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Sechzig um sieben +++ NLZ-Leiter Paula bei UF60 +++ Reisinger in Rostock +++ Rostock-Bilder

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Stammtisch der Unternehmer für Sechzig

Wegen der Corona-Auflagen mussten die Unternehmer für Sechzig ihre eigentlich für letzte Woche  geplante Mitgliederversammlung absagen. Stattdessen konnte immerhin ein Stammtisch mit begrenzter Teilnehmerzahl unter Berücksichtigung der Hygieneauflagen stattfinden. Unter den Teilnehmern befand sich auch NLZ-Leiter Manfred Paula, der kurz in lockerer Form über die neuesten Entwicklungen im NLZ berichtete.

Er führte aus, dass aktuell die Organisation des NLZ wegen der ständig angepassten Corona-Regeln mehr Zeit beansprucht als sich um die fußballerische Entwicklung der jungen Fußballer zu kümmern. Jedes Spiel, egal ob daheim oder auswärts, benötigt eine eigene sehr umsichtige Planung, die von den vorhandenen Mitarbeitern bewerkstelligt werden muss.

Eine besondere Herausforderung stellen dabei die Regeln des DFB für die Profimannschaft dar. Die in NLZ-Mannschaften spielberechtigten Spieler dürfen zwar in diesen Mannschaften eingesetzt werden, aber sonst keinerlei Kontakt zu den Spieler der NLZ-Mannschaften haben. Das heißt, sie können nicht am Training der U-Mannschaft teilnehmen, müssen sogar separat an- und abreisen. Jeder kann sich vorstellen, was das an zusätzlichem Aufwand bedeutet.

Außerdem wurde auf die verbesserte pädagogische Betreuung der Jugendlichen eingegangen. Es gibt eine neue pädagogische Leiterin, die sich außerhalb der Fußballplätze um die Jungs kümmert. Sie bekam von den Unternehmern ein neues Büro eingerichtet. Ein besonderes Highlight war noch die unkomplizierte Schenkung einer neuen Waschmaschine über das UF60-Mitglied Elektro Hirsch in Maisach. Durch den kurzfristigen Defekt einer Waschmaschine kamen die üblichen Waschprozesse der Junglöwen quasi zum Erliegen. Durch die neue Waschmaschine können die Jungs nun wieder in sauberen Klamotten, die sie übrigens selbst waschen (!), durch Giesing laufen. Danke, Elektro Hirsch!

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Der Löwe zieht durch: Nachdem die Mannschaft des TSV 1860 am Samstag Abend via Privatjet wieder in München landete, war gestern bereits wieder eine Trainingseinheit angesagt – und auch heute trainieren die Löwen wieder am Nachmittag: Freilich ohne Zuschauer.

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Bene Lankes greift dafür heute tief in die Trickkiste um euch ins Stüberl zu locken – zur Auswahl stehen “Kürbiscremesuppe mit Brezncroutouns und steirischem Kernöl (5,30  Euro) und 1/4 Kitoente mit Rotweinsauce, Apfelblaukraut & Kartoffelknödel (9,50 Euro).

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Mit dabei in Rostock war übrigens Oberlöwen Robert Reisinger – zusammen mit Vize-Hans Sitzberger ging es via Flieger nach Hamburg, um von dort mit dem Leihauto nach Rostock zu fahren. “Die einzige Möglichkeit, am Abend noch knapp den letzten Flug nach Hamburg zurück zu erwischen” – so der 1860-Präsident gegenüber sechzger.de im Stadion

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Last but not least freuen wir uns, dass unser Live-Ticker aus Rostock so gut bei euch angekommen ist – in unserem Statistik-Tool haben wir die Ergebnisse vom Wochenende diverser Löwen-Mannschaften sowie ein paar Bilder aus Rostock hinterlegt. Klickt euch rein 🙂

Rückschau auf das Spiel in Rostock

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TSV 1860 - Hansa Rostock
Das Ergebnis im Hinspiel am 5.Spieltag

„Du bist nichts für schwache Nerven…“ wird sich gestern so mancher von Euch gedacht haben. Besonders während der zweiten Halbzeit. Aber am Ende verließen unsere Löwen das Ostseestadion mit einem glücklichen Punkt und dürfen sich weiterhin Tabellenführen nennen. Dass es so kam lag vor allem an drei Faktoren: Rostocker Ineffektivität vor dem Tor, Schiedsrichter Oldhafer und Marco Hiller im Löwentor.

Viel Pressing im Mittelfeld

Aber der Reihe nach. Von Beginn an entwickelte sich vor der gestrigen bundessweiten Rekordkulisse von 7.500 Zuschauern ein fußballerischer Fight. Die Löwen starteten taktisch im gewohnten 4-1-4-1, Rostock in einem 3-5-2. Beide Mannschaften versuchten durch frühes Pressing den Spielaufbau des Gegners zu unterbinden. Das gelang beiden Mannschaften recht gut, so dass kaum Spielfluß entstand. Wenn etwas ging, dann meist durch lange Bälle. So kamen auch die Löwen in der 13. Minute durch einen langen Ball von Steinhart auf Lex zur ersten Chance. Lex scheiterte aber am Rostocker Keeper Kolke. Kurz drauf kam Hansa zur ersten Chance (17. Minute). Litka zog unbedrängt von links im Strafraum in die Mitte und entschied sich direkt zu schießen, anstatt auf den frei vor dem von Hiller verlassen Kasten stehenden Breier zu passen.

Rostock machte das Pressing im Mittelfeld zunehmend besser und so gewannen sie mit zunehmender Spielzeit die Kontrolle über das Spiel und erarbeiteten sich zwei weitere Chancen. Ein gefährlich hereingetretener Freistoß ging knapp an Freund und Feind vorbei und landete im Aus. Breier verzog aus halbrechter Position sträflich frei einen Schuss.

Erdmann köpft das Führungstor

Dann musste Daniel Wein in der 39. Minute wegen eines Pferdekusses ausgewechselt werden. Für ihn kam Dennis Erdmann. Dieser Wechsel machte sich gleich bezahlt, denn Erdmann köpfte in der 42. Minute die Führung der Löwen. Vorausgegangen war eine Ecke von Richy Neudecker. So ging es mit etwas glücklicher Führung in die Pause.

Rostock dreht nach der Pause auf

Die Viertelstunde nach der Halbzeit zeigen sich die Löwen in dieser Saison am verwundbarsten. Und so war es auch gestern. Die Kogge kam mit mächtig Wind in den Segeln aus der Kabine und machte sofort Druck. Nach einem feinen Spielzug über rechts passte Neidhart etwa auf Strafraumhöhe in die Mitte, wo die Löwen durch Unsortiertheit und Passivität glänzten. So kam Bahn aus dem Rückraum angerauscht und konnte durch einen platzierten Flachschuss aus 18 Metern Marco Hiller zum Ausgleich überwinden (50. Minute).

Danach wurde die Partie hitziger und emotionaler. Sechzig wehrte sich mit Händen und Füßen gegen die Rostocker Übermacht. Rostock kam zu einigen guten Gelegenheiten, verfehlte aber glücklicherweise immer das Tor. Breier hatte dabei in der 62. Minute die beste Einschussmöglichkeit für die Norddeutschen. Den Löwen gelangen keine nennenswerten Entlastungsangriffe.

Die strittigste Spielszene

Dann kam die denkwürdige 75. Minute. Zunächst konnte Hiller eine Flanke von rechts nicht richtig klären. Im Getümmel danach schoss Breier auf das Tor, Dressel klärte auf der Linie. Oder dahinter? Die TV-Bilder konnten das nicht eindeutig klären.

Was in der Diskussion um auf oder hinter der Linie zunächst etwas unterging: Salger ging im Fünfmeterraum liegend klar mit der Hand zum Ball und fälscht diesen minimal ab. Über einen Elfmeter (oder das gegebene Tor) hätten sich die Münchner nicht beschweren brauchen.

Abwehrschlacht in der Schlussphase

Das Spiel blieb zum Schluss intensiv. Steinhart kassierte in der 84. Minute eine ärgerliche gelb-rote Karte. Sah er doch die erste gelbe Karte wegen Ballwegschlagens. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war die totale Abwehrschlacht eröffnet. Sechzig konnte sich nur durch lange Befreiungsschläge kleine Atempausen verschaffen, Mölders hing vorne komplett in der Luft.

Hansa hatte in der Nachspielzeit noch zwei große Chancen, um das Siegtor zu erzielen. Willsch klärte gegen den Ex-Löwen Vollmann und Omlagic scheiterte nach gutem Solo an Marco Hiller, der so den Punkt sicherte.

Fazit

Dieser zugegebenermaßen glückliche Punkt könnte in der Endabrechnung noch ganz wichtig werden. Nachdem in den letzten Spielen die spielerische Komponente bei Sechzig überwog, war gestern an der Ostsee Kampf und Robustheit gefordert. Auch hier zeigten die Löwen, dass sie mit einem der Schwergewichte der Liga mithalten können. Und das auswärts. Das lässt uns auf einen weiterhin positiven Verlauf der Saison hoffen. So ein Spiel muss man erst mal nicht verlieren!

Kurzzusammenfassung Hansa Rostock – TSV 1860 München 17.10.2020

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TSV 1860 - Hansa Rostock
Das Ergebnis im Hinspiel am 5.Spieltag

Die Löwen kamen am 5. Spieltag beim FC Hansa Rostock nicht über ein 1:1 hinaus.

Von Beginn an taten sich die Gäste im ausverkauften, mit 7.500 Heimfans gefüllten Ostseestadion schwer, die pressenden und defensiv gut organisierten Hausherren offensiv vor größere Herausforderungen zu stellen.

Umso überraschender war die zwischenzeitliche Führung der Löwen gegen Ende der ersten Hälfte zum 1:0 durch Erdmann nach einer Neudecker-Ecke. Erdmann war kurz zuvor erst für Wein eingewechselt worden, der nach einem Pferdekuss nicht weitermachen konnte.

In der zweiten Halbzeit wurde die Überlegenheit der Hanseaten deutlich: das Pressing der Rostocker nahm deutlich zu und sie erzielten nach einer schönen Kombination über die linke Abwehrseite der Löwen den Ausgleich. Aufregung dann in der 75 Minute: Nach Hiller Abwehr landete der Nachschuss nach abgefälschtem Löwen-Handkontakt im oder eben nicht im Tor: der Ball wurde auf (oder hinter?) der Linie noch geklärt. In Ermangelung eines Videobeweises entschied der Schiedsrichter nach Befragung seiner Assistenten auf „kein Tor“. Kurz darauf musste Steinhart mit gelb-rot vom Platz. Unglücklich, da seine erste gelbe Karte eigentlich Tallig gelten hätte müssen.

In der Schlussphase drückten nur noch die Rostocker, angepeitscht vom heimischen Publikum und die Löwen hatten große Probleme, einen Rückstand zu vermeiden. Offensiv waren die Gäste abgemeldet und jeder Giesinger hoffte auf den Schlusspfiff.

Das Giesinger Abwehrbollwerk hielt zum Glück stand und so können sich die Löwen über einen glücklichen Punkt aus Rostock freuen.

Fazit: Auch wenn die Leistung der Löwen deutlich schwächer als in den vergangenen Wochen war, muss man in Rostock gegen starke Hausherren erst einmal einen Punkt holen. Die Löwen haben nun 11 Punkte und sind weiterhin Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung auf Dresden.

Warum wir – ohne schlechtes Gewissen – mit dem TSV 1860 zu Hansa Rostock gefahren sind um live aus dem Stadion zu tickern

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FC Bayern II FC Hansa Rostock

„Ist es wirklich sinnvoll nach Mecklenburg-Vorpommern zu reisen? Für Münchner herrscht grds. ein Einreiseverbot.“ war eine Frage, die uns auf Facebook schriftlich und die letzten Tage einige mal mündlich gestellt worden ist. Der größte Löwen-Blog „dieblaue24“ hat schon vor drei Tagen angekündigt, auf den Rostock-Trip zu verzichten:

„Die Corona-Zahlen schnellen in Deutschland in die Höhe. Die Landeshauptstadt München ist seit einigen Tagen wieder Corona-Hotspot. Der 7-Tage-Inzidenzwert ist über Nacht auf 54,57 angestiegen.

Aus diesem Grund haben wir uns schweren Herzens entschieden, das Auswärtsspiel der Löwen am Samstag in Rostock nicht zu besuchen, obwohl es laut den Corona-Auflagen für Arbeitende möglich wäre. Es ist das erste Mal seit Beginn der Pandemie, dass wir nicht im Stadion live dabei sind. Die Gesundheit geht vor.“

Klar ist: Wer wegen Corona sein Leben freiwillig einschränkt, sich zurücknimmt, auf etwas verzichtet – der macht sicherlich nichts falsch. Kritik oder gar Spott ist hier sicher nicht angebracht.

Richtig ist aber auch, dass zur Berichterstattung nach Mecklenburg-Vorpommern fahren nicht verboten ist. Der Faktor „Illegal wegen Corona“ fällt somit schon einmal weg.

Das Risiko? Nach der Anreise via Zug an einem Einzelplatz mit FFP2-Maske und dem einchecken im Hotel – ebenfalls mit FFP2-Maske und durch eine Plexiglasscheibe vom Portier getrennt bleibt als Fazit, dass nicht mehr „Risiko-Kontakte“ bestehen als bei jedem, der mit den öffentichen Verkehrsmitteln nur in die Arbeit fährt oder zum Einkaufen geht. Später werden wir im Stadion auf Abstand unter freiem Himmel sitzen – wieder mit einer FFP2-Maske. Solche – und ausschließlich solche – tragen wir im Übrigen seit Monaten.

Die Rückfahrt wird wie die Hinfahrt laufen – von dem her kann das Risiko einer möglichen Infektion in beide Richtung praktisch ausgeschlossen werden.

Für uns bleibt als Fazit, dass wir eine Fahrt nach Rostock nicht als gefährlicher einstufen als eine Fahrt nach Meppen, Zwickau oder Unterhaching – sonst hätten wir sie nicht angetreten. Sie ist sicherlich Zeit- und Kostenintensiver, aber nicht mehr oder weniger nötig als alle anderen Auswärtsspiele auch.

Darum verweisen wir an dieser Stelle auf den Live-Ticker, wir haben unsere Plätze eingenommen. Wie lautet euer Tipp, Löwen? Unter allen richtigen Ergebnissen verlosen wir wieder einen sechzger.de-Nummernschild-Halter.

Liveticker: FC Hansa Rostock – TSV 1860 München, 5. Spieltag 3. Liga, 17.10.2020

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Live: Hansa Rostock empfängt den TSV 1860 München – unser Ticker aus dem Ostseestadion:

Sechzig um Sieben: Auf nach Rostock, Tabellenführer TSV 1860 München!

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Das Auswärtsspiel mit dem weitesten Anreiseweg führt unsere Löwen am heutigen Samstag an die Ostsee. Nachdem das Team zum Saisonauftakt vor vier Wochen in Meppen weilte, sind nach diesem Wochenende die ganz harten und weiten Touren für dieses Kalenderjahr erstmal absolviert. Den Nord-Aufsteiger aus Lübeck – nur kurze eineinhalb Autostunden von Rostock entfernt zu Hause – durften wir ja selbst letzte Woche erstmal in München begrüßen und besiegen.

Die Löwen flogen heute im Morgengrauen als Tabellenführer gen Norden, wobei natürlich der ärgste Verfolger, der 1. FC Saarbrücken schon mit einem 1:0 im noch nicht terminierten Nachholspiel in Duisburg formal in der Tabelle nach dem 4. Spieltag wieder an uns vorbeiziehen könnte. Das sollte die weiß-blauen Akteure aber gar nicht tangieren – die Löwenbrust darf Spitzenreiter-Breite annehmen.

Das scheint auch angeraten, denn gegen die Kogge gibt es einiges gut zu machen: Die Statistik der 34 bisherigen Vergleiche sieht nicht sonderlich rosig für uns aus: In vier Drittligaspielen seit dem Aufstieg 2018 gelang lediglich im ersten Aufeinandertreffen ein Pünktchen an der Ostsee (2:2) – danach setzte es drei Pleiten. Zuletzt am 32. Spieltag der Vorsaison Mitte Juni vor Giesinger Geisterkulisse. In der 2. Liga kam es zwölfmal zu einem Duell zwischen den heutigen Kontrahenten und auch hier haben die Hanseaten klar die Nase vorn: Drei Löwensiegen stehen sieben Niederlagen und zwei Unentschieden gegenüber. Lediglich zu seligen Bundesligazeiten konnte 1860 fast die Hälfte der insgesamt 18 Aufeinandertreffen siegreich gestalten (acht Siege, vier Unentschieden, sechs Niederlagen). Eine Heimreise aus Rostock mit den gewünschten drei Punkten im Gepäck erlebten Mannschaften des TSV 1860 in der Geschichte insgesamt vier Mal: Kurioserweise zwei davon innerhalb von nur fünf Monaten: Am 20. April bzw. am 20. September 1996 siegte das damalige Team von Werner Lorant mit 3:0 bzw. 4:2 im legendären alten Ostseestadion.

Wie sich aus den genannten Zahlen schließen lässt, verbrachten Hansa Rostock und 1860 München mehr als die Hälfte der Spielzeiten seit der Vereinigung des deutschen Fußballs vor 29 Jahren in einer gemeinsamen Liga. Man könnte meinen, dass sich Löwe und Kogge immer wieder zueinander hingezogen fühlen: Nachdem Rostock nach nur einem Jahr Bundesligazugehörigkeit 1992 abstieg, gesellte sich unser Verein ein Jahr später zu den ersten Duellen hinzu, verließ die 2. Liga aber bekanntermaßen schon 1994 Richtung Oberhaus, was den Hanseaten dann 1995 gelang. Und als Sechzig nach neun gemeinsamen Bundesligajahren zurück in die Zweitklassigkeit rutschte, tat es uns der FCH ein Jahr später wieder nach. Anders als der TSV 1860 gelang Hansa Rostock wiederum zwei Jahre später nochmal der Sprung in die Beletage des deutschen Fußballs, ehe man 2010 dann sogar erstmals in die Drittklassigkeit abstürzte. Während die Löwen eine gefühlt bleierne Ewigkeit in Fröttmaning und der 2. Liga herumdümpelten, kamen die Rostocker 2011 nochmal für ein Jahr zurück dorthin, dann ging es wieder runter. Seit 2012 gehört Hansa nun ohne weitere Unterbrechung der 3. Liga an. Unser TSV 1860 übersprang bekanntlich fünf Jahre später die 3. Liga auf dem Weg nach unten, um 2018 dann wieder in einer Liga mit Hansa zu landen.

Löwencoach Michael Köllner hat übrigens ganz eigene, spezielle Erinnerungen an sein bislang einziges Spiel als Trainer gegen Hansa Rostock: Vor fast zwei Jahren trat er – gerade mit dem Nürnberger Club in die Bundesliga aufgestiegen – in der 2. Pokalrunde beim Drittligisten an und erlebte einen Abend, den er – nach eigenen Worten – nie vergessen wird. Zum einen kam es im Vorfeld des Spiels den ganzen Tag immer wieder zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Vereine in der Rostocker Innenstadt, worüber auch die sportlich Verantwortlichen detailliert im Bilde waren, da sogar – so Köllner –  eine Spielabsage im Raum stand. Zum anderen wurde der friedliebende Oberpfälzer während des Spiels im Ostseestadion – wie er gegenüber sechzger.de berichtete – fortwährend mit „Freibier und Sitzkissen beschenkt.“ Eine liebevolle Umschreibung von Wurfgeschossen des Rostocker Tribünenpublikums. Auf dem Rasen retteten Köllners Schützlinge sich damals erst in der 90. Minute in die Verlängerung, gerieten erneut in Rückstand, glichen nochmal aus, um dann im Elfmeterschießen in die nächste Runde einzuziehen. Kein Tag für schwache Nerven. Wir wünschen unserem Coach dieses Wochenende einen wesentlich entspannteren Tripp an die Ostsee!

Dass es aber auch diesmal ein hartes Stück Arbeit wird, dort zu bestehen, sollte jedem klar sein. Für unseren Trainer ist Rostock – nicht zuletzt aufgrund von zehn Neuzugängen vor dieser Saison – einer der Top-Favoriten auf den Aufstieg. Und auch die eigenen Ambitionen des FC Hansa sind – nach drei sechsten Plätzen in den vergangenen drei Spielzeiten – durchaus in diese Richtung zu interpretieren. Immerhin vier Trainer der Konkurrenz (von denen Lauterns Schommers allerdings schon nicht mehr im Amt ist), sehen die Kogge im Sommer 2021 vor einem Comeback in der 2. Liga (Michael Köllner hat sich – das nur am Rande – zumindest in der Umfrage von liga3-online.de – nicht auf seine persönlichen Aufstiegskandidaten festgelegt). Der Saisonstart mit zwei Siegen und nur einer Niederlage – diese übrigens bei unserem nächsten Gegner aus Saarbrücken – hat an der Ostsee schon eine gewisse Euphorie geweckt. Ihre Begeisterung dürfen heute Nachmittag auch Fans aktiv ausleben: Satte 7.500 Zuschauer sind im Ostseestadion zugelassen. Uns Löwenfans bleibt dagegen nur die Übertragung im BR, das Löwen-Radio und natürlich ergänzend der Liveticker hier auf sechzger.de!

 

Sechzig@18:60 – Hansa + Gegen Rassismus + Experten-Tipp + Mega-Quote

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Einmal noch Schlafen, dann ist der Tabellenführer wieder am Ball. Hansa gegen Sechzig, die Kogge gegen die Löwen! Wir freuen uns schon riesig drauf, zumal wir live aus dem Ostseestadion tickern und Euch somit auch über das Drumherum in Rostock informieren werden. Selbstverständlich wollen die Gastgeber unserem TSV das Feld nicht kampflos überlassen und werden sich sicher auch taktisch etwas einfallen lassen. Man wird sehen, welche Variante Jens Härtel wählen wird und ob unsere Taktiktafel diese in petto hatte.

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Dieser Spieltag steht übrigens im Zeichen des Kampfes gegen den Rassismus; zu diesem Zweck wurde ein Video produziert, in dem sich die Vereine gegen Diskriminierung aussprechen. Die Intention der Kampagne ist selbstredend äußert löblich, nun gilt es jedoch, den Worten auch Taten folgen zu lassen und rassistische und diskriminierende Aktionen auch entsprechend zu sanktionieren. Zuletzt kam es diesbezüglich bei Waldhof Mannheim und dem Halleschen FC zu äußert beschämenden Vorfällen. Der TSV 1860 wird im Video übrigens durch Kapitän Sascha Mölders vertreten.

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Auf der Pressekonferenz zum bevorstehenden Auswärtsspiel an der Ostsee wurde Trainer Michael Köllner auch auf die Ausstrahlung des Krimis München Mord angesprochen. Da er zu der Zeit vermutlich noch auf der Heimreise sein dürfte, antwortete er gewohnt lässig, er werde den Film aufzeichnen und freue sich bereits darauf, ihn sich anzusehen. Verständlich, denn die Folge der ohnehin sehenswerten ZDF-Serie ist überaus gelungen.

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Während unser Coach natürlich keine Prognose zum Ausgang der morgigen Partie abgab, tippt der ehemalige U19- und U20-Nationalspieler Marcel Risse (Viktoria Köln) auf einen 2:0-Sieg unserer Löwen an der Ostsee. Das würden wir natürlich gerne mitnehmen, oder? Nicht ganz so optimistisch zeigt sich Uwe Koschinat, langjähriger Trainer bei Fortuna Köln und aktuell beim SV Sandhausen tätig; er sagt ein 1:1 voraus.

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Die ebenfalls für Samstag terminierte Partie zwischen dem MSV Duisburg und dem Halleschen FC wurde indes aufgrund zahlreicher kranker oder verletzter Spieler auf Seiten der Zebras abgesagt.

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Der aktuelle Höhenflug der Löwen schlägt sich auch in den Quoten diverser Wettanbieter nieder, die den TSV 1860 mittlerweile als Aufstiegskandidaten listen. Aus unserer Sicht natürlich viel zu früh, aber so läuft wohl das Business. Löwen-Sponsor Bet3000 hat sich jedoch eine spezielle Aktion zum Match in Rostock ausgedacht und bietet aktuell eine Mega-Quote für einen Sieg der Köllner-Truppe an der Ostsee.

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Auch bei den Löwen selber gibt es eine interessante Aktion, über die wir Euch natürlich gerne in Kenntnis setzen:
Fans, die sich keine Dauerkarte für das Grünwalder Stadion gekauft haben und den TSV 1860 dennoch unterstützen wollen, haben nun die Möglichkeit, sich ein 12. Mann-Ticket zu sichern. Dieses bietet nicht nur ein Sammelmotiv, das zu jedem Heimspiel ein anderes Aussehen bekommt. In jedem Ticket ist auch ein Gutscheinpaket von Sponsoren und Partnern des TSV 1860 München enthalten, die somit gleichzeitig auf ihr Unternehmen und die Partnerschaft mit den Löwen aufmerksam machen können. Dabei übersteigt der Wert der abgedruckten Gutscheine den Preis von 6 € pro Ticket deutlich. Die monatlich wechselnden Gutscheine bieten im Oktober ein Angebot im Löwenstüberl, bei der Merchandising GmbH und Rabatt beim Löwen-Partner Nissan. Wichtig: Das 12. Mann-Ticket beinhaltet keinen Anspruch auf Zutritt ins Grünwalder Stadion.

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Nicht nur die Löwen-Profis sind am Wochenende im Einsatz, auch die U21 und sämtliche Jugendteams des NLZ kämpfen am Wochenende um Punkte – hier findet Ihr den kompletten Löwen-Spielplan!

 

TAKTIKTAFEL – Unser nächster Gegner: F.C. Hansa Rostock

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Im kommenden Auswärtsspiel trifft der TSV 1860 München in Ostseestadion auf die Mannschaft des FC Hansa Rostock, die sich mit sieben Punkten auf Platz sechs in Schlagdistanz zur Tabellenspitze befindet. Was kann man vom FC Hansa Rostock im Spiel gegen unsere Münchner Löwen erwarten?

Was wissen wir über das Rostocker System?

Sicher ist bei Rostock, dass fast nichts sicher ist. So traten die Hanseaten in den bisherigen fünf Pflichtspielen, davon vier in der Liga und eins im DFB Pokal, in ebenso vielen verschiedenen taktischen Grundformationen auf. Eine genaue Einschätzung zu dem, was Rostock den Löwen am Samstag entgegenstellt, wird also erst nach der Verkündung der Startaufstellung am Spieltag durch Trainer Jens Härtel möglich sein.

Ich kann hier mit den mir gegebenen Mitteln also nur Vermutungen anstellen. Die Sache, dass Rostock in den letzten 12 Monaten in sage und schreibe elf verschiedenen Grundformationen in die Spiele ging, macht das alles auch nicht wirklich leichter. Da die Mannschaft von Trainer Michael Köllner diese Saison immer im variabel interpretierten 4-1-4-1 flach ins Match geschickt wurde, wird Trainer Jens Härtel seine Grundaufstellung möglicherweise daran orientieren, so mein Gedanke. Recherchen ergaben: Seit Härtel Trainer der Hanseaten ist, traf der FCH genau viermal auf Mannschaften, die mit 4-1-4-1 flach operierten. Gegen diese bot er jedoch drei unterschiedliche Grundformationen auf. Somit kann getrost frei nach Sokrates gesagt werden: Ich weiß, dass ich nichts weiß – und mit unsicheren Wahrscheinlichkeiten möchte ich nicht zu Werke gehen.

Daher wird diesmal die mögliche taktische Aufstellung, die man von Rostock im Spiel erwarten könnte, nicht das Hauptthema der TAKTIKTAFEL sein. Vielmehr werde ich Stärken und Schwächen im Rostocker Spiel sowie den Spielstil der Hanseaten an sich beleuchten. Denn Grundaufstellung hin oder her, es stehen auf den Schlüsselpositionen die gleichen Fußballer auf dem Platz. Dass man aus einer Mannschaft, die vertikales Spiel bevorzugt, nicht plötzlich eine Tiki-Taka Elf formen kann, nehmen wir nun gleich mal als Grundlage für die heutige TAKTIKTAFEL.

Die Analyse des Rostocker Spiels

Mit vertikalem Spiel sind wir nun auch sofort beim Thema. Die schnelle Überbrückung des Mittelfelds mit langen Bällen und Steilpässen, die oft in Zweikämpfen um den sogenannten zweiten Ball gipfelt, ist das beliebteste Rezept, mit dem die robust auftretende Mannschaft von Trainer Härtel im Vorwärtsgang operiert. Rund die Hälfte aller Angriffe des FCH wurden in den bisherigen vier Partien über den langen Ball oder über Steilpässe gefahren. Zudem ist das Spiel der Hanseaten überaus rechtslastig: 45.4% der Angriffe spielt Hansa Rostock über rechts, 29.2% über links, 25,4% durchs Zentrum. Schnelle Außenspieler hat Rostock in allen Mannschaftsteilen zur Verfügung, um mit der Flügelzange gefährlich zu werden. Bei etwa zwei Dritteln aller Angriffe wird versucht, über ein Zuspiel von Außen in den Strafraum zu kommen – diese Flanken der Hanseaten sind meist auch sehr zielgenau. Bei einer Erfolgsquote von 40% bei den Flanken, von denen die Rostocker Mannschaft pro Spiel etwa neunzehn Stück zustande bringt, kommen also jedes Wochenende etwa acht Flanken der Kogge dorthin, wo sie hinsollen.

Wenn das Spiel von Außen über Diagonalpässe ins Zentrum an die Strafraumgrenze verlagert werden soll, sind die Rostocker, auch weil dabei natürlich oft mehr Stationen erforderlich sind, weit weniger erfolgreich, ihr Ziel zu erreichen. Die fehlende Passgenauigkeit im letzten Spielfelddrittel ist ein kleines Manko der Mannschaft von Jens Härtel.

Angriffe der Mecklenburger durch das Zentrum werden, wenn man auf die vorliegenden Statistiken vertraut, bis auf wenige Ausnahmen, bereits im Keim erstickt. So kamen die Rostocker in dieser Saison bei einem Positionsangiff durch das Zentrum nur einmal in vier Spielen zum Abschluss.

Ob Rostock viel oder wenig in Ballbesitz ist, hat, wenn man den Statistiken Glauben schenken darf, wenig Einfluss darauf, wie oft die Jungs von der Warnow aus Positionsangriffen zum Abschluss gelangen. Im Spiel gegen Uerdingen hatte man über 66% Ballbesitz und kam auf insgesamt neun Schüsse. Im Spiel gegen Verl hatte Rostock bei lediglich 31% Ballbesitz die genau gleiche Anzahl Schüsse.

Gegen den Ball heißt beim FC Hansa Gegenpressing – sowohl über defensives Stellungsspiel, bei dem versucht wird, entscheidende Pässe zu verhindern, als auch am Mann durch robust geführte Zweikämpfe, wo auch gerne mal die Grätsche ausgepackt wird. Bei schnellen Angriffen, wenn sie nicht ins Pressing kommen, greifen die Rostocker auch gerne zum Mittel des taktischen Fouls, um kein Tempo ins Spiel des Gegners kommen zu lassen. Auch die Maxime, lieber ein Foul vor dem Strafraum, um dann beim Verteidigen des Freistoßes die Kopfballüberlegenheit auszunutzen, als den Gegner in den Sechzehner eindringen zu lassen wurde zumindest jüngst gegen Verl verfolgt. Bei Standards des Gegners in Strafraumnähe und generell bei hohen Bällen vertrauen die Hanseaten auf ihre Abwehrtürme, die mit einer Bilanz von insgesamt 69% gewonnenen Kopfballduellen im Strafraum diese Saison dort grandiose Werte aufweisen, sowie ihrem Torwart und Kapitän Markus Kolke (#1), der bei hohen Bällen und Standards als sicherer Rückhalt seines Teams gilt.

Auf reinen Zerstörungsfußball ist die Abwehr des FC Hansa nicht aus, wenn es nicht anders geht, muss aber durchaus mit Fouls gerechnet werden. Da ist man in Rostock nicht zimperlich. Nach Ballgewinn wird, soweit möglich, sofort versucht schnell in die andere Richtung zu spielen, um das Spiel in des Gegners Hälfte zu tragen, wobei man möglichst den schnellsten Weg in die rote Zone beschreitet, um zum Abschluss zu kommen.

Die wichtigsten Spieler der Rostocker

Schlüsselspieler der Rostocker sind bei eigenem Ballbesitz Bentley Baxter Bahn (#8) als Ballverteiler im Mittelfeld, Maurice Litka (#28), ein starker schneller Außenstürmer, Mittelstürmer John Verhoek (#18) sowie Jan Löhmannsröben (#24) im defensiven Mittelfeld, der, wenn nicht Torwart Kolke direkt den langen Ball in des Gegners Hälfte drischt, meist für die Spieleröffnung zuständig ist. Ex-Löwe Korbinian Vollmann (#10) der vielleicht von vielen in dieser Reihung erwartet wurde, kam bisher in nur zwei Spielen von Beginn an zum Einsatz und wurde jeweils nach ca. 60 Minuten ersetzt. Von daher sehe ich ihn nicht in der Rolle eines Schlüsselspielers für die Partie des FC Hansa gegen unsere Löwen.

Gegen den Ball ist vor allem Löhmannsröben der „Goldene Corn Flake“ im Spiel der Hanseaten. Er bestritt bisher, mit einer Ausnahme, in jedem Spiel mehr als doppelt so viele Defensivzweikämpfe, wie jeder seiner Kollegen. Dabei gewinnt er knapp zwei von drei seiner geführten Zweikämpfe und erobert auch dann und wann den Ball bereits in des Gegners Hälfte wieder zurück. Sein Stellungsspiel darf als gut eingeordnet werden, denn bereits 28 Mal konnte er im bisherigen Saisonverlauf Pässe von Gegenspielern abfangen und danach Angriffe der Rostocker einleiten.

Durch lautstarkes Dirigieren seiner Vorderleute und sichere Aktionen bei hohen Bällen glänzt der zweite defensive Schlüsselspieler, Torwart Kolke.

Den Ton in der Abwehrreihe wird Julian Riedel (#3) angeben. Die robuste Innenverteidigung der Rostocker muss jedoch am Samstag auf den – nach einem Platzverweis in Verl – rotgesperrten Damian Roßbach (#4) verzichten. Weiterhin fällt auch Lukas Scherff (#20) für das Spiel gegen die Löwen aufgrund eines Muskelfaserrisses aus – eine bittere Nachricht für die Hanseaten. Scherff war bisher in allen vier Partien über die volle Spielzeit auf dem Feld. Ferner ist auch der Einsatz von Nils Butzen (#16) unsicher, der zwar seine Fußverletzung auskuriert hat, jedoch das Training am Donnerstag wegen Leistenproblemen ausfallen lassen musste. Es ist fraglich, ob er am heutigen Freitag wieder ins Training einsteigen kann – die bisherigen Leistungen in seinen zwei Einsätzen in der Liga waren eher durchwachsen.

Das Fazit

Die Analyse der Rostocker Spiele dieser Saison bringt mich zu folgendem Fazit:

Eine spielstarke, passsichere Mannschaft kann den FC Hansa offensichtlich vor große Probleme stellen. Wer das Spiel in Verl (2:3-Erfolg für HaRo), gesehen hat weiß, wovon ich spreche. Die spielfreudigen Verler hatten über das gesamte Spiel hinweg nahezu 69% Ballbesitz, eine Passquote von über 83%, setzten vierzehn Schüsse ab, von denen acht auf das Tor von Kolke gingen. Sie schafften es außerdem ein ums andere Mal, sich aussichtsreiche Freistöße in Strafraumnähe und auch Ecken zu erarbeiten. Der Dreipunkteerfolg des FC Hansa in Verl darf als äußerst glücklich bezeichnet werden. Die zumindest fragwürdigen, wenn nicht sogar fehlerhaften Schiedsrichterentscheidungen, die den Treffern zum 1:0 (fragwürdiger Elfmeterpfiff) und 2:0 (nicht gepfiffenes Stürmerfoul) für Rostock vorangingen, haben das Spiel schon weit vor dem Abpfiff entschieden.

Ebenso verhält es sich mit den anderen Partien der Rostocker. Zurecht verloren sie gegen spielstarke Saarbrücker, und auch der Heimsieg zum Auftakt gegen Duisburg hat, trotz des deutlichen Ergebnisses (3:1), Schwächen der Rostocker bei der Passverteidigung und bei hohem Tempo des Gegners aufgezeigt.

Daraus folgt: Die Sechzger können als spielstarke und passsichere Mannschaft mit breiter Brust im Ostseestadion auflaufen und brauchen sich dort auf gar keinen Fall zu verstecken. Nichts desto trotz ist bei den schnellen, überfallartigen Angriffen, die sich aus Hansa Rostocks Vorliebe für das vertikale Spiel nach vorne ergeben, allerhöchste Vorsicht geboten. Unaufmerksamkeiten darf man sich keine leisten – diese werden gnadenlos bestraft. Wenn Michael Köllner den richtigen Matchplan ausgibt und die Mannschaft es obendrein schafft, 90 Minuten lang konzentriert, giftig und bissig gegen den Ball zu arbeiten, sind an der Warnow definitiv Punkte zu holen. Ob und wie viele es letztlich dann werden entscheidet hoffentlich das Können der Spieler und nicht Glück oder Zufall.

Zu guter Letzt möchten wir Euch natürlich für die Partie unserer Löwen gegen Hansa noch unseren Liveticker an’s Herz legen – wie immer auf Sechzger.de!

Datenquelle: http://www.wyscout.com/

Löwen-Spielplan am Wochenende

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TSV 1860 Geschäftsstelle
Geschäftsstelle TSV 1860, Corona

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Dass die Löwen morgen beim FC Hansa Rostock ranmüssen und alles daran setzen werden, die Tabellenführung zu verteidigen, wissen wir alle. Auch dass sechzger.de wieder vor Ort sein wird und Euch einen Live-Ticker aus dem Ostseestadion bietet, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Natürlich werden wir Euch heute pünktlich um 12 Uhr wieder mit reichlich Informationen rund um die möglichen Taktiken des Gegners versorgen, denn Bernd Winninger hat wieder eine äußerst interessante Taktiktafel erstellt. Freut Euch drauf! Aber natürlich sind am Wochenende auch andere Teams des TSV 1860 München im Einsatz. Hier ein Überblick:

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Samstag, 14 Uhr, Rostock
FC Hansa Rostock – TSV 1860 München

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Samstag, 15 Uhr, Trainingsgelände, max. 200 Zuschauer
TSV 1860 München U21 – SpVgg Hankofen-Hailing

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TSV 1860 München III spielfrei

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TSV 1860 München IV spielfrei

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TSV 1860 München Damen spielfrei

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Samstag, 11.30 Uhr, Burghausen
SV Wacker Burghausen – TSV 1860 München U19

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Sonntag, 11.00 Uhr, Trainingsgelände, keine Zuschauer
TSV 1860 München U17 – Eintracht Frankfurt

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Sonntag, 16.00 Uhr, Memmingen
FC Memmingen 1907 – TSV 1860 München U16

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Samstag, 12.30 Uhr, Trainingsgelände, max. 200 Zuschauer
TSV 1860 München U15 – 1. FC Nürnberg

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Sonntag, 11.00 Uhr, Regensburg
SSV Jahn Regensburg – TSV 1860 München U14

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Samstag, 11.30 Uhr, Kirchheim
Kirchheimer SC – TSV 1860 München U13
Sonntag, 14.00 Uhr, Trainingsgelände, max. 200 Zuschauer
TSV 1860 München U13 – FC Ingolstadt 04

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Freitag, 19.30 Uhr, Ingolstadt
FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München U12
Sonntag, 11.00 Uhr, Fürstenfeldbruck
SC Fürstenfeldbruck – TSV 1860 München U12

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Sonntag, 11.00 Uhr, Burghausen
SV Wacker Burghausen – TSV 1860 München U11

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Samstag, 9.30 Uhr, Trainingsgelände, max. 200 Zuschauer
TSV 1860 München U10 – FC Ludwigsvorstadt
Sonntag
Turnier beim SV Germering mit TSV 1860 München U10

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Sonntag, 10.00 Uhr, Neuried
TSV Neuried – TSV 1860 München U9

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Des Weiteren gibt es wieder tolle News aus dem NLZ:

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https://www.instagram.com/p/CGW9d2eM7GS/

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Sechzig um 7: Live-Ticker aus Rostock + Taktiktafel + Löwenstüberl

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Sechzig um Sieben: Terminierungen bis zur Wiesn
Sechzig um Sieben: Wer wird die Nummer eins im Tor?

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Der Spieltag naht, aber einmal trainieren die Löwen heute um 13 Uhr noch an der Grünwalder Straße (Zuschauer sind natürlich nicht zugelassen), ehe man dann morgen früh per Flugzeug nach Rostock reist. Dort trifft der TSV 1860 im Ostseestadion auf Hansa Rostock und möchte dort die überaus erfreuliche Serie fortsetzen. Schließlich möchte der TSV 1860 ja auch nach dem 5. Spieltag noch von der Tabellenspitze grüßen.

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Doch nicht nur die Mannschaft macht sich am Samstag auf den Weg in den hohen Norden, auch sechzger.de wird live aus der Hansestadt tickern. Wir werden unter Beachtung der gültigen Hygienekonzepte nach Mecklenburg-Vorpommern reisen, um Euch direkt vor Ort mit Eindrücken vom Spiel zu versorgen.

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Selbstverständlich haben wir uns auch bestens auf den Gegner vorbereitet und werden Euch unsere Erkenntnisse heute Mittag pünktlich um 12 Uhr in unserer beliebten Rubrik Taktiktafel zuteil werden lassen. Ihr werdet sehen: So schwer war es noch nie, sich auf einen kommenden Gegner einzustellen…

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Wir haben in unser Statistik-Tool noch ein paar Bilder vom Auswärtsspiel in Rostock am 20.04.1996 eingepflegt – inkl. dem kleinen Häuflein Löwenfans welches damals vor Ort war, einer Einwegfahne, dem Mob im Nachbarblock und Löwenfans, die freiwillig in Polizeibusse stiegen, um sich zum Bahnhof fahren zu lassen. Auf den Straßen wäre laut Aussage der Polizei damals kein Durchkommen gewesen…

Saison 1995/96 – über das Tool leicht zu finden:

https://sechzger.de/statistiken/
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Zum Schluss noch der obligatorische Blick auf die Speisekarte im Löwenstüberl: Heute kann man zwischen gebackenem Seelachs mit Kartoffelsalat und Remoulade (8,90 €) oder einer großen Dampfnudel mit Vanillesauce (6,60 €) wählen. Wirt Bene Lankes hätte sicher auch nix dagegen, wenn beides in den hungrigen Löwenmagen reinpasst…

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