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Sechzig um Sieben: Weiterer Heimsieg gegen Schweinfurt

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Der TSV 1860 München macht in der 3.Liga weiter Boden gut. Gegen Schweinfurt setzten sich die Löwen durch und feierten einen weiteren Heimsieg. Für die U19 gab es dagegen in Ulm eine ordentliche Abreibung und Ski-Löwin Fabiana Dorigo erzielte am Sonntag die ersten Weltcup-Punkte. Zum Start in eine neue Woche gibt es wie gewohnt einen Überblick aller Meldungen des Wochenendes.

TSV 1860 schlägt Schweinfurt und feiert Heimsieg

Die nächsten drei Punkte wanderten am Wochenende auf das Konto der Löwen. Gegen Schweinfurt konnte der TSV 1860 München zusammen mit seinen Fans einen Heimsieg bejubeln. Die Gäste trugen mit zwei Eigentoren kräftig dazu bei, dass die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski den sechsten Sieg im neunten Heimspiel feiern durfte. Außerdem traf Marvin Rittmüller erstmals im Löwen-Trikot.

Giesinger Gedanken: das System Kauczinski

Nachdem sich die Giesinger Gedanken letzte Woche nicht mit einem sportlichen Thema beschäftigten, geht es in dem neuesten Beitrag dieser Serie um den neuen Trainer Markus Kauczinski. Noch ist bei weitem nicht alles Gold, was glänzt, aber Thomas Spiesl zieht nach einigen absolvierten Partien ein positives Zwischenfazit. Die Punkteausbeute geben dem Trainer der Löwen auf jeden Fall recht, soviel kann an dieser Stelle schon einmal verraten werden.

Böse Klatsche für die U19 in Ulm

Es ging zwar um nichts mehr, doch der Plan von Trainer Jonas Schittenhelm dürfte dennoch ein anderer gewesen sein. In Ulm erwischte die U19 des TSV 1860 München einen rabenschwarzen Tag und kam völlig unter die Räder. Sieben Gegentreffer mussten die Löwen nach 90 gespielten Minuten hinnehmen.

Ski-Löwin Fabiana Dorigo holt erste Weltcup-Punkte

Fabiana Dorigo vom TSV 1860 München hat am Wochenende ihre ersten Weltcup-Punkte erzielt. In Mont Tremblant in Kanada qualifizierte sich die 27-Jährige im vierten Anlauf das erste Mal für den zweiten Durchgang und konnte ihre Platzierung auf im zweiten Lauf halten.

Ex-Löwe Mölders verlängert in Wiedenbrück

Sascha Mölders bleibt über die aktuelle Spielzeit hinaus Trainer des SC Wiedenbrück in der Regionalliga West. Der ehemalige Spieler des TSV 1860 und die Verantwortlichen einigten sich auf eine vorzeitige Verlängerung des Vertrags bis zum Sommer 2027. Derzeit steckt Wiedenbrück erneut mittendrin im Abstiegskampf, was für die Vertragsverlängerung allerdings kein Hindernis war.

News aus der 3.Liga

Der 17.Spieltag

Energie Cottbus hat im Spitzenspiel der 3.Liga – Erster gegen Zweiter – gegen den MSV Duisburg die Oberhand behalten und liegt nach dem 17.Spieltag an der Tabellenspitze der 3.Liga. Tolgay Cigerci erzielte kurz vor Schluss den 3:2-Siegtreffer. Havelse kam gegen den Tabellendritten aus Verl zu einem 2:2-Unentschieden. Essen trennte sich am Freitagabend etwas glücklich mit einem 1:1 vom VfB Stuttgart II, Osnabrück unterlag zuhause Wehen Wiesbaden mit 0:1. Ulm holte in Köln wichtige Punkte im Abstiegskampf, Mannheim gewann daheim gegen Saarbrücken. Der nächste Löwen-Gegner Ingolstadt trennte sich mit einem 2:2 von Erzgebirge Aue.

Der TSV 1860 liegt derzeit mit 27 Punkten auf Rang 9 der Tabelle.

Erste Weltcuppunkte für Fabiana Dorigo

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Ski-Löwen Dorigo unter ferner liefen

Im vierten Riesenslalom der Saison konnte sich Fabiana Dorigo vom TSV 1860 München erstmals in dieser Saison Weltcuppunkte einfahren.

Erste Qualifikation für den zweiten Durchgang

Im vierten Versuch gelang es der Skilöwin erstmals in dieser Saison, sich für den zweiten Durchgang eines Weltcuprennens zu qualifizieren. Im kanadischen Mont Tremblant ging Dorigo mit der Startnummer 33 ins Rennen. Sie konnte den ersten Durchgang mit einem Rückstand von 2,29 Sekunden beenden und lag am Ende auf Rang 23 und stand erstmals unter den Top30, die auch im zweiten Durchgang an den Start gehen dürfen. Außer Dorigo qualifizierte sich auch Lena Dürr aus dem DSV-Team als 11. für den Finaldurchgang.

Erste Weltcuppunkte der Saison für Dorigo

Im zweiten Durchgang unterlief Dorigo im oberen Abschnitt ein schwerer Fehler, als sie ein ganze Torpassage zu spät anfuhr. Immerhin konnte sie den Ausfall vermeiden und blieb im Rennen. Danach fuhr sie nach Devise “Alles oder Nichts” und war schnell unterwegs. Kurz vor dem Ziel baute Dorigo erneut einen Fehler ein, aber sie kam trotzdem ins Ziel und hatte damit erstmals in der Saison 2025/26 Weltcuppunkte sicher. Am Ende belegte die Skilöwin wie nach dem ersten Lauf den 23. Rang mit 3,78 Sekunden Rückstand. Lena Dürr wurde am Ende 10. (+ 2,10 Sekunden). Das Rennen gewann Julia Scheib aus Österreich vor der Schwedin Sara Hector (+ 0,57 Sekunden). Dritte wurde die Neuseeländerin Alice Robinson (+ 0,78 Sekunden), die nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte.

Straßer in Vail ausgeschieden

Linus Straßer dagegen war weniger erfolgreich. Wie schon in Copper Mountain schied Straßer auch beim Riesenslalom in Beaver Creek (Colorado) im ersten Durchgang aus.


Titelbild: Autogrammkarte aus der Sammlung von Oliver Buch

Fotogalerie zu TSV 1860 München – FC Schweinfurt 05

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Titelbild TSV 1860 FC Schweinfurt 05

Einige bange Momente mussten die Löwen am Samstag gegen die Schnüdel überstehen, am Ende gab es jedoch Grund zum Jubeln. Mit dem 3:1 feierte die Elf von Trainer Markus Kauczinski den dritten Sieg in Folge und machte damit auch einen Sprung in der Tabelle. In unserer Fotogalerie präsentieren wir Euch die schönsten Impressionen vom Heimspiel des TSV 1860 München gegen den FC Schweinfurt 05.

Fotogalerie zu TSV 1860 – FC Schweinfurt 05

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Videos rund um die Löwen

Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben.

Stimmen zum Spiel: TSV 1860 – 1. FC Schweinfurt 05

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute geht es um das Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt 05, das die Löwen am späten Samstag Nachmittag mit 3:1 gewinnen konnten.

Urs (Löwenfan aus der Schweiz – gestern endlich mal wieder live dabei):

Zurück auf Giesings Höhen – mit Grünspitz zum Vorglühen.
Der TSV tat sich gegen Tabellenletzten Schweinfurt lange schwer: Mitte dicht, Volland abgemeldet, über die Flügel kam wenig.
Erst ein erzwungenes Eigentor nach der Pause brachte die Wende – sonst wäre sogar eine Gästeführung drin gewesen.
Am Ende zählte nur das Ergebnis.
Und das wurde standesgemäß mit ein, zwei Bieren bis spät in die Nacht gefeiert.

Markus Kauczinski (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Mit der ersten Halbzeit war ich nicht zufrieden. Wir haben in der ersten Halbzeit kaum einen zweiten Ball geholt, sie sind nicht kompakt gewesen, haben nicht so gut nachgeschoben, wie ich mir das gewünscht hätte. Wir Haben geführt, kriegen ein Tor – das kann passieren. Aber die zweite Halbzeit war dann besser, da haben wir das Spiel dann wirklich kontrolliert, nichts zugelassen, hatten einmal Glück mit dem Pfosten-Ding, haben aber auch noch andere Möglichkeiten. Unter’m Strich verdient. […] Ich bin froh, dass wir stabil sind, ich bin froh, dass die Mannschaft so Gas gibt. Jedes Spiel – das haben wir auch heute gesehen – ist schwer und jedes Spiel muss erstmal erkämpft und erspielt werden und deswegen: Ruhe bewahren, weiter machen, sich auf’s nächste Spiel freuen und das tun wir, auf Ingolstadt.

Jakob Tranziska (Schweinfurter Torschütze zum zwischenzeitlichen Ausgleich):

Es ist wieder enorm bitter! Weil ich finde, dass wir ein richtig geiles Auswärtsspiel gemacht haben, eigentlich. Bis zum 3:1, das hat dann ein bisschen den Wind aus den Segeln genommen, aber bis dahin haben wir hier in München ein richtig geiles Auswärtsspiel gemacht und dementsprechend stehen wir hier leider trotzdem wieder mit leeren Händen. Extrem bitter!

Dr. Christian Werner (ehem. Geschäftsführer der Löwen gegenüber sechzger.de):

Nach dem heutigen Spiel möchte ich zuerst mal Schweinfurt ein Kompliment für die gezeigte Leistung machen. Aber natürlich freue ich mich besonders, dass die Mannschaft so konstant punktet. Momentan geht es nicht um Schönheitspreise, eine spielerische Weiterentwicklung wird sicherlich folgen.
Auch freue ich mich für die Spieler, die – aus unterschiedlichen Gründen- etwas weiter weg von der Startelf waren und momentan einen super Job machen. Wenn die Verletzten zurückkommen, wird es verdammt schwer diesen Kader zu schlagen.
Auch möchte ich mich an dieser Stelle bei den Löwenfans für den unfassbaren Zuspruch und die Wertschätzung bedanken, die ich seit Wochen erfahren habe.

FloBu (Redakteur sechzger.de):

Heimspiel gegen Schweinfurt. Manch einer erzählte den ganzen Tag schon von 1990 und behauptete man müsse sich warm anziehen (bei dem Wetter Grundvoraussetzung). Aber als das Spiel begann, sah man souveräne Löwen. Bis auf kleine Turbulenzen rund um die Pause wurde nie am Sieg gezweifelt und nachdem die Schweinfurter selbst von unserer mangelnden Chancenverwertung genervt waren, übernahmen Sie das Toreschießen sogar netterweise für uns. Drei Siege in Folge: Wer soll uns so noch auf dem Weg zum Meistertitel 2028 stoppen?

Marvin Rittmüller (nach seinem ersten Tor für die Löwen):

Schweinfurt muss man sagen, hat das echt richtig gut gemacht. Aber trotzdem bin ich der Meinung, dass wir mit unserer Art und Weise Fußball zu spielen in jedem Spiel irgendwie ein hartes Stück Arbeit vor uns haben. Und im Moment machen wir es einfach gut, weil wir es annehmen. Und ich glaube, das sieht man. Es ist nicht immer der perfekte schönste Fußball, aber es geht am Ende um Ergebnisse und die erzielen wir mit der Art und Weise, wie wir spielen. Und dementsprechend kann man der Mannschaft für die letzten Wochen finde ich ein Kompliment machen.

Viktor Kleinhenz (Trainer Schweinfurt in der PK):

Glückwunsch an die Löwen! Unter’m Strich meiner Meinung nach ein verdienter Heimsieg. Trotzdem finde ich, dass wir vor allem in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Sind richtig gut reingekommen, haben dann in der einen oder anderen Sequenz dann auch ‘nen dominanten Fußball gespielt, ohne dass wir jetzt wirklich in der Häufigkeit vor’s Tor kommen. […] Ich glaub, was nach der Halbzeit passiert, das passiert immer genau dann, wenn du unten stehst. Wir haben drei Hochkaräter innerhalb von fünf Minuten. […] Relativ schnell dann im Gegenzug passiert das 2:1 nach ‘nem Eigentor. […] Danach muss man ehrlich sagen, dass es uns nicht gelungen ist, nochmal ‘ne Dynamik oder ‘nen Flow zu entwickeln, der das Spiel dann nochmal gefährlich macht. Ganz iM Gegenteil: Haben auch das 3:1 relativ einfach nach ‘nem langen Einwurf hergeschenkt. Und dann war uns Sechzig einfach auch über weite Strecken der zweiten Halbzeit überlegen.

07.12.2002: Als Daniel Bierofka gegen die Löwen traf

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Daniel Bierofka
Daniel Bierofka, ehemaliger Spieler und Trainer des TSV 1860

Daniel Bierofka gilt bei den Löwen nicht umsonst als Legende. Als Spieler ging er auf dem Platz stets voran und war dank seines Willens und seines Kampfgeistes stets ein Vorbild. Später rettete er den TSV 1860 als Interimscoach vor dem Abstieg und stand dem Klub nach der “4” als Cheftrainer zur Verfügung, als die Löwen ihn am dringendsten benötigten. Als Höhepunkt folgte der Aufstieg in die 3. Liga und dort der Klassenerhalt. Am 07.12.2002, also heute vor 23 Jahren, traf Biero gegen seinen Herzensverein…

Daniel Bierofka trifft gegen die Löwen

Ohne den verletzten Thomas Häßler musste der TSV 1860 am 16. Spieltag der Bundesliga-Spielzeit 2002/03 antreten. Er wurde durch Markus Weißenberger ersetzt, der die beiden Stürmer Markus Schroth und Benjamin Lauth, die zusammen bis dahin schon 16 Saisontore erzielt hatten, füttern sollte. Die Löwen starteten schwungvoll in die Partie: Bereits in den ersten sieben Minuten scheiterten Weissenberger an Torwart Butt und Marco Kurz nach einer Ecke an der Latte.

Doch auch diesmal kam es so, wie es kommen musste: Wer vorne nicht trifft, fängt sich hinten einen Gegentreffer. In diesem Fall war es ausgerechnet Daniel Bierofka, der von den Löwen nach Leverkusen gewechselt war, der die Werkself in der 9. Minute in Führung brachte. Beim TSV 1860 war der Schwung aus der Anfangsphase nach dem 0:1 dahin und so entwickelte sich vor nur 20.000 Zuschauern im Olympiastadion ein Match ohne große Höhepunkte.

Klare Niederlage gegen Bayer Leverkusen

Auch in der Folge zeigten sich die Gäste effizient: Obwohl die Mannschaft von Klaus Toppmöller nicht glänzte, kam sie in der 51. Minute zum zweiten Treffer. Votava leistete sich einen Abwehrfehler, Neuville nutze diesen, bediente Dimitar Berbatov und der sorgte für das 0:2 (51.). Sechzig wollte, konnte aber nicht und vergab die wenigen sich bietenden Möglichkeiten teilweise kläglich. So beispielsweise in der 65. Minute, als erst Lauth in der Mitte verpasste, und dann auch noch Schroth drei Meter vor dem Tor ein Luftloch fabrizierte.

Die Werkself hingegen ließ sich nicht zweimal bitten und setzte in Person von Nationalspieler Oliver Neuville in der 89. Minute den Schlusspunkt zum 0:3.

Statistik

Trainer Peter Pacult setzte am 07.12.2002 auf folgendes Team des TSV 1860:

Jentzsch – Cerny, Ehlers, Votava (71. Agostino), Pürk (59. Borimirov) – Meyer, Stranzl, Kurz, Weissenberger (59. Suker) – Lauth, Schroth

Tore:
0:1 Bierofka (9.), 0:2 Berbatov (51.), 0:3 Neuville (89.)

TSV 1860 U19 kommt in Ulm unter die Räder

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ssv ulm 1846 tsv 1860 u19

Obwohl Vize-Weltmeister Loris Husic wieder auf dem Platz stand und mit Emre Erdogan auch ein Spieler mit Drittliga-Erfahrung auf dem Platz stand, kam die U19 des TSV 1860 München beim SSV Ulm 1846 mit 1:7 unter die Räder.

SSV Ulm 1846 deklassiert U19 des TSV 1860

Die Qualifikation für die Hauptrunde der DFB Nachwuchsliga hatten die Löwen bereits in der Vorwoche durch die Niederlage gegen die SpVgg Unterhaching verspielt. In Ulm wollte die U19 des TSV 1860 eigentlich Wiedergutmachung betreiben, schlitterte stattdessen jedoch ein Debakel.

Bereits in der 8. Minute brachte Yannick Müller die Spatzen in Führung und komplettierte seinen Hattrick in der 21. und 37. Minute zur 3:0-Pausenführung der Ulmer. Emre Erdogan ließ mit seinem Tor in der 53. Minute kurz Hoffnung bei den Giesingern aufkeimen, doch einmal mehr war es Müller, der diese erstickte (61.). Ein Eigentor von Jamie Jenni (70.) sowie Mateo Mrden (80.) machten das halbe Dutzend voll, ehe Müller mit seinem fünften Treffer vor 120 Zuschauern für den 7:1-Endstand sorgte.

Die U19 des TSV 1860 beendet ihre Vorrundengruppe somit auf Platz 5.

TSV 1860 besiegt Schweinfurt 05 nach hartem Kampf

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tsv 1860 fc schweinfurt 05

Nach zuletzt zwei Siegen wollte der TSV 1860 München gegen den FC Schweinfurt 05 natürlich den dritten Dreier in Folge einfahren – und das gelang nach hartem Kampf auch. Durch den 3:1-Sieg gegen die Schnüdel verbesserten sich die Löwen in der Tabelle vorerst auf Platz 8.

Wieder kein Elfmeter für die Löwen

Mit unveränderter Aufstellung starteten die Löwen ins Duell mit dem Tabellenletzten, der sich überraschenderweise keineswegs versteckte, sondern versuchte, offensive Akzente zu setzen. Die erste nennenswerte Chance hatten dann jedoch die Löwen und es wurde vor allem gefährlich – vor allem für die Werbebande hinter dem Tor, die nach dem Schuss von Haugen einen sichtbaren Schaden hatte (14.).

Fünf Minuten später hätte es dann Elfmeter für den TSV 1860 geben müssen, doch Schiedsrichter Lennart Kernchen und seine Assistenten übersahen das deutliche Handspiel der Unterfranken im Strafraum. So also blieb es beim 0:0 und die Löwen übernahmen immer mehr die Kontrolle.

Schweinfurt gleicht in der Nachspielzeit aus

Fast schon folgerichtig fiel dann in der 33. Minute auch das 1:0 für Münchens große Liebe. Sechzig griff mit Volland über rechts an, Hobsch brachte den Ball flach in die Mitte und dort setzte sich Haugen im Zweikampf gegen Doktorczyk durch und stocherte die Kugel zur Führung der Löwen über die Linie.

Sechzig wollte nun nachlegen, doch sowohl Lippmann als auch Hobsch und Haugen verpassten den zweiten Treffer. Die Gäste konnten sich kaum aus der Defensive befreien und kamen sie doch mal in die Hälfte der Löwen, strahlten sie bis zur Nachspielzeit keine Gefahr für den Kasten von Thomas Dähne aus. Dann aber zog Tranziska aus der Distanz ab, der Ball strich kanpp vorbei und es gab Ecke. Diese kam in Richtung kurzer Pfosten und dort nickte Tranziska unbedrängt zum doch etwas überraschenden Ausgleich ein (45.+2).

Pfostenglück für die Löwen

Die Schnüdel waren plötzlich mittendrin statt nur dabei und hatten direkt nach dem Seitenwechsel zwei große Chancen zur Führung, doch Dähne parierte prächtig gegen Wintzheimer (47.). In der 53. Minute war dann auch der Löwen-Keeper geschlagen, doch Krätschmers Versuch aus kurzer Distanz landete am Pfosten.

Glück für in dieser Phase völlig indisponierte Löwen! Dass die Unterfranken als Schlusslicht an die Grünwalder Straße gereist waren, war nicht zu erkennen. Auf der Gegenseite spielte Reinthaler einen Diagonalpass auf Rittmüller, der direkt in die Mitte ablegte, wo Hobsch jedoch verzog (55.).

Eigentor zur neuerlichen Führung

1860 wackelte und war offensiv zu selten präsent. So war es dann auch ein Eigentor, das Münchens große Liebe wieder in Führung brachte. Haugen brachte die Kugel von links scharf vors Tor der Schnüdel, wo Meißner, der in der Jugend für die Löwen am Ball war, völlig unnötig zur Grätsche ansetzte und das Leder in die Maschen setzte (57.).

Erleichterung im Sechzgerstadion, doch die Löwen taten sich weiterhin schwer gegen aufopferungsvoll kämpfende Gäste. Dann aber stand Rittmüller nach einem Einwurf von Lippmann plötzlich frei vor dem Tor der Schnüdel und schob die Kugel überlegt zum 3:1 ins Tor (69.).

TSV 1860 besiegt FC Schweinfurt 05

Schweinfurt bäumte sich in der Schlussviertelstunde zwar nochmal auf, die Defensive des TSV 1860 stand nun jedoch sicher und ließ wenig zu. Die Löwen verlegten sich auf Konter, verpassten jedoch aufgrund einiger ungenauer Abspiele im gegnerischen Strafraum den vierten Treffer.

In der Schlussphase kam Samuel Althaus noch zu seinem Drittliga-Debüt und so gab es nicht nur wegen des 3:1-Heimsieges glückliche Gesichter in Giesing. Durch den Heimdreier verbesserten sich die Löwen in der Tabelle vorerst auf Platz 8.

Liveticker: TSV 1860 München – 1.FC Schweinfurt 05 (17.Spieltag)

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liveticker tsv 1860 fc schweinfurt 05

Herzlich willkommen zum Liveticker mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem 1.FC Schweinfurt 05! Die beiden Mannschaften treffen am 17. Spieltag der 3. Liga im Grünwalder Stadion aufeinander.

Zwei Siege in Folge haben die Löwen zuletzt erzielt, diese kleine Serie soll heute gegen den Tabellenletzten ausgebaut werden. Zuhause läuft es für den TSV 1860 München seit Wochen gut (neun Punkte aus den letzten drei Heimspielen),  der 1.FC Schweinfurt 05 hingegen hat insgesamt erst zwei Siege in der gesamten Hinrunde feiern können. Beim Duell mit der Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski dürften die Gäste allerdings noch einmal extra motiviert sein – das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wer setzt sich im bayerischen Duell durch – die Schnüdel oder die Löwen? Ab 16:30 Uhr wird diese Frage geklärt.

Statistik

TSV 1860 München – FC Schweinfurt 05 3:1 (1:1)

Aufstellung:
Dähne – Dulic, Reinthaler, Voet – Maier, Jacobsen – Rittmüller (77. Danhof), Volland (90. Althaus), Lippmann – Hobsch (77. Niederlechner), Haugen (90. Philipp)

Bank:
Bachmann (TW), Danhof, Philipp, Niederlechner, Steinkötter, Christiansen, Jakob, Althaus, Wolfram

Tore:
1:0 Haugen (33.), 1:1 Tranziska (45.+2), 2:1 Meißner (58., Eigentor), 3:1 Rittmüller (69.)

Die Personalsituation

Es fehlen:
Deniz, Schifferl, Pfeifer (alle verletzt), Verlaat, Schröter (beide Aufbautraining), Erdogan (U19), Vollath (TW-Trainer)

Ausfälle beim 1.FC Schweinfurt:
Piwernetz, Latteier, Müller (alle verletzt), Thomann, Frisorger (beide suspendiert)

Diesen Löwen droht eine Sperre

Jesper Verlaat, Kevin Volland, David Philipp, Siemen Voet und Florian Niederlechner haben bereits vier Mal den gelben Karton gesehen und müssen daher aufpassen. Bei der nächsten Verwarnung heißt es ein Spiel Pause.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – 1.FC Schweinfurt 05 außer im Liveticker noch verfolgen?

Das heutige Match wird nicht im Free-TV übertragen. Allerdings läuft die Partie wie gewohnt auf MagentaSport, das die Begegnung sowohl im Fernsehen als auch im Online-Stream überträgt.

Alle Spiele der 3.Liga können bei onefootball einzeln abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für 4,99 € gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Schweinfurt will den Geist von 1990 beschwören

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Trainer Victor Kleinhenz (FC Schweinfurt 05) auf der Pressekonferenz

Für den FC Schweinfurt 05 war bereits die Anreise nach München ein besonderes Erlebnis. Der Tabellenletzten übernachtete von Freitag auf Samstag in der Sportschule Oberhaching, heute um 16:30 Uhr steigt das Match beim TSV 1860 München im Grünwalder Stadion. Die Anreise nutzten die Schnüdel, um den Geist von 1990 herauf zu beschwören. Für Trainer Victor Kleinhenz geht mit der Partie des Aufsteigers am Giesinger Berg zudem ein Traum in Erfüllung. Aber von vorne…

Schweinfurt will den Geist von 1990 beschwören

Das legendäre 3:3 der Null-Fünfer im Jahr 1990 im Grünwalder Stadion war nicht nur in unserer letzten Talk-Ausgabe ein zentraler Punkt. “Für die Mannschaft ist das kein Thema”, sagte FC-Trainer Kleinhenz auf Nachfrage der Mainpost in Bezug auf das legendäre Match vor 35 Jahren im wohl mit deutlich über 32.000 Fans mehr als ausverkauften Grünwalder Stadion. Auch heute werden übrigens mehr als 1.000 Schweinfurter Anhänger mit dabei sein. Auf der Busfahrt der FC-Kicker gestern erzählte Torwarttrainer Norbert Kleider den Spielern die Geschichte der damaligen Partie und der anschließenden Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, in der sich Schweinfurt am Ende den Aufstieg sicherte. Kleider war an jenem 11. Mai 1990 mit den 05ern in Giesing dabei.

Ein Musterbeispiel an Teamspirit

Auch Kleinhenz will die Willensleistung von vor 35 Jahren in seine Kabinenansprache einbauen. Diese sei “ein Musterbeispiel des Teamspirits, den wir wieder benötigen”, sagte der FC-Coach in der Schweinfurter Presserunde. Eine Rückkehr ist die Partie auch für Kristian Böhnlein, der von 2018 bis 2020 selbst für Münchens große Liebe auflief. Bis heute sind seine Familienmitglieder Löwenfans, werden aber heute wohl eher den Schnüdeln die Daumen drücken – vielleicht aber auch heimlich mit dem Löwentrikot unter der Winterjacke.

Kleinhenz: “Die Löwen sind verwundbar”

Für den Tabellenletzten geht es am Giesinger Berg keineswegs nur um Schadensbegrenzung. Kleinhenz rechnet sich durchaus Chancen aus etwas mitzunehmen und sagte bei der Pressekonferenz: “Die Mannschaft ist gierig. Die Löwen haben gezeigt, dass sie verwundbar sind. Wir werden wieder fußballerische Lösungen suchen und müssen die einfachen Fehler abstellen.”

Startelf des FC könnte gleich bleiben

Personell gibt es bei den Gästen im Vergleich zur jüngsten 2:3-Niederlage gegen Mannheim möglicherweise keine Umstellungen. Defender Leonard Langhans und Stürmer Erik Shuranov stehen zwar wieder im Kader, für einen Einsatz von Anfang an dürfte es aber bei beiden noch nicht reichen. Für Kleinhenz selbst erfüllt sich heute ein Traum, einmal im ausverkauften Grünwalder Stadion auf oder am Spielfeld zu stehen, ist schließlich nicht jedem vergönnt. “Das Grünwalder kennen wir von den Amateuren oder Türkgücü. Ich habe mich immer gefragt, wie es wäre, wenn das Ding mal voll ist”.
Heute wird er es live an der Seitenlinie erleben.

– – –
Titelbild dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von Max Kilian

Ticket-Vorverkauf für Essen und Osnabrück

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Ticket-Vorverkauf für Essen und Osnabrück

Während die Löwen in diesem Jahr noch die Spiele gegen den 1. FC Schweinfurt 05 (hier geht es zur Gegnervorstellung), in Ingolstadt und gegen Verl vor der Brust haben, werfen bereits die ersten beiden Partien im Jahr 2026 ihre Schatten voraus. Am kommenden Mittwoch beginnt der Ticket-Vorverkauf für das Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen (Samstag, 17.01.2026 um 14:00 Uhr im Grünwalder Stadion). Eine Woche später sind dann die Tickets für das Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück verfügbar.

Ticket-Vorverkauf für Essen und Osnabrück

Ab Mittwoch (10. Dezember) um 14 Uhr kann jedes Löwen-Mitglied bis zu vier Tickets für das Heimspiel gegen Essen erwerben. Am Mittwoch, 17. Dezember, sind dann ebenfalls ab 14 Uhr die Auswärts-Tickets für Osnabrück im Mitglieder-Verkauf verfügbar. Auch hier ist der Kauf auf maximal vier Eintrittskarten pro Vereinsmitglied limitiert.

Karten gibt es über den Online-Shop

Die Tickets für das Heimspiel gegen Essen sind über den Online-Ticketshop, im Ticketcenter am Trainingsgelände in der Grünwalder Straße 114, sowie über die Ticket-Hotline erhältlich. Für das Auswärtsspiel in Osnabrück gibt es ausschließlich Print@Home-Eintrittskarten über den Online-Ticketshop.