Ein Skandal erschütterte die Box-Bundesliga Ende April. Die Boxlöwen hatten ihren Kampf bei Tabellenführer Traktor Schwerin sportlich gewonnen, ehe sich der Verbandspräsident persönlich einschaltete und einen Löwen disqualifizierte. Der TSV 1860 Boxen legte umgehend Protest ein und bekam nun Recht.

Erfolgreicher Protest TSV 1860 Boxen

Der betreffende Boxer der Löwen hatte bereits seine Startberechtigung für die Bundesliga erhalten. Auch sein Kampfpass war vor Beginn des Kampfes unbeanstandet kontrolliert worden. Besonders erwähnenswert ist dabei, dass der unterlegene Club aus Schwerin den Protest der Boxlöwen unterstützte.

Somit werden dem TSV 1860 die Punkte aus dem Kampftag in Schwerin zugesprochen, der Traum vom Play-Off lebt also weiter. Den nächsten Wettkampf in der Bundesliga bestreiten die Löwen am kommenden Samstag gegen den BC Chemnitz. Es gibt noch ausreichend Tickets an der Abendkasse!

 

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Eine gute Nachricht für den Sport und das fair-play. Wenn wir soweit sind, dass Funktionäre nachträglich deren Lieblingsvereine zum Sieger erklären können, dann braucht keine Mannschaft mehr sportlich antreten.
Abtreten sollte dagegen dieser Verbandspräsident. Das Ergebnis am grünen Tisch stellt nur das Ergebnis richtig. Aber das skandalöse Vorgehen dieses Verbandspräsidenten darf nicht folgenlos bleiben.
Schöne Grüße
Altdorfer