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Martin Gräfer – der neue Unruheherd des TSV 1860 München

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Symbolbild Weihnachten TSV 1860 München Christbaumkugel Schnee Trainingsgelände

Von einer neuen Einigkeit kann man beim TSV 1860 München bezogen auf die Gesellschafter, also den e.V. und die Vertreter um Hasan Ismaik, sprechen. Doch einer will da nicht so recht mitspielen: Martin Gräfer von Hauptsponsor die Bayerische. Immer wieder hatte er die Unruhe bei den Löwen angeprangert, nun sorgt er mit einem Interview im Merkur für eben diese.

Ein Kommentar von Jan Schrader

Ein Bärendienst von Gräfer für den TSV 1860

Hach, die Zeit bis Weihnachten ist schön. Man sagt ja gerne auch die “staade Zeit” – und das trifft beim TSV 1860 München zuletzt positiverweise zu. Mit der Stadt haben sich die Löwen darauf geeinigt, nur gemeinsam an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn es etwas Neues zu erzählen gibt. Es klappt bislang, zudem lobt Oberbürgermeister Dieter Reiter die neue Kommunikation in den höchsten Tönen. Außerdem war da ein weiteres, wichtiges Detail aus den Aussagen von Reiter gegenüber der AZ heraus zu lesen: Die beiden Gesellschafter beim TSV 1860 München sprechen mit einer Sprache. Beide wollen alle Optionen und Möglichkeiten prüfen, um künftig langfristig im Grünwalder Stadion spielen zu können – sofern machbar und sinnvoll. Es ist also vergleichsweise still bei den Löwen. Keine Streits, keine öffentlichen Schuldzuweisungen, keine völlig konträren Meinungen, die öffentlich zur Schau gestellt werden.

Mittlerweile muss man leider sagen: Es war ruhig. Bereits vor kurzem kritisierte Martin Gräfer, Vorstandsvorsitzender von TSV 1860-Hauptsponsor die Bayerische, das neue Präsidium um Gernot Mang öffentlich. Nun legt er er in einem Interview mit dem Merkur nach. “Giesing wird nicht funktionieren” prangt da in großen Lettern als Überschrift. Die Schlagzeile gepaart mit dunklen Wolken und dem Sonnenuntergang soll beim Leser vermutlich die passende Grundstimmung erzeugen. Schließlich wird es im Folgenden auch düster – davon ist aber nicht nur das Sechzgerstadion betroffen. Tatsächlich fällt im Interview selbst dann auf, dass die Schlagzeile nur bedingt dessen Inhalt wiedergibt. Es ist eines von mehreren Beispielen, bei denen Merkur-Autoren – ob bewusst oder unbewusst – Stimmung gegen die aktuelle Heimspielstätte der Löwen machen. Eine Abneigung gegenüber dem Standort in Giesing ist aus den Aussagen Gräfers dennoch herauszulesen.

Wichtige Entscheidungen trifft die Mitgliederversammlung

Kaum geht alles einmal seine Bahnen bei den Löwen, kaum ist es ruhig, kaum entwickelt sich die Stadiondiskussion konstruktiv – schon kommt jemand daher, der öffentlich Unruhe forciert und polarisiert. Sichtlich wohl fühlt sich Gräfer in einer Rolle, die ihm zugeschustert wurde – die er aber weder innehat noch passend für einen Hauptsponsor ist. Womöglich fühlt er sich als Stimme einer bestimmten Gruppe an Fans – ja aber welcher denn eigentlich? Möglicherweise handelt es sich um die schweigende Mehrheit, die seit mittlerweile vielen Jahren das macht, was sie am besten kann: schweigen.

Das wird sie auch weiterhin tun, daran wird auch die nächste Umfrage nichts ändern. Egal, wie man es dreht und wendet: Die Mitgliederversammlung ist das höchste Gremium des Vereins. Sie entscheidet daher zentrale Punkte wie beispielsweise die Stadiondiskussion – und diese Mitgliederversammlung spricht seit mehreren Jahren mit einer klaren, eindeutigen Mehrheit. Stichwort 9:0. Es würde allen Beteiligten gut tun, diese Mehrheiten endlich voll und ganz zu akzeptieren sowie sie nicht ständig aufs Neue untergraben zu wollen.

Martin Gräfer darf diese Meinung, die er öffentlich im Merkur-Interview präsentiert, durchaus haben. Er darf sie natürlich auch äußern – aber doch bitte in einem internen Gespräch mit den derzeitigen Verantwortlichen! die Bayerische ist ein toller Hauptsponsor, der den TSV 1860 München lange und sehr wertvoll unterstützt hat. Das gibt dem Unternehmen bzw. ihrem Vorstandsvorsitzenden allerdings bei Weitem nicht das Recht, sich in die Vereinspolitik und zentrale Entscheidungen einmischen zu wollen – vor allem ohne Rücksprache mit Präsidium & Co. Ein solches Vorgehen eines Sponsors dürfte im deutschen Profifußball seinesgleichen suchen. So bleibt es lediglich ein Bärendienst für die Löwen von Martin Gräfer – dem neuen Unruheherd des TSV 1860.

Sechzig um Sieben: Invasion in Ingolstadt steht bevor

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Sechzig um Sieben: Fuchs wechselt zum BvB II

Das Wochenende naht, die nächste Ingolstadt-Invasion steht bevor. Am Samstag um 14:00 Uhr ist der TSV 1860 München beim FC Ingolstadt zu Gast. Entsprechend stand dieses Spiel auch im Zentrum unserer gestrigen Berichterstattung, die wir Euch wie immer in Sechzig um Sieben kompakt zusammenfassen. Bereits veröffentlicht haben wir unsere Wunschaufstellungen und die Vorstellung des Schiedsrichters. Zudem haben wir über die Gedankengänge von Martin Gräfer, dem Vorstand von Hauptsponsor “Die Bayerische”, berichtet.

Wunschaufstellungen für Ingolstadt

Mit dem Leitspruch “Never change a running system” hält es die Mehrzahl der sechzger.de-Redakteure in unseren Wunschaufstellungen. Allerdings hat der eine oder andere Redakteur dabei bereits erste Auswechslungen für die Halbzeitpause im Kopf. Denkbar scheint auch die Version, dass Florian Niederlechner für Patrick Hobsch in die Startelf rückt. Oder bekommt sogar Lasse Faßmann einen Startelf-Platz? Aber lest selbst in unseren Wunschaufstellungen

Der Mann an der Pfeife

Vielleicht wurde die Kritik, die in unserem aktuellen sechzger.de Talk 240 deutlich zu vernehmen war, erhört. Zum Spiel der Löwen bei den Schanzern am Samstag schickt der DFB einen sehr erfahrenen Mann. Florian Lechner ist 34 Jahre alt und pfeift schon seit über sieben Jahren Profifußballspiele in Deutschland. Alle weiteren Infos zum Unparteiischen vom Samstag findet ihr in unserer Schiedsrichter-Vorstellung unter dem Titel “Der Mann an der Pfeife”.

Gräfer äußert sich zu Zukunft und Stadion

In den letzten Tagen hat sich Martin Gräfer, Vorstand von Hauptsponsor “Die Bayerische” gleich zwei Mal zu Wort gemeldet. In einem Interview mit dem Münchner Merkur sprach Gräfer über eine Strategie für die Löwen, die Stadionfrage und seine Kritik an den Aussagen von Präsident Gernot Mang. Alles Wissenswerte dazu haben wir in einem Bericht zusammengefasst. Mehr dazu lest ihr heute auf unserer Seite.

Alles Wissenswerte zum 18. Spieltag

Zwei Spiele noch, dann ist Weihnachten und die vierwöchige Winterpause steht an. Zuerst aber steht noch die nächste Invasion in Ingolstadt bevor, die zugleich das letzte Auswärtsspiel der Löwen in 2025 ist. Alles Wissenswerte zum 18. Spieltag findet ihr in der Spieltags-Vorschau der Kollegen bei Liga3-Online. Heute werden wir natürlich auch auf unserer Seite zahlreiche Infos zum oberbayrischen Duell für Euch veröffentlichen, die Pressekonferenzen, die Fan-Infos und vieles mehr erwarten Euch. Wir wünschen Euch einen schönen Wochen-Endspurt und freuen uns gemeinsam auf die letzte Auswärtsfahrt des Jahres.

Sportpark Unterhaching hat einen neuen Besitzer

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SpVgg Unterhaching TSV 1860 20241020 Fotogalerie (28)

Seit längerem wurde darüber spekuliert, nun ist es soweit: der Stadtrivale des TSV 1860 München kauft den Sportpark in Unterhaching. Darüber berichtet der Münchner merkur in seiner morgigen Ausgabe. Spielt zweite Mannschaft der Roten also künftig nicht mehr im Grünwalder Stadion?

Sportpark Unterhaching wird für etwa sieben Millionen Euro verkauft

In München und der näheren Umgebung gibt es nur wenige regionalligataugliche Stadien. Ganze drei davon werden schon bald dem roten Stadtrivalen des TSV 1860 München gehören. Bislang zählten die Allianz Arena sowie der neue Campus bei Neuherberg dazu. Ab dem kommenden Dienstag wird auch der Sportpark in Unterhaching im Besitz der Roten sein. Das berichtet der Münchner merkur in seiner Freitagsausgabe sowie bereits jetzt online. Demnach ist für Anfang kommender Woche ein Notartermin geplant. Bereits am Mittwoch stimmte der zuständige Gemeinderat dem Kauf zu. Für die Fans der SpVgg Unterhaching, die zuletzt gegen den Verkauf protestiert hatten, ist es ein schwerer Schlag. Nur etwa sieben Millionen Euro werden für den Kauf fällig – dieser beinhaltet dem merkur zufolge unter anderem auch die Kunstrasenplätze sowie die bekannte Stadiongaststätte.

Der Stadtrivale der Löwen plant am neuen Standort unter anderem den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes. Vor allem aber soll das Stadion als Heimspielstätte der Frauen dienen, die in der Bundesliga spielen. Ob auch die zweite Herrenmannschaft, die in der Regionalliga Bayern am Spielbertrieb teilnimmt, die neuen Gegebenheiten für einen Umzug nutzt, ist derzeit noch nicht bekannt. Die kleinen Roten, die ihre Heimspiele derzeit im Grünwalder Stadion austragen – übrigens für einen minimalen Betrag pro Partie im Vergleich zu den Mietkosten des TSV 1860 München – sind den Löwenfans logischerweise ein Dorn im Auge. Zu gerne würden sie darauf verzichten das Sechzgerstadion zu teilen, insbesondere nicht mit dem Stadtrivalen. Da nun der Sportpark Unterhaching nun schon bald auch ganz offiziell einen neuen Besitzer hat, dürften die Chancen für diesen weiß-blauen Traum noch einmal gestiegen sein.

Faninformationen FC Ingolstadt – TSV 1860 München (18.Spieltag)

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FC Ingolstadt 04 TSV 1860 20240831 (44)

Zuletzt klappte es mit dem Siegen auch in der Fremde, dies soll sich am kommenden Wochenende am 18.Spieltag der 3.Liga möglichst fortsetzen. Nach drei Siegen in Folge ist der TSV 1860 München auswärts beim FC Ingolstadt gefordert, an dieser Stelle gibt es die wichtigsten Faninformationen für die vielen tausend Auswärtsfahrer auf einen Blick.

Faninformationen FC Ingolstadt – TSV 1860 München

Zuhause hui, auswärts naja: einer Bilanz im Sechzgerstadion von 6-2-1 stehen in der Fremde zwei Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen gegenüber. Weiterhin sehr präsent in den Köpfen ist der schwache und leidenschaftslose Auftritt in Regensburg. In Ulm gab es hingegen endlich wieder drei Zähler bei einem Auswärtsspiel zu feiern. Die Ausgangslage könnte also schlechter sein, allerdings kamen die Gastgeber zuletzt auch wieder in die Spur. Nach drei Niederlagen in Folge gab es einen Heimsieg gegen Hoffenheim II und einen Auswärtspunkt bei Erzgebirge Aue.

Wer im Duell zwischen dem FC Ingolstadt und dem TSV 1860 München die Oberhand behalten wird, zeigt sich am Wochenende. Eingerahmt von zwei Heimspielen, die jeweils um 16:30 Uhr angepfiffen werden, geht es am Samstag zur gewohnten Uhrzeit um 14:00 Uhr los. Viele tausend Löwenfans werden sich auf den Weg zum kürzesten Auswärtsspiel der Saison machen. Für alle Auswärtsfahrer gibt es an dieser Stelle nun die wichtigsten Faninformationen für die Partie FC Ingolstadt – TSV 1860 München auf einen Blick. Auch auf der Homepage der Löwen sind sie verfügbar.

Tickets

Für das Spiel im Audi Sportpark gibt es noch Restkarten an den Tageskassen (Heimbereich), der offizielle Gästeblock ist allerdings natürlich bereits ausverkauft. Es werden zwischen 7000 und 8000 Löwenfans erwartet.

Anreise

Die Adresse des Stadions lautet wie folgt: Am Sportpark 1, 85053 Ingolstadt.

Für Gästefans steht der Parkplatz P1 zur Verfügung. Die Gebühr (5€) kann nur kontaktlos beglichen werden. Außerdem kann ein Parkplatz in der Gustav-Trouvé-Straße genutzt werden.

Das Stadion wird am Samstag ab 1 1/2 Stunden vor Anpfiff von der Stadtmitte aus zusätzlich zum regulären Linienverkehr (Linie 21 und 40) von kostenlosen Shuttlebussen (Linie 902) angefahren. Diese starten am Zentralen Omnibusbahnhof und fahren auf direktem Weg im 30-Minuten-Takt zum Stadion.

Vom Hauptbahnhof aus stehen zwei Shuttlebusse ab 11:00 zur Verfügung.

Nach dem Match fahren die Shuttlebusse solange, bis alle Fans das Stadion verlassen haben, der letzte Bus jedoch 90 Minuten nach Abpfiff.

Hinweise zum Stadionbesuch

Im Stadion sind die üblichen Gegenstände nicht erlaubt. Die Stadiontore öffnen ab 12:30 Uhr, los geht es dann 1 1/2 Stunden später. Im Stadion sind lediglich Taschen bis zur Größe DIN A4 zugelassen. Am Gästeblock gibt es eine Abgabestelle mit limitierter Kapazität.

Löwenfans wird an den Eingängen 7 und 8 der Einlass verwehrt.

An den Kiosken kann nur mit Karte gezahlt werden.

Livestream und Liveticker

Das Spiel zwischen dem FC Ingolstadt und dem TSV 1860 München wird vom Bayerischen Rundfunk im Free-TV übertragen. MagentaSport wird die Partie zudem sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream übertragen.

Alle Spiele der 3. Liga können zudem bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

sechzger.de ist in Ingolstadt natürlich wie immer live mit dabei und berichtet wie gewohnt bereits von der Anfahrt im Liveticker. Im Anschluss gibt es dann zahlreiche Bilder direkt aus dem Stadion.

Gräfer träumt von einem neuen Stadion

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Gräfer träumt von einem neuen Stadion Hauptsponsor Vereinspolitik

So gut wie aktuell war das Verhältnis zwischen dem TSV 1860 München e.V. und der Investoren-Seite schon lange nicht mehr. Es wird, soweit dies von außen erkennbar ist, konstruktiv zusammengearbeitet. Doch was wären die Löwen ohne Störfeuer, zuletzt meldete sich zwei Mal Martin Gräfer, Vorstand des Hauptsponsors “Die Bayerische”, zu Wort. Erst kritisierte er die Aussagen von e.V.-Präsident Gernot Mang zum Lokalrivalen aus der Seitenstraße in einem Post auf Social Media, relativierte diese dann aber als “Impuls, der den Blick stärker auf die strukturellen Fragen lenken soll, die für die Zukunft des Vereins entscheidend sind”. Nun äußerte er seine Vorstellungen zur Stadionfrage und der Zukunft der Löwen.

Gräfer träumt von einem neuen Stadion

Gegenüber den Merkur sagte Gräfer: “Möchte man langfristig in der Zweiten Bundesliga um den Aufstieg mitspielen, wird das in Giesing wohl nicht funktionieren, sofern sich Rechtslage und Meinung der Stadt nicht grundlegend verändern”. Im Grünwalder Stadion wäre es in seinen Augen maximal möglich dritte Liga zu spielen, oder vielleicht einmal die zweite Liga zu halten, fügte Gräfer an. Als zentrale Frage zum Grünwalder Stadion nannte er im Interview mit dem Merkur: “Wie finanziert man konkret einen angemessenen Umbau, so dass das Stadion den Anforderungen für Profifußball auch in oder oberhalb der zweiten Liga genügt?” Positiv stimmt ihn hingegen, dass Stadt und 1860 nun wieder konstruktiv zusammenarbeiten. Die Lösung kann Gräfers Aussagen nach aber nur ein neues Stadion sein, wenn man ganz nach oben will.

Gräfer fordert einen strategischen Plan

Generell wünscht sich Gräfer einen strategischen Plan. Dazu sagte er: “Wir müssen weg vom „Fahren auf Sicht“ hin zu einem strategischen Plan. Und ich meine keinen Plan, der nur bis zum nächsten Spieltag reicht, sondern einen, der uns über Jahre trägt”. Unter Pfeifer sei man auf einem guten Weg, bis zu Dr. Werners Entlassung in guten Gesprächen gewesen. Nun sei der Prozess ins Stocken geraten, erörterte Gräfer weiter. Von der Trennung von Dr. Werner sei er überrascht gewesen: “Personalentscheidungen liegen selbstverständlich bei der Geschäftsführungsgesellschaft und damit den Gesellschaftern, das respektieren wir. Nur habe ich in vergleichbaren beruflichen Situationen die Erfahrung gesammelt, dass eine frühzeitige Einbindung wesentlicher Geschäftspartner bei derartigen Entscheidungen sehr professionell wirkt”.

Hauptsponsor plant Umfrage

In Sachen Stadionfrage will Gräfer über sein Unternehmen im nächsten Jahr durch ein unabhängiges Institut eine Online- und Straßen-Befragung unter den Fans durchführen lassen, um ein umfassendes Stimmungsbild zu erhalten. “Wenn das Ziel bei 1860 München ist, professionell Fußball zu spielen in der ersten oder zweiten Liga, muss man auch die Ausgangsvoraussetzungen dafür schaffen. Ich freue mich, dass hier sowohl von Seiten der Stadt als auch vom Verein viel Optimismus besteht”, sagte Gräfer. Für die Zukunft wünscht sich Gräfer: “Eine gut angelegte Strategie und breite Einbindung der Mitglieder. Damit würde auch das Lagerdenken ein Stück weit aufhören und es würde nicht hinter jeder Idee ein Feind vermutet werden”.

Der Mann an der Pfeife (in Ingolstadt): Florian Lechner

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Die Rubrik Der Mann an der Pfeife (oder ggf. auch Die Frau an der Pfeife) stellt unseren Leser*innen den Schiedsrichter (oder die Schiedsrichterin) der jeweils nächsten Partie des TSV 1860 in der 3. Liga vor. Heute geht es an dieser Stelle um Florian Lechner aus Hornstorf in Nordwest-Mecklenburg, der am Samstag Nachmittag (14.00 Uhr, im sechzger.de-Liveticker) das letzte Auswärtsspiel dieses Kalenderjahres 2025 – gleichzeitig die Partie mit der kürzesten Anreise für die Löwen in dieser Saison – beim FC Ingolstadt 04 leiten wird. Für den Unparteiischen ist die Reise nach Oberbayern dramatisch weiter, als für den Löwentross. Wie auch für einen seiner Assistenen.

Ein erfahrener Schiri

Vielleicht wurde die Kritik, die in unserem aktuellen sechzger.de Talk 240 deutlich zu vernehmen war, erhört. Zum Spiel der Löwen bei den Schanzern am Samstag schickt der DFB einen sehr erfahrenen Mann. Florian Lechner ist 34 Jahre alt und pfeift schon seit über sieben Jahren Profifußballspiele in Deutschland. In der 3. Liga feierte er seine Premiere – genauso wie der TSV 1860 – im Sommer 2018. Allerdings erfolgte sein “Aufstieg” – aufgrund seiner Herkunft und Heimat – natürlich aus der Regionalliga Nordost. Die schöne Anzahl von 60 Partien in der 3. Liga ist seitdem für Lechner zusammen gekommen. Hinzu kommen 49 Einsätze in der 2. Bundesliga, sechs im DFB-Pokal und 59 in besagter Regionalliga Nordost.

Wenig Verwarnungen – viele Elfmeter

Ein eher milder Regelhüter ist Lechner, was seine Kartenstatistik anbelangt. Durchschnittlich 4,5 Gelbe Karten zückte er in seinen bisherigen Drittligaeinsätzen pro Spiel, ein leicht unterdurchschnittlicher Wert. Gelb-Rot zeigt das Nordlicht im Schnitt nur alle 12 Spiele, glatt Rot gar nur alle 30 Partien. Platzverweise sind bei Lechner also eher die Ausnahme. Auf den Elfmeterpunkt deutet der Mann aus dem hohen Nordosten der Republik hingegen überdurchschnittlich häufig. Etwa alle drei von ihm geleitete Spiele gibt es einen Strafstoß.

Lechner und die Löwen…

In den fünf Spielen unter Beteiligung des TSV 1860 hat Florian Lechner übrigens noch nie auf den Punkt deuten oder einen Feldverweis gegen einen Löwen aussprechen müssen. Und die zwölf Gelben Karten, die er Akteuren in weiß und blau in insgesamt 450 Spielminuten unter die Nase halten musste, ist ebenfalls keine beängstigende Zahl. Allerdings – und das ist vielleicht die Kehrseite der Medaille – war Sechzig unter dem für den Poeler SV pfeifenden Referee auch nicht sonderlich häufig erfolgreich. Drei Niederlagen, ein Unentschieden und nur ein Sieg stehen zu Buche.

…mit negativer Bilanz

Los ging die gemeinsame Historie von Münchens Großer Liebe und Lechner am 3. November 2018 in Münster. Mit einem torlosen Remis. Gut ein Jahr später, kurz vor Weihnachten siegte 1860 unter Lechner an selber Stelle mit 1:0. Dazwischen pfiff er die 1:2-Niederlage in Würzburg im März 2019. Und auch die beiden letzten Begegnungen mit diesem Schiri endeten für uns unerfreulich: Am 15. November 2020 unterlagen die Löwen in einem Corona-bedingten Geisterspiel 1:2 bei Dynamo Dresden. Dann gab es erstmal viereinhalb Jahre kein Zusammentreffen mehr, ehe Lechner im Frühjahr des laufenden Jahres das 0:1 beim VfL Osnabrück pfiff. Das Spiel am Samstag im Audi-Sportpark ist für den Mann in Schwarz das sechste Spiel mit dem TSV 1860, allerdings kam er dabei nie in den Genuss eines Auftritts in Giesing. Bedauernswert!

 

15. November 2020 im Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden. Florian Lechner zeigt Sascha Mölders in der 50. Minute nach einem Foulspiel an Sebastian Mai die Gelbe Karte.

An der Seitenlinie: Viel Erfahrung…  

Unterstützt wird Lechner in Ingolstadt auf der einen Seite vom gleichaltrigen Julius Martenstein aus Cölbe im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf. Er ist als Hauptschiedsrichter in der Regionalliga Südwest aktiv und blickt als Assistent auf satte 98 Zweitliga, 95 Drittliga- und 14 DFB-Pokalspiele zurück. Fünfmal begegnete er als Linienrichter schon den Löwen. Erstmalig bei einer 0:4-Pleite in Mannheim im August 2019, zuletzt beim 2:2 gegen Viktoria Köln am 1. Oktober in dieser Saison.

…und eine Drittligapremiere

Der zweite Linienrichter am Samstag Nachmittag ist Hannes Ventzke aus Rostock. Er ist 26 Jahre jung und winkt in der 3. Liga in Ingolstadt zum allerersten Mal mit dem Fähnchen. Seine Erfahrungen als Schiri und als Assistent sammelte er bislang in der Regionalliga Nordost als höchster Spielklasse. Allerdings war er in dieser und den beiden vorangegangenen Spielzeiten schon als Vierter Offizieller in der 3. Liga im Einsatz. Dem TSV 1860 ist Ventzke dabei noch nicht begegnet.

Vierter Offizieller: Glücksbringer mit kurzer Anreise

Apropos Vierter Offizieller: Dieser heißt am kommenden Wochenende – schon zum zweiten Mal in dieser Saison – Kenny Abieba. Er ist 27 Jahre alt, kommt aus Nürnberg und hat entsprechend die kürzeste Anreise im Schiedsrichterteam. Als Hauptschiri ist er seit einigen Jahren in der Regionalliga Bayern und der Bayernliga im Einsatz. Und dabei auch schon viermal der U21 der Löwen begegnet. Als Assistent blickt er auf 30 Drittligaspiele zurück, zwei davon unter Beteiligung der Löwenprofis im Frühjahr 2024. Und als Vierter Offizieller war er schon dreimal bei den – jeweils siegreichen – Löwen auf Giesings Höhen dabei. Zuletzt unter Schiri Felix Weller vor knapp drei Wochen, beim 2:0-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken. Abieba – ein Glücksbringer?

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Titelbild: Die letzte Begegnung zwischen den Löwen und Florian Lechner in Osnabrück am 29. März diesen Jahres. In der 30. Minute sieht der VfL-Spieler Bryan Henning nach einem Foul an Anderson Lucoqui Gelb.

 

Wunschaufstellungen zu FC Ingolstadt 04 – TSV 1860

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wunschaufstellungen tsv 1860 msv duisburg

Nach drei Siegen am Stück gibt es ja eigentlich keinen Grund, Änderungen an der Startelf vorzunehmen, oder? Da kein Spieler gesperrt ist und sich seit der letzten Partie auch niemand verletzt hat, könnte Markus Kauczinski also auf die selbe Mannschaft setzen, die zuletzt fleißig gepunktet hat. Wie sehen die Wunschaufstellungen der Redaktion für das Auswärtsspiel des TSV 1860 München beim FC Ingolstadt 04 aus?

Wunschaufstellungen zu FC Ingolstadt 04 – TSV 1860

Christian Jung, Thomas Spiesl & Thomas Enn

“Never change a running system” oder “Never change a winning team” – nennt es, wie Ihr wollt. Die beiden Thomasse und Christian sind sich einig: Markus Kauczinski sollte exakt der Elf das Vertrauen schenken, die zuletzt drei Siege in Folge eingefahren hat. Während sich Christian wünscht, dass Samuel Althaus nach seinem Debüt gegen Schweinfurt diesmal ein wenig mehr Spielzeit erhält, würde Thomas Spiesl Routinier Florian Niederlechner in der zweiten Halbzeit eine frühere Einwechslung gönnen als in den letzten Wochen.

Stefan Kranzberg

Auch Stefan wünscht sich mehr Einsatzzeit für Flo Niederlechner und beordert ihn deswegen direkt in die Startelf, wo er Patrick Hobsch verdrängt. Warum der Wechsel? Nach den Wochen auf der Bank dürfte der 35-Jährige richtig heiß und trorhungrig sein!

Peter Gratz

Peter hingegen nimmt seinen Wechsel im Abwehrverbund der Löwen vor und ersetzt Siemen Voet durch den jungen Lasse Faßmann. Im Offensivbereich bleibt hingegen alles beim Alten: Patrick Hobsch und der zuletzt formstarke Sigurd Haugen sollen für Tore im oberbayerischen Duell sorgen.

Deine Meinung ist gefragt!

Welche der aufgeführten Aufstellungen kommt deiner Wunschelf am nächsten? Oder hast du ganz andere Ideen? Wir sind gespannt auf deinen Vorschlag!

Grafiken: meineaufstellung.de

Sechzig um Sieben: Auktionen für Delani und Nono

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Löwen Sechzig um Sieben

Nachdem wir gestern in Sechzig um Sieben bereits auf die Versteigerungen der Sondertrikots “Sechzig gegen Rassismus” hingewiesen hatten, gibt es nun weitere Raritäten zu ersteigern – und das ebenfalls für gute Zwecke. Mit den aktuellen Auktionen soll Geld für die an Krebs erkrankte Delani Diekmeier sowie für den bei einem Unfall schwer verletzten Ex-Löwen Nono Koussou gesammelt werden.

Auktionen für Delani und Nono

Die 14-jährige Delani Diekmeier, Tochter von Ex-Profi Dennis Diekmeier, kämpft gegen einen sehr seltenen und aggressiven Krebs. Trotz zahlreicher Rückschläge gibt das Mädchen nie auf und Ihr könnt Delani und ihre Familie unterstützen. Auf Instagram verlosen Legenden für Leben und Jesper Verlaat ein original signiertes Trikot des TSV 1860 München, beflockt mit der Nummer 2 und dem Namen von Delani. Der Kapitän der Löwen ist seit vielen Jahren ein enger Freund der Familie Diekmeier. Aktuell (10.12., 21 Uhr) steht das Höchstgebot bei 500 Euro, aufgerufen von Jespers Mutter Cassandra Verlaat.

Auch Ex-Löwe Kodjovi “Nono” Koussou ist nach seinem schweren Unfall auf finanzielle Hilfe angewiesen. Aus diesem Grund hat der TSV 1860 zwei vom Profikader unterschriebene Trikots zur Verfügung gestellt, die auf ama-lion.com versteigert werden.

sechzger.de Talk live im Bamboleo

Nach dem großen Erfolg der Premiere steht am 10.01.2026 die zweite Auflage des sechzger.de Live-Talks auf dem Programm. Themen u.a.: Das Abschneiden des TSV 1860 in der Hinrunde sowie eine Vorschau auf die Rückrunde im Jahr 2026. Derzeit stehen wir mit einem möglichen Überraschungsgast in Kontakt und hoffen, schon bald Vollzug melden zu können.

Löwenfans wieder optimistischer

Apropos Abschneiden des TSV 1860 in der Hinrunde: Nach schier endlosen Wochen des Leidens gab es zuletzt drei Siege in Folge und dementsprechend hat sich auch die Gemütslage der sechzger.de Leser wieder verbessert. Abzulesen ist das im Ergebnis der letzten Umfrage auf unserer Seite: Über 40 % trauen den Löwen nun sogar wieder den Aufstieg zu!

Neues aus der 3. Liga

Aue entlässt Sportchef und Co-Trainer

Während Cheftrainer Jens Härtel weiterhin im Amt bleibt, hat sich der FC Erzgebirge Aue nach der bislang so enttäuschenden Saison von Sportchef Matthias Heidrich und Co-Trainer Jörg Emmerich getrennt. Als neuer Assistent von Härtel wurde Lars Fuchs verpflichtet.

Saarbrücker Kamara fehlt “bis auf Weiteres”

Am Wochenende erzielte Abdoulaye Kamara noch sein erstes Saisontor, nun wird er dem 1. FC Saarbrücken mehrere Wochen fehlen. Der 21-jährige Mittelfeldspieler musste sich einer Operation am Knie am unterziehen und wird vor der Winterpause sicher nicht mehr zum Einsatz kommen.

Saisonprognose im DEZEMBER: Die Löwen wieder obenauf!

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Die Erkenntnis verfestigt sich: Wie schon in der Vergangenheit festgestellt, beeinflusst das unmittelbar vor unserer monatlichen Umfrage zur Saisonprognose der Löwen 25/26 liegende Spiel das Resultat der Befragung in ganz erheblicher Weise. Zuletzt gaben im November die sechzger.de-Leser*innen direkt nach dem enttäuschenden 0:4 in Regensburg auf unserer Startseite ihre Vorhersage ab. Der Stimmungabsturz aus den Vormonaten ging – trotz der zwischenzeitlichen Heimsiege über die Tabellenführer MSV Duisburg und Energie Cottbus – ungebremst weiter. Zu ernüchternd war wohl der Auftritt beim Jahn. Danach haben die Löwen aber nun dreimal in Folge gewinnen können, zuletzt am Samstag gegen Schweinfurt. Und die Erwartungen der Anhänger für den Mai 2026 gehen wieder deutlich nach oben. Die Aufstiegsprognose schaffte es zwar (noch) nicht wieder auf den Spitzenplatz, wie dreimal in Serie von Juli bis September. Das hintere Drittel der Tabelle ist aber nun – wie ebenfalls im Sommer – aus Sicht der Fans kaum mehr ein Thema für die Löwenprofis.

Drei Siege nach der Pleite in Regensburg

Drei Spiele in der 3. Liga hat 1860 seit der letzten Befragung Anfang November bestritten. Und zu Buche stehen bekanntermaßen drei Siege mit nur einem Gegentor und die Wiedereroberung eines einstelligen Tabellenplatzes. Das weckt wieder Zuversicht. Für mehr als vier von zehn Befragungsteilnehmer*innen (41%) steht im Mai nun wieder der lang ersehnte Aufstieg in die 2. Bundesliga auf dem Programm. 43% gehen von einer Endplatzierung relativ knapp hinter dem Spitzentrio aus. Erstmals ist diese Antwort die am häufigsten gewählte. Im November war dies noch für die Erwartung “auf den Plätzen 9-12” der Fall, was nun – allerdings mit deutlichem Abstand – den dritten Platz belegt (14%).

Abstieg und Abstiegskampf wieder aus den Augen

Die Prognose “Wir steigen ab” bzw. ein erwarteter Abstiegskampf bis zum Schluss mit glücklichem Ausgang, in unserer Umfrage als Antwortoption “Auf den Plätzen 13-16” auswählbar, sind im Dezember beide wieder auf dem extrem niedrigen Niveau des Sommers angekommen. Nachdem im Vormonat diese beiden Antworten zusammen von deutlich mehr als einem Drittel aller Abstimmenden ausgewählt wurden, sind es nun wieder nicht einmal drei von hundert Befragten, die derartig skeptisch und pessimistisch bleiben. An den Super-GAU, den Abstieg in die Regionalliga Bayern im kommenden Frühsommer glauben in absoluten Zahlen derzeit nur zwölf Personen. Eigentlich nur bei der vorsaisonalen Abfrage im Juli waren das – prozentual – noch weniger (damals 0,6% – nun 1,8% der Befragten). Man darf gespannt sein, ob es Volland & Co. gelingt, den zuletzt positiven Trend auf dem Feld und in unserer Umfrage auch über den Jahreswechsel hinaus aufrecht zu erhalten.

Nächste Abfrage Anfang des Jahres

Nur zwei Spiele (am Samstag in Ingolstadt und daheim gegen den SC Verl) werden in diesem Kalenderjahr 2025 noch absolviert, ehe für das Team von Markus Kauczinski eine vierwöchige Ligapause auf dem Programm steht. Wir bitten aber schon kurz nach dem Jahreswechsel unsere Leser*innen um die nächste Saisonprognose. Die dann, wer weiß,  vielleicht nicht ganz so extrem von den jüngsten Geschehnissen auf dem Rasen beeinflusst wird.

10.12.1994: TSV 1860 überwintert auf Nichtabstiegsplatz

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TSV 1860 Trikot Bundesliga 1994/95 redaktion Wunschaufstellungen
"Stempeltrikot" des TSV 1860 München

Der 10.12.1994 war ein besonderer Tag. Nicht nur, weil an diesem Samstag Nachmittag 27.500 Zuschauer ins Grünwalder Stadion strömten, sondern auch weil der TSV 1860 zwei wichtige Punkte (die 3-Punkte-Regel war noch nicht eingeführt!) im Kampf gegen den Abstieg holte. Mit dem Heimsieg über Eintracht Frankfurt verließ die Truppe von Werner Lorant pünktlich zum Start der Winterpause (diese dauerte damals bis Mitte Februar!) erstmals die Abstiegsplätze.

Stempeltrikot

Doch nicht nur aufgrund des Ergebnisses blieb dieser Tag vielen Löwen-Fans im Gedächtnis. Erstmals präsentierte Sechzig gegen die Eintracht auch ihre neuen “Stempeltrikots”, die damals wie heute polarisieren. Ich persönlich fand sie damals schon großartig und in meiner Rangliste der schönsten Löwen-Trikots aller Zeiten landen sie locker in den Top 3.

Dowe und Nowak treffen

Auch die Spieler schienen von den neuen Arbeitskleidern beflügelt worden zu sein, denn sie legten von Beginn an eine flotte Sohle aufs Parkett und gingen bereits in der 9. Minute durch Jens Dowe mit 1:0 in Führung. Zur Pause waren die Gäste mit dem knappen Rückstand gut bedient, doch kurz nach dem Seitenwechsel legten die Löwen nach. Olaf Bodden bediente in der 50. Minute den überragenden Peter Nowak und der ließ Köpke im Eintracht-Tor keine Chance – 2:0!

Erst gegen Ende der Partie ließen die Kräfte bei 1860 nach und die Hessen kamen kurz vor dem Ende zum Anschlusstreffer. Legat verkürzte für die Eintracht (88.) und ließ die Löwen nochmal zittern, doch der Schlusspfiff durch Schiedsrichter Bernhard Zerr ließ nicht lange auf sich warten und Giesing verwandelte sich zwei Wochen vor Weihnachten in eine Partymeile. Nach dem Durchmarsch aus der Bayern- in die Bundesliga stand man nun auf Platz 15 und wie wir alle wissen, feierten die Löwen am Ende der Saison den im Endeffekt doch recht souveränen Klassenerhalt.

Aufstellung

Trainer Werner Lorant schickte heute vor 31 Jahren folgende Mannschaft aufs Feld:

Meier – Trares, Wolf, Miller – Rydlewicz, Stevic, Schwabl (20. Strogies), Nowak, Dowe – Winkler, Bodden (84. Störzenhofecker)

Bank: Holzer, Kutschera, Pacult