Heute ist Vatertag und viele Väter unter den Löwenfans werden heute sicher ein paar Bier mehr trinken als an einem normalen Donnerstag. Möglicherweise wird der ein oder andere aber doch ein Bierchen weniger trinken als geplant. Denn gestern wurde eine saftige Preiserhöhung für die Dauerkarten in der kommenden Saison beim TSV 1860 München bekannt.

Saftige Preiserhöhung bei den Dauerkarten von 1860 für die Saison 23/24

Die Löwenfans werden nächste Saison um Einiges tiefer in die Tasche greifen müssen, um die Spiele ihrer Lieblinge im Grünwalderstadion live verfolgen zu können. Die KGaA erhöht die Preise empfindlich und sorgt so für eine saftige Preiserhöhung für die Fans von 1860. In der Westkurve müssen 285 statt 260 Euro hingeblättert werden (Preiserhöhung 9,6%), in der Stehhalle muss der Löwenfan 575 statt 500 Euro berappen, was einer saftigen Preiserhöhung von 15% für die 1860-Dauerkarte entspricht. Hinzu kommt, dass obendrauf auch noch die Anreise separat zu zahlen sein wird, da die MVV-Nutzung bei der Dauerkarte wegfällt.

Für großen Unmut unter den Löwenfans sorgen darüber hinaus diverse Falschaussagen zu den Dauerkartenpreisen von Geschäftsführer Pfeifer in einem Interview mit der SZ und der Pressemitteilung der KGaA zur Preiserhöhung. Pfeifer hatte gestern beteuert, dass die Karten weniger als 6-7% im Preis steigen würden und die Eintrittspreise für Kinder gleich bleiben würden. Beides ist falsch. In der Pressemitteilung spricht 1860 davon, dass seit der Rückkehr ins Sechzgerstadion die Preise nur 2022 erhöht wurden. Auch diese Behauptung ist nachweislich falsch. Schlechte Nachrichten und noch schlechtere Kommunikation, liebe KGaA!

Interview mit Marc-Nicolai Pfeifer in der SZ

Neben den bereits einen Tag nach der Veröffentlichung des Interviews ad absurdum geführten Aussagen zu den Preiserhöhungen der Dauerkarten, findet man einige spannende Passagen. Hoffentlich ist deren Wahrheitsgehalt höher als jener zur Preisgestaltung für die kommende Saison. So führt Pfeifer aus, dass in der Corona-Saison 21/22 “nur” 500.000 Euro Minus gemacht wurden. Die KGaA war also nah an der Kostendeckung. Warum das Budget für die aktuelle Saison dann um über eine Milllion nach oben geschraubt wurde, ist unklar.

Vatertag bei 1860

Wer heute noch eine Mitgliedschaft beim TSV 1860 München verschenkt, kriegt die Aufnahmegebühr erlassen. Ein tolle Möglichkeit, die Löwenfamilie weiter wachsen zu lassen und auch selbst aktiv Sport zu treiben. Am heutigen Vatertag kann man anderen Löwen beim aktiven Sport Treiben zuschauen. Und zwar den Boxern im Truderinger Festzelt.

Außerdem kann man generationsübergreifend ins Löwenstüberl schauen. Dort gibt es Weißwürste, resche Schweinshaxen und kühles Bier. Vater-Sohn-Kombos in Löwentrikot werden mit einem Freibier und einem Steckerleis belohnt. Schaut vorbei!

Das Vatertagsprogramm im Löwenstüberl

News aus der dritten Liga

Hertha nächste Saison in der dritten Liga?

Möglicherweise bekommt Hertha BSC auf Grund von 60 Mio. Euro Schulden bei einem Bundesligaabstieg keine Lizenz für die zweite Liga. Daher erscheint es möglich, dass Hertha wie 1860 vor einem Doppelabstieg steht. Das hätte folgende Auswirkungen auf die dritte Liga:

  • Es gibt einen Absteiger weniger aus der 2. Liga. Entweder den Verlierer der Relegation (die auf jeden Fall gespielt wird) oder den 17. der zweiten Liga, falls der Drittligist die Relegation gewinnt. Kurios, dann würde der 17. in der zweiten Liga bleiben und der 16. absteigen.
  • Erhält Hertha nur eine Lizenz für die Regionalliga, müsste der 17. der dritten Liga nicht absteigen und dürfte in der Liga verbleiben.

Halle im Ladespokalfinale

Der noch absteigsbedrohte HFC setzte sich im Halbfinale mit 4:0 gegen den SV Westerhausen (Oberliga) durch . Im Finale treffen die Hallenser auf den Oberligisten SV Wernigerode.

Shipnoski zurück ins Saarland?

In der Saison 20/21 war Shipnoski einer der stärksten Spieler der dritten Liga. Er wechselte folgerichtig von Saarbrücken nach Düsseldorf. Dort konnte er sich nicht durchsetzen und wurde zu Jahn Regensburg verliehen. Auch dort gelang ihm der Durchbruch nicht, so dass die Fortuna nun einen Abnehmer für ihn sucht. Gerüchteweise sind sowohl der FC Saarbrücken als auch die SV Elversberg an ihm interessiert.

Damit wünschen wir den Vätern unter unseren Lesern einen vergnügten Vatertag. Vielleicht sieht man sich beim Boxen oder im Löwenstüberl. Trinkt nicht zu viel! Das Geld für die nächste Jahreskarte muss ja irgendwo herkommen!

 

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Der Steher hat bisher 265 Euro gekostet, nicht 260 wie oben im Bericht geschrieben!

Würde höchste Zeit das die Preise dem sportlichen Niveau angepasst werden, man stelle sich vor Barcelona würde nach Giesing kommen.

Oder man stelle sich vor, du würdest mal was sinnvolles schreiben….