Das Spiel in Jena ist vorbei, die Löwen haben von Trainer Michael Köllner trainingsfrei bekommen und aktuell beschäftigt die Löwenfans wohl am meisten die Frage, ob sie den nächsten 1860-Spielen live beiwohnen können oder wegen dem Corona-Spielen Geisterspiele auf 1860 warten. Unsere Meinung dazu findet ihr im übrigen hier.

Bevor wir uns der kommenden Löwen-Woche widmen, blicken wir noch einmal zurück nach Jena: Dort drohte ja wegen der Protesten der Jena-Fans ein Spielabbruch, rund 15 Minuten war das Spiel ja schon wegen der Schmähplakate gegen Hopp unterbrochen – ausführlicher Bericht und Videos davon findet ihr hier:

Noch einmal herausstellen möchten wir an dieser Stelle die Reaktionen von Michael Köllner und Robert Reisinger während der Spielunterbrechung. Beide gingen in die Kurve und redeten mit den Anhängern. Ging es an dieser Stelle um die deutliche Kritik der Löwenfans am DFB via Spruchbändern (auf Spruchbänder bzw. Beleidigungen gegen Hopp verzichteten die Löwenfans im übrigen – unserer Meinung nach löblicherweise), die Fahne mit dem DFB-Logo und dem Wort „Mafia“ darauf oder der Fahne mit dem durchgestrichenen Kopf von Hasan Ismaik?

In der Halbzeitpause verriet uns Löwen-Präsident Reisinger: „Der Schiedsrichter hat gesagt, dass er mit der Fahne kein Problem hat. Allerdings möchte er das Scheich-Lied nicht mehr hören“. Michael Köllner wird auf „dieblaue24“ damit zitiert, „dass wir mit den Plakaten aufpassen müssen“. Bemerkenswert an dieser Stelle, dass Michael Köllner von „wir“ redet – aber das deckt sich mit unseren Beobachtungen seit dem Trainingslager in LaManga: Bei Michael Köllner zählt das „Wir-Gefühl“ – sehr schön.

Was bleibt? Trainer und Präsident im direkten Austausch mit der Kurve – der Präsident schritt sozusagen höchstpersönlich gegen das Scheich-Lied ein, wie auch schon auf der Mitgliederversammlung. Gut gemacht, Löwen!

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