Seit längerem wurde darüber spekuliert, nun ist es soweit: der Stadtrivale des TSV 1860 München kauft den Sportpark in Unterhaching. Darüber berichtet der Münchner merkur in seiner morgigen Ausgabe. Spielt zweite Mannschaft der Roten also künftig nicht mehr im Grünwalder Stadion?

Sportpark Unterhaching wird für etwa sieben Millionen Euro verkauft

In München und der näheren Umgebung gibt es nur wenige regionalligataugliche Stadien. Ganze drei davon werden schon bald dem roten Stadtrivalen des TSV 1860 München gehören. Bislang zählten die Allianz Arena sowie der neue Campus bei Neuherberg dazu. Ab dem kommenden Dienstag wird auch der Sportpark in Unterhaching im Besitz der Roten sein. Das berichtet der Münchner merkur in seiner Freitagsausgabe sowie bereits jetzt online. Demnach ist für Anfang kommender Woche ein Notartermin geplant. Bereits am Mittwoch stimmte der zuständige Gemeinderat dem Kauf zu. Für die Fans der SpVgg Unterhaching, die zuletzt gegen den Verkauf protestiert hatten, ist es ein schwerer Schlag. Nur etwa sieben Millionen Euro werden für den Kauf fällig – dieser beinhaltet dem merkur zufolge unter anderem auch die Kunstrasenplätze sowie die bekannte Stadiongaststätte.

Der Stadtrivale der Löwen plant am neuen Standort unter anderem den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes. Vor allem aber soll das Stadion als Heimspielstätte der Frauen dienen, die in der Bundesliga spielen. Ob auch die zweite Herrenmannschaft, die in der Regionalliga Bayern am Spielbertrieb teilnimmt, die neuen Gegebenheiten für einen Umzug nutzt, ist derzeit noch nicht bekannt. Die kleinen Roten, die ihre Heimspiele derzeit im Grünwalder Stadion austragen – übrigens für einen minimalen Betrag pro Partie im Vergleich zu den Mietkosten des TSV 1860 München – sind den Löwenfans logischerweise ein Dorn im Auge. Zu gerne würden sie darauf verzichten das Sechzgerstadion zu teilen, insbesondere nicht mit dem Stadtrivalen. Da nun der Sportpark Unterhaching nun schon bald auch ganz offiziell einen neuen Besitzer hat, dürften die Chancen für diesen weiß-blauen Traum noch einmal gestiegen sein.

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Eurasburger1860

Mein aufrichtiges Mitgefühl haben die paar echten Hachingfans, die es gibt.
Wer jemals im Stadion eines fremden Vereins als Gast seine Heimspiele austragen musste kann das nachempfinden….

age

Wenn die U23 von den Unaussprechlichen auch noch aus dem GWS sich verabschiedet, dann ist es eigentlich eine Chance das GWS als reines Sechzgerstadion zu definieren und auch entsprechend den Blauen Stempel aufzudrücken!
Erste Option den Zaun an der Gegengerade zu entfernen, da das rote Gesocks raus ist.
Mit ein bisserl Optimismus gehts irgendwie in die Richtung, dass es zu einem Ausbau GWS nur für Sechzig kommen wird!

BruckLoewe

Das wäre ein Traum,wenn die Roten ausm GWS raus gehen.
Dann könnten die U21 und U19 wieder zruck

Tini

Haching zeigt wie man Stück für Stück seine Seele verkauft.