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David Philipp wechselt ablösefrei zu Jahn Regensburg

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David Philipp Tsv 1860

Bereits seit Wochen steht fest, dass der Vertrag von David Philipp beim TSV 1860 München nicht verlängert wird. Nun steht auch der neue Verein des Mittelfeldspielers fest: Philipp wechselt ablösefrei zu Jahn Regensburg.

David Philipp zu Jahn Regensburg

In den vergangenen zwei Jahren bestritt der gebürtige Hamburger in der 3. Liga insgesamt 61 Partien für die Löwen. Dabei erzielte der Offensivspieler sechs Tore und bereitete sechs weitere Treffer vor. Im Toto Pokal erzielte er in sechs Spielen ein Tor und leistete zwei Assists.

In der Oberpfalz freut sich Sportdirektor Alexander Schmalhofer über die Verpflichtung:

„David ist ein sehr spannender Offensivspieler, der uns mit seinem Tempo, seinem Spielverständnis und seiner Flexibilität enorm weiterhelfen kann. Er bewegt sich gerne zwischen den Linien, hat aber auch einen sehr guten Tiefgang sowie Torinstinkt und arbeitet auch aktiv gegen den Ball. Wir freuen uns sehr, dass David seinen Weg nun mit uns beim SSV Jahn fortsetzt.”

sechzger.de Talk 263: Verl, Amas Meister & die Saison aus Sicht unserer Gäste

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Im sechzger.de Talk 263 setzen wir eine Tradition der vergangenen beiden Jahre fort und haben jene Menschen, die im Laufe der am Samstag zu Ende gegangenen Drittligasaison als Gäste an unserem Podcast teilgenommen haben, um ihre Statements zu dieser Spielzeit gebeten. Neben diesen vier Stimmen, die in der Sendung also zu hören sind, besprechen Peter und Christian aber natürlich auch das letzte Spiel der Löwen in Verl, die Meisterschaft für die Amas in der Bayernliga Süd und blicken auch noch kurz voraus auf das Totopokalfinale in Würzburg am kommenden Samstag. So ist mal wieder eine XXL-Folge vom sechzger.de Talk zustande gekommen.

Sechzig Amateure Meister der Bayernliga Süd

Ehre wem Ehre gebürt! Der erste Themenblock in diesem sechzger.de Talk beschäftigt sich mit einem Titel für Münchens Große Liebe. Die Amas haben am Samstag nochmal geliefert und eine sportlich herausragende Saison mit dem 5:1 gegen den FC Ismaning abgeschlossen. Dadurch ist – nach 13 Jahren – wieder einmal eine Meisterschaft für die Zweitvertretung des TSV 1860 zu bejubeln. Damals in der Regionalliga Bayern, heuer in der Bayernliga Süd. Und auch wenn diese Meisterschaft leider ja nicht den Aufstieg in die besagte Regionalliga zur Folge hat – die Freude über den Titel war am Samstag Nachmittag am Trainingsgelände deutlich spürbar. Christian war vor Ort und erzählt von seinen Eindrücken – und von einer Bierdusche, die ihn aber nicht aus der Ruhe bringen konnte.

0:3 in Verl

Unter dem Titel Chronistenpflicht kann man es vielleicht am ehesten verbuchen. Peter hat sich am Samstag noch einmal auf den Weg ins ferne Verl gemacht und berichtet uns von seiner Anreise und schildert das Geschehen auf und neben dem Platz. Und am Imbisstand. So, wie wir von jedem Auswärtsspiel in dieser Saison jemand im Talk dabei hatten, der seine Erlebnisse von einer Löwentour mit uns teilte. In Verl gab es immerhin auch noch eine sehenswerte Choreo der Münchner Freiheit zum 20jährigen Gruppenjubiläum zu bewundern. Und nächste Saison dürfen wir erneut dorthin.

Die Saison 2025/26 aus Sicht unserer Gäste

So richtig intensiv mag man sich mit dieser soeben beendeten Drittligasaison aus Löwensicht ja irgendwie nicht mehr beschäftigen. Deswegen, aber auch weil schon kommende Woche der sechzger.de Livetalk im Bamboleo (zu dem man sich auch noch anmelden kann) auf dem Programm steht, haben wir diesmal auf eine eigene Sendung mit ausführlicher Besprechung der Spielzeit innerhalb der Redaktion verzichtet und lassen direkt nach dem letzten Spieltag einige unserer Talk-Gäste dieser Saison zu Wort kommen, die auch wesentlich erfreuter zurückblicken können, als wir. Zumindest teilweise. Ralf aus Duisburg (natürlich noch etwas enttäuscht, aber schon wieder optimistisch), Philipp aus Essen (gewohnt kritisch mit dem eigenen und anderen Vereinen), Bennet aus Rostock (mit einer aktuellen Analyse der Löwen und einem durchaus hoffnungsvollen Blick in die Zukunft) und natürlich Kai aus Osnabrück (glücklich und vom vielen Feiern sicher ganz schön erschöpft) haben uns ihre Einschätzung zur Spielzeit 2026/26 übermittelt. Der Blick von Außen auf die Münchner Löwen ist da natürlich – wie von uns bestellt – stets inkludiert.

Vorschau Würzburg

Nachdem die Amas, wie zum Beginn der Sendung besprochen, am Samstag den Meistertitel in der Bayernliga einfahren konnten, dürfen die Löwenfans heuer also sogar auf ein Double hoffen. Die Profis sind am Samstag bei den Würzburger Kickers gefordert, dieser durchaus enttäuschenden Saison noch ein versöhnliches Kapitel hinzuzufügen und den bayerischen Landespokal zu gewinnen. Peter und Christian blicken zum Abschluss dieser Sendung auf das Finale voraus. Und berichten, wie sie den Tag oder gar das ganze Pfingstwochenende in Würzburg verbringen werden.

Der sechzger.de Talk 263 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Frauenfußball in München: TSV 1860 und FFC Wacker sondieren gemeinsame Zukunft

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die Bayerische TSV 1860 Frauen - Löwinnen
TSV 1860 München Frauen beim Training

Der Frauen- und Mädchenfußball in München ist in Bewegung. Wie der TSV München von 1860 e.V. und der FFC Wacker München 99 e.V. kürzlich in einer gemeinsamen Pressemitteilung bestätigten, befinden sich beide Vereine derzeit in „intensiven und konstruktiven Gesprächen“ über eine mögliche strategische Zusammenarbeit. Noch ist nichts in Stein gemeißelt. Die Gespräche seien in einer frühen Phase, verschiedene Modelle würden ergebnisoffen geprüft, heißt es von Vereinsseite. Ziel sei es, die sportliche und strukturelle Weiterentwicklung in München voranzutreiben.

Um die Tragweite und die potenziellen Synergien dieser Sondierungsgespräche zu verstehen, lohnt ein Blick auf die ambitionierten Ziele der jüngeren Vergangenheit – und auf die harte sportliche Gegenwart beider Klubs.

Die Vision von 2024: Die Nummer zwei hinter dem FC Bayern werden

Im Frühjahr 2024 schlug der FFC Wacker München bereits einen neuen strategischen Weg ein. Damals wurde die Versicherungsgruppe „die Bayerische“ als neuer Hauptpartner präsentiert. In der Süddeutschen Zeitung formulierten Martin Gräfer (Vorstand der Bayerischen) und Wacker-Präsident Salih Aydogan seinerzeit klare und ambitionierte Ziele für das Projekt.

Gräfer betonte die gesellschaftliche Komponente und die Förderung von Chancengleichheit, machte aber auch sportliche Ambitionen deutlich: Man wolle nachhaltige, professionelle Strukturen schaffen. Das erklärte Fernziel des Sendlinger Traditionsvereins lautete 2. Bundesliga. Der FFC Wacker sollte sich als unangefochtene Nummer zwei im Münchner Frauenfußball hinter dem übermächtigen FC Bayern etablieren. Ein echtes „Leuchtturmprojekt“ für den Frauen- und Mädchenfußball in der Landeshauptstadt sollte entstehen.

Die sportliche Realität 2026: Abstiegskampf trifft auf Aufstiegseuphorie

Zwei Jahre nach diesen formulierten Zielen zeigt der Blick auf die aktuellen Tabellen jedoch, wie steinig der Weg im Leistungssport ist. Die sportlichen Voraussetzungen, unter denen sich der TSV 1860 und der FFC Wacker nun an den Verhandlungstisch setzen, könnten gegensätzlicher kaum sein.

Beim FFC Wacker München herrscht in der 1. Mannschaft aktuell sportliche Anspannung. Das Team spielt zwar in der dritthöchsten Spielklasse, der Regionalliga Süd, befindet sich dort im Frühjahr 2026 aber in einem handfesten Abstiegskampf. Mit 17 Punkten rangiert Wacker derzeit auf dem 10. Tabellenplatz und damit auf einem direkten Abstiegsrang. Konstanz und personelle Stabilität fehlten zuletzt, sodass der Blick zwingend auf den Klassenerhalt gerichtet werden muss. Besser sieht es im Unterbau aus: Wacker profitiert von seiner jahrzehntelangen Tradition im Frauenbereich. Die U20/Zweite Mannschaft mischt in der Landesliga mit, und auch im Jugendbereich – etwa bei den B-Juniorinnen (U17) – verfügen die Sendlingerinnen über etablierte Strukturen, die in den bayerischen Top-Ligen vertreten sind.

Gänzlich anders ist die Stimmungslage an der Grünwalder Straße. Die erst 2020 neu gegründete Frauenfußball-Abteilung des TSV 1860 München reitet weiterhin auf einer Euphoriewelle. Die Löwinnen haben im bayerischen Amateurfußball jüngst die Ernte ihrer Aufbauarbeit eingefahren: Die erste Mannschaft hat sich die Meisterschaft in der Kreisliga und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga gesichert. Auch die U23 feierte vorzeitig den Aufstieg. Die Entwicklung verläuft organisch und rasant, getragen von einer großen Begeisterung im Vereinsumfeld und einer stetig wachsenden Infrastruktur im Nachwuchsbereich. Allerdings ist man von den Leistungsligen des DFB (Regionalliga aufwärts) noch etwas entfernt.

Synergien als logischer Schritt?

Vor dem Hintergrund dieser sportlichen Ausgangslage ergibt die Prüfung einer Kooperation für beide Seiten viel Sinn. Der FFC Wacker München bringt die Spielklassen-Zugehörigkeit im höherklassigen Bereich, etablierte Jugendstrukturen und jahrzehntelange Erfahrung im reinen Frauenfußball mit. Der TSV 1860 München wiederum verfügt über eine enorme Strahlkraft, eine wachsende und hochmotivierte Basis, Fan-Unterstützung sowie das Momentum fortlaufender sportlicher Erfolge im Breitensport.

Sollten die „ergebnisoffenen Prüfungen“ in ein konkretes Kooperationsmodell münden, könnte genau das entstehen, was Gräfer und Aydogan 2024 avisierten: Ein starkes, vereintes Fundament, das mittelfristig tatsächlich den Angriff auf die 2. Bundesliga erlaubt – gebündelt aus der Tradition von Wacker und der Wucht des TSV 1860.

Heute vor 61 Jahren: Die Löwen im Europapokalfinale

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Letztes Jahr wurde im Rahmen einer stimmungsvollen Veranstaltung an das Europapokalfinale in Wembley am 19.05.1965 erinnert, in diesem Jahr steht logischerweise die Meisterschaft 1966 im Mittelpunkt. Wahrscheinlich werden nur die wenigsten unserer Leser damals schon dabei gewesen sein, deshalb blicken wir gerne noch einmal 61 Jahre zurück.

Let’s go to Wembley

Während man heute schon froh wäre, das Finale des Toto Pokal zu gewinnen, waren die Löwen damals nur noch einen Sieg entfernt vom ganz großen Triumph auf europäischer Bühne. Und der Ort der Handlung war ein ganz besonderer: Wembley! In der Weihestätte des englischen Fußballs stieg heute vor 61 Jahren das Finale um den Europapokal der Pokalsieger zwischen Munich 1860 und West Ham United.

Dramatischer Einzug ins Europapokalfinale

Die Löwen hatten sich durch den DFB-Pokalsieg am 13. Juni des Vorjahres in der Hitzeschlacht von Stuttgart gegen Eintracht Frankfurt (2:0) für den damals noch ausgetragenen Wettbewerb der europäischen Pokalsieger qualifiziert und nach Siegen über US Luxemburg, den FC Porto, Legia Warschau und den AC Turin das Endspiel erreicht. Das Halbfinale hatte es – ganz Löwen-like – in sich gehabt: Nach einer 0:2-Niederlage in Norditalien und einem 3:1-Sieg auf Giesings Höhen griff damals weder die – inzwischen ja abgeschaffte – Auswärtstorregel, noch ging es in die Verlängerung. Ein Entscheidungsspiel musste über den Finaleinzug entscheiden. Und das gewannen die Löwen acht Tage später in Zürich mit 2:0.

10.000 Löwenfans bei 0:2-Niederlage in Wembley dabei

So machten sich Mitte Mai dann erneut rund 10.000 Löwenfans auf die Reise in die britische Hauptstadt, um dem Endspiel um den Europapokal beizuwohnen. Sie stellten allerdings in Wembley nur gut ein Zehntel der 97.974 Zuschauer. Schwierig zu beantworten, ob Radi & Co. in diesem Finale letztlich am starken Gegner um Kapitän Bobby Moore scheiterten oder ob der Vorteil für West Ham, auf quasi gewohntem Terrain in der eigenen Heimatstadt antreten zu dürfen, den Ausschlag gab. Sechzig lieferte einen großen Kampf, am Ende stand aber eine 0:2-Niederlage. Mit einem Doppelschlag in der 70. und 72. Minute hatte Alan Sealey alle Träume der Sechzgerfans von einem internationalen Titel beendet. Dass die geschlagenen Löwen von Fans und Medien zurück in der Landeshauptstadt dennoch euphorisch empfangen und gefeiert wurden, kennt man auch aus der neueren Geschichte unseres Vereins. Alles ganz normal bei Münchens großer Liebe.

Europapokalfinale – größter Erfolg der Vereinsgeschichte

Gleichwohl es gut dreißig Jahre später, in den 90ern des vergangenen Jahrhunderts erneut eine Phase diverser Europapokalspiele für den TSV 1860 gab, auf die eine große Zahl unserer Leser – aufgrund eigener Beteiligung – begeistert zurückblicken darf, bleibt das Finale von 1965 doch der größte internationale Erfolg für den Verein. Dass man sich mit einem Erfolg am 19. Mai vor 61 Jahren noch heute erster deutscher Europapokalsieger der Geschichte nennen dürfte, sei hier ebenfalls erwähnt. Ein Jahr später schaffte das Borussia Dortmund mit einem Sieg im gleichen Wettbewerb über den FC Liverpool im Hampden Park in Glasgow. Das grämte allerdings keinen Sechzger. Der TSV war zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft, die gut drei Wochen später fixiert wurde.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Max Merkel schickte am 19.5.1965 folgendes Team auf den Rasen von Wembley:

Radenkovic – Wagner, Kohlars – Bena, Reich, Luttrop – Heiß, Küppers, Brunnenmeier, Grosser, Rebele

Sechzig um sieben: Hitzlsperger an Ismaik-Anteilen interessiert

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Die Drittliga-Saison 25/26 ist Geschichte. Lediglich das (eigentlich bedeutungslose) Finale im Toto-Pokal trennt Fans und Spieler des TSV 1860 München von der Sommerpause nach einer doch weitgehend sehr enttäuschenden Saison. Und somit kommen auch wieder die klassischen Sommerlochthemen zum Vorschein, über die wir Euch natürlich auch auf dem Laufenden halten wollen. Als da heute wären: Thomas Hitzlsperger hat Interesse an Übernahme der Ismaik-Anteile, Transfergerüchte, wiederkehrende trojanische Pferde und Vieles mehr.

Hitzlsperger mit Ismaik im Gespräch

Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger bestätigte am Sonntagabend bei Blickpunkt Sport, dass er mit mehreren Partnern interessiert sei, die KGaA-Anteile von Hasan Ismaik zu übernehmen. Einer dieser Partner ist Markus Rejek, der schon mehrere Jahre als Geschäftsführer bei 1860 tätig war. Aktuell seinen die Gespräche auf Grund der “sehr komplizierten” Sachlage pausiert .

Auch 1860-Rugby-Spieler holen sich die Meisterschaft

Die frisch gegründete Rugby-Sparte des TSV 1860 dürfte am Wochenende gleich ihren ersten großen Erfolg feiern: die Spielgemeinschaft mit StuSta besiegte den TV Kempten mit 24:14 und sicherte sich damit den Meistertitel in der Landesliga! Nach drei Meisterschaften der Fußball-Löwinnen und dem Titel der U21-Fußballer also der vierte Meistertitel für 1860 an einem Wochenende! An die Abteilung Vereinsgeschichte: Gab es das schon mal in 166 Jahren TSV 1860???

Ouro-Tagba per Leihe zurück nach Giesing?

Letzte Saison war Ex-NLZ-Spieler Mansour Ouro-Tagba vom 1.FC Köln an den VfB Stuttgart II verliehen und machte seine Sache mit neun Toren und drei Vorlagen durchaus gut. Dennoch dürfte die Bundesliga noch eine Nummer zu groß für ihn sein. So könnte eine Leihe zu 1860 für Ouro-Tagba eine Möglichkeit sein, weitere Spielpraxis zu sammeln und sich für den Effzeh ins Rampenlicht zu stellen.

Das trojanische Pferd kehrte zurück

Wahrscheinlich gibt es wenig Fußballinteressierte in Deutschland, die nicht mitbekommen haben, dass Löwenfans den feiernden Fans aus der Seitenstraße ein schönes Ei ins Nest gelegt haben. Medial als “trojanisches Pferd” bezeichnet. Aber das war nicht das erste Mal, dass Löwenfans die Anhänger des Lokalrivalen mit einem trojanischen Pferd ärgerten. Bereits 1998 gab es eine ähnliche Aktion bei einem Derby im Olympiastadion.

e.V. Mannschaften mit Sieg und Niederlage in Solln

Die dritte Mannschaft des TSV 1860 konnte am Sonntagnachmittag beim TSV Solln einen 3:0-Auswärtssieg eintüten. Die Vierte dagegen kassierte gegen Solln II eine 0:4-Niederlage.

Infoveranstaltung von PRO1860 vor der MV am 10.06.

Natürlich ist eine Sommerpause ohne Mitgliederversammlung des e.V. schlicht undenkbar. Auch dieses Jahr stehen wichtige Themen auf der MV (21.06.) zur Abstimmung an. Zum Einen möchte das Präsidium des e.V. eine Stadiongesellschaft gründen und benötigt dazu die Zustimmung der Mitglieder. Zum Anderen stehen diverse Ersatzwahlen für verschiedene Vereinsgremien an. Interessierte Löwenmitglieder können sich im Vorfeld der MV bei der traditionellen Infoveranstaltung von PRO1860 über die Pläne des Präsidiums mit der Stadiongesellschaft informeren und die Kandidaten für die verschiedenen zur Wahl stehenden Posten in Augenschein nehmen. Termin ist am 10.06. um 18:60h im Wirtshaus am Schlachthof.

News aus der dritten Liga

Wörle neuer Trainer bei Preußen Münster

Preußen Münster ist zurück in der dritten Liga und präsentierte sofort einen neuen Trainer. Ex-Löwe Thomas Wörle wird die Preußen übernehmen, nachdem er im März 2025 beim SSV Ulm entlassen worden war.

Neustart für Fortuna Düsseldorf

Neben den Preußen aus Münster steig Fortuna Düsseldorf in die dritte Liga ab. Fortuna wurde vom Abstieg relativ kalt erwischt und muss sich nun erstmal neu sortieren. Sportchef Mislintat und Trainer Ende (der Marcus Anfang ablöste) sollen bleiben. Wie der Drittligakader der Fortunen aussehen soll ist derzeit vollkommen offen. Angeblich haben nur zehn Spieler einen gültigen Vertrag für die dritte Liga.

Damit geht Ihr gut informiert in diesen Dienstag. Heute könnt Ihr Euch noch auf den sechzger.de Talk Nummer 263 freuen, der im Laufe des Vormittags erscheint. Oder vielleicht auch nicht freuen, denn es wird ein Saisonfazit gezogen…

 

 

 

Leihe: Kehrt Mansour Ouro-Tagba zum TSV 1860 zurück?

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Ouro-Tagba TSV 1860 Togo

Die Drittliga-Saison ist vorbei, etliche Abgänge stehen bereits fest und auch die ersten Gerüchte um Neuzugänge ranken sich bereits um die Löwen. Unter anderem werden mit Julian Guttau und Dennis Dressel zwei ehemalige Spieler des TSV 1860 mit Münchens großer Liebe in Verbindung gebracht. Gesellt sich auch Mansour Ouro-Tagba in die Reihe der potentiellen Rückkehrer an die Grünwalder Straße?

12 Scorerpunkte für den VfB Stuttgart II

9 Tore, 3 Assists – die Saisonausbeute des viermaligen togolesischen Nationalspielers lässt sich durchaus blicken. Zusammen mit Noah Darvich und Nicolas Sessa bildete der 21-Jährige ein gefährliches Offensivtrio beim VfB Stuttgart II, das nun jedoch gesprengt wird. Darvich zieht es in die Bundesliga, Ouro-Tagba wird die Schwaben nach Ablauf seines Leihvertrages wieder in Richtung 1. FC Köln verlassen.

Aber hat er dort eine sportliche Zukunft? Beim Bundesligisten wurde ihm der Sprung bislang nicht zugetraut, Leihen zu Jahn Regensburg und zur Zweitvertretung des VfB Stuttgart lassen darauf schließen, dass man die Entwicklung des Stürmers an anderer Stelle beobachten möchte.

Kehrt Mansour Ouro-Tagba zum TSV 1860 zurück?

Bei den Geißböcken läuft der Vertrag des gebürtigen New Yorkers noch bis 2028, eine weitere Leihe wäre also denkbar. Kommt hier der TSV 1860 ins Spiel? In bekannter Umgebung könnte Mansour Ouro-Tagba durchaus den nächsten Schritt machen und die Offensive der Löwen beleben.

Bereits von 2013 bis 2024 war die Grünwalder Straße die sportliche Heimat des Stürmers. In der 3. Liga gelangen Mansour-Ouro-Tagba bei 20 Einsätzen drei Treffer, wobei er oft als Einwechselspieler zum Zuge kam. Kehrt er nun zur Leihe als Stammspieler zum TSV 1860 zurück?

Das trojanische Pferd vom Marienplatz – und das historische Vorbild von 1998

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1860 bayern marienplatz

Die Rivalität zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Bayern schreibt seit Jahrzehnten ihre ganz eigenen Geschichten, meist abseits des sportlichen Alltags in den Profiligen. Was sich jedoch am gestrigen Sonntag während der Meisterfeierlichkeiten auf dem Münchner Marienplatz abspielte, hat eine neue Dimension der medialen Aufmerksamkeit erreicht. Mit einer präzise koordinierten Aktion gelang es Löwen-Fans, die Feier des Lokalrivalen für die eigenen Zwecke zu nutzen – ein Coup, der tatsächlich weltweit für Schlagzeilen sorgt.

Marienplatz: Millionenreichweite und internationale Anerkennung

Mitten in der feiernden Menge auf dem Marienplatz entrollte sich am Sonntag eine riesige Blockfahne. Die umstehenden Anhänger des FC Bayern griffen bereitwillig zu und reichten das Banner über ihre Köpfe nichtsahnend weiter. Was von unten aufgrund der optischen Gestaltung kaum zu erkennen war, entpuppte sich aus der Vogelperspektive als gezielte Botschaft der Sechzger-Fans.

In den Medien wurde die Aktion schnell als „Trojanisches Pferd“ tituliert. Begünstigt wurde die enorme Dynamik durch die lückenlose Live-Berichterstattung: Sowohl das vereinseigene FC Bayern TV als auch der Bayerische Rundfunk (BR) hielten während der laufenden Sendung voll auf das Geschehen. Binnen weniger Stunden verbreiteten sich die Aufnahmen in den sozialen Netzwerken und wurden millionenfach abgerufen.

Die Reaktionen in der Öffentlichkeit und in den Medien fielen überraschend positiv aus. Statt Aggression stand in den Kommentaren vor allem die Kreativität und der friedliche Einfallsreichtum der Aktion im Vordergrund. Selbst internationale Medien wie die New York Times berichteten über den Münchner Fancoup. Wie tief der Humor der Aktion in der breiten Bevölkerung Anklang fand, untermauerte am Abend eine Umfrage des BR in der Sendung Blickpunkt Sport: Ganze 57 Prozent der Teilnehmer bewerteten die Aktion explizit als „lustig“. Ein überraschendes Ergebnis, beim oft als „FCB-Haussender“ titulierten Sender.

Die historischen Wurzeln: Derby im November 1998

Für Beobachter der Münchner Fanszene ist das Prinzip des „Trojanischen Pferdes“ im direkten Duell der beiden Vereine jedoch keineswegs neu. Die gestrige Aktion weckt Erinnerungen an einen der spektakulärsten und bis heute legendärsten Kurvenstreiche der analogen Ära, der sich im Herbst 1998 im Olympiastadion ereignete.

Beim Bundesliga-Derby am 7. November 1998 gelang Mitgliedern der „Chaoten“ ein nahezu identisches Kunststück unter gänzlich anderen Rahmenbedingungen. Den Aktivisten war es gelungen, eine präparierte Blockfahne in den innersten Kern des gegnerischen Territoriums – die Südkurve des Olympiastadions – zu schmuggeln.

Zum Einlaufen der Mannschaften animierten die verdeckt agierenden Löwen-Fans die Bayern-Anhänger dazu, die Fahne nach oben zu ziehen. Unter dem Gelächter der Nordkurve entrollte sich im gegnerischen Block eine Blockfahne mit der Aufschrift „FC Bayern Hurensöhne“.

Schon 1998 hat das bestens funktioniert…

Analoges Fundament in der digitalen Gegenwart

Der Vergleich der beiden Ereignisse zeigt eindrucksvoll, wie sich die Mechanismen der Fankultur über fast drei Jahrzehnte hinweg treu geblieben sind, während sich die mediale Verbreitung fundamental verändert hast.

Im Jahr 1998 blieb die Aktion der „Chaoten“ ein Fall für die Stadionbesucher, Fanzines und Mundpropaganda. Fotobelege existierten nur auf analogen Filmrollen einzelner und in den Archiven der Fanszene. Im Jahr 2026 hingegen reichten wenige Sekunden Live-Signal im Fernsehen, um ein globales Echo zu erzeugen.

Titelbild: Screenshot BR

Thomas Hitzlsperger bestätigt Interesse an 1860 München

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Ismaik: Geschäftsstelle an der 114
Die Gebäude des TSV 1860 München an der Grünwalder Straße 114

In der gestrigen Ausgabe von Blickpunkt Sport hat sich Thomas Hitzlsperger erstmals detailliert zu den Gerüchten um ein mögliches Engagement beim TSV 1860 München geäußert. Gemeinsam mit Ex-Geschäftsführer Markus Rejek und weiteren Partnern gab es Überlegungen, die Gesellschafteranteile von Hasan Ismaik zu übernehmen. Aktuell seien die Gespräche jedoch ins Stocken geraten.

Thomas Hitzlsperger bestätigt Interesse an 1860 München

Es waren Aussagen, die Löwenfans aufmerksam registriert werden dürften. Zu Gast im BR-Fernsehen bestätigte der ehemalige Nationalspieler und Vorstandsvorsitzende des VfB Stuttgart, Thomas Hitzlsperger, dass ein Einstieg beim TSV 1860 München für ihn und seine Partner ein konkretes Thema war – und womöglich noch ist.

Faszination „Sechzig“ und die Rolle von Markus Rejek

Hitzlspergers Interesse kommt nicht von ungefähr. Er sei im Umfeld von „lauter Sechzgern“ aufgewachsen und habe das Geschehen rund um den Verein stets verfolgt. Ein entscheidender Auslöser für sein konkretes Engagement sei die BR-Dokumentation Rise & Fall gewesen, die sein Interesse an einer aktiven Rolle im Verein geweckt habe.

Daraus resultierte der Plan, gemeinsam mit Markus Rejek bei 1860 tätig zu werden. Rejek kennt die Löwen bereits aus seiner Zeit als Geschäftsführer bestens – und weiß aus eigener Erfahrung, wie kompliziert sich die Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik gestalten kann. Im Kern der Überlegungen stand demnach das ambitionierte Vorhaben, den aktuellen Mitgesellschafter durch eine neue Investorengruppe abzulösen.

Konstruktive Gespräche, aber eine „komplizierte“ Lage

Wie Hitzlsperger betonte, ist das Interesse an diesem Projekt nach wie vor vorhanden, momentan ruhe die Thematik jedoch. Zuvor habe man bereits mit zahlreichen Akteuren innerhalb des e.V. sowie mit den Vertretern von Hasan Ismaik gesprochen. Hitzlsperger betonte ausdrücklich, dass diese Gespräche – unabhängig von der Partei – stets konstruktiv verlaufen seien.

Dennoch bewertet er die aktuelle Situation rund um den Verein als „sehr kompliziert“. Es fehle derzeit an einem Miteinander auf allen Ebenen. Ein weiteres Hindernis für sofortige Fortschritte sei das sportliche Timing: Mit dem Ende der Spielzeit und der Planungsphase für die neue Saison sei aktuell schlichtweg nicht der beste Zeitpunkt, um derart wesentliche und zukunftsweisende Dinge zu verhandeln. Gleichwohl hob Hitzlsperger hervor, dass das Potenzial des Klubs unbestritten sei – ein Umstand, den „alle sehen“ und der dementsprechend viele Interessenten anziehe.

Wink an die Gesellschafter und strategische Medienoffensive

Die Aussagen Hitzlspergers passen nahtlos ins Bild der aktuellen Situation. Dass der Kontakt zur Ismaik-Seite seit längerer Zeit verstummt ist, deckt sich auch mit den Informationen unserer Redaktion. In diesem Kontext lässt sich Hitzlspergers Hinweis, die Lage sei „sehr kompliziert“ und es fehle an einem Miteinander, tiefergehend deuten. Diese Wortwahl darf durchaus als subtiler Wink verstanden werden, dass er die gegenwärtige Konstellation zwischen dem e.V. und Mitgesellschafter Hasan Ismaik als wenig zukunftsträchtig erachtet.

Dass Hitzlsperger und Rejek nun den Weg an die Öffentlichkeit suchen und ihre Pläne derart offen in den Medien kommunizieren, kann zudem als strategisches Mittel eingeordnet werden. Diese kleine Medienoffensive könnte darauf abzielen, öffentlichen Druck auf Hasan Ismaik aufzubauen, um die festgefahrenen oder ruhenden Verhandlungen wieder aufzunehmen. Ob diese Taktik aufgeht und die Ismaik-Seite wieder an den Verhandlungstisch zurückkehrt, werden die nächsten Monate zeigen.

TSV 1860 III & IV: Sieg und Niederlage gegen TSV Solln

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TSV Solln TSV 1860 III

Während der TSV 1860 III sein Spiel beim TSV Solln siegreich bestreiten konnte, setzte es für die Vierte eine deutliche Niederlage.

Dritte siegt beim TSV Solln

Eine knappe Stunde lang taten sich die Löwen schwer beim Tabellenzwölften, dann aber brach Julian Schleich mit dem 0:1 den Bann (58.). Die Sollner erwiesen sich zwar weiterhin als unangenehmer Gegner, doch spätestens mit dem 0:2 durch Mario Krischel bog der TSV 1860 III auf die Siegerstraße ein. Den Treffer zum 0:3-Endstand besorgte Robert Franz Scheel in der Nachspielzeit.

In der Tabelle der Kreisliga belegt die Dritte derzeit Platz 3, hat aber keine Chance auf den Aufstieg mehr.

Deutliche Niederlage für TSV 1860 IV

Weniger erfreulich verlief der Sonntag für die 4. Mannschaft der Löwen. Die Vierte kassierte beim TSV Solln II eine 0:4-Niederlage, wobei Manuel Dressler in der 12. Minute den ersten Treffer für die Gastgeber erzielte. Nach der Pause schlug es drei Mal innerhalb von vier Minuten im Kasten der Löwen ein: Moritz Elsässer (52./55.) und Nemanja Oljaca (54.) sorgten für den Endstand.

Die Vierte bleibt somit auf Platz 9 der Kreisklasse, der TSV Solln II hat durch den Heimsieg den Klassenerhalt geschafft.

Noch ein Titel: TSV 1860 Rugby holt Meisterschaft

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tsv 1860 rugby meister

Neben den Triumphen der (Jung-)Löwinnen und der U21 gab es bei den Löwen noch einen weiteren Grund zum Jubeln: Der TSV 1860 Rugby feierte durch einen Sieg gegen den TV Kempten die vorzeitige Meisterschaft in der Landesliga Bayern.

TSV 1860 Rugby holt Meisterschaft

Gegen die starken Allgäuer mussten die Rugby Löwen ein hartes Stück Arbeit verrichten. Trotz massiver Gegenwehr des TV Kempten setzte sich die Spielgemeinschaft StuSta/TSV 1860 am Ende nach hartem Kampf mit 24:14 durch. Durch den Heimsieg sicherten sich die Löwen vorzeitig den Titel in der Landesliga.

Am letzten Spieltag empfängt der feststehende Meister den Tabellenzweiten RFC Vaduz, gegen den man das Hinspiel in Liechtenstein dank einer überragenden Defensive und einer ungemeinen Effizienz im Angriff hatte gewinnen können.