwenrunde: “Kämpfen wie die Löwen”

Wie gehabt fand am Tag vor dem Spiel die Löwenrunde in der Grünwalder Straße 114 statt, wir waren selbstverständlich für Euch vor Ort. Trainer Alper Kayabunar blickt auf das Pokal-Spiel am Dienstag beim FC Wendelstein zurück und sprach auch über den nächsten Pokal-Gegner vom TSV Buchbach. Im Hinblick auf das Match heute Abend in Memmingen kann Münchens große Liebe aus dem Vollen schöpfen. Was sonst noch alles gesagt wurde, könnt ihr hier nachlesen!

Wunschaufstellungen: Niederlechner, Wagner oder Calderon?

In den Wunschaufstellungen hat die sechzger.de-Redaktion wie gewohnt zusammengeschrieben, wie sie die Sechzger heute Abend aufs Feld schicken würde. Niederlechner, Wagner oder Calderon lautet eine der Fragen, oder doch zwei von den Dreien? Coach Alper Kayabunar hat mit seinem Trainerteam sicher schon eine Aufstellung im Kopf, ob unsere Ideen dabei hilfreich sind, wird sich wohl nicht aufklären lassen. So sehen die auf alle Fälle Wunschaufstellungen unserer Redakteure aus.

Fünf neue Sponsoren für die Spielbetriebs-GmbH

Die Sponsorenlandschaft beim TSV 1860 München nimmt weiter Form an. Durch aktuelle Beobachtungen rund um das Vereinsgelände, bei der Presserunde auf der Anzeigetafel, sowie durch offizielle digitale Präsenzen lassen sich die Engagements von fünf bedeutsamen Partnern für die neue Spielbetriebs-Gesellschaft bestätigen. Hier geht’s zu den Details.

Leserbrief: Die Lage der Merchandising GmbH

Am 11.08.2026 veröffentlichte die TSV 1860 Merchandising GmbH im Unternehmensregister ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024/25. Unser Leser Reinhard Friedl hat sich ausgiebig damit beschäftigt und sieht sich nicht ausreichend informiert. Die offenen Fragen hat er in einem Leserbrief zusammengestellt und sechzger.de zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Hier lest ihr all (öffentlichen) Details wie es der Gesellschaft finanziell geht.

Faninformationen für das Spiel in Memmingen

Die 1.500 Tickets für den Gästeblock waren schnell verkauft, mindestens 1.000 Löwen-Fans dürften sich noch mit Karten für die neutralen Bereiche ausgestattet haben. Heute Abend in Memmingen erwartet die Löwen um Kapitän Dennis Dressel stimmungstechnisch sicherlich wieder ein Heimspiel. Wir berichten für Euch ab dem frühen Nachmittag im Live-Ticker, für alle Auswärtsfahrer haben wir wieder die Faninformationen zusammengestellt.

Interview mit Powerhouse zur Stadionsanierung

Auf der Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. wurden erste Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie zum Um- und Ausbau des Grünwalder Stadions vorgestellt. Dabei kamen auch Mitarbeiter der Powerhouse Company zu Wort und stellten sich den Fragen interessierter Mitglieder. sechzger.de knüpft dort an und hat Sander Apperlo, Partner Architect aus dem Münchner Büro des niederländischen Unternehmens, zum Interview gebeten. Hier geht’s zum kompletten Interview. 

Titelverteidiger gibt Talent nach Wiesbaden ab

Ein Blick zur Konkurrenz in der Regionalliga Bayern: Der 1. FC Nürnberg II hat ein Talent zum SV Wehen-Wiesbaden verliehen. Ayoub Chaikhoun hatte zwar in der Regionalliga überzeugt, konnte sich bei den Profi im Zweitliga-Team aber bislang nicht durchsetzen. Nun soll der 20-Jährige beim SV Wehen-Wiesbaden Spielpraxis in der 3. Liga sammeln. Hier geht es zum Bericht auf FuPa.

Alle auf nach Memmingen

Das wars auch schon für dieses SuS, heute erwarten Euch weitere spannende Artikel und natürlich der Live-Ticker, sowie der Spielbericht aus Memmingen, wo wir wieder mit zwei Redakteuren im Pressebereich für Euch vor Ort sind und den Ticker mit Infos und Bildern aus dem Stadion füllen werden. Dort, wo die Eishockey-Mannschaft der Memminger Indians kürzlich den Aufstieg in die zweite Liga (DEL2) feierte, wollen die Löwen heute den ersten Dreier mit ihren Fans bejubeln! Alle auf nach Memmingen, bis später im Allgäu!

Sponsoren-Update beim TSV 1860 München: Fünf namhafte Partner für die neue Spielbetriebs-Gesellschaft

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TSV 1860 Löwenmagazin Trikots Fanshop Sponsorenlandschaft Merchandising

Die Sponsorenlandschaft beim TSV 1860 München nimmt weiter Form an. Durch aktuelle Beobachtungen rund um das Vereinsgelände sowie offizielle digitale Präsenzen lassen sich die Engagements von fünf bedeutsamen Partnern für die neue Spielbetriebs-Gesellschaft bestätigen.

Sichtbare Präsenz: Sponsorenwand und Social Media

Dass die Unternehmen MAN, Monster, All-Inkl und Häusler den Löwen weiterhin als Partner zur Seite stehen, ist mittlerweile öffentlich nachvollziehbar. Die entsprechenden Logos sind bereits auf der Sponsorenwand sichtbar, beziehungsweise sind auch schon Partnerschaften über Social-Media-Kanäle kommuniziert. Die öffentliche Platzierung dieser Marken lässt keine Zweifel an der Zusammenarbeit offen.

Sparkasse bleibt an Bord: Indizien am Trainingsgelände

Auch bei der Stadtsparkasse herrscht nun scheinbar Klarheit bezüglich eines weiteren Engagements. Ein Beleg dafür findet sich auf dem Trainingsgelände: Im Zuge der jüngsten Arbeiten und Anpassungen auf dem Gelände wurden die Werbeplanen des Finanzinstituts ganz bewusst nicht entfernt. Diese fortlaufende Präsenz am Trainingsplatz gilt als sicheres Zeichen für den Verbleib im Sponsorenpool.

Sechsstellige Beträge und ein möglicher Ärmelsponsor

Interessant ist der Blick auf die finanzielle Dimension dieser Partnerschaften. Bereits in der Vergangenheit, als der Profifußball noch unter dem Dach der KGaA organisiert war, zählten diese Unternehmen zu den Premium-Partnern, deren Sponsoring-Volumen sich jeweils im sechsstelligen Bereich bewegte. Redaktionellen Einschätzungen zufolge ist fest davon auszugehen, dass sich das finanzielle Engagement bei der neuen Spielbetriebs-Gesellschaft wieder in etwa dieser Größenordnung einpendeln wird.

Darüber hinaus zeichnet sich eine weitere prominente Platzierung ab: Dem Vernehmen nach dürfte eines der genannten Unternehmen aus diesem Kreis zukünftig den Ärmel des Löwen-Trikots zieren. Damit bilden diese fünf Partner ein entscheidendes wirtschaftliches Fundament für den neu aufgestellten Spielbetrieb.

 

Leserbrief: Offene Fragen zur Merchandising GmbH

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1860 Merchandising GmbH

Am 11.08.2026 veröffentlichte die TSV 1860 Merchandising GmbH im Unternehmensregister ihren Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024/25. Unser Leser Reinhard Friedl hat sich ausgiebig damit beschäftigt und sieht sich nicht ausreichend informiert. Die offenen Fragen hat er in einem Leserbrief zusammengestellt und sechzger.de zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

Leserbrief: Offene Fragen zur Merchandising GmbH

Der Jahresabschluss der TSV 1860 Merchandising GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.7.2024 bis zum 30.6.2025 weist überraschenderweise einen Verlust in Höhe von 222.587,57 € aus. In den Vorjahren konnten noch Gewinne zwischen HI Squared und der KGaA aufgeteilt werden. Zum 30.6.2022 stand ein Gewinn in Höhe von 335.952,17 € zur Verfügung, am 30.6.2023 waren es 379.529,53 € und zum 30.6.2024 immerhin 257.203,40 €.

Da keine Gewinn- und Verlustverrechnung veröffentlicht wurde, muss als Erklärung für den Verlust ein Satz aus den Rechnungslegungsgrundsätzen herhalten. Es wird darauf verwiesen, dass der Jahresfehlbetrag aus einem einmaligen Sondereffekt resultiert, der ausschließlich das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/2025 belastet hat.

Keine Gewinnausschüttung 2025/26?

Bis zum 15.4.2025 war Anthony Power der Geschäftsführer. Ab 16.4.2025 folgte ihm Valentin Pusnava, der vor kurzem auf Linkedin bekannt gab, dass er bei einem Start-Up-Unternehmen in der Schweiz im Modebereich seine Expertise einsetzen wird. Allerdings kann diese Nachricht nicht mehr bei den Meldungen von Herrn Pusnava nachvollzogen werden. Verzeihlich ist, dass Herr Pusnava mit Datum 8. April 2024 den Abschluss unterschrieben hat, der am 22.05.2026 festgestellt wurde.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 222.587,57 € auf neue Rechnung vorzutragen.

Dies bedeutet wohl, dass ein gutes Ergebnis im Geschäftsjahr 2025/2026 (neue Trikots von JOMA mit Volland und Niederlechner, Haugen und andere) wohl zu keiner Gewinn-Ausschüttung für die KGaA reichen wird. Zur Erinnerung: Der Verlust von gut 222.000 € muss abgebaut werden, zudem besteht ein fixer Gewinnanteil für HI Squared in Höhe von 120.000 €.

Nicht gedeckter Fehlbetrag beim Eigenkapital 

In einem Instagram Post schrieb Ismaik Ende Juli noch, dass er einige grundlegende Tatsachen klarstellen möchte, weil viele Fakten falsch dargestellt werden. Unter anderem äußerte er:

“Bis heute haben wir nicht einmal das Kapital zurückerhalten, das für dieses Recht gezahlt wurde.”

Fakt ist, dass 1 Mio € an die KGaA für das Recht zum Vertrieb von Merchandising Produkten bezahlt wurden und HI Squared mittlerweile 2.405.740,96 € an Gewinnausschüttungen erhalten hat. Die KGaA bekam in diesem Zeitraum seit 2012 insgesamt 865.741,00 € an Gewinnen überwiesen.

Zum Bilanzstichtag 30.06.2025 weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 55.295 € aus. Die Geschäftsführung geht trotz des bestehenden Fehlbetrags von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Grundlage hierfür ist ein aktualisierter Finanz- und Liquiditätsplan, der den Fortbestand des Unternehmens sicherstellt, sowie die Tatsache, dass der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2024/25 aus einem einmaligen Sondereffekt resultiert, der ausschließlich das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres 2024/25 belastet hat. Aufgrund der vorliegenden Unternehmensplanung und der gesicherten Finanzierung erwartet die Geschäftsführung für das kommende Geschäftsjahr wieder ein positives Eigenkapital.

Es wäre ratsam, dass Hasan Ismaik seinen Vertrauten Biel Ballester Relat die Bücher und Geschäftspraktiken der Merchandising GmbH überprüfen lässt, inwiefern dort alles professionell in dem eigentlich lukrativen Merchandising-Geschäft abgewickelt wurde.

 


 

Ein Löwen-Leserbrief auf sechzger.de ist ein Text, der uns unaufgefordert erreichte und nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder einzelner Mitglieder der Redaktion widerspiegelt. Wir danken dem Autor Reinhard Friedl für sein Engagement, seine Überlegungen mit uns und Euch zu teilen.

Löwenrunde vor Memmingen: “Kämpfen wie die Löwen”

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Am morgigen Freitag um 18:60 Uhr wartet das dritte Regionalliga-Spiel auf die Spielbetriebs-Gesellschaft des TSV München von 1860. Die Sechzger sind beim Tabellenführer FC Memmingen zu Gast, der bislang die optimale Ausbeute von neun Punkten aus drei Partien einfahren konnte. Bei der Löwenrunde vor dem Memmingen-Spiel sprach 1860-Coach Alper Kayabunar über seine Rückschlüsse aus dem Pokalspiel beim FC Wendelstein am Dienstag und blickte voraus auf die nächste Aufgabe. “Wir versuchen immer zu kämpfen wie die Löwen und bisher ist uns das auch immer gelungen”, sagte der Löwen-Coach.

Personelle Lage nahezu optimal

Die Löwen können ohne große Ausfälle ins Allgäu reisen. Bei der Löwenrunde vor dem Memmingen Spiel gab Kayabunar ein Kaderupdate. Es gibt aktuell keine Ausfälle. Großes Lob hatte er erneut für den jungen Husic parat: “Er hat bei mir schon U21 gespielt und passt sehr gut zu meiner Spielidee. Er ist technisch stark und kann Kontrolle ins Spiel bringen. Loris weiß, in welchen Räumen er sich bewegen muss”, sagt Kayabunar. Zufrieden zeigte sich der Löwen-Coach auch mit dem Comeback von Tunay Deniz im Toto-Pokal. Hierzu sagte Kayabunar: “Er hat schon vor dem Spiel im Training einen sehr guten Eindruck hinterlassen, deshalb haben wir ihn 60 Minuten spielen lassen. Diesen Eindruck hat er im Spiel bestätigt. Er hat das sehr gut weggesteckt und am Donnerstag sehr gut trainiert. Er ist ein wichtiger Spieler für uns.”. 

Den Fans etwas zurückgeben

Wie schon in den letzten Wochen betonte der Sechzger-Coach erneut, wie wichtig die Fans für seine junge Mannschaft sind. “Am guten Start gegen Augsburg hatten die Fans einen großen Anteil”, sagte Kayabunar. Er lobte auf Frage von sechzger.de auch die Geduld der Anhänger mit dem Team. “Für uns ist es wichtig, dass die Fans Geduld haben. Das Team weiß, dass es auf dem Feld alles geben muss und tut es auch. Wir haben in Schweinfurt zwei Mal einen Rückstand aufgeholt. Die Unterstützung ist für uns sehr wichtig und die war ab dem ersten Tag großartig. Das wollen wir natürlich zurückzahlen”. Man wolle immer “kämpfen wie die Löwen”. Mindestens 1.500 Löwenfans, die ihre Tickets im Gästeblock gebucht haben, sind morgen im Allgäu mit dabei. Zu rechnen ist aber wohl eher mit 2.500 bis 3.000 weiß-blauen Anhängern. “Jeder von den Spielern und uns Trainern ist stolz, für diesen Club arbeiten zu dürfen”, fügte Kayabunar vielsagend an.

Buchbach im Toto-Pokal

Zu Beginn der Löwenrunde ging Kayabunar gleich auf den nächsten Gegner im Toto-Pokal ein, der mit dem TSV Buchbach kurz zuvor ausgelost worden war. “Das ist ein gestandener Regionalligist. Ich hatte schon einige Duelle mit Buchbach und habe mir mit ihrem neuen Trainer beim A-Schein das Zimmer geteilt. Es wird sicher kein einfaches Spiel”, erklärte der Löwen-Coach. Stattfinden wird die Partie laut Pressesprecher Rainer Kmeth wohl entweder am 25.8. oder am 1.9. Dies sind jedenfalls die Regelspieltermine des BFV.

Coach ärgert sich über Gegentor im Pokal

Über das Gegentor im Pokalspiel beim FC Wendelstein war der Sechzger-Trainer nach dem Schlusspfiff sichtlich verärgert. Auf Nachfrage von sechzger.de erklärte er die Gründe dafür: “Mir ist es seit Tag eins wichtig, dass wir keine Tore kassieren, egal wie der Spielstand ist. Das wissen die Jungs natürlich. Man hat im Video gesehen wie sich Paul Bachmann aufgeregt hat nach dem Gegentor. Wir wollen möglichst immer ohne Gegentor bleiben. In den letzten Wochen haben wir schon weniger zugelassen, aber noch zu viele Gegentore kassiert.”. Entsprechend wurde unter der Woche noch einmal über die Absicherung und die Abläufe gesprochen und wie man schneller bei Ballverlusten reagiert, fügte der Sechzger-Coach an.

“Memmingen ist gut eingespielt”

Beim Tabellenführer FC Memmingen wissen die Löwen, was sie erwartet. “Sie haben schon länger zusammengespielt. Das ist eine sehr starke Mannschaft, die schnell umschaltet. Sie kennen ihre Stärken. Wir müssen uns noch verbessern, haben gegen Augsburg oft die Bälle zu schnell verloren”, sagte Kayabunar weiter. Das Spiel in Memmingen aus 2017, als die Sechzger nach dem ersten Zwangsabstieg unter dem Kreditgeber Ismaik in Memmingen in die Regionalliga-Saison gestartet waren, und damals mit 4:1 gewonnen hatten, spielt laut Kayabunar in der Mannschaft keine Rolle mehr. “Wir sprechen nicht darüber, da haben wir wichtigere Themen”, erklärte er.

“Erfahrung von Weber ist wichtig”

Der einzige Löwen-Spieler, der 2017 bereits dabei war, ist Felix Weber. Über ihn sagte Kayabunar bei der Löwenrunde: “Sicherlich braucht auch er noch etwas Zeit. Er hat zuletzt in Vilzing gespielt, da sind die Trainingsbedingungen natürlich andere, als jetzt hier. Seine Erfahrung ist wichtig für die Abwehr. Er gibt ein gutes Duo mit Fassmann und bringt mit seinen Kommandos Ruhe rein”.

Aufwärm-Routine aus der U21 übernommen

Einigen Fans und unserem Redakteur Peter war beim Heimspiel gegen Augsburg aufgefallen, dass sich alle Auswechselspieler inklusive der Torhüter Mitte der ersten Halbzeit warmgemacht hatten. Entgegen der Regelungen in der dritten Liga, ist dies in der Regionalliga zulässig. Auf Nachfrage von sechzger.de erklärte Kayabunar: “Das sind Abläufe der Athletik-Trainer, die wir aus der U21 mitgenommen haben. Wir lassen die Abläufe hier gleich, weil das viele Spieler aus der U21 kennen und die Spieler gehen das alle mit”. 

Verfolgt das Spiel bei uns im Live-Ticker

Morgen gegen Mittag machen sich die Löwen auf den Weg nach Memmingen, wo sie den ersten Dreier der Regionalliga-Saison einfahren wollen. Übertragen wir die Partie im BR-Livestream über die ARD-Mediathek. Wirklich live dabei seid ihr schon ab dem frühen Nachmittag bei uns im Live-Ticker.

 

 

Auslosung Toto Pokal: TSV 1860 empfängt TSV Buchbach

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toto pokal 1860 landespokal

Der TSV 1860 München trifft im Achtelfinale des Toto Pokals zuhause auf den TSV Buchbach. Nach den Siegen bei Eintracht Berglern (5:0) und dem FC Wendelstein (5:1) geht es nun also erstmals gegen einen Gegner aus der selben Spielklasse.

Einteilung nach Region und Liga

Für die Auslosung wurden die verbliebenen 16 Teams in zwei regionale Gruppen (Nord/Süd) geteilt, zudem wurden je Gruppe zwei Lostöpfe gebildet, die sich an der Ligazugehörigkeit orientierten:

Norden

Topf 1 (3. oder Regionalliga): 1. FC Schweinfurt 1905, Würzburger Kickers, SpVgg Bayreuth, TSV Aubstadt, Jahn Regensburg, VfB Eichstätt

Topf 2 (Bayernliga oder darunter): SpVgg SV Weiden, TSV Neudrossenfeld

Süden

Topf 1 (3. oder Regionalliga): FC Ingolstadt, SV Wacker Burghausen, SpVgg Unterhaching, TSV 1860 München, TSV 1882 Landsberg, TSV Buchbach, TSV Schwaben Augsburg

Topf 2 (Bayernliga oder darunter): FC Dingolfing

Achtelfinale Toto Pokal: TSV 1860 empfängt TSV Buchbach

Die Auslosung des Achtelfinals (Regelspieltag: 25. August; genaue Terminierungen folgen) im Münchner “Haus des Fußballs” ergab folgende Begegnungen:

SpVgg SV Weiden – Jahn Regensburg
TSV Neudrossenfeld – Würzburger Kickers
TSV Aubstadt – SpVgg Bayreuth
1. FC Schweinfurt 1905 – VfB Eichstätt

FC Dingolfing – SpVgg Unterhaching
TSV 1860 München – TSV Buchbach
TSV 1882 Landsberg – TSV Schwaben Augsburg
SV Wacker Burghausen – FC Ingolstadt 04

Faninformationen FC Memmingen – TSV 1860 München

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Titelbild FC Memmingen 1907 TSV 1860 Toto Pokal

Gelingt den Löwen der erste Sieg in dieser Regionalligasaison? Für alle Auswärtsfahrer*innen, die in Memmingen live mit dabei sind, gibt es an dieser Stelle die wichtigsten Faninformationen.

Faninformationen FC Memmingen – TSV 1860 München

Tickets

Das Spiel ist restlos ausverkauft, eine Tageskasse öffnet daher nicht.

Anreise

Die Adresse für die Anfahrt lautet wie folgt: Bodenseestraße 44, 87700 Memmingen

Für PKW-Fahrer*innen stehen die Parkplätze in der Bodenseestraße Nr. 25 und Nr. 41 zur Verfügung

Busse werden gebeten zur Bedarfshaltestelle Eisporthalle in der Hühnerbergstraße zu fahren. Dort können die Fans aussteigen, während die Busse zum ausgewiesenen Parkplatz Ecke Spitalmühlweg / Altvaterstraße fahren. 

Löwenfans, welche per Bahn anreisen, können die Buslinie 966 Richtung Legau bis zum AW-Heim Hühnerberg nehmen. Alternativ ist das Stadion von Memmingen Hauptbahnhof aus in etwa 30 Minuten zu Fuß erreichbar. Ein Shuttle-Service ist nicht geplant.

Hinweise zum Stadionbesuch

Der Einlass beginnt ab 18 Uhr, je nach Andrang gegebenfalls auch schon früher. Der Einlass zum Gästeblock findet hinter der Eisporthalle in der Hühnerbergstraße statt.

Eine strikte Fantrennung wird vom Ordnungspersonal nicht durchgeführt, der offizielle Gästeblock ist jedoch vom Rest der Tribünen abgetrennt. Im Stadion sind die üblichen Gegenstände verboten. Eine Gepäckabgabestelle gibt es nicht, es wird empfohlen Taschen direkt im Auto zu lassen.

An sämtlichen Kiosken im Stadion kann ausschließlich bar bezahlt werden.

Ansprechpartner vor Ort

Fanbetreuung:

Jamie Jesse: +49 0175 1860 004
Christian Poschet: +49 0152 0530 9989
Moritz Wagner: +49 0151 22128235

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem FC Memmingen und dem TSV 1860 München wird von BR24 Sport und in der ARD Mediathek im Livestream übertragen.

sechzger.de ist in Memmingen natürlich erneut live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion. Wir wünschen allen Auswärtsfahrer*innen eine gute Reise!

Grünwalder Stadion: Interview mit der Powerhouse Company

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powerhouse machbarkeitsstudie tsv 1860 grünwalder stadion

Auf der Mitgliederversammlung des TSV München von 1860 e.V. wurden erste Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie zum Um- und Ausbau des Grünwalder Stadions vorgestellt. Dabei kamen auch Mitarbeiter der Powerhouse Company zu Wort und stellten sich den Fragen interessierter Mitglieder. sechzger.de knüpft dort an und hat Sander Apperlo, Partner Architect aus dem Münchner Büro des niederländischen Unternehmens, zum Interview gebeten.

Interview mit der Powerhouse Company

sechzger.de: Ein Stadionumbau am Standort Giesing ist von diversen stadtpolitischen und gesellschaftlichen Interessen geprägt. Wie kam die initiale Zusammenarbeit zustande – sind Sie proaktiv auf den Verein zugegangen, und betrachten Sie das Vorhaben als strategisches Leuchtturmprojekt für Ihr Büro?

Powerhouse Company: Die vereinsinterne Stadionkommission ist Ende 2025 mit der Anfrage auf die Teilnahme an einem Wettbewerbsverfahren für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zur Sanierung und Erweiterung des Grünwalder Stadions auf uns zugegangen.

In dem Verfahren konnten wir uns aufgrund unserer Referenzen, des sehr kompetenten Projektteams mit unseren Partnern und unserem Vorschlag einen holistischen Ansatz zu erarbeiten, der eine Perspektive aufzeigt und über das Konzept einer reinen Machbarkeitsstudie hinausgeht, gegen insgesamt sieben Architekturbüros durchsetzen.

Trotz unseres niederländischen Ursprungs mit Hauptsitz in Rotterdam sind wir bereits seit 2018 mit einem Bürostandort in München beheimatet und haben über die Jahre ein tiefes Verständnis für die Stadt und die Münchener Kulturlandschaft, an welcher der TSV 1860 München einen großen Anteil hat, entwickeln können. Demnach verstehen wir natürlich auch die Strahlkraft eines solchen innerstädtischen Leuchtturmprojekts für den Verein, aber auch für Giesing und die Stadt München.

Wichtige Erfahrungen aus Rotterdam

sechzger.de: Neben der Machbarkeitsstudie für Giesing ist die Powerhouse Company auch am umfassenden Masterplan für das neue Feyenoord-Stadion in Rotterdam beteiligt. Inwiefern lassen sich planerische Erfahrungen aus einem derart groß dimensionierten städtebaulichen Projekt auf die weitaus kleinteiligere, hochverdichtete Bestandstransformation des Sechzgerstadions übertragen? Und wenn wir auf Ihr gesamtes architektonisches Portfolio blicken: Wie viele Stadionprojekte haben Sie als Büro bislang insgesamt realisiert oder in der Planung begleitet?

Powerhouse Company: Die Projekte unterscheiden sich zwar deutlich in ihrer Größe, dennoch lassen sich wichtige Erfahrungen aus Rotterdam auf das Sechzgerstadion übertragen. Bei beiden geht es um die behutsame Weiterentwicklung einer historisch und emotional stark aufgeladenen Spielstätte.

Entscheidend ist dabei weniger die Übertragung konkreter baulicher Lösungen als vielmehr die Methodik: den Bestand und seine Identität genau zu verstehen und daraus eine maßgeschneiderte Weiterentwicklung abzuleiten. Themen wie Besucherströme, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Schallschutz, Nachbarschaft und die Einbindung unterschiedlicher Beteiligter müssen dabei von Anfang an gemeinsam gedacht werden.

Zu unseren öffentlich bekannten Stadionprojekten zählen die Transformation von De Kuip in Rotterdam und die Machbarkeitsstudie für das Sechzgerstadion in München. Darüber hinaus arbeiten wir an weiteren Sportstättenprojekten, zu denen wir derzeit noch keine Angaben machen können.

Emotionale Identifikation als relevanter Faktor

sechzger.de: Die Formensprache Ihres Entwurfs orientiert sich stark an der bestehenden Stehhalle, und auch die markanten Reliefs an der Fassade der Ostkurve sollen erhalten bleiben. Ein zentrales Element der Stadionhistorie ist die Westkurve, einst entworfen von Rudolf Ortner, einem Schüler von Mies van der Rohe. Da diese Kurve aufgrund der aktuellen Bausubstanz nicht erhalten werden kann: Wie integrieren Sie den historischen Geist und die spezifische Architekturgeschichte dieses Bereichs in den anstehenden Neubau der Westkurve?

Powerhouse Company: Wir haben uns im Zuge der Machbarkeitsstudie sehr intensiv mit der Stadionhistorie, der Entwicklung der baulichen Strukturen und der Emotionalen Identifikation mit dem Bauwerk als solches auseinandergesetzt. Unserem Verständnis nach ist vor allem die besondere Formensprache der bestehenden Westkurve mit der oval geschwungenen Anordnung der Stehtribünen, welche zur Mitte hin ansteigen, prägend für das Bauwerk. Die Zuschauer haben somit auch aus jeder Position immer einen guten Blick auf das Stimmungszentrum im Zentrum der Kurve, was die besondere Atmosphäre an diesem Ort ungemein fördert.

Es ist somit nicht nur die Wiege der Fanfolklore, sondern auch das Herz des Stadions. Wir wollen mit unserem Konzeptvorschlag daran anknüpfen und eine Art Reminiszenz an diese Struktur an selber Stelle wieder errichten, welche die ikonische Form und die Atmosphäre durch steilere Ränge und die Wiedererhöhung der historischen Zuschauerkapazität, fortschreiben soll. Wir planen ein Stadion für die Fans. Die Westkurve ist der Mittelpunkt unserer Fans, deswegen haben wir diese von 8.000 auf 13.000 Zuschauer erweitert.

Ziel: Maximale Erhöhung der Zuschauerkapazität

sechzger.de: Ein bauliches Detail in Stadien sind die sogenannten Mundlöcher als direkte Zugänge zu den Rängen. Aus der aktiven Fanszene wird oftmals bemängelt, dass solche Erschließungsportale das geschlossene optische Bild einer Stehplatzkurve zerschneiden und die Durchführung großflächiger Choreografien massiv erschweren. Wie gehen Sie in der Neuplanung der Kurvenbereiche mit diesem Spannungsfeld zwischen architektonischer Erschließung, baurechtlicher Entfluchtung und dem Wunsch nach einer optisch durchgehenden Tribünenstruktur um?

Powerhouse Company: Uns ist auch bewusst, dass die aktuelle Treppenerschließung mit einem umlaufenden Erschließungsgang in der Mitte der Westkurve, ein möglicherweise einheitlicheres Kurvenbild ermöglicht. Jedoch hat es durchaus einen Grund, warum heutzutage kaum mehr eine solche Erschließungsform in den Stadien zu finden ist. Dieser ist in der kapazitären Ineffizienz gegenüber den weitverbreiteten Mundlöchern begründet. So sieht man auch, dass in den Fankurven anderer Stadien, wie z.B. der Südkurve in Dortmund oder Nordkurve auf Schalke, trotz der Anordnung vieler Mundlöcher, durchaus beeindruckende und großflächige Fan-Choreografien möglich sind.

Nachdem eine der Vorgaben der Stadionkommission für die Machbarkeitsstudie die Untersuchung einer maximalen Erhöhung der Zuschauerkapazität ist, haben wir im ersten Konzept nun hier ebenfalls die effizientere Lösung mit der Tribünenerschließung über Mundlöcher vorgeschlagen. Bei der Erhöhung der Zuschauerkapazität waren die Vorgaben für Brandschutz, Entfluchtung und generell die Sicherheit der Zuschauer einzuhalten. Um die Vorgaben für die Baugenehmigung zu erfüllen, müssen leider die Fans ihre Choreografien den Gegebenheiten anpassen.

Kommunikation mit Fans zur Entscheidungsfindung

sechzger.de: Bei konventionellen Großprojekten definiert ein klassischer Bauherr die Vorgaben. Wie bewerten Sie beim Sechzgerstadion die Rolle der Fans im Planungsprozess?

Powerhouse Company: Bei der Entscheidung ob das Grünwalder ausgebaut oder außerhalb der Stadt ein neues Stadion gebaut wird haben Präsidium und Stadionkommission bereits die erste große Entscheidung für die Fans getroffen. Ein solches Projekt ist immer stark durch den Einfluss die vielfältigen Beteiligten (Stakeholder) geprägt. So wie bei der Grundsatzentscheidung spielen die Fans hierbei natürlich auch eine tragende Rolle und wurden frühzeitig in den Planungsprozess mit eingebunden. Hierzu hatten Mitglieder der Stadionkommission bereits in der frühen Projektphase der Machbarkeitsstudie Austausch mit einigen Fangruppen. Auch bei der Zusammenstellung der Stadionkommission wurden die Fans berücksichtigt. Zwei Vertreter der Fangruppen sind Mitglied der Stadionkommission. Die Wünsche der Fans wurden bereits durch die Stadionkommission abgefragt und werden bei der späteren Umsetzung berücksichtigt.

Größte Herausforderung als Chance nutzen

sechzger.de: Wo liegen aus baulicher und planerischer Sicht die größten Hürden bei der Transformation eines Bestandstadions im dicht besiedelten urbanen Raum?

Powerhouse Company: Die größte Herausforderung an diesem Standort ist mit der besonderen innerstädtischen Lage gleichzeitig auch die größte Chance dieses Stadions. Diese enge Beziehung mit dem umliegenden Viertel hat eine lange Tradition und bildet einen prägenden Anker in der Identifikation zwischen den Fans, dem Verein und der Stadt München. Diese Situation ist in Deutschland einmalig und gilt unbedingt zu erhalten. In so einem dichten Geflecht ist es daher sehr wichtig frühzeitig auf die Interessen und Belange aller Beteiligten einzugehen. Der gegenseitigen Rücksichtnahme gegenüber der Nachbarschaft kommt hierbei eine signifikante Rolle zu. So war die oberste Vorgabe in unserer Planung von Anfang an der maximal mögliche Schutz der Anwohner, durch tiefgreifende Schall- und Lichtschutzmaßnahmen und ein klares Zugangs und Sicherheitskonzept.

Stadion als „Viertelkraftwerk“?

sechzger.de: Moderne Infrastrukturprojekte erfordern zwingend schlüssige ökologische Konzepte. Welche übergreifenden baulichen und energetischen Maßnahmen sind in der Planung generell vorgesehen, um eine CO2-neutrale Realisierung sowie einen klimaschonenden Betrieb des Stadions zu gewährleisten? In welchem Umfang wird dabei unter anderem auch mit Elementen wie Fassaden- oder Dachbegrünungen arbeitete?

Powerhouse Company: Aufgrund der umlaufenden Überdachung aller Tribünenbereiche, besteht hier die Möglichkeit Teile zu begrünen oder großflächig PV-Anlagen anzubringen, die sowohl den Stadionbetrieb unterstützen könnten, als auch eine Wiedereinspeisung in das städtische Stromnetz erlauben würden. Auch ein Konzept das Stadion als eine Art „Viertelkraftwerk“ zu nutzen, um Giesing und die umliegende Nachbarschaft mit Solarstrom zu versorgen ist hier durchaus denkbar. Die Umsetzung eines privaten Stromhandels bedarf jedoch ein höheres Investment, Behördengenehmigung und ist eine Herausforderung für den Datenschutz. Einen Netzeinspeisung ist leichter umzusetzen.

Die Rundumbedachung wird für die PV Anlage benötigt. Eine Dachbegrünung ist wartungsintensiv. Die Dachstatik darf nicht überfordert werden (Schneefang). Neben den baulichen Maßnahmen spielt vor allem das Mobilitätskonzept eine tragende Rolle. So entstehen ca. 70% der CO2 Emissionen an einem Spieltag durch die An- und Abreise der Fans. Gemeinsam mit der Stadt München gilt es hierbei nun ein Konzept zu entwickeln, dass eine klimaneutrale An- und Abreise mittels ÖPNV, Fahrrad und E-Mobilität, sowie Car-Sharing und P+R Angeboten ermöglicht. Der besondere innerstädtische Standort bietet hier aufgrund der guten Anbindung an das bestehende Netz der MVG eine Chance für die Entwicklung eines Vorzeigeprojekts für eine funktionierende Verkehrswende.

Craven Cottage als innerstädtische Referenz

sechzger.de: Wenn Sie die Stadionarchitektur der vergangenen zwei Jahrzehnte analysieren: Welche Projekte betrachten Sie im Hinblick auf städtebauliche Integration und bauliche Umsetzung als besonders gelungen?

Powerhouse Company: Die Tendenz in der Stadionarchitektur der letzten Jahrzehnte zeichnet ja leider eher eine Abkehr von den innerstädtischen Stadien auf. Das liegt natürlich an den immer größeren Anforderungen an Gastronomie-, Funktions- und Erschließungsflächen, die im beengten Umfeld der Stadt nur schwer zu realisieren sind. Auch ist trotz dem Bewusstsein für klimagerechtes Bauen nach wie vor das Auto viel zu stark im Fokus und entsprechende Flächen werden hier weiterhin gefordert.

Somit sehen wir, mit Ausnahme des Millerntors in Hamburg, vor allem die innerstädtischen Stadien in England (z.B. die Erweiterung des Riverside Stands im Craven Cottage), als spannende Referenzen an. Hier wurden trotz der beengten Lage ausgewogene Konzepte entwickelt, die neben der immer wichtiger werdenden Gewinnmaximierung, dennoch den ursprünglichen Charakter historischer Spielstätten wahren konnten.

sechzger.de: Zwei Beispiele für sehr außergewöhnliche Stadionarchitektur sind das Stadion in Braga von Eduardo Souto de Moura und der Entwurf von Bernardo Bader in Lustenau. Wie bewerten Sie diese beiden Bauwerke aus Architektensicht? Zieht man aus solch speziellen Ansätzen auch Inspiration für die eigene Arbeit an einer Sportstätte?

Powerhouse Company: Das sind beides Stadien mit sehr klarer, bestechender Formensprache und einem starken Ortsbezug. Daher ist gerade der jeweilige Umgang mit dem umgebenden Kontext wahnsinnig inspirierend. Für uns ist es immer wichtig ein tiefes Verständnis für die lokalen, historischen und kulturellen Einflüsse eines Ortes zu entwickeln und daraus Inspiration für die weitere Architektonische Entwicklung abzuleiten.

Transparente Kommunikation zwischen Stadt und Verein

sechzger.de: Von Seiten der Stadt München und des Vereins wird aktuell wiederholt kommuniziert, die Gesprächsatmosphäre in der Planungsphase sei äußerst konstruktiv und zielführend. Inwiefern können Sie diese Wahrnehmung aus der Perspektive der ausführenden Architekten bestätigen, insbesondere wenn es um die notwendige Kompromissfindung geht?

Powerhouse Company: Mit der guten Zusammenarbeit und der transparenten Kommunikation zwischen Stadt und Verein hat die Stadionkommission in den vergangenen Monaten sehr wichtige Vorarbeit für die Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie geleistet. Wir hatten somit die Möglichkeit in dieser frühen Phase alle Beteiligten aus der Stadtverwaltung in den Entwicklungsprozess einzubinden und gemeinsam erste Lösungsansätze innerhalb der bau- und planungsrechtlichen Möglichkeiten auszuarbeiten. Es ist nun wichtig auf dieser Basis aufzubauen und das Projekt konsequent weiterzuentwickeln, um auch am Ende eine Realisierung möglich zu machen.

sechzger.de: Die Machbarkeitsstudie liegt vor, die Einreichung der Bauvoranfrage steht an. Welche konkreten administrativen und planerischen Schritte müssen in den kommenden Monaten erfolgen, damit aus dem aktuellen Entwurf Baurecht und schließlich Realität wird?

Powerhouse Company: Die Einreichung einer Bauvoranfrage stellt einen wichtigen Meilenstein dar, um bereits früh Klarheit zu den bau- und planungsrechtlichen Möglichkeiten an diesem Standort zu erlangen. Darüber hinaus sollte bereits in den kommenden Monaten eine zügige Konkretisierung der Planungsansätze angestrebt werden, um zeitnah fundierte Aussagen zu den Bau- und Planungskosten treffen zu können.

Eine wichtige Voraussetzung ist hierzu natürlich das Zustandekommen des Erbpachtvertrags. Die Eckpunkte liegen hierzu der Stadt bereits vor. Nur dann kann der Verein auch ein umsetzbares Finanzierungskonzept auf die Beine stellen, um somit gegenüber den Fans und der Stadt München ein klares Signal zur Zukunft des Sechzgerstadions zu übermitteln.

sechzger.de: Herzlichen Dank für die ausführlichen Erläuterungen!

Sämtliche Grafiken wurden uns von der Powerhouse Company zur Nutzung zur Verfügung gestellt.

Wunschaufstellungen zu FC Memmingen – TSV 1860 München

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Wunschaufstellungen Trikot Tsv 1860

45 Minuten lang zeigten die Löwen gegen Augsburg eine hervorragende Leistung, am Ende musste man fast froh sein, überhaupt einen Punkt geholt zu haben. Welche Schlüsse zieht Alper Kayabunar aus dem Auftritt seiner Mannschaft? Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim FC Memmingen aus?

Wunschaufstellungen zu FC Memmingen – TSV 1860

Thomas Enn

Bei Thomas darf sich Paul Bachmann zwischen den Pfosten des Löwen-Tors bewähren, zudem startet Neuzugang Moritz Seiffert auf der linken Abwehrseite. Abgesehen davon vertraut er der Mannschaft, die gegen Augsburg II in der ersten Halbzeit eine Top-Leistung zeigte.

Stefan Kranzberg

Sogar nur einen Wechsel im Vergleich zur Vorwoche nimmt Stefan vor: Anstelle von Felix Weber bekommt Benedikt Hoppe eine Chance im Abwehrzentrum. Zudem hofft er, dass der lange verletzte Tunay Deniz die Möglichkeit bekommt, als Einwechselspieler sein Debüt in der Regionalliga Bayern zu feiern.

Benedikt Niedergünzl

Bene reicht die selbe Wunschaufstellung wie in der Vorwoche ein, d.h. Moritz Seiffert startet hinten links, während Lance Fiedler auf den rechten offensiven Flügel wechselt. Zudem ersetzt Paul Bachmann den routinierten Vitus Eicher im Tor des TSV 1860.

Thomas Spiesl

Benedikt Hoppe kommt bei Thomas in der Innenverteidigung zu seinem Regionalliga-Debüt, zudem kehrt Cristian Leone in die Startelf zurück. Im Angriff setzt er auf den schnellen Fabio Wagner anstelle des Routiniers Florian Niederlechner.

Peter Gratz

Mit Ausnahme der Torhüter-Position wählt Peter die gleiche Aufstellung wie Stefan. Zwischen den Pfosten würde er jedoch lieber dem jungen Pau Bachmann eine Chance geben, sich zu präsentieren.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de
Titelbild: Societas

Sechzig um Sieben: Bundeskartellamt bestätigt 50+1

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Sechzig um Sieben

Gestern konnten wir über gute Nachrichten im und über den Löwenkosmos hinaus berichten. Außerdem kann man auf den Auswärtssieg im Länderpokal gegen den FC Wendelstein zurückblicken. Wer lieber in die Zukunft sieht, darf sich gerne in das nächste Spiel unserer “Amateure” einlesen oder auf den Schiedsrichter der kommenden Partie der Kampfmannschaft vorbereiten. Um gut informiert in den Löwentag zu starten, findet ihr das und noch ein bisschen mehr wie immer in Sechzig um Sieben.

Bundeskartellamt bestätigt 50+1

Gestern standen einmal nicht die sportlichen, sondern die wirtschaftlichen Regelhüter im Fokus. Alles Wichtige zur Entscheidung des Kartellamts lest ihr hier:

Finale Einschätzung des Bundeskartellamts: 50+1 Regel wird für zulässig gehalten

Tunay Deniz ist zurück

Nach langer Leidenszeit ist Tunay Deniz in Wendelstein endlich auf den Rasen zurückgekehrt. Was der Spieler und sein Coach dazu sagen, findet ihr hier:

Comeback in Wendelstein: Tunay Deniz ist zurück

Schön wars in Wendelstein

Als Abschluss unserer Berichterstattung über die zweite Runde des Toto-Pokal gibt es wie gewohnt eine Fotogalerie. Die sehenswerten Aufnahmen hat Stefan für euch zusammengestellt:

Fotogalerie zu FC Wendelstein – TSV 1860 München (Toto Pokal)

Heimspiel der Amas gegen Hankofen-Hailing

Auch bei der zweiten Mannschaft geht die Saison munter weiter. Während die Profis nach Memmingen müssen, darf die U21 an der Grünwalderstr 114 antreten:

Am Freitag: Amas daheim gegen Hankofen-Hailing

Nach den Wagners jetzt ein Huber

Apropos Memmingen! Der Schiedsrichter für die Auswärtspartie der ersten Mannschaft steht schon fest und Christian stellt ihn und sein Team wie immer ausführlich vor:

Der Mann an der Pfeife (in Memmingen): Markus Huber

News aus der Regionalliga:

  • Vilzing hat nach dem überraschenden Abgang von Erfolgstrainer Thorsten Kirschbaum zum FC St. Gallen einen Nachfolger gefunden. Künftig steht Wolfgang Beller, früher u.a. Assistent von Markus Weinzierl, in der Oberpfalz an der Seitenlinie.
  • Heute wird die nächste Runde des Toto-Pokal ausgelost.
  • Schweinfurt hat sich noch einmal verstärkt und leiht Berkay Öztürk (21, ZM) vom FC Ingolstadt aus. Für den gebürtigen Schweinfurter ist es eine Heimkehr an alte Wirkungsstätte.