“Ein langer Abend bei Tee und Zigarren” sollte es vergangenen Freitag werden, als Hasan Ismaik die AZ in einem Münchner Nobelhotel zum Gespräch empfing. Bereits der erste Teil des Interviews ließ erahnen, dass die dabei ausgestoßenen Rauchschwaden dem Kreditgeber scheinbar zu Kopf gestiegen sind. Nicht weniger nebulös geht es auch im zweiten Teil des Interviews mit der AZ weiter: Ismaik gibt dort Einblicke in sein Treffen mit den neuen Geschäftsführern Christian Werner und Oliver Mueller sowie in die aktuellen Dynamiken innerhalb des Vereins. Ismaik betont dabei die Wichtigkeit von sportlichem Erfolg und appelliert an Werner und Mueller, sich aus politischen Angelegenheiten herauszuhalten.

Klarstellung zu den jüngsten Entwicklungen bei 1860 München

Ismaik verdeutlichte seine Haltung zu den jüngsten Entwicklungen bei 1860 München, insbesondere zu den Entlassungen von Trainer Michael Köllner und Finanzgeschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer. Er betonte, dass diese Entscheidungen nicht in seinem Sinne waren und dass er stets ein wachsames Auge auf die Entwicklung des Vereins habe. Ismaik wiederholte, dass bestimmte Gruppen innerhalb des Vereins, unterstützt von den Ultras, eine klare Oppositionshaltung gegenüber ihm als Investor einnehmen. Er bezeichnet diese Haltung als “leichtsinnig” mit der Begründung, dass “jeder Verein sportlichen Erfolg” brauche. Inwiefern eine kooperative Haltung ihm gegenüber seit Beginn seines Einstiegs je zu sportlichem Erfolg beigetragen hätte, ließ der Jordanier dabei im Raum stehen und wurde auch von den AZ-Journalisten nicht weiter kritisch hinterfragt.

Zusammenarbeit mit den neuen Geschäftsführern

Im Mittelpunkt des Interviews steht die Beziehung von Hasan Ismaik zu den neuen Geschäftsführern. Seine klare Botschaft an sie lautet: “Arbeiten Sie im Interesse des Vereins und halten Sie sich an die Regeln.” Ismaik betont seine Kooperationsbereitschaft, solange das gemeinsame Ziel der sportliche Erfolg des Vereins bleibt. Er erklärt, dass er jedem Geschäftsführer offen gegenübersteht, vorausgesetzt, er handle im Interesse des Vereins und halten sich an die festgelegten Regeln. Christian Werner und Oliver Mueller werden dazu ermutigt, ihren Fokus auf den Sport zu legen und sich aus politischen Angelegenheiten herauszuhalten, um potenzielle Störungen für die Mannschaft zu vermeiden.

Ismaik über finanzielle Unterstützung

Ismaik spricht auch über die finanzielle Unterstützung des Vereins. Obwohl er betont, dass die Geschäftsführung keine Etaterhöhung wollte, signalisiert er seine Bereitschaft, gemeinsam für den Erfolg des Clubs zu arbeiten. Er betont, dass er für alles bereit ist, was dem sportlichen Erfolg dient. Ziel sei es, dass das

“Investment Früchte trägt, dass ich stolz darauf sein kann. Meinen Traum, irgendwann wieder gegen den FC Bayern zu spielen, ist doch auch der Wunsch vieler Fans. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich kenne einige andere Klubbesitzer. Manchmal rufe ich diese Freunde an und sage ihnen, dass ich in London oder Madrid ein Spiel anschauen will. Aber keiner meiner Freunde fragt mich, ob er Karten für ein Spiel der Löwen bekommen kann. Das sagt doch schon alles über den sportlichen Erfolg der Löwen. Das macht mich traurig, denn 1860 München hat das Potenzial mit all den anderen Klubs mitzuhalten.”

Wenig verwunderlich erschient dabei die Tatsache, dass befreundete Klubbesitzer Ismaiks kein Interesse an einem Besuch eines Löwenspiels zeigen, tut es der Jordanier doch ebenso wenig. Die letzten Besuche Hasan Ismaiks von Fußballspielen unter der Beteiligung des TSV 1860 München liegen schon weit länger zurück. Am Wochenende des 21./22. November 2015 wohnte er Samstagnachmittag dem 2:0-Sieg der Zweitligalöwen gegen den FC St. Pauli bei, tags darauf war er beim gleichen Ergebnis im Regionalligaderby zwischen den Sechzig-Amateuren und jenen aus der Seitenstraße im Sechzgerstadion zu Besuch. Auch 2017 war er nochmal Zeuge eines Spiels seines “Löwenvereins”.

Abwendung von Vorwürfen und Betonung von Respekt

Abschließend nahm Ismaik Stellung zu den Vorwürfen, dass er die finanzielle Abhängigkeit des Vereins ausnutze, um eigene Interessen durchzusetzen. Er wies diese Anschuldigungen entschieden zurück und brachte die Rolle von 50+1 als politisches Machtinstrument ins Spiel. “Das alles, um sich gegen mich durchzusetzen”, sagte er. Er betonte weiter: “Wieso soll dann mein Geld ein Hebel für mich sein, wenn ich mich am Ende ohnehin nicht durchsetze?” Auf die Frage hin, weshalb es dennoch zu ständigen Querelen mit den Gesellschaftern kommt, antwortet Ismaik:

“Das Problem ist, dass es meine Art ist, den Leuten ins Gesicht zu sagen, was ich denke. Das ist aber kein mangelnder Respekt, wenn ich das mache. Im Gegenteil. Es zeigt, dass ich respektiere, was ich höre und mir Gedanken darüber mache. Das Problem ist, dass dieser Mut auf der anderen Seite nicht vorhanden ist.”

Da Ismaik seit Jahren mit Abwesenheit und Gesprächsverweigerung mit Präsident Reisinger glänzt, stellt sich hier die Frage, wie sich eine derart direkte Art der Kommunikation verwirklichen lässt.

Ismaik gesteht eigene Fehler ein

Ismaik gab zu verstehen, dass sein Engagement beim TSV 1860 in erster Linie von seinem Wunsch nach einer starken und erfolgreichen Mannschaft geleitet wird. Er sagte: “Für mich ist über die Jahre aus dieser anfänglich reinen Geschäftsbeziehung eine sehr persönliche Angelegenheit geworden, deshalb geht es für mich mittlerweile um Prinzipien – nicht ums Geld.” Dabei gestand er auch eigene Fehler ein: “Ich habe auch Fehler gemacht, das gebe ich offen zu. Viele Fehler waren aus der Emotion heraus.”

Auch Engagement als Sponsor des TSV 1860 wäre möglich gewesen

Der Kreditgeber betonte, dass er möglicherweise zu Beginn seiner Beteiligung nur als Sponsor beim Verein eingestiegen wäre, wenn ihm bewusst gewesen wäre, dass seine Rolle zu Konflikten führen könnte. “Das ganze Umfeld, Investor und Traditionsverein – das könnte zu Konflikten führen”, erklärte Ismaik. Er verdeutlichte seine Enttäuschung über die zunehmende Kritik, auch in den Medien: “Durch die zunehmende Kritik, auch in den Medien, habe ich mich schnell in Abwehrmechanismen geflüchtet.”

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Wahrheit

Wenn ihr meint, dass mit Hass und Hetze alles besser wird, dann weiter so. Und wenn der große Teil meint es mache nur einer Fehler, dann hat dieser Teil noch nie in verantwortlicher Position gearbeitet. Wann lese ich endlich ainmal etwas konstruktives?

Bergloewe

Die Wahrheit ist, dass hier weder Hass noch Hetze stehen. Sondern Fakten. Und Spott, ja, und den hat sich HI wohlverdient.

black_belt_blues

Noch schlimmer als Ismaik ist nur die AZ selbst. Dagegen ist die BILD eine hochseriöse Zeitung.
Ich habe es schon mal geschrieben: Ich würde deren Artikel hier nicht mehr verlinken. Die sind wie db24 Feinde des Vereins und wollen uns brennen sehen. Keine Clicks für beide!

_Flin_

“Sportlicher Erfolg” a la Ismaik bedeutet “Doppelabstieg in einer Saison”.

Dass er sich überhaupt erdreistet, die Worte “sportlicher Erfolg” in den Mund zu nehmen. Wer Halluzinationen hat, sollte einen Arzt aufsuchen.

black_belt_blues

Ismaik hatte ja auch erst kürzlich behauptet, dass A. Power der erfolgreichste (!!) GF der KGaA seit seinem Einstieg gewesen wäre.
Was will man zu so einem Mensch noch sagen? Ist das eine bewusste Lüge oder schon krankhafter Irrsinn?
Mit ca. 23 Millionen Schulden in einer einzigen Saison von Liga 2 in Liga 4 abgerutscht.
Auf sowas wird er vom Schmierblatt natürlich nicht angesprochen.

Chemieloewe

🤣😂🤣👍

Benjisson

Schei.. auf den Scheich!

Libero

Toll,haben wir nicht einen göttlichen INVESTOR?Da verblasst Grimms Märchenbuch sogar.Als der bei uns auftauchte,habe ich schon gesagt,das der ein Schließmuskel ist.Das war damals meine persönliche Meinung und ich habe mich von 60 abgewendet.Erst mit dem schwarzen Freitag ist mein Feuer wieder entfacht.Ich hoffe,der EV fährt noch einen härteren Kurs gegen diesen Troll.Mir ist RR bis her zu weich mit diesem Kredithai umgegangen.Das waren wieder vergeudete Jahre,weil man immer noch an das Gute glaubte.Es gibt bei dem nichts Gutes.Das ist ein Scharlatan.Der könnte der kleine Bruder vom Trump sein.Das ist 1 zu 1 der selbe Wertegang und das gleiche Benehmen.Der Typ muß weg,aber bitte kein Kniefall oder Entschuldigung.Für was auch.

Vorstopper

Wie ein Mafioso in einem drittklassigen Film. Ehrenmann halt, und ein „Journalist“ der an Tucker Carlson erinnert, wenn er mit Trump spricht.
Das ist peinlich und ekelhaft!

Siggi

Ergänzend zu obigem Link sei darauf hingewiesen, dass der Artikel vom Januar 2013 stammt. Passt aber natürlich auch mal wieder gut in die Gegenwart.

Chemieloewe

Ismaik will, dass der e.V. den Mut besitzt, ihm die Wahrheit, wie der e.V. über Alles mit ihm denkt, ins Gesicht sagt. Also nicht nur wir hier u. da. Gut, gar nicht so falsch, tut ihm doch endlich den Gefallen, RR
+e.V.-Führung u. erfüllt den Wunsch von Hasan. Dann wäre endlich Schluss mit Beschwichtigungs-Bla-Bla-Bla im Weichspülgang. Es ist schon längst überfällig u. längst an der Zeit, dem Märchenerzàhler u. Schauspieler von e.V.-Seite knallhart die Wahrheit über den ganzen Unfug ins Gesicht zu sagen, den er u. sein Gefolge ständig anstellen u. herumposaunen. HI+Gefolge nicht in Watte packen, sondern sie mit ihren Fehlern, falschen Handlungen u. Äußerungen konfrontieren u. sich der Auseinandersetzung stellen, wäre richtig u. längst angebracht. Das muss der e.V. ja nicht öffentlich in Medienschlachten tun, sofern das vermeidbar ist. Aber auch öffentlich muss es nach Angriffen von HI/HAM knallhart Kontra geben u. endlich u. baldmöglichst die Trennung von HI/HAM erreicht werden.
Denn mit HI/HAM macht es doch keinen Sinn für 60. Wie lange noch so wertlos weiter? Machen wir mit HI/HAM endlich Schluss!

Last edited 4 Monate zuvor by Chemieloewe
Siggi

Wenn man die Aussagen im Interview mal etwas positiver betrachten will, muss man anerkennen, dass Ismaik überhaupt über die Geschehnisse nachdenkt. Und dass der Journalist, der das Interview gemacht hat, seinen Job nicht bzw. sehr schlecht macht, darf man Ismaik nicht ankreiden – ebensowenig wie die Ausgangssituation im Jahr 2011. Andererseits sind seine “Weisungen” gegenüber Mueller und Werner leider ein Indiz dafür, dass er immer noch nicht verstanden hat, dass er kein “Klubbesitzer”, sondern Anteilseigner und gegenüber der Geschäftsführung nicht weisungsbefugt ist.

Last edited 4 Monate zuvor by Siggi
Chemieloewe

Ja, ich meine halt, er hat seine Machtabsichten u. sein verpeiltes Handeln wieder mal versucht positiv darzustellen u. seine Aussagen in Weichspülerart verkauft: “zur Kooperation u. Zusammenarbeit bereit…würde gern weiter investieren, um Erfolg mit 60 zu haben…will in die BL u. gegen Bayern spielen u. dass 60 wieder zu den Großen gehört…kann nix dafür u. nix machen, da der e.V. mit 50+1 das Sagen hat…will über die Turnhalle nachdenken u. reden u. die Sache gemeinsam ‘studieren’🤣😂🤣…” usw.usf. Das sind doch wieder nur Luftblasen, Ausreden, Beschwichtigungsparolen u. Ansagen in Rattenfängermanier, leere Worte, an die er sich selber nicht hält, für die, die sich von ihm gern Honig ums Maul schmieren lassen u. auf seine Märchen reinfallen. Schöne Worte mit 0,00 Realitätsgehalt u. Realisierungswahrscheinlichkeit durch HI – Warum? – “weil natürlich RR mit der e.V.-Führung an allem Misserfolg schuld ist u. nie HI/HAM…” wie HI meint. Halt HI wieder mal “der Wolf im Schafspelz”. So siehts doch aus mein Siggi. So sehe ich das.

Last edited 3 Monate zuvor by Chemieloewe
Siggi

Mich hat mal jemand gefragt, ob ich grundsätzlich davon ausgehen würde, dass andere lügen, um dann für sich selbst zu antworten, dass er erst einmal davon ausgeht, dass andere immer ehrlich sind solange nicht das Gegenteil offensichtlich wird. Was Ismaik betrifft, ist es ganz offensichtlich, dass “wir” ihn oft nicht nachvollziehen können. Aber sind seine subjektiven Absichten tatsächlich die, die Du oben beschreibst, mein Chemielöwe?
Wie schon öfter von verschiedenen Personen bemerkt wurde, ist Selbstreflektion nicht gerade Ismaiks Stärke, aber innerhalb seiner Welt (Blase) meint er vielleicht alles ganz aufrichtig so, wie er es sagt.

Chemieloewe

Ja, vielleicht glaubt HI daran, was er sagt u. denkt, dass es so ist? Wenn er nach seinen positiven Aussagen auch so handeln würde u. bisher dementsprechend gehandelt hätte, wäre es vielleicht ganz anders gelaufen, besser, positiver u. würde es vielleicht auch anders, besser laufen. Ist aber halt nicht so, weil Wort u. Tat bei HI nicht übereinstimmen, himmelweit auseinanderklaffen o. gar entgegengesetzt sind. Er lässt sich aber leider über seine Irrtümer nicht aufklären, weil er sich mit den falschen Leuten umgeben hat, die ihn falsch beraten, redet nicht mit dem e.V. u. Kritikern, glaubt Ihnen nicht, verweigert sich Kritik, richtigen Einsichten u. Erkenntnissen u. will anscheinend auch nix ändern, weil er glaubt, dass er Recht hat u. in seinem Denken u. Handein richtig liegt…wo kein Wille u. keine Bereitschaft für neue u. richtigen Erkenntnisse, Einsichten, Schlussfolgerungen u. positive Veränderungen im Denken, Verhalten u. Handeln besteht u. entsteht, ist leider auch kein Weg.😉 Dass das bei HI noch kommt, glauben bestimmt die allermeisten Löwen schon lange nicht mehr, wie ich u. bestimmt auch Du, lieber Siggi.

Hoffen wir jetzt erstmal auf ein gutes Spiel unserer Löwen gegen Halle u. auf einen Sieg!!!
In Giesing – im Sechzger gewinnt nur Einer – 60 u. sonst Keiner!!!😉💪💙🦁💙

Last edited 3 Monate zuvor by Chemieloewe
Trares

Wenn man sich mal in einem Wirtschaftsteil einer seriösen Zeitung ein x-beliebiges Interview mit einem Investor eines beliebigen Unternehmens durchliest, dann fällt ein Muster auf: es wird nicht groß über die Vergangenheit gesprochen, sondern darüber, wie man gedenkt, das Unternehmen zukunftsfähig aufstellt und wo man investieren will. Sprich man gibt zumindest eine grobe Vorstellung preis, wie man sich das Unternehmen in 3-5 Jahren vorstellt. Das hat HI nie getan, in keiner seiner Interviews.

Die AZ verfügt sicher nicht über die Journalisten, die es bräuchte, um genau das klar herauszustellen, ich frage mich aber, ob so ein Interview auch in einem wirtschaftlich geprägten Medium so abgedruckt worden wäre. Oder sucht HI sich genau deswegen die AZ aus?

Das Interview ist geprägt von Vorwürfen, Vergangenheitsbewältigung und hätte, wenn und aber. Nicht ein einziger Satz lässt darauf schließen, wie er sich die Zukunft vorstellt. Damit hat sich der „große Unternehmer“ mal wieder selbst entzaubert.

Chemieloewe

Doch, HI hat schon “Zukunftspläne” Er phantasiert von “Erfolg”, dass er gegen Bäh in der BL spielen u. zu den “Großen” dazugehören will…🤣😂🤣 die Märchen aus 1000 u. 1 Nacht kenne wir ja schon. Bloß macht er alles Das, was nie u. nimmer dazu führt, sondern genau das Gegenteil.😴😖

Groeber

Es gab vor 11 Jahren mal einen drei Jahresplan. Den hat er aber nach 8 Monaten eingestampft, weil es ihn nicht schnell genug ging.

https://amp.spox.com/de/sport/fussball/zweiteliga/1301/Artikel/hasan-ismaik-tsv-1860-muenchen-investor-angriff-auf-50-plus-1-regel-dieter-schneider-dfl.html

Ich werd irre

Investoren neigen nach einer Übernahme i.d.R. dazu mehr oder weniger bald das Personalkarussell etwas drehen zu lassen um ihre Leute und ihre Ausrichtung in die Unternehmen zu bekommen.

Ich glaube fest daran dass Mister Hasan das so auch geplant hatte und erst, als es für ihn zu spät war, gemerkt hat, dass das im deutschen Fußball dank 50+1 gar nicht geht. Er war da einfach schlecht oder garnicht beraten.

Alles was danach kam war meiner Meinung nach einfach nur Zurschaustellung von plan- und ideenlosigkeit seitens des Investors.

Sein unterschwelliger Vorwurf ggü. des eV ist nach meiner Auffassung nach immer, dass sie ihm das nie gesagt oder runtergespielt haben und er sich da nun immer über den Tisch gezogen fühlt.

Menschlich kann ich das sogar nachvollziehen. Aber von einem milliardenschweren Investor erwarte ich da mehr Professionalität, sowohl bei der Vorbereitung als auch der Fortführung eines Investments.

606060

Das Schlagwort lautet: Due Diligence. Insofern kann ich dein Verständnis nicht verstehen. Professionelle Investoren investieren nicht innerhalb von 3 Tagen (oder was auch immer der Zeitraum war..). Auch wenn es manchmal schnell gehen kann, davor steht immer eine sorgfältige Überprüfung des Deal. Die Bewertung der Informationslage gehört nicht in den Aufgabenteil der sell-side.

Ich werd irre

Stimme dir da voll zu. Nicht falsch verstehen.

Menschlich nachvollziehen heißt dass ich eine Enttäuschung über das offensichtlich schief gelaufen Investment in gewissem Maße seinerseits verstehe. Er ist ja auch nur ein Mensch.

Das sowas einfach einem Profi nicht passieren darf steht nicht zur Debatte!

Somit stellt sich die Frage (falls das nicht offensichtlich ist): Ist Mister Hasan ein professioneller Investor?

Ich für meinen Teil meine eine Antwort auf die Frage zu haben.

HHeinz

Die Aussage dass sowas mit 50+1 nicht geht ist mir etwas zu pauschal. Unsere Abstiegssaison 2016/17 zeigt doch eigentlich das Gegenteil.

Ich werd irre

Es geht schon wenn man ihn lässt. Aber man lässt ihn (glücklicherweise) nicht. Und nach 16/17 sollte spätestens jedem klar sein warum.

Er kann das aber nicht erzwingen (zumindest nicht mit rechtschaffenen Mitteln) und nach eigenem Ermessen tun und lassen wie ihm es gefällt.

606060

Möchte ergänzen, das Projekt MJ war ein weiterer Beweis dafür.

Steffen Lobmeier

Der Typ ist so durch.