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Sechzig um Sieben: Samuel Althaus verlässt die Löwen

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SECHZIG UM SIEBEN

Gestern war wieder einiges los im Löwenkosmos. Viele Protagonisten haben sich zu Wort gemeldet, im Landespokal sind einige Entscheidungen gefallen und die Mutter aller Löwenpodcasts ruft zur Teilnahme an ihrer Jubiläumssendung auf. Außerdem blicken wir nach vorne auf das Wochenende, wo die Amateure ihr mittlerweile viertes Saisonspiel absolvieren und die ältesten Jugendmannschaften des NLZ endlich in die neue Spielzeit starten. Hier bei Sechzig um Sieben haben wir noch einmal alles zusammen gefasst, damit ihr gut informiert in den Löwentag startet:

Samuel Althaus verlässt die Löwen

Viele Fans hätten ihn gerne weiter im Löwendress gesehen, auch unsere Redaktion hält große Stücke auf ihn. Doch leider kann man nicht alle halten und so verlässt mit Samuel Althaus ein Eigengewächs den Verein gen Münster:

Samuel Althaus verlässt die Löwen und wechselt zu Preußen Münster

In den sozialen Medien hatte er sich zuvor schon von Anhängern und Klub verabschiedet:

Samuel Althaus verabschiedet sich von den Löwenfans

Florian Niederlechner spürt im BR die Aufbruchsstimmung

Im Interview mit dem BR spricht Flo Niederlechner über die aktuelle Situation, die Fans und die Stimmung im Verein:

Niederlechner: “Volle Euphorie, Aufbruchstimmung!”

Biel Ballester Relat meldet sich zu Wort

Eine der kontroversten Persönlichkeiten der jüngeren Vergangenheit meldet sich nach einigen Enthüllung in der SZ nun ebenfalls beim Bayerischen Rundfunk zu Wort:

Biel Ballester Relat “…alles auf professionelle Art und Weise beenden”

Podcast neun30 feiert Jubiläum

Der älteste Podcast im Löwenkosmos sucht für seine Jubiläumsfolge eure Stimmen:

Die Mutter aller Löwen-Podcast: neun30 feiert Jubiläum

Amas am Freitag in Pfaffenhoffen

Die Amas starten am Freitag – leider fast zeitgleich mit den Profis – in Pfaffenhofen und wollen den Aufsteiger biegen:

Amas in Pfaffenhoffen – leider zeitgleich zu Dressel & Co.

Überraschungen im Toto-Pokal

Die zweite Runde des Landespokals hat begonnen und es gab schon einige interessante Ergebnisse:

Toto Pokal: Überraschungen in Dingolfing und Weiden

NLZ-Teams starten in die Saison

Auch für die U17 und U19 der Löwen geht es endlich los mit Ligafußball. Auf wen die Junglöwen treffen lest ihr hier:

NLZ: Saisonstart für U19 und U17 des TSV 1860

Samuel Althaus verlässt die Löwen und wechselt zu Preußen Münster

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Tsv 1860 Samuel Althaus

Mittelfeldspieler Samuel Althaus verlässt die Löwen und wechselt zu Preußen Münster in die 3. Liga. Die fällige Ablösesumme fließt in die KGaA und wird dort Teil der Insolvenzmasse. Der 20-Jährige hatte sich bereits via Social Media von den Löwenfans verabschiedet.

Seit 2021 bei den Löwen

Im Sommer 2021 wechselte Samuel Althaus aus der Jugend des FC Augsburg an die Grünwalder Straße. Ein Jahr später gehörte er – inzwischen 16-jährig – zur U17-Bundesligamannschaft der Löwen, die damals von Felix Hirschnagl trainiert wurde. Seine erste Partie in diesem Team ging am 14.8.22 direkt gegen seinen alten Verein, den FCA, und endete mit 2:2. Während Samuel in der Spielzeit 22/23 in der B-Jugend noch ohne Torerfolg blieb, erzielte er in den folgenden beiden Spielzeiten – inzwischen zur U19 aufgerückt – insgesamt sieben Tore für Sechzig. Im zurückliegenden Sommer holte ihn Trainer Patrick Glöckner dann mit der Rückennummer 20 direkt in den Profikader. Die Premiere im Herrenbereich feierte Althaus aber noch bei der U21 und zwar bereits im Oktober 2024, als er beim 5:1-Sieg bei Türkspor Augsburg eingewechselt wurde.

Sein Debüt in der 3. Liga folgte im Dezember 2025 beim Heimspiel gegen den FC Schweinfurt 05, als er in der Schlussphase mitwirken durfte. Es folgte ein Kurzeinsatz gegen den SC Verl, bevor Althaus nach der Winterpause deutlich mehr Einsatzzeiten bekam. Beim 2:2 gegen Jahn Regensburg kam er zu seinem ersten Scorerpunkt, sein erstes und bisher einziges Tor in der 3. Liga gelang dem gebürtigen Augsburger gegen den FC Ingolstadt 04 am vorletzten Spieltag.

Samuel Althaus wechselt zu Preußen Münster

Trotz des Abstiegs der Löwen bleibt Althaus der 3. Liga nun also erhalten und wechselt zu Preußen Münster. Auch wenn ihm der Abschied aus Giesing nicht leicht fiel, freut er sich auf die neue Aufgabe:

“Ich hatte von Anfang an sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen, die mir einen klaren Plan aufgezeigt haben, wie ich hier als junger Spieler den nächsten Schritt gehen kann. Ich freue mich auf ein sehr familiäres Umfeld in einer wunderschönen Stadt und kann es kaum erwarten, im Preußenstadion loszulegen.”

Niederlechner: “Volle Euphorie, Aufbruchstimmung!”

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Florian Niederlechner Tsv 1860

Schon in der Vorsaison galt Florian Niederlechner neben Kevin Volland als großer Hoffnungsträger beim TSV 1860. Leider konnte er dieser Rolle nur bedingt gerecht werden, startet nun in der Regionalliga jedoch einen neuen Versuch. Von der Entwicklung an der Grünwalder Straße und den Fans ist der 35-Jährige sehr angetan: “Der richtige Sechzger hält immer zum Verein!”

Euphorie und Aufbruchstimmung in Giesing

Die Saison 2025/26 hatte sich Florian Niederlechner sicherlich ganz anders vorgestellt. Statt die Löwen in die 2. Bundesliga zu schießen fand sich der Routinier des Öfteren auf der Bank wieder, plagte sich mit Verletzungen und konnte sich nicht wie gewünscht einbringen. Zu allem Überfluss folgte der Lizenzentzug und der Abstieg in die Regionalliga Bayern. Bei br24sport äußert sich der Stürmer:

“Vor 3-4 Wochen lag gefühlt alles in Trümmern. Man wusste gar nicht, wie es weitergeht. Und jetzt, drei Wochen später: volle Euphorie, Aufbruchstimmung! Was los war jetzt in Schweinfurt, ich glaub, das ist nicht oft bei Vereinen, aber der richtige Sechzger, der hält immer zum Verein.”

Florian Niederlechner voll des Lobes für die Fans

Überhaupt zeigt sich Niederlechner begeistert von den Fans:

“Man sieht einfach, was für treue Fans wir haben. Ich hoffe, dass wir ihnen viel zurückgeben können, dass wir ihnen viel Freude bereiten können. Weil wenn es wirklich eine Fanszene oder Fans verdient haben, dann sind es auf alle Fälle die Löwen.”

Auch sein Verbleib an der Grünwalder Straße begründet der Stürmer mit der Unterstützung des Anhangs:

“Wenn man jetzt sieht, die ganzen Spenden, die jetzt reinkommen. Zuerst jeder ne Dauerkarte gekauft, jetzt waren die nix mehr wert. Vier Wochen später holt jeder wieder ne Dauerkarte. Jeder gibt so viel Geld aus für den Verein, dass er ihn unterstützen kann. Darum war es auch so ein Punkt, wo ich unbedingt bleiben wollte, dass wir den Fans wieder etwas zurückgeben können. Ich hoffe, dass wir ihnen geile Leistungen zurückzahlen können.”

Ein Heimsieg gegen den FC Augsburg II am Freitagabend wäre ja schon mal ein ordentlicher Anfang…

Samuel Althaus verabschiedet sich von den Löwenfans

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Althaus

Noch wurde der neue Verein von Samuel Althaus nicht bekanntgegeben (sehr wahrscheinlich Preußen Münster), der Mittelfeldspieler wendete sich soeben jedoch mit Abschiedsworten an die Fans des TSV 1860.

Samuel Althaus verabschiedet sich von den Löwenfans

Auf Instagram schreibt der 20-Jährige:

Liebe Löwenfans,
vor 5 Jahren bin ich hier als kleiner Junge zu 1860 München in die U15 gewechselt.

Ich hatte einfach nur Bock auf Fußballspielen und den großen Traum, irgendwann mal im Grünwalder Stadion zu spielen. Ich bin über mehrere Jahre, Tag für Tag mit dem Zug von Augsburg nach München zum Training gependelt, um diesem Traum täglich näher zu kommen und Gott sei Dank hat sich dieser Wunsch letztes Jahr erfüllt.

Auch wenn es für uns als Team sportlich nicht so gut gelaufen ist wie wir uns das alle vorgestellt hatten, habe ich letztes Jahr persönlich die schönsten Momente meines bisherigen Fussballerlebens mit euch Fans erlebt. Egal wo ich war, im Stadion, in der Stadt, beim Trainingsgelände oder auch im Zug, ich habe so viel Liebe und Zuspruch von euch bekommen und dafür werde ich euch allen für immer dankbar sein.❤️❤️❤️

Leider konnte der Zwangsabstieg nicht verhindert werden und ich habe mich dazu entschieden, weiterhin Profifussball spielen zu wollen und den Verein zu verlassen. Ich hoffe, ihr versteht meine Entscheidung und seid mir nicht böse deswegen. Ich werde euch bald wieder im Grünwalder als Zuschauer besuchen und wünsche 1860 München das Allerbeste für die Zukunft und hoffe, dass der Verein bald wieder dort ist wo er hingehört.

Alles Gute und bis dann,
euer Samu‼️ELIL💙🤍

Biel Ballester Relat “…alles auf professionelle Art und Weise beenden”

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Biel Ballester Relat Aufsichtsrat Beirat TSV 1860 München

Vor einer Woche hatte die Süddeutsche Zeitung in einem Enthüllungs-Artikel einige pikante Details über die Vorgehensweisen von HAM-Vertreter Biel Ballester Relat ans Tageslicht gebracht. Wir hatten ausführlich dazu berichtet. Der SZ-Artikel beginnt mit den Worten: “Wie ein Vertreter von Investor Ismaik bei den Löwen die Macht an sich reißen wollte…”. Laut der renommierten Tageszeitung habe Relat mehrmals versucht, seine Kompetenzen zu überschreiten und 50+1 auszuhebeln. Nun meldete sich Biel Ballester Relat, der seit September 2025 im Aufsichtsrat sitzt, gegenüber dem BR selbst zu Wort.

Spanier spricht von mangelnder Professionalität

Wie der BR berichtet, sprach der Spanier davon, er habe bei 1860 eine “Gruppe von Freunden und Familien” vorgefunden, die kein Interesse an ernsthafter Zusammenarbeit gehabt hätte. Weiter sagte der Ismaik-Vertraute laut dem BR:

“Sie hatten keine konkreten Ziele. […] Die Leute im e.V. haben persönliche Interessen. Sie handeln nicht im Interesse von 1860.”

Diese Aussage bedarf nach den letzten Wochen und der Loslösung des TSV München von 1860 e.V. von Hasan Ismaik wohl keiner gesonderten Einordnung mehr.

SZ-Bericht: “Es gab auch Dinge, die haben gestimmt”

Auf die im SZ-Bericht geäußerten Vorwürfe ging er laut BR nicht näher ein, sagte jedoch:

“Es gab auch Dinge, die haben gestimmt. Ich war Teil des Teams, welches Manfred Paula beraten hat und versucht hat, ihm Dinge aufzuzeigen.”

Relat: “Haben beim Kauf einen großen Fehler gemacht”

Der Ismaik-Vertraute führte weiter aus, man habe von Beginn an im Investment bei Sechzig Fehler gemacht. Dazu sagte er gegenüber dem BR:

“Wir haben damals beim Kauf einen großen Fehler gemacht. Wir hätten einen Deutschen installieren müssen, der sich auskennt.”

Konkret benennt er dabei die mangelnde Kenntnis der 50+1-Regel und die damit einhergehende Stimm-Mehrheit der Vereins-Mitglieder gegenüber denen eines Investors, die Ismaik und seine Vertreter 15 Jahre lang immer wieder an ihre Grenzen stoßen ließ. Ein Rückkehr von Ismaik schließt er, trotz wiederkehrender, oft unschlüssiger Äußerungen des Jordaniers in den sozialen Medien, konsequent aus: “Sie wollen uns hier nicht.” Es gebe “keine Zukunft für Hasan bei 1860″.

Relat fordert man sollte “…alles auf professionelle Art und Weise beenden”

Gefragt wurde er vom BR auch zu einer möglichen Rückgabe der Vermarktungsrechte für das Löwen-Wappen, das auf dem aktuellen Trikot der Spielbetriebs-GmbH bekanntlich nicht verwendet wurde. Relat meinte, der Löwe könne wieder zurückkehren “sobald die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen sind”. Weiter sagte er zur Rückkehr des Löwen:

“Ich hoffe es. Ich glaube, es wäre richtig, wenn sich alle an einen Tisch setzen, verhandeln und das alles auf professionelle Art und Weise beenden.”

Das klingt doch schon einmal durchaus nach Gesprächsbereitschaft…

Die Mutter aller Löwen-Podcast: neun30 feiert Jubiläum

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Beim TSV 1860 München folgt derzeit eine Premiere der nächsten. Das erste Pflichtspiel der Spielbetriebs-GmbH der Amas gegen den TuS Geretsried, das erste Regionalliga-Spiel der ersten Mannschaft in Schweinfurt in den neuen Trikots, die erste Löwenrunde einer neuen Zeitrechnung und am Freitag folgt das erste Heimspiel nach dem Neuanfang gegen den FC Augsburg II. Zugleich feiert am Freitag beim Heimspiel der Löwen die Mutter aller Löwen-Podcasts ihre 200. Ausgabe: neun30 – Halbwissen aus der Halbzeitpause.

Unsere Leser können ihre Stimme hinterlassen

Am 1. September 2012 beim Heimspiel gegen den MSV Duisburg wurde die erste Folge aufgenommen. Berichtet wurde seitdem aus dem Stadion, oder auch mal aus dem Zug oder Kneipe. Ein neun30-Verein wurde inzwischen auch gegründet. 14 Jahre später folgt nun Folge 200, sechzger.de gratuliert dazu ganz herzlich. Wenn auch ihr liebe Leser das tun wollt, habt ihr unter  www.neun30.de/gruesse.html die Gelegenheit, Eure Stimme zu hinterlassen zur Frage aller Fragen: “Was fühlt ihr gerade, wenn ihr an Sechzig denkt?”. Die Einsendungen erscheinen dann in der Jubiläumsfolge, oder einer der nächsten Ausgaben.

Flo und Harry berichten aus dem Stadion

Ein Fun-Fact am Rande: Auch in Folge 60 geht es um ein Spiel der Löwen gegen den FC Augsburg. Hier könnt ihr nochmal reinhören. Wie immer berichten Flo und Harry aus dem Stadion und zeichnen die Stimmung aus einem glutheißen Löwen-Stadion nach. Natürlich waren die beiden Moderatoren in Folge 73 auch schon bei uns im sechzger.de-Podcast zu Gast. Wir freuen uns schon auf die Folge 200. Und wir hoffen, dass uns und den Löwen Flo und Harry noch lange erhalten bleiben!

Amas in Pfaffenhoffen – leider zeitgleich zu Dressel & Co.

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Am Freitag Abend (18.30 Uhr) müssen die Amas des TSV 1860 wohl leider erstmals in dieser Saison auf nennens- und hörenswerte Unterstützung durch Anhänger in weiß-blau auskommen. Das Auswärtsspiel beim Bayernliga-Neuling FSV Pfaffenhofen wird eine halbe Stunde vor der Heimpremiere der Ersten Mannschaft gegen den FC Augsburg auf Giesings Höhen angepfiffen. Ein unter Groundhoppern so beliebter “Doppler” ist – trotz der kurzen Entfernung zwischen den Städtischen Stadien an der Grünwalder Straße und im Sportpark Pfaffenhofen – nicht zu machen.

Tabellenführung abgegeben

Eine dramatische Schlußphase mit der späten Führung für die Amas und dann doch noch dem Ausgleich für Schalding-Heining in buchstäblich letzter Sekunde bescherte dem neuen Trainerteam, Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech ihre Premiere auf der Trainerbank bei den kleinen Löwen am vergangenen Freitag Abend, wozu sie danach dann im exklusiven Interview mit sechzger.de befragt wurden. Nach den beiden 5:1-Siegen zum Auftakt gegen Geretsried und Schwabmünchen unter Trainer Alper Kayabunar bedeutete das die ersten beiden verlorenen Punkte in der noch jungen Saison. Und es hatte den Verlust der Tabellenspitze in der Bayernliga Süd zur Folge. Diese ziert aktuell der FC Pipinsried, der noch eine komplett weiße Weste trägt. Nach dem 3:2 zum Auftakt gegen Heimstetten duellierte sich der FCP übrigens mit den beiden Löwengegnern der ersten zwei Runden. In Geretsried gelang ein 5:0-Sieg, gegen Schwabmünchen ein 2:1.

Pfaffenhofen marschiert durch die Ligen

Am Freitag geht es nun zu einem weiteren Neuling in der Liga, zum FSV Pfaffenhofen, der in diesem Sommer sogar zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte aus der Landesliga Südwest den Sprung in die fünftklassige Bayernliga Süd realisieren konnte. In den zurückliegenden zwanzig Jahren hat der Verein aus der gut 27.000 Einwohner starken Kreisstadt an der Ilm einen rasanten Aufstieg durch die Amateurligen vollzogen. 2012 verließ man – wie schon häufiger zuvor – nach sechsjähriger fortgesetzter Zugehörigkeit die Kreisklasse Donau/Isar zum letzten Mal. Sechs Jahre später ging es von der Kreis- in die Bezirksliga, wo man sich fünf Jahre aufhielt. Im Sommer 2023 folgte die Meisterschaft und der Aufstieg in die Landesliga. Schnell etabliert belegte man heuer dort dann den zweiten Platz und stieg in der Relegation gegen den FC Coburg erstmals in die Bayernliga auf.

Der Trainer in Pfaffenhofen…

In ihre Premierensaison auf dieser Leistungsstufe sind die Ilmstädter gut gestartet. Nach einem 0:0 in Ismaning folgte – vor 630 Zuschauern zum ersten Heimspiel – ein 2:0 gegen 1860 Rosenheim und dann ein souveräner 4:1-Sieg beim TSV Kottern. So stehen für den aktuell Vierten – wie bei unseren Amas – sieben Zähler auf der Habenseite. Trainer Ludwig Dietrich, der das Team seit einem Jahr betreut, sollte mit dem Saisonstart zufrieden sein. Nennenswerte Stationen als Spieler oder Coach hat Dietrich nicht in seiner Vita stehen. Beim Münchner Kreisklassisten TSV Hilgertshausen war er zuletzt Spielertrainer, ehe es ihn nach Pfaffenhofen verschlug.

…und sein Team

Die von ihm betreute Aufstiegsmannschaft konnte im Sommer weitgehend zusammengehalten werden. Ihr Durchschnittsalter liegt bei 25 Jahren. Im Kader befinden sich mehrere ehemalige Pipinsrieder. Vom Regionallisten Schwaben Augsburg wechselte erst heute vor einer Woche der 19jährige Kongolese Gabriel Makaba an die Ilm. Der Stürmer kam am letzten Wochenende in Kottern aber noch nicht zum Einsatz. Aufpassen sollte die Hintermannschaft der Amas auf alle Fälle auf Maurice Untersänger. Der 28jährige Stürmer, seit 2022 für Pfaffenhofen am Ball hat in den beiden letzten beiden Spielen je zweimal eingenetzt und so maßgeblich zu den Erfolgen für den FSV Pfaffenhofen beigetragen. Auch in den vorangegangenen Spielzeiten zeigte sich der Mann mit der Nummer Neun treffsicher. Allerdings ist er offensichtlich auch emotional immer “voll dabei”. Zwei Gelbe Karten jeweils in der Schlußphase der Partien in Ismaning und gegen Rosenheim sprechen eine deutliche Sprache.

Nächste Woche dann wieder ein Heimspiel – zeitgleich mit den Profis

Nach dem Spiel in Pfaffenhofen steht für die Amas am kommenden Wochenende dann wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Exakt zeitgleich mit den Profis in Memmingen kommt die SpVgg Hankofen-Heiling am Freitag Abend (18.60 Uhr) an die Grünwalder Straße 114. Wer also keine Tickets für das Duell mit dem FCM ergattern konnte, kann dann guten Gewissens der zweiten Mannschaft bei ihrem Streben zusehen!

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Titelbild: Die Amas am Freitag Abend zum Start ins Wochenende unterwegs im Strafraum des Gegners. Wie letzten Freitag (gegen Schalding-Heining) ist das auch diese Woche wieder möglich.

 

NLZ: Saisonstart für U19 und U17 des TSV 1860

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TSV 1860 NLZ U19 U17 U16 U15

Die erste Runde im DFB Pokal haben die A-Junioren der Löwen am vergangenen Wochenende bereits überstanden. Am Samstag steht nun der Saisonstart in der DFB Nachwuchsliga für die U19 des TSV 1860 München auf dem Programm. Auch die U17 startet am Sonntag in die neue Spielzeit.

U19 zum Saisonstart gegen VfB Stuttgart

Nach dem 4:0 in Wieseck im Pokal wartet auf die Junglöwen zum Auftakt der DFB Nachwuchsrunde direkt ein harter Brocken. Am Samstag um 14 Uhr empfängt das Team von Jonas Schittenhelm den VfB Stuttgart auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße 114. Ob der Trainer dabei auf Ludwig Estermann zurückgreifen kann, entscheidet sich vermutlich erst kurzfristig. Der Innenverteidiger stand am vergangenen Samstag im Kader der 1. Mannschaft und könnte auch am Freitag gegen den FC Augsburg II eine Option für Alper Kayabunar sein.

Neben dem VfB Stuttgart trifft der TSV 1860 in seiner Vorrundengruppe auch auf die SpVgg Unterhaching, den FC Ingolstadt 04, Jahn Regensburg, den SGV Freiberg-Heilbronn und den FC Bayern München.

U17 startet in Unterhaching

Am Sonntag um 11 Uhr starten die B-Junioren des TSV 1860 bei der SpVgg Unterhaching. Nach der misslungenen Generalprobe (1:3 bei der U19 des SC Unterpfaffenhofen) wollen es die Löwen im S-Bahn-Duell gegen die Vorstädter natürlich besser machen. In ihrer Vorrundengruppe trifft die U17 zudem auf den FC Augsburg, den FC Bayern München, den FC Ingolstadt 04, Jahn Regensburg und den SSV Ulm 1846.

Toto Pokal: Überraschungen in Dingolfing und Weiden

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toto pokal sv aubing tsv landsberg

Erst nächste Woche absolviert der TSV 1860 seine Zweitrunden-Partie im Toto Pokal beim FC Wendelstein. Etliche andere Teams waren bereits gestern im Einsatz, wobei es zwei Überraschungen gab: Der FC Dingolfing und die SpVgg SV Weiden setzten sich gegen höherklassige Gegner aus der Regionalliga durch. Die Löwen sollten also gewarnt sein…

Überraschungen in Dingolfing und Weiden

Während die meisten Dritt- und Regionalligisten mehr oder weniger souverän in die nächste Runde einzogen, ereilte die DJK Vilzing und die SpVgg Ansbach das frühe Aus im Landespokal. Vilzing zog im Elfmeterschießen bei Landesligist FC Dingolfing im Elfmeterschießen den Kürzeren, Ansbach unterlag dem Bayernligisten SpVgg SV Weiden nach regulärer Spielzeit.

Dass es auch anders geht, zeigten u.a. die Würzburger Kickers (3:0 in Abtswind), der FC Ingolstadt 04 (3:0 in Memmingen) und der TSV Landsberg (5:0 in Aubing, siehe Titelbild).

Alle Ergebnisse im Überblick

TSV Abtswind – Würzburger Kickers 0:3 (0:1)
1. FC Lichtenfels – TSV Neudrossenfeld 1:2 (1:1)
FC Dingolfing – DJK Vilzing 2:2 (0:2), 5:4 i.E.
SpVgg Lam – VfB Eichstätt 1:3 (0:0)
SV Aubing – TSV Landsberg 0:5 (0:4)
TSV Schwaben Augsburg – FV Illertissen 2:2 (1:0), 4:3 i.E.
FC Memmingen – FC Ingolstadt 04 0:3 (0:2)
Viktoria Aschaffenburg – TSV Aubstadt 2:4 (1:1)
TSV Großbardorf – FC Schweinfurt 05 0:2 (0:1)
SpVgg SV Weiden – SpVgg Ansbach 3:2 (1:2)
TSV 1860 Rosenheim – Wacker Burghausen 0:2 (0:1)
TSV 1880 Wasserburg – TSV Buchbach 1:6 (0:4)
TSV Kornburg – SpVgg Bayreuth 2:4 (1:0)

In der kommenden Woche wird die 2. Runde mit folgenden Begegnungen komplettiert:

FC Wendelstein – TSV 1860 München (11.08., 18.00 Uhr)
SV Heimstetten – SpVgg Unterhaching (11.08., 19.00 Uhr)
TSV Seebach – Jahn Regensburg (12.08., 18.30 Uhr)

Sechzig um Sieben: Tickets für die Stehhalle gewinnen

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Die wichtigsten Themen vom Dienstag haben wir hier für euch zusammengefasst.

Ticket-Gewinnspiel für das erste Heimspiel

Bei über 9.000 verkauften Dauerkarten kann es schwer werden, Tickets für den Heimspielauftakt TSV München von 1860 – FC Augsburg II am Freitag im Sechzgerstadion zu ergattern. Bei uns könnt ihr dennoch live dabei sein. Gemeinsam mit Tempel Tattoo verlosen wir 1×2 Tickets für die Stehhalle. Teilnahmeschluss ist am Mittwoch, 5. August 2026 um 18:60 Uhr.

Neues Löwen-Trikot weckt bundesweites Interesse

Die Redaktion von Deutschlandfunk Kultur widmet sich nur selten Fußballthemen. Die aktuelle Situation bei den Löwen – und insbesondere der große Hype um das neue Trikot der Profimannschaft mit den Schriftzügen „Football for the People“ und „Freiheit für Sechzig“ – weckte jedoch das Interesse der Kulturjournalisten.

So kam es am Dienstagmittag in der Sendung „Kompressor“ zu einem Gespräch zwischen Moderatorin Ingrid Wenzel und sechzger.de-Redakteur Christian. Dabei ging es nicht nur um das neue Trikot, sondern auch um den Zwangsabstieg des TSV 1860 München in die Regionalliga Bayern und die Hintergründe, die dazu geführt hatten.

Der Mann an der Pfeife (gegen Augsburg II)

Johannes Wagner aus Ingolstadt wird die Heimpremiere 2026/27 auf Giesings Höhen als Unparteiischer begleiten. Erst am 26. Juli, also vor nicht einmal zwei Wochen, pfiff der Mann, der am gestrigen Dienstag 26 Jahre alt wurde (“HAPPY BIRTHDAY!” an dieser Stelle), ein Spiel des TSV 1860. Das 5:1 der – stark besetzten – Amas am 2. Spieltag der Bayernliga Süd beim TSV Schwabmünchen. An den Seitenlinien des Sechzgerstadions wird Wagner am Freitag Abend von Maximilian Hafeneder (25) aus Holzkirchen und von Ken Eichentopf (28) aus Mauern bei Landshut unterstützt.

sechzger.de Talk 273: Schweinfurt, Sponsor & Trikot, Augsburg II

In der aktuellen Podcast-Folge geht es endlich wieder um Ligaspiele. So widmen sich alle fünf Beteiligten mit Talkgast und Schweinfurt-Experte Michi dem ersten Saisonspiel zwischen den Schnüdeln und 1860. Weitere Themen sind u.a. das anstehende erste Heimspiel am Freitag gegen die Zweitvertretung des FC Augsburg, der neue Hauptsponsor der Löwen und die Amas mit ihrem neuen Trainerteam. Und natürlich durfte auch diesmal die Schnellraterunde nicht fehlen. Reinhören lohnt sich!

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Damit geht ihr gut informiert in den Mittwoch!